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DE2013675A1 - Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder dergl. Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder dergl. Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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Publication number
DE2013675A1
DE2013675A1 DE19702013675 DE2013675A DE2013675A1 DE 2013675 A1 DE2013675 A1 DE 2013675A1 DE 19702013675 DE19702013675 DE 19702013675 DE 2013675 A DE2013675 A DE 2013675A DE 2013675 A1 DE2013675 A1 DE 2013675A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
stop
holding
parts
stops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702013675
Other languages
English (en)
Inventor
Richard 7451 Stetten Hoffmann
Original Assignee
Gebr. Biedermann GmbH, 7450 Hechingen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr. Biedermann GmbH, 7450 Hechingen filed Critical Gebr. Biedermann GmbH, 7450 Hechingen
Priority to DE19702013675 priority Critical patent/DE2013675A1/de
Priority to US00125060A priority patent/US3738887A/en
Priority to NL7103647A priority patent/NL7103647A/xx
Priority to FR7109940A priority patent/FR2084974A5/fr
Priority to GB2490471*A priority patent/GB1350099A/en
Publication of DE2013675A1 publication Critical patent/DE2013675A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/28Processes or apparatus for the mechanical treatment of hides or leather not provided for in groups C14B2700/01 - C14B2700/27

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

Firma Gebrüder Biedermann Gesellschaft mit beschränkter Haftung
745 Heehingen/Hohenzollern Firststraßö 13 - 13a
Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder derglo Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstiederteilen oder derglo Werkstoffen mit jeweils einem ihrer Fläohenteilec vorzugsweise ihrer Randstreifen bzw» -bereich© mittels einer zwischen diesen vorgesehenen Klebstoffschicht, die durch Wärme aktivierbar und durch Druckeinwirkung zwei Teile zusammenhaftetρ wobei Wärme- und Druckeinwirkung mittels eines erhitzbaren Preßstempele bewirkt werden»
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z.B. durch eine mit elektrischem Strom baw. die Kl«beecelle durch Eochfrequene erhitsbare moütroöe, sowie auf eine Vorrichtung aur Durchführung dieses Verfahrens.
Leder« und/oder Kunut ledert eile oder dergl« Werkstoffe in eingangs beschriebener Art nahtlos miteinander zu verbinden ist bekannt. ZweckmäSig bedient wan sich hierfür einer Vorrichtung mit einem niederhalter, der gleichzeitig auch ale Begrenssungsansehlag ftlr den Hand eines ferketoffteiles dient und wenigstens eine relativ zu diesem bewegbare Elektrode* Der Niederhalter hält hierbei den einen auf einem Werktisch plan aufliegenden Werkstoffteil fest und 1st für den anderen, mit ersteres zum Verbinden auf ihn aufliegenden Werkstoffteil gleichseitig Btgrenzungaanechlag, der die eine dem Niederhalter ssugekehrte SlektrodenaitSenkante markiert. Demgemäß sind die einander zugekehrten beiden Seitenflächen b&w» unteren Seltenkanten der Elektrode und des Niederhalters zueinander im wesentlichen formschlüssig. Zum nahtlosen Verbinden, ohne einen Wulst an den Uberlappungarändern der beiden mit ihren Randstreifen bzw, Randbereichen übereinander liegenden Werkstoffteilen «u bilden, muß die Elektrode derart auf dieae Werketoffteile bis zum Aufliegen bewegt werden, daß bei folgendem Zusammenpressen der Handbereiche die eine untere-Seitenkante der Elektrode mögliohet spaltlos an die des Niederhalters anechliessen kann.
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Kb hat sich nun gezeigt, daß bereits bei geringer Spaltbildung zwischen diesen beirden unteren Seitenkanten bei der Hitae" pressung der Werkstoffteile durch die Elektrode aus der am Niederhalter anliegenden Oberkante des Randes des einen Werkstoffteiles ein Wulst heraus und in den aus Elektroden=- und Niederhalterunterkante gebildeten Spalt hinein gedrückt wirdL Dieser Wulst macht Werkstücke, die zur Schuhfertigung bestimmt sind« oftmale unbrauchbare Ferner ist diese bekannte Vorrichtung noch dadurch nachteilige daß zum lagengleichen ggfls9 symmetrischen Verbinden eines weiteren Werkstoffteiles an ein bereits daran angefügtes die schon verbundenen Teile in ihrer Auflageebene um 180° gedreht werden müssenο Dies ist insbesondere bei mehreren zu einer Fläche zusammengefügten Werkstoffteilen schwierig und hemmt den flüssigen Arbeitsrythmuso
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben angeführten Nachteile ssu vermeiden, se daß einerseits beim nahtlosen Verbinden von Werk*· etoffteilen aus Leder und dergl« an den Kanten der Verbindung»- ränder kein Wulst mehr entstehen kann und andererseits beliebig viele Werkstoffteile in jedweder Artf ohne irgendeinen Teil erst um 130° drehen zu müssen» miteinander verbinden zu können«
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist das dadurch mttglich.
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BAD ORIGINAL
daß die miteinander zu verbindenden Flächenteile in einer Breite unter der Elektrode mit einer dazwischen liegenden Klebstoffschicht Übereinander gelegt werden, die geringer als die Breite der tfnterflache dor Elektrode intp daß clie Elektrode auf die darunter Übereinander liegenden, in ihrer jeweiligen Lage gehaltenen Flächenteile mit beiderseitigem Überstand der Unterfläche der Elektrode über diese Flächenteile abgesenkt wird und die Übereinanderliegenden Flächenteile zur
Aktivierung des Klebstoffes von der auf ihnen aufsitzenden .Elektrode erhitzt und zum Aneinanderheften von ihr zusammengepreßt werden ο
Zweckmäßig wird aber von den beiden* unter der Elektrode übereinander liegenden Flächenteilen der miteinander zu verbindenden Werkstoffe» der eine mit seiner Seitenkante an einen unter der Elektrode innerhalb deren Unterfläche versehbaren Anschlag angeschlagen und mittels eines anderen gleichzeitig als Nieder« halter und als Anschlag dienender Halteanschlag unter der ElektrcAe, ebenfalls innerhalb deren Unterflächec am Werktisch niedergehalten und der andere zu verbindende Verkstoffteil wird mit seiner Seitenkante an den nunaehr ale Anschlag dienenden Halteanschlag angelegte
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Die Vorrichtung aur Durchführung des Verfahrens ist durch einen Werktische einer darüber angeordneten» auf diesen zu bewegbaren Elektrode \mti durch wenigstens einen auf einer Seite dieser Elektrode angeordneten» relativ zu ihr beweg=» baren Halteanschlag gekennzeichnet,, der jeweils mit einer Halte- und Anschlagfläche in Ausgangslage der Elektrode unter deren Unterfläche vorgesehen auf den Werktisch hin beweg-» und darauf aufsetzbar isto
V/eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben eich anhand der Zeichnung» in der mehrere Ausführungsbelspiele davon dargestellt sindη
Es zeigen: Pign 1 eine Vorderansicht der wesentlichen
Teile der Vorrichtung, <
Fig» 2 eine besondere Lagerung von Halts»
anschlagen an einem Elektroden» block.
- 6
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BADORIGfWAL
Pig« 3 eine Vorrichtung mit nur einem
Halteanochlag und die
4 Uo 5 schematiöohe Darstellungen der einzelnen Pun3ction3foJLßen dar Haltean schlage beim Einlegen der Werkstoff-* teile bzw« das kontinuierlich nahtlose Verbinden einer beliebigen Anzahl von Werfestoffteilen von gleicher Einlegerichtung her für den einzelnen Werkstoffteil ο
In Figo 1 ist 1 ein Werktisch» der frontseitig an einem zeichnerisch hler weiter nicht dargestellten Rahmenbau 2 befestigt let. über den Werktieoh 1 ist in einem Elektrodenblock: 3 löebar eine Elektrode 4 befestigt, die in Ausgangslage mit ihrer Unterfläche 5 in einem Abstand 6 Über dem Werktisch ruht. Die Elektrode ist mittels ihres Elektrodenblocks in Pfeilrichtung A-A auf die Oberfläche des Werkstücks hin und von diesem wieder in ihre Ausgangslags zurück bewegbar«, Beiderseits der Elektroden w sind in Halterungen 7» 8 Halteanschläge 9» 10 in der Ebene ihrer - Aufhängung mittels SchwalbenschwanzfUhrungen, von denen hier jeweils nur eine Schwalbenschwanzführung 11, i27g'ez"eTgV"T8tp nach jeder Richtung hin verschiebbar* Die Halteanschläge sind relativ zur Elektrode in den Pfeilrichtungen B«B bzw« CC verschiebbar und stehen derart schräg zur Elektrode symmetrisch einander gegenüber,, daß ihre Achsen x~x bzw0 y«y jeweils mit der
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BAD OBtGtHAL
Elektrodenachse z~z einen Winkel οι einachliesseno Die unteren freien Rnden dor Halteanβchiäge weisen eine in Arbeitslage mit der Elektrodenachse ss~z im wesentlichen parallel verlaufende Anschlagsflache 13 und eine mit der Obsrflache des Werktisches parallele untere Haltefläche 14 aufDie Halteanschläge sind in ihren Halterungen zur Elektrode hin federnd verschiebbar gelagerte so daß sie ggflSo durch die äußeren klektrodenseitenkanten 15 bzwo 16 über die Anschlagflächen 13 entgegen der Federkraft von der Elektrode geringfügig nach außen hin weggedrückt werden könnenο Der Winkel oc bestimmt hierbei die Schrägstellung der Halteanschläge relativ zur Elektrode hin und muß so bemessen sein, daß die Anschlagflächen 13 der Halteanschläge in Arbeitslage* doho wenn die Halteanschläge am Werktisch oder am Werkstoffteil mit ihrer Haltefläche aufstehen? die Elektrode untergreift und sich innerhalb deren Unterfläche 5 befinde to Dies ist in T51Ig0 1 besonders deutlich slchtbarc wo der Halteanschlag 10 in Ruhelage mit seinem unteren Teil in Höhe der Elektrodenunterflache ruht und wo in Arbeitelage dieser Unterteil -gestrichelt gezeichnet- unterhalb de* Elektrodenunterflache mit seiner Haltefläche auf einem Werk· stückt eil 17 aufsteht ·..
Nach einer anderen Ausführung sind Halteanechläge 18, 19 .in einem dafür besondere ausgebildeten Block bzw0 Blektrodenhalte- block 20 realtiv su der mit diesem gehaltenen Elektrode k ver-
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schiebbar gelagert0 Der Slektrodenhalteblock ist hierbei auf seinen beiden Seiten 21 P 22, die den Halteanschlägen 189 19 gegenüberliegen, abgerundet. In gleicher "/eise sind auch die Innenseitenflächen 23P 24 dieser Halteanechläge konkav ausgegründet,, Bei Bewegung des Elektrodenhalteblocks auf den Werk» tisch 1 zu werden die Halteanschläge 18„ 19 von den auf den Innenseitenflächen 23P 24 allmählich zum Anliegen kommenden abgerundeten Seiten 21p 22 des Elektrodenhalteblocks 20 aus» * einandergedrücktp so daß die Elektrode 4 ohne die Halteanechläge zu berühren zu den darunter liegenden Werkstücken durchgreifen kann« Im vorliegenden Fall untergreifen die Halteanechläge 18p 19 die Elektrode 4 bzw«, deren Unterfläche 5 bereite in Ausgangslageο Die Halteanechläge 1O0 19 sind hierbei ebenso wie die Halteanechläge 9P 10 gemäß der Anordnung Pigη 1 jeweils getrennt für sich auf den Werktisch 1 hin- und von diesem wieder wegbewegbar„
In Pig« 3 ist schließlich eine Vorrichtung mit nur einem Halte-" anschlag 25 gezeigt, während diesem gegenüber nur ein Haltefuß angeordnet ist, Halteanschlag und Haltefuß sind hierbei im Elektrodenhalteblock 20 ftach dem Werktisch 1 hin federvorgespannt gelagertο Die Unterfläche 21 des Halteanschlags ist hierbei der Oberfläche des Werktisches 1 näher als die Unterfläche dee Haltefuseeso Beide Teile, Halteanschlag 25 und Haltefuß 26, sind
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im Elektrodenhalteblock 20 acheparallel eu letzterem wie auch relativ zueinander entgegen der Federkraft ihrer sie vorspannenden Zylinderfedes.*n 28P 29 verschiebbar gelagert» jedoch relativ zum Werktisch 1 hin sind sie nur mit dem Elektrodenhalteblock 20 bewegbare Xin übrigen weisen hier der Elektroden» halteblock an seinen Außenseiten 2In 22 Ab- und der Halteanschlag 25 sowie der Haltefuß 26 an ihren Innenseiten 25P 24 ebenfalls Ausrundungen auf, die dem gleichen iweck dienen wie die in der Vorrichtung gemo Figo Hierbei hält der Halteanschlag 25 nach Absenkern des 31ektrodenhalt©blocks 20 auf den Werktisch hin ein darunterliegendes Werkstück nach Maßgabe des Federdrucks der Zylinderfeder 28 vorerst fest0 Ein in weiterer Folge daran angeschlagenes» mit dem darunter liegenden zu verbindendes Werkstück wird sodann durch weiteres Absenken des Elektrodenhalteblocks schließlich vom Haltefuß nunmehr, durch die Federkraft der Zylinderfeder 29 ebenfalls festgehalteno Bewegt sich der Elektrodenhalteblock nun noch weiter auf die unter der Elektrodenunterfläche 5 liegenden Werkstücke ~ die im vorliegenden Fall nicht gezeichnet sind « ab» so werden der Haiteanschlag 25 und der Haltefuß 26 im Zusammenwirken mit den Ab- bzwο Ausrundungen 21p 22 bzwο 23p 24 auseinandergedrückt und die Elektrode 4 kann ungehindert auf die übereinanderliegenden» miteinander zu verbindenden Werkstück« durchgreifen«» Biese Anordnung wird vorzugsweise über» all dort verwendet werden, wo die Werkstttok· stets von einer
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Seite her zu einem Ganzen zusammenzufügen sind. Hierbei soll darauf hingewiesen werden» daß der Halteanschlag 25 -entweder auf der rechten ode? aber der linie en Elektrodenseite vom die Vorrichtung Bedienenden aus gesehen angeordnet sein kannο
In den PIg0 4a bis 4g bzw. 5a bia 5g ist jeweils die Stellung der einzelnen Halteanschläge gezeigt, die zum !Hinführen einer beliebigen Anzahl von v/erks tück te ilen in die Vorrichtung von
^ stete einer Einfülleinrichtung her zum kontinuierlichen nahtlosen Verbinden der ainzelnen Werkstückteile erforderlich ist: Vor Auflegen des '/erkstückes 17 auf den Werktisch 1 wird der Halteanschlag 9 auf den Werktisch abgesenkt und bildet mit seiner Anschlagfläche 13 den Anschlag für eine Seltenkante 30 des Werkstückes 17» Figo 4a« Nun wird der Halteanaohlag 10 auf das Werkstück 17 abgesenkt und steht mit seiner Haltefläche 14 auf dessen Oberfläche auf, Figo 4bo Der Halteanschlag 9 kehrt wieder in seine Ausgangelage zurück und das Werkstück 17 wird durch den Halteansohlag 10 auf dem Werktisch 1 festgehalten und bildet
" somit einen Begrenzungeanschlag für die Seitenkante 31 des anderen Werkstückes 32 mit dem ersteren zu verbindenden Werk« stück 17s ?lg» 4cο Dieses Werkstück 32 wird mit seiner Seitenkante 31 an die Anschlagseite 13 des Halteanschlags 10 angelegte ■o daß nunmehr beide Werkstück· 17 und 32 derart unter der Elektrode 4 übereinander], leg en» daß deren Unterfläche 5 die beiden Seitenkante!: 30, 31 überragt, Fig» 4de In dieser Werk-
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BtUokelage wird dlt Elektrode 4 auf die Werkstücke abgesenkt« Fig« 4e, und bei Aufliegen am Werkstück kehrt auch der Halte» anschlag 10 wieder in seine Ausgangslage zurückr in der er die für die Preßverechweißung der beiden Werkstücke erforderliche Energiequelle, BoBo HF-Generator einschaltet, Fige 4f <> Bei einer derartigen Arbeltsfolge der einzelnen Halteanschläge können bei kontinuierlicher Einführung der stets oben zu liegen kommenden Werkstücke 32 von einer Seite her Schweißverbindungen, wie sie schließlich in FIg0 4g gezeigt sind» geschaffen werden» d.ho daß auf die Randteile des Werkstückes 17 stets die Randteile des Werkstückes 32 aufgelegt werdenο
Sollen nun umgekehrt die Werkstücke 17 auf die Werkstücke 32 mit ihren Randteilen gelegt miteinander verbunden werden, so muß die Schaltfolge für die Haiteanschlage in umgekehrter Weise, beginnend mit Halteanschlag 10, Figo 5a, erfolgeno Aus dem in Fig» 5f ersichtlichen Verbindungsstück ist zu ersehen, daß hierbei die Randteile der Werkstücke 17 stets auf den Randteilen der Werketücke 32 aufliegend verbunden alndc
Daraue ist nun weiter abzuleiten, daß es cum beliebig abwechselnden Verbinden wie etwa sum Erhalt von werkstofVerbindungen* bei denen wahlweise die uu verbindenden Randteile oben auf oder unter den anderen su liegen kommenp nicht sehr erforderlich ist» die miteinander bereits verbundenen Werkstoffteile in ihrer Auflageeben· uv 180° au drehen, sondern lediglich dl· Schaltfolg·
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der Halteanschlägo entsprechend au ändern und die anzufügenden Teile ebenso entsprechend daran
Es wird noch darauf hingewiesen, daß unt^x* in den Haiteanschlagen 18, 19 bzw» dera Halteanschlag 25 und den Haltefuß 26, die Unterflächen 27 hierbei überragend, jeweils eine Walze 33 drehbar gelagert angeordnet isto Dadurch soll vermieden werdenf daß beim Auseinanderdrücken der Halteanschläge bzw. des Halteansohlages und des Haltefu3es, die die auf dem -'«rköisch aufliegenden und miteinander zu verbindende VferfcetUekteile vez*8Choben werden<, ZweclcmäSig ist zu diesem Zweclc die Oberfläche des Werktisches im Bereich miter der Elektrode etwas aufgerauht«,
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Claims (1)

  1. η ο ρ τ a C h e
    1.)) Terfafrren zura nahtlosen Verbinden von leder-» und/otler Kunstlederteilen oder derglo Werkstoffen mit Jeweila einem ihrer FlächenteiXe, vorzugsweise ihrer Randstreifen bewr »bereich© mittels einer zwischen diesen vorgesehenen Klebstoff schicht,, die durch Wärme aktivierbar und durch Druckeinwirlcimg zwei Seile zusaramenhaftet, wobei 7.'ärme~ und Druckeinv/irlcuKg mittels einea erhitzbaajen Preßatempele' beviirkt werden, a0Bo durc2i eins mit elektrischem Strom "bzwo die Klebestelle durch Hochfrequenz erhltssbare Elektrode B dadurch ge kennzeichne te daß die miteinander zu verbindenden Pläehsuteile in einer Breit© unter der Elektrode mit einer dazwischen liegenden Klebstoffschicht Übereinander gelegt werden^ die geringer ist als die Breite der ünterflache der Elektrode ist e daß die Elektrode auf die dsx'imter übereinander liegenden* in ihrer jeweiligen Lage gehaltenen Flächenteile mit beiderseitigem Überstand der Unterfläche der Elektrode über diese Flächenteile
    abgesenkt wird und die übereinanderliegenden Flächenteile zur Aktivierung des Klebstoffe« von der auf ihnen aufsitzenden Elektrode erhitzt und zum Aneinanderheften von ihr zusammengepreßt werden»
    «* II ~
    109842/0686 „AD ORfCNMM.
    2o) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gskounzeietonet» νοη den beiden» unter der Elektrode übereinander liegenden Flächenteilen der miteinander zu verbindenden Werkstoffe,, der eine mit seiner Seitenkante an einen unter der Elektrode Innerhalb deren ünterflache versehbaren Anschlag angeschlagen und mittels eines anderen gleichseitig als Niederhalter und als Anschlag dien&U'ier Halteanschlag unter der Elektrode, ebenfalls innerhalb deren Unterfläche» am Werk» tisch niedergehalten wird und daß der andere zu verbindende Werkst of ft eil mit seiner Seitenkante an den nunmehr als Anschlag dienenden Halteanschlag angelegt wird»
    5-) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1' und 2, gekennzeichnet durch einen Yierktisch (1), einer darüber angeordneten, auf diesen zu bewegbaren Elektrode (4) und durch wenigstens einen auf einer Seite dieser Elektrode angeordneten, relativ zu ihr bewegbaren HalteanschlagP der jeweils mit einer Halte- und Anschlagfläche (13 bawL 14) in Ausgangslage der Elektrode unter deren Unterfläche (5) vorgesehen auf den Werktisch hin beweg" und darauf aufsetzbar istο
    4o) Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Elektrode relativ zu ihr und auf den Werk* tisch hin verschiebbare Halteanachläge (9» 10) vorgesehen
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    sind, die jeweils mit ihrem Halte- und Anschlagteil in Aüsgangslage der Elektrode aus ihrer eigenem Ausgangelage heraus unter der Oberfläche (5) der.Elektrode (4) auf den Werktisch (V) hin beweg- und dort aufsetzbar sind.
    5,) Vorrichtung nach Anspruch 3,. dadurch gekennzeichnet j daß die Halteanschläge in ihren Halterungen zur.Elektrode hin federnd vorgespannt sind* . .
    6.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gek«anzeichnet, daß die Elektrode (4) in einem Elektrodenhalter block (20) befestigt ist, dessen den Halteanschlägen (18. 19) zugekehrten Seiten (21, 22) abgerundet sind.
    7«) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß . die den abgerundeten Seiten (21, 22) des Elektrodenhalter blocke (20) zugekehrten Innenseiten (23, 24) der Halteanschläge (18, 19) konkav auegerundet aindo
    8.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und einigen der vorstehenden
    Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß'unten in den Halte- . anschlagen und dergl. Walzen (33) angeordnet sind\ die die Unterfläche (27) der Halteanschläge überrageno
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DE19702013675 1970-03-21 1970-03-21 Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder dergl. Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Pending DE2013675A1 (de)

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