DE20121166U1 - Abschlußelement für Wandöffnungen - Google Patents
Abschlußelement für WandöffnungenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/06—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars
- E05C9/063—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with three or more sliding bars extending along three or more sides of the wing or frame
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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- E05B17/00—Accessories in connection with locks
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- E05B17/2084—Means to prevent forced opening by attack, tampering or jimmying
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Description
22.01.2002 %.de 79 111
GAYKO Fensterbau GmbH, Dortmunder Straße 6, 57234 Wilnsdorf
Abschlusselement für Wandöffnungen
Die Erfindung betrifft ein Abschlusselement für Wandöffnungen in Gebäuden oder dergleichen, bestehend aus einem in der Wandöffnung montierbaren Blendrahmen, einem in dessen Öffnung einsetzbaren Flügelrahmen, sowie einem von diesem eingefassten Flächenelement, insbesondere einer Verglasung, bei denen Blend- und Flügelrahmen vorzugsweise in Beschlagsnuten angeordnete Beschläge aufweisen, über welche Blend- und Flügelrahmen miteinander verbindbar sind, wobei die Beschläge der Flügelrahmen als umlaufend antreibbares Gestänge ausgebildet sind, welches Verschlusszapfen trägt, die mit den als Schließbleche ausgebildeten Beschlägen des Blendrahmens jeweils eine Schließeinheit bilden.
Derartige Abschlusselemente sind als Fenster oder Türen bekannt, bei denen das antreibbare Gestänge die Verschlusszapfen z. B. bei der Verschließbewegung in einer Richtung antreiben, während alle Verschlusszapfen bei der Öffnungsbewegung in der entgegengesetzten Richtung angetrieben werden. Dadurch ergibt sich, dass auf einer Seite des Fensters bzw. der Tür z. B. auf der Bandseite die Verschlusszapfen nur von oben nach unten schließen, während sie auf der Antriebsgriffseite nur von unten nach oben schließen.
Dadurch lassen sich bei im Blendrahmen eingesetztem und verschlossenen Flügelrahmen mit geeignetem Werkzeug, wie einem Ziegenfuß, der Flügelrahmen zum Beispiel auf der Griffseite im Blendrahmen so weit absenken, bis sich die
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Verschlusszapfen aus den Schließblechen des Blendrahmens herausbewegen. Damit ist eine große Anzahl der aus Verschlusszapfen und Schließblechen bestehenden Schließeinheiten außer Kraft gesetzt. Die übrigbleibenden Schließeinheiten des Fensters bzw. der Tür bieten z. B. dem Einbrecher kaum noch ein großes Hindernis, so dass die bekannten Abschlusselemente für Wandöffnungen nur eine kleine Einbruchsicherheit bieten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Einbruchsicherheit von Abschlusselementen für Wandöffnungen in Gebäuden zu erhöhen.
Dazu wird vorgeschlagen, dass mindestens zwei am Gestänge aufeinanderfolgende Verschlusszapfen gegensinnig antreibbar sind und in entsprechend gegensinnig ausgerichtete Schließbleche des Blendrahmens einzugreifen vermögen. Dadurch wird gewährleistet, dass bei Aushebelversuchen, egal in welche Richtung sie stattfinden, immer zumindest ein Verschlusszapfen tiefer in das Schließblech hineinbewegt und damit sicherer verschlossen wird. Fenster und Türen weisen schon eine größere Einbruchsicherheit, wenn z. B. nur an der Antriebsgriffseite, nur an der Bandseite oder aber nur an der Ober- oder Unterseite derartig gegenläufige Schließeinheiten vorgesehen sind. Die Einbruchsicherheit kann selbstverständlich erheblich erhöht werden, wenn an mehreren oder allen dieser Seiten entsprechend gegenläufige Schließeinheiten vorgesehen werden.
Es hat sich bewährt, dass das Gestänge im Bereich seines Antriebsgriffes so an diesem angelenkt wird, dass bereits vom Antriebsgriff ausgehend gegensinnige Bewegungen des Gestänges und damit der Verschlusszapfen erfolgen können. Damit würden z. B. die Verschlusszapfen oberhalb des Antriebsgriffs bei dessen Drehung nach oben und die unterhalb des Antriebsgriffs angeordneten Verschlußzapfen gegensinnig nach unten verschoben.
Es können jedoch auch Zwischengetriebe vorgesehen sein, die eine entsprechende Richtungsumkehr bewirken, wobei bei einer ungeraden Anzahl entsprechender Umkehrgetriebe das umlaufend angeordnete antreibbare Gestänge mindestens an einer Stelle geöffnet sein muss, um die gegenläufigen Bewegungen ausgleichen zu können. Bei einer geraden Anzahl von Umkehrgetrieben kann das umlaufende antreibbare Gestänge, wie bekannt, in einem endlosen Gestänge umlaufen.
Die Erfindung wird anhand einer Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 die schematische Darstellung eines Abschlusselements mit zwei Zwischengetrieben
Fig. 2 die schematische Darstellung eines Abschlusselements mit einem Zwischengetriebe und
Fig. 3 die schematische Darstellung eines Abschlusselements mit als Umkehrgetriebe wirkendem Antrieb.
Figur 1 zeigt ein Abschlusselement 1 bestehend aus einem Blendrahmen 2 und einem Flügelrahmen 3. Am Blendrahmen 2 sind Schließbleche 4 angeordnet. Der Flügelrahmen 3 weist einen Antriebsgriff 5 auf, der über ein umlaufendes Gestänge 6 Verschlusszapfen 7 anzutreiben vermag. Das Gestänge 6 weist zwei Zwischengetriebe 8, 9 auf, die eine Richtungsumkehr der Gestängebewegung und damit der Bewegung der Verschlusszapfen 7 bewirkt.
In Figur 2 ist ein entsprechendes Abschlusselement 1 dargestellt, welches lediglich das Zwischengetriebe 8 aufweist. Dafür ist das Gestänge 6 an einer Stelle unterbrochen, um hier die gegenläufigen Bewegungen des Gestänges 6 auszugleichen.
Figur 3 zeigt einen Antriebsgriff 51, der gleichzeitig als Umkehrgetriebe arbeitet. Neben den Zwischengetrieben 8 und 9 ist ein weiteres Zwischengetriebe 10 vor-
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gesehen, so dass bei der hier vorliegenden geraden Anzahl von Umkehrgetrieben ein geschlossenes, umlaufendes Gestänge 6 möglich ist, und sämtliche Seiten des Abschlusselements 1 gegeneinander verriegelt sind, so dass ein Aufhebeln des Flügelrahmens 3 unmöglich ist.
22.01.2002 %.de 79111
| 1 | Abschlusselement |
| 2 | Blendrahmen |
| 3 | Flügelrahmen |
| 4 | Schließblech |
| 5 | Antriebsgriff |
| 6 | Gestänge |
| 7 | Verschlusszapfen |
| 8 | Zwischengetriebe |
| 9 | Zwischengetriebe |
| 10 | Zwischengetriebe |
Claims (4)
1. Abschlusselement (1) für Wandöffnungen in Gebäuden oder dergleichen, bestehend aus einem in der Wandöffnung montierbaren Blendrahmen (2), einem, in dessen Öffnung einsetzbaren Flügelrahmen (3) sowie einem von diesem eingefassten Flächenelement, insbesondere einer Verglasung, bei denen Blendrahmen (2) und Flügelrahmen (3) vorzugsweise in Beschlagnuten angeordnete Beschläge aufweisen, über welche Blend- und Flügelrahmen (2, 3) miteinander verbindbar sind, wobei die Beschläge der Flügelrahmen (3) als umlaufend antreibbares Gestänge (6) ausgebildet sind, welches Verschlusszapfen (7) trägt, die mit den als Schließbleche (4) ausgebildeten Beschlägen des Blendrahmens (2) jeweils eine Schließeinheit bilden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei am Gestänge (6) aufeinanderfolgende Verschlusszapfen (7) gegensinnig antreibbar sind und in entsprechend gegensinnig ausgerichtete Schließbleche (4) des Blendrahmens (2) einzugreifen vermögen.
2. Abschlusselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (6) an einem Antrieb, vorzugsweise dem Antriebsgriff (5), gegenseitige Bewegungen der vom Antrieb abgehenden Gestängeteile (6) bewirkend, angelenkt ist.
3. Abschlusselement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge (6) mindestens ein Zwischengetriebe (8, 9, 10) aufweist, welches eine Richtungsumkehr der Gestängeteile (6) zu bewirken vermag.
4. Abschlusselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Gestänge (6) bei zumindest einer ungeraden Anzahl von als Umkehrgetrieben arbeitenden Zwischengetrieben (8, 9, 10) bzw. Antriebsgriff (5) an mindestens einer Stelle getrennt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121166U DE20121166U1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Abschlußelement für Wandöffnungen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20121166U DE20121166U1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Abschlußelement für Wandöffnungen |
| DE2001111903 DE10111903C5 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Abschlusselement für Wandöffnungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20121166U1 true DE20121166U1 (de) | 2002-05-08 |
Family
ID=26008747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20121166U Expired - Lifetime DE20121166U1 (de) | 2001-03-13 | 2001-03-13 | Abschlußelement für Wandöffnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20121166U1 (de) |
-
2001
- 2001-03-13 DE DE20121166U patent/DE20121166U1/de not_active Expired - Lifetime
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020613 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040423 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070329 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090330 |
|
| R071 | Expiry of right |