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DE2012631A1 - Längsgeteilte Kabelmuffe mit Kabelabfangung - Google Patents

Längsgeteilte Kabelmuffe mit Kabelabfangung

Info

Publication number
DE2012631A1
DE2012631A1 DE19702012631 DE2012631A DE2012631A1 DE 2012631 A1 DE2012631 A1 DE 2012631A1 DE 19702012631 DE19702012631 DE 19702012631 DE 2012631 A DE2012631 A DE 2012631A DE 2012631 A1 DE2012631 A1 DE 2012631A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cable
shaped
wedge
conical
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702012631
Other languages
English (en)
Inventor
Hans-Peter; Kunze Dieter Dipl.-Ing.; 1000 Berlin Budich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE19702012631 priority Critical patent/DE2012631A1/de
Publication of DE2012631A1 publication Critical patent/DE2012631A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/013Sealing means for cable inlets

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)

Description

  • Längsgeteilte Kabelmuffe mit Kabelabfangung Bei der Montage von Kabelmuffen, insbesondere von Muffen für Nachrichtenkabel, ist dafür Sorge zu tragen, daß sich die auf die Kabeleinführung ausgeübten Zug-, Druck- und Verdrehungsbeanspruchungen nicht nachteilig auf die in der Kabelmuffe befindlichen Spleißstellen auswirken. Zu diesem Zweck werden sogenannte Kabelabfangungen vorgesehen, die eine Verdrehung oder Verschiebung des in die Kabelmuffe eingeführten Kabels unterbinden.
  • Die Erfindung befaßt sich mit einer längsgeteilten, mit elastischem Material abgedichteten Kabelmuffe, deren Gehäuse ganz oder überwiegend aus Kunststoff besteht und die mit einer Kabelabfangung zur mechanischen Sicherung des in die Kabelmuffe eingeführten Kabels, insbesondere eines Nachrichtenkabels, versehen ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Kabels muffe so auszubilden, daß die Kabelabfangung möglichst einfach montiert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Kabelabfangung aus mehreren, in Umfangsrichtung des Kabels zwischen dem Kabelmantel und dem konischen Einführungsstutzen der Kabelmuffe nebeneinander angeordneten, in axialer Richtung des -Kabels keilförmig ausgebildeten Segmenten, die auf ihrer dem Kabelmantel zugekehrten Seite klauenförmig ausgebildet sind; für die Erfindung ist weiterhin wesentlich, daß die keilförmigen Segmente an ihrer dem konischen Einführungsstiitzen zugekehrten Seite mit einer in eine ringförmige Nut des konischen Einführungsstutzens eingreifenden Nase versehen sind, Durch die Erfindung wird eine längsgeteilte Kabelmuffe mit einer Kabelabfangung geschaffen, bei der die Sicherung der Kabeleinführung gegen Zug-, Druck- und Verdrehungsbeanspruchungen durch eine selbsthemmende Wirkung der Kabelabfangung beim Schließen der Kabelmuffe erreicht wird. Diese Sicherung ist auch dann gewährleistet, wenn sich beim Betrieb des Kabels infolge von Temperaturschwankungen Deformationen des Kabelmantels ergeben. Die neue Kabelabfangung läßt sich in sehr kurzer Zeit montieren, da für die Anpassung der Kabelabfangung an unterschiedliche Kabeldurchmesser keine aufwendigen Maßnahmen erforderlich sind.
  • Einzelheiten der Erfindung seien anhand des in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispieles einer neuen längsgeteilten KabelmuSfe mit einer Kabelabfangung naher erlautert.
  • Dabei zeigen die Fig. 1 bis 4 Einzelteile der Kabelabfangung, während in Fig. 5 die fertig montierte Kabelabfangung wiedergegeben ist.
  • Fig. 1 zeigt den konischen Einführungsstutzen 1 einer Muffenhalbschale einer nicht näher dargestellten Kabelmuffe. Das Muffengehäuse dieser Kabelmuffe besteht aus Kunststoff. In die Muffenhalbschale ist das Dichtungsstück 2 aus elastischem Dichtungsmaterial eingelegt. Der in dem konischen Einführungsstutzen 1 befindliche Dichtungskegel 20 dieses Dichtungsstückes ist im äußeren Bereich mit den Einschnitten 4 versehen. Diese Einschnitte weisen Durchmesserangaben zur Anpassung des Dichtungskegels an unterschiedliche Kabeldurchmesser auf. Die Einschnitte 4 sind dabei in den gleichen Abständen zueinander angeordnet wie die ringförmigen Nuten 3, die auf der Innenseite des konischen Einführungsstutzens 1 nebeneinander eingearbeitet sind. Diese Ringnuten dienen zur Anpassung der vorgesehenen Kabelabfangung an unterschiedliche Kabeldurchmesser.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die keilförmigen Segmente 5, die auf dem Trägerband 6 aufgereiht sind. Die Unterseite dieser Segmente ist klauenförmig (7) ausgebildet, während sie auf der Oberseite die Nasen 8 tragen. Unterhalb dieser Nasen 8 sind die schlitzförmigen Durchbrüche 11 vorgesehen. Weiterhin sind an den beiden Enden der keilförmigen Segmente 5 die von oben nach unten verlaufenden Schlitze 9 und 10 eingearbeitet.
  • Die auf dem Trägerband 6 aufgereihten keilförmigen Segmente 5 werden - wie aus Fig. 4 zu ersehen ist - mit Hilfe des Trägerbandes 6 um den Kabelmantel des in die Kabelmuffe einzuführenden, aus den Verseilelementen 13 aufgebauten Nachrichtenkabeis 12 herumgelegt. Zu diesem Zweck trägt das Trägerband 6 - wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht -- auf seiner Unterseite die Markierungen 15, die beispielsweise mit Durchmesseranga-ben verbunden sind. Aus diesen Markierungen kann ersehen werden-, an welcher Stelle das Trägerband 6, dessen Länge eitem maximalen Kabeldurchmesser entspricht, durchzuschneiden ist, um für einen kleineren Kabeldurchmesser die richtige Länge des Trägerbandes und damit die richtige Anzahl der keilföritigen Segmente 5 zu wählen.
  • Die keilförmigen Segmente 5 werden auf dem Mantel des Nachrichtenkabels 12-mit Hilfe der Drahtbunde 14 festgelegt, die in die Schlitze 9 und 10 der keilformigen Segmente 5 eingreifen.
  • Fig. 5 zeigt die fertig montierte Kabelabfangung. Hierbei greifen die Nasen 8 der keilförmagën Segmente 5 in eine der ringförmigen Nuten 3 des konischen Einführungsstutzens 1 und die Klauen 7 der keilförmigen Segmente 5 in den?Xantel des Nachrichtenkabels 12 ein. Die Nasen 8 wirken bei Zug- oder Druckbeanspruchungen auf das gabel als Drehpunkte der Segmente und rufen somit die selbsthemmende Wirkung der Kabelabfangung hervor. Sie übertragen dabei die aii-- Kabel auftretenden Zug-/Druckkräfte auf das Muffengehäuse.
  • Bei einer-3eanspruchung-- de-r' Kabeleinführung auf Verdrehung würden sich die keilförmigen Segmente 5~verkanten und somit ebenfalls durch Selbsthemmung ein Verdrehen der Kabeleinführung unterbinden.
  • Durch die in die keilförmigen Segmente 5 unterhalb der Nasen 8 eingearbeiteten schlitzförmigen Durchbrüche ii sind die Segmente federnd deformierbar, wodurch eine Feinanpas,sung der Kabelabfangung an die ringförmigen Nuten 3 des konischen Einführungsstutzens 1 möglich ist und außerdem eine Überbeanspruchung des Muffengehäuses am Einführungsstutzen durch die beim Schließen der 1 Muffe auftretenden Kräfte verhindert werden kann.
  • Der Abstand zwischen den Nasen 8 der keilförmigen Segmente 5 und deren dem Dichtungsstück 2 zugekehrten Stirnseiten ist so gewählt, daß der an einem der Schlitze 4 abgeschnittene Dichtungskegel 20 des Dichtungsstückes 2 die axiale Lage der keilförmigen Segmente D begrenzt.
  • 5 Figuren 5 Ansprüche

Claims (5)

  1. Patentansprüche 1. Längsgeteilte, mit elastischem Material abgedichtete Kabelmuffe, deren Gehäuse ganz oder überwiegend aus Kunststoff besteht, mit einer Kabelabfangung zur mechanischen Sicherung des in-die Kabelmuffe eingeführten Kabels, insbesondere eines Nachrichtenkabels, dadurch gekennzeichnet, daß die Kabelabfangung aus mehreren in Umfangsrichtung des Kabels (12) zwischen dem Kabelmantel und dem konischen Einführungsstu"tzen (1) der Kabelmuffe nebeneinander angeordneten, in axialer Richtung des Kabels keilförmig ausgebildeten Segmenten (5) besteht, die auf ihrer dem Kabelmantel zugekehrten Seite klauenförmig (7) ausgebildet und an ihrer dem konischen Einfuhrungsstutzen (1) zugekehrten Seite mit einer in eine ringförmige Nut (3) des konischen Einführungsstutzens (1) eingreifenden Nase (8) versehen sind.
  2. 2. Kabelmuffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Segmente (8) auf einem Trägerband (6) aufgereiht sind.
  3. 3. Kabelmuffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Segmente (5) an jedem Ende mit einem in radialer Richtung des Kabels (12) von außen nach innen verlaufenden Schlitz (9, 10) versehen sind.
  4. 4. gabelmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die keilförmigen Segmente (5) unterhalb der in die ringtormige Nut (3) des konischen Einführungsstutzens (1) eingreifende Nase (8) einen vorzugsweise schlitzförmigen Durchbruch (11). aufweisen.
  5. 5. Kabelmuffe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem konischen Einführungsstutzen (1) mehrere ringförmige Nuten (3) nebeneinander eingearbeiee sind und daß der im konißchen Einfthrungsstutæen (1) befindliche Dichtungskegel (20) aus elastischem Dichtungsmaterial im äußeren Bereich in Abständen, die dem Abstand der nebeneinander eingearbeiteten ringförmigen Nuten (3) im konischen Einführungsstutzen (1) cntsprechen, ringförmig eingeschnitten (4) ist.
    L e e r s e i t e
DE19702012631 1970-03-12 1970-03-12 Längsgeteilte Kabelmuffe mit Kabelabfangung Pending DE2012631A1 (de)

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DE (1) DE2012631A1 (de)

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