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DE20118705U1 - Montagesystem für Abdeckelemente für den Innenausbau - Google Patents

Montagesystem für Abdeckelemente für den Innenausbau

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DE20118705U1
DE20118705U1 DE20118705U DE20118705U DE20118705U1 DE 20118705 U1 DE20118705 U1 DE 20118705U1 DE 20118705 U DE20118705 U DE 20118705U DE 20118705 U DE20118705 U DE 20118705U DE 20118705 U1 DE20118705 U1 DE 20118705U1
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DE
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cover element
leg
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connection
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DE20118705U
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Hofstetter & Co Holzindustrie
Original Assignee
Hofstetter & Co Holzindustrie
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Application filed by Hofstetter & Co Holzindustrie filed Critical Hofstetter & Co Holzindustrie
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    • E04BUILDING
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    • E04F19/00Other details of constructional parts for finishing work on buildings
    • E04F19/02Borders; Finishing strips, e.g. beadings; Light coves
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    • E04F19/045Hygienic or watertight plinths
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    • E04F19/0463Plinths fixed by snap-action in a direction perpendicular to the wall
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Description

Hofstetter+Co. Holzindustrie GmbH H 49 - S/gh
84303 Eggenfelden
Montagesystem für Abdeckelemente für den Innenausbau
Die Erfindung betrifft ein Montagesystem der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art.
Typische Beispiele für Abdeckelemente, die mit derartigen Montagesystemen in lösbarer Weise montiert werden sollen, sind Fußbodenleisten zur Abdeckung des Übergangs zwischen einer Wand und dem Fußboden oder Abdeckleisten für den Übergang zwischen einer Küchen-Arbeitsplatte und einer Wand, an welche diese Platte anstößt. Die Erfindung ist in gleicher Weise aber auch auf beliebige andere Arten von Abdeckelementen anwendbar, insbesondere solche, die nicht leistenförmig ausgebildet sind, sondern eine im Vergleich zu ihrer Höhe kurze Längserstreckung besitzen.
Abdeckelemente der eben beschriebenen Art werden entweder unmittelbar an der Wand oder dem Boden bzw. der Arbeitsplatte angenagelt oder mit Hilfe von Befestigungselementen montiert, die eine geringe Längserstreckung besitzen und in regelmäßigen Abständen an die Wand angeschraubt werden. Diese Befestigungselemente besitzen nach oben weisende, vorstehende Krallen oder Klauen, auf die das Abdeckelement mit einer an seiner Rückseite vorgesehenen Nut von oben her durch eine im wesentlichen parallel zur Wand erfolgende translatorische Bewegung aufgesteckt wird.
Nachteilig an diesen bekannten Vorrichtungen ist, daß eine relativ große Wahrscheinlichkeit besteht, daß durch einen versehentlichen Stoß, beispielsweise mit einem Staubsauger oder dergleichen eine der Richtung der Montagebewegung entgegengesetzt gerichtete Kraft auf das Abdeckelement ausgeübt wird, so daß sich die Verbindung zwischen Abdeckelement und Befestigungselement unabsichtlich löst. Auch ist es schwierig, die Befestigungselemente in ihrer Höhe über dem Boden so exakt an der Wand zu montieren, daß das von oben her aufgesteckte Abdeckelement gleichmäßig am Boden anliegt. Ein dichter Anschluß zwischen dem Abdeckelement einerseits und dem Boden und/oder der Wand andererseits ist nicht möglich.
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Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Montagesystem der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine einfache und schnelle Befestigung des Abdeckelementes am Befestigungselement ermöglicht, dabei aber die Gefahr einer unbeabsichtigten Demontage erheblich vermindert und gleichzeitig einen dichten Abschluß zum Boden und/oder zur Wand hin gewährleistet. ^7
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 niedergelegten Merkmale vor.
Dadurch, daß das Befestigungselement L-förmig ausgebildet ist, kann es mit seinen beiden Schenkeln parallel zur Wand und zu dem an sie anschließenden Boden bzw. Arbeitsplatte oder dergleichen angeordnet werden, so daß es insbesondere dann, wenn es leistenförmig ausgebildet ist, die abzudeckende Fuge völlig überdeckt. Weiterhin ermöglicht die L-Form, zwei Verbindungsanordnungen zwischen dem Befestigungselement und dem Abdeckelement vorzusehen, von denen die eine im Bereich des freien Endes des vertikalen L-Schenkels und die andere im Bereich des freien Endes des horizontalen L-Schenkels angeordnet ist. Zum Fügen dieser beiden Verbindungsanordnungen wird das Abdeckelement auf das montierte Befestigungselement nicht mehr wie bisher üblich durch eine rein translatorische Bewegung parallel zur Wand aufgeschoben, sondern durch eine Dretv/Kippbewegung um seine parallel zur Fuge zwischen Wand und Boden verlaufende Achse montiert. Um dies zu ermöglichen, können die beiden Verbindungsanordnungen beispielsweise als Steck-, Klemm- und/oder Rastverbindungen ausgebildet sein.
Dabei ist es nicht erforderlich, daß beide Verbindungen zur gleichen Kategorie gehören. Vielmehr sind alle solche Kombinationen unterschiedlicher Verbindungsarten möglich, welche die oben erwähnte Dreh-/Kippbewegung zur Durchführung der Montage ermöglichen.
Erfindungsgemäß umfaßt jede Verbindungsanordnung zwei Verbindungselemente, von denen jeweils eines am Befestigungselement und das andere auf der dem Befestigungselement zugewandten Rückseite des Abdeckelementes vorgesehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, das Abdeckelement so auszubilden, daß es im montierten Zustand das Befestigungselement und die Verbindungsanordnungen vollständig verdeckt, so daß diese nach der Montage nicht mehr sichtbar sind.
Vorteilhafterweise setzt sich wenigstens einer der beiden L-Schenkel des Befestigungselementes in einer weich-elastischen Dichtlippe fort, die bei der Montage gegen den Boden und/oder die Wand angedrückt wird. Auch diese Dichtlippe kann im montierten Zustand durch das Abdeckelement vollständig verdeckt sein. Sie ermöglicht es, insbesondere den horizontalen L-Schenkel des Befestigungselementes geringfügig oberhalb des Bodens oder der Arbeitsplatte zu montieren,
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da sie den verbleibenden Spalt wasserdicht verschließt. Dies bietet überdies den Vorteil, daß praktisch keine Trittschallübertragung vom Boden auf die Wand erfolgt.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Montagesystems sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht durch das Befestigungselement einer ersten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Montagesystems, bei dem die beiden Verbindungsvorrichtungen als Steck- und Klemmverbindungen ausgebildet sind,
Fig. 2a
bis 2c drei Phasen des Montagevorgangs eines Abdeckelementes auf
dem Befestigungselement gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht des Befestigungselementes einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Montagesystems, bei der die Verbindungsvorrichtungen als Klemm- und Rastvorrichtung ausgebildet sind, und
Fig. 4a
bis 4c drei Phasen des Montagevorgangs eines Abdeckelementes auf
dem Befestigungselement gemäß Fig. 3.
Das in Fig. 1 gezeigte Befestigungselement 1 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet und umfaßt zwei Schenkel 2, 3, von denen der eine im montierten Zustand im wesentlichen vertikal verläuft, während sich der andere im wesentlichen horizontal erstreckt.
Im vertikal verlaufenden Schenkel 2 ist ein durchgehendes Montageloch 4 vorgesehen, durch das sich im montierten Zustand eine Schraube 5 (siehe Fig. 2a bis 2c) in eine beispielsweise von einer vertikalen Wand 6 gebildete Tragstruktur hinein erstreckt. Alternativ oder ergänzend zur Schraubbefestigung kann das Befestigungselement 1 an der Wand 6 auch durch Kleben und/oder Nageln befestigt werden.
Im Bereich des freien Endes des vertikal verlaufenden Schenkels 2 ist ein Verbindungselement 7 vorgesehen, das im gezeigten Querschnitt in etwa hakenförmig ausgebildet ist und einen vom vertikalen Schenkel 2 in etwa horizontal abstehenden, vergleichsweise steifen Steg 8 umfaßt, der in eine hakenförmige
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Spitze 9 übergeht, deren V-förmig vom Steg 8 abstehender freier Schenkel 10 schräg nach unten weist.
Die Spitze 9 ist so elastisch ausgebildet, daß der nach unten weisende Schenkel 10 federnd zum horizontalen Steg 8 hin nach oben gedrückt werden kann und in dieser Stellung eine nach unten gerichtete Kraft ausübt, weil er aufgrund der Elastizität der Anordnung versucht, in die in Fig. 1 gezeigte Stellung zurückzukehren.
Im Bereich des freien Endes des horizontal verlaufenden Schenkels 3 des Befestigungselementes 1 ist ein weiteres Verbindungselement 12 vorgesehen, das von einem im wesentlichen steifen, parallel zum vertikalen Schenkel 2 des Befestigungselementes 1 nach oben vorstehenden Steg gebildet wird.
Das freie Ende des horizontalen Schenkels 3 setzt sich in einer weich-elastischen Lippe 14 fort, die gegen die horizontale Achse des Schenkels 3 nach unten gekrümmt ist.
Wie man insbesondere den Fig. 2a bis 2c entnimmt, ist das Befestigungselement 1 so an der Wand 6 montiert, daß sein horizontaler Schenkel 3 sich knapp oberhalb eines Bodens 16 von der Wand 6 weg erstreckt. Dadurch wird die Lippe 14 nach oben gedrückt und liegt federnd an diesem Boden 16 an, um hier einen dichten Anschluß herzustellen.
Diese Ausgestaltung ist in mehrfacher Hinsicht vorteilhaft: Einerseits wird durch sie eine Trittschallübertragung vom Boden 16 auf die Wand 6 nahezu vollständig verhindert, zumindest gegenüber bekannten Systemen stark reduziert. Somit kann das Abdeckelement 18 als Schallschutzleiste verwendet werden. Außerdem wird ein Feuchteschutz für die vom Abdeckelement überdeckte Fuge erzielt. Insbesondere bei schwimmend verlegten Fußböden ergibt ein Staubschutz, da aus dem Dehnmaterial durch das „Pumpen" des Bodens austretende Stäube (z.B. aus Glas- oder Steinwolle) aufgrund der Wirkung der Dichtlippe 14 nicht in den Raum gelangen können.
Wie man den Fig. 2a bis 2c entnimmt, umfaßt das am Befestigungselement 1 zu befestigende Abdeckelement 18 zwei zueinander in einem stumpfen Winkel verlaufende Schenkel 19, 20, von denen sich der eine im montierten Zustand im wesentlichen vertikal erstreckt, während der andere vom unteren Ende des vertikalen Schenkels 19 schräg nach unten soweit verläuft, daß er im montierten Zustand mit seiner Stirnfläche 24 auf dem horizontalen Schenkel 3 des Befestigungselementes 1 aufliegt.
In der Rückseite des vertikalen Schenkels 19 des Abdeckelementes 18 ist eine Vertiefung 22 vorgesehen, die dann, wenn das Abdeckelement 18 als senkrecht
zur Zeichenebene der Figuren verlaufende Leiste ausgebildet ist, die Form einer in Längsrichtung der Leiste verlaufenden, horizontalen Nut besitzt.
In der Stirnfläche 24, mit welcher der schräg nach unten verlaufende Schenkel 20 des Abdeckelementes 18 am horizontalen Schenkel 3 des Befestigungselementes 1 anliegt, ist eine weitere Vertiefung 26 vorgesehen, die im oben erwähnten Fall als vertikale Längsnut ausgebildet ist.
Das Verbindungselement 7 bildet zusammen mit der Vertiefung 22 eine erste Verbindungsanordnung, während das weitere Verbindungselement 12 zusammen mit der weiteren Vertiefung 26 eine zweite Verbindungsanordnung darstellt.
In den Fig. 2a bis 2c ist der mit Hilfe dieser beiden Verbindungsanordnungen erfolgende Montagevorgang des Abdeckelementes 18 auf dem an einer Wand 6 montierten Befestigungselement 1 dargestellt.
Wie man der Fig. 2a entnimmt, wird zunächst das Abdeckelement 18 mit der in der nach unten weisenden Stirnfläche 24 vorgesehenen Vertiefung 26 auf das nach oben vorstehende, vergleichsweise starre, stegförmige Verbindungselement 12 aufgesteckt, wobei die Rückseite des vertikalen Schenkels 19 des Abdeckelementes 18 noch einen gewissen Abstand zum vertikalen Schenkel 2 des Befestigungselementes 1 aufweist und zu diesem unter einem spitzen Winkel verläuft.
Nach dem Aufstecken der Vertiefung 26 auf das Verbindungselement 12 wird das Abdeckelement in Richtung des Pfeiles K (Fig. 2b) zum vertikalen Schenkel 2 des Befestigungselementes 1 hin gekippt, so daß die hakenförmige Spitze 9 des ersten Verbindungselementes 7 des Befestigungselementes 1 in die nutförmige Vertiefung 22 auf der Rückseite des vertikalen Schenkels 19 des Abdeckelementes 18 eintritt.
Die vertikale lichte Weite der Vertiefung 22 ist etwas kleiner als die vertikale Erstreckung des schräg nach unten stehenden freien Schenkels 10 des Verbindungselementes 7, so daß dann, wenn das Abdeckelement 18 so, wie in Fig. 2c gezeigt, völlig gegen den vertikalen Schenkel 2 des Befestigungselementes 1 angedrückt wird, dieser Schenkel 10 elastisch nach oben gedrückt wird. Da er, wie oben erwähnt, versucht, in seine ursprüngliche Lage zurückzukehren, drückt er mit einer entsprechenden Kraft gegen die Innenwand der nutförmigen Vertiefung 22, so daß hier eine Klemmverbindung zwischen dem Befestigungselement 1 und dem Abdeckelement 18 erfolgt.
Mit Hilfe der beiden Verbindungsanordnungen 7, 22 (Klemmverbindung) und 12, 26 (Steckverbindung) wird das Abdeckelement 18 in lösbarer Weise mit dem Befestigungselement 1 so verbunden, daß es sowohl gegen eine vertikale als
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auch gegen eine horizontale Verschiebung (letztere in Richtung des horizontalen Schenkels 3 des Befestigungselementes 1) gesichert ist. Ein Lösen des Abdeckelementes 18 aus der dargestellten Verbindung ist nur dadurch möglich, daß die durch den Pfeil K angedeutete Dreh-/Kippbewegung in ihrer Richtung umgekehrt wird. Die Wahrscheinlichkeit, daß eine solche Dreh-/Kippbewegung versehentlich durch einen unabsichtlichen Stoß erfolgt, ist wesentlich geringer, als eine versehentliche Parallelverschiebung in horizontaler oder vertikaler Richtung.
Das in Fig. 3 gezeigte Ausführungsbeispiel eines Befestigungselementes 1' besitzt im wesentlichen die gleiche Form wie das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel. Insbesondere sind das im Bereich des freien Endes des vertikalen Schenkels 2 vorgesehene Verbindungselement 7 und die das freie Ende des horizontalen Schenkels 3 verlängernde Lippe 14 in gleicherweise ausgebildet wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 1 und 2.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Ausführungsformen besteht in der Ausbildung des Verbindungselementes 28 am freien Ende des horizontalen Schenkels 3 des Befestigungselementes 1' und seines komplementären Verbindungselementes, nämlich der Vertiefung 29 in der im montierten Zustand dem horizontalen Schenkel 3 des Befestigungselementes 1' zugewandten Stirnfläche 24 des Abdeckelementes 18". (Fig. 4a bis 4c)
Wie man Fig. 3 entnimmt, ist das freie Ende des horizontalen Schenkels 3 des Befestigungselementes 1' V-förmig so ausgebildet, daß der eine V-Schenkel vom horizontalen Schenkel 3 gebildet wird, während der andere V-Schenkel schräg nach oben und hinten, d.h. zum vertikalen Schenkel 2 des Befestigungselementes V hin gerichtet ist. Dieser obere V-Schenkel kann elastisch federnd nach unten gedrückt werden und schnappt dann, wenn keine Verformüngskraft mehr ausgeübt wird, in seine ursprüngliche Lage zurück.
Die im Falle einer Abdeckleiste ebenfalls nutförmige Vertiefung 29 im Abdeckelement 18' ist wesentlich flacher als die Vertiefung 26 des Abdeckelementes 18, besitzt aber in Richtung der Stirnfläche 24 eine wesentlich größere Länge. Wie man vor allem den Fig. 4a bis 4c entnimmt, wird hier bei der Montage das Abdeckelement 18' zunächst mit seiner oberen Vertiefung 22 auf das Verbindungselement 7 aufgesteckt, wobei es so verkippt ist, daß die Stirnfläche 24 noch vor dem freien Ende des horizontalen Schenkels 3 des Befestigungselementes T liegt. Wird dann, wie in den Fig. 4b und 4c dargestellt, das Abdeckelement 18' in Richtung des Pfeiles K' um seine senkrecht zur Zeichenebene stehende Längsachse gekippt oder geschwenkt, so gleitet der die Vertiefung 29 begrenzende Steg 30 über den nach oben weisenden V-Schenkel des Verbindungselementes 28 hin weg und drückt diesen nach unten. In der endgültigen Montagestellung (Fig. 4c) ist der Steg 30 über das freie Ende des nach oben ragenden V-Schenkels des Verbindungselementes 28 hinaus gelaufen, so daß dieser V-Schenkel
wieder nach oben zurück federn kann und dadurch hinter die Hinterkante des Stegs 30 eingreift. Die - Verbindungselemente 28, 29, 30 bilden somit eine Rastverbindung, die das untere Ende des Abdeckelementes 18' festhält.
Zur Demontage wird zunächst die durch die Verbindungselemente 7 und 22 im Bereich des freien Endes des vertikalen Schenkels 2 gebildete Verbindungsanordnung durch ein Verkippen des Abdeckelementes 18' in Richtung des Pfeiles K' gelöst, wonach das Abdeckelement frei nach oben abgehoben werden kann, um die in dieser Richtung nicht wirksame untere Rastverbindung zu lösen.
Somit ist auch hier sowohl zur Herstellung als auch zum Lösen der Verbindung zwischen dem Abdeckelemente 18' und dem Befestigungselement 1' eine Dreh-/Kippbewegung erforderlich, deren versehentliches Auftreten wesentlich unwahrscheinlicher ist, als das einer reinen Parallelverschiebung.
Die Dichtlippe 14 wirkt in gleicher Weise, wie dies oben beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 beschrieben wurde.
Abschließend ist festzustellen, daß die beiden Verbindungsanordnungen, die jeweils einem der beiden Schenkel des Befestigungselementes zugeordnet sind, in unterschiedlicherweise ausgebildet sein können. Wesentlich ist lediglich, daß zu ihrer Fügung bzw. Lösung eine Dreh-/Kippbewegung des Abdeckelementes um seine zur Ebene der Zeichnungsfiguren senkrechte Achse erforderlich ist.
Sowohl das Befestigungselement als auch das Abdeckelement können senkrecht zur Zeichenebene eine sehr kurze Erstreckung aufweisen oder aber als lange Leisten ausgebildet sein. Wenn das Abdeckelement als Leiste ausgebildet ist, kann ihm ein leistenförmiges Befestigungselement zugeordnet werden. Alternativ hierzu ist es aber auch möglich, ein leistenförmiges Abdeckelement mit einer Vielzahl von senkrecht zur Zeichenebene der Figuren kurz ausgebildeten Befestigungselementen zu montieren.
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Claims (12)

1. Montagesystem für Abdeckelemente für den Innenausbau, welches wenigstens ein Abdeckelement (18; 18') und wenigstens ein Befestigungselement (1; 1') umfaßt, das an einer vorhandenen Tragstruktur (6, 16) befestigbar und mit dem Abdeckelement (18; 18') in lösbarer Weise so verbindbar ist, daß es von diesem völlig verdeckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1; 1') im wesentlichen L-förmig ausgebildet und im zusammengebauten Zustand mit seiner offenen Seite dem Abdeckelement (18; 18') zugewandt ist, daß zwei Verbindungsanordnungen (7, 22 und 12, 26; 7, 22 und 28, 29, 30) vorgesehen sind, von denen jede Verbindungselemente umfaßt, von denen wenigstens eines auf der dem Abdeckelement (18; 18') zugewandten Seite des Befestigungselements (1; 1') und wenigstens ein anderes an der Rückseite des Abdeckelements (18; 18') angeordnet ist, und daß die beiden Verbindungsanordnungen (7, 22 und 12, 26; 7, 22 und 28, 29, 30) so angeordnet und ausgebildet sind, daß das Abdeckelement (18; 18') an das Befestigungselement (1; 1') ansetzbar und mit ihm durch eine Dreh-Kippbewegung verbindbar ist.
2. Montagesystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die am Befestigungselement (1; 1') vorgesehenen Verbindungselemente (7, 12; 7, 28) jeweils in der Nähe der freien Enden der L-Schenkel (3, 2) angeordnet und mit dem Befestigungselement (1; 1') einstückig verbunden sind.
3. Montagesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Verbindungsanordnung als Steckverbindung (12, 26) und die andere als Klemmverbindung (7, 22) ausgebildet ist.
4. Montagesystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Verbindungsvorrichtung als Klemmverbindung (7, 22) und die andere als Rastverbindung (28, 29, 30) ausgebildet ist.
5. Montagesystem nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckverbindung (12, 26) als Verbindungselemente einen stegartigen, im wesentlichen steifen Vorsprung (12) am Befestigungselement (1) und eine in der Rückseite des Abdeckelements (18) vorgesehene Vertiefung (26) umfaßt, die auf den stegartigen Vorsprung (12) aufsteckbar ist.
6. Montagesystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmverbindung (7, 22) als Verbindungselemente einen elastisch verformbaren Vorsprung (7) am Befestigungselement (1; 1') und eine in der Rückseite des Abdeckelements (18; 18') vorgesehene Vertiefung (22) umfaßt, in die der Vorsprung (7) unter elastischer Verformung so einsteckbar ist, daß er in ihr durch Reibschluß festgehalten wird.
7. Montagesystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elastisch verformbare Vorsprung (7) der Klemmverbindung am Befestigungselement (1; 1') einen im wesentlichen steifen Steg (8) umfaßt, der von einem L-Schenkel (2) des Befestigungselements (1; 1') im wesentlichen parallel zum anderen L-Schenkel (3) vorsteht und an seinem freien Ende (9) hakenförmig umgebogen ist, wobei das umgebogene Hakenende (10) beim Einstecken in die auf der Rückseite des Abdeckelements (18; 18') vorgesehene Vertiefung (22) in elastischer Weise zu dem im wesentlichen steifen Steg (8) hin gebogen werden kann, und so das Abdeckelement (18; 18') festklemmt.
8. Montagesystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der im wesentlichen steife Vorsprung (12) der Steckverbindung von einem L-Schenkel (3) des Befestigungselements (1) im wesentlichen parallel zu dem anderen L-Schenkel (2) vorsteht.
9. Montagesystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastverbindung (28, 29, 30) einen im Bereich des freien Endes eines der beiden L-Schenkel (3) des Befestigungselementes (1') unter einem spitzen Winkel gegen diesen L-Schenkel (3) vorstehenden, federnd zum L-Schenkel (3) hin drückbaren Vorsprung (28) sowie eine durch einen Steg (30) begrenzte Vertiefung (29) auf der Rückseite des Abdeckelementes (18') umfaßt, die so ausgebildet ist, daß der beim Fügen der Verbindung zunächst durch des Steg (30) weggedrückte Vorsprung (28) in sie vollständig eintreten und nach seinem Zurückfedern in die Ausgangslage hinter den Steg (30) eingreifen kann.
10. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1; 1') am freien Ende wenigstens eines seiner L-Schenkel (2, 3) eine Lippe (14) aus weichelastischem Material aufweist, die gegen die Längsrichtung des betreffenden L-Schenkels (2, 3) nach außen hin abgewinkelt angeordnet ist und dann, wenn das Befestigungselement (1; 1') auf der Tragstruktur (6, 16) montiert ist, an dieser dichtend anliegt.
11. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckelement (18; 18') leistenförmig ist.
12. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement (1; 1') leistenförmig ist.
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