DE20119948U1 - Effektvorrichtung mit Sogwirbel Generator - Google Patents
Effektvorrichtung mit Sogwirbel GeneratorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Effektvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Vorrichtungen dienen beispielsweise in öffentlichen Gebäuden, Kaufhäusern, Ausstellungen, Hotels, Gaststätten und Büroräumen oder auch im Freien dazu, die Aufmerksamkeit eines Betrachters auf sich zu lenken und ihn durch ästhetisch ansprechende Formen, Farben, Konfigurationen, sich bewegende Muster oder sich ständig verändernde Gebilde zu begeistern. Immer häufiger werden solche Effektvorrichtungen auch für den privaten Gebrauch gekauft.
Es sind bereits Vorrichtungen der genannten Art bekannt, bei denen Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte und unterschiedlicher Farbe in einem transparenten Gefäss mittels elektrisch betriebener Agregate sich miteinander vermischen oder aneinander vorbeifliessen und dadurch besondere Effekte erzeugen. Bei anderen, ebenfalls bekannten Vorrichtungen dieses Bereiches werden Strömungen in Flüssigkeiten erzeugt, durch welche farbige Teilchen bewegt und durcheinandergemischt werden. Bekannt sind auch sogenannte Sprudellampen, in welchen Luftbläschen unterschiedlicher Grosse erzeugt werden und im Zusammenspiel mit dem Licht effektvoll wirken, wobei sich in der Flüssigkeit bewegende, farbige Partikel den Effekt verstärken können.
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Ein Teil dieser bereits bekannten Vorrichtungen sind kompliziert aufgebaut, dadurch serienmässig schwierig herzustellen und meist auch störungsanfällig. Bei anderen ist der dekorative Effekt beschränkt, sie wirken darum schon nach kurzer Betrachtung uninteressant, was ihrer Hauptaufgabe widerspricht. Schliesslieh besteht in diesem Bereich ein grosses Bedürfnis nach immer neuen, noch attraktiveren Effekten, die auf möglichst einfache und energiesparende Art erzeugt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Effektvorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche einfach aufgebaut ist, energiesparend arbeitet und neuartige, sehr attraktive Effekte erzeugt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Effektvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung lässt sich auf einfache Weise ein sogenannter Sogwirbel, also beispielsweise ein Wasserwirbel, erzeugen, welcher im Behälter der Vorrichtung von oben bis unten zu sehen ist. Bislang ist den meisten Betrachtern von Wasserwirbeln lediglich, wie beispielsweise bei Badewannen, eine Draufsicht auf einen derartigen Wirbel bekannt. Mittels der Erfindung ist es möglich, einen solchen Wirbel in einer vollständigen Seitenansicht zu betrachten und dabei beispielsweise auch dessen Fadenform im unteren Bereich des Wirbels zu erkennen. Mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung ist daher eine einfache Möglichkeit geschaffen, sich der Faszination eines Wirbels zu widmen. Eine solche Vorrichtung lässt sich überall aufstellen und kann beispielsweise zur Verschönerung eines Raumes, eines Parks oder eines öffentlichen Platzes dienen. Eine kostengünstige Kleinausführung dieser Vorrichtung kann auch zu einem beliebten Effektobjekt für Privatwohnungen werden, was für die kommerzielle Verwertung der Erfindung von hoher Bedeutung ist.
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Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung ist das eine Fluid Wasser, vorzugsweise destilliertes Wasser, und das andere Fluid Luft. Diese Fluide sind leicht verfügbar, preiswert und weisen zusammengenommen ein relativ geringes Gewicht auf.
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Gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung hat der Behälter eine vertikale Längsachse und ist das eine, den Sogwirbel ausbildende Fluid im unteren Bereich des Behälters abziehbar und mittels der Einrichtung im oberen Bereich des Behälters zuführbar, wenn dieses Fluid dasjenige mit der höheren Dichte ist, und im oberen Bereich des Behälters abziehbar und mittels der Einrichtung im unteren Bereich des Behälters zuführbar, wenn dieses Fluid dasjenige mit der geringeren Dichte ist. Durch die unterschiedliche Schaltung und Ausbildung der genannten Einrichtung ist also eine weitere Wahlmöglichkeit geschaffen, mit dem einen oder mit dem anderen Fluid den Sogwirbel auszubilden und dadurch das andere bzw. eine Fluid mitzureissen.
Gemäss einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist das eine, den Sogwirbel ausbildende Fluid mittels einer Düse tangential in dem Behälter einleitbar, wobei vorzugsweise die Düse zwecks Ausbildung einer spiralförmigen Bewegung des Fluids in dem Fall, dass das eine Fluid dasjenige mit der höheren Dichte ist, leicht nach unten und in dem Fall, dass das eine Fluid dasjenige mit der geringeren Dichte ist, leicht nach oben gerichtet ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise erreichen, dass das den Sogwirbel ausbildende Fluid rundherum an der Innenwand des zylindrischen Behälters entlangfliesst. Da das Fluid mit zunehmender Entfernung von der Einleitstelle in dem Behälter langsamer strömt, formt sich ein Wirbel über die gesamte Fluidsäule aus. An dem der Einleitstelle gegenüberliegenden Abschnitt des Behälters hat dieser Wirbel meist die Form eines dünnen Fadens.
Gemäss einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist die Einrichtung zum Zuführen zumindest eines der beiden Fluide in den Behälter eine Pumpe, die vorzugsweise saug- und druckseitig an den Behälter angeschlossenen ist und
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die Fluide in einem geschlossenen Kreislauf führt, wobei das den Sorgwirbel ausbildende Fluid jeweils den Hauptteil eines von der Pumpe geförderten Fluidgemisches bildet. Damit ist die erfindungsgemässe dekorative Vorrichtung zum einen leicht transportierbar, zum anderen wird für den Betrieb der Vorrichtung aufgrund der geschlossenen Kreislaufführung der Fluide kein eigener Wasseranschluss benötigt. Durch die Förderung eines Fluidgemisches ergeben sich im Bereich der Einleitstelle dieses Gemisches in den Behälter zusätzliche, auf den Zweiphasencharakter des Fluidgemisches abzielende Effekte.
Gemäss einer anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist wenigstens eines der Fluide ein Farbmittel, beispielsweise in Form von Pigmenten, auf. Dadurch kann der entstehende Wirbel bzw. der spiralförmige Fluidstrom noch besser veranschaulicht werden.
Gemäss einer anderen Ausführungsform der Erfindung hat die dekorative Vorrichtung eine zum Innenraum des Behälters gerichtete Leuchteinrichtung. Dadurch ist der Wirbel noch besser sichtbar, und insbesondere in Verbindung mit den vorerwähnten Farbmitteln findet eine weitere Effektsteigerung statt. Eine solche Vorrichtung dient im übrigen auch als Lichtspender. Diese Mehrfachfunktion ist ein wesentliches Element der vorliegenden Erfindung.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht eines oberen und eines unteren Teils einer Effektvorrichtung gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel,
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Fig. 3 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht eines oberen und eines unteren Teils einer Effektvorrichtung gemäss einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem vierten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht
einer Effektvorrichtung gemäss einem fünften Ausführungsbeispiel,
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Fig. 6 und 7 Seitenansichten der Vorrichtungen gemäss zwei praktischen Ausführungsformen,
Fig. 8 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem achten Ausführungsbeispiel,
Fig. 9 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem neunten Ausführungsbeispiel,
Fig. 10 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem zehnten Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht
einer Effektvorrichtung gemäss einem elften Ausführungsbeispiel,
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Fig. 12 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht mit entsprechender Draufsicht einer möglichen Ausbildungsform der Düse,
Fig. 13 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht mit entsprechender Draufsicht einer weiteren Ausbildungsform der Düse,
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Fig. 14 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht mit entsprechender Draufsicht einer weiteren Ausbildungsform der Düse,
Fig. 15 eine schematische, teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer Effektvorrichtung gemäss einem weiteren, in einem Wasserfall installierten Ausführungsbeispiel.
Eine Effektvorrichtung 1 ist gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel schematisch teilweise im Schnitt in Fig. 1 dargestellt. Die Vorrichtung 1 umfasst einen zylindrischen Behälter 2 aus einem zumindest teilweise durchsichtigen Material, welcher vorzugsweise aus Glas gefertigt ist. Der Behälter 2 ist an seinem unteren Ende in eine als Haltefuss ausgebildete Stützvorrichtung 3 eingesetzt und weist in seinem oberen Abschnitt ein auf das obere Ende des Behälters aufgesetztes Kopfteil 4 auf. Im Innenraum 5 des Behälters 2 befinden sich ein erstes und ein zweites Fluid 6, 7, welche nicht vollständig miteinander mischbar sind und unterschiedliche Dichten aufweisen.
In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist das erste Fluid 6 Wasser, nämlich destilliertes Wasser, und das andere, zweite Fluid 7 Luft. Zum Zuführen zumindest eines der beiden Fluide 6, 7 in den Innenraum 5 des Behälters 2 ist eine, im gezeigten Ausführungsbeispiel als Pumpe 8 ausgeformte Einrichtung vorgesehen, welche derart ausgebildet und an den Behälter 2 angeschlossen ist, dass das zugeführte Fluid 6, im vorliegenden Fall also das Wasser, im Behälter 2 einen Sogwirbel 9 ausbildet, dereinen Teil 10 des zweiten Fluids 7 mit-
25 reisst.
In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Behälters 2 abgesehen von seinem oberen Abschnitt 11 nahezu vollständig mit dem ersten Fluid 6, also dem Wasser, angefüllt. Lediglich im oberen Abschnitt 11 befindet sich das zweite, leichtere Fluid 7, nämlich die Luft.
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Der erzeugte Sogwirbel 9 dreht sich nach innen und bildet daher einen gewöhnlichen Wasserwirbel, der sich nach innen hin beschleunigt. Dieser Sogwirbel 9 setzt sich bis zur Pumpe 8, d.h. nach unten hin, fort; der Sogwirbel nimmt also schliesslich eine in Fig. 1 angedeutete Fadenform 12 an. Daraus folgt, dass sich im Zentrum des zylindrischen Behälters 2, also entlang der Längsachse 23 des Behälters 2 bzw. der Vorrichtung 1 inmitten des ersten Fluids 6 das zweite Fluid 7, also Luft, befindet. Der Sogwirbel 9 reisst also Luftpartikel in Drehrichtung, im gezeigten Ausführungsbeispiel nach unten hin, mit. Dadurch entsteht über nahezu die gesamte Länge des Behälters ein Wirbel, welcher durch den Behälter betrachtet und studiert werden kann.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist die Längsachse 23 vertikal angeordnet. Das erste, den Sogwirbel 9 ausbildende Fluid 6 ist mittels der Pumpe 8 im unteren Bereich 14 des Behälters 2 abziehbar und im oberen Bereich 11 des Behälters zuführbar, wenn dieses erste Fluid dasjenige mit der höheren Dichte ist. Dieser Fall ist in Fig. 1 gezeigt.
Gemäss einer anderen, nicht gezeigten Ausführungsform der Erfindung ist das erste, den Sogwirbel ausbildende Fluid 6 mittels der Pumpe 8 im oberen Bereich 11 des Behälters 2 abziehbar und im unteren Bereich 14 des Behälters 2 zuführbar, wenn dieses erste Fluid dasjenige mit der geringeren Dichte ist. Der letztgenannte Fall könnte beispielsweise mit Hilfe von zwei nicht miteinander mischbaren Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte realisiert werden, wenn die leichtere Flüssigkeit, also diejenige mit der geringen Dichte, im oberen Bereich des Behälters abgezogen und in dessen unteren Bereich zugeführt wird.
In dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der untere Bereich 14 des Behälters 2 über eine Leitung 15 mit der Pumpe 8 verbunden, welche das Fluidgemisch, im vorliegenden Fall also Wasser mit darin feinverteilten Luftblasen, über eine Steigleitung 16 zum oberen Bereich 11 des Behälters hin fördert, wo das Fluidgemisch mittels einer Düse 17 tangential in den Behälter 2 einleitbar ist.
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Da, wie zuvor erwähnt, ein Teil des zweiten Fluids 7 auf Grund der Fadenform 12 des Sogwirbels 9 zur Pumpe 8 gelangt, befindet sich in der saug- und druckseitig an den Behälter 2 angeschlossenen Pumpe sowie in der Steigleitung 16 ein Fluidgemisch 18, wobei der Hauptteil dieses Gemisches durch das erste Fluid 6, im vorliegenden Fall also durch das Wasser, gebildet ist. Insofern tritt aus der Düse 17 ebenfalls ein Fluidgemisch aus. Das Fluidgemisch 18 ist im Bereich der Steigleitung 16 und im Bereich der Düse 17 durch die das zweite Fluid 7, hier also die Luft, darstellende Punkte 19 symbolisiert. Zwecks Ausbildung einer spiralförmigen Bewegung des ersten Fluids 6 ist die Düse 17 in dem Fall, dass das eine Fluid 6 dasjenige mit der höheren Dichte ist, leicht nach unten und in dem Fall, dass das eine Fluid 6 dasjenige mit der geringeren Dichte ist, leicht nach oben gerichtet.
Da gemäss dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel das erste Fluid 6 Wasser und das zweite Fluid 7 Luft ist, ist die Düse hier nach unten, d.h. zum unteren Bereich 14 des Behälters hin gerichtet.
Dadurch sind die Fluide 6, 7 letztlich in einem geschlossenen Kreislauf geführt, so dass die erfindungsgemässe dekorative Vorrichtung 1 unabhängig von einem Wasser- oder Luftanschluss arbeiten kann.
Erfindungsgemäss weist eines der Fluide, im Falle des Ausführungsbeispiels gemäss Fig. 1 das erste Fluid 6, ein Farbmittel 20, beispielsweise in Form von Pigmenten, auf, um die Wirbelströmung besser zu veranschaulichen und dadurch den ästhetischen Gesamteindruck der Vorrichtung zu steigern.
Gemäss einer besonders bevorzugten Weiterbildung der Erfindung weist die. Vorrichtung 1 ferner eine zum Innenraum 5 des Behälters 2 gerichtete Leuchteinrichtung 21 auf, welche gemäss Fig. 1 in Form einer Glühlampe ausgebildet und oberhalb des oberen Bereiches 11 des Behälters 2 angeordnet ist. Dadurch
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wird der Behälter insbesondere von oben her gut beleuchtet, so dass der Sogwirbel 9 und dessen Fadenform 12 deutlich sichtbar sind.
Es ist klar, dass die Pumpe beispielsweise über einen Elektromotor 22 antreibbar ist und dass sowohl dieser Elektromotor als auch die Leuchteinrichtung 21 über nicht näher gezeigte elektrische Anschlüsse an eine Spannungsquelle angeschlossen werden können.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist teilweise in Fig. 2 gezeigt, wobei der besseren Übersicht halber in der letztgenannten Figur lediglich der obere Bereich 11 des Behälters 2 einschliesslich des Kopfteils 4 sowie ein Teil des unteren Bereiches 14 des Behälters 2 einschliesslich eines Teils der Stützvorrichtung 3 dargestellt ist.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 2 entspricht derjenigen der Fig. 1 mit der Ausnahme, dass die Pumpe 8 nicht im Bereich der Stützvorrichtung 3 sondern im Bereich des Kopfteils 4 angeordnet ist und dass eine Leuchteinrichtung 21 in dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel nicht dargestellt ist. Insofern ist der untere Bereich 14 des Behälters 2 über die Leitung 15 direkt mit der Steigleitung 16 verbunden. Das über die Steigleitung 16 angesaugte Fluidgemisch 18 wird über eine mit der Druckseite der Pumpe 8 verbundene Fluidleitung 23 tangential in den oberen Bereich 11 des Behälters 2 eingeleitet. Auch in diesem Fall ist das Ende der Fluidleitung 23 in Form einer nicht näher gezeigten Düse ausgebildet und leicht nach unten hin gerichtet.
In dem dritten, in Fig. 3 gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist ebenso wie im Fall der Fig. 2 lediglich ein Teil des oberen Bereichs 11 des Behälters 2 sowie ein Teil des unteren Bereichs 14 des Behälters
2 einschliesslich eines Teils der Stützvorrichtung 3 gezeigt. Diese Ausführungsform entspricht derjenigen der Fig. 1 mit der Ausnahme, dass die Leuchteinrichtung 21 nicht im Kopfteil 4 sondern neben der Pumpe 8 in der Stützvorrichtung
3 untergebracht ist. In diesem Fall ist die Länge der Leitung 15 zwischen dem
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unteren Bereich des Behälters und der Pumpe grosser als im Falle der Fig. 1 ausgebildet.
In dem letztgenannten Ausführungsbeispiel ist entweder die Pumpe 8 oder die Leuchteinrichtung 21 mittig angeordnet, so dass das jeweils andere Element aussermittig, d.h. näher zur Innenwand der Stützvorrichtung 3 hin positioniert ist.
Ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist in Fig. 4 schematisch dargestellt. In diesem Fall befindet sich die aus zwei Behältern 2 bestehende Vorrichtung 1 in der Mitte eines Wasserteiches 24. Die beiden Stützvorrichtungen 3 der Behälter 2 sind in den Wasserteich 24 eingesetzt. Die Behälter 2 entsprechen im wesentlichen der Darstellung der Fig. 1 mit der Ausnahme, dass am jeweiligen Kopfteil keine Leuchteinrichtung 21 und zur Förderung des Fluidgemisches 18 durch die Steigleitungen 16 für beide Behälter 2 lediglich eine Pumpe 8 vorgesehen ist. Wie im Falle der Darstellung der Fig. 1 ist die Pumpe durch den Elektromotor 22 antreibbar.
Das durch die Steigleitungen 16 nach oben geförderte Flüssigkeitsgemisch gelangt mittels der Düsen 17 in jeden der Behälter 2, bildet dort jeweils einen Sogwirbel 9 aus und strömt wie im Falle der Darstellung der Fig. 1 spiralförmig nach unten, d.h. zur jeweiligen Stützvorrichtung 3 hin. Die Pumpe 8 ist so angeschlossen, dass sie in der Lage ist, das Flüssigkeitsgemisch aus jedem der beiden Stützvorrichtungen 3 durch die mit der jeweiligen Stützvorrichtung verbundene Steigleitung 16 nach oben zu den Düsen 17 zu fördern.
Ein fünftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist in Fig. 5 dargestellt. In diesem Fall ist die Steigleitung 16 als die Aussenfläche des Behälters 2 ringförmig umgebende Rohrleitung ausgebildet. Diese ist an ihrem unteren Ende mit der Pumpe 8 und an ihrem oberen Ende mit zwei Düsen 17 verbunden, welche die durch die ringfömige Steigleitung 16 geförderte Flüssigkeit bzw. das darin befindliche Flüssigkeitsgemisch wie im Falle der Darstellung
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der Fig. 1 tangential in den Innenraum 5 des Behälters 2 einleiten. In diesem Fall ist die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 sehr kompakt ausgebildet. Es ist klar, dass auch mehr als zwei gegenüberliegende Düsen 17 bei dieser Ausführungsform vorgesehen sein können. So ist es beispielsweise auch möglich, das Fluidgemisch über vier gleichmässig über die Innenfläche des Behälters 2 verteilte Düsen 17 in den Behälter einzuleiten.
Zwei praktische Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 sind in den Fig. 6 und 7 gezeigt.
Im Falle der Ausführungsform gemäss Fig. 6 ist der Kopfteil 4 sowie die Stützvorrichtung 3 über den Behälter 2 gesteckt und weisen den selben zylindrischen Querschnitt auf. Die Stützvorrichtung 3 ist mit dem Fuss 26 verbunden und gewährleistet einen guten Stand der Vorrichtung 1. Der Kanal 25 hat einen U-förmigen Querschnitt, ist mit dem Kopfteil 4 und der Stützvorrichtung 3 verbunden und dient als Halterung, Blende und Reflektor der Leuchteinrichtung 21, kann aber auch die Funktion eines Leitungskanal übernehmen, zudem hält er den Kopfteil 4 und die Stützvorrichtung 3 statisch zusammen.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 7 ist der Kopfteil 4 sowie die Stützvorrichtung 3 über den Behälter 2 gesteckt und weisen einen gegen oben verjüngenden zylindrischen Querschnitt auf, wobei der Kopfteil 4 ein abgerundet äusseres Ende 28 aufweist. Die Stützvorrichtung 3 und der Fuss 26 sind zu einem Teil ausgebildet. Der Kanal 25 entfällt bei dieser Ausführung, kann aber auch in diese integriert werden. Die Leuchteinrichtung 21 ist im Bereich der Stützvorichtung 3 untergebracht und könnte durch Lichtleiter oder Lichtreflektoren auch eine seitliche Beleuchtung in den Innenraum des Behälters 2 bewirken.
Wie aus den Fig. 6 und 7 ersichtlich, sind diese praktischen Ausführungsformen ästhetisch besonders ansprechend ausgestaltet und gestatten eine genaue Beobachtung des sich im sichtbaren Teil des jeweiligen Behälters 2 ausbildenden Sogwirbels.
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Die Düsen 17 können drehbar bzw. schwenkbar im oberen oder unteren Bereich des Behälters 11, 14 angebracht sein und einen schlitzförmigen oder einen runden bzw. elliptischen Querschnitt aufweisen. Letzterer wird beispielsweise ausgebildet, dass der Querschnitt der Düse schräg zu deren Längsachse ausgebildet ist.
Eine achte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist teilweise in Fig. 8 dargestellt. Sie entspricht weitgehend dem Beispiel gemäss Fig. 1 und entsprechender Beschreibung , unterscheidet sich aber von dieser dadurch, dass die Düse 17 nicht im oberen Bereich 11 des Behälters 2, sondern im unteren Bereich 14 des Behälters 2 angeordnet ist, sodass die Steigleitung 16 etliches kürzer wird. Eine zusätzliche Leuchteinrichtung 21 ist seitlich am Behälter 2 vorgesehen.
Eine solche Ausbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung ist sehr einfach und kompakt in ihrem Aufbau, dadurch kostengünstig und funktionssicher. Durch das Einleiten der Fluide im unteren Bereich 14 ist eine minimale Höhenüberwindung erforderlich, was den Energiebedarf reduziert und die Leistung steigert. Es wird auch daran gedacht, dass mehrere Behälter in denen sich Sogwirbel ausbilden, mittels einer oder mehreren Pumpe betrieben werden können.
Ein neuntes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist teilweise in Fig. 9 dargestellt. Es entspricht weitgehend demjenigen gemäss Fig. 8, unterscheidet sich aber von diesem dadurch, dass der Behälter 2 bis hinunter zum Fuss 26 ausgebildet und durch einen Zwischenboden 35 in zwei Kammern unterteilt ist, so dass das Fluid durch den Zwischenboden 35 in den untersten Bereich 36 abziehbar und mittels der in dem untersten Bereich 36 befindlichen Einrichtung 8 durch eine im Zwischenboden 35 ausgebildete Düse 17 tangential einleitbar ist.
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Auf diese Weise kann die erfindungsgemässe Vorrichtung noch kompakter ausgebildet werden, denn sämtliche Anschlüsse und die Pumpe befinden sich im Behälter 2 und damit im Fluid 6/7, sodass keine besonderen Abdichtungsmassnahmen erforderlich sind. Von besonderer Bedeutung ist zudem, dass die Pumpe vom umgebenden Fluid 6 gekühlt und schallgedämmt wird.
Ein zehntes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist teilweise in Fig. 10 gezeigt. Es entspricht weitgehend demjenigen gemäss Fig. 9, unterscheidet sich aber von diesem dadurch, dass die Pumpe 8 derart ausgebildet und an den Zwischenboden 35 angeschlossen ist, dass die Fluide 6,7 vom unteren Bereich des Behälters 14 in den untersten Bereich des Behälter 36 gefördert werden und durch die Verdrängung der Fluide 6,7 ohne Steigleitung 16 durch die im Zwischenboden 35 befindlichen Düsen 17 dem unteren Bereich des Behälters 14 tangential zugeführt werden. Es ist offensichtlich, dass bei einer solchen Ausführungsform auch mehr als zwei sich gegenüberliegende Düsen 17 vorgesehen werden können. So ist es beispielsweise auch möglich, das Fluidgemisch über vier kreisförmig angeordnete Düsen 17 in den unteren Bereich des Behälters 14 einzuleiten.
Ein elftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung ist teilweise in Fig. 11 dargestellt. Es entspricht weitgehend demjenigen gemäss Fig. 10, unterscheidet sich aber von diesem dadurch, dass der unterste Bereich des Behälters 36, in dem sich die Einrichtung 8 zum Zuführen der Fluide befindet, kleiner ausgebildet ist. Zudem befindet sich der Elektromotor 22 bei dieser Aus-
25 führungsform in der Stützvorrichtung 3.
Eine mögliche Düsenausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist teilweise in Fig. 12 gezeigt. Die Düse 17 gemäss Fig. 12 bezieht sich auf die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung und die entsprechende Beschreibung. Diese Düse 17 ist so ausgebildet und an die Innenwand des Behälters 2 angeschlossen, dass sie die Fluide 6,7 ablenkt und tangential an der Innenwand des Behälters einleitet. Es ist klar, dass die Einleitrichtung der Düse 17 die Drehrichtung des
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Sogwirbels bestimmt und in die entgegengesetzte Richtung wirken kann. So ist es beispielsweise in einer anderen Ausführungsform möglich, dass der Sogwirbel 9 und die Fluide 6,7 in die andere Richtung drehen.
Eine weitere Düsenausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist teilweise in Fig. 13 gezeigt. Die Düse 17 gemäss Fig. 13 bezieht sich auf die in Fig. 8 gezeigte Vorrichtung und die entsprechende Beschreibung. Die Düse 17 ist so ausgebildet und an den Zwischenboden 35 angeschlossen, dass sie die Fluide 6,7 ablenkt und tangential an der Innenwand des Behälters 2 in den unteren Bereich des Behälters 14 einleitet. Es ist offensichtlich, dass die Einleitrichtung der Düse 17 die Drehrichtung des Sogwirbels bestimmt und in die entgegengesetzte Richtung wirken kann. Es ist also beispielsweise in einer anderen Ausführungsform möglich, dass der Sogwirbel 9 und die Fluide 6,7 in die andere Richtung drehen.
Eine weitere Düsenausführung der erfindungsgemässen Vorrichtung 1 ist teilweise in Fig. 14 gezeigt. Diese Düse bezieht sich auf die in Fig. 9.10.11 gezeigten Vorrichtungen und die entsprechenden Beschreibungen. Die Düse 17 ist hier im Zwischenboden 35 so ausgebildet und angeschlossen, dass sie die FIuide 6,7 ablenkt und tangential an der Innenwand des Behälters 2 in den unteren Bereich des Behälters 14 einleitet. Der Querschnitt der Düse ist schräg zu deren Längsachse ausgebildet. Es ist klar, dass die Einleitung der Düse 17 die Drehrichtung des Sogwirbels bestimmt und entgegengesetzt ausgerichtet sein kann. Offensichtlich ist ferner, dass bei dieser Ausführungsform auch mehr als zwei sich gegenüberliegende Düsen 17 vorgesehen werden können, beispielsweise vier kreisförmig angeordnete Düsen, welche das Fluidgemisch in den unteren Bereich des Behälters leiten.
Fig. 15 stellt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung 1 dar, wobei diese an ein fliessendes Wasser angeschlossen oder in diesem installiert ist. Das Wasser strömt beispielsweise über eine feste Stufe 30, so dass ein Wasserfall 31 oder eine Stromschnelle entsteht. Es ist bekannt, dass der Wasserfall zahl-
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reiche Verwirbelungen aufweist, welche in der Fig. 15 schematisch angedeutet sind.
Bei dieser Ausführungsform gemäss Fig. 15 ist also die Vorrichtung 1 unmittelbar in oder an einem strömenden Gewässer installiert. Deshalb entfällt die Pumpe, und die Einrichtung 8 zum Zuführen des Wassers weist eine Zuleitung 33 auf, deren eines Ende mit dem unteren Bereich 14 des zylindrischen Behälters 2 und dessen gegenüberliegendes, anderes Ende in das fliessende Gewässer 29 derart eintaucht, dass das in Richtung des Pfeiles B strömende Wasser zu einem geringen Teil in die Zuleitung 33 und damit in den zylindrischen Behälter 2 zwecks Ausbildung des Sogwirbels 9 strömen kann.
Es ist klar, dass der Druck und die Geschwindigkeit des durch die Zuleitung in den Behälter 2 strömenden Wassers derart dosiert werden, dass im Innenraum 5 des Behälters 2 der gewünschte Sogwirbel 9 entsteht. Dazu kann es vorteilhaft sein, das in das fliessende Gewässer 29 eintauchende Ende 34 der Zuleitung 33 in Strömungsrichtung des durch die Zuleitung fliessenden Wassers konisch zu verjüngen, so dass die Geschwindigkeit des Wassers durch den Diffusoreffekt erhöht wird.
Wie zuvor erwähnt, ist die Lage der Zuleitung 33 so zu wählen, dass das in den Behälter 2 eintretende Wasser den gewünschten Sogwirbel 9 erzeugt. Es kann insofern auch sinnvoll sein, die Zuleitung im Bereich des Wasserfalls 31 aufgrund der höheren Strömungsgeschwindigkeit des Wassers in diesem Bereich einzutauchen.
Die Leitung 15 am unteren Bereich 14 des Behälters 2 taucht in den dem Wasserfall 31 in Strömungsrichtung nachgeordneten Bereich des Gewässers 29 ein, so dass hier in der Leitung ein gewisser Sogeffekt entsteht.
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Diese Ausführungsform 15 benötigt keinerlei elektrische Energie, da der Wirbel allein durch die durch Gravitation erzeugte, kinetische Energie des strömenden
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Wassers generiert wird. Insofern arbeitet diese Vorrichtung besonders umweltfreundlich und bietet einen naturnahen Einblick in die Entstehung und Ausbildung eines Wirbels.
Natürlich wird auch an Ausführungsformen gedacht, bei denen die erfindungsgemässe Vorrichtung im Sinne von Fig. 15 in oder an Flüssen oder gar stillen Gewässern installiert wird und der Sogwirbelwirbel mittels dem durch Höhendifferenzen entstehendem Wasserdruck erzeugt wird.
Eine nicht gezeigte Ausführungsform einer weiterer Art sei erwähnt, bei welcher ein Sogwirbel, der in einem mit Wasser zumindest teilweise gefüllten Behälter erzeugt wird und zu einer stärkeren Befeuchtung der Umgebungsluft genutzt wird. Der Behälter ist nach oben offen, aus dem die Verdunstung austritt. Das in dieser oben erwähnten Art bewegte Wasser, erzielt eine stärkere Verdunstung als vergleichbares stilles Wasser. Die erfindungsgemässe Vorrichtung erhält damit nebst der dekorativen auch eine wichtige, gesundheitlich-hygienische Bedeutung und wird damit zur multifunktionalen Vorrichtung.
Nachfolgend wird der Betrieb einer erfindungsgemässen Vorrichtung mit Bezug auf die Fig. 8 näher erläutert, wobei die Strömungsführung der Fluide 6, 7 bzw. des Fluidgemisches 18 durch kleine Pfeile A angedeutet ist. Diese sind im übrigen auch in den Fig. 2-5 dargestellt.
Das erste Fluid 6, eine Flüssigkeit, wird über die Leitung 15 von der Pumpe 8 zusammen mit einem geringen Teil an zweitem Fluid 7, hier Luft, angesaugt und druckseitig durch die Steigleitung 16 zur Düse 17 gefördert. Obgleich die Pumpe grösstenteils das erste Fluid 6 fördert, wird mittels der Pumpe 8 genaugenommen ein Fluidgemisch aus erstem Fluid 6 und zweitem Fluid 7 zur Düse 17 gefördert, da ein geringer Anteil des zweiten Fluids zusammen mit einem Grossteil des ersten Fluids von der Pumpe aus dem Behälter 2 angesaugt wird.
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Mit Hilfe der Düse wird das Fluidgemisch tangential nach oben hin im unteren Bereich 14 des Behälters 2 in dessen Innenraum 5 eingeleitet, so dass sich oberhalb der Düse 17 ein Sogwirbel 9 ausbildet, welcher sich spiralartig vom oberen Bereich 11 bis zum unteren Bereich 14 des Behälters 2 ausbildet.
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Der sich ausbildende Wirbel einschliesslich der besonderen Fadenform 12 des Wirbels, in welchem sich das zweite Fluid 7, in diesem Fall Luft, befindet, wird mittels der Leuchteinrichtung 21, in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel also von oben und seitlich angestrahlt, so dass die Strömungsführung im Behälter für einen Betrachter gut sichtbar ist.
Nachfolgend wird zu den gezeigten und erwähnten Ausführungsbeispielen näher auf die visuellen Merkmale, eines durch die erfindungsgemässen Vorrichtung erzeugten Sogwirbels, und den daraus entstehenden Effekten eingegangen.
Der Sogwirbel bildet sich zu einer, auf einer Seite breiteren und auf der gegenüberliegenden Seite dünneren Form aus, die sich in der Gestalt dadurch auszeichnet, dass sich eine spiralartige Verschraubung sehen lässt, die den Eindruck erweckt, dass sich die Verschraubung nach oben hin bewegt, also ausschraubt, bzw. anders ausgeführt nach unten hin einschraubt. (Verschraubung bzw. Verwindung)
Der Sogwirbel weist zudem nebst seiner drehenden Bewegung, eine leicht schlangenförmige, unregelmässige Bewegung auf.
Die Grosse des Sogwirbels ist von der Grosse des Behälters, der Fördermenge der Fluide sowie vom Widerstand des stehenden Behälters gegenüber der drehenden Fluide abhängig und kann durch diese bestimmt und reguliert werden, deren Verhältnisse sich entscheidend auf die erwähnten Merkmale auswirken, zudem wird die Grosse des Sogwirbels durch den zylindrisch transparenten Körper sowie durch das Fluid optisch vergrössert.
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Durch die seitliche Leuchteinrichtung wird der Sogwirbel von weit her sichtbar, da er das Licht über seine ganze Länge nach aussen hin reflektiert, zudem entsteht durch die seitliche Beleuchtung und die an der Innenwand des zylindrischen Behälters entstehende Reflektion ein gewisser Phantomsogwirbel, der als ein zweiter, schwächer leuchtenden Sogwirbel von diversen Seiten spiegelverkehrt, hologrammartig erkannt werden kann. Ein vor der Leuchteinrichtung angebrachter Farbfilter kann die Farben des Sogwirbels, bzw. die Farben seiner Reflektion bestimmen.
Die Pigmente oder Kleinteile die beispielsweise aus PET Kunstoff bestehen und eine Grosse zwischen 0 bis 2 Milimeter aufweisen, können den Fluiden beigegeben werden. Diese bewegen sich auf unterschiedlichen Kreisbahnen spiralförmig um den Sogwirbel, der sie letztlich mitreisst. Die ansteigende Geschwindigkeit der sich dem Sogwirbel annähernden Kleinteile erstreckt sich bis hin zu einer, für das Auge unverfolgbaren Geschwindigkeit und zeigt die sich gegen Innen steigernde Geschwindigkeit der Fluide und deren Strömung auf eindrückliche Weise.
Somit ist eine Effektvorrichtung mit Sogwirbel Generator geschaffen, die nebst den erwähnten Effekten ein in der Natur vorkommendes Ereigniss nachbildet und den Betrachter mittels unserer Elemente fasziniert.
Claims (17)
1. Effektvorrichtung mit einem Behälter (2) aus einem zumindest teilweise durchsichtigen Material zur Aufnahme von wenigstens zwei Fluiden (6, 7), dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mit einer in dem Behälter einen Sogwirbel (9) erzeugenden Einrichtung (8) versehen ist, und dass an den Behälter (2) eine Einrichtung zum Nachfüllen von Fluid angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Fluid (6) flüssig und das andere Fluid (7) gasförmig ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass beide Fluide (6, 7) flüssig sind und vorzugsweise unterschiedliche Dichten aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Fluide (6, 7) gasförmig sind und vorzugsweise unterschiedliche Dichten aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Fluid (6) Wasser, vorzugsweise destilliertes Wasser, und das andere Fluid (7) Luft ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) eine vertikale Achse (13) hat und dass das eine, den Sogwirbel (9) ausbildende Fluid (6) im unteren Bereich (14) des Behälters (2) abziehbar und im oberen Bereich (11) des Behälters (2) zuführbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) eine vertikale Achse (13) hat und dass das den Sogwirbel (9) bildende Fluid im oberen Bereich des Behälters (2) abziehbar und im unteren Bereich des Behälters (2) zuführbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) eine vertikale Achse (13) hat und dass das eine, den Sogwirbel (9) ausbildende Fluid (6) im unteren Bereich (14) des Behälters (2) abziehbar und ebenfalls im unteren Bereich (14) des Behälters zuführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) eine vertikale Achse (13) hat und durch einen Zwischenboden (35) in zwei Kammern unterteilt ist, so dass das eine den Sogwirbel (9) ausbildende Fluid (6) von dem Bereich (14) oberhalb des Zwischenbodens (35) in dem Bereich (36) unterhalb des Zwischenbodens (35) abziehbar und durch den Zwischenboden (35) hindurch in den Bereich oberhalb des Zwischenbodens zurückführbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das eine den Sogwirbel (9) ausbildende Fluid (6) mittels einer Düse (17) tangential in den Behälter (2) einleitbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Düse zum Ausbilden einer spiralförmigen Bewegung des Fluids leicht nach unten oder leicht nach oben gerichtet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Zuführen eine Pumpe (8) ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fluide (6, 7) mittels einer saug- und druckseitig an dem Behälter (2) angeschlossenen Pumpe (8) in einem geschlossenen Kreislauf geführt sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Fluide (6, 7) ein Farbmittel (20), beispielsweise in Form von Pigmenten, aufweist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Fluide (6, 7) Festpartikel aufweist, beispielsweise farbige PET Kunststoffteilchen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine zum Innenraum (5) des Behälters (2) gerichtete Leuchteinrichtung (21) vorgesehen ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchteinrichtung (21) parallel zur Achse des Behälters (13) ausgerichtet ist.
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| DE10241091A1 (de) * | 2002-09-02 | 2004-03-18 | Paul Mirow | Vorrichtung zur Beeinflussung des Lichts in einem Raum |
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2001
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