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DE2014645A1 - Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ortung fehlerhafter Impulsregeneratoren bei PCM-Übertragungssystemen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur Ortung fehlerhafter Impulsregeneratoren bei PCM-Übertragungssystemen

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Publication number
DE2014645A1
DE2014645A1 DE19702014645 DE2014645A DE2014645A1 DE 2014645 A1 DE2014645 A1 DE 2014645A1 DE 19702014645 DE19702014645 DE 19702014645 DE 2014645 A DE2014645 A DE 2014645A DE 2014645 A1 DE2014645 A1 DE 2014645A1
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DE
Germany
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fault location
signal
transmission
repeater
partial
Prior art date
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DE19702014645
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English (en)
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DE2014645C3 (de
DE2014645B2 (de
Inventor
Walter H. Dipl. Ing. 8500 Nürnberg Leinweber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Original Assignee
Tekade Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
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Publication date
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Publication of DE2014645B2 publication Critical patent/DE2014645B2/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B17/00Monitoring; Testing
    • H04B17/40Monitoring; Testing of relay systems
    • H04B17/407Monitoring; Testing of relay systems without selective localization
    • H04B17/408Monitoring; Testing of relay systems without selective localization using successive loop-backs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Transmission In General (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Verfahren ur,id Schaltungsanordnung zur Ortung fehlerhafter Impulsregeneratoren bei PClf-Ubertragungssystemen Zur Übertragung mehrerer Sprachkanäle mittels Pulscodemodulation werden diese in einem bestimmten zeitlichen Abstand nacheinander abgetastet. Für jeden Abtastwert wird ansch'ießend bei der Codierung eine Impulsgruppe gebildet, die z.B.
  • aus sieben binären Elementen besteht. Diesen sieben den Nach richteninhalt repräsentierenden binären Elementen kann zur Übertragung von Signalisier- und Synchronisierinformation noch ein achtes Element angefügt werden. Mehrere solcher PCM-Impulsgruppen werden zu Rahmen zusammengefaßt und nacheinander übertragen. Es ist auch eine Codierung möglich, bei der für jeden Abtastwert Impulsgruppen mit acht binären Elementen gebildet werden, wobei dann nach einer Reihe (z.B.15) von solchen Informationsimpulsgruppen eine Impulsgruppe aus acht binären Elementen angefügt wird, die zur Signalisierung und Synchronisierung dient. Auf der Empfangsseite werden die PCM-Impulsgruppen wieder entschlüsselt und auf einzelne Kanäle aufgeteilt, mit Filtern wird die ursprüngliche Sprachinformation wieder hergestellt. Durch die Synchronisierimpulse wird die richtige Zuordnung der ankommenden Impulsgruppen zu den Kanälen und die richtige Entschlüsselung ermöglicht.
  • Bei einer längeren PCM-Übertragungsstrecke werden zwischen den bemannten Endstellen noch eine Reihe von Zwischenverstärkerstellen eingerichtet, die in der Regel unbemannt sind und über die Übertragungsleitungen ferngespeist werden. Diese-Zwischenverstärkerstellen enthalten Regeeratoren sur Regenerierung der übertragenen Impulse, und zwar je einen für jede Übertragungsrichtung und für jeden Übertraymgsweg.
  • In diesen Regeneratoren wird durch die ankommende Impulsfolge ein Oszillator auf die Grundtaktfrequenz synchronisiert und mit dieser wird ein Impulsgenerator angesteuert.
  • Mit einer Koiizidenzschaltung, deren Ansprechschwelle-z.B.
  • der halben Amplitude der ausgesandten Impulse an der beiden stelle entspricht, wird zu den Erwartllngszeitpunkten für einen Impuls geprüft, ob ein Impuls vorliegt oder nicht und je nach dem Ergebnis dieser Prüfung wird ein im Generator erzeugter Tmp1als ausgesandt oder nicht. Die vom Regenerator ausgesandte Impulsfolge entspricht also der ursprünglichen Impulsfolge und ist von Störungen befreit.
  • Eine dauernde Funktionsprüfung der Regeneratoren in den Zwischenverstärkerstellen kann in den Endstellen durch Prüfung der Synchronisier- und Signalisierimpulse vorgenommen werden.
  • Es ist außerdem möglich, die Impulsfehlerrate zu messen und aus einem Anstieg auf eine beginnende Funktionsuntüchtigkeit eines Regenerators in einer Zwischenverstärkerstelle zu schließen. Im Fall einer Störung ist es dann wichtig, möglichst schnell und sicher und mit möglichst geringem Aufwand den genauen Ort der Fehlerquelle zu erkennen, damit die Störung schnell beseitigt werden kann und die Nachrichtenübertragung nur kurzzeitig gestört ist.
  • Eine Schaltungsanordnung zur Ortung eines fehlerhaften Regenerators in einem PGN-Übertragungssystem ist aus der deutschen Patentschrift 1 öd9 19d bekanntgeworden. Bei dieser Anordnung ist in den einzelnen Zwischenverstärkerstellen zwischen dem Ausgang des Regenerators der Vorwärtsrichtung und dem Eingang des Regenerators der Rückwärtsrichtung ein Verbindungsweg mit vorgegebener Dämpfung eingeschaltet, wobei diese Dämpfung größer ist als die Dämpfung des Rückwärtsweges zwischen dem betreffenden Regeneratorausgang und dem Ausgang des entsprechenden Regenerators in der der bemannten Station abgewandten, benachbarten Station. Zur Ortung einer fehlerhaften Zwischenverstärkerstelle wird die Übertragungsstrecke an beiden Undstellen von den normalerweise angeschlossenen Sendern und Empfängern abgetrennt, so daß die Nachrichtenübertragung auf jeden Fal; unterbrochen ist und auch in der Rückrichtung keine Nachrichtensignaie ankommen können. Dann wird von einer Endstelle aus ein besonderes Fehlcrortuflgssignal ausgesandt und es werden die Laufzeiten gemessen, die dieses Signal zur Püekkehr von den einzelnen Zwischenverstärkerstellen aus über die Rückvtärtsrichtung benötigt. Die Rücksignale treffen also in der Reihenfolge ein, wie sie der Entfernung der Zwischenverstärkerstellen von der Sendestelle entspricht und aus dem mehlen von Rücksignalen kann auf den Fehl erort geschlossen werden.
  • Bei dieser bekannten Anordnung sind zwar die Einrichtungen der einzelnen Zwischenverstärkerstellen untereinander gleich, jedoch besteht der sehr große Nachteil, daß durch die zusätzlich eingefügten Dämpfungsglieder -ein dauerndes Nebensprechen verursacht wird. Nachteilig ist ferner, daß ein sehr großer Aufwand erforderlich ist, denn es müssen sich die Impulshöhen der Nachrichtenimpulse wesentlich von den Impulshöhen des Fehlerortungssignals unterscheiden, und in den Zwischenverstärkerstellen müssen Regeneratoren mit sich automatisch in Abhängigkeit von den empfangenen Zeichen über einen sehr großen Bereich ändernder Erkennungsschwelle bzw. es müssen geregelte Regeneratoren mit sehr großem Regelbereich verwendet werden.
  • Ein weiteres Verfahren zur Ortung fehlerhafter Zwischenverstärkerstellen ist in dem Artikel "Experimental Study on Supervision of Short-Haul PCM Repeatered linse" in der Zeitschrift Review of the Electrical Communication Laboratory Vo.13, Nr.11-12, Nov.-Dec.1965, S.1052-1064 beschrieben. Die ses Verfahren unterscheidet sich von dem in der deutschen Patentschrift 1 085 198 angegebenen wesentlich dadurch, daß in jeder Zwischenverstärkerstelle unterschiedliche Einrichtungen verwendet werden müssen. Es wird jeder Zwischenverstärkerstelle zu ihrer Kennzeichnung eine besondere Überwachungsfrequenz zugeteilt, dazu wird in jeder ZwischenverstärkerstelleOam Ausgang eines Re generators ein Niederfrequenzbandfilter angeordnet, dessen Durchlaßfrequenz für die jeweilige Zwischenverstärkerstelle charakteristisch ist. Zur Durchführung der Fehlerortung werden im prüfenden Endamt zwischen die üblichen bipolaren Elemente des Pulsrahmens noch zusätzliche vnipolare Impulse eingefügt, wodurch Schwankungen des Gleichstrommittelwertes des abgehenden Impulszuges erzeugt werden. Diese werden durch die Niederfrequenzbandfilter in den Zwischenverstärkerstellen aus gesiebt und über eine Hilfsleitung in das prüfende Endanit zurückgesandt. Jedoch läßt sich dieses Verfahren nur durchführen, wenn in den Zwischenverstarkerstellen Regeneratoren eingebaut sind, die Verletzungen der J3ipolarittsregel nicht korrigieren. Die Eingangs- und Ausgangsübertrager der Regeneratoren müssen für diese den Schwankungen des Gleichstrommittelwertes entsprechende Niederfrequenz ausgelegt sein.
  • Nachteilig ist ferner, daß in jeder Zwischenverstärkerstelle andere Filter verwendet werden müssen und die Geräte untereinander nicht austauschbar sind, außerdem ist eine besondere Meldeleitung erforderlich. Die Austauschbarkeit der Einrichtungen untereinander ist auch deshalb nicht möglich, weil die verwendeten Regeneratoren selbst ebenfalls für jede Zwischenverstärkerstelle unterschiedlich sind, sie benötigen jeweils unterschiedliche Entzerrer in Abhängigkeit von den Verstärkerfeldlängen.
  • Ein ähnlich arbeitendes Verfahren ist aus der Zeitschrift "The Bell System Technical Journalt', Jan.1952, S.7d" ff. bekanntgeworden. Es benutzt für jede Zwischenverstärkerstelle unterschiedliche Kennfrequenzen und erfordert deshalb unterschiedliche Einrichtunzen in jeder Zwischenverstärkerstelle, außerdem ist eine besondere l¢eldeleitung erforderlich.
  • Ein weiteres Fehlerortungsverfahren für PCId-Übertragungssysteme ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 29d 553 bekannt, dieses läßt sich jedoch auf die beiden zuletzt genannten Verfahren zurückführen und arbeitet im Prinzip in der gleichen Weise. Jeder Zwischenverstärkerstelle wird eine besondere Yennfrequenz zugeordnet. Vom prüfenden Endamt aus wird ein einer normalen Folge von Pulscodeelementen entsprechender Puls zu den Zwischenverstärkerstellen ausgesandt, wobei diesem Puls eine sieh über mehrere Pulsrahmen erstreckende Verteilung der Rllscodeelernente aufrnoduliert wird, die so gewählt wird, daß die Grundfrequenz der Impulsverteilung im Pitis oder eine Harmonische derselben der Durchlaßfrequenz des Randpaßfilters der zu prüfenden Zwischenverstärkerstelle entspricht.
  • Nach Speisung des Bandpaßfilters mit dem demodulierten Ausgangssignal des Regenerators der zu prüfenden Zwischenverstärkerstelle wird ein Auftreten eines Signals am Ausgang des Bandpaßfilters an das prüfende Endamt oder ein weiteres Endamt signalisiert und dort ein Auswertevorgang ausgelöst. Eine Variante dieses Verfahrens besteht darin, daß das Signal am Ausgang des Bandpaßfilters mittels einer Schalteinrichtung einen Schleifenschluß zu einem anderen Übertragungsweg in der zu prüfenden Zwischenverstärkerstelle steuert, oder aber, sofern ein solcher nicht vorhanden ist, zu einer besonderen Hilfsleitung. Auch dieses Verfahren hat den schwerwiegenden Nachteil, daß die Einrichtungen in den einzelnen Zwischenverstärkerstellen unterschiedlich und deshalb nicht austauschbar sind. Hierdurch wird die Lagerhaltung verteuert und die Reparaturmöglichkeit erschwert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, für ein PCM-Übertragungssystem mit zwei voneinander getrennten Übertragungsleitungen für die beiden einander entgegengesetzten Übertragungsrichtungen und Regeneratoren in beiden Übertragungsleitungen ein Verfahren anzugeben, das in einfacher Weise die schnelle Ortung fehlerhafter Regeneratoren in unbemannten Zwischenverstärkerstellen der Übertragungsstrecke ermöglicht und bei dem für jede Zwischenverstärkerstelle die gleiche Einrichtung verwendet werden kann, so daß diese Einrichtungen untereinander austauschbar -sind. Es muß außerdem gewährleistet sein, daß die in den Endstellen und in den Zwischenverstärkern zur Fehlerortung vorhandenen Einrichtungen die Übertragung der Informationsimpulsgruppen nicht beeinflussen und auf diese nicht reagieren.
  • Diese Aufgabe. wird gemäß der-Erfindung dadurch gelöst, daß das Fehlerortungssignal aus zwei unterschiedlichen Teilsignalen besteht und zyklisch gesendet wird und das erste Teilsignal einmal zu Beginn jedes Zyklus und anschließend wiederholt das zweite Teilsignal gesendet wird und daß durch das erste Teilsignal in allen Zwischenverstärkerstellen die Verbindungen zwischen den Regeneratorausgängen und den Ausgängen der Zwischenverstärkerstellen unterbrochen werden und gleichzeitig in jeder Zwischenverstärkerstelle zwischen dem Ausgang des Regenerators der Ubertraylngsrichtung und dem Ausgang des Regenerators der Rückrichtung eine Schleife gebildet wird und das erstmalig gesendete zweite Teilsignal in der dem prüfenden Endamt benachbarten Zwischenvrstärkerstelle über die Schleife zurückübertragen und mit seinem Ende diese Schleife unterbrochen wird und die genannten Verbi-.ldllngen wieder hergestellt werden und daß mit den nachfolgend gesendeten zweiten Teilsignalen die nachfolgenden Zwischenverstärkerstellen der Reihe nach entsprechend geprüft werden.
  • Das Fehlerortungssignal hat die Form des regulären PCM-Signals und jedes der beiden Teilsignale enthält eine bestimmte diskrete Frequenz. Diese beiden Frequenzen unterscheiden sich so stark von der Schwerpunktsfrequenz des PCI/I-Informationssignales, daß sie dadurch nicht vorgetäuscht werden können.
  • Im folgenden soll anhand des in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiels für eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Fehlerortungsverfahrens gemäß der Erfindung näher beschrieben und erläutert werden.
  • Die Figur zeigt ein Blockschaltbild einer Zwischenverstärkerstelle. Mit R1 und R2 sind die Regeneratoren für.die Übertragungsrichtung und für die Rückrichtung bezeichnet. Ein solcher Regenerator besteht aus einem entzerrenden Vorverstärker, einer Koinzidenzschaltung und einem Taktkreis und einem Sendeverstärker, der das regenerierte Signal in geeigneter Form auf die Leitung bringt. In der Figur sind diese Sendeverstärker mit V1 und V2 bezeichnet.
  • Zu den Erwartungszeitpunkten für einen Impuls wird durch die Koinzidenzschaltung der ankommende Impulszug darauf geprüft, ob ein Impuls vorliegt oder nicht und je nach dem Ergebnis dieser Prüfung wird ein Impuls abgegeben oder nicht. Die Impulse des ankommenden Impulszuges werden also nach zeitlicher Lage und nach der Amplitude regeneriert.
  • Jede Zwischenverstärkerstelle ist gleich aufgebaut, die Einrichtungen sind also gegeneinander austauschbar, wodurch die Lagerhaltunl) vereinfacht und verbilligt wird und die Beseitt gung, von FeqWerll durch eillfachen Stustausch der defekten i:iiirichtungen leicht möglich ist.
  • Zur Durchführung einer Fehlerortung sendet das prüfende Endamt das aus den zwei unterschiedlichen Teilsignalen bestehende Fehlerortungssignal zyklisch aus. Das erste Teilsignal enthält die Frequenz f1, es wird zu Beginn eines jeden Zyklus einmal gesendet, das zweite Teilsignal enthält die Frequenz f2, seine Aussendung wird während eines Zyklus mindestens so oft wiederholt, wie Zwrschenverstärerstellen in einem Fehl erortungsbereich vorhanden sind.
  • In jeder Zwischenversvtärkerstelle des Fehlerortungsbereiches spricht beim Empfang des ersten Teilsignales die Erkennunpsschaltung El an und schaltet das Flip-Flop PF in den Zustand "1". Der Ausgang des Flip-Flops ist mit den invertierenden Eingängen der Und-Schaltungen Ul und U2 und mit einem Eingang der Und-Schaltung U3 verbunden. Durch den Zustand "1" des Flip-Flops FF sind die Und-Schaltungen U1 und U2 für Impulse, die an den zweiten Eingängen dieser Und-Schaltungen anliegen, undurchlässig und die Verbindung zwischen den Regeneratoren und den zugehörigen Sendeverstärkern in jeder Zwischenverstärkerstelle unterbrochen. Das nach dem ersten Teilsignal gesendete zweite Teilsignal kann deshalb nur die dem prüfenden Endamt unmittelbar benachbarte Zwischenverstärkerstelle erreichen.
  • Durch den Zustand "1" des Flip-Flops FF wird, außerdem die Und-Schaltung U3 für Impulse durchlässig, so daß auf diese Weise eine Schleife zwischen dem Ausgang des Regeneratbrs R1 in Übertragungsrichtung und dem Eingang des Regenerators R2 in Rückrichtung geschaffen ist. Über diese Schleife wird das nach dem ersten Teilsignal gesendete zweite Teilsignal zum prüfende den Endamt zurückübertragen, wodurch dort angezeigt ist, daß die Regeneratoren der ersten Zwischenverstärkerstelle und die Leitungen bis dahin intakt sind. In der Schleife liegt noch die Oder-Schaltung OD.
  • Gleichzeitig spricht jedoch die Erkeiinungsschaltung E2 in dieser Zwischenverstärkerstelle auf dieses erste gesendete zweite Teilsignal an und setzt mit seiner Rückflanke das Flip-Flop FF in den ursprünglichen Zustand zurück, wodurch die mit der Und-Schaltung U3 gebildete Schleife wieder unterbrochen wird und die durch die Und-Schaltungen U1 und U2 unterbrochenen Verbindungen wieder hergestellt werden. Darnit ist die auf diese erste Zwischenverstärkerstelle folgende zweite Zwischenverstärkerstelle mit dem prüfenden Endamt wieder verbunden und kann mit dem zweiten Teilsignal geprüft werden, wobei die gleichen VorgSnge ablaufen wie bei der Prüfung der ersten Zwischenverstärkerstelle. Auf diese Weise können der Reihe nach alle Zwischenverstärkerstellen eines Fehlerortllngsbereiches überwacht werden. Aus der Laufzeit des Signales kann festgestellt werden, welche Verstrkerstelle gerade eine Rückmeldung überträgt. Beim Ausbleiben einer Rückmeldung ist aus der erwarteten Laufzeit sofort der Fehlerort erkennbar.
  • Die unbemannten Zwischenverstärkerstellen werden von den Endämtern aus ferngespeist und zwar im allgemeinen so, daß ein Endamt die halbe Strecke versorgt. Die Regeneratoren der Ubertragungsrichtung und die Regeneratoren der Xückriciltung liegen fernspeisestrommäßig in Reihe, so daß zwischen den Regeneratoren einer Zwischenverstärkerstelle eine Potentialdifferenz besteht, die in der dem Endamt benachbarten Zwischenverstärkerstelle am größten und in der letzten Zwischenverstarkerstelle des Fernspeisebereiches am geringsten ist. Deshalb müssen insbesondere zwischen den invertierenden Eingängen der Und-Schaltungen U1 und U2 potentialtrennende Koppelelemente eingesetzt werden, die im Blockschaltbild der Übersichtlichkeit wegen nicht dargestellt sind. Die Stromversorgung kann dann auch auf andere Weise für jeden Regenerator getrennt erfolgen. Im allgemeinen entspricht ein Fernspeisebereich einem Fehlerortungsbereich.
  • Nach dem Senden des ersten Teilsignales kann die Aussendung des Fehlerortungssignales unterbrochen und ein beliebiges PCM-Signal über die gerade gebildete Schleife übertragen werden, womit die Eigenschaften der Regeneratoren in der Strecke geprüft werden können, sofern in den Regeneratoren keine Korrektur von Polaritätsverletzungen erfolgt. Durch das zwischengeschaltete Signal darf außerdem nicht das Ende des zweiten Teilsignales vorgetäuscht werden.
  • Es ist nicht ausgeschlossen, daß z.B. bei Störungen über die Leitung Signale übertragen werden, die das erste Teilsignal vortäuschen. In diesem Falle würde die leitung gesperrt sein, ohne daß die Einrichtungen fehlerhaft sind. Dem Flip-Flop FF ist deshalb noch eine Zeitschaltung zugeordnet, die nach einer gewissen Zeit das Flip-Flop antomatisch wieder in die Ruhelage zurückstellt, wenn es durch irgendein Ereignis in den Zustand "1" gesetzt worden war.
  • Die zyklische Aussendung des Fehlerortungssignals und insbesondere die Wiederholung des zweiten Teilsignales kann automatisch erfolgen, die Auswertung der Rücksignale erfolgt dann z.B. durch Anzeige auf einem Oszillografenbildschirm. Die Wiederholung des zweiten Teilsignales kann jedoch auch durch besondere Sendebefehle erfolgen, die durch das Bedienungspersonal mittels eines besonderen Schalters an den Fehlerortungssignalsender gegeben werden. Durch die Stellung dieses Schalters kann dann unmittelbar das gerade geprüfte Verstärkerfeld angezeigt werden.
  • Bei dem in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung sind die Sendeverstärker V1 bzw. V2 unmittelbar an den Ausgängen der Zwischenverstärkerstelle angeordnet, die Und-Schaltungen U1 bzw. U2 liegen zwischen den Regeneratoren und diesen Sendeverstärkern. Statt dessen können die'Sendeverstärker auch unmittelbar an den Regeneratorausgängen angeschlossen und die Und-Schaltungen zwischen den Sendeverstärkern und den Ausgängen der Zwischenverstärkerstelle liegen.
  • Das erfindungsgemäße Fehlerortungsverfahren hat gegenüber allen anderen bekanntgewordenen Verfahren die großen Vorteile, daß für alle Zwischenverstärkerstellen die Fehlerortungseinrichtungen identisch sind und auch während des normalen Betriebes angeschaltet sein können, ohne daß Nebensprechen hervorgerufen wird, das den Betrieb stören könnte. Die Einrichtungen sind außerdem sehr einfach aufzubauen, die Lagerhaltung wird sehr vereinfacht und dadurch verbilligt. Eine Fehlerortung ist sehr schnell und sehr einfach durchzuführen. Außerdem hat dieses Verfahren den Vorteil, daß schon der erste Impuls des zweiten Teilsignales über die Schleife in der gerade geprüften Zwischenverstärkerstelle gelangt, So daß im prüf enden Endamt die Zeit zwischen dem ersten gesendeten und dem ersten empfangenen Impuls des zweiten Teilsignales gemessen werden kann. Diese Zeit ist die reine Laufzeit der Impulse. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung kann bis auf die Filter in den Erkennungsschaltungen El und E2 digital aufgebaut werden, wodurch Raunìbedarf und Stromverbrauch sehr gering werden.
  • Siegen die Frequenzen der beiden Teilsignale im Bereich zwischen 50 und 100 kHz, so werden die Filter besonders einfach, die Spulen sind klein und leicht zu bauen.

Claims (12)

  1. Patentansprüche
    Fehlerortungsverfahren für unbemannte Zwischenverstärkerstellen und dazwischenliegende Beitungsabschnitte bei PCM-Übertragungssystemen mit zwei voneinander getrennten Übertragungsleitungen für die beiden einander entgegengesetzten Übertragungsrichtungen und Regeneratoren irbeiden Übertraaxngsleitungen, bei dem von einem prüfenden Endamt aus auf der abgehenden Übertragungsleitung ein Fehlerortungssignal ausgesendet und im gleichen Endamt von der ankommenden Übertragungsleitung zeitlich gestaffelt erscheinende Rücksignale empfangen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Fehlerortungssignal aus zwei unterschiedlichen Teilsignalen besteht und zyklisch gesendet wird und das erste Teilsignal einmal zu Beginn jedes Zyklus und anschließend wiederholt das zweite Teilsignal gesendet wird und daß durch das erste Teilsignal in allen Zwischenverstärkerstellen die Verbindungen zwischen den Regeneratorausgängen und den Ausgängen der Zwischenverstärkerstellen unterbrochen werden und gleichzeitig in jeder Zwischenverstärkerstelle zwischen dem Ausgang des Regenerators der Übertragungsrichtang und dem Avisgang des Regenerators der Rückrichtung eine Schleife gebildet wird und das erstmalig gesendete zweite Teilsignal in der dem prüfenden Endamt benachbarten Zwischenverstärkerstelle über die Schleife zurückübertragen und mit seinem Ende diese Schleife unterbrochen wird und die genannten Verbindungen wieder hergestellt werden und daß mit den nachfolgend gesendeten zweiten Teilsignalen die nachfolgenden Zwischenverstärkerstellen der Reihe nach entsprechend geprüft werden.
  2. 2. Fehlerortungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Fehlerortungssignal die Form eines regulären PCISi-Signals hat und jedes Teilsignal eine bestimmte diskrete 'requenz enthält.
  3. 3. Fehlerortungsverfahren nach Ansprüchen 1, 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden diskreten Frequenzen sich so stark von der Schwerpunktsfrequenz des PCH-Informationssignals (regulären PCi-Signals) unt;erschelden, aaß sie durch dieses nicht vorgetäuscht werden könneun.
  4. 4. Fehlerortungsverfahren nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Teilsignal mindestens so häufig wiederholt wird wie Zwischenverstärkerstellen in einem Fehlerortungsabschnitt vorhanden sind.
  5. 5. Fehlerortungsverfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zyklische Aussendung des Fehlerortungssignals und die Wiederholung des zweiten Teilsignals automatisch erfolgt.
  6. 6. Fehlerortungsverfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussendung des zweiten Teilsignales willkürlich durch von Hand erteilte Sendebefehle erfolgt.
  7. 7. Fehlerortungsverfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendebefehle über einen Schalter erteilt werden, durch dessen Schaltstellung der Ort des gerade geprüften Verstärkerfeldes unmittelbar angezeigt wird.
  8. 8. Fehlerortungsverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Auftreten des zweiten Teilsignales über die bestehende Schleife jedes beliebige PCM-Signal übertragen werden kann, durch das nicht das Ende des zweiten Teilsignales vorgetäuscht wird.
  9. 9. Schaltungsanordmvng zur Durchführung des Fehlerortungsverfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Regenerators in Übertragungsrichtung zwei Erkennungsscbaltungen für die beiden Teilsignale angeordnet sind und daß die Ausgänge der beiden Birkennunzrsschaltungen mit den Eingängen eines Elin-Flons verbunden sind, dessen Ausgänge einerseits mit den invertierenden Eingängen zweier Und-Schaltungen mit komplementären Eingängen verbunden sind, deren zweite Eingänge an den Ausganges der zu der Regeneratoren der Übertragungsrichtung bzw. der Rückrichtung snd deren Ausgänge mit den Zwischenverstärkerstellenausgängen verbunden sind und andererseits mit einer dritten Und-Schaltung'verbunden ist, deren zweiter Eingang am Ausgang des Regenerators in Übertragungsrichtung und deren Ausgang am Ausgang der Zwischenverstärkerstelle in Rückrichtung liegt.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Ausgängen der Zwischenverstärkerstellen Sendeverstärker angeordnet sind und die Ausgänge der Und-Schaltungen mit den Eingängen dieser Sendeverstärker verbunden sind.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem invertierenden Eingang der ersten Und-Schaltung und dem invertierenden Eingang der zweiten Und-Schaltung ein potentialtrennendes Koppelelement angeordnet ist.
  12. 12. Fehlerortungsverfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzen der Teilsignale im Bereich zwischen 50 und 100 kHz liegen.
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