DE2013322C - Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter - Google Patents
Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen SchriftgutbehälterInfo
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- DE2013322C DE2013322C DE2013322C DE 2013322 C DE2013322 C DE 2013322C DE 2013322 C DE2013322 C DE 2013322C
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter
mit einem durchsichtigen längsverlaufenden Besatz, der mit einem V-förmig abgeschrägten längsverlaufenden
Randsteg der Hängeschiene eine Kammer zum Einschieben eines Etiketts bildet, wobei auf den
Randsteg ein Reiter aufsetzbar ist, der in verschiedenen
Stellungen längs des Aktendeckels arretierbar ist.
Aufgabe der Erfindung war es, die Hängeschiene •>o auszubilden, daß die Reiter in ganz bestimmten
Stellungen zum Hängebügel und gegebenenfalls auch zu dem auf dem Etikett befindlichen Haken angeordnet
und arretiert werden können, und daß dabei eine ungewollte, zufällige Herauslösung ebenso wie eine
ungewollte, zufällige Verschiebung der Reiter unmöglich ist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Besatz einen dem Randsteg entsprechenden
Vorsprung mit V-förmigem Querschnitt hesitzt, daß in die durch die oberen freien Schenkel von
Randsteg und Vorsprung gebildete Kammer ein Ansatz eines Reiters einschiebbar ist und daß Kerben
zum Arretieren des Reiters im Rand des oberen Schenkels des Vorsprunges des Besatzes ausgebildet
sind.
Nach einer besonderen Auslühriingsforin der Erfindung
ist der Reiter mit einem Rumpf von C-förmigem Querschnitt an seinem oberen Ende mit einem
vorspringenden Rand versehen, der parallel zur Verlängerung und an diese anschließend angeordnet ist
und mit dem der eingeschobene Reiter den Rand des Besatzes übergreift, und der Reiter ist mit einer Keilnut
versehen, die sein Abnehmen von der Hängeschiene erleichtert.
Die erfindungsgemäßen Merkmale sind bei allen Arten von Hängebügeln für Akten od. dgl., wie auch
z. B. Blätter, Taschen usw., anwendbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines Aktendeckels, der
mit einem Hängebügel gemäß der Erfindung versehen ist,
Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 11-11 in
F i g. 1 einen auf den Hängebügel aufgesetzten Reiter,
Fig. 3 in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung das Aufsetzen eines Reiters auf den Hängcbüeel,
Fig. 4 in einer perspektivischen, vergrößeren
Darstellung einen Reiter und
F i g. 5 in vergrößerter Darstellung eine Teildraufsicht auf den transparenten Besatz und das Etikett.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Hängebügel einen Flaclistab
1 auf, der an seinen Enden mit Haken 2 zur Aufhängung des Hängebügels auf Schienen oder
anderen Lagern einer Aufhängevorrichtung versehen ist.
Der Flachstab 1 ist in seinem oberen Teil zwischen den Haken 2 mit einem Längsrandsteg 3 versehen,
an dessen Ende gemäß der Darstellung in den F i g. 2 und 3 ein kleiner Wulst 4 ausgebildet ist.
Der Flachstab weist unter dem Längsrandsteg 3 und parallel zu diesem ein schräges Plateau 5 auf, das
einen Teil oder Schenkel eines Längsvorsprungcs 6 bildet, der im Querschnitt etwa V-förmige Gestalt hat
und rückseitig durch im Abstand voneinander angeordnete senkrechte Rippen 7 versteift ist.
Gegen diejenige Seite des Flachstabes 1, auf der der Längsvorsprung 6 vorgesehen ist, liegt der transparente
Besatz 8 an.
Der Flachstab und der Besatz sind beiderseits eines Aktendeckels 9 od. dgl. (F i g. 2 und 3) mit Nieten 10
befestigt, die durch entsprechende Löcher hindurchtreten (Fi g. 1).
Der transparente Besatz 8 besitzt in seinem oberen Teil einen Längsvorsprung 11, dessen unterer Schenkel
gegen den unteren Schenkel des Längsvorsprunges 6 des Flachstabes 1 anliegt und dessen oberer
Schenkel im wesentlichen parallel zum oberen Schenkel 5 des Längsvorsprungcs 6 verläuft, so daß zwischen
diesen beiden oberen Schenkeln und dem Längsrandsteg 3 eine längs durchlaufende Kammer
verbleibt, in die man ein Etikett 12 einschieben kann, das die Gestak eines langen Streifens hat. Dieses Etikett
wird am Ende dieser Kammer von einem Querrand 13 des transparenten Besatzes 8 und an der Eingangsöffnung
dieser Kammer von einem Anschlag 14 am Ende des Plateaus 5 des Flachstabcs festgehalten
(Fig. 1).
Der transparente Besatz 8 kann außerdem Führungswarzcn
15 aufweisen, die mit entsprechenden Löchern im Flachstab derart zusammenwirken, daß
die beiden Teile eine ganz bestimmte RelativstcUung zueinander einnehmen. In seinem unteren Teil weist
der Besatz 8 Zungen oder Zapfen 16 auf, unter die
man den zweiten Deckel 17 eines Aktendeckels mit seiner Aufhängestange 18 schieben '.ann, wenn man
den Aktendeckel schließen will.
Der obere Schenkel des Längsvorsprunges 11 ist
gewölbt, so daß er eine Art Lupe bildet, die das Lesen der Aufdrucke auf dem Etikett 12 erleichtert
(F i g. 2, 3 und 5). Im oberen Rand des Besatzes 8 sind neben dem Wulst 4 des Flachstabes 1 in gleichmäßigen
Abständen voneinander Kerben 19 geringer I'iefe ausgebildet, wobei der Abstand oder die Teilung
dieser Kerben gleich ist dem Abstand oder der Teilung der Aufdrucke auf dem Etikett 12.
Die Breite dieser Kerben 19 entspricht außerdem der Breite von Winkelansätzen 20, mit denen die auf
den Längsrandsteg 3 des Hängebügels aufsetzbaren Reiter 21 versehen sind.
Diese Reiter 21 weisen einen Rumpf mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt auf; man kann
sie gemäß der Darstellung in F i g. 2 auf den Längsrandsteg 3 des Flachstabes 1 aufsetzen. Das untere
Ende des Rumpfes dieser Reiter, das mit einer kleinen Keilnute 22 versehen ist, legt sich beim Aufsetzen der
Reiter in den Längsvorsprung 5 hinein. Das obere Ende der Reiter weist über dem Ansatz 20 einen vorspringenden
Rand 23 auf, der über den Rand des transparenten Besatzes 8 greift.
Zum Aufsetzen eines Reiters schiebt man seinen Ansatz 20 in die entsprechende Kerbe 19, wie es in
F i g. 3 dargestellt ist, woraufhin man den Rumpf des
Reiters zum Längsrandsteg 3 dreht und dann auf den Rumpf des Reiters derart drückt, daß der Reiter sich
federnd auf den Längsrandsteg 3 aufsetzt, wie es in F i g. 2 dargestellt ist. Zum Abnehmen des Reiters 21
dient die Keilnute 22.
Die Reiter bestehen vorzugsweise aus elastischem Kunststoff und können verschiedene Farbe haben.
Selbstverständlich ist das beschriebene und dargestellte Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung im Rahmen
des fachmännischen Könnens, insbesondere durch Einsatz technisch gleichwertiger Mittel abwandelbar,
ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter mit einem durchsichtigen
längsverlaufenden Besatz, der mit einem V-förmig abgeschrägten längsverlaufenden Randsteg der
Hängeschiene eine Kammer zum Einschieben eines Etiketts bildet, wobei auf den Randsteg ein
Reiter aufsetzbar ist, der in verschiedenen litellungcn
längs des Aktendeckels arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Besatz
(8) einen dem Randsteg (3) entsprechenden Vorsprung mit V-förmigem Querschnitt (11) besitzt;
daß in die durch die oberen freien Schenkel von Randsteg (3) und Vorsprung (11) gebildete
Kammer ein Ar.'satz (20) eines Reiters (21) einschiebbar
ist und daß Kerben (19) zum Arretieren des Reiters (21) im Rand des oberen Schenkels
des Vorsprunges (II) des. Besatzes (8) iuisgebildet
sind.
2. Hängeschiene nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiter (21) mit einem
Rumpf von C-förmigem Querschnitt an seinem oberen Ende mit einem vorspringenden Rand
(23) versehen ist, der parallel zur Verlängerung (20) und an diese anschließend angeordnet ist
und mit dem der eingeschobene Reiter (21) den Rand des Besatzes (8) übergreift und daß der
Reiter mit einer Keilnut (22) versehen ist, die sein Abnehmen von der Hängeschiene erleichtert.
3. Hängeschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Schenkel des Vorsprunges (11) des Besatzes (8) in bekannter Weise
als Lupe ausgebildet ist.
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