DE20120264U1 - Elektrisches Steuersystem - Google Patents
Elektrisches SteuersystemInfo
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- H02J7/34—Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
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Description
PB 2130/GM 13. Dezember 2001
Anmelder: Gebr. Berker GmbH & Co 58579 Schalksmühle
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Steuersystem gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Ein solches elektrisches Steuersystem ist im wesentlichen dafür vorgesehen, Zeit und/oder helligkeitsabhängig nachgeschaltete Geräte bzw. Einrichtungen ein- bzw. auszuschalten und/oder bedarfsgerecht anzusteuern. Bei solchen nachgeschalteten Geräten bzw. Einrichtungen kann es sich z. B. um Wohn- bzw. Arbeitsraumleuchten, Warn- bzw. Überwachungsanlagen, Jalousieantriebe usw. handeln.
Durch die DE 198 26 185 A1 ist ein dem Oberbegriff des Hauptanspruches entsprechend ausgebildetes elektrisches Steuersystem bekannt geworden. Dieses elektrische Steuersystem weist eine an die normale Versorgungsspannung angeschlossene Basiseinheit und eine entfernt von dieser aufgestellte, die Umgebungshelligkeit feststellende, Sensoreinheit auf. Datentechnisch stehen die Basiseinheit und die Sensoreinheit über eine elektrische Steuerleitung in Verbindung. Oftmals ist es jedoch aus optischen und/oder technischen Gründen schwierig eine solche elektrische Steuerleitung zwischen der Basiseinheit und der Sensoreinheit zu verlegen.
Ausgehend von einer solchen Ausgestaltung liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Steuersystem zu schaffen, deren Basiseinheit und Sensoreinheit datentechnisch drahtlos miteinander in Verbindung stehen, und dessen Sensoreinheit die zum Betrieb notwendige Energie selbst erzeugt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
Bei einer solchen Ausgestaltung ist besonders vorteilhaft, dass die für die datentechnische Verbindung notwendige Energie der Sensoreinheit direkt durch die in die Sensoreinheit integrierte Solarzelle erzeugt und durch den in der Sensoreinheit vorhandenen Energiespeicher bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt wird.
Weiterhin ist besonders vorteilhaft, wenn die Solarzelle der Sensoreiheit gleichzeitig als Sensor zur Feststellung der Umgebungshelligkeit herangezogen ist, so dass die Sensoreinheit aus besonders wenigen Bauteilen besteht und somit kostengünstig herzustellen ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Anhand eines Ausführungsbeispieles wird der erfindungsgemäße Gegenstand näher erläutert, dabei zeigen:
Fig. 1: prinziphaft eine Sensoreinheit eines solchen Steuersystemes;
Fig. 2: prinziphaft eine Basiseinheit eines solchen Steuersystemes.
Fig. 2: prinziphaft eine Basiseinheit eines solchen Steuersystemes.
Wie insbesondere aus den Figuren hervorgeht, weist ein solches elektrisches Steuersystem eine an die normale Versorgungsspannung angeschlossene Basiseinheit 1 und eine entfernt davon zu plazierende, die Umgebungshelligkeit feststellende, Sensoreinheit 2 auf.
Wie insbesondere aus Figur 1 hervorgeht, ist die Sensoreinheit 2 mit einer Solarzelle 3, einem Energiespeicher 4 und einem Sender 5 mit zugehöriger Antenne 6 versehen. Die Solarzelle 3 ist nicht nur dafür vorgesehen, durch entsprechende Wandlung den Energiespeicher 4 mit dem zum Betrieb der Sensoreinheit 2 notwendigen elektrischen Strom aufzuladen, sondern wird darüber hinausgehend zur Feststellung der Umgebungshelligkeit ausgenutzt. Das Maß für die Umgebungshelligkeit wird dabei durch die während eines bestimmten Zeitabschnittes produzierte Strommenge bestimmt. Das heißt, die während der Dauer von z. B. 10 Sekunden produzierte Strommenge representiert den aktuell vorliegenden Umgebungshelligkeitswert. Intervallmäßig wird mehrmals während
des Andauems einer hellen Umgebung der aktuelle Umgebungsheiiigkeitswert festgestellt bzw. bestimmt. In ein entsprechendes Signal umgeformt wird jeweils der aktuell festgestellte Umgebungsheiiigkeitswert funktechnisch durch den Sender 5 intervallmäßig an den Empfänger 9 der Basiseinheit 1 übermittelt und dort weiterverarbeitet. Das Intervall kann dabei z. B. so festgelegt sein, dass immer nach Ablauf von einer Minute ein neuer aktueller Umgebungsheiiigkeitswert festgestellt bzw. bestimmt wird. Die während einer hellen Umgebung erzeugte Energie (Strom) wird in dem als Akku ausgebildeten Energiespeicher 4 geladen. Der zum Betrieb der Sensoreinheit 2 notwendige Strom wird damit bedarfsgerecht in zuverlässiger Form durch den Energiespeicher 4 der Sensoreinheit 2 zur Verfügung gestellt. Somit ist die Funktionssicherheit der Sensoreinheit 2 auch während einer Dunkelphase eines Tages sichergestellt, in der die Umgebungshelligkeit nicht mehr zur Energieerzeugung ausreicht.
Wie insbesondere aus Figur 2 hervorgeht, ist die Basiseinheit 1 über Netzeingangsklemmen 7 an die normale Versorgungsspannung angeschlossen. Über mehrere Steuerausgänge 8 sind nachgeschaltete elektrische/elektronische Geräte bzw. Einrichtungen durch die Basiseinheit 1 beeinflussbar. Zum Empfang der von der aktuellen Umgebungshelligkeit abhängigen Siganle der Sensoreinheit 2 weist die Basiseinheit 1 einen Empfänger 9 mit zugehöriger Antenne 10 auf. Funktechnisch sind Sender 5 und Empfänger 9 entsprechend aufeinander abgestimmt, so dass über die Funksignale eine gute datentechnische Verbindung zwischen der Basiseinheit 1 und der Sensoreinheit 2 hergestellt ist. Zum zuverlässigen Betrieb und zur funktionsgerechten Beeinflussung der nachgeschalteten elektrischen/ elektronischen Geräte bzw. Einrichtungen ist die Basiseinheit 1 mit einer Steuereinrichtung 11 versehen, welche unter anderem einen elektronischen Trafo, elektronische Steuer- bzw. Schaltelemente usw. beinhaltet. An die Basiseinheit 1 kann somit z. B. eine Beleuchtungseinrichtung, angeschlossen sein, welche automatisch entsprechend der von der Sensoreinheit 2 festgestellten Umgebungshelligkeit bedarfsgerecht ein- bzw- ausgeschaltet und/oder aber in ihrer Helligkeitsabgabe bedarfsgerecht gedimmt wird. Genau so gut können z. B. durch die Basiseinheit 1 aber auch Jalousien beeinflusst werden, indem diese abhängig von der Umgebungshelligkeit automatisch hoch bzw. runter
gefahren und/oder durch Verstellung der Lamellen mehr oder weniger durchlässig für das Tageslicht eingestellt werden.
Selbstverständlich können einer einzigen Basiseinheit 1 zur Beeinflussung von nachgeschalteten elektrischen/elektronischen Geräten bzw. Einrichtungen mehrere Sensoreinheiten 2 funktechnisch zugeordnet sein, so dass die Umgebungshelligkeit an verschiedenen Orten ermittelt und entsprechend verfahren wird.
Claims (9)
1. Elektrisches Steuersystem mit einer an die normale Versorgungsspannung angeschlossenen Basiseinheit und einer entfernt von dieser aufstellbaren, die Umgebungshelligkeit feststellenden, Sensoreinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit (1) einen Empfänger (9) aufweist, und dass die Sensoreinheit (2) mit einer Solarzelle (3), einem Energiespeicher (4) und einem auf den Empfänger (9) der Basiseinheit (1) abgestimmten Sender (5) versehen ist.
2. Elektrisches Steuersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Basiseinheit (1) als auch die Sensoreinheit (2) mit einer aufeinander abgestimmten Sender-/Empfängereinrichtung versehen sind.
3. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit (1) und die Sensoreinheit (2) über Funksignale datentechnisch miteinander in Verbindung stehen.
4. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit (1) und die Sensoreinheit (2) über Infrarotsignale datentechnisch miteinander in Verbindung stehen.
5. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Solarzelle (3) als Sensor zur Feststellung der Umgebungshelligkeit herangezogen ist.
6. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Solarzelle (3) die während einer hellen Umgebung erzeugte Energie in den Energiespeicher (4) abgibt.
7. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (4) als Akku ausgebildet ist.
8. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Energiespeicher (4) als Kondensator ausgebildet ist.
9. Elektrisches Steuersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass einer einzigen Basiseinheit (1) mehrere Sensoreinheiten (2) zugeordnet sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20120264U DE20120264U1 (de) | 2001-03-15 | 2001-12-14 | Elektrisches Steuersystem |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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| DE20120264U DE20120264U1 (de) | 2001-03-15 | 2001-12-14 | Elektrisches Steuersystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20120264U1 true DE20120264U1 (de) | 2002-04-11 |
Family
ID=7677575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20120264U Expired - Lifetime DE20120264U1 (de) | 2001-03-15 | 2001-12-14 | Elektrisches Steuersystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20120264U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20307637U1 (de) | 2003-05-15 | 2003-07-24 | Thermokon Sensortechnik GmbH, 35756 Mittenaar | Messwertaufnehmer |
-
2001
- 2001-12-14 DE DE20120264U patent/DE20120264U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20307637U1 (de) | 2003-05-15 | 2003-07-24 | Thermokon Sensortechnik GmbH, 35756 Mittenaar | Messwertaufnehmer |
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Effective date: 20020516 |
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| R081 | Change of applicant/patentee |
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