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DE2013592C - Verfahren zur optimalen Langzeitdüngung von Pflanzen in einem Kultur-Substrat - Google Patents

Verfahren zur optimalen Langzeitdüngung von Pflanzen in einem Kultur-Substrat

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Publication number
DE2013592C
DE2013592C DE19702013592 DE2013592A DE2013592C DE 2013592 C DE2013592 C DE 2013592C DE 19702013592 DE19702013592 DE 19702013592 DE 2013592 A DE2013592 A DE 2013592A DE 2013592 C DE2013592 C DE 2013592C
Authority
DE
Germany
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water
potassium
magnesium
phosphate
ions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702013592
Other languages
English (en)
Other versions
DE2013592A1 (en
Inventor
Wilhelm Dipl.-Chem. Dr. 3500 Kassel; Mengel Konrad Prof. Dr. 3000 Hannover-Kirchrode Jahn-Held
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wintershall AG
Original Assignee
Wintershall AG
Filing date
Publication date
Application filed by Wintershall AG filed Critical Wintershall AG
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Publication of DE2013592A1 publication Critical patent/DE2013592A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2013592C publication Critical patent/DE2013592C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Verfahren zur Herstellung langsam wirkender Düngemittel durch Überziehen mit härtbaren Überzugsmitteln, die ein Aminoplastvorkondensat sowieeinen linea-
u 1 Technik sind verschiedene ren oder verzweigten Polyester aus mehrwertigen Car-
Wege bekannt, um eine langsame Düngungswirkung 65 bonsäuren und mehrwertigen Alkoholen enthalten, von Düngemitteln zu erreichen. Für Phosphat-Diinge- und Härten des Überzugsmittels, welches dadurch mittel sind zahlreiche Stoffe seit langem bekannt, die gekennzeichnet ist, daß als Überzugsmittel wäßrige eine langsame Lösungsgeschwindigkeit im Boden auf- Lösungen verwendet werden, in denen die Amino-
plastvorkondensat- und die Polyesterkomponente in Wasser langsam löslichen Phosphaten sowie gegebe-Mengen von 20 bis 80 Gewichtsprozent und 80 bis nenfalls in Wasser langsam löslichen Mikronanrsioricn 90 Gewichtsprozent als Gemisch und in gelöster Form in Verbindung mit anorganischen Tragersubstanzen, Erliegen. insbesondere unter Beimischung von Substanzen mit
Die deutsche Patentschrift 1254 162 betrifft eoen- 5 Wasserhaltekapazität, wie Torf und/oder poröser falls ein Verfahren zur Herstellung von körnigen Kunststoff, angepaßt an den Wachstumsrhythmus ocr Düngemitteln mit verlangsamter Freigabe der Pflan- Pflanze gestattet und somit ein Gleichgewicht zwisciwi zennährstoffe durch Behandlung mit einem Kunstharz Kulturpflanze, Kultursubstrat, Bodenlosung und in<»u mit einem filmartigen, wasserbeständigen Überzug, der stoff-Ionen herbeiführt. rohren
dadurch gekennzeichnet ist, daß man den aus einem io Im Gegensatz zu anderen bekannten ^^"ζ ' schwerschmelzenden Kunstharz bestehenden Überzug welche die direkte Verwendung ™n !onen-Ausui in mehreren dünnen, filmartigen Schichten auf die schern auf Kunstharzbasis mit vielfachem uperau Düngemittelkörner durch Versprühen aufbringt, wobei an Nährstoffen als Erdeersatz empfehlen Di«" nach dem Aufbringen jeder Schicht eine wenigstens Verfahren der Erfindung den Vorteil, dau Ke1"«;" teilweise Härtung oder Trocknung derselben vorge- 15 «eher Überschuß an Nährstoffen aus den rm,- . nont.nen wird, bevor die nächste Schicht aufgebracht NO3-N-, K-beladenen Austauscherharzen ertordenic wjrd ist, da eine Regeneration an diesen Hauptnahrstoiien
r-,r,-h die deutsche Offenleeungsschrift 1924 668 erfolgt. . . , _
wiri ein Verfahren zur Herstellung vonPolyphosphaten Es wurde nun ein Verfahren zur optimaen Ld_*
mit remischten Kationen bekannt, welches die ther- »o zeitdüngung von Pflanzen 111 einem KultLirs"°il , mische Kondensation wasserlöslicher Verbindungen, gefunden, welches dadurch gekennzeicnnei 1^-"* wie KH2PO4 und NH4H2PO4, mit Harnstoff und mehr- Kultursubstrat eine Mischung aus Tragersubstanzen, wc-'ian Schwermetallsalzen be. Temperaturen von praktisch wasserunlöslichen, mit Ammomum-iNiirai-27S r und 22 Stunden Reaktionsdauer zu Polyphos- und Kahumionen Geladenen Austauscherharzen u^u phasen betrifft, welche Nährstoffe langsam freigeben. a5 wasserschwerlöslichen, im P-UberschuU zu in ,
I η ähnliches Verfahren wird durch die deutsche auf den Nährstoffentzug der Pflanze gerechnet ange OfLiegungeschrift 1 925 068 offenbart, welche die wandten Phosphaten und Sulfaten sowie g^enenfalls Herstellung' wasserunlöshcher, kristallisierter Ammo- Magnesiumcarbonat und/oder Cagumeart»™* und niunvKalium-Polyphosphate betrifft. oder Magnesiumoxyd und/oder ^^.Ä™'m"
in jüngster Zeit wurden auch P-N-Verbindungen 30 Magnesiumhydroxyd und wasserschwerlosl.chen M^ mit kovaienter P-N-Bindung bekannt, wie trimeres kronährstoffen bei hohem Js annähernd 8»«üg*£ und tetrameres Polynitritamid, die bei guter Wasser- Wassergehalt eingesetzt wird, wobei au im 1 wg löslichkeit eine langsame Nährstoffwirkung durch substanz 2000 bis 3000, vorzugsweise 25OC» J^WJ_ hydrolytische Aufspaltung der Ringverbindung erge- ionen, 400 bis ».-^^^^S Ss ben (Nachrichten Chem. Technik, 17, 1969, Nr. 15, 35 ionen und 2000 bis 6000 v0™&™* £ Wert S ->ω bis 262V 3000 g Kaliumionen an Austauschharzen adsorjlert
Auch die deutsche Patentschrift 1 30! 980 macht sowie 300 bis 1000, vorzugsweise ™^Ή»Β*£ organische Kaliumkomponenten bekannt, die dadurch Magnesiumphosphat, 1000 bis 3000,.^g0 b, ^kennzeichnet sind, daß diese neben bekannten was- 1500 bis 2500 g P ^atay h^at und MO^b J Llöslichen Kalidüngesalzen etwa 20 bis 70% K2O des 40 1000, vorzugsweise 500 bis 600^g S als Calcum Gesamt-K2O in Form von Kalium-Alginat, des Ka- oder Calciumsulfat · 2 H2O ™<reCeben weraen, liumsalzes der Monocarboxylcellulose, von SO3K-, die Austauscherharze entspi PO K - oder COOK-Gruppen enthaltenden Polykon- abgabe durch Zugabe von K
densationskomplexen aus Phenol oder Dioxynaph- nitrat und Ammoniumsu fat 1 getunu«.,
thalin mit einem Aldehyd, Kaliumsalzcn der Poly- 45 gen erneu beladen ^"-^^^,Sand der merisationskomplexe aus Acryl- oder Methacrylsäure daß als ^"^^^^^{S^ndlodtT mit Divinylbenzol oder Äthylendimethycrylat bzw. aus Körnung 0,11 bis 2, insbesonde« 0,5 bis » ^ SO3K-Gruppen enthaltenden Polystyrolen enthält. Torf und/oder synthetische Stoffe mrt Wawerna
Diese nach dem Stand der Technik hergestellten vermögen verwendet werdenl Esι wurde *««[«, Düngemittel mit langsamer Nährstoffwirkung haben 50 den, daß vorzugsweise Austauwherharze ™t »e deneNachtei,,.daß sich die Nährstoff-Ionen NH4-N, du^jnjon Ι&\*Ζ££&% mva &
K!:.,„.;«r,»r. iinH ■> hk .1. vorzußsweise 2,5 mval/g
tssszrzti
eine ständiee Naehdilngung z»n, ErsaK des Ernie-
fumfen welche die Steuerung des Nährstoffcntzuges NH1-NjNO-N vorzugswe.se auf Il bis 5 nd das
der Pflanze durch Einstellung eines Gleichgewichtes in 65 Gewichtsverhaltn.s Gesamt-N.K auf 1.0.8 bis
der Bodenlösung zwischen den langsam wasserlös- gestellt w.rcL Austauschersubstanzen
5 6
bei Raumtemperatur erfolgen, und es kann die erneute aus einer Mischung aus 800 kg Quarzsand und 150 kg Beladung der Austauschersubstanzen nach der Ernte Torf werden intensiv mit folgenden Stoffen vermischt: der Pflanze mit NH3-, HNO3-, KOH-Lösung Vorzugsweise der Konzentration von 5 bis 10% erfolgen.
Nach dem Verfahren der Erfindung hat die Pflanze 5 2500 g NO*-N
die Möglichkeit, in dem Kultursubstrat als Trägersub- K 3"
stanz bei ausreichender Wasserkapazität unter opti- gebunden an Austauschersubstanzen
malen Bedingungen aufzuwachsen und der Boden- 2000 g ρ a]s CaHPO -2HO
lösung, in welcher sich ein Gleichgewicht einstellt, die 5Q0 aj M„npo *. 3 H 6
Hauptnährstoffe NO3-N, NH4-N, K und Phosphat 10 500 g S als CaSO * 2 H b
als Ionen zu entziehen, die durch Desorption von den 4 2
Austauschersubstanzen nachgeliefert und gegen Ca-, sowie die Mikronährstoffe 2,5 B als Ca-Borat, 10 g
Mg-, PO4-, SO4-Ionen ausgetauscht werden. Es werden metallisches CU als Handelsprodukt Excello, 15 g Mn
also über die Einstellung der Löslichkeitsprodukte als Carbonat, 30 g Fe als Chelat, IO g Zn als Carbonat,
diese Ionen zu den Ionenaustauschersubstanzen trans- 15 und 3 g Mo als Ca-Molybdat.
portiert. Dem zur optimalen Langzeitdüngung vorbereiteten
Das Verfahren der Erfindung gestattet auch bei Kultursubstrat wird Wasser von Raumtemperatur bis
starkem Nährstoffentzug, eine praktisch konstante annähernd zur maximalen Sättigung hinzugegeben.
Zusammensetzung und Konzentration in der Boden- Nach etwa einer Woche, nachdem das Kultursubstrat
lösung der Kulturpflanze für ein optimales Wachstum ae etwas abgetrocknet ist und in seinem Feuchtigkeits-
zur Verfügung zu stellen. Sobald die Beladung der gehalt den optimalen Aussaatbedingungen entspricht,
Austauschersubstanzen mit den Nährstoff-Ionen werden nach flacher Ausbreitung des Substrates —
NH4-N, NO3-N, K weitgehend gegen Ca-, Mg-, PO4-, etwa 20 cm Höhe - Radieschen ausgesät.
SO4-Ionen ausgetauscht ist, erfolgt die neue Beladung, Während der Vegetationszeit von einigen Wochen
um die Einstellung des Gleichgewichtes in der Boden- »5 werden die Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt,
lösung aufrechtzuerhalten. Diese Notwendigkeit ergibt Es können nacheinander mindestens vier, praktisch bis
sich in der Praxis aus dem Nährstoffentzug durch die acht Ernten verschiedener gärtnerischer Kulturpflan-
abgeerntete Pflanze. Durch die erneute Aufladung der zen ohne Nachdüngung auf dem Kultursubstrat nach
Austauschersubstanzen werden in der Trägersubstanz dem Verfahren der Erfindung geerntet werden,
dann amorphe, pflanzenverfügbare Phosphate und 30 Vor der Erschöpfung des Kultursubstrates, welche
Sulfate ausgefällt, die der Pflanze erneut zum Wachs- sich durch schlechteres Wachstum und Aufhellung der
turn zur Verfügung stehen. Blätter anzeigen würde, werden KNO3 und HN4NO3
Die Einstellung des Gleichgewichtes wird schematisch in wäßriger Lösung zur erneuten Beladung der Ausin der Figur dargestellt. Darin sind NH4-N-, NO3-N-, tauschersubstanzen nacheinander zugegeben, und zwar K-Austauscher sowie Mg-, Ca-Phosphate und Ca- 35 je 1 m3 Kultursubstrat 100 bis 200 g K2O als KNO3 Sulfat als Körner bzw. Kristalle durch Kreise (kein und 50 bis 100 g NH4NO3. Es wird dadurch die ErMaßstab) dargestellt. Die Masse 1, 2, 3, 4 soll die nährung der auf dem Kultursubstrat wachsenden anorganische Trägersubstanz andeuten. Die Kapillar- Kulturpflanze über die Gleichgewichtslösung sicherräume zwischen den verschiedenen Stoffen sind mit gestellt.
Wasser angefüllt, so daß in der Bodenlösung beispiels- 40 Nach der Ernte wird das Kultursubstrat zur Entweise ein Austausch der Mg-Ionen gegen K-Ionen, der fernung der aus dem Gießwasser stammenden Salze Ca-Ionen gegen NH4-Ionen und der PO4-lonen gegen ausgewaschen und anschließend durch Zugabe von NOs-Ionen stattfindet. KNO3 und NH1NO3 in Form von Lösungen erneut
Es ist deshalb für das Verfahren der Erfindung not- beladen. Zur Beladung werden je 1 m3 Kultursubstrat wendig, im Vergleich zum Pflanzenentzug einen Über- 45 3 kg K?O als KNO3 und 2 kg N als NH4NO3 als wäßschuß an Phosphaten, Sulfaten und gegebenenfalls rige Lösung zugegeben. Danach wird wieder Wasser Carbonaten in dem Kultursubstrat zu verwenden, wo- bis zur annähernd maximalen Sättigung hinzugefügt, durch die Anzahl der Ernten bei der optimalen Lang- Nach etwa einer Woche ist das Kultursubstrat erneut zeitdüngung bestimmt wird. Nach Verbrauch dieser für eine Bepflanzung verwendungsfähig. Nach dei Stoffe mit geringen Löslichkeitsprodukten besteht die 50 vierten bis achten Ernte werden dem Kultursubstral Möglichkeit, das Kultursubstrat — sofern erforder- zum Ersatz der entzogenen PO4-, gegebenenfalls SO4-lich — nach einer Desinfektion erneut mit diesen Ionen auch Phosphate und gegebenenfalls Sulfate beiStoffen zu vermischen. gemischt, und zwar je 1 m3 Kultursubstrat 2 kg P als
Die Durchführung des Verfahrens der Erfindung CaHPO4, 0,5 kg P2O5 als MgHPO4,0,5 kg S als CaSO4
wird durch das folgende Ausführungsbeispiel erläutert: 55 und zwar diese synthetischen Stoffe mit geringen Lös-
1 rn3 Kultursubstrat aus etwa 1200 bis 1300 kg lichkeitsprodukten in einer Korngröße von etwa 10t
Quarzsand des Kornbereiches von 0,1 bis 2,G mm oder bis 2(X) Mikron.
Hierzu 1 Blatt Zeiv-anuii^n

Claims (6)

1 2 weisen wie die Handelsdünger Thomasphosphat, Patentansprüche: hydroxylapatitisches Rohphosphat sowie Glühphos phat, sekundäres Calcium-Phosphat.
1. Verfahren zur optimalen Langzeitdüngung von Es sind auch N- und K-Komponenten mit langsamer
Pflanzen in einem Kultursubstrat, dadurch 5 Nährstoffwirkung beschrieben worden. Die deutsche gekennzeichnet, daß als Kultursubstrat Patentschrift 1 081 482 betrifft die Verwendung von eine Mischung aus Trägersubstanzen, praktisch Crotonylidendiharnstoff als langsam und nachhaltig wasserunlöslichen, mit Ammonium-, Nitrat- und wirkendes Stickstoff düngemittel, gegebenenfalls in Kaliumionen beladenen Austauscherharzen und Mischung mit anderen Düngemitteln, wasserschwerlöslichen, im P-Überschuß zu N und io Die deutsche Patentschrift 1 244 207 betrifft eine K, auf den Nährstoffentzug der Pflanze gerechnet, Crotonylidendiharnstoff und Harnstoff-Acetaldehydangewandten Phosphaten und Sulfaten sowie ge- Kondensationsprodukte enthaltende Düngemittelmigebenenfalls Magnesiumcarbonat und/oder CaI- schung und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Ausciumcarbonat und/oder Magnesiumoxyd und/oder gangsstoffe in einem bestimmten Molverhältnis in Calciumoxyd und/oder Magnesiumhydroxyd und 15 wäßriger Lösung bei einem bestimmten pH-Wert mitwasserschweriöslichen Mikronährstoffen bei hohem einander reagieren, wobei Produkte mit einem durch bis annähernd gesättigtem Wassergehalt eingesetzt Urease abspaltbaren Stickstoffgehalt von 10 bis 50", wird, wobei auf Im3 Trägersubstanz 2000 bis 3000, entstehen,
vorzugsweise 2500 g Nitrationen, 400 bis 3000, vor- Die deutsche Patentschrift 1 252 2!0 betrifft Kalium
zugsweise 500 g Ammoniumionen und 2000 bis ao Magnesium-Phosphat enthaltende Düngemittel mi 6000, vorzugsweise 2500 bis 3000 g Kaliumionen wasserunlöslichen und wasserlöslichen Kali-Nährstot an Austauscherharzen adsorbiert sowie 300 bis fen, die KMgPO4 als wasserfreies Salz und/oder a!, 1000, vorzugsweise 400 bis 70OgP als Magnesium- dessen Monohydrate in Mengen von etwa ein Fünft phosphat, 1000 bis 3000, vorzugsweise 1500 bis bis etwa zwei Drittel des Gesamt-K2O-Gehaltes al· 2500 g P als Calciumphosphat und 300 bis 1000, as fein-oder feinstteilige Primärkristalle einer Korngröi. vorzugsweise 500 bis 600 g S als Calciumsulfat oder unter 100 Mikron enthalten, insbesondere als Granula. Calciumsulfat ■ 2 H2O zugegeben werden, und die Die deutsche Patentschrift 1 252 212 betrifft Ka
Austauscherharze entsprechend ihrer Nährstoff- Silikate enthaltende Düngemittel, die dadurch gekem abgabe durch Zugabe von Kaliumnitrat, Ammo- zeichnet sind, daß diese einen Gehalt an synthetische: niumnitrat und Ammoniumsulfat in Form wäß- 30 kristallisierten, neutralen und/oder sauren Kalisiliku riger Lösungen erneut beladen werden. ten, wie Kaliumhydrosilikat, Kaliumcalciumsilika
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Kaliummagnesiumsilikat, als fein- oder feinstkrista: zeichnet, daß als Trägersubstanzen Quarzsand der line Primärkristalle insbesondere in Korngrößen unter Körnung 0,1 bis 2, insbesondere 0,5 bis 1 mm, 100 Mikron aufweisen.
und/oder Torf und/oder synthetische Stoffe mit 35 Die deutsche Patentschrift 1266 317 betrifft ei: Wasserhaltevermögen verwendet werden. Phosphat-Kali-Düngemittel mit Nährstoffverhältnis-
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch sen von P2O5: K2O wie 1:1,3 und größer mit etwa 66 gekennzeichnet, daß Austauscherharze mit Be- bis 90% des Gesamt-K2O-Gehaltes als langsam löV ladungsdichten von 5 bis 7, vorzugsweise 6,2 mval/g liches K2O aus Verbindungen mit langsam löslichen; Ammoniumionen,3,5bis5,vorzugsweise4,lmval/g 40 K2O neben wasserlöslichen Kalidüngesalzen. Diese, Nitrationen und 2 bis 3, vorzugsweise 2,5 mval/g Düngemittel ist dadurch gekennzeichnet, daß dieses Kaiiumionen eingesetzt werden. ein Gemisch aus langsam löslichen P-K-Verbindungen,
4. Verfahren nach Anspruch I und 3, dadurch vorzugsweise KCaPO4 und KMgPO4 · H2O, und aus gekennzeichnet, daß die wasserschwerlöslichen K-Silikat, vorzugsweise die Verbindung 2K2SiO3 Magnesium- und Calcium-Verbindungen in einer 45 CaSiO3, enthält, insbesondere der Korngröße unter Korngröße von unter 200, vorzugsweise 60 bis 100 100 Mikron.
Mikron eingesetzt werden. Die deutsche Patentschrift 1 301 827 betrifft ein Ver-
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch fahren zur Herstellung von Kaliummagnesium-Phosgekennzeichnet, daß als Mikronährstoffe Schwer- phat enthaltendem Düngemittel, welches KMgPO4 metallcarbonate, Schwermetallsilikate und Schwer- 50 oder dessen Monohydrat als fein- oder feinstteilige metalloxyde in einer Korngröße von unter 200, vor- Primärkristalle einer Korngröße unter 100 Mikron entzugsweise 60 bis 100 Mikron eingesetzt werden. hält, wobei KMgPO4 in die Schmelze einer oder meh-
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, da- rerer Komponenten, vorzugsweise der Komponente durch gekennzeichnet, daß das Gewichtsverhältnis mit dem niedrigsten Schmelzpunkt, eingetragen, granu-NH4-N:NO3-N auf 1:1 bis 5 und das Gewichts- 55 liert, abgekühlt und zerkleinert wird.
verhältnis Gesamt-N:K auf 1:0,8 bis 2 eingestellt Ein anderer Weg zur Herstellung von Düngemitteln
w'ri1· mit langsamer Nährstoffwirkung besteht darin, an
sich wasserlöslichen Stoffen einen Überzug zu geben, der die Lösungsgeschwindigkeit herabsetzt.
60 Die deutsche Patentschrift I 250 456 betrifft ein
DE19702013592 1970-03-21 Verfahren zur optimalen Langzeitdüngung von Pflanzen in einem Kultur-Substrat Expired DE2013592C (de)

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