DE2014C - Einrichtungen an Maschinen zum Heben und Niederlassen schwerer Lasten - Google Patents
Einrichtungen an Maschinen zum Heben und Niederlassen schwerer LastenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
1S77.
Klasse 35.
HENRY CHERRY in ASTON (England). Einrichtungen an Maschinen zum Heben und Niederlassen schwerer Lasten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. August 1877 ab.
Vorliegendes Patent bezieht sich auf Maschinen zum Heben und Niederlassen schwerer Gegenstände,
wobei der Druck von Flüssigkeiten die bewegende Kraft bildet, und enthält die nachfolgend
beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Neuerungen.
Fig. ι stellt den verticalen Durchschnitt von einem Theile einer Maschine zum Heben schwerer
Gegenstände dar.
Fig. 2 ist ein verticaler Querschnitt derselben.
Die anderen Figuren sind Einzelheiten und Modificationen.
A ist ein Cylinder, von einem Ende bis zum anderen ausgebohrt. In diesem Cylinder bewegt
sich der Kolben B, an welchem eine oder mehrere Ketten, Seile oder Bänder C befestigt
sind. An dem Ende des Cylinders ist eine Hülse D, welche eine Trommel E umfafst, mit
Bolzen befestigt. Die Ketten, Seile etc. werden an der Trommel ebenfalls befestigt und daraufgewickelt.
Anstatt der Trommel kann man ein gezahntes Kettenrad anwenden. Die Trommelwelle F geht durch die Stopfbüchse G in der
Hülse D. An dem einen Ende der Trommelwelle aufserhalb der Hülse ist entweder eine
zweite Trommel H oder eine Riemscheibe, Seilrad oder,,Kettenrad befestigt, welche vermittelst
Kette, Seil, Band etc. bewegt werden.
Dem Cylinder wird eine Flüssigkeit (z. B. Dampf) zugeführt und aus demselben entlassen
durch das Rohr b vermittelst eines Schiebers oder anderen Ventils, jedoch am besten durch
Anwendung eines Schieberventils, so construirt, wie in den Fig. 3 und 4 im Durchschnitt dargestellt.
/ ist das runde Ventil, welches sich in einer cylindrischen Stopfbüchse K dreht. In
dieser Stopfbüchse K befindet sich der Dampfeinlafs c und der Auslafs c1. Die Stopfbüchse
wird in eine Hülse L eingetrieben. Auf dieser Hülse sind die Kanäle: M für den ,Einlafs N und
Auslafs JV1, sowie passende Vorsprünge zur Theilung der Kanäle angegossen.
Der Dampf tritt in die Büchse K und drückt das Ventil fortwährend gegen seinen Sitz. Es
ist leicht ersichtlich, dafs, wenn man das Ventil / mittelst des Griffes d oder anderer Vorrichtung
bis in die durch die vollen Linien in Fig. 3 angegebene Stellung dreht, Dampf durch
den Einlafs c und Rohr N ins Innere der Hülse D, und von hier aus in den Cylinder A strömen
kann, wodurch der Kolben B im Cylinder in der durch den Pfeil in Fig. 1 angegebenen
Richtung bewegt wird. Diese Bewegung wird durch die Trommel E auf die Trommel -/^übertragen
und die Last gehoben. Wenn man dann das Ventil bis in die durch punktirte Linien in
Fig. 3 gezeigte Stellung dreht, strömt der Dampf vom Cylinder durch den Einlafs c und Auslafs c'
und durch den Auslasskanal JV1, wodurch die Last heruntergelassen wird und der Kolben seine
in Fig. ι angegebene Stellung wieder einnimmt.
Der Apparat kann doppeltarbeitend hergestellt werden, wenn man nach Bedarf Dampf auf die
entgegengesetzte Seite des Kolbens wirken läfst. Die Ausführung ist durch die Fig. 5 und 6 angegeben.
Nach dieser Modification werden zwei Trommeln EE' in entsprechenden Hülsen D D'
angewendet und an den entgegengesetzten Enden des Cylinders A befestigt. Jede Hülse DD1
ist mit einem Rohr b und Ventil zur Regulirung der Ein- und Ausströmung des Dampfes versehen.
Die beiden Trommeln EE' sind mittelst Ketten, Seile oder Bänder C mit dem
Kolben B verbunden und drehen sich gleichzeitig durch die Kette P, welche um die beiden
Rollen oder andere passende Räder Q Q' geht, um eine gleichzeitige Bewegung der beiden
Trommeln zu erzielen.
In einer anderen Modification, welche durch Fig. 7 in verticalem Durchschnitt dargestellt ist,
wendet der Erfinder zwei nebeneinanderstehende Cylinder AA' an. Die beiden Kolben BB1
sind durch eine Kette (Seil oder Band) C miteinander verbunden, welche über eine Trommel E
geht, die auf der Welle F sitzt. Auf dieser Welle F sitzt auch die Windetrommel H.
Der Dampf strömt an den unteren Enden der Cylinder unterhalb des Kolbens durch die Einlasse
c c ein und kann durch das Ventil / regulirt werden. Die Kolben können von verschiedener
Gröfse sein, wie in Fig. 8 angegeben, und der Dampf kann mittelst der mit den Hülsen D D' in Verbindung stehenden Röhren
und Ventile nach Bedarf an jeder Seite der Kolben eingelassen werden. Die ungleiche
Gröfse der durch den Dampf bewegten Kolben liefert den zur Bewegung nothwendigen Druck.
Wird ein einfacher Apparat angewendet, so kann die Kolbenkette um eine Rolle und das
lose Ende in einem an der Seite des Cylinders
Claims (1)
- angebrachten Tubus A' laufen, wie bei d in Fig. 9 angegeben.Bei allen vorherbeschriebenen Anordnungen kann statt der Trommel E ein Trieb- bezw. Zahnrad, und statt Kette, Seil oder Band C eine Zahnstange angewendet werden, wie in Fig. 10 gezeigt.Bei Anwendung eines Cylinders, wie oben beschrieben, auf einen Dampfkran wendet der Erfinder den Cylinder als Ausleger an, wie bei A in Fig. 11 gezeigt; er zieht es vor, zwei Ketten anzuwenden, um den Kolben mit der Trommel zu verbinden, weil die angewendete Kraft hierdurch directer wirkt. Um die Reibung an der Trommelspindel zu vermindern, können Rollenlager, wie bei e in den Fig. 1, 2 und 6 gezeigt, angebracht werden.Wenn eine gewöhnliche Kette angewendet wird, um die Trommel E zu treiben, werden dreieckige Vorsprünge auf der Peripherie der Trommel angebracht, so dafs die Ketten darin laufen, wie bei / in Fig. 12 gezeigt.Patent-Anspruch: Die Anwendung von Cylindern mit darin beweglichen Kolben in Maschinen zum Heben oder Niederlassen schwerer Gegenstände, in Verbindung mit eingeschlossenen Trommeln oder Rädern, welche mit dem Kolben mittelst Ketten, Seilen, Bändern etc. verbunden sind, und in Verbindung mit Zahnrädern oder Windezeug zum Heben und Niederlassen, wie vorher beschrieben und in den Zeichnungen gezeigt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2014C true DE2014C (de) |
Family
ID=281438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2014D Active DE2014C (de) | Einrichtungen an Maschinen zum Heben und Niederlassen schwerer Lasten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2014C (de) |
-
0
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