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DE2013322C - Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter - Google Patents

Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter

Info

Publication number
DE2013322C
DE2013322C DE2013322C DE 2013322 C DE2013322 C DE 2013322C DE 2013322 C DE2013322 C DE 2013322C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rider
trim
hanging rail
edge
projection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Saint-Cloud Benichou (Frankreich)
Original Assignee
LOrganisation Economique Moderne, S.A., Paris
Publication date

Links

Description

40
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter mit einem durchsichtigen längsverlaufenden Besatz, der mit einem V-förmig abgeschrägten längsverlaufenden Randsteg der Hängeschiene eine Kammer zum Einschieben eines Etiketts bildet, wobei auf den Randsteg ein Reiter aufsetzbar ist, der in verschiedenen Stellungen längs des Aktendeckels arretierbar ist.
Aufgabe der Erfindung war es, die Hängeschiene •>o auszubilden, daß die Reiter in ganz bestimmten Stellungen zum Hängebügel und gegebenenfalls auch zu dem auf dem Etikett befindlichen Haken angeordnet und arretiert werden können, und daß dabei eine ungewollte, zufällige Herauslösung ebenso wie eine ungewollte, zufällige Verschiebung der Reiter unmöglich ist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Besatz einen dem Randsteg entsprechenden Vorsprung mit V-förmigem Querschnitt hesitzt, daß in die durch die oberen freien Schenkel von Randsteg und Vorsprung gebildete Kammer ein Ansatz eines Reiters einschiebbar ist und daß Kerben zum Arretieren des Reiters im Rand des oberen Schenkels des Vorsprunges des Besatzes ausgebildet sind.
Nach einer besonderen Auslühriingsforin der Erfindung ist der Reiter mit einem Rumpf von C-förmigem Querschnitt an seinem oberen Ende mit einem vorspringenden Rand versehen, der parallel zur Verlängerung und an diese anschließend angeordnet ist und mit dem der eingeschobene Reiter den Rand des Besatzes übergreift, und der Reiter ist mit einer Keilnut versehen, die sein Abnehmen von der Hängeschiene erleichtert.
Die erfindungsgemäßen Merkmale sind bei allen Arten von Hängebügeln für Akten od. dgl., wie auch z. B. Blätter, Taschen usw., anwendbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht eines Aktendeckels, der mit einem Hängebügel gemäß der Erfindung versehen ist,
Fig. 2 in einem Schnitt nach der Linie 11-11 in F i g. 1 einen auf den Hängebügel aufgesetzten Reiter,
Fig. 3 in einer der Fig. 2 entsprechenden Darstellung das Aufsetzen eines Reiters auf den Hängcbüeel,
Fig. 4 in einer perspektivischen, vergrößeren Darstellung einen Reiter und
F i g. 5 in vergrößerter Darstellung eine Teildraufsicht auf den transparenten Besatz und das Etikett.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Hängebügel einen Flaclistab 1 auf, der an seinen Enden mit Haken 2 zur Aufhängung des Hängebügels auf Schienen oder anderen Lagern einer Aufhängevorrichtung versehen ist.
Der Flachstab 1 ist in seinem oberen Teil zwischen den Haken 2 mit einem Längsrandsteg 3 versehen, an dessen Ende gemäß der Darstellung in den F i g. 2 und 3 ein kleiner Wulst 4 ausgebildet ist.
Der Flachstab weist unter dem Längsrandsteg 3 und parallel zu diesem ein schräges Plateau 5 auf, das einen Teil oder Schenkel eines Längsvorsprungcs 6 bildet, der im Querschnitt etwa V-förmige Gestalt hat und rückseitig durch im Abstand voneinander angeordnete senkrechte Rippen 7 versteift ist.
Gegen diejenige Seite des Flachstabes 1, auf der der Längsvorsprung 6 vorgesehen ist, liegt der transparente Besatz 8 an.
Der Flachstab und der Besatz sind beiderseits eines Aktendeckels 9 od. dgl. (F i g. 2 und 3) mit Nieten 10 befestigt, die durch entsprechende Löcher hindurchtreten (Fi g. 1).
Der transparente Besatz 8 besitzt in seinem oberen Teil einen Längsvorsprung 11, dessen unterer Schenkel gegen den unteren Schenkel des Längsvorsprunges 6 des Flachstabes 1 anliegt und dessen oberer Schenkel im wesentlichen parallel zum oberen Schenkel 5 des Längsvorsprungcs 6 verläuft, so daß zwischen diesen beiden oberen Schenkeln und dem Längsrandsteg 3 eine längs durchlaufende Kammer verbleibt, in die man ein Etikett 12 einschieben kann, das die Gestak eines langen Streifens hat. Dieses Etikett wird am Ende dieser Kammer von einem Querrand 13 des transparenten Besatzes 8 und an der Eingangsöffnung dieser Kammer von einem Anschlag 14 am Ende des Plateaus 5 des Flachstabcs festgehalten (Fig. 1).
Der transparente Besatz 8 kann außerdem Führungswarzcn 15 aufweisen, die mit entsprechenden Löchern im Flachstab derart zusammenwirken, daß die beiden Teile eine ganz bestimmte RelativstcUung zueinander einnehmen. In seinem unteren Teil weist der Besatz 8 Zungen oder Zapfen 16 auf, unter die
man den zweiten Deckel 17 eines Aktendeckels mit seiner Aufhängestange 18 schieben '.ann, wenn man den Aktendeckel schließen will.
Der obere Schenkel des Längsvorsprunges 11 ist gewölbt, so daß er eine Art Lupe bildet, die das Lesen der Aufdrucke auf dem Etikett 12 erleichtert (F i g. 2, 3 und 5). Im oberen Rand des Besatzes 8 sind neben dem Wulst 4 des Flachstabes 1 in gleichmäßigen Abständen voneinander Kerben 19 geringer I'iefe ausgebildet, wobei der Abstand oder die Teilung dieser Kerben gleich ist dem Abstand oder der Teilung der Aufdrucke auf dem Etikett 12.
Die Breite dieser Kerben 19 entspricht außerdem der Breite von Winkelansätzen 20, mit denen die auf den Längsrandsteg 3 des Hängebügels aufsetzbaren Reiter 21 versehen sind.
Diese Reiter 21 weisen einen Rumpf mit im wesentlichen C-förmigem Querschnitt auf; man kann sie gemäß der Darstellung in F i g. 2 auf den Längsrandsteg 3 des Flachstabes 1 aufsetzen. Das untere Ende des Rumpfes dieser Reiter, das mit einer kleinen Keilnute 22 versehen ist, legt sich beim Aufsetzen der Reiter in den Längsvorsprung 5 hinein. Das obere Ende der Reiter weist über dem Ansatz 20 einen vorspringenden Rand 23 auf, der über den Rand des transparenten Besatzes 8 greift.
Zum Aufsetzen eines Reiters schiebt man seinen Ansatz 20 in die entsprechende Kerbe 19, wie es in F i g. 3 dargestellt ist, woraufhin man den Rumpf des Reiters zum Längsrandsteg 3 dreht und dann auf den Rumpf des Reiters derart drückt, daß der Reiter sich federnd auf den Längsrandsteg 3 aufsetzt, wie es in F i g. 2 dargestellt ist. Zum Abnehmen des Reiters 21 dient die Keilnute 22.
Die Reiter bestehen vorzugsweise aus elastischem Kunststoff und können verschiedene Farbe haben.
Selbstverständlich ist das beschriebene und dargestellte Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung im Rahmen des fachmännischen Könnens, insbesondere durch Einsatz technisch gleichwertiger Mittel abwandelbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hängeschiene für Aktendeckel oder dergleichen Schriftgutbehälter mit einem durchsichtigen längsverlaufenden Besatz, der mit einem V-förmig abgeschrägten längsverlaufenden Randsteg der Hängeschiene eine Kammer zum Einschieben eines Etiketts bildet, wobei auf den Randsteg ein Reiter aufsetzbar ist, der in verschiedenen litellungcn längs des Aktendeckels arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Besatz (8) einen dem Randsteg (3) entsprechenden Vorsprung mit V-förmigem Querschnitt (11) besitzt; daß in die durch die oberen freien Schenkel von Randsteg (3) und Vorsprung (11) gebildete Kammer ein Ar.'satz (20) eines Reiters (21) einschiebbar ist und daß Kerben (19) zum Arretieren des Reiters (21) im Rand des oberen Schenkels des Vorsprunges (II) des. Besatzes (8) iuisgebildet sind.
2. Hängeschiene nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Reiter (21) mit einem Rumpf von C-förmigem Querschnitt an seinem oberen Ende mit einem vorspringenden Rand (23) versehen ist, der parallel zur Verlängerung (20) und an diese anschließend angeordnet ist und mit dem der eingeschobene Reiter (21) den Rand des Besatzes (8) übergreift und daß der Reiter mit einer Keilnut (22) versehen ist, die sein Abnehmen von der Hängeschiene erleichtert.
3. Hängeschiene nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schenkel des Vorsprunges (11) des Besatzes (8) in bekannter Weise als Lupe ausgebildet ist.

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