DE20120172U1 - Baublock sowie Form zu dessen Herstellung - Google Patents
Baublock sowie Form zu dessen HerstellungInfo
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Description
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Stiching Research Centrum Kalkzandsteenindustrie,
38, Utrechtseweq, NL-1213 TV Hilversum
Die Erfindung betrifft einen Baublock mit einem solchen Gewicht, daß zu dessen Anheben eine Kraft nötig ist, die die Kraft einer durchschnittlichen Person übersteigt, wobei der Baublock eine Anzahl Flächen mit einem Randbereich in jeder Fläche aufweist. Die Erfindung betrifft ferner eine Form zur Herstellung eines derartigen Baublocks .
Solche Baublöcke, auch Elemente genannt, sind im Fachbereich allgemein bekannt und finden bei der Konstruktion von Gebäuden breite Anwendung. Ein Nachteil eines solchen Baublocks ist dessen Gewicht, das so ist, daß eine durchschnittliche Person nicht in der Lage ist, diesen ohne Hilfsmittel auf einer Mauer im Bau o.a. aufzusetzen. Dies bedeutet, daß, um eine Mauer oder andere Konstruktion mit ausreichender Geschwindigkeit aufzubauen, der Fachmann eine mechanische Hebevorrichtung verwenden muss. Eine solche mechanische Hebevorrichtung entbehrt jedoch die Feinmotorik, die manuellen Handlungen eigen ist, wodurch der Baublock bei dessen Positionierung auf die Mauer mehrmals mit dieser Mauer oder einem anderen Hindernis
kollidieren kann. Bei diesen Kollisionen treten, auch wegen des hohen Gewichts des Baublocks, große Kräfte auf, wodurch der Baublock beschädigt werden kann. Diese Beschädigungen sind nicht nur verunzierend, sondern können ebenfalls zur Folge haben, daß der Baublock für eine Anwendung in der Konstruktion einer Mauer o.a. ungeeignet ist. Derartige Beschädigungen können im gehärteten Zustand des Baublocks auftreten; auch im ungehärteten (grünen) Zustand findet Transport statt, so daß auch währenddessen Beschädigungen weitestgehend vermieden werden sollten. Insbesondere die hohe Massenträgheit spielt bei dem hier besprochenen Baublock beim Verursachen von Beschädigungen eine große Rolle.
Um diese Beschädigungen zu vermeiden hat man versucht, den angewendeten Hebevorrichtungen eine hohe Stabilität zu geben, so daß keine grobe oder stoßartige Bewegungen während des Positionierens auf der im Bau befindlichen Mauer auftreten. Ein Nachteil einer derartigen angepassten Hebevorrichtung sind die sehr hohe Kosten für die Anpassung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Baublock zu schaffen, der bei dessen üblichen Handhabung, wie sie sich während des Positionierens des Baublocks auf einer im Bau befindlichen Mauer ergibt, nicht beschädigt wird.
Diese Aufgabe wird überraschenderweise erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der Baublock dadurch kennzeichnet, daß zumindest bei einem Paar aneinander grenzender Flächen in einem Randbereich einer der Flächen eine von
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der Fläche ausgehende Aussparung vorhanden ist, die in Richtung der anderen Fläche offen ist. Eine derartige Aussparung gemäß der Erfindung hat zur Folge, daß die Empfindlichkeit einer Schnittlinie, die ein Paar aneinander grenzender Flächen miteinander verbindet, verringert oder gar eliminiert wird. Es hat sich gezeigt, daß eine derart platzierte Aussparung, d.h. in einem Randbereich der Fläche, sehr zweckmäßig ist, um Beschädigungen am Baublock zu vermeiden oder erheblich zu verringern. Dabei wird der Fachmann feststellen, daß die Tatsache, daß die Aussparung in Richtung einer anderen Fläche offen ist, bedeutet, daß in der anderen Fläche ebenfalls eine derartige Aussparung vorhanden ist.
Ein Baublock, der dadurch gekennzeichnet wird, daß der Baublock eine untere und eine obere Fläche hat, die parallel zueinander verlaufen und in der unteren Fläche mindestens zwei der beschriebenen Aussparungen hat, ist sehr zweckmäßig. In der Praxis wird ein Baublock gewöhnlich mit der Unterseite auf einen anderen Baublock platziert. Angesichts der Tatsache, daß der Baublock dabei mit der unteren Fläche mit einem darunter liegenden Baublock kollidieren kann, wird die untere Fläche am meisten Beschädigt. Daher ist es von Vorteil, die Aussparungen in der unteren Fläche vorzusehen, um die Empfindlichkeit der Unterseite zu verringern.
Insbesondere wird der Block dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen sich einander gegenüber befinden. Beim Plazieren des Baublocks führt der Baublock oft unerwünschte Schaukelbewegungen parallel zur längsten Achse
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aus. Indem man nun die zwei Aussparungen einander gegenüber senkrecht zu dieser unerwünschte Schaukelrichtung in dem Baublock vorsieht, wird das Risiko für Beschädigungen beträchtlich verringert oder gar eliminiert. Ausgehend von einem gebräuchlichen Baublock mit einer Parallellepipedform stehen die Aussparungen in der unteren Fläche deshalb senkrecht zur Längsrichtung einer mit den Blöcken gebauten Mauer oder ähnlichen Konstruktion.
Eine weitere günstige Ausführung umfasst einen Baublock, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Aussparung rundherum in gesamten Randbereich der vorzugsweise unteren Fläche angebracht ist. Obwohl der Baublock bei dessen Positionierung, wie eingangs beschrieben ist, dazu neigt, sich in eine bestimmte Richtung zu verdrehen, tritt die Verdrehung nicht ausschließlich in einer Richtung auf, was zu einem „Wackeln" des Baublocks führt. Dieses Wakkeln hat zur Folge, daß die Ränder, die sich insgesamt um eine Fläche, beispielsweise die untere Fläche, herum befinden, oftmals beschädigt werden. Deswegen soll die Empfindlichkeit um den gesamten Randbereich herum verringert werden, was dadurch erreicht werden kann, daß die Aussparung rundherum im gesamten Randbereich vorgesehen wird.
Die Aussparung in einem Baublock kann vielerlei Formen haben; zweckmäßig umfasst diese im Querschnitt eine runde, dreieckige oder viereckige Form. Damit ist gemeint, daß die Querschnittsform der Aussparung der des ausgenommenen Materials entspricht. Mit einer runden Aussparung ist eine runde Form auf der der offenen Seite abgewandten Seite der Aussparung gemeint. Selbstverständlich kann die
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runde Form auch eine Abrundung in Höhe der Schnittlinie der zwei aneinander grenzenden Flächen bedeuten.
Vorzugsweise wird der Baublock dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung viereckig ausgeführt ist. Es hat sich gezeigt, daß eine solche Aussparung für das Vermeiden von Beschädigungen am Baublock sehr zweckmäßig ist; außerdem ist die viereckige Form leicht mit einfachen Hilfsmittel herzustellen, wie nachher noch erläutert wird.
Die Aussparung in einem Baublock hat im allgemeinen bei einer eckigen Form eine Länge, Höhe und Breite, wobei die Länge der Aussparung die einer Abmessung des Baublocks ist. Mit einer Abmessung des Baublocks ist beispielsweise dessen Länge, Breite oder Höhe gemeint. Übliche Werte für Höhe, Länge und Breite sind jeweils ca. 600 mm, ca. 900 mm bzw. ca. 100 bis 300 mm; das Gewicht solcher Blökke kann 300 kg oder mehr betragen. Ein Baublock, für den die Erfindung hervorragend geeignet ist, ist aus Kalksandstein geformt. Es hat sich gezeigt, daß, wenn man die Länge der Aussparung gleich lang wie beispielsweise die Breite des Baublocks wählt, die Empfindlichkeit der Fläche über die gesamte Länge einer von dessen Ränder verringert wird. Die Aussparungen, die bei einem solchen großen Baublock in der unteren Fläche vorhanden sind, liegen einander vorzugsweise gegenüber und stehen senkrecht zur längsten Abmessung des Baublocks.
Ein Baublock, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Aussparung 1 bis 10 mm beträgt, ist sehr zweckmäßig zum Ausfüllen der Aussparung mit während des Baus verwendetem
Mörtel. Da die Aussparungen mit einer derartigen Höhe sehr einfach mit Leimmörtel oder geeignetem Produkt ausgefüllt werden können, kann bereits beim Errichten einer Mauer eine geschlossene Mauer entstehen, so daß der Fachmann nach dem Errichten der Mauer die durch den Aussparungen entstandenen Schlitze nicht noch schließen muß.
In einer sehr zweckmäßigen Ausführung ist der Baublock dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Aussparung 1,5 bis 4 mm beträgt.
Üblicherweise wird beim Konstruieren von Mauern aus Baublöcken Leim, wie Leimmörtel benutzt, damit die Baublöcke aneinander haften. Die Leimschicht zwischen den Baublökken hat üblicherweise eine Dicke von 2 bis 3 mm, und daher wird eine Aussparung mit einer Höhe von 1,5 bis 4 mm zweckmäßig von dem Leimmörtel ausgefüllt werden, ohne daß der Fachmann an der Verwendung von Füllmörtel gebunden ist.
In einer weiteren Ausführung wird die Aussparung im Baublock dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe ca. 2 mm beträgt. Es hat sich gezeigt, daß die Aussparung mit einer solchen Höhe am effektivsten mit dem Leim ausgefüllt wird, so daß die errichtete Mauer die höchste Festigkeit erreicht.
Hinsichtlich der Breite der Aussparung gilt, daß diese beim Baublock im allgemeinen 10 bis 100 mm, vorzugsweise 15 bis 40 mm und am besten ca. 20 mm beträgt. Der Winkel der Verdrehungen, die während des Plazierens des Baublocks auftreten, und, wie vorher beschrieben, die uner-
wünschten Kollisionen mit der zu errichtenden Mauer oder anderen Hindernissen verursachen, bestimmt größtenteils die zweckmäßigste Breite der Aussparung. Das heißt, daß, wenn sich zeigt, daß die unerwünschte Verdrehung während des Plazierens gewöhnlich mit einem großen Verdrehwinkel stattfindet, die Breite der Aussparung vorzugsweise klein ist. Gibt man den Aussparungen eine Breite, die im erwähnten Bereich liegt, wird die Empfindlichkeit der Fläche, in der die Aussparung vorgesehen ist, stark reduziert.
Der erfindungsgemäße Baublock kann durch ein Verfahren hergestellt werden, das folgende Schritte umfasst
das Formen einer härtbaren Masse;
das Härten der härtbaren Masse;
das Härten der härtbaren Masse;
das Herausnehmen des gehärteten Baublocks aus der Form;
und das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Form ein Mittel zum Einformen einer Aussparung in einem Bereich aufweist, der den Randbereich einer Fläche des Baublocks umfasst, wobei die Aussparung in Richtung einer anderen Fläche, die an der erwähnten Fläche grenzt, offen ist.
Das Anbringen der Aussparung im Verfahren gemäß der Erfindung während des Formprozesses hat den Vorteil, daß Nacharbeiten zum Anbringen der Aussparungen eingespart werden können. Gewöhnlich wird die härtbare Masse, die bei dem Verfahren benutzt werden kann, aus beispielsweise
Kalksandsteinmörtel bestehen, üblicher Kalksandsteinmörtel enthält mehr als 90 Gew.-% Sand; 5-7 Gew.-% gelöschten Kalk (Ca (OH)2) und als Rest Wasser. Das Härten der härtbaren Masse in der Form kann für beispielsweise Kalksandstein außerhalb der Form in einer üblichen Autoklavbehandlung erfolgen. Üblicherweise wird die härtbare Masse in der Form einem hohen Druck ausgesetzt, beispielsweise indem man mit einem 2000C heißen und mit ca. 16 bar Dampfdruck beaufschlagten Stempel auf die härtbare Masse drückt. Das Entformen des Baublocks kann beispielsweise durch Umdrehen der Form erfolgen. Üblicherweise jedoch wird der geformte Baublock von unten, z.B. durch einen zweiten Stempel unter Fixierung der Form aus der Form heraus gedrückt.
Das Verfahren wird vorteilhafterweise dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Einformung einer Aussparung rund, dreieckig oder viereckig ausgebildet ist. Es hat sich gezeigt, daß derartige Formen auf einfache Art und Weise hergestellt werden können, so daß die Produktion eines Baublocks gemäß der Erfindung erleichtert wird.
In einer besonderen Ausführung ist das Verfahren dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel ein aus der Form herausnehmbarer viereckiger Streifen ist. Ein solcher herausnehmbarer Streifen hat den Vorteil, daß es möglich ist, die Abmessungen der Aussparung sehr einfach zu variieren, ohne daß die Form oder der untere Stempel jedes Mal angepasst werden muß.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt:
Figur 1 eine dreidimensionale Darstellung eines Baublocks
gemäß der Erfindung, bei dem die Aussparungen auf der Unterseite angebracht sind,
gemäß der Erfindung, bei dem die Aussparungen auf der Unterseite angebracht sind,
Figur 2 eine zweidimensionale Darstellung der Unterseite des Baublocks gemäß Figur 1,
Figur 3 eine zweidimensionale Unteransicht eines anderen Baublocks gemäß der Erfindung und
Figur 4 eine zweidimensionale Seitenansicht einer Form, in der ein Baublock gemäß der Erfindung geformt wird.
In der Figur 1 ist ein Baublock 1 dargestellt, wobei der Baublock 1 eine obere Fläche 2, die Seitenflächen 3 und die untere Fläche 4 besitzt. Weiter sind im Baublock 1 auf der Unterseite zwei einander gegenüber liegende Aussparungen eingeformt, die von vertikalen Aussparungsseitenflächen 5 und horizontalen Aussparungsseitenflächen 6 begrenzt werden.
Die Figur 2 zeigt eine Unteransicht des Baublocks 1 mit einer unteren Fläche 4, in der zwei gegenüber liegende Aussparungen, wie in der Figur 1, von den horizontalen Aussparungsseitenflächen 6 begrenzt werden.
Die Figur 3 zeigt eine Unteransicht eines Baublocks 7 mit einer unteren Fläche 8, wobei die Grenze der Aussparung von der im Gebrauch des Baublocks 7 horizontalen Aussparungsseitenfläche 9 definiert wird und die Aussparungsseitenfläche 9 vollständig um den Randbereich herum ausgeführt ist.
Die Figur 4 zeigt eine Seitenansicht einer Form 10, in der eine härtbare Masse 13 eingebracht ist, wobei die Form 10 ferner eine Seitenwand 11 und einen unteren Stempel 14, der von einem Betätigungsstab 15 bewegt wird, umfasst.
Die härtbare Masse 13 wird von einem Stempel 16 angepresst, wobei der Stempel 16 vom Betätigungsstab 17 in die durch den Pfeil gezeigte Richtung bewegt wird. In dem aus härtbarer Masse zu formenden Baublock werden durch herausnehmbare Streifen 12 Aussparungen eingeformt. Nach dem Härten der härtbaren Masse durch die Wirkung des Stempels 16 wird der geformte Baublock durch die Aufwärtsbewegung des Stempels 14 aus der fixierten Form 10 entfernt, wobei anschließend die Streifen 12, die vorzugsweise nicht an der härtbaren Masse 13 kleben, entfernt werden können. In den Figuren sind die Aussparungen sowie die Streifen 12 in der Figur 4 vergrößert dargestellt, um damit die Zeichnungen deutlicher zu machen. Die Zeichnung darf jedoch in keinerlei Weise als einschränkend für die Erfindung ausgelegt werden.
Claims (16)
1. Baublock (1) mit einem solchen Gewicht, daß zum Anheben eine Kraft benötigt wird, die die Kraft einer durchschnittlichen Person übersteigt, wobei der Baublock (1) eine Anzahl von Flächen (2 bis 6) mit einem Randbereich in jeder Fläche umfasst, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest bei einem Paar aneinander grenzender Flächen (3, 4) in einem Randbereich einer der Flächen (4) eine von der Fläche (4) ausgehende Aussparung vorhanden ist, die in Richtung der anderen Fläche (3) offen ist.
2. Baublock nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Baublock (1) eine untere (2) und eine obere Fläche (4) hat, die parallel zueinander verlaufen und in der unteren Fläche (4) mindestens zwei Aussparungen vorgesehen sind.
3. Baublock nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Aussparungen einander gegenüber liegen.
4. Baublock nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aussparung rundum im gesamten Randbereich vorgesehen ist.
5. Baublock nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung(en) im Querschnitt eine runde, dreieckige oder viereckige Form aufweist bzw. aufweisen.
6. Baublock nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung(en) viereckig ausgeführt ist bzw. sind.
7. Baublock nach einem der Ansprüch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparung(en) eine Länge, Höhe und Breite hat bzw. haben, wobei die Länge der Aussparung(en) einer Abmessung des Baublocks (1) entspricht.
8. Baublock nach einem der Ansprüch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Aussparung(en) 1 bis 10 mm beträgt.
9. Baublock nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe 1,5 bis 4 mm beträgt.
10. Baublock nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe 2 mm beträgt.
11. Baublock nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Aussparung(en) 1 bis 100 mm beträgt.
12. Baublock nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite 15 bis 40 mm beträgt.
13. Baublock nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite 20 mm beträgt.
14. Form zur Herstellung eines Baublocks (1) mit einem derartigen Gewicht, daß zu dessen Anheben eine Kraft erforderlich ist, die die Kraft einer durchschnittlichen Person übersteigt, dadurch gekennzeichnet, daß die Form (10) ein Mittel (12) zum Einformen einer Aussparung in einem Bereich aufweist, der den Randbereich einer Fläche (14) des Baublocks (1) bildet, wobei die Aussparung in der Richtung einer andere Fläche (3), die an der erwähnten Fläche (4) grenzt, offen ist.
15. Form nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (12) im Querschnitt rund, dreieckig oder viereckig ausgeführt ist.
16. Form nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (12) ein aus der Form (10) herausnehmbarer Streifen ist.
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| NL1019290A NL1019290C1 (nl) | 2001-11-05 | 2001-11-05 | Bouwblok met uitsparingen en werkwijze voor het vervaardigen daarvan. |
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| NL (1) | NL1019290C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2002685C2 (en) * | 2009-03-30 | 2010-10-04 | Calduran Kalkzandsteen B V | Building block having a transverse groove-shaped channel in its upper or lower face. |
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2001
- 2001-11-05 NL NL1019290A patent/NL1019290C1/nl not_active IP Right Cessation
- 2001-12-13 DE DE20120172U patent/DE20120172U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL2002685C2 (en) * | 2009-03-30 | 2010-10-04 | Calduran Kalkzandsteen B V | Building block having a transverse groove-shaped channel in its upper or lower face. |
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