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DE2013328B1 - Gesteinsbohrer - Google Patents

Gesteinsbohrer

Info

Publication number
DE2013328B1
DE2013328B1 DE19702013328 DE2013328A DE2013328B1 DE 2013328 B1 DE2013328 B1 DE 2013328B1 DE 19702013328 DE19702013328 DE 19702013328 DE 2013328 A DE2013328 A DE 2013328A DE 2013328 B1 DE2013328 B1 DE 2013328B1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
drilling
rock
dust
screw conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702013328
Other languages
English (en)
Inventor
Otto 7402 Kirchentelhnsfurt; Scholz Werner 8135 Söcking Böhm
Original Assignee
Werkzeugbau Gmbh, 8130 Starnberg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werkzeugbau Gmbh, 8130 Starnberg filed Critical Werkzeugbau Gmbh, 8130 Starnberg
Priority to DE19702013328 priority Critical patent/DE2013328B1/de
Publication of DE2013328B1 publication Critical patent/DE2013328B1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/44Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts
    • E21B10/445Bits with helical conveying portion, e.g. screw type bits; Augers with leading portion or with detachable parts percussion type, e.g. for masonry

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Gesteinsbohrer, insbesondere für Drehschlagbohrmaschinen, mit einem als Förderschnecke ausgebildeten Vollschaft mit einem oder mehreren Schneckengängen, bei welchen die das Bohrldein tragende Flanke gegenüber der Mantelfläche der Schneckengänge hinterschnitten ist und beide Flanken zur Bohrerseele hin einen abgerundeten oder abgeschrägten Übergang aufweisen.
  • Der Anwendungsbereich der Erfindung umfaßt Gesteinsbohrer mit ein- oder mehrgängiger Förderschnecke zur Verwendung bei Drehschlagbohrmaschinen oder bei zum Bohren geeigneten Preßlufthämmern.
  • Bei einem bekannten Gesteinsbohrer mit eingängiger Förderschnecke ist der Schneckengang unsymmetrisch ausgebildet. Dabei ist die das Bohrmehl tragende Flanke gegenüber der Mantelfläche des Bohrerschafts geringfügig hinterschnitten und zur Bohrerseele hin mit einem verhältnismäßig kleinen Radius abgerundet. Demgegenüber ist die andere Flanke als Kurve mit verhältnismäßig großem Radius ausgebildet. Durch die besondere Querschnittsform des Schneckengangs bei diesem bekannten Gesteinsbohrer soll der Transport des Bohrmehls in der Förderschnecke verbessert und damit die Leistung des Bohrers erhöht werden. Durch die Hinterschneidung der das Bohrmehl tragenden Flanke soll erreicht werden, daß das im Inneren des Schneckengangs befindliche Bohrmehl unter Überwindung der Abschleuderkräfte durch die Drehbewegung nach innen geschleudert wird.
  • Die Hinterschneidung der das Bohrmehl-tragenden Flanke des bekannten Gesteinsbohrers vermindert zwar bis zu einem gewissen Grade das Zurückfallen des beim Bohren entstehenden Bohrmehls in das Bohrloch bzw. in den Spalt zwischen Bohrer und Bohrlochwandung, so daß eine gewisse Verringerung der Mantelreibung des Bohrers im Bohrloch erzielbar ist. Infolge der unsymmetrischen Ausbildung des Schneckengangs wird der mit dem bekannten Gesteinsbohrer angestrebte Erfolg jedoch nur zu einem sehr geringen Teil erreicht. Der Grund ist der, daß die in einer zur Bohrerlängsachse parallelen Richtung infolge der auf den Bohrer ausgeübten Axialschläge stark vibrierenden Bohrmehlteilchen gegen die der hinterschnittenen Flanke gegenüberliegende Flanke geschleudert und von dort nach außen in Richtung auf die Bohrlochwandung abgelenkt werden. Diese nachteilige Reflexion der Bohrmehlteilchen, die in verstärktem Maße beim Gesteinsbohren mit Bohrmaschinen auftritt, die eine große Schlagkraft haben, wirkt dem durch die Hinterschneidung der das Bohrmehl tragenden Flanke an sich erzielbaren Effekt entgegen, so daß mit dem bekannten Gesteinsbohrer ein Zurückfallen des Bohrmehls in das Bohrloch nicht verhindert werden kann. Die mit dem bekannten Gesteinsbohrer erzielte Leistungsverbesserung gegenüber Bohrern, deren eine Flanke der Förderschnecke nicht hinterschnitten ist, tritt damit kaum ein.
  • Ferner sind Gesteinsbohrer bekanntgeworden, die eine doppelgängige Förderschnecke zum Abführen des Bohrmehls aufweisen, deren Flanken jedoch nicht hinterschnitten sind. Bei diesen bekannten Bohrern sind die Schneckengänge im Querschnitt symmetrisch ausgebildet, wobei die gegenüberliegenden, radial abstehenden Flankenteile gegenüber der Bohrerseele abgerundet sind, wobei der Rundungsradius verhältnismäßig klein gewählt ist. Diese be- kannten Gesteinsbohrer weisen zwar den oben beschriebenen nachteiligen Reflexionseffekt nicht oder nur in sehr geringem Ausmaß auf; es sind jedoch keine Maßnahmen getroffen, die geeignet wären, einem Austreten des Bohrmehls aus dem Bereich der Schneckengänge in das Bohrloch zu verhindern.
  • Diese bekannten Gesteinsbohrer haben also den bei Bohrern dieser Art allgemein auftretenden Nachteil, daß ein großer Teil des zerkleinerten und zunächst in die unteren Schneckengänge beförderten Bohrkleins wieder in den Ringspalt gelangt und beim Bohren nach unten absinkt, so daß die unteren Gänge der Förderschnecke im Bereich des Bohrerkopfs häufig überfüllt sind, während in den darüberliegenden Gängen die Menge des transportierten Bohrkleins in Richtung auf das Einspannende des Bohrers hin abnimmt. Infolge der erhöhten Reibung im Bereich des Bohrmeißels geht ein Teil der Bohrleistung verloren. Dies gilt bereits für Bohrungen in horizontaler Richtung, um so mehr aber für Bohrungen in vertikaler Richtung mit Bohrvorschub von oben nach unten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gesteinsbohrer mit verbesserter Förderleistung seiner Förderschnecke und damit größerer Bohrleistung zu schaffen, der insbesondere auch bei Verwendung in Bohrmaschinen mit besonders kräftigem Axialschlag ein Austreten des Bohrkleins aus dem Bereich der Förderschnecke in das Bohrloch weitgehend verhindert.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe an einem Gesteinsbohrer der eingangs erwähnten Art dadurch, daß beide Flanken der Schneckengänge symmetrisch ausgebildet sind.
  • Gemäß der erfindungsgemäßen Ausführungsform des Gesteinsbohrers erhält der Schneckengang im Querschnitt eine sich in radialer Richtung von außen nach innen erweiternde Hohlform. Dadurch, daß beide Flanken gegenüber der Manteloberfläche hinterschnitten sind, erhält der Raum für das Bohrmehl eine optimale Größe. Ein Herausfallen bzw.
  • Herausschleudern des Bohrmehls aus diesem Raum wird wegen der nach außen schräg zusammenlaufenden Flankenflächen weitgehend verhindert. Die Bohrmehlteilchen werden selbst bei größter Vibration des Bohrers in Richtung der Bohrerlängsachse im Inneren des Schneckengangs gehalten.
  • Beim Gesteinsbohren ist stets anzustreben, daß das Bohrergewicht möglichst gering ist. Nur dann ist es möglich, die vom Bohrgerät auf den Bohrer ausgeübten Kräfte möglichst unvermindert über den Bohrmeißel auf das Gestein zu übertragen. Man wird also die Bohrerseele gerade so stark ausbilden, daß diese die Anforderungen an Knickfestigkeit, Biegefestigkeit und Torsionsfestigkeit erfüllt. Diesen Forderungen kommt die erfindungsgemäße Ausführungsform der Förderschnecke sehr entgegen, da sie eine besonders dünnwandige Konstruktion der Schneckenwindungen ermöglicht, wobei gleichzeitig für einen großen Bohrmehlraum gesorgt ist.
  • Außerdem ist am Erfindungsgegenstand vorteilhaft, daß die Schneckenwindungen an ihrem äußeren Durchmesser, also an den Stellen, wo die Beanspruchung und der Abrieb am größten sind, am stärksten ausgebildet sind.
  • Für den von der Erfindung angestrebten Zweck ist es dabei gleichgültig, ob die Flankenform im Bereich der Hinterschneidung geradlinig oder bogenförmig ist. oasselbc gilt auch für die Abrundung zwischen Flanke und Bohrerseele, die als Radius oder als schräger Übergang ausgebildet sein kann.
  • Der mit dem erfindungsgemäßen Gesteinsbohrer gegenüber dem Stand der Technik erzielte Fortschritt konnte durch Versuche nachgewiesen werden. Als deutlichstes Indiz für die mit dem erfindungsgemäßen Gesteinsbohrer erzielte Verbesserung der Bohrmehlförderung wird die Tatsache angeführt, daß bei vertikal von oben nach unten arbeitendem Bohrer die Bohrmehlauflage in der Förderschnecke vom Bohrmeißel zum Einspannende des Bohrers hin von Windung zu Windung in ihrer Dicke zunimmt. Dagegen ist bei bekannten Bohrern eher eine Dickenzunahme gerade in umgekehrter Richtung festzustellen, allenfalls bleibt die Schichtdicke konstant.
  • Das bedeutet, daß beim erfindungsgemäßen Gesteinsbohrer das Bohrmehl in den dem Bohrmeißel benachbarten Windungen der Bohrmehlförderschnecke etwa mit der gleichen Geschwindigkeit abtransportiert wird, wie es vom Bohrmeißel erzeugt und in die Eingänge der Förderschnecke geschleudert wird. Im Bereich der oberen Windungen der Förderschnecke wächst die Schichtdicke des Bohrmehls in den Gängen in Richtung auf das Einspannende des Bohrers hin infolge der axialen Schlagbewegung des Bohrers an. Ein solches Anwachsen kann aber nur dann eintreten, wenn der weitaus größte Teil des Bonrmehls im Inneren des Förderschneckengangs verbleibt, was bei dem Gesteinsbohrer gemäß der vorliegenden Erfindung in hohem Maße der Fall ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Schaftabschnitt eines Gesteinsbohrers in der Ansicht, wobei die obere Hälfte im Schnitt dargestellt ist.
  • F i g. 2 einen Ausschnitt gemäß A der F i g. 1 in stark vergrößerter Darstellung, F i g. 3 einen Mittelschnitt durch einen Abschnitt des Gesteinsbohrers, wobei die Schneckengänge mit Bohrmehl angefüllt sind.
  • F i g. 1 zeigt einen Abschnitt des Bohrerschafts 1, wobei die obere Hälfte im Schnitt dargestellt ist. Die Förderschnecke ist am dargestellten Beispiel als zweigängige Schnecke ausgeführt; die beiden Gänge sind mit a und b bezeichnet. Aus der Schnitt- darstellung wird deutlich. dal3 die gcgellübellieellden Flanken 2 und 3 eines Gangs gegenüber der Nlantelfläche 4 des Schafts jeweils unter einem spitzen Winkel schräg verlaufcn, wobei der zwischen Mantelfläche und den Flanken eingeschlossene Winkel 90-rr beträgt. Der Winkel rz beträgt in der dargestellten Ausführungsform der Erfindung etwa 7- Die Flanken 2 und 3 sind bezüglich der Gangmitte symmetrisch ausgebildet und zur Bohrerseele 5 hin bei 6 und 7 abgerundet.
  • In F i g. 2 ist ein Querschnitt durch eine Windung der Förderschnecke 8 dargestellt. An dem durch die Mantelfläche begrenzten äußeren Umfang 9, also dort, wo beim Bohren die stärksten Beanspruchungen auftreten, ist die Windung am stärksten ausgeführt. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beträgt die Breite der Windung am Außenumfang etwa 0,1 bis 0,125 D, wobei D der Gesamtdurchmesser des Bohrerschafts ist. Die Tiefe T des Schneckengangs beträgt bei dieser bevorzugten Ausführungsform etwa 0,2 bis 0,25 D.
  • F i g. 3 zeigt einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Gesteinsbohrer, wobei im Inneren der Schneckengänge a und b die Bohrmehlauflage 10 eingezeichnet ist, wie sie sich etwa beim vertikalen Bohren mit Bohrvorschub von oben nach unten einstellt. An diesem Beispiel wird deutlich, daß die Auflagendicke in den obersten Gängen wesentlich größer ist als unten im Bereich des Bohrkopfs. Das bedeutet, daß das Bohrmehl infolge des Axialschlags des Bohrers von unten nach oben. von Windung zu Windung verdichtet, über die Länge des Bohrers zu immer höher werdenden Schichten 10 anwächst.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gesteinsbohrer, insbesondere für Drehschlagbohrmaschinen, mit einem als Förderschnecke ausgebildeten Vollschaft mit einem oder mehreren Schneckengängen, bei welchen die das Bohrklein tragende Flanke gegenüber der Mantelfläche der Schneckengänge hinterschnitten ist und beide Flanken zur Bohrerseele hin einen abgerundeten oder abgeschrägten Übergang aufweisen, d a -durch gekennzeichnet, daß beide Flanken (2, 3) der Schneckengänge (a, b) symmetrisch ausgebildet sind.
DE19702013328 1970-03-20 1970-03-20 Gesteinsbohrer Pending DE2013328B1 (de)

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