DE2013675A1 - Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder dergl. Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstlederteilen oder dergl. Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
Firma Gebrüder Biedermann
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
745 Heehingen/Hohenzollern
Firststraßö 13 - 13a
Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder
Kunstlederteilen oder derglo Werkstoffen sowie Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum nahtlosen Verbinden von Leder- und/oder Kunstiederteilen oder
derglo Werkstoffen mit jeweils einem ihrer Fläohenteilec
vorzugsweise ihrer Randstreifen bzw» -bereich© mittels
einer zwischen diesen vorgesehenen Klebstoffschicht, die
durch Wärme aktivierbar und durch Druckeinwirkung zwei Teile zusammenhaftetρ wobei Wärme- und Druckeinwirkung
mittels eines erhitzbaren Preßstempele bewirkt werden»
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z.B. durch eine mit elektrischem Strom baw. die Kl«beecelle
durch Eochfrequene erhitsbare moütroöe, sowie auf eine
Vorrichtung aur Durchführung dieses Verfahrens.
Leder« und/oder Kunut ledert eile oder dergl« Werkstoffe in
eingangs beschriebener Art nahtlos miteinander zu verbinden
ist bekannt. ZweckmäSig bedient wan sich hierfür einer Vorrichtung mit einem niederhalter, der gleichzeitig auch ale
Begrenssungsansehlag ftlr den Hand eines ferketoffteiles dient
und wenigstens eine relativ zu diesem bewegbare Elektrode*
Der Niederhalter hält hierbei den einen auf einem Werktisch plan aufliegenden Werkstoffteil fest und 1st für den anderen,
mit ersteres zum Verbinden auf ihn aufliegenden Werkstoffteil
gleichseitig Btgrenzungaanechlag, der die eine dem Niederhalter
ssugekehrte SlektrodenaitSenkante markiert. Demgemäß sind die
einander zugekehrten beiden Seitenflächen b&w» unteren Seltenkanten der Elektrode und des Niederhalters zueinander im wesentlichen formschlüssig. Zum nahtlosen Verbinden, ohne einen Wulst
an den Uberlappungarändern der beiden mit ihren Randstreifen
bzw, Randbereichen übereinander liegenden Werkstoffteilen «u
bilden, muß die Elektrode derart auf dieae Werketoffteile bis
zum Aufliegen bewegt werden, daß bei folgendem Zusammenpressen der Handbereiche die eine untere-Seitenkante der Elektrode
mögliohet spaltlos an die des Niederhalters anechliessen kann.
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Kb hat sich nun gezeigt, daß bereits bei geringer Spaltbildung
zwischen diesen beirden unteren Seitenkanten bei der Hitae"
pressung der Werkstoffteile durch die Elektrode aus der am
Niederhalter anliegenden Oberkante des Randes des einen Werkstoffteiles ein Wulst heraus und in den aus Elektroden=- und
Niederhalterunterkante gebildeten Spalt hinein gedrückt wirdL
Dieser Wulst macht Werkstücke, die zur Schuhfertigung bestimmt
sind« oftmale unbrauchbare Ferner ist diese bekannte Vorrichtung
noch dadurch nachteilige daß zum lagengleichen ggfls9 symmetrischen Verbinden eines weiteren Werkstoffteiles an ein bereits
daran angefügtes die schon verbundenen Teile in ihrer Auflageebene um 180° gedreht werden müssenο Dies ist insbesondere bei
mehreren zu einer Fläche zusammengefügten Werkstoffteilen
schwierig und hemmt den flüssigen Arbeitsrythmuso
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben angeführten Nachteile ssu
vermeiden, se daß einerseits beim nahtlosen Verbinden von Werk*·
etoffteilen aus Leder und dergl« an den Kanten der Verbindung»-
ränder kein Wulst mehr entstehen kann und andererseits beliebig
viele Werkstoffteile in jedweder Artf ohne irgendeinen Teil erst
um 130° drehen zu müssen» miteinander verbinden zu können«
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daß die miteinander zu verbindenden Flächenteile in einer Breite unter der Elektrode mit einer dazwischen liegenden
Klebstoffschicht Übereinander gelegt werden, die geringer als
die Breite der tfnterflache dor Elektrode intp daß clie Elektrode
auf die darunter Übereinander liegenden, in ihrer jeweiligen
Lage gehaltenen Flächenteile mit beiderseitigem Überstand der
Unterfläche der Elektrode über diese Flächenteile abgesenkt wird und die Übereinanderliegenden Flächenteile zur
Aktivierung des Klebstoffes von der auf ihnen aufsitzenden
.Elektrode erhitzt und zum Aneinanderheften von ihr zusammengepreßt werden ο
Zweckmäßig wird aber von den beiden* unter der Elektrode übereinander liegenden Flächenteilen der miteinander zu verbindenden
Werkstoffe» der eine mit seiner Seitenkante an einen unter der Elektrode innerhalb deren Unterfläche versehbaren Anschlag angeschlagen und mittels eines anderen gleichzeitig als Nieder«
halter und als Anschlag dienender Halteanschlag unter der ElektrcAe, ebenfalls innerhalb deren Unterflächec am Werktisch
niedergehalten und der andere zu verbindende Verkstoffteil wird mit seiner Seitenkante an den nunaehr ale Anschlag dienenden
Halteanschlag angelegte
5 -
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Die Vorrichtung aur Durchführung des Verfahrens ist durch
einen Werktische einer darüber angeordneten» auf diesen zu
bewegbaren Elektrode \mti durch wenigstens einen auf einer
Seite dieser Elektrode angeordneten» relativ zu ihr beweg=»
baren Halteanschlag gekennzeichnet,, der jeweils mit einer
Halte- und Anschlagfläche in Ausgangslage der Elektrode unter
deren Unterfläche vorgesehen auf den Werktisch hin beweg-»
und darauf aufsetzbar isto
V/eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben eich
anhand der Zeichnung» in der mehrere Ausführungsbelspiele
davon dargestellt sindη
Es zeigen: Pign 1 eine Vorderansicht der wesentlichen
Teile der Vorrichtung, <
Fig» 2 eine besondere Lagerung von Halts»
anschlagen an einem Elektroden»
block.
- 6
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Pig« 3 eine Vorrichtung mit nur einem
Halteanochlag und die
4 Uo 5 schematiöohe Darstellungen der einzelnen Pun3ction3foJLßen dar Haltean
schlage beim Einlegen der Werkstoff-*
teile bzw« das kontinuierlich nahtlose Verbinden einer beliebigen Anzahl
von Werfestoffteilen von gleicher
Einlegerichtung her für den einzelnen Werkstoffteil ο
In Figo 1 ist 1 ein Werktisch» der frontseitig an einem zeichnerisch hler weiter nicht dargestellten Rahmenbau 2 befestigt
let. über den Werktieoh 1 ist in einem Elektrodenblock: 3 löebar
eine Elektrode 4 befestigt, die in Ausgangslage mit ihrer Unterfläche 5 in einem Abstand 6 Über dem Werktisch ruht. Die Elektrode
ist mittels ihres Elektrodenblocks in Pfeilrichtung A-A auf die Oberfläche des Werkstücks hin und von diesem wieder in
ihre Ausgangslags zurück bewegbar«, Beiderseits der Elektroden
w sind in Halterungen 7» 8 Halteanschläge 9» 10 in der Ebene ihrer
- Aufhängung mittels SchwalbenschwanzfUhrungen, von denen hier jeweils nur eine Schwalbenschwanzführung 11, i27g'ez"eTgV"T8tp nach
jeder Richtung hin verschiebbar* Die Halteanschläge sind relativ zur Elektrode in den Pfeilrichtungen B«B bzw« CC verschiebbar
und stehen derart schräg zur Elektrode symmetrisch einander
gegenüber,, daß ihre Achsen x~x bzw0 y«y jeweils mit der
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Elektrodenachse z~z einen Winkel οι einachliesseno Die unteren
freien Rnden dor Halteanβchiäge weisen eine in Arbeitslage mit
der Elektrodenachse ss~z im wesentlichen parallel verlaufende
Anschlagsflache 13 und eine mit der Obsrflache des Werktisches
parallele untere Haltefläche 14 auf„ Die Halteanschläge sind
in ihren Halterungen zur Elektrode hin federnd verschiebbar
gelagerte so daß sie ggflSo durch die äußeren klektrodenseitenkanten
15 bzwo 16 über die Anschlagflächen 13 entgegen der
Federkraft von der Elektrode geringfügig nach außen hin weggedrückt werden könnenο Der Winkel oc bestimmt hierbei die
Schrägstellung der Halteanschläge relativ zur Elektrode hin und muß so bemessen sein, daß die Anschlagflächen 13 der Halteanschläge
in Arbeitslage* doho wenn die Halteanschläge am
Werktisch oder am Werkstoffteil mit ihrer Haltefläche aufstehen? die Elektrode untergreift und sich innerhalb deren
Unterfläche 5 befinde to Dies ist in T51Ig0 1 besonders deutlich
slchtbarc wo der Halteanschlag 10 in Ruhelage mit seinem unteren
Teil in Höhe der Elektrodenunterflache ruht und wo in Arbeitelage
dieser Unterteil -gestrichelt gezeichnet- unterhalb de*
Elektrodenunterflache mit seiner Haltefläche auf einem Werk·
stückt eil 17 aufsteht ·..
Nach einer anderen Ausführung sind Halteanechläge 18, 19 .in
einem dafür besondere ausgebildeten Block bzw0 Blektrodenhalte-
block 20 realtiv su der mit diesem gehaltenen Elektrode k ver-
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schiebbar gelagert0 Der Slektrodenhalteblock ist hierbei auf
seinen beiden Seiten 21 P 22, die den Halteanschlägen 189 19
gegenüberliegen, abgerundet. In gleicher "/eise sind auch die Innenseitenflächen 23P 24 dieser Halteanechläge konkav ausgegründet,, Bei Bewegung des Elektrodenhalteblocks auf den Werk»
tisch 1 zu werden die Halteanschläge 18„ 19 von den auf den
Innenseitenflächen 23P 24 allmählich zum Anliegen kommenden
abgerundeten Seiten 21p 22 des Elektrodenhalteblocks 20 aus»
* einandergedrücktp so daß die Elektrode 4 ohne die Halteanechläge zu berühren zu den darunter liegenden Werkstücken durchgreifen kann« Im vorliegenden Fall untergreifen die Halteanechläge 18p 19 die Elektrode 4 bzw«, deren Unterfläche 5 bereite
in Ausgangslageο Die Halteanechläge 1O0 19 sind hierbei ebenso
wie die Halteanechläge 9P 10 gemäß der Anordnung Pigη 1 jeweils
getrennt für sich auf den Werktisch 1 hin- und von diesem
wieder wegbewegbar„
In Pig« 3 ist schließlich eine Vorrichtung mit nur einem Halte-"
anschlag 25 gezeigt, während diesem gegenüber nur ein Haltefuß angeordnet ist, Halteanschlag und Haltefuß sind hierbei im
Elektrodenhalteblock 20 ftach dem Werktisch 1 hin federvorgespannt
gelagertο Die Unterfläche 21 des Halteanschlags ist hierbei der
Oberfläche des Werktisches 1 näher als die Unterfläche dee Haltefuseeso Beide Teile, Halteanschlag 25 und Haltefuß 26, sind
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im Elektrodenhalteblock 20 acheparallel eu letzterem wie auch
relativ zueinander entgegen der Federkraft ihrer sie vorspannenden Zylinderfedes.*n 28P 29 verschiebbar gelagert» jedoch
relativ zum Werktisch 1 hin sind sie nur mit dem Elektrodenhalteblock 20 bewegbare Xin übrigen weisen hier der Elektroden»
halteblock an seinen Außenseiten 2In 22 Ab- und der Halteanschlag
25 sowie der Haltefuß 26 an ihren Innenseiten 25P 24 ebenfalls
Ausrundungen auf, die dem gleichen iweck dienen wie die in der
Vorrichtung gemo Figo 2« Hierbei hält der Halteanschlag 25 nach
Absenkern des 31ektrodenhalt©blocks 20 auf den Werktisch hin
ein darunterliegendes Werkstück nach Maßgabe des Federdrucks der Zylinderfeder 28 vorerst fest0 Ein in weiterer Folge daran
angeschlagenes» mit dem darunter liegenden zu verbindendes Werkstück wird sodann durch weiteres Absenken des Elektrodenhalteblocks schließlich vom Haltefuß nunmehr, durch die Federkraft der
Zylinderfeder 29 ebenfalls festgehalteno Bewegt sich der Elektrodenhalteblock nun noch weiter auf die unter der Elektrodenunterfläche 5 liegenden Werkstücke ~ die im vorliegenden Fall nicht
gezeichnet sind « ab» so werden der Haiteanschlag 25 und der
Haltefuß 26 im Zusammenwirken mit den Ab- bzwο Ausrundungen 21p
22 bzwο 23p 24 auseinandergedrückt und die Elektrode 4 kann ungehindert auf die übereinanderliegenden» miteinander zu verbindenden
Werkstück« durchgreifen«» Biese Anordnung wird vorzugsweise über»
all dort verwendet werden, wo die Werkstttok· stets von einer
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Seite her zu einem Ganzen zusammenzufügen sind. Hierbei soll
darauf hingewiesen werden» daß der Halteanschlag 25 -entweder
auf der rechten ode? aber der linie en Elektrodenseite vom die
Vorrichtung Bedienenden aus gesehen angeordnet sein kannο
In den PIg0 4a bis 4g bzw. 5a bia 5g ist jeweils die Stellung der
einzelnen Halteanschläge gezeigt, die zum !Hinführen einer beliebigen Anzahl von v/erks tück te ilen in die Vorrichtung von
^ stete einer Einfülleinrichtung her zum kontinuierlichen nahtlosen Verbinden der ainzelnen Werkstückteile erforderlich ist:
Vor Auflegen des '/erkstückes 17 auf den Werktisch 1 wird der
Halteanschlag 9 auf den Werktisch abgesenkt und bildet mit seiner Anschlagfläche 13 den Anschlag für eine Seltenkante 30 des
Werkstückes 17» Figo 4a« Nun wird der Halteanaohlag 10 auf das
Werkstück 17 abgesenkt und steht mit seiner Haltefläche 14 auf dessen Oberfläche auf, Figo 4bo Der Halteanschlag 9 kehrt wieder
in seine Ausgangelage zurück und das Werkstück 17 wird durch den Halteansohlag 10 auf dem Werktisch 1 festgehalten und bildet
" somit einen Begrenzungeanschlag für die Seitenkante 31 des
anderen Werkstückes 32 mit dem ersteren zu verbindenden Werk«
stück 17s ?lg» 4cο Dieses Werkstück 32 wird mit seiner Seitenkante 31 an die Anschlagseite 13 des Halteanschlags 10 angelegte
■o daß nunmehr beide Werkstück· 17 und 32 derart unter der
Elektrode 4 übereinander], leg en» daß deren Unterfläche 5 die
beiden Seitenkante!: 30, 31 überragt, Fig» 4de In dieser Werk-
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BtUokelage wird dlt Elektrode 4 auf die Werkstücke abgesenkt«
Fig« 4e, und bei Aufliegen am Werkstück kehrt auch der Halte»
anschlag 10 wieder in seine Ausgangslage zurückr in der er die
für die Preßverechweißung der beiden Werkstücke erforderliche Energiequelle, BoBo HF-Generator einschaltet, Fige 4f <>
Bei einer derartigen Arbeltsfolge der einzelnen Halteanschläge können bei
kontinuierlicher Einführung der stets oben zu liegen kommenden
Werkstücke 32 von einer Seite her Schweißverbindungen, wie sie
schließlich in FIg0 4g gezeigt sind» geschaffen werden» d.ho
daß auf die Randteile des Werkstückes 17 stets die Randteile des Werkstückes 32 aufgelegt werdenο
Sollen nun umgekehrt die Werkstücke 17 auf die Werkstücke 32
mit ihren Randteilen gelegt miteinander verbunden werden, so muß die Schaltfolge für die Haiteanschlage in umgekehrter Weise,
beginnend mit Halteanschlag 10, Figo 5a, erfolgeno Aus dem in
Fig» 5f ersichtlichen Verbindungsstück ist zu ersehen, daß hierbei die Randteile der Werkstücke 17 stets auf den Randteilen
der Werketücke 32 aufliegend verbunden alndc
Daraue ist nun weiter abzuleiten, daß es cum beliebig abwechselnden Verbinden wie etwa sum Erhalt von werkstofVerbindungen* bei
denen wahlweise die uu verbindenden Randteile oben auf oder
unter den anderen su liegen kommenp nicht sehr erforderlich ist»
die miteinander bereits verbundenen Werkstoffteile in ihrer
Auflageeben· uv 180° au drehen, sondern lediglich dl· Schaltfolg·
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der Halteanschlägo entsprechend au ändern und die anzufügenden
Teile ebenso entsprechend daran
Es wird noch darauf hingewiesen, daß unt^x* in den Haiteanschlagen
18, 19 bzw» dera Halteanschlag 25 und den Haltefuß 26, die
Unterflächen 27 hierbei überragend, jeweils eine Walze 33 drehbar gelagert angeordnet isto Dadurch soll vermieden werdenf daß
beim Auseinanderdrücken der Halteanschläge bzw. des Halteansohlages
und des Haltefu3es, die die auf dem -'«rköisch aufliegenden
und miteinander zu verbindende VferfcetUekteile vez*8Choben werden<,
ZweclcmäSig ist zu diesem Zweclc die Oberfläche des Werktisches
im Bereich miter der Elektrode etwas aufgerauht«,
109842/0686 BAD original
Claims (1)
- η ο ρ τ a C h e1.)) Terfafrren zura nahtlosen Verbinden von leder-» und/otler Kunstlederteilen oder derglo Werkstoffen mit Jeweila einem ihrer FlächenteiXe, vorzugsweise ihrer Randstreifen bewr »bereich© mittels einer zwischen diesen vorgesehenen Klebstoff schicht,, die durch Wärme aktivierbar und durch Druckeinwirlcimg zwei Seile zusaramenhaftet, wobei 7.'ärme~ und Druckeinv/irlcuKg mittels einea erhitzbaajen Preßatempele' beviirkt werden, a0Bo durc2i eins mit elektrischem Strom "bzwo die Klebestelle durch Hochfrequenz erhltssbare Elektrode B dadurch ge kennzeichne te daß die miteinander zu verbindenden Pläehsuteile in einer Breit© unter der Elektrode mit einer dazwischen liegenden Klebstoffschicht Übereinander gelegt werden^ die geringer ist als die Breite der ünterflache der Elektrode ist e daß die Elektrode auf die dsx'imter übereinander liegenden* in ihrer jeweiligen Lage gehaltenen Flächenteile mit beiderseitigem Überstand der Unterfläche der Elektrode über diese Flächenteileabgesenkt wird und die übereinanderliegenden Flächenteile zur Aktivierung des Klebstoffe« von der auf ihnen aufsitzenden Elektrode erhitzt und zum Aneinanderheften von ihr zusammengepreßt werden»«* II ~109842/0686 „AD ORfCNMM.2o) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gskounzeietonet» νοη den beiden» unter der Elektrode übereinander liegenden Flächenteilen der miteinander zu verbindenden Werkstoffe,, der eine mit seiner Seitenkante an einen unter der Elektrode Innerhalb deren ünterflache versehbaren Anschlag angeschlagen und mittels eines anderen gleichseitig als Niederhalter und als Anschlag dien&U'ier Halteanschlag unter der Elektrode, ebenfalls innerhalb deren Unterfläche» am Werk» tisch niedergehalten wird und daß der andere zu verbindende Werkst of ft eil mit seiner Seitenkante an den nunmehr als Anschlag dienenden Halteanschlag angelegt wird»5-) Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1' und 2, gekennzeichnet durch einen Yierktisch (1), einer darüber angeordneten, auf diesen zu bewegbaren Elektrode (4) und durch wenigstens einen auf einer Seite dieser Elektrode angeordneten, relativ zu ihr bewegbaren HalteanschlagP der jeweils mit einer Halte- und Anschlagfläche (13 bawL 14) in Ausgangslage der Elektrode unter deren Unterfläche (5) vorgesehen auf den Werktisch hin beweg" und darauf aufsetzbar istο4o) Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Elektrode relativ zu ihr und auf den Werk* tisch hin verschiebbare Halteanachläge (9» 10) vorgesehen- 15 -109842/0686sind, die jeweils mit ihrem Halte- und Anschlagteil in Aüsgangslage der Elektrode aus ihrer eigenem Ausgangelage heraus unter der Oberfläche (5) der.Elektrode (4) auf den Werktisch (V) hin beweg- und dort aufsetzbar sind.5,) Vorrichtung nach Anspruch 3,. dadurch gekennzeichnet j daß die Halteanschläge in ihren Halterungen zur.Elektrode hin federnd vorgespannt sind* . .6.) Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gek«anzeichnet, daß die Elektrode (4) in einem Elektrodenhalter block (20) befestigt ist, dessen den Halteanschlägen (18. 19) zugekehrten Seiten (21, 22) abgerundet sind.7«) Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß . die den abgerundeten Seiten (21, 22) des Elektrodenhalter blocke (20) zugekehrten Innenseiten (23, 24) der Halteanschläge (18, 19) konkav auegerundet aindo8.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und einigen der vorstehendenAnsprüche, dadurch gekennzeichnet, daß'unten in den Halte- . anschlagen und dergl. Walzen (33) angeordnet sind\ die die Unterfläche (27) der Halteanschläge überrageno1098A2/06 8
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