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DE2013691A1 - Vorrichtung zur automatischen Überwachung einer künstlichen Beatmung - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Überwachung einer künstlichen Beatmung

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Publication number
DE2013691A1
DE2013691A1 DE19702013691 DE2013691A DE2013691A1 DE 2013691 A1 DE2013691 A1 DE 2013691A1 DE 19702013691 DE19702013691 DE 19702013691 DE 2013691 A DE2013691 A DE 2013691A DE 2013691 A1 DE2013691 A1 DE 2013691A1
Authority
DE
Germany
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limit value
pointer
delay
switch
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19702013691
Other languages
English (en)
Other versions
DE2013691C (de
Inventor
auf Nichtnennung. P Antrag
Original Assignee
Seizer & Co, 7060 Schorndorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Seizer & Co, 7060 Schorndorf filed Critical Seizer & Co, 7060 Schorndorf
Priority to DE19702013691 priority Critical patent/DE2013691C/de
Priority claimed from DE19702013691 external-priority patent/DE2013691C/de
Publication of DE2013691A1 publication Critical patent/DE2013691A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2013691C publication Critical patent/DE2013691C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/021Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes operated by electrical means

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur automatischen Überwachung einer =====================================~========= künstlichen Beatmung ==================== Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur automatischen-Überwachung der künstlichen Beatmung von Patienten durch Respiratoren.
  • Zur künstlichen Beatmung eines Patienten, beispielsweise nach Operationen, wird ein Luf-tröhrenschnitt durchgeführt und ein den Patienten mit dem Respirator verbindenir Buftschlauch eingeführt.
  • Um zu vermeiden, daß der Luftschlauch durch Sekrete o. dgl. verstopft oder durch Bewegungen des Patienten abgeklemmt oder gelöst wird, ist während der Beatmungszeit eine dauernde Überwachung des Patienten erforderlich, die bisher in der Regel durch Krankenhauspersonal vorgenommen werden rnuß.
  • Es Ist auch bereits ein Gerät zur Überwachung der Beatmung bekanntgeworden, bei dem in die Verbindungsleitung-vom Respirator zum Patienten ein Druckbalg eingeschaltet ist, der gegen die Wirkung einer Feder vom Atemdruck beaufschlagt wird. Wird z. B. bei einer Verstopfung der Leitung ein bestimmter Atemdruck überstiegen und dadurch die Federkraft überschritten, dann wird mechanisch ein Schalter betätigt, der ein Alarmsignal auslöst. Es hat sich bei diesem Gerät jedoch als sehr nachteilig erwiesen, daß nur beim Überschreiten eines bestimmten Druckwertes ein Signal ausgelöst wird, während ein Signal beim Unterschreiten eines bestimmten Druckwertes ausbleibt. Vor allem erfolgt auch keine laufende Anzeige des Atemdrucks, so daß der Arzt oder die Überwachungsperson nicht erkennen kann, ob der Verlauf des Atemdruckes gleichmäßig ist. Darüberhinaus muß auch eine genau einjustierte Feder eingesetzt werden, die Alarm vielfach aber bereitsdann auslösen kann, wenn der Patient vorübergehend unregelmäßig atmet, hustet o. dgl.. Auch die bekannten Alter-ungserscheinungen von Federn brin-gen in diesem Fall wesentliche Nachteile mit sich, da sich der als Sicherheitswert eingestellte Druck unkontrollierbar ändern kann. Ein weiterer Nachteil des bekannten Gerätes besteht schließlich darin, daß der Arzt oder die Bedienungsperson nach dem Auslösen eines Alarms nicht sofort erkennen kann, wo der Fehler im Respirationssystem liegt, so daß Hilfeleistungen zu spät kommen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Überwachungsvorrichtung zu schaffen, welche die Nachteile der bekannten Geräte nicht aufweist und mit draillilfe die Beatmung des Patienten ununterbrochen kontrollierbar ist und Fehler im Respirationssystem automatisch angezeigt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in die Verbindungsleitung vom Patienten zum Respirator eine Druckkammer mit mindestens einer elastischen Wand eingesetzt ist, die mit einem in eine Elektromagnetspule eintauchenden Kern verbunden ist, und zu die in der Spule induzierte Spannung als Meßwert für eine elektrische Überwachung dient. Die Druckkammer, die vorteilhaft als Balg ausgeführt sein kann, kann über ein T-Stück, das in die-Verbindungsleitung vom Respirator zum Patienten eingesetzt: ist, direkt an das Respiratorsystem angeschlossen werden. Vorteilhaft ist es, wenn die in der Spule induzierte Spannung über einen Demodulator auf ein mit einer Skala versehenes Anzeigegerät geschaltet ist, dessen Ausschlag von Grenzwertanschlägen 0. dgl-. mit Kontakteinrichtungen überwacht ist.
  • Nach einem weiteren vorteilhaften Merkmal der Erflndung kann das Anzeigegerät in bekannter Weise mit einem Zeiger mit einer St euerfahne versehen sein, die mit jeweils zwei als Grenzwertanschläge dienenden elektromagnetischen Spulen o. dgl. -zusammenwirkt, die verschiebbar an der Skala des Anzeigegerätes gelagert und mit die jeweilige Stellung an-gebenden Zeigern gekoppelt sind. Durch diese Ausgestaltung wird ein Kontakt erst dann abgegeben, wenn der Zeiger mit der Steuerfahne jeweils in eine der beiden Grenzwertstellungen eintaucht. Der Zeiger wird daher stets'in Abhängigkeit vom Beatmungsdruck und von den wahlweise einstellbaren Grenzlagen, einen Kontakt auslösen. Der jeweilig auftretende Beatmungsdruck und die Grenzwerte können jederzeit z. B. vom Arzt abgeeisen werden.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des Gegenstandes der Erfindung wird dann erreicht, wenn an die Spulen o. dgl. der Grenzwertanschläge- ein Relais angeschlossen ist, das mit einer Signaleinrichtung in Verbindung steht, die unmittelbar betätigt wird, wenn der Zeiger den oberen Grenzwert überschreitet, und die mit Verzögerung über einen zweiten Schalter ausgelöst wird, wenn der Zeiger den unteren Grenzwert unterschreitet. Es hat sich nämlich gezeigt, daß beim Überschreiten des oberen Grenzwertanzeigers, d. h.- wenn z. B. der Schlauch verstopft ist und ein bestimmter Beatmungsdruck überschritten wird, sofortige Hilfe notwendig ist.
  • Beim Unterschreiten der unteren Grenzwertanzeige darf der Alarm noch nicht sofort ausgelöst werden, weil dieser Fall in der Regel bei jedem vom Respirator erzeugten t'Ausatmungsvorgang" auftritt.
  • Erst wenn der untere Grenzwert längere Zeit - z. B. länger als einen oder zwei Atemzüge - unterschritten bleibt, ist ein Fehler im Beatmungesystem vorhanden. Dieser Fall wird in der Regel dann eintreten, wenn sich der Beatmungsschlauch gelöst hat, so daß keine Beatmung mehr erfolgt. Um die Verzögerungszeit auf ein bestimmtes Maß einstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn in der Anzugsverzögerungsschaltung ein Potentiometer angeordnet ist. Mit diesem Potentiometer wird die Verzögerungszeit, z. B.
  • 10 Sec., so gewählt, daß der Alarm rechtzeitig ausgelöst wird, um noch genügend Zeit zur Wiederbelebung des Patienten zur Verfügung zu haben.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann in der Anzugsverzögerungsschaltung ein Kondensator vorgesehen sein, der sich auflädt und über Transistoren das Relais erregt, wenn der Zeiger den unteren Grenzwert unterschreitet und sich über eine Kurzschlußleitung entlädt, wenn der Zeiger in das Arbeitsintervall zwischen den beiden Grenzwerten wieder einpendelt. Bei einem kurzzeitigen Unterschreiten des unteren Grenzwertes reicht die Ladespannung des Kondensators nicht zur Erregung des Relais aus, so daß kein Alarm ausgelöst wird. Erst wenn der Zeiger länger als die vorgewähAte Verzögerungszeit im Bereich unterhalb des unteren Grenzwertes stehen bleibt, zieht das Relais an und der Alarm wird ausge]ö'st. Dabei hat es sich sehr zweckmäßig erwiesen, wenn die Signrileinrichtung aus je einer optischen Anzeige für das Überschreiten 1)7iw. Unterschreiten der Grenzwerte und aus einer akustischen AnzeiX3e besteht, die in beiden Alarmfällen zusammen mit den optischen Anzeigen betätigt wird. Nach Auslösung des Alarms kann die Sigzaleinrichtung nur am Gerät selbst wieder abgeschaltet werden. Der nrzt kann dann an der Stellung des Zeigers und an dem Aufleuchten des entsprechenden optischen Signals sofort erkennen, wo der Fehler im Beatmungssystem liegt, so daß die entsprechenden Maßnahmen unverzüglich eingeleitet werden können.
  • Für eine erleichterte Bedienung des Gerätes ist es zweckmäßig, wenn die Bauteile des Gerätes in einem handlichen tragbaren Gehäuse angeordnet sind und die einzelnen elektrischen Baugruppen in Form von Steckkarten leicht austauschbar im Gerät gelagert sind. Das Gerät läßt sich daher an jeden Respiratortyp leicht anpassen. Die Grenzwerteinstellungen werden mittels Drehknöpfen direkt am Instrument vorgenommen und sind durch rote Markierungszeiger deutlich sichtbar. Für den Betrieb des Beatmungsüberwachungsgerätes sind weiterhin vorteilhaft ein Netzanschluß, ein Netzschalter zum Ein- und Ausschalten des Gerätes, sowie ein Schalter für die Signaleinrichtung und ein Anschluß für eine SchwesSrnrufanlage vorgesehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 das Gehäuse einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer perspektivischen Darstellung, Fig. 2 das Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei das Beatmungsgerät nicht gezeigt ist und Fig. 3 das Schaltbild der Anzugsverzögerung des unteren Grenzwertes und der Signaleinrichtung.
  • In der Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßes Überwachungsgerät 1 in einer perspektivischen Ansicht zu erkennen. Das Gehäuse 2 bildet gleichzeitig den Rahmen zur Aufnahme sämtlicher Bauelemente und wird an der Vorderseite durch die Armaturentafel 3 verschlossen.
  • Am oberen Teil der Armaturentafel 3 ist die Skala 4 zur Anzeige des Atemdruckes zu erkennen, Die Zeiger 5, 6 der Grenzwertan-' schläge kennzeichnen das Arbaitsintervall, in dem sich der Zeiger 7 bei Betrieb des Gerätes be-CLedet. Die Grenzwextanzeiger lassen sich mittels der Drehknöpfe 8 mechanisch verstellen, so daß das Arbeitsintervall vergrößert oder verkleinert werden kann.
  • An der Armaturentafel 3 sind ferner zwei Leuchten 9, 10 zu erkennen, die in Verbindung mit dem im Gerät eingebauten Summer (nicht sichtbar) je nach Überschreiten oder Unterschreiten der Grenzwertanzeige 5, 6 ein optisches Signal abgeben. Zum Abschalten des Signals ist der Schalter 11 vorgesehen.
  • Unter der Signaleinrichtung ist der Anschlußstutzen 12, für den Anschluß des Gerätes an das Respiratorsystem vorgesehen. Daneben befinden sich eine Netzsicherung mit Kontrollampe 13 und der Schalter 14 zum Ein- und Ausschalten des Überwachungsgerätes. Die Buchse für den Anschluß des Gerätes an eine Schwesternrufanlage sowie der Netzanschluß befinden sich auf der Rückseite des Gehäuses. Zum Transport des Überwachungsgerätes ist an der Oberseite ein Handgriff 15 vorgesehen.
  • Nach dem Lösen der Schrauben 16 kann die Baueinheit aus dem Gehäuse 2 herausgezogen werden. Der schematische Aufbau des Gerätes ist anhand des Blockschaltbildes in der Fig. 2 dargestellt. Das Gerät wird mittels des T-Stückes 17 an die Respiratorleitung 18 angeschlossen, die zum Patienten führt. An die elastische Druckkammer 19 ist ein Kern 20 fest angeschlossen, der in die Elektromagnetspule 21 eintaucht. Durch die Veränderung des Beatmungsdruckes bewegt sich der Kern in der Spule 21 hin und her, so daß in der Spule eine Spannung induziert wird. Diese Spannung wird mit einem Verstärker 22 verstärkt und zu einem Anzeigegerät 23 mit dem Zeiger 7 geführt. An dem Zeiger 7 ist in bekannter Weise eine Steuerfahne befestigt, die beispielsweise mit jeweils zwei elektromagnetischen, in der Zeichnung nicht dargestellten und mit den Grenzwertanzeigern 5 und 6~~gekoppelten Spulen oder Oszillatoren zusammenwirken kann. Die Grenzwertanzeiger 5, 6 sind mechanisch verschiebbar an der Skala 4 gelagert. Erreich-t der Zeiger 7 einen der beiden Grenzwertanzeiger 5 oder 6 so wird berührungslos ein Kontakt ausgelöst. Über eine Relaiseinheit 24, die aus zwei Relais 25, 26 und aus einer Anzugsverzögerungsschaltung 27 besteht, wird eine Signaleinrichtung 25 ausgelöst. Der Verstärker 22 wird vom Netzteil 26 mit 12 Volt-Gleichspannung gespeist, die Anzeigeeinrichtung mit 24 Volt-Gleichspannung und die Signaleinriohtung 25 mit 12 Volt-Wechselspannung.
  • In der Fig. 3 ist das Schaltbild des in der Fig. 2 gestrichelt umrahmten Teiles zu erkennen. Die Ausgänge des Anzeigegerätes 23 sind mit 27, 28 bezeichnet. Um nicht sofort Alarm auszulösen, wenn der Zeiger 7 den unteren Grenzwert 5 unterschreitet, was beim Ausatmungsvorgang regelmäßig der Fall sein wird, weil hier ein gewisser Unterdruck erzeugt werden muß, sind in der Schaltung 27 das Potentiometer 29 und der Kondensator 30 vorgesehen, der kurzgeschlossen ist. Pendelt der Zeiger 7 kurzzeitig in den Bereich unterhalb des Grenzwertes 5 ein, dann lädt sich der Kondensator 30 auf, die Spannung reicht jedoch nicht aus, um über die Transistoren 31, 32 das Relais 26 zu erregen. Sobald der Zeiger 7 wieder in das Arbeitsintervall zwischen.den Grenzwerten 5, 6 einpendelt, kann sich der Kondsensator 30 wieder entladen. Bleibt der Zeiger 7 jedoch länger als die vorgewählte Verzögerungszeit im Bereich unterhalb der Begrenzung 5 stehen, dann erregt der aufgeladene Kondensator das Relais 26; so daß der Schalter 33 betätigt wird, die Lampe 9 aufleuchtet und der Summer 34- ertönt.
  • Die Dioden 36, 36 sind als Sicherungsschaltung für die Transistoren vorgesehen, weil beim-Abschalten des Relais der Induktionsstoß die Transistoren zerstören könnte: Wenn der Zeiger 7 in den Bereich oberhalb der Begrenzung 6 eintritt, dann wird nur das Relais 25 unmittelbar erregt und der Schalter 37 betätigt, so daß die Lampe 10 aufleuchtet und der Summer 34 ertönt. In diesem Fall muß sofort der zu hohe Beatmungsdruck verändert werden, was das Bedienungspersonal sofort am Aufleuchten der Signallampe 10 erkennen kann. Ein -längeres Suchen nach der FEerquelle des Beatmungsvorganges, das lebensgefährlich für den Patienten sein kann, entfällt somit. Die Alarmeinrichtung kann nur unmittelbar durch den Schalter 11 am Gerät selbst abgestellt werden. Durch die Erfindung ist somit eine einfache und sichere Überwachungseinrichtung geschaffen worden.

Claims (9)

  1. Patent- und Schutzans-prüche
    ~~================~======== 71) Vorrichtung zur automatischen Überwachung der künstlichen Beatmung von Patienten durch Respiratoren, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindungsleitung vom Pati-enten zum Respirator eine Druckkammer (19) mit mindestens einer elastischen Wand eingesetzt ist, die mit einem in eine Elektromagnetspule (21) eintauchenden Kern (20) verbunden ist, und daß die in der Spule induzierte Spannung als Meßwert für eine elektrische Überwachung dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Spule induzierte Spannung aus ein mit einer Skala versehenes Anzeigegerät (23) geschaltet ist, dessen Ausschlag von Grenzwertanschlägen (5, 6) 0. dgl. mit Kontakteinrichtungen überwacht ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigegerät (23) in bekannter Weise mit einem Zeiger (7) mit einer Steuerfahne versehen. ist, die mit jeweils zwei als Grenzwertanschläge dienenden elektromagnetischen Spulen zusammenwirkt, die verschiebbar an der Skala (4) des Anzeigegerätes gelagert und mit die jeweilige Stellung angebenden Zeigern (5, 6) versehen.sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an die Spulen der Grenzwertanschläge (5, 6) je ein Relais (24a, 24b) angeschlossen ist, das mit einer Signaleinrichtung (25) in Verbindung steht, die unmittelbar betätigt wird, wenn der Zeiger (7) den oberen Grenzwert (6) überschreitet, und die mit Verzögerung über einen zweiten Schalter (33) ausgelöst wird, wenn der Zeiger (7) den unteren Grenzwert (5) unterschreitet.
  5. 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verzögerung eine Anzugsverzögerungsschaltung (27) mit einem Potentiometer (29) vorgesehen ist, mit dem die Verzögerungszeit beliebig einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verzögerungsschaltung (27) ein Kondensator (30) vorgesehen ist, der sich auflädt und über Transistoren (31, 32) das Relais (26) erregt, wenn der Zeiger (7) den unteren Grenzwert (5) unterschreitet und sich über eine Kurzschlußleitung entlädt, wenn der Zeiger (7) in das Arbeitsintervall zwischen den Grenzwerten (5, 6) einpendelt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtung (25) aus je einer optischen Anzeige (9, 10) für das Überschreiten bzw. Unterschreiten der Grenzwerte (5, 6) und aus einer akustischen Anzeige (34) besteht, die in beiden AlarmiH1len zusammen mit den optischen Anzeigen (9, 10) betätigt wird.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bauteile des Gerätes (1) in einem handlichen, tragbaren Gehäuse (2) angeordnet sind und die einzelnen elektrischen Baugruppen in Form von Steckkarten leicht austauschbar im Gehäuse (2) gelagert sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Gerät ein Netzanschlußr ein Netzschalter (14), sowie ein Schalter (11) für die Signaleinrichtui;g (25) und ein Anschluß fur eine Schwesternrufanlage vorgesehen sind.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0257355A3 (de) * 1986-08-27 1989-07-26 Drägerwerk Aktiengesellschaft Drücküberwachungsvorrichtung für eine Atmungsvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0257355A3 (de) * 1986-08-27 1989-07-26 Drägerwerk Aktiengesellschaft Drücküberwachungsvorrichtung für eine Atmungsvorrichtung

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