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DE2014157A1 - Tragendes Dachelement in Holzbauweise - Google Patents

Tragendes Dachelement in Holzbauweise

Info

Publication number
DE2014157A1
DE2014157A1 DE19702014157 DE2014157A DE2014157A1 DE 2014157 A1 DE2014157 A1 DE 2014157A1 DE 19702014157 DE19702014157 DE 19702014157 DE 2014157 A DE2014157 A DE 2014157A DE 2014157 A1 DE2014157 A1 DE 2014157A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof element
element according
roof
profiles
boards
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702014157
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus; Hüttemann Wolfgang Dr.; 5787 Olsberg. P Langer
Original Assignee
J. Hüttemann KG Asberg, 5787 Olsberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J. Hüttemann KG Asberg, 5787 Olsberg filed Critical J. Hüttemann KG Asberg, 5787 Olsberg
Priority to DE19702014157 priority Critical patent/DE2014157A1/de
Publication of DE2014157A1 publication Critical patent/DE2014157A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/12Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products of solid wood
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/20Roofs consisting of self-supporting slabs, e.g. able to be loaded

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

  • Tragendes Dachelement in Holzbauweise Die Erfindung betrifft ein tragendes Dachelement, welches den Raum zwischen zwei Bindern eines Daches überbrückt. Derartige Dachelemente gewährleisten einen wirtschaftlichen Dachaufbau, weil die Unterkonstruktion infolge relativ großer Spannweiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden kann. Vor allem sind derartige Dachelemente jedoch von Vorteil, weil sie fabrikatorisch vorgefertigt werden können und an Ort und Stelle auf der Unterkonstruktion nebeneinanderliegend schnell und einfach aufgebaut werden können.
  • Derartige Deckenelemente sind in Stahlbauweise beispielsweise in Gestalt von Trapezprofildächern bekannt, die im Kaltprofilierungsverfahren hergestellt sind.
  • Die Erfindung bezieht sich demgegenüber auf ein tragendes Dachelement in Holzbauweise. Die bisher bekannten Dachelemente in Holzbauweise waren ähnlich aufgebaut wie die tblicherweise an Ort und Stelle hergestellten Dächer, bei denen zwischen den Bindern Holzpfetten in Gestalt von Kanthölzern oder gegebenenfalls auch Gitterträgern angeordnet wurden und die dadurch abgegrenzten Räume durch Bretterverschalung oder Platten, z.B.
  • Spanplatten, überbrückt wurden. Bei bekannten vorgefertigten Dachelementen waren die Spanplatten oder die Bretter bereits rabrikatorisch auf den Pfetten bzw. Gitterträgern festgelegt, so daß die Dachelemente an Ort bausteinweise auf der Unterkonstruktion festgelegt werden konnten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfacheres und billigeres tragendes Dachelement in Holzbauweise zu schaffen, das bei geringem Gewicht eine hohe Steifigkeit besitzt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daí das tragende Dachelement aus Brettern besteht, die mit ihren Langsrändern senkrecht aufeinanderstehend zu einer Profilpiatte vereinigt sind, deren Querschnitt aus seitlich ineinander übergehenden U-Profilen mit abwechselnd oberem und unteren Querschenkel besteht.
  • Die vertikal stehenden U-Schenkel verleihen dem erfindungsgemäßen Dachelement die erforderliche Tragfähigkeit, wobei sich Spannweiten von ca. 6 bis 10 m überbrücken lassen. Durch Vergrößerung der Höhe der U-Schenkel und der damit bewirkten erheblichen Vergrößerung des Trägheits- bzw. Widerstandsmomentes in senkrechter Richtung können erforderlichenfalls auch noch größere Spannweiten überbrückt werden. Das erfindungsgemäße Dachelement besitzt Jedoch auch eine geniigend große Steifigkeit in Horizontalrichtung und infolge der sich hieraus ergebenden Scheibenwirkung können die bei herkömmlichen Dächern unerlälichen Windverbände wegfallen.
  • Als weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Dachelementes ist die gegenüber herkömmlichen hölzernen Dachel ement en erniedrigte Bauhöhe zu erwähnen, denn die Höhe der die U-Schenkel bildenden Bretter wird in jedem Falle geringer gewählt werden können als die nur in relativ großen Abständen bei herkömmlichen Dachelementen parallel zueinander angeordneten Kanthölzer oder Gitterträger.
  • Die Festigkeitseigenschaften der Profilplatte sind infolge der erfindungsgemäßen Aneinanderfügung der Bretter so, daß sogar geringwertiges Holz zur Herstellung benutzt werden kann, welches für die herkömmlichen Holz-Dachelementenicht verwendbar war.
  • Trotzdem ist der Holzverbrauch bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen Deckenelementes geringer als bei herkömmlichen Dachelementen. Es wird somit dem Werkstoff blz ein neuer Anwendungszweck erschlossen.
  • Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung liegen die die Schenkel der U-Profile bildenden vertikalen Stege jeweils zwischen den horizontal verlaufenden Schenkeln. Die Verbindung der Längsränder kann durch eine Nut-Feder-Verbindung oder durch ein Keilzinkenverleimung geschehen.
  • Die U-Profile können zur Versteifung gegenüber seitlichen Kräften mit Querstegen versehen sein, die vorzugsweise in die nach oben offenen, von von U-Profilen gebildeten Kanälen eingefügt werden. Diese Versteifungsquerstege sind Jedoch im in wesentlichen nur für den Transport und die Montage notwendig. Nachdem das Dachelement einmal eingebaut ist, kommt diesen Querstegen keine tragende oder versteifende Funktion mehr zu und sie können dann entfernt werden.
  • Um nach der Erfindung ausgebildete Dachelemente rugenlos aneinanderfügen zu können, kann der Aufbau der Profilplatte derart getroffen werden, daß sich die Ränder zweier aneinander angrenzender Profilplatten wiederum zu einem vollen U-Querschnitt ergänzen lassen.
  • Zu diesem Zweck kann die Profilpiatte auf der einen Seite beispielsweise mit einem senkrechten Schenkel enden und auf der anderen Seite mit einem horizontalen Schenkel, so daß eine ebenso gestaltete Platte angefügt werden kann. Gemäß einer bevorzugten AusfUhrung der Erfindung werden Jedoch zwei Gattungen von Profilpiatten hergestellt, nämlich eine Gattung, bei der die seitlichen Begrenzungen von nach oben offenen U-Profilen gebildet werden, während die andere Gattung von Platten seitlich mit horizontalen Schenkeln endet, so daß abwechselnd Platten der einen oder der anderen Gattung nebeneinandergefügt werden können.
  • Die Unterseite des Deckenelementes kann in üblicher Weise mit Gipsplatten oder anderen Dämmplatten versehen werden. Der Aufbau auf der Oberseite erfolgt ebenfalls in herkömmlicher Weise als Warmdach, das selbst einen Teil der Wärmeisolationsschicht bildet. Die 3elüftung der dadurch entstehenden Hohlräume kann mit den herkömmlichen und bekannten Mitteln erfolgen.
  • Nachstehend werden Ausftilirungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten Dachelementes, in Fig. 2 eine Querschnittsansicht einer Dachprofilplatte/einer ersten Aus führungs form, Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer Dachprofilplatte in einer zweiten Ausführungs form, Fig. 4 bis 6 verschiedene Möglichkeiten der Längskantenverbindungen der Bretter.
  • Die nach der Erfindung ausgebildeten Dachelemente sind aus horizontal verlaufenden Brettern 10 und vertikal verlaufenden Brettern 12 zusammengefügt. Die Bretter 10 und 12 sind an ihren Längsrändern senkrecht aufeinanderstehend so miteinander verbunden, daß sich ineinanderübergehende U-Querschnittsprofile ergeben, die abwechselnd nach oben bzw. nach unten hin offen sind.
  • Die Verbindung erfolgt dabei in der Weise, daß Jeweils die vertikalen Stege 12 zwischen den Rändern zweier horizontaler Stege 10 liegen. Die Eckverbindung kann entweder entsprechend gemäß Fig.4 bzw. 5 durch eine Nut-Feder-Verbindung bewirkt werden oder gemäß Fig.6 durch eine Keilzinkenverbindung.
  • Nach dem Ausführungsbeispiel stehen die Stege 10 und 12 exakt senkrecht aufeinander. Die Erfindung ist Jedoch nicht auf diese Ausbildung beschränkt, sondern sie soll auch Ausführungen umfassen, bei denen die Vertikal'f-Stege gegenüber der Senkrechten um einige Grad geneigt sind.
  • Zur Versteifung können in die nach oben offenen U-Kanäle Versteifungsquerstege 14 eingefügt sein. Diese Stege können eingeleimt sein oder auch über eine Nut-Feder-Verbindung befestigt sein, im allgemeinen genügt Jedoch ein rdbungss¢hlUssiges Einfügen, weil nach Montage des Deckenelementes diese Stege 14 keine tragende Funktion mehr haben und deshalb entfernt werden können.
  • Die Versteifungsquerstege 14 können gleichzeitig in geeigneter Weise mit Löchern versehen werden, so daß bei der Montage ein Kran- eine geeignete Befestigungsmöglichkeit für den Haken hat.
  • Wie aus Fig.2 und 3 ersichtlich, sind zwei Gattungen von Profilen bzw. Randprofilen der Deckenelemente vorgesehen, wobei das Profil gemäß Fig.2 mit vertikal nach oben weisenden U-Schenkeln auf beiden Seiten endet, während das Dachelement gemäß Fig.3 auf beiden Seiten durch obere horizontale Schenkel begrenzt rist. Auf diese Weise lassen sioh Profile der Gattung gemäß Fig.2 und Fig.3 abwechselnd seitlich aneinanderreihen. PatentansEruche ~

Claims (9)

  1. P a t en t a n s p r U c h e : Tragendes Dachelement in Holzbauweise, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß es aus Brettern (10,12) besteht, die mit ihren Längsrändern senkrecht aufeinander8tehend zu einer Profilplatte vereinigt sind, deren Querschnitt aus seitlich ineinander übergehen U-Profilen mit abwechselnd oben und unten liegendem Querschnitt besteht.
  2. 2. Dachelement nach tni Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß Jeder Vertikalsteg (12) zwischen den Rändern zweier Horizontalstege (10) liegt.
  3. 3. Dachelement nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß die Eckverbindung der Bretter (10,12) durch eine Nut-Feder-Verbindung erfolgt.
  4. 4. Dachelement nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t daß die Eckverbindung der Bretter (10,12) durch Keilzinken erfolgt.
  5. 5. Dachelement nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß in die von den U-Profilen gebildeten Kanäle Versteifungsquerstege (14) eingefügt sind.
  6. 6. Dachelement nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t daß die Querstege (14) in den U-Kanälen reibungsschlüssig und herausnehmbar angeordnet sind.
  7. 7. Dachelement nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e 1 c h n e t daß die seitlichen Profilenden der Platten aneinandergefügt zu einem U-Querschnitt ergänzbar sind.
  8. 8. Dachelement nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Dachelemente einer Gattung seitlich mit senkrecht nach oben weisenden U-Schenkeln enden, während die seitliche Begrenzung einer zweiten Gattung mit horizontal verlaufenden oberen Querschenkeln endet, so daß Dachelemente der beiden Gattungen abwechselnd seitlich aneinanderfügbar sind.
  9. 9. Dachel-ement nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t daß in die von den U-Profilen gebildeten Kanäle Versteifungsquerstege eingefügt sind, die Aufhängepunkte für eine Kranmontage bilden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998038387A1 (en) * 1997-02-28 1998-09-03 Manufacturers Equity Trust Modular span multi-cell box girder bridge system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1998038387A1 (en) * 1997-02-28 1998-09-03 Manufacturers Equity Trust Modular span multi-cell box girder bridge system
US7069614B1 (en) * 1997-02-28 2006-07-04 Manufacturers Equity Trust Modular span multi-cell box girder bridge system

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