DE2014226B - Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben - Google Patents
Abrichtvorrichtung für SchleifscheibenInfo
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Description
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in an sich
Die Erfindung bezieht sich auf e<^e Abrichtvor- bekannter Weise die geneigte Führung für den Abrichtung
für eine in einem verschiebbaren Schleif- richtwerkzeughalter auf der dem Werkstück gegenscheibenträger
gelagerte Schleifscheibe bei der das 30 überliegenden Seite der Schleifscheibe angeordnet ist
Abrichtwerkzeug senkrecht zur Verschiebungsrich- und daß das Stützglied und der Abrichtwerkzeughaltung
des auf einem Stützglied geführten Schleifschei- ter den Schleifscheibenträger U-förmig umgreift,
benträgers gegen den Schleifscheibenumfang beweg- Bei der derartig gestalteten erfindungsgemäßen bar ist, wobei der auf dem Schleifscheibenträger Vorrichtung, bei der mit dem Verschleiß der auf dem senkrecht zur Trägerverschiebung entlanggeführte 35 Schleifscheibenträger befestigten Schleifscheibe der Abrichtwerkzeughalter eine zwangsgesteuerte Nach- Abrichtwerkzeughalter entlang der auf der dem folgebewegung längs einer am Stützglied angebrach- Werkstück gegenüberliegenden Seite der Schleiften, unter einem Winkel von 45° zur Trägerverschie- scheibe befindlichen Führung geführt wird, weist den bung geneigten Führung ausführt. Vorteil auf, daß die in Richtung vor der Schleif-Durch die deutsche Patentschrift 885 666 ist eine 40 scheibe und in Verschiebe richtung des Schleifschei-Abrichtvorrichtung für eine in einem verschiebbaren benträgers liegende Arbeitszone, in der sich das Schleifscheibenträger gelagerte Schleifscheibe be- Werkstück befindet, in keiner Weise beschränkt oder kannt, bei der der Schleifscheibenträger in Richtung behindert wird, wodurch es möglich ist, große Werkauf das auf dem Stützglied der Vorrichtung befestigte stücke zu bearbeiten und Schleifscheiben mit großem Werkstück bewegbar ist, und das Abrichtwerkzeug 45 Durchmesser vollständig auszunutzen,
senkrecht zur Verschiebungsrichtung des auf einem In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Stützglied geführten Schleifscheibenträgers gegen den Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Schleifscheibenumfang bewegbar ist, wobei der auf F i g. 1 die Abrichtvorrichtung in Seitenansicht, dem Schleifscheibenträger senkrecht zur Trägerver- teilweise im Schnitt,
benträgers gegen den Schleifscheibenumfang beweg- Bei der derartig gestalteten erfindungsgemäßen bar ist, wobei der auf dem Schleifscheibenträger Vorrichtung, bei der mit dem Verschleiß der auf dem senkrecht zur Trägerverschiebung entlanggeführte 35 Schleifscheibenträger befestigten Schleifscheibe der Abrichtwerkzeughalter eine zwangsgesteuerte Nach- Abrichtwerkzeughalter entlang der auf der dem folgebewegung längs einer am Stützglied angebrach- Werkstück gegenüberliegenden Seite der Schleiften, unter einem Winkel von 45° zur Trägerverschie- scheibe befindlichen Führung geführt wird, weist den bung geneigten Führung ausführt. Vorteil auf, daß die in Richtung vor der Schleif-Durch die deutsche Patentschrift 885 666 ist eine 40 scheibe und in Verschiebe richtung des Schleifschei-Abrichtvorrichtung für eine in einem verschiebbaren benträgers liegende Arbeitszone, in der sich das Schleifscheibenträger gelagerte Schleifscheibe be- Werkstück befindet, in keiner Weise beschränkt oder kannt, bei der der Schleifscheibenträger in Richtung behindert wird, wodurch es möglich ist, große Werkauf das auf dem Stützglied der Vorrichtung befestigte stücke zu bearbeiten und Schleifscheiben mit großem Werkstück bewegbar ist, und das Abrichtwerkzeug 45 Durchmesser vollständig auszunutzen,
senkrecht zur Verschiebungsrichtung des auf einem In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Stützglied geführten Schleifscheibenträgers gegen den Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Schleifscheibenumfang bewegbar ist, wobei der auf F i g. 1 die Abrichtvorrichtung in Seitenansicht, dem Schleifscheibenträger senkrecht zur Trägerver- teilweise im Schnitt,
Schiebung entlanggeführte Abrichtwerkzeughalter 50 F i g. 2 die Abrichtvorrichtung im Schnitt nach der
eine zwangsgesteuerte Nachfolgebewegung längs Linie II-II gemäß F i g. 1.
einer auf derselben Seite wie das Werkzeug am Stütz- Die Abrichtvorrichtung besteht aus einem Stützglied
angebrachten, unter einem Winkel von 45° zur glied I (F i g. 1 und 2) mit einer unter einem Winkel
Trägerverschiebung geneigten Führung ausführt. von 45° zur Horizontalen geneigten Führung 2, aus
Eine derartige Anordnung, bei der die eine zur 55 einem die Schleifscheibe 3 tragenden, auf dem Stütz-Trägerverschiebung
unter einem Winkel von 45° ge- glied I gleitend verschiebbar angeordneten Schleifrichtete
zwangsgesteuerte Nachfolgebewegung des scheibenlräger 4 und aus einem das Abrichtwerk-Abrichtwerkzeughalters
bewirkende Führung am zeug 6 tragenden Abrichtwerkzeughalter S. Der Ab-Stützglied
der Vorrichtung auf derselben Seite wie ricM.werkzeughalter 5 ist mittels Rollen 7 auf der auf
das Werkstück befestigt ist, weist den Nachteil auf, 60 dem Stützglied 1 befestigten geneigten Führung 2 andaß
die in Verschiebungsrichtung der Schleifscheibe geordnet und mit dem Schleifscheibenträger 4 durch
befindliche Arbeitszone, in der das Werkstück befe- einen schwalbenschwanzförmig gestalteten Führungsstigt
ist, durch die in derselben Zone liegende Befe- vorsprung 8 sowie durch im Körper des Abrichtstigung
für die unter 45° zur Trägerverschiebung ge- Werkzeughalters 5 angeordnete, entsprechende Verneigte,
das Abrichtwerkzeug tragende Führung be- 65 tiefungen 9 verbunden.
grenzt und eingeschränkt wird, so daß es nicht mög- Der Führungsvorsprung 8 verläuft unter einem
Hch i-.t, Schleifscheiben mit größerem Durchmesser Winkel β = 45° zur geneigten Führung 2, d. h. senk-
zu verwenden oder große Werkstücke zu verarbeiten. recht zur Horizontalen.
Anschließend wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Abrichtvorrichtung an Hand
eines Ausführungsbeispieles für die Bearbeitung eines als Werkstück dienenden Kreissägeblattes erläutert.
-
Das Kreissägeblatt 10 (Fig. 1,2) wird in einer Spannvorrichtung 11 befestigt und die Schleifscheibe
3 an die Zähne 12 des Kreissägeblattes 10 herangeführt, worauf das Schleifen beginnt.
Während des Betriebes erfolgt ein Abnutzungsschwund der Schleifscheibe. Mit vorschreitendem
Abnutzungsschwund der Schleifscheibe wird das auf dem Abrichtwerkzeughalter 5 sitzende Abrichtwerkzeug
6 zusammen mit diesem in Richtung zur Schleifscheibe hin verschoben. Dabei bewegt sich der
mittels der Rollen 7 auf der geneigten Führung 2 gleitende Abrichtwerkzeughalter 5 nach unten. Während
dieser Abwärtsbewegung steht der Abrichtwerkzeughalter5
durch den vertikalen Führungsvorsprung 8 und die Vertiefungen 9 mit dem die Schleifscheibe
3 tragenden verschiebbaren Schleifscheibenträger 4 in Wechselwirkung, wobei der Schleifscheibenträger
4 in Richtung auf das zu bearbeitende Kreissägeblatt 10 verschoben wird.
Der Vorschubweg »α« der Schleifscheibe gleicht in seiner Größe der Stärke »b« der durch das Abrichtwerkzeug
6 weggeschliffenen Materialschicht der Schleifscheibe 3. Die Arbeitszone ist bei der erfindungsgemäßen
Abrichtvorrichtung in keiner Weise eingeschränkt, wodurch sich der Vorteil ergibt, daß
beliebig große Werkstücke in der Arbeitszone verwendet werden können und Schleifscheiben mit großem
Durchmesser verwendet und vollständig ausgenutzt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Versuche, die Arbeitszone der AbrichtvorrichtungPatentanspruch: durch Verringerung der Länge der geneigten Führung des Abrichtwerkzeughalters zu vergrößern, er-Abrichtvorrichtung für eine in einem ver- gaben kein befriedigendes Ergebnis, weil dadurch schiebbaren Schleifscheibenträger gelagerte 5 eine nur unvollständige Ausnutzung der Schleif-Schleifscheibe, bei der das Abrichtwerkzeug scheibe in bezug auf ihren Durchmesser gewährleistet senkrecht zur Verschiebungsrichtung des auf wurde, (d. h. daß nur ein Teil des Durchmessers der einem Stützglied geführten Schleifscheibenträgers Schleifscheibe durch Abnutzungsschwund ausgenutzt gegen den Schleifscheibenumfang bewegbar ist, werden kann). Ist hierbei nur eine derartige ungenüwobei der auf dem Schleifscheibenträger senk- io gende Ausnutzung des Durchmessers der Schleifrecht zur Trägerverschiebung entlanggeführte scheibe möglich, so wird hierdurch der mögliche Abrichtwerkzeughalter eine zwangsgesteuerte Durchmesser der zu bearbeitenden Werkstücke des Nachfolgebewegung längs einer am Stützglied an- weiteren erheblich eingeschränkt,
gebrachten, unter einem Winkel von 45° zur Der Zweck der Erfindung besteht darin, diese Trägerverschiebung geneigten Führung ausführt, 15 Nachteile zu beheben.dadurch geV^nnzeichnet, daß in an Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sich bekannter Weise die geneigte Führung (2) Abrichtvorrichtung für eine in einem verschiebbaren für den Abrichtwerkzeughalter (5) auf der dem Schleifscheibenträger gelagerte Schleifscheibe zu Werkstück (10) gegenüberliegenden Seite der schaffen, bei der die Verbindung des Abrichtwerk-Schleifscheibe (3) angeordnet ist und daß das 20 zeughalters mit dem Schleifscheibenträger so gestal-Stützglied (1) und der Abrichtwerkzeughalter (5) tet ist, daß die unter einem Winkel von 45? zur den Scnleifscheibenträger (4) U-förmig umgreift. Trägerverschiebung geneigte Führung des Abrichi-werkzeughalters die ,Vbeitszone der Einrichtung nicht begrenzt, und die es ermöglicht, Schleifscheiben25 mit großem Durchmesser zu verwenden und groBcWerkstücke zu bearbeiten.
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