DE2012900C3 - Prüfvorrichtung zur Feststellung von Adervertauschungen, kurzschlussen und Unterbrechungen in mehradrigen elektrischen Kabeln - Google Patents
Prüfvorrichtung zur Feststellung von Adervertauschungen, kurzschlussen und Unterbrechungen in mehradrigen elektrischen KabelnInfo
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Description
ίο Die Erfindung betrifft eine Prüfvorrichtung zur
Feststellung von Adervertauschungen. -kurzschlüssen und -Unterbrechungen in einem mehradrigen elektrischen
Kabel, dessen beide Enden an zwei Anschlußverbinder derart angeschlossen sind, daß die
Einzeladern des Kabels in eine Anzahl von Gruppen in Reihe geschalteter Adern durch Verwendung von
wenigstens einem an das Kabel angeschlossenen Anschlußadapter
unterteilt sind, die Anschlußenden dieser Gruppen an je ein Prüfrelais angeschlossen
sind, das den Einschaltzustand annimmt, wenn die
zugehörige Adergruppe von in Reihe geschalteten Ade-n eine fehlerfreie Reihenschaltung bildet, und
wobei die Schaltzustände der Prüfrelais durch Anzeigelampen angezeigt werden.
Fs sind relativ kompliziert aufgebaute Prüfvorrichtungen
bekannt (deutsche Patentschrift 074 746, LSA.-Patentschrift 2 964 470). die es erlauben, in
mehradrigen Kabeln Fehler in einzelnen Adern sehr genau festzulegen, möglicherweise sogar die örtliche
Fehlerstelle im" Kabel selbst festzustellen. Diese Vorrichtungen
benötigen jedoch bei einem vieladrigen Kabel einen verhältnismäßig hohen Aufwand an Relais.
.Anzeigelampen u. dgl. und arbeiten ίο langsam,
daß sie für eine schnelle Prüfung bei der Massenproduktion von vieladrigen Kabeln nicht eingesetzt
werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Prüfvorrichtung obengenannter Art zu schaffen, mit der
bei Kabeln, deren End, η an Anschlußverbinder angeschlossen sind. Fehler wie Adervertauschungen,
-kurzschlüsse oder -Unterbrechungen sehr schnell festgestellt werden können, so daß mit einer derartigen
Vorrichtung Kabel in der Massenproduktion oder Kabel, die beispielsweise in einer Fernsprechzentrale
montiert sind, schnell geprüft werden können. Es ist also nötig, für einen derartigen Einsatz
die Prüfung schnell vornehmen zu können und festzustellen, ob einer der Anschlüsse zwischen Anschlußverbinder
und Kabel defekt oder verkehrt ist.
Es kommt nicht so sehr darauf an, einen Fehler in einer einzelnen Ader festzustellen, es genügt vielmehr
bereits festzustellen, ob sich innerhalb einer Adergruppe ein Fehler befindet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Prüfvorrichtung vorliegender Art dadurch gelöst, daß
ein erstes Prüfrelais A zum Prüfen der ersten Adcrgrupp 1,1er rcihcngeschaltete erste Relaiskontakte
W1, /4, (/~1)4 ■ ■ ■ bv a4 eingeschaltet wird, daß ein
zweites Prüfrelais B bzw. weitere Prüfrelais C ... I zum Prüfen der zweiten Adergruppe bzw. der weiteren
Adergruppen 3 . .. / durch den Relaisumschaltekontakt O4 des ersten Prüfrelais A bzw. die Relaisumschaltekontakte
Zj4 ... (1— I)4 der weiteren Prüfrelais
C... I eingeschaltet wird bzw. werden, daß für alle Prüfrelais A, B, C . . . /, M je ein Selbsthaltekreis
für den Einschaltzustand vorgesehen ist, der jeweils einen der zweiten Relaiskontakte av bv C1 ...
i\, m, enthält, daß die Selbsthaltekreise mit Ausnahme
des Selbsthaltekreises des Relais /VJ durch dazu in Reihe liegende Ausschaltkontakte b.v c:1, i/.,. . . m.,
der Priifrclais B, C. D . . . M abhängig vom Einschaltzustand
des nachfolgenden Prüfielais unterbrochen werden, daß die Prüfrelais A, R. C ... I mittels parallelgeschalteler
Kondensatoren abfaHverzögcrt sind und daß QiC Anzeigelampen 40, 46. 49 ... 54 über
diine Relaiskontakte a.„ b.2, c„... /., gespeist werden,
einsprechend dem Einschaltzustand des zugehörigen Prüfrelais.
Eine derartige Vorrichtung ist besonders einfach gestaltet, was speziell die Zahl der Relais und die
Zahl der Gruppen von Anzeigelampen betritTt. Darüber hinaus können Fehlanschlüsse. Kurzschlüsse
doer Unterbrechungen mit Sicherheit durch eine ein-■;
:ehc Anzeigevorrichtung sichtbar gemacht werden. vas durch automatisch ablaufende aufeinanderfolgende
Speisung der einzelnen Prüfelemente ge-■diieht.
Es sind spezielle vorteilhafte Weiterbildungen der
! ι iindung möglich, wie sie in den Unteransprüchen
L kennzeichnet sind, wodurch in Einzelfällen ein :>
vh günstigerer Prüfungsablauf erzielt werden kann.
Die Erfindung wird nun an Hand tier Zeichnung genauer beschrieben. Die Zeichnung zeigt ein bcvor-,
Mutes Ausführungsbcispiel. und in uen einzelnen
ί .L'uren sind gleiche Teile mit den gleichen Bezugs-
: nibolen versehen. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläutc-.
,ng ties Prinzips der Anschlüsse des zu prüfenden i labels an Adapter und an einen Prüfkreis.
F i g. 2 ein Vcrbindungsschaltbild zur Erläuterung ■.!er Verbindungen und Anschlüsse der Kabelieitcr
.iii tlie Adapter und den Prüfkreis, wobei die Kabelleiter
in eine Mehrzahl von in Reihe geschalteten ί eiterg jppcn unterteilt sind und
F i g. 3 und 4 Schaltbilder von Ausl'ührungsbei-Npielen
des Prüfkreises zum Prüfen der Anschlüsse im Kabei.
An Hand der Fig. 1, 2 und 3 wird nun ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Das Kabel 20 enthält eine Vielzahl von Einzelleitern.
An einem Ende 21 ist das Kabel 20 mit einem Anschlußadapter 22 versehen, während am anderen
Ende 23 des Kabels 20 ein Prüfadapter 24 angeschlossen ist, der über ein Verbindungskabcl 30 und
einen weiteren Anschlußadapter 25 an einen Prüfkrcis 26 angeschlossen ist. Die beiden Enden des
Kabels 20 sind mit Steckanschlüssen 21 und 23 versehen.
Das in der F i g. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel weist zwölf Einzelleiter im Kabel auf. die der Reihe
nach mit den Ziffern 1 bis 12 bezeichnet sind. Um diese Einzelleiter 1 bis 12 in drei Gruppen von in
Reihe geschalteten Leitern zu unterteilen, weist der (erste) Anschlußadapter 22 zwölf Anschlußklemmen
auf, die paarweise aufgeteilt sind, wie dies Fig. 2 zeigt, so daß sich sechs Paare von Verbindungsklemmen
ergeben. Mit anderen Worten, ein Paar miteinander verbundener Klemmen 27 und 27« im Anschlußadapter
22 gehört zu einer ersten Gruppe, ein Paar miteinander verbundener Klemmen 28 und 28 a
zu einer zweiten Gruppe und ein Paar miteinander verbundener Klemmen 29. 29 a zu einer dritten
Gruppe. Der Prüfaciapter 24 (zweiter Adapter) weist
ebenfalls zwölf Anschlußklemmen auf. Mit Ausnahme der oberen drei Anschlußklemmen und der unteren
drei Anschlußklemmen sind die übrigen sechs Anschlußklemmen des Prüfadapters 24 paarweise zusammengefaßt,
wie dies F i g. 2 zeigt, wodurch sich drei Paare 27/;, 28 b und 29 Λ von miteinander verbundenen
Anschlußklemmen ergeben. Die oberen und unteren drei Klemmen des Prüfadapters 24 sind
mit dem Verbindungsadapter 25 über die Verbindungsleiter 27c, 28c und 29c und 27d, 28rf und 29d
des Verbindungskabels 30 verbunden. Die Klemmen des Anschlußadapters 25 sind mit den Bezugszeichen
ίο I«, 2(7, 3«. Ib. Ib und 3b bezeichnet und führen
an den Prüfschaltkrcis 26.
Es liegen also in der ersten Gruppe Leiter und Anschlußklemmen in folgender Reihenfolge hintereinandergeschaltet:
1 λ, 27c. 1. 27. 4. 27b. 7, 27«.
10, 27 rf und Ib; zur zweiten Gruppe gehören der Reihe nach- la. 28c. 2. 28. S. 28b. 8, 28a. 11. 28d
und 2b: sie sind mit uesinrhelter Linie in I- i g. 2
gezeichnet", und zur dritten U'uppe gehören: 3«. 29c.
3. 29. 6. 29/i. 9. 29«, 12. 29(/. ib. wie dies durch
so strichpunktierte Linien angedeutet ist. Es versteht
sich, daß die zwölf Leiter in drei Gruppen unterteilt U-Ki darin die einzelnen Leiter in Reihe geschaltet
sind. Auch wenn die Anzahl der Einzelleiter im Kabel 20 sehr groß ist. kann die Zahl der nach außen auf-
1 retenden einzelnen Leiter durch Unterteilung des Kabels in entsprechende Anzahl von Gruppen miteinander
verbundener Leiter verringert werden.
F i g. 3 zeigt ein Ausiührungsbeispiel einer Prülschaltunu
26. die in der Läse ist. nacheinander zu prüfen, ob jede der ersten bis /-ten Gruppe von
liiniereinandergeschaltelen Leitern eine korrekte
Reihenschaltung darstellt. In dieser Prüfschaltung 26 ist eine größere Anzahl von Klemmenpaaren 34. 35.
36 ... 37 vorhanden, welche mit entsprechenden Anschlußpaaren Iw und 1/). 2a und 2t>, 3a und 3ft
. . ./„ und /,, des Prüfadapters 25 verbunden werden können. Es sind Relais A. B. C ... I vorgesehen, die
nacheinander die erste bis /-te Gruppe der angeschlossenen Leiter, weiche an die Kiemmenpaare 34.
35. 36 ... 37 angeschlossen sind, piüfcn. Durch Anzeigelampen
40. 46, 49 ... 54 wird das Ergebnis der Prüfung des Prüfschaltkreises angezeigt. In der Prüfschaltung
befindet sich eine Gleichstromquelle 59. von der jedem Relais A. B, C . . . 1 über die angeschlossenen
Leiter, die zu den Anschlußklcmmenpaaren 34. 35, 36 und 37 gehören, Strom zugeführt
wird. Mit Hilfe eines Druckknopfschalters 58 kann die Energiequelle 59. beispielsweise eine Trockenbatterie,
immer dann eingeschaltet werden, wenn ein
5" Deckel der Vorrichtung geschlossen wird, während
der Schalter 32 im eingeschalteten Zustand gehalten wird.
Im Betrieb wird der Schalter 32 geschlossen, so daß eine Kontrollampe 33 aufleuchtet, wodurch angezeigt
wird, daß die Teststeilung mit Strom versorgt wird. Ist das Kabel 20 in richtiger Weise an die Anschlußverbinder
21 und 23 angeschlossen, so sind die Prüfanschlüsse 34 der ersten Gruppe über die in
Reihe geschalteten Leiter der ersten Gruppe kurzgeschlossen, so daß das Relais A in einer Schleife
zuerst Strom erhält, die aus folgenden Teilen besteht: Der Gleichstromquelle 59, dem Relais A, den Klemmen
Ib und la, den Kontakten/«,, /4, (/-I)4...
£>4, α, und den Schaltern 32 und 58, so daß sein Kon-
takt O1 geschlossen wird. Dadurch wird das Relais A
selbstgehalten. Gleichzeitig wird ein anderer Kontakt ο., des Relais A geschlossen, so daß die Kontrolllampe
40 Strom erhält und aufleuchtet. Das Auf-
leuchten dieser Kontrollampe 40 zeigt an, daß die Leiter dieser ersten Gruppe korrekt verbunden sind,
ohne daß irgendeine Verbindung locker ist oder eine Verbindung falsch liegt. Wenn ein Kontakt oA des
Relais A infolge der Speisung des Relais geschlossen wird, werden die Testanschlüsse 35 der zweiten
Gruppe über die in Reihe geschalteten Leiter der zweiten Gruppe kurzgeschlossen, und das Relais B
wird an Spannung gelegt, so daß sein Kontakt ft., geölTnct wird, was zur Folge hat, daß der Strom im
Relais A unterbrochen wird. In diesem Fall wird jedoch das Abschalten des Relais A um eine bestimmte
Zeitspanne verzögert, während derer ein Kondensator 43 im Testkreis der ersten Gruppe der
angeschlossenen Leiter entladen wird. Die Anzeigelampe 40 bleibt während dieser vorbestimmten Zeit
noch erleuchtet. Infolge der Speisung des Relais B wird an diesem ein Kontakt ft, geschlossen, so daß
das Relais B sich selbst hält, während ein Kontakt b.,
des Relais B geschlossen wird, so daß die Anzeigelampe 46 eingeschaltet wird. Wenn ein Kontakt ft,'
des Relais B dann geschlossen wird, da das Relais /} von Strom durchflossen ist, werden die Prüfanschlüsse
36 der dritten Gruppe über die in Serie geschalteten Leiter der dritten Gruppe kurzgeschlossen, so daß
das Relais C von Strom durchflossen wird. In gleicher Weise, wie bereits beschrieben, werden ein Kontakt
c,,, eine Anzeigelampe 49 und ein Kontakte, automatisch
eingeschaltet. Wenn das Reiais / der TcsbuUi!-
lung für die /-te Gruppe von Strom durchflossen wird,
nachdem alle untereinander verbundenen Leitergruppen der Reihe nach geprüft sind, werden die
Kontakte /,, /4 und /'., des Relais / geschaltet, so daß
die Anzeigelampe 54 aufleuchtet und ein Relais M an Spannung liegt, wodurch sein Kontakt /H3 geöffnet
wird und der Stromfluß durch das Relais / unterbrochen wird. Die Kontakte des Relais / weiden dann
nach einer vorbestimmten Zeitspanne geöiTnct. und die Anzeigelampe 54 erlischt.
Wenn einer oder mehrere der Leiter des Kabels 20 falsch angeschlossen sind an die Anschlußklemmen
der Anschlußverbinder 21 und 23, dann arbeitet der Prüfkreis 26 in folgender Weise, je nachdem welcher
Fehler vorliegt:
I. Falscher Anschluß
(a) Wenn zwei benachbarte (aufeinanderfolgende) Leiter (z. B. 1 und 2 oder 2 und 3) des Kabels 20 in
falscher Reihenfolge an die Anschlußklemmen der Anschlußverbinder 21 und 23 angeschlossen sind,
dann arbeitet die Prüfschaltung 26 folgendermaßen:
(a) (1) Wenn zwei Leiter 1 und 2 falsch angeschlossen sind, dann sind die Anschlußklemmen \a
und 1 b über die entsprechenden in Reihe geschalteten Leiter mit den Klemmen 2 ft und la verbunden.
Dadurch erhält das Relais B zuerst Stromdurchgang, denn der Strom für das Relais B fließt in folgender
Leiterschleife: Gleichstromquelle 59; Relais B: Kontakte 30-lfe; Anschlußklemme 2b; in Serie liegende
Leiter 28 rf-11 -28 a-8-28 ft-5-28-1 -27 c; Anschlußklemme
1 a; Kontakte m4. iv (i- I)4 ... O4, e4; Schalter
32; Schaller 58; Gleichstromquelle 59. Folglich sind die Kontakte 6,, b.,, b3 und ft4 des Relais B geschaltet.
Infolge des Schiießens des Kontaktes ft2
leuchtet die Anzeigelampe 46 auf. Da der Kontakt ftt geschlossen ist, weil das Relais ß mit Strom durchflossen
ist, ist das Relais A ebenfalls stromdurchfiov>en,
und der Strom durch das Relais A fließt in folgender Lciterschleife: Glcichspannungsquelle 59;
Relais/I; Klemme 1 ft; in Reihe liegende Leiter 27<7-10-27fl-7-27/>-4-27-2-28c; Klemme 2«; Kontakte
ft, und c;l; Schalter 32; Schalter 58; Gleich-Stromquelle
59. Folglich sind auch die Kontakte «,, «., und «, geschaltet. Da der Kontakt aA geschaltet ist,
hält sich das Relais A selbst, so daß die Anzeigelampe 40 dauernd leuchtet, weil der Kontakt«., geschlossen
ist. Infolge der Schallbewcgung der Kontakte w, und ft4 wird das Relais B abgeschaltet, so
daß die Kontakte ft,, />.„ ft., und ft,, geschaltet werden.
Da der Kontakt ft., dabei schließt, wird das Relais B erneut an Spannung gelegt, da der Kontakt α, infolge
der Sclbsthaltung des Relais A geschlossen ist. Zieht das Relais B dann wieder an, wird der Kontakt /λ,
geöffnet, so daß das Relais B dann wieder abfällt. Das Anziehen und das Abfallen des Relais B erfolgt
in abwechselnder Reihenfolge. Folglich leuchtet auch die Anzeigelampe 46 abwechselnd auf und erlischt.
ao Die Anzeigelampe der ersten von zwei Gruppen, von denen zwei Leiter vertauscht sind, brennt also
dauernd, während die Anzeigelampe der zweiten Gruppe dieser beiden Leitergruppen abwechselnd
aufleuchtet und erlischt.
(a; (2) Wenn zwei Leiter 2 und 3 falsch an die
Anschlußverbinder 21 und 23 angeschlossen sind, so sind die Klemmen la und 2ft über die entsprechenden
in Reihe liegenden Leiter mit den Klemmen 3 ft und 3c7 verbünden. In diesem FaI! leuchtet, nachdem
die Anzeigelampe 40 aufleuchtet und erlischt, die Anzeigelampe 49 abwechselnd auf und erlischt, während
die Anzeigelampe 46 fortwährend brennt. Die Vorgänge sind ähnlich wie die bei dem vorhergegangenen
Fehlerbeispiel unter (a) (I), so daß
Einzelheiten hier weggelassen sind.
(b) Wenn nicht unmittelbar aufeinanderfolgende zwei Leiter (z. B. 1 und 3) des Kabels 20 verkehrt an
die Anschlußklemmen der Anschlußverbinder 21 und 23 angeschlossen sind, so arbeitet der Prüfkreis 26
folgendermaßen:
In diesem Fall sind die Klemmen \a und 1 ft über
die entsprechenden in Reihe geschalteten Leiter an die Anschlußklemmen 3ft und 3a angeschlossen.
Dadurch wird als erstes das Relais C von Strom durchflossen, da sein Spulenkreis in einer Leiterschleife
liegt, die sich folgendermaßen zusammensetzt: Glcichspannungsquelle 59; Relais C; Klemme
3/r. in Serie liegende Leiter 29 <M2-29a-9-29 ft-6-
29-1-27 c; Klemme la; Kontakte mv /4 (i I)4...
ft4, a4; Schalter 32; Schalter 58; Gleichspannungsquelle 59. Dadurch sind die Kontakte C1, c.„ r:I und c,
(nicht gezeigt) des Relais geschaltet. Durch das Schließen des Kontakts c., leuchtet die Anzeigelampe
49 auf. Durch das Schließen des Kontaktes r, infolge
der Speisung des Relais C wird auch das Relais A
gespeist, da sein Spulenstrom durch folgende Leiterschleife fließt: Gleichspannungsquelle 59; Relais A:
Klemme 1 ft: in Reihe liegende Leiter 27d-\0-27a-7-27ft-4-27-3-29c;
Klemme 3 a; Kontakte c, und d3
Schalter 32; Schalter 58; Gleichspannungsquelle 59 Infolgedessen sind auch die Kontakte av ct., und a.
geschaltet, so daß die Anzeigelampe 40 durch der geschlossenen Kontakt a., aufleuchtet. Andererseits
wird aber auch das Relais D (nicht dargestellt) durch das Schließen des Kontaktes a4 über die Klemmen IL
und 2ö mit Strom versorgt, die durch die richtig angeschlossenen Leiter der zweiten Gruppe mitcinandei
verbunden sind. Dadurch werden die Kontakte ft,
b.z, b3 unJ 64 geschaltet, so daß die Anzeigelampe 46
aufleuchtet. Da jedoch das Relais C abfällt, weil der
Kontakt 6., geöffnet wird, erlischt die Anzeigelampe 49, weil dabei der Kontakt c2 öffnet. Da außerdem
der Kontakt C1 bei Abfallen des Relais C ölfnct,
öffnet auch das Relais A, denn der Strom in der Lcitcrschleife für die Relaisspulc des Relais B wird
unterbrochen. Dadurch geht d^r Kontakt aK wieder
in seine Ausgangslage zurück, so daß auch das Relais B stromlos wird. Nachdem das Relais B abgefallen
ist, beginnt der gesamte Ablauf von neuem. Die Anzeigelampen 49, 40 und 46 werden somit
ständig ein- und ausgeschaltet.
(II) Kurzschluß
(a) Wenn zwei benachbarte (aufeinanderfolgende) Leiter (z. B. 1 und 2 oder 2 und 3) des Kabels 20
einen Kurzschlußkreis bilden, dann arbeitet der Prüfkreis 26 wie folgt:
Im vorliegenden Fall sollen die Klemmen 1 α und la durch entsprechende in Reihe liegende Leiter der
ersten und zweiten Gruppe mit den Klemmen 1 b und 26 entsprechend verbunden sein, während die
Klemmen la und ta durch den Fehler miteinander kurzgeschlossen sind. Dadurch sind die Klemmen
la, 16, 2a und 26 sämtlich miteinander kurzgeschlosst-n.
In diesem Fall werden die Relais A und B gleichzeitig über eine Leiiersdileife mit Strom
versorgt, die die Kontakte/M4, /4 (/ -l)4...ft4, a4
enthält, so daß die Relais A und B gleichzeitig sclbstgehalten sind, da der Kontakt bx geschlossen ist. Da
andererseits die Kontakte a4 und f>4 geschaltet werden,
kann das Relais C nicht von Strom durchflossen werden. Als Folge davon leuchten die Kontrollampen
40 und 46 ununterbrochen.
(b) Wenn drei oder mehr aufeinanderfolgende Leiter des Kabels 20 miteinander infolge eines Fehlers
kurzgeschlossen sind, dann leuchten die Kontrolllampen, die zu den entsprechenden Gruppen in Reihe
liegender Leiter gehören, fortwährend auf. Diese Arbeitsweise kann aus der unter Ziffer II a beschriebenen
Sicht verstanden werden, so daß Einzelheiten hier nicht mehr ausgeführt zu werden brauchen.
(c)-(l) Wenn nicht aufeinanderfolgende zwei Leiter (z. B. 1 und 3) des Kabels 20 infolge eines
Fehlers zwischen ihnen einen Kurzschluß bilden, dann arbeitet der Prüfkreis 26 folgendermaßen:
In diesem Fall sind die Klemmen la und 3a über die entsprechenden, in Reihe liegenden Leiter der
ersten und dritten Gruppe mit den zugehörigen Klemmen 1 6 und 3 b verbunden, während die Klemmen
la und 3a auch noch durch den Fehler miteinander kurzgeschlossen sind. So sind also sämtliche Klemmen
la, 16, 3 a und 3 6 miteinander kurzgeschlossen. Dadurch sind die Relais A und C gleichzeitig über
die Leiterschleife mit den Kontakten m4, i4 (/-I)4
... 6 , a4 miteinander verbunden, so daß die Relais A
und C gleichzeitig selbst gehalten sind, da der Kontakt C1 geschlossen ist. Außerdem wird das Relais B
von Strom durchflossen und selbst gehalten, da der Kontakt a4 geschaltet ist. Da andererseits die Kontakte
a4, 64 und c4 (nicht gezeigt) geschaltet sind, kann
das Relais D (nicht gezeigt) nicht stromdurchflossen sein. Als Ergebnis davon leuchten nur die Anzeigelampen
40, 46 und 49 kontinuierlich auf.
(c) (2) Wenn nicht aufeinanderfolgende zwei Leiter (z. B. 1 und 4) des Kabels 20 einen Kurzschluß
miteinander haben, dann arbeitet der Prüfkreis 26 folgendermaßen:
In diesem Fall leuchten die Anzeigelampen 40 und 46 und eine (nicht gezeigte) Anzeigelampe für
das Prüfergebnis der vierten Gruppe der in Reihe geschalteten Leiter kontinuierlich auf, wie sich dies
aus der Arbeitsweise nach (c) — (1) ergibt. Das Relais C kann jedoch nicht stromdurchflossen sein, weil
die Kontakte a4 und fe4 gleichzeitig geschaltet sind,
ίο während die nachfolgenden Relais E, F... (nicht
gezeigt) nicht vom Strom durchflossen werden können. Es ergibt sich also aus dieser Betrachtung, daß,
wenn zwei oder mehr Prüflampen fortwährend aufleuchten, wenigstens zwei Gruppen von in Reihe
liegenden Leitern, die der ersten und letzten der fortwährend aufleuchtenden Anzeigelampen zugeordnet
sind, durch einen Fehler miteinander kurzgeschlossen sind.
(III) Unterbrechung
Wenn irgendeine der Gruppen der in Reihe liegenden Leiter an einer Klemme oder an einer sonstigen
Stelle eine Unterbrechung aufweist, kann das zu dieser Gruppe gehörende Relais nicht stromdurch-
»5 flössen sein, und die Anzeigelampe zum Anzeigen
des Prüfergebnisses der Gruppe von in Reihe liegenden Leitern, die dieser Gruppe mit der Unterbrechung
gerade voranliegt, leuchtet dann fortwährend auf.
Wie bereits an früherer Stelle ausgeführt, führt die Prüfschaltung 26 mit den Relais A, B, C... I und M die aufeinanderfolgende Prüfung der entsprechenden Gruppe von in Reihe liegenden Leitern selbsttätig aus. In dieser Prüfschaltung werden alle Kontakte av 64...(/— I)4, i4 und m4 eingeschaltet, nach-
Wie bereits an früherer Stelle ausgeführt, führt die Prüfschaltung 26 mit den Relais A, B, C... I und M die aufeinanderfolgende Prüfung der entsprechenden Gruppe von in Reihe liegenden Leitern selbsttätig aus. In dieser Prüfschaltung werden alle Kontakte av 64...(/— I)4, i4 und m4 eingeschaltet, nach-
dem zuerst das Relais A und nacheinanderfolgend dann die Relais B, C ... I eingeschaltet werden. Jeder
der Kontakte av 64... und (/— I)4 gebeu der Reihe
nach Strom auf die nachfolgenden Relais B, C... I. Jedes Relais A, B, C .. .1 hat einen Kontakt at, bv
c,... oder /,, der zur Selbsthaltung des Relais A, B,
C ... I dient. In jedem dieser Selbsthaltekreise der Relais A, B, C ... I dient ein Kontakt 63, c3, d3...
oder /M3 beim Anziehen des nächstfolgenden Relais dazu, die Selbsthaltung des vorangehenden Relais A,
ß, C ... / zu unterbrechen.
Bei einer bestimmten Art von Querverbindung kann bei dem beschriebenen Prüfkreis 26 folgend.
Fehloperation auftreten. Wenn nämlich zwei nicht aufeinanderfolgende Leiter (z. B. 1 und 3) im Kabel
20 falsch an die Anschlußklemmen der Anschlußverbinder 21 und 23 angeschlossen sind, so müssen
die Anzeigelampen 49, 40 und 46 abwechselnd an- und ausgehen. Es tritt jedoch des öfteren folgende
Fehloperation auf, so daß 1. die Anzeigelampen füi die Anzeige des Prüfergebnisses der ersten Gruppe
der in Reihe geschalteten Leiter flackern, 2. die Anzeigelampen zum Anzeigen des Prüfergebnisses da
zweiten und vierten Gruppe der in Reihe geschalte ten Leiter fortwährend brennen und 3. die Anzeige
lampe zum Anzeigen des Prüfergebnisses der drittel Gruppe der in Reihe geschalteten Leiter nach einen
kurzen Aufleuchten wieder ausgeht Der Gnmi hierfür ist folgender. Da die Klemmen la und Ii
über die entsprechenden in Reihe liegenden Leite mit den Klemmen 36 bzw. 3 a verbunden sind, wir
das Relais C zunächst von Strom durchflossen, wi oben bereits beschrieben, und die Anzeigelampe 4
leuchtet wegen des Schließens des Kontakts c, dt
Relais C auf. Es schließt auch der Kontakt cp so daß
das Relais A mit Strom versorgt wird, und ein Kontakt c4 (nicht gezeigt), der mit der (nicht gezeigten)
nachfolgendui Anschlußklemme 4a in Verbindung
steht, wird in gleicher Weise wie die Kontakte α, und b4 geschaltet, so daß das nachfolgende Relais D (nicht
gezeigt) Strom erhält und sich durch seinen Kontakt rf,-(nicht gezeigt), der mit der Anschlußklemme 4α
verbunden ist, selbst hält, wie dies auch die entsprechenden Kontakte O1 und C1 tun. Infolge dieser Selbsthaltung
des Relais D leuchtet eine Anzeigelampe (nicht gezeigt), die das Testergebnis der vierten
Gruppe der in Reihe liegenden Leiter anzeigen soll, kontinuierlich auf. Zur gleichen Zeit fällt das Relais
A ab, da ein Kontakt ά.Λ des Relais D (nicht dargestellt)
geöffnet wird. Durch den Abfall des Relais A wird der Kontakt α, dieses Relais geöffnet, so daß
auch das Relais C abfällt. Dadurch wird die Lampe 49 nach einem kurzen Aufleuchten wieder ausgeschaltet.
Infolge des Schaltens des Kontakts a4 wird aber auch das Relais B stromdurchfiossen und hält
sich durch den schließenden Haltekontakt f>, selbst.
Dadurch ist die Anzeigelampe 46 dauernd erleuchtet. Durch das Anziehen des Relais B werden die Kontakte
b.t und fc4 geschaltet. Wenn der Kontakt fc4 geschaltet
ist, wird das Relais A an Spannung gelegt und die Anzeigelampe 40 bei Schließen des Kontaktes
a., des Relais A eingeschaltet. Da aber das
Relais durch das Schalten des Kontakts α, wieder von der Spannungsquelle getrennt wird, geht die Anzeigelampe
40 gleich wieder aus. Der Kontakt at kehrt also durch das Abfallen des Relais A wieder in
seine Ruhelage zurück, wodurch dann das Relais A wieder mit Strom versorgt wird. Folglich flackert die
Anzeigelampe 40, die das Prüfergebnis der ersten Gruppe der in Reihe liegenden Leiter anzeigen soll,
ständig.
Die Prüfschaltung 26, wie sie in F i g. 3 gezeigt ist,
hat also einen Nachteil, durch den das Prüfergebnis mißgedeutet werden kann. Dies ergibt sich daraus,
daß durch den Schaltungsaufbau für die Speisung des ersten Relais A [hierin sind enthalten die Kontakte
/H4, i4 (i—1)4... bv a4] direkt mit der Klemme
1 α parallel zu den Kontakten O1 und b3 verbunden
sind. Der Speisungskreis für das Relais A ist also vom Speisungskreis für sämtliche nachfolgende Relais B,
C ... I unterschieden.
F i g. 4 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel für einen Teil der Prüfschaltung 26, bei dem dieser
Nachteil beseitigt ist. Es sind dabei ein Relais R mit den Kontakten T1 und r., und ein Relais S mit den
Kontakten J1, .T3 und J3 vorgesehen. Außerdem sind
die Hilfsmittel zur Speisung des ersten Relais A auf indirekte Weise mit dem Speisungskreis für dieses
ίο Relais A verbunden. Das Relais R wird als erstes
in jedem Fall über einen durch folgende Leiterschleife fließenden Strom gespeist: Gleichstromquelle 59, Relais
R, Kontakte m4, i4 (/—1)4... fe4, a4, s2, r., und
Schalter 32 und 58, so daß das Relais R über den Kontakt r, selbst hält. Durch die Speisung des Relais
R wird auch der Kontakt r2 geschaltet, so daß das Relais S anzieht. Zieht das Relais S an, so werden
die Kontaktes,, .T2 und J3 geschaltet, wodurch das
sich selbst haltende Relais R infolge öffnens des
ao Kontaktes J3 wieder abfällt. Der Kontakt rs fällt bei
Abfallen des Relais R in seine Ruhestellung. Das Relais A wird durch Schalten des Kontaktes J2 und
den in die Ruhestellung zurückkehrenden Konfakt r„
gespeist, da die erste Gruppe der in Reihe liegenden Leiter die Klemmen la und Ib miteinander verbindet.
Zieht das Relais A an, dann öffnet der Kontakt a3, so daß die Selbsthaltung des Relais S unterbrochen
ist. Die folgenden Schritte sind dann dieselben, wie bereits an früherer Steile beschrieben.
Wird also bei diesem Beispiel der Schalter 32 eingeschaltet, so erhält das Relais A erst nach einer gewissen
Verzögerungszeit, die durch das nacheinanderfolgende Einschalten der Relais R und S bestimmt
ist, Strom. Mit anderen Worten, die Hilfsmittel, die für die Speisung des ersten Relais A verwendet
werden, um eine Prüfung der ersten Gruppe der in Reihe liegenden Leiter dutwhführen zu können,
lassen das Relais A erst nach einer gewissen Verzögerung nach dem Einschalten des Schalters 32
anziehen. Dadurch wird aber die Speisung des Relais A dieselbe wie die der nachfolgenden Relais B
C ... I. Die Fehloperation, wie sie bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach F i g. 3 auftreten konnte, kam deshalb bei diesem Ausführungsbeispiel gemäl
F i g. 4 ausgeschaltet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Prüfvorrichtung zur Feststellung von Adcrvertauschungen. -Kurzschlüssen und -Unterbrechungen
in einem mehradrigen elektrischen Kabel, dessen beide Enden an zwei Ansch'ußvcrbinder
derart angeschlossen sind, daß die Einzeladern des Kabels in eine Anzahl von Gruppen
in Reihe geschalteter Adern durch Verwendung von wenigstens einem an das Kabel angeschlossenen
Anschlußadapter unterteilt sind, die Anschlußenden dieser Gruppen an je ein Prüfrelais
angeschlossen sind, das den Einschaltzustand annimmt, wenn die zugehörige Adergruppe
von in Reihe geschalteten Adern eine fehlerne υ Reihenschaltung bildet, und wobei die
Schaltzusiünde der Prüfrelais durch Anzeigelampen angezeigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Prüfrelais (A) zum
Prüfen der ersten Adergruppe über reihengeschaltet erste Relaiskontakte
eingeschaltet wird, daß ein /weites Prüfrelais (B)
Ivw. wei'c-e Prüfrelais (C . . . /) zum Prüfen der
/weiten Adergruppe bzw. der weiteren Adergruppen (3 ... /) durch wen Relaisumschaltekontakt
(Ci1) des ersten Hrüfrelais (A) bzw. die Relaisumschaltekontakte
\bt...(i I)1] der weiteren
Prüfrelais (Γ .../) eingeschaltet wird bzw. werden,
daß für alle Prüfrelais (A, B, C ... /, Λ·/) je
ein Selbsthaltekreis für den F.inschaltzustand vorgesehen ist. der jeweils einen der zweiten Relaiskontakte
(rt,. /j,. c·,.../,. »ι,) enthält, daß die
Sclbsthaltkreise mit Ausnahme des Selbsthaltekreises des Relais (Λ/) durch dazu in Tteihe
liegende Ausschaltkontakte (b.v cv άΛ. . . m.t) der
Prüfrelais (B, C. D . . . M) abhängig vom Einschaltzustand
des nachfolgenden Prüfrelais unterbrochen werden, daß die Prüfrelais (A. B. C ...I)
mittels parallelgeschalteter Kondensatoren abfallverzögert sind und daß die Anzeigelampen (40,
46. 49 ... 54) über dritte Relaiskontakte [a.„ b.„
c,. . . i.2) gespeist werden entsprechend dem Einschaltzustand
des zugehörigen Prüfrelais
2. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reihengeschalteten ersten
Relaiskontakte
K./4,(/- I)4.../J4. «4 j
direkt mit dem ersten Prüfrelais (A), das die erste Gruppe der in Serie geschalteten Lei'er prüft,
verbunden sind, so daß das erste Prüfrelais (A) bei Energiezufuhr zur Prüfeinrichtung sofort den
Einschaltzustand einnimmt, wenn die in Reihe geschalteten Leiter, die an das erste Prüfrelais (A)
angeschlossen sind, eine fehlerfreie Reihenschaltung bilden (F i g. 3).
3. Prüfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reihengeschalteten ersten
Relaiskontakte [/H4, /4, (/-I)4 . . . bv a4] indirekt
über Zeitverzögerungsrelais (R, S) an das erste Prüfrelais, das die erste Gruppe der in Reihe
geschalteten Leiter prüft, angeschlossen sind, so daß das erste Prüfrelais (A) den Einschaltzustand
nach einer Verzögerungszeit vom Einschaltaugenhlick an einnimmt, wenn die zum ersten Prüfrelais
(/1) in Reihe geschalteten Leiter eine fehlerfrei j Reihenschaltung darstellen (F i g. 4).
Applications Claiming Priority (1)
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| JP44036317A JPS4941907B1 (de) | 1969-05-13 | 1969-05-13 |
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