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DE20122222U1 - Beschlag für einen Fahrzeugsitz - Google Patents

Beschlag für einen Fahrzeugsitz Download PDF

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DE20122222U1
DE20122222U1 DE20122222U DE20122222U DE20122222U1 DE 20122222 U1 DE20122222 U1 DE 20122222U1 DE 20122222 U DE20122222 U DE 20122222U DE 20122222 U DE20122222 U DE 20122222U DE 20122222 U1 DE20122222 U1 DE 20122222U1
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DE
Germany
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eccentric
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fitting part
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DE20122222U
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English (en)
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Johnson Controls Components GmbH and Co KG
Original Assignee
Keiper GmbH and Co
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Application filed by Keiper GmbH and Co filed Critical Keiper GmbH and Co
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
    • B60N2/22Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable
    • B60N2/235Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms
    • B60N2/2356Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls
    • B60N2/236Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the back-rest being adjustable by gear-pawl type mechanisms with internal pawls linearly movable

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  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Abstract

Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere Rastbeschlag für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einem ersten Beschlagteil (11; 111), mit einem auf dem ersten Beschlagteil (11; 111) gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren und verriegelbaren zweiten Beschlagteil (12; 112), mit zwei diagonal gegenüberliegenden Riegeln (21; 121), die in einer Führung (15; 115) des ersten Beschlagteils (11; 111) in radialer Richtung beweglich angeordnet sind und zum Verriegeln auf ihrer radial außen gelegenen Seite mit dem zweiten Beschlagteil (12; 112) zusammenwirken, und mit einem Exzenter (25; 125), der relativ zu den Beschlagteilen (11, 12; 111, 112) drehbar ist und der auf die Riegel (21; 121) auf deren radial innen gelegener Seite einwirkt, um diese radial nach außen zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (25; 125) jeweils über zwei von einander beabstandete Stellen (23, 31; 123, 131, 132) auf die Riegel (21; 121) einwirkt, welche bei einer Belastung des zweiten Beschlagteils (12; 112) die von ihnen...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere einen Rastbeschlag für einen Kraftfahrzeugsitz, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruches 1.
  • Aus der WO 00/44582 ist ein Beschlag dieser Art bekannt. Im Falle einer starken Belastung in Drehrichtung, beispielsweise bei einem Crash, bei welchem über die Rückenlehne ein Drehmoment auf das mit ihr verbundene Beschlagteil wirkt, besteht die Gefahr, wenn die Führung und die vorhandenen Riegel nicht toleranzgenau hergestellt sind, daß die Riegel in der Führung kippen und infolge dessen die Zahnüberdeckung zwischen Riegel und Beschlagteil verringert wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Beschlag der eingangs genannten Art für höhere Lastanforderungen kostengünstig zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Beschlag mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Dadurch, daß der Exzenter über zwei von einander beabstandete Stellen auf jeden Riegel einwirkt, kann jeder Riegel sich bei Aufnahme einer in Umfangsrichtung wirkenden Last, die er bei einer Belastung des Beschlagoberteils erfährt, besser auf dem Exzenter abstützen, d.h. einem möglichen Kippen in der Führung eine Sperrkraft mit größerem Hebelarm entgegensetzen. Dies erhält die Zahnüberdeckung und sichert damit den verriegelten Zustand. Somit ist eine beträchtliche Laststeigerung möglich. Da Zahnsegmente weniger kippen können, ergibt sich zugleich ein verbessertes Spielverhalten. Vorzugsweise sind am Exzenter zwei Exzenternocken und am Riegel zwei Sperrnocken angeordnet, jeweils ungefähr im Abstand der quer zur Führung gemessenen Breite des Riegels. Außer der verbesserten Abstützung hat dies den Vorteil, daß sich der Betätigungsweg reduziert, da der Riegel günstiger ansteuerbar ist. Bei einer Belastung des zweiten Beschlagteils wird die Last hauptsächlich über jeweils einen Sperrnocken diagonal durch den Exzenter geleitet, so daß trotz theoretisch vierfacher Abstützung die statische Bestimmtheit erhalten bleibt.
  • Durch die Anordnung von Sperrnocken und Exzenter ist stets gewährleistet, daß ein Kräftegleichgewicht auch unter Fertigungstoleranzen entstehen kann. Die Anlage zwischen Sperrnocken und Exzenter erfolgt innerhalb des Selbsthemmungsbereichs, um eine Drehmomentenübertragung auf den Exzenter zu verhindern. Das durch die Doppelabstützung bereits reduzierte Spiel wird vorzugsweise dadurch weiter reduziert, daß die Exzenternocken Spannflächen mit unterschiedlichen mittleren Abständen zum Zentrum des Exzenters aufweisen. Eine damit bewirkte Kippbewegung der Riegel, welche toleranzbedingt in den Führungen beweglich sind, gleicht das freie Spiel aus. Eine geeignete Auslegung sichert ein geringes Spiel und hohe Festigkeiten des Beschlags.
  • Im folgenden ist die Erfindung anhand zweier in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
  • 1 einen Schnitt durch das erste Ausführungsbeispiel,
  • 2 einen mit dem ersten Ausführungsbeispiel versehenen Fahrzeugsitz,
  • 3 eine Teilansicht des ersten Ausführungsbeispiels im entriegelten Zustand,
  • 4 eine Teilansicht des ersten Ausführungsbeispiels im verriegelten Zustand, und
  • 5 einen Schnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
  • Im ersten Ausführungsbeispiel weist ein Fahrzeugsitz 1 eines Kraftfahrzeuges für die Neigungseinstellung seiner Rückenlehne 3 auf seinen beiden Seiten je einen Beschlag 5 auf, der als Rastbeschlag ausgebildet ist. Die beiden Beschläge 5 stehen mittels einer Übertragungsstange 7 miteinander in Getriebeverbindung. Ein drehfest auf der Übertragungsstange 7 sitzender Handhebel 9 dient der manuellen Betätigung der Beschläge 5. Die nachfolgenden Richtungsangaben beziehen sich auf das durch die Übertragungsstange 7 definierte Zylinderkoordinatensystem.
  • Jeder Beschlag 5 weist als erstes Beschlagteil ein Beschlagunterteil 11 und als zweites Beschlagteil ein Beschlagoberteil 12 auf, welche durch nicht näher dargestellte Haltebleche in axialer Richtung zusammen gehalten werden. Das sitzteilfeste Beschlagunterteil 11 ist mit vier Führungs- und Lagersegmenten 15 versehen, welche radial außen eine zylindrisch geformte, viermal unterbrochene Lagerfläche für eine entsprechend gekrümmte, radial nach innen weisende Lagerfläche des als Hohlrad ausgebildeten lehnenfesten Beschlagoberteils 12 bilden. Je zwei Führungs- und Lagersegmente 15 bilden zusammen eine radial verlaufende Führung für ein radial beweglich angeordnetes Zahnsegment 21.
  • Jedes Zahnsegment 21 trägt als Riegel auf einer konvex gekrümmten, radial weiter außen gelegenen Seite eine Vielzahl von Zähnen, welche mit entsprechenden Zähnen des Beschlagoberteils 12 auf dessen Lagerfläche zusammenwirken können, um den Beschlag 5 zu verriegeln. Die beiden parallel zur radialen Richtung verlaufenden Seiten dienen der Führung durch die zugehörigen zwei Führungs- und Lagersegmente 15. Die überwiegend konkav gekrümmte, radial weiter innen gelegene Seite des Zahnsegments 21 trägt zwei konvexe Sperrnocken 23, welche zueinander den größtmöglichen Abstand auf dieser Seite des Zahnsegment 21 einnehmen, also sich jeweils an der Ecke zu einer der beiden parallel zur radialen Richtung verlaufenden Seiten angeordnet sind.
  • Um die beiden Zahnsegmente 21 nach außen zu drücken, ist eine Exzenterscheibe 25 vorgesehen, welche mittels eines buchsenförmigen Übertragungselementes 27 drehfest auf der Übertragungsstange 7 sitzt und welche durch zwei Spiralfedern 29 vorgespannt ist. Am Außenumfang der Exzenterscheibe 25 sind vier radial nach außen vorspringende Exzenternocken 31 mit je einer Spannfläche 33 vorgesehen, welche bezüglich der Übertragungsstange 7 exzentrisch gekrümmt ist. In Umfangsrichtung zwischen den Exzenternocken 31 springt die Exzenterscheibe 25 soweit radial nach innen zurück, daß die Sperrnocken 23 Aufnahme finden können. Eine der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellte Mitnehmerscheibe, welche auch mittels des Übertragungselementes 27 drehfest auf der Übertragungsstange 7 sitzt und welche auf an sich bekannte Weise über Schlitz-Zapfen-Führungen mit den beiden Zahnsegmenten 21 zusammenwirkt, dient der Rückholung der Zahnsegmente 21 in radialer Richtung nach innen, also der Entriegelung, welche durch eine Drehung der Übertragungsstange 7 mittels des Handhebels 9 eingeleitet wird.
  • Ausgehend von einem entriegelten Zustand, in welchem sich die beiden Zahnsegmente 21 radial innen befinden, wird durch die Vorspannung der Spiralfedern 29 die Exzenterscheibe 25 so gedreht, daß die Exzenternocken 31 zunächst in Anlage an die Sperrnocken 23 gelangen. Aufgrund des radial kontinuierlich wachsenden Abstandes der Spannflächen 33 zum Zentrum der Exzenterscheibe 25, also zur Übertragungsstange 7, drücken bei der weiteren Drehung die Exzenternocken 31 über die Sperrnocken 23 die Zahnsegmente 21 nach außen. Sobald die Zahnsegmente 21 in Eingriff mit dem Beschlagoberteil 12 gelangen, ist der jeweilige Beschlag 5 verriegelt. Dabei liegt der Winkel zwischen jeder Spannfläche 31 und der zugehörigen Anlagefläche des Sperrnockens 23 im Selbsthemmungsbereich.
  • Wird im verriegelten Zustand das Beschlagoberteil 12 mit einem Drehmoment belastet, beispielsweise im Crashfall, können über die ineinander greifenden Zähne die Zahnsegmente 21 aufgrund von Toleranzen in ihren Führungen kippt. Dem Kippen wird eine Sperrkraft aufgrund der randseitigen Abstützung der Sperrnocken 23 auf der Exzenterscheibe 25 entgegengesetzt, und zwar mit einem im Vergleich zu einer mittigen Abstützung großen Hebelarm. Dies schränkt das Kippen stark ein, so daß im Crashfall die Gefahr einer Reduktion der Zahnüberdeckung, welche zu einer geringeren Lastaufnahme des Beschlags 5 führt, weil dann nur noch wenige Zähne tragen, verringert wird oder eine solche Reduktion der Zahnüberdeckung erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt eintritt. Durch Belastungen in und gegen Fahrtrichtung werden hauptsächlich die Sperrnocken 23 auf der entsprechenden Seite belastet und die anderen entlastet. Dadurch wird die Last diagonal durch die Exzenterscheibe 25 geleitet, wodurch eine statische Bestimmtheit erhalten bleibt.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel gleicht weitgehend dem ersten Ausführungsbeispiel, weshalb gleiche und gleichwirkende Bauteile um 100 höhere Bezugszeichen tragen. Der Beschlag 105 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel umfaßt ebenfalls ein Beschlagunterteil 111 mit vier Führungs- und Lagersegmenten 115, auf welchen ein Beschlagoberteil 112 drehbar gelagert ist und welche zugleich als Führung für zwei radial entgegengesetzt bewegliche Zahnsegmente 121 dienen. Die Zahnsegmente 121 weisen auf ihrer radial nach innen weisenden Seite je zwei Sperrnocken 123 auf.
  • Ein zentral angeordneter, wie im ersten Ausführungsbeispiel federbelasteter Exzenter 125 drückt beide Zahnsegmente 121 über je einen in Belastungsrichtung nacheilenden, ersten Exzenternocken 131 und je einen in Belastungsrichtung voreilenden, zweiten Exzenternocken 132 radial nach außen, wo die Zahnsegmente 121 mit einem Zahnkranz (Innenverzahnung) des Beschlagoberteils 112 zusammenwirken, um den Beschlag 105 zu verriegeln. Die insgesamt vier Exzenternocken 131 und 132 sind nicht exakt kreisbogenförmig um die Drehachse des Exzenters 125 gekrümmt, sondern weisen jeweils eine erste Spannfläche 133 bzw. zweite Spannfläche 134 mit wachsendem Radius, also mit einer exzentrischen Krümmung, auf. Bezüglich des Zentrums des Exzenters 125, d.h. der zentralen Achse der nicht dargestellten Übertragungsstange, weist jede erste Spannfläche 133 des ersten Exzenternockens 131 einen größeren mittleren Abstand (größeren mittleren Radius) auf als jede zweite Spannfläche 134 des zweiten Exzenternockens 132. Eine in der Zeichnung nur im Hintergrund dargestellte, mit dem Exzenter 125 drehfest verbundene Mitnehmerscheibe 135 dient wie im ersten Ausführungsbeispiel der Rückholung der Zahnsegmente 121 in an sich bekannter Weise mittels einer Schlitz-Zapfen-Führung.
  • Toleranzbedingt ist zwischen den Führungs- und Lagersegmenten 115 und den Zahnsegmenten 121 im Hundertstel-Millimeter-Bereich ein Spiel vorhanden, welches zu einem „freien Spiel" an der Lehnenoberkante führen würde. Der etwa im Zehntel-Millimeter-Bereich liegende Unterschied der mittleren Radien der Exzenternocken 131 und 132 sorgt dafür, daß die Zahnsegmente 121 vom Exzenter 125 in eine gekippte Position gezwungen und dort gehalten werden. Die gekippte Position ist in der Zeichnung unmäßstäblich dargestellt, wobei die Kippbewegung der Zahnsegmente 121 bis zur beidseitigen Anlage an die Führungs- und Lagersegmente 115 erfolgt. Das durch die Doppelabstützung bereits reduzierte „freie Spiel" wird dadurch ausgeglichen. Der Zahneingriff zwischen den Zahnsegmenten 121 und dem Zahnkranz des Beschlagoberteils 112 wird nicht beeinträchtigt.
  • Toleranzbedingt kommt es in den meisten Fällen schon zu einem Ende der Kippbewegung, bevor beide Sperrnocken 123 an beiden Exzenternocken 131 und 132 anliegen. Der Abstand des Exzenters 125 zum Zahnsegment 121 ist so klein, daß aufgrund der hohen statischen Festigkeit der Doppelabstützung weiterhin sehr hohe Festigkeiten erzielt werden.
  • Für die statische Bestimmtheit des Systems ist es von Vorteil, wenn beide Stützstellen zwischen Exzenter 125 und Zahnsegment 121 nur bei hohen Lasten zum Targen kommen, und ansonsten nur jeweils eine Stützstelle vorhanden ist.
  • 1
    Fahrzeugsitz
    3
    Rückenlehne
    5, 105
    Beschlag
    7
    Übertragungsstange
    9
    Handhebel
    11, 111
    erstes Beschlagteil, Beschlagunterteil
    12, 112
    zweites Beschlagteil, Beschlagoberteil
    15, 115
    Führungs- und Lagersegment
    21, 121
    Riegel, Zahnsegment
    23, 123
    Sperrnocken
    25, 125
    Exzenter, Exzenterscheibe
    27
    Übertragungselement
    29
    Spiralfeder
    31
    Exzenternocken
    33
    Spannfläche
    131
    erster Exzenternocken
    132
    zweiter Exzenternocken
    133
    erste Spannfläche
    134
    zweite Spannfläche
    135
    Mitnehmerscheibe

Claims (16)

  1. Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere Rastbeschlag für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einem ersten Beschlagteil (11; 111), mit einem auf dem ersten Beschlagteil (11; 111) gelagerten und relativ zu diesem verdrehbaren und verriegelbaren zweiten Beschlagteil (12; 112), mit zwei diagonal gegenüberliegenden Riegeln (21; 121), die in einer Führung (15; 115) des ersten Beschlagteils (11; 111) in radialer Richtung beweglich angeordnet sind und zum Verriegeln auf ihrer radial außen gelegenen Seite mit dem zweiten Beschlagteil (12; 112) zusammenwirken, und mit einem Exzenter (25; 125), der relativ zu den Beschlagteilen (11, 12; 111, 112) drehbar ist und der auf die Riegel (21; 121) auf deren radial innen gelegener Seite einwirkt, um diese radial nach außen zu bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (25; 125) jeweils über zwei von einander beabstandete Stellen (23, 31; 123, 131, 132) auf die Riegel (21; 121) einwirkt, welche bei einer Belastung des zweiten Beschlagteils (12; 112) die von ihnen aufgenommene Last diagonal durch den Exzenter (25; 125) leiten.
  2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (25; 125) für jeden vorhandenen Riegel (21; 121) zwei Exzenternocken (31; 131, 132) aufweist, welche zu einander einen Abstand von ungefähr einer Breite des Riegels (21; 121) haben.
  3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Exzenternocken (31; 131, 132) eine exzentrisch gekrümmte Spannfläche (33; 133, 134) aufweist, mit welcher er auf den jeweiligen Riegel (21; 121) einwirkt.
  4. Beschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei den zwei für einen Riegel (121) vorgesehenen Exzenternocken (131, 132) eine erste Spannfläche (133) eines ersten Exzenternockens (131) einen größeren mittleren Abstand zum Zentrum des Exzenters (125) aufweist als eine zweite Spannfläche (134) des anderen, zweiten Exzenternockens (132).
  5. Beschlag nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterschied des mittleren Abstandes der Exzenternocken (131) und (132) zum Zentrum des Exzenters (125) im Zehntel-Millimeter-Bereich liegt.
  6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jedder Riegel (21; 121) im Bereich der beiden Ränder seiner radial innen gelegenen Seite je einen Sperrnocken (23; 123) aufweist, um die Einwirkung des Exzenters (25; 125) aufzunehmen und sich auf diesem abzustützen.
  7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Belastungen in und gegen Fahrtrichtung hauptsächlich die Sperrnocken (23; 123) auf der entsprechenden Seite belastet und die anderen entlastet.
  8. Beschlag nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anlage der Exzenternocken (31; 131, 132) an die Sperrnocken (23; 123) die Winkel zwischen den anliegenden Flächen innerhalb des Selbsthemmungsbereichs liegen.
  9. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Belastung des zweiten Beschlagteils (12; 112) jeder Riegel (21; 121) sich überwiegend über den in Belastungsrichtung voreilenden Sperrnocken (23; 123) auf dem Exzenter (25; 125) abstützt.
  10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Beschlagteil (11; 111) Führungs- und Lagersegmente (15; 115) aufweist, welche das zweite Beschlagteil (12; 112) lagern und die Riegel (21; 121) führen.
  11. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch eine Mitnehmerscheibe (135), welche der Rückholung der Riegel (21; 121) in radialer Richtung nach innen dient.
  12. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerscheibe (135) mit dem Exzenter(25; 125) drehfest verbunden ist.
  13. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (25; 125) mittels eines buchsenförmigen Übertragungselementes (27) drehfest auf einer Übertragungsstange (7) sitzt.
  14. Fahrzeugsitz (1) mit einer Rückenlehne (3), gekennzeichnet durch einen Beschlag (5; 105) nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Neigungseinstellung der Rückenlehne (3).
  15. Fahrzeugsitz nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch zwei Beschläge (5; 105), die mittels einer Übertragungsstange (7) miteinander in Getriebeverbindung stehen.
  16. Fahrzeugsitz nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein drehfest auf der Übertragungsstange (7) sitzender Handhebel (9) der manuellen Betätigung der Beschläge (5; 105) dient.
DE20122222U 2001-01-23 2001-11-23 Beschlag für einen Fahrzeugsitz Expired - Lifetime DE20122222U1 (de)

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R207 Utility model specification

Effective date: 20041021

R150 Term of protection extended to 6 years

Effective date: 20050119

R151 Term of protection extended to 8 years

Effective date: 20071123

R152 Term of protection extended to 10 years

Effective date: 20091202

R071 Expiry of right