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DE20122921U1 - Ankervorrichtung - Google Patents

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DE20122921U1
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/56Fastening frames to the border of openings or to similar contiguous frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/02Base frames, i.e. template frames for openings in walls or the like, provided with means for securing a further rigidly-mounted frame; Special adaptations of frames to be fixed therein
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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  • Finishing Walls (AREA)
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  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Abstract

Vorrichtung zum Befestigen bzw. Sichern, in oberen und unteren Kanten, eines Fensters oder Wandelements in einer Öffnung in einem Gebäude, wobei die Öffnung nach oben durch eine obere Stange (1) und nach unten durch eine untere Stange (2) begrenzt wird, wobei das Fenster oder Wandelement ein oberes und unteres Kantenprofil (4) aufweist, in dem ein plattenförmiges Element (3), wie beispielsweise eine Glasscheibe, befestigt bzw. gesichert ist, gekennzeichnet durch ein oberes Befestigungsprofil (9), das in dem Gebäude mit einem nach unten offenen Unterbringungs- bzw. Aufnahmeraum (14), in den wenigstens ein oberer Kantenabschnitt des oberen Kantenprofils (4) von unten her eingeführt werden kann, gesichert ist, und ein unteres Befestigungsprofil (11) mit einem nach oben gerichteten Flansch (22), der etwa parallel zu einer Ausdehnungsebene des Fensters oder des Wandelements verläuft und an dem das untere Kantenprofil (4) gesichert werden kann.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen bzw. Sichern, in oberen und unteren Kanten, eines Fensters oder Wandelements in einer Öffnung in einem Gebäude, wobei die Öffnung nach oben hin durch eine obere Stange und nach unten hin durch eine untere Stange begrenzt wird, wobei das Fenster oder Wandelement ein oberes und unteres Kantenprofil aufweist, in dem ein plattenförmiges Element, wie beispielsweise eine Glasscheibe, gesichert ist.
  • Stand der Technik
  • Beim Befestigen bzw. Sichern eines Fensters oder Wandelements in einer Öffnung in einem Gebäude wurde bisher ein umlaufendes Kantenprofil auf dem Fenster oder den Wandelementen benutzt, und diese Kantenprofile wiesen vorstehende Flansche auf, die parallel zu der Ausdehnungsebene des Fensters bzw. Wandelements verliefen. Ein solcher Flansch außerhalb des eigentlichen Fensters oder Wandelements wurde ganz einfach an die Außenseite des Gebäudes angrenzend bzw. anstoßend angeordnet und dort angeschraubt, so dass verbleibende Teile des Kantenprofils und das plattenförmige Element innen in der Öffnung in dem Gebäude angeordnet wurden.
  • Da bei der oben beschriebenen Vorgehensweise ein Schaft außen auf ein Kantenprofil geschraubt wurde, bahnte sich Wasser, das entlang der Fassade des Gebäudes lief, oft seinen Weg zwischen der Außenseite der Fassade und der Innenseite des Schafts hindurch, was wiederum zu Versiegelungsproblemen führte. Ferner ist die Technologie des Standes der Technik aus ästhetischer Sicht weni ger gelungen, weil die Sicherung bzw. Befestigung des Fensters oder des Wandelements eine große Anzahl an deutlich sichtbaren Schraubenköpfen aufweist.
  • Problemstellung
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die in der Einleitung umrissene Vorrichtung anzugeben, so dass die oben erläuterten Versiegelungsprobleme vollständig entfallen, dass eine ästhetisch ansprechende Lösung realisiert wird und dass darüber hinaus Justier- bzw. Anpassungsmöglichkeiten geboten werden, um das Fenster oder Wandelement in der Öffnung des Gebäudes anzuordnen. Ferner hat die vorliegende Erfindung die Aufgabe, die Vorrichtung so auszugestalten, dass jegliches Klappern, Luftzüge und ähnliches vollständig vermieden werden.
  • Lösung
  • Die die Grundlage der vorliegenden Erfindung bildenden Aufgaben werden erreicht, wenn die eingangs angegebene Erfindung gekennzeichnet ist durch ein oberes Befestigungsprofil, das in dem Gebäude mit einem nach unten offenen Unterbringungs- bzw. Aufnahmeraum, in den wenigstens ein oberer Kantenabschnitt des oberen Kantenprofils von unten her eingeführt werden kann, gesichert ist, und durch ein unteres Befestigungsprofil mit einem nach oben gerichteten Flansch, der etwa parallel zu einer Ausdehnungsebene des Fensters oder des Wandelements verläuft und an dem das untere Kantenprofil gesichert bzw. befestigt werden kann.
  • Kurze Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden genauer beschrieben und zwar im Hinblick auf die beigefügte Zeichnung, die eine vertikale End- bzw. Abschlusserhöhung eines Fensters oder eines Wandelements zeigt, das erfindungsgemäß in einer Öffnung in einem Gebäude befestigt ist.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
  • Insofern als Positions- oder Richtungsangaben wie beispielsweise außen/innen oder nach außen/nach innen bzw. auswärts/einwärts in dieser Beschreibung verwendet werden, beziehen sich diese auf Umstände, wenn das Fenster oder Wandelement in dem Gebäude an der Stelle befestigt wird.
  • In 1 bezieht sich die Bezugsziffer 1 auf eine obere Stange, die eine Öffnung in einem Gebäude nach oben begrenzt, und wobei in diesem Fall die obere Stange eine Holzlatte, ein Brettschichtholzbalken oder ein integraler Teil der Bau- bzw. Gebäudestruktur selbst sein kann. Entsprechend bezieht sich die Bezugsziffer 2 auf eine untere Stange, die die Öffnung, in der das Fenster oder Wandelement befestigt werden soll, nach unten begrenzt.
  • Das eigentliche Fenster oder Wandelement besitzt entlang seiner oberen und unteren Kanten Kantenprofile 4, in die ein plattenförmiges Element 3, wie beispielweise eine Glasscheibe oder eine Isolierglaseinheit, festgezogen bzw. -gespannt wird. Das plattenförmige Element 3 ist in der Figur durch eine unterbrochene bzw. gestrichelte Linie gezeigt, und es sollte beachtet werden, dass der vertikale Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Kantenprofil deutlich größer ist als derjenige, welcher aus der Figur ersichtlich ist.
  • Die beiden Kantenprofile 4 haben eine Außenseite 5 und eine Innenseite 6 und eine zwischen diesen verlaufende Querwand 7. Die Außenseiten 5 und die Innenseiten 6 sind im Wesentlichen parallel zueinander und zu dem plattenförmigen Element 3. Das obere Kantenprofil 4 hat einen nach oben gerichteten Flansch 8, der als eine Verlängerung der Außenseite 5 nach oben vorbei an der Querwand 7 gesehen werden kann. Entsprechend hat das untere Kantenprofil 4 einen nach unten gerichteten Flansch 8, der als eine Verlängerung der Außenseite 5 nach unten vorbei an der Querwand 7 gesehen werden kann.
  • Ein oberes Befestigungsprofil 9 ist mithilfe geeigneter Fixier- bzw. Befestigungsvorrichtungen, wie beispielsweise Schrauben, in der Unterseite 10 der oberen Stange 1 gesichert. Entsprechend ist ein unteres Befestigungsprofil 11 auf der Unterseite 12 der unteren Stange 2 gesichert. Das untere Befestigungsprofil 11 ist, wie aus der Figur ersichtlich, mittels Schrauben 13 gesichert.
  • Das obere Befestigungsprofil 9 weist einen Unterbringungs- bzw. Aufnahmeraum 14 auf, der sich in dessen Längsrichtung erstreckt, nach unten offen ist und in den ein oberer Kantenabschnitt des oberen Kantenprofils 4 des Fensters oder Wandelements von unten eingeführt werden kann. Der Aufnahmeraum 14 wird innen durch eine innere Wand 15 begrenzt, die im Wesentlichen parallel zur Ausdehnungsebene des plattenförmigen Elements 3 verläuft. Entsprechend ist der Aufnahmeraum 14 in eine Auswärtsrichtung durch eine äußere Wand 16 begrenzt, die in etwa parallel zu der Ausdehnungsebene des plattenförmigen Elements 13 verläuft.
  • Die Tiefe in vertikaler Richtung des Aufnahmeraums 14 ist so an Höhe des Fensters oder Wandelements angepasst, dass sich eine bestimmte Justier- bzw. Anpassungsmöglichkeit in die vertikale Richtung ergibt, bevor befürchtet werden muss, dass das obere Kantenprofil 4 aus dem Aufnahmeraum 14 hinausfällt. Es eignet sich ein Anpassungsbereich in der Größenordnung von 5–10 mm, wenn die Konstruktion mit einer einfachen Glasscheibe abgeschlossen wird, während, aufgrund der allgemein größeren Abmessungen, ein größerer Anpassungsbereich in einer Größenordnung von 5–15 mm in Betracht kommen kann, wenn die Konstruktion mit einer Isolierglaseinheit fertiggestellt wird.
  • Um das obere Kantenprofil 4 in dem Aufnahmeraum 14 in einer Position zu fixieren, hat jede der inneren oder äußeren Wände 15, 16 jeweils eine reibungserhöhende Vorrichtung, bevorzugt einen Versiegelungsstreifen, der in einer längslaufenden Tasche in der Wand aufgenommen bzw. beherbergt ist. In dem in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich die Tasche 17 auf der Innenseite der Außenwand 16. Durch Verwendung eines Versiegelungsstreifens, der bevorzugt ein Bürstenstreifen ist, wird das nach unten Herausnehmen des Fensters oder Wandelements aus dem Aufnahmeraum 14 verhindert oder zumindest erschwert, wobei der Streifen zur selben Zeit das obere Kantenprofil seitlich bis zum Anschlag bzw. Angrenzung an die Innenseite der Innenwand 15 drückt, wodurch ein Klappern ausgeschlossen wird.
  • Das untere Befestigungsprofil 11 hat eine Außenseite 18 und eine Innenseite 19, die etwa parallel zueinander und zur Ausdehnungsebene des plattenförmigen Elements 3 sind. Die Außenseite 18 und die Innenseite 19 sind mittels einer Querwand 20 miteinander verbunden, durch die die Schrauben 13 verlaufen und gegen deren Oberseite der Kopf der Schraube anliegt. Die Querwand 20 neigt sich von einwärts nach auswärts etwas nach unten, so dass jedwede Kondensation bzw. Kondenswasser, das sich möglicherweise auf der Oberseite der Querwand 20 oder auf dem unteren Kantenprofil 4 bildet, entlang der Außenseite 18 abläuft. Die Drainage bzw. der Abfluss ist auch einfach deshalb wichtig, weil es unmöglich ist, den Austritt von Wasser zwischen dem Glas und dem Versiegelungsstreifen und zwischen dem Versiegelungsstreifen und dem Kantenprofil 4 vollständig zu vermeiden. Das nach innen austretende Wasser bahnt sich seinen Weg innen in dem unteren Kantenprofil und tritt über dessen offene Enden oder die Drainage- bzw. Ablauföffnungen, die insbesondere für diesen Zweck in der Querwand 7 vorgesehen sind, wieder aus. So ablaufendes Wasser kann sich, aufgrund des nach oben gerichteten Flansches 22 auf dem unteren Befestigungsprofil 11, niemals seinen Weg innen in dem Gebäude bahnen, sondern wird nach außen abgeführt, letztendlich entlang dem vorstehenden Flansch 28.
  • In dem Übergangsbereich zwischen der Querwand 20 und der Innenseite 19 des unteren Befestigungsprofils 11 befindet sich eine im Wesentlichen horizontale Stützfläche 21, die in Längsrichtung des unteren Befestigungsprofils verläuft. Diese Stützfläche soll das Fenster oder Wandelement von unten stützen, so dass dieses dadurch auf der Stützfläche stehen kann. Die Stützfläche 21 ist vertikal so hoch oben angeordnet, dass das untere Kantenprofil 4 von außen nach innen über das untere Befestigungsprofil 11 trotz des Vorhandenseins des Kopfes der Schraube 13 hineingedreht bzw. -geschwenkt werden kann.
  • Das untere Befestigungsprofil 11 hat einen nach oben gerichteten Flansch 22, der als eine Aufwärtsverlängerung vorbei an der quer bzw. schräg gerichteten Wand 20 der Innenseite 19 gesehen werden kann. Der nach oben gerichtete Flansch dient als Anschlag für die Innenseite des unteren Kantenprofils 4, wenn das Fenster oder Wandelement mit seiner oberen Kante in den Aufnahmeraum 14 gehoben wird und mit seiner unteren Kante in eine horizontale Richtung über dem unteren Befestigungsprofil 11 hinein bewegt wird. Die Innenseite des unteren Kantenprofils 4 und der nach oben gerichtete Flansch 22 sind über Schrauben 23 miteinander verbunden, so dass das untere Kantenprofil 4 dadurch an dem unteren Befestigungsprofil 11 in horizontaler Richtung im rechten Winkel zur Ausdehnungsebene des plattenförmigen Elements ortsfest bzw. fest gehalten wird.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es nicht notwendig, dass das untere Kantenprofil 4 auf der Stützfläche 21 aufliegt, es ist jedoch zwecks Anpassung möglich, einen Raum dazwischen vorzusehen. Möglicherweise kann das untere Kantenprofil 4 jedoch auf der Stützfläche 21 mittels passend dimensionierter bzw. bemessener Abstandshalter stehen, weil ohne solche Abstandshalter die Schrauben 23 beträchtlichen Scherspannungen ausgesetzt sein würden.
  • Das obere Befestigungsprofil 9 ist, abgesehen von den Löchern, die zum ortsfesten Anschrauben des Befestigungsprofils in der oberen Stange 1 erforderlich sind, vollständig nach oben hin geschlossen, so dass damit das Austreten von Wasser, das entlang der Außenseite der oberen Stange 1 rinnt, ausgeschlossen wird. Das obere Befestigungsprofil hat auf seiner Oberseite eine längslaufende Tasche 24, um einen Versiegelungsstreifen aufzunehmen bzw. zu beherbergen, der versiegelnd bzw. dichtend an die Unterseite 10 der oberen Stange angegrenzt. Dieser Versiegelungsstreifen ist auf der Außenseite jener beiden Schrauben angeordnet, mittels derer das Befestigungsprofil in der oberen Stange gesichert ist.
  • Das obere Befestigungsprofil 9 hat ferner auf seiner Außenseite eine Trennwand bzw. Abtrennung 25, die im Wesentlichen schräg nach unten oder nach unten gerichtet ist und die mit einem Abstand außerhalb der Außenwand 16 angeordnet ist und somit auch mit einem Abstand außerhalb der Außenseite 5 des oberen Kantenprofils 4. Die Abtrennung 25 hat ihre untere Abschluss- bzw. Endkante 26 so weit unten angeordnet, dass sie in vertikaler Richtung einen Teil des oberen Kan tenprofils bedeckt. Ferner stellt die untere Abschlusskante 26 einen Tropfenausguss bzw. Abtropftülle für Regenwasser dar.
  • Der Abstand zwischen der Innenseite der Abtrennung 25 und der Außenseite 5 des oberen Kantenprofils 4 ist so groß, dass ein Verbindungsprofil 27 dazwischen eingeschoben werden kann, wie in der Figur mit einem oberen Endabschnitt angedeutet ist. Dieses Profil ist Teil einer Anordnung zur Realisierung vertikaler Verbindungen bzw. Anschlüsse zwischen zwei nebeneinander stehenden Fenster- oder Wandelementen. Dadurch dass sich das obere Ende des Verbindungsprofils auf diese Weise hinter der Abtrennung befindet, kann Regenwasser nicht hinter dem Verbindungsprofil eindringen.
  • Das untere Befestigungsprofil 11 weist an seinem unteren Kantenbereich auf der Außenseite 18 einen nach außen und schräg nach unten gerichteten Flansch 28 auf, dessen freie Kante mit einem Abstand außerhalb der Außenseite der unteren Stange 2 angeordnet ist.
  • In dem Übergangsbereich zwischen dem vorstehenden Flansch 28 und der Außenseite 18 des unteren Befestigungsprofils befindet sich auf der Unterseite des Flansches 28 eine längslaufende Tasche 29 zur Aufnahme bzw. Beherbergung eine Versiegelungsstreifens, der gegenüber der Oberseite 12 der unteren Stange 2 abdichtet. Dieser Versiegelungsstreifen ist somit auch auf der Außenseite der Schrauben 13 angeordnet, mittels derer das untere Befestigungsprofil 11 auf der unteren Stange befestigt ist.
  • Das untere Befestigungsprofil 1 ist enger als das untere Kantenprofil 4, weshalb der Abstand zwischen der Außenseite 18 und der Innenseite 19 geringer ist als der Abstand zwischen dem nach unten gerichteten Flansch 8 auf dem unteren Kantenprofil 4 und seiner Innenseite 6. Dies impliziert, dass ein Raum zwischen der Innenseite des nach unten gerichteten Flansches 8 und der Außenseite des Befestigungsprofils vorhanden ist. Der Zweck dieses Raums besteht darin, ein Ablaufen von Kondensation bzw. Kondenswasser zu gestatten und andererseits die Konstruktion zu belüften.

Claims (10)

  1. Vorrichtung zum Befestigen bzw. Sichern, in oberen und unteren Kanten, eines Fensters oder Wandelements in einer Öffnung in einem Gebäude, wobei die Öffnung nach oben durch eine obere Stange (1) und nach unten durch eine untere Stange (2) begrenzt wird, wobei das Fenster oder Wandelement ein oberes und unteres Kantenprofil (4) aufweist, in dem ein plattenförmiges Element (3), wie beispielsweise eine Glasscheibe, befestigt bzw. gesichert ist, gekennzeichnet durch ein oberes Befestigungsprofil (9), das in dem Gebäude mit einem nach unten offenen Unterbringungs- bzw. Aufnahmeraum (14), in den wenigstens ein oberer Kantenabschnitt des oberen Kantenprofils (4) von unten her eingeführt werden kann, gesichert ist, und ein unteres Befestigungsprofil (11) mit einem nach oben gerichteten Flansch (22), der etwa parallel zu einer Ausdehnungsebene des Fensters oder des Wandelements verläuft und an dem das untere Kantenprofil (4) gesichert werden kann.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Befestigungsprofil (11) eine Stützfläche (21) zum vertikalen Stützen bzw. Tragen des Fensters oder Wandelements aufweist.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Befestigungsprofil (9) nach oben hin geschlossen ist.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbringungs- bzw. Aufnahmeraum (14), quer zur Ausdehnungsebene des Fensters oder Wandelements, durch eine äußere (16) und eine innere (15) Wand begrenzt ist, wobei jede der Wände einen Versiegelungsstreifen aufweist, der gegen das obere Kantenprofil (4) gedrückt wird.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Versiegelungsstreifen in einer längslaufenden Tasche (17) in der äußeren Wand (16) befindet.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Befestigungsprofil (9), mit Abstand außerhalb seiner äußeren Wand (16), eine im Wesentlichen nach unten gerichtete Trennwand bzw. Abtrennung (25) aufweist, deren untere Kante (26) auf einem niedrigeren Niveau als der Versiegelungsstreifen (17) angeordnet ist und die mit einem Abstand außerhalb der Außenseite (5) des oberen Kantenprofils (4) angeordnet ist.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Befestigungsprofil (11), auf seiner Außenseite und an einem unteren Abschnitt, einen nach außen und schräg nach unten gerichteten Flansch (28) aufweist, dessen äußere Kante mit einem Abstand außerhalb der Außenseite der unteren Stange (2) angeordnet ist.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Kantenprofil (4) einen nach unten gerichteten Flansch (8) aufweist, der im Wesentlichen parallel zu einer Ausdehnungsebene des Fensters oder Wandelements verläuft und der mit einem Abstand außerhalb der Außenseite (18) des unteren Befestigungsprofils (11) angeordnet ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Befestigungsprofil (9), auf seiner der oberen Stange (1) zugewandten Seite, eine längslaufende Tasche (24) für einen Streifen zum Versiegeln bzw. Abdichten gegenüber der oberen Stange (1) aufweist, wobei sich der Streifen auf der Außenseite der Schrauben oder anderer Verankerungselemente, mithilfe derer das obere Befestigungsprofil (9) in der oberen Stange (1) gesichert wird, befindet.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Befestigungsprofil (11), auf seiner der unteren Stange (2) zugewandten Seite, eine längslaufende Tasche (29) für einen Streifen zum Versiegeln gegenüber der unteren Stange (2) aufweist, wobei sich der Streifen auf der Außenseite der Schrauben (13) oder anderer Verankerungselemente, mithilfe derer das untere Befestigungsprofil (11) in der unteren Stange (2) gesichert wird, befindet.
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