DE20118677U1 - System zur Befestigung von Erdböden - Google Patents
System zur Befestigung von ErdbödenInfo
- Publication number
- DE20118677U1 DE20118677U1 DE20118677U DE20118677U DE20118677U1 DE 20118677 U1 DE20118677 U1 DE 20118677U1 DE 20118677 U DE20118677 U DE 20118677U DE 20118677 U DE20118677 U DE 20118677U DE 20118677 U1 DE20118677 U1 DE 20118677U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- structural element
- edge
- element according
- modules
- another
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002689 soil Substances 0.000 title claims description 9
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 12
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 claims description 6
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 6
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 claims description 5
- 239000004800 polyvinyl chloride Substances 0.000 claims description 2
- 239000012815 thermoplastic material Substances 0.000 claims description 2
- 230000003019 stabilising effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 6
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 6
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 239000004567 concrete Substances 0.000 description 5
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 5
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 4
- 229920003023 plastic Polymers 0.000 description 4
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 4
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 3
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 3
- 230000008595 infiltration Effects 0.000 description 2
- 238000001764 infiltration Methods 0.000 description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 2
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 2
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 2
- 239000002352 surface water Substances 0.000 description 2
- 241000196324 Embryophyta Species 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 1
- 244000309464 bull Species 0.000 description 1
- 238000005056 compaction Methods 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 1
- 230000008635 plant growth Effects 0.000 description 1
- 230000002028 premature Effects 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000000243 solution Substances 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/224—Surface drainage of streets
- E01C11/225—Paving specially adapted for through-the-surfacing drainage, e.g. perforated, porous; Preformed paving elements comprising, or adapted to form, passageways for carrying off drainage
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/22—Pavings made of prefabricated single units made of units composed of a mixture of materials covered by two or more of groups E01C5/008, E01C5/02 - E01C5/20 except embedded reinforcing materials
- E01C5/223—Pavings made of prefabricated single units made of units composed of a mixture of materials covered by two or more of groups E01C5/008, E01C5/02 - E01C5/20 except embedded reinforcing materials on prefabricated supporting or prefabricated foundation units, except coverings made of layers of similar elements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
Description
• &bgr; si . : : * ♦ * ·
Anmelder: Christian Kirschner
Potsdamer Weg 2
68766 Hockenheim
Potsdamer Weg 2
68766 Hockenheim
Az. K 1/01
9. November 2001
System zur Befestigung von Erdböden
Die Erfindung betrifft ein System zur Befestigung von Erdböden für die anschließende Nutzung als Verkehrsfläche unter Verwendung vorgefertigter Module sowie hierfür verwendbare Module und deren Herstellung.
Bodenflächen, die einem regelmäßigen Verkehrsaufkommen unterliegen, werden üblicherweise insbesondere aus Gründen der Sicherheit und hieraus resultierender Haftungsprobleme aber auch zur Verbesserung der Nutzung befestigt. Hierzu sind aufwendige Baumaßnahmen erforderlich, wobei zunächst eine ausreichend stabile Tragschicht aus Schotter unterschiedlicher Körnung aufgebaut wird, auf welche eine verschleißfeste Deckschicht, zum Beispiel Betonsteine oder Asphalt, aufgebracht wird.
Abgesehen davon, daß diese Art der Bodenbefestigung wegen der erforderlichen Materialien und Arbeitsgänge recht kostspielig ist, dauert die Herstellung einer solchen Bodenbefestigung eine gewisse Zeit. Darüber hinaus führt diese Art der Traglastverbesserung des Bodens gleichzeitig zu dessen Versiegelung, so daß auf den Boden auftreffendes Regenwasser nicht versickern kann sondern.durch aufwendige Drainagemaßnahmen abzuführen ist.
Az. K 1/01
9. November 2001
In der DE 94 21 260 Ul ist ein Bauelement aus einem formbaren Kunststoff zum Herstellen von Flächen, insbesondere von Flächen im Wege- und Landschaftsbäu, beschrieben, welches einen sechseckigen Grundriß gleicher Seitenlänge und dazu rechtwinkligen Wandflächen aufweist. Hierbei begrenzen sechs auf der Grundrißlinie angeordnete Wandstreifen, welche an Querwände anschließen, die ihrerseits sechs sogenannte Verfülltaschen zur Aufnahme von Füllmaterial wie Sand oder Kies begrenzen, ringartig einen Elementinnenraum, der jeweils von einer Deckelplatte überspannt ist.
Das bekannte Bauelement -besitzt ferner an seiner umlaufenden Seitenwand jeweils mittig an den sechs Seiten angeordnete, formschlüssig wirkende Verbindungen, welche abwechselnd als Hakenleisten und hierzu kompatible Nuten ausgebildet sind. Der Zweck dieser Verbindungen ist es, durch den förmlichen Zusam- . menschluß beliebig vieler solcher Bauelemente eine Fläche zu bilden, die bei hoher Wasserdurchlässigkeit gleichzeitig hohe Belastungen gestattet,, ohne eine unzulässig hohe Bodenverdichtung herbeizuführen.
Abgesehen .davon, daß die Herstellung des bekannten Bauelementes auf technische Probleme infolge seiner Formgebung stößt, bilden die angeformten Verbindungen infolge der formbedingten Spannungsüberhöhungen im Anschlußbereich eine Schwachstelle, die zu Materialschäden und damit zu vorzeitigem Versagen der hieraus gebildeten Fläche führt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein System der eingangs genannten Art sowie die hierbei verwendeten Module und deren Herstellung anzugeben, womit eine vereinfachte und rasch durchzuführende Bodenbefestigung zur Bereitstellung von Verkehrsflächen im Wege- und Landschaftsbäu sowie für Parkdecks erreicht und die zuvor dargestellten Nachteile des Standes der' Technik vermieden werden. '
Az. K 1/01 '
9. November 2001
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche 1 und 6. Dementsprechend benutzt das erfindungsgemäße System vorgefertigte Module, die in unbegrenzter Anzahl lösbar miteinander verbunden werden, indem die mit zueinander kompatiblen Verbindungseinrichtungen versehenen, sich gegenseitig abstützenden Module formschlüssig aneinandergefügt werden, wobei eine Oberflächenstruktur gebildet wird, die mit Fahrzeugen und/oder Personen voll belastet werden kann.
Eine solcherart gebildete Tragfläche hat eine ausreichende Stützfähigkeit und ist ohne die vorherige Befestigung der jeweiligen Erdböden für die anschließende Nutzung als Verkehrsfläche voll geeignet, das heißt auch für das Befahren mit Lastkraftwagen, ohne daß diese in dem unter den Modulen befindlichenunbefestigten Untergrund einsinken.
Dementsprechend stellt das erfindungsgemäße System sicher, daß die aus den Modulen gefertigten Verkehrsflächen auf einen beliebigen unbefestigten Erdboden aufgelegt werden können und so den unbefestigten Erdboden begehbar und/oder befahrbar machen.
Entsprechend einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß jeweils zwei einander benachbarte Module mit ihren jeweils zueinander kompatiblen Verbindungseinrichtungen in Eingriff gebracht werden, so daß die Außenkanten der benachbarten Module aneinander liegen und die miteinander verbundenen Module eine einheitliche Tragfläche bilden.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Systems besteht darin, daß die mittels der Module gebildeten. Verkehrsflächen an die jeweilige Geomorphologie angepaßt werden können, das heißt, daß bei aller erforderlichen Steifigkeit, um die abzutragenden Lasten aufnehmen zu kö'nnen, die aus den Modulen gefertigte Fläche ausreichende Flexibilität aufweist, um Krümmungen des Untergrundes folgen zu können. Dabei werden einzelne Vertiefungen im Untergrund mit geringer Ausdehnung überbrückt, ohne daß die
Az. K 1/01 s-!»s·^ ■ - 9_ November 2001
Tragfläche hierdurch Schaden nimmt.
Eine weitere bevorzugte Variante des erfindungsgemäßen Systems zeichnet sich dadurch aus, daß die mittels der Module gebildeten Flächen auf die Böschungen von Dämmen und dergleichen aufgelegt werden und so zu deren Befestigung dienen. Dementsprechend ist es möglich, frisch angeschüttete Böschungen gegen Witterungseinflüsse, insbesondere Regen, der das Erdreich herabspült, auf rasche und einfache- Weise auf Dauer oder nur vorübergehend zu sichern, bis durch ausreichenden Bewuchs die mechanische Befestigung der Böschung auf natürliche Weise gewährleistet ist. . . \
Aufgrund der besonderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Module ist es insbesondere im vorgenannten Fall der Böschungsbefestigung möglich, die Böschung mit den erfindungsgemäßen Modulen zu bedecken, diese gegebenenfalls darin mechanisch zu verankern und anschließend in die vorzugsweise als wabenförmige Rahmen ausgebildeten Module Erde einzufüllen und Grassamen auszusähen oder gleich Grassamen einzubringen, so daß nach einer gewissen Zeitdauer, die zur Befestigung der Böschung dort angeordneten Module vom Gras überdeckt und nicht mehr zusehen sind.
Eine weitere Aufgabe, welche durch die Erfindung zu lösen ist, betrifft die Bereitstellung von geeigneten Bauteilen, welche entsprechend dem erfindungsgemäßen System genutzt werden können .
Zur Lösung dieser Aufgabe sind für die Herstellung von hochbelastbaren Verkehrsflächen auf an sich unbefestigten Erdböden sogenannte als Modul ausgebildete Strukturelemente vorgesehen, die mit Verbindungseinrichtungen zur formschlüssigen Verbindung mit wenigstens einem benachbart angeordneten Strukturelement ausgerüstet sind.
Erfindungsgemäß sind diese Strukturelemente dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement mit wenigstens zwei kanten-
Az. K 1/01
9. November 2001
losen Verbindungseinrichtungen unterschiedlicher Form versehen ist, die zueinander kompatibel sind und daß jedes Strukturelement zur Aufnahme von verschleißfestem Füllmaterial vorgesehen ist.
Mit anderen Worten, jedes Strukturelement weist jeweils wenigstens ein erstes und ein zweites Verbindungsteil auf, die zueinander formkompatibel sind, das heißt, miteinander in Eingriff gebracht werden können.
Dabei beschreibt das Merkmal „kantenlos" eine Formgebung der Verbindungseinrichtung, die Spannungsüberhöhungen vermeidet, wie sie insbesondere an Ecken und Kanten auftreten. Vorzugsweise ist hier an „weiche" Formen, wie Kreis, Ellipse oder Kugel gedacht, bei denen die aus der Verbindungskraft zweier miteinander verbundener Module resultierenden Spannungen im Bauteil, hier die Verbindungseinrichtungen, sich vergleichmäßigen und somit Spannungsspitzen vermeiden.
Entsprechend einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind diese Verbindungsteile zum einen als kreisylindrischer Zapfen und zum anderen als hierzu kompatible Hülse ausgebildet, welche zur Verbindung formschlüssig ineinander greifen. .
Um den Verbund dieser Verbindungsteile zu unterstützen, sind in weiterer Verbesserung der Erfindung die Mantelflächen der Zapfen und Hülsen zu einander konisch ausgebildet, so daß sich dem reinen.Formschluß ein zusätzlicher Kraftschluß überlagert, der ein ungewolltes Lösen der Verbindung zweier Module unterbindet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist jedes Strukturelement als wabenförmiges Sechseck ausgebildet mit ei- ■ nem umlaufenden Rand, an welchem die Verbindungseinrichtungen angeformt sind, sowie mit radialen Stegen, welche vom Rand jeweils in das Zentrum geführt und dort miteinander verbunden sind. Darüber hinaus besitzen die erfindungsgemäßen Module stets gleiche Abmessungen. So beträgt der Außenabstand von je-
Az. K 1/01
9. November 2001
weils zueinander parallelen Seiten eines Strukturelements zwischen 350 mm und 550 mm, vorzugsweise 500 mm, während die Höhe des\den Rahmen bildenden Randes sowie der Stege zwichen 25 mm und 70 mm, vorzugsweise jedoch ca. 35 mm beträgt.
Vorzugsweise sind die radialen Stege randseits jeweils mittig an die Seiten des wabenförmigen Sechsecks angeformt, das heißt dort, wo auch die Verbindungseinrichtungen angeschlossen sind, wodurch sie zur Steifigkeit des Strukturelements beitragen.
Dabei sind die Stege entweder als Streifen konstanter Breite und/oder als T-Profil mit einem mit der Unterseite des Strukturelements bündigen Flansch mit darauf nach oben weisend angeformtem Steg ausgebildet, so daß das derart als Wabe ausgestaltete Strukturelement in mehrere, maximal sechs, gleichförmige durch die Stege abgetrennte drachenförmige Sektoren unterteilt ist, das heißt jeder Sektor ist bezüglich seiner Hauptdiagonalen ein achsensyinmetrisches Viereck mit einer nach außen weisenden Ecke.
Gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung sind in jedem Strukturelement die von den unterschiedlichen Verbindungsteilen gebildeten Verbindungseinrichtungen jeweils im Bereich der Seiten des· sechseckförmigen Strukturelements angeordnet.
Dabei erweist es sich als besonders vorteilhaft, daß ein Verbindungsteil, nämlich die Hülsen, innerhalb der Außenkontur des sechseckförmigen Strukturelements angeordnet ist, wobei die im Rand des Strukturelements eingeformte Hülse den hier eingreifenden Zapfen umgreift.
Das hierzu kompatible Gegenstück, das heißt die Zapfen, sind außerhalb der Außenkontur des Strukturelements angeordnet, indem sie mittels eines über die gesamte Zapfenlänge am Zapfen angeformten Haltesteges einstückig mit dem Rand verbunden sind.
&Iacgr; 5m. · 1 1 ': : :
Az. K 1/01 «**li,* 9> November 2001
Gemäß einer leicht zu fertigenden sowie auch einfach zu handhabenden Ausführungsform der Erfindung sind die Hülsen jeweils' von einer zylindrischen Einformung im Rand gebildet, die sich über die gesamte Höhe des Randes erstreckt und an der Außenseite einen Durchgangsspalt für den am Zapfen angeformten Haltesteg aufweist.
Hierbei ist der radiale Abstand der Mittelachsen von Zapfen beziehungsweise Hülse zum Zentrum des Strukturelements stets gleich.
Entsprechend einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist die Anordnung der Verbindungseinrichtungen' am Strukturelement,, entlang dessen Rand so vorgesehen, daß an jeder zweiten Seite jeweils eine gleichgeformte Verbindungseinrichtung angeordnet ist, das heißt abwechselnd Zapfen, Hülse und wieder ein Zapfen.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß am umlaufenden Rand sowie an den Stegen jeweils an deren dem Boden zugewandten Seite seitlich Stützflächen angeformt sind, welche einerseits zu deren Versteifung und andererseits als Auflage für in das Strukturelement eingesetzte Füllelemente dienen.
Dabei sind die Stützflächen vorzugsweise als dreieckförmige Verbindungslaschen ausgebildet, welche an den Ecken des Rahmens die jeweiligen Schenkel des hier abgewinkelten Randes miteinander verbinden.'
Eine weitere Verbesserung der Erfindung besteht darin, daß weitere als dreieckförmige Verbindungslaschen ausgebildete Stützflächen vorgesehen sind, welche an den jeweiligen Verbindungsstellen des Rahmens mit den Stegen angeformt sind und die jeweiligen Schenkel des Randes und des betreffenden Steges miteinander verbinden.
Az. K 1/01 ·"·# ■ ■ 9. November 2001
Außerdem können zusätzliche Stützflächen von Laschen vorgesehen sein, welche örtlich an den Stegen auf halber Länge jeweils beidseitig angeformt sind.
Darüber hinaus besitzt jedes Strukturelement auf seiner dem Boden zugewandten Seite ein sternförmiges Zentralteil mit Radiallaschen, welche mit den radialen Stegen einstückig verbunden sind. .
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist an der Oberseite eines jeden Zentralteils eine zur Mittelachse des Strukturelements konzentrische Führungshülse angeformt, die zur. mechanischen Verankerung des Strukturelements dient, vorzugsweise mittels eines sogenannten Erdnagels oder Erdankers, welcher die jeweilige Führungshülle des Strukturelements durchgreift.
Eine weitere Verbesserung· besteht darin, daß jedes Zentralteil zusätzlich mit Stützflächen versehen ist, welche die Radiallaschen verbinden und einerseits zur Versteifung und andererseits als Auflage für in das Strukturelement eingesetzte Füllelemente dienen.
Mit Hilfe der über die Verbindungseinrichtungen bewirkten Verriegelung oder Verklinkung der zusammengesetzten Strukturelemente ist eine sehr enge Anlage von einander benachbarten Strukturelementen erreicht und damit auch eine ausgezeichnete mechanische Belastbarkeit, da sich die Strukturelemente gegenseitig abstützen.
Damit einhergehend ist aber auch eine exzellente Drainage durch ungehinderte Versickerung von Oberflächenwasser gewährleistet, so daß zusätzliche Wasserführungsmaßnahmen, wie Sickerrinnen oder Gullys entfallen. Darüber hinaus ist der bei herkömmlicher Gestaltung von Verkehrsflächen mit Pflaster aus Rechteck- oder sogenannten Knochensteinen zu beobachtende Bewuchs in Form von
• ·
Az. K 1/01
9. November 2001
aus den Fugen wucherndem Moos und Unkraut behindert beziehungsweise unterbunden. Die so gestalteten Flächen bleiben frei.
Die Herstellung der zuvor ausführlich beschriebenen Strukturelemente erfolgt erfindungsgemäß mittels Spritzgießverfahren, wobei vorzugsweise jedes Strukturelement aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid (PVC), gefertigt ist.
Hierdurch ist es möglich, die Strukturelemente in rascher Folge in großer Anzahl und in gleichbleibender Qualität zu fertigen, was für den vorgesehenen Einsatz als Verbundbaustein für die Bodenbefestigung von an sich unbefestigten Böden von großem Vorteil ist.
Der Spritzguß gestattet es darüber hinaus Fertigungsverfahren, die Strukturelemente als Fertigteile bereit zu stellen, welche ohne weitere Loseteile miteinander verbindbar sind, so daß auch hinsichtlich der Bevorratung mit solchen Teilen das ansonsten verbreitete Problem der Bereitstellung von Zubehör entfällt.
Eine weitere Besonderheit bei der Herstellung der zur Durchführung des erfindungsgemäßen Systems zum Einsatz gelangenden Strukturelemente besteht darin, daß für deren Herstellung Recyclingmaterial einbezogen werden kann.
Die Verarbeitung von Recyclingmaterial, das heißt von selektiv gewonnenen Kunststoff-Altmaterialien, trägt zu einer gleichermaßen kostengünstigen wie auch resourcenschonenden Fertigung bei.
Schließlich bezieht sich die Erfindung auch auf die Verwendung der vorstehend beschriebenen Strukturelemente für die Herstel-, lung von voll belastbaren Verkehrsflächen. Erst mit Hilfe der erfindungsgemäßen Strukturelemente ist eine rasche Bereitstellung solcher Verkehrsflächen ermöglicht, die auch über längere Zeit Bestand haben, das heißt nicht infolge mechanischer Scha-
Az. K 1/01
9. November 2001
digung oder infolge Verrottung wegen chemischer Einflüsse nur eine kurze Gebrauchsdauer aufweisen.
Die hier angesprochenen Verkehrsflächen können sowohl Wege, Abstellplätze und Nebenstraßen sein, die keiner permanenten intensiven Nutzung ausgesetzt sind, sondern nur einer geringen oder gelegentlichen Nutzung unterworfen sind, als auch mechanisch beanspruchte Flächen im Landschaftsbau, wie Böschungen und Uferbefestigungen von stehenden Gewässern.
Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Aus der. DE 196 11 140 Al ist ein Drainageelement mit einer Trägerschicht und an einer Flachseite der Trägerschicht angebrachten Äbstandhaltern zur Entwässerung darüberliegender Grünflächen, Dachbegrünungen, Estriche, Mörtelschichten oder anderer Bodenbeläge oder Bodenschichten bekanntgeworden, welches durch eine als Lochplatte ausgestaltete Tragplatte gebildet ist, die an zumindest einer ihrer Flachseiten eine Anzahl von mit ihrer Längsachse quer zur Plattenebene orientierten Abstandhaltern aufweist und daß die Abstandhalter jeweils im wesentlichen punktförmige Auflageflächen haben.
Abgesehen davon, daß diese bekannte Lösung eine als Lochplatte ausgestaltete Tragplatte anstelle eines weitgehend offenen und damit durchlässigen Strukturelements vorsieht, wird diese Tragplatte durch eine darauf aufzubringende Grünschicht abgedeckt und damit dem Auge entzogen. Darüber hinaus erfolgt die Ankopplung von benachbarten Tragplatten mittels separater Verbindungselemente, welche an Abstandhaltern angeklemmt werden. Hinweise auf die vorliegende Erfindung sind dieser bekannten Lehre nicht zu entnehmen.
Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestal-
Az, K 1/01
9. November 2001
tungen und Verbesserungen sowie besondere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Strukturelement gemäß der Erfindung in
Draufsicht;
Fig. 2 einen Verbund von Strukturelementen gemäß
Fig. 2 einen Verbund von Strukturelementen gemäß
Fig. 1 in Draufsicht·
und
Fig. 3 eine Ausschnittvergrößerung einer Verklin-
Fig. 3 eine Ausschnittvergrößerung einer Verklin-
kungsstelle von Zapfen und Hülse.
In Fig. 1 ist ein Strukturelement 10 gemäß der Erfindung in Draufsicht wiedergegeben, dessen Handhabung und Zusammenwirken mit gleichartigen Strukturelementen im übrigen auch aus der Darstellung gemäß Fig. 2 klar hervorgeht.
Das im beigefügten Ausführungsbeispiel gezeigte Strukturelement 10 ist vorzugsweise als wabenförmiges Sechseck gestaltet mit einem umlaufenden Rand 12 und mit an diesen anschließenden Stegen 14, die mit örtlich angeordneten Stützflächen 16 versehen sind, welche jeweils horizontal nach innen gerichtetet an den Eckbereichen des Randes 12 oder an den Anschlußbereichen der Stege 14 einstückig daran angeformt sind und so einerseits dem Rand 12 und den Stegen 14 ausreichende Biegesteifigkeit verleihen und andererseits als Auflage oder Stützfläche für nur beispielhaft gezeigte in das Strukturelement 10 eingelegte Füllelemente 18 dienen.
Solches Füllgut besteht vorzugsweise aus - Formsteinen 18, welche aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt sein können, zum Beispiel aus Beton aber auch aus Verbundwerkstoff, insbesondere aus Ein- oder Mehrkomponentenkunststoff, und formschlüssig in die zuvor zur Verkehrsfläche ausgelegten und mit- · einander verriegelten Strukturelemente 10 eingebracht werden.
Az. K 1/01 . 12 9. November 2001
Durch die insgesamt sechs Stege 16 wird das Strukturelement in sechs gleiche Sektoren 20 unterteilt, welche jeweils die Form eines Drachens aufweisen, das heißt eines auf die Spitze gestellten Vierecks, das zu seiner Hauptdiagonalen achsensymmetrisch ist, wobei die vom Rand 12 gebildeten Seiten 22 je Sektor einen Winkel von 120° einschließen.
Bei aller Paßgenauigkeit der so auf einander maßlich abgestimmten Bauteile ist gleichwohl eine ausreichende Wasserversickerung gewährleistet. Zusätzliche Maßnahmen zur Wasserführung von Oberflächenwasser, wie Wasserrinnen, Gullys und sonstige Wasserabflüsse sind daher entbehrlich, zumal der Untergrund unter der erfindungsgemäß ausgebildeten Verkehrsfläche quasi unverdichtet ist und daher eine gegenüber vorher praktisch unveränderte Wasseraufnahmefähigkeit besitzt.
Anhand der in Fig. 1 und 2 gezeigten Draufsicht ist das mechanische Zusammenwirken beim Verbinden von einander benachbarten Strukturelementen 10 gut erkennbar.
Jedes Strukturelement 10 besitzt an jeder seiner sechs Seiten 22 jeweils eine mittig angeordnete Verbindungseinrichtung 24, die entweder als kreiszylindrischer Zapfen 23 oder als hierzu kompatible Hülse 25 ausgebildet ist.
Kompatibel bedeutet in diesem Zusammenhang insbesondere, daß die Größe und Anordnung der Verbindungsteile, nämlich des Zapfens 23 oder der Hülse 25, aufeinander abgestimmt sind, so daß die Hülse 25 einerseits den Zapfen 23 paßgenau aufnimmt und andererseits der radiale Abstand vom Zentrum jedes Strukturelements 10 zur Mittelachse von Zapfen 23 beziehungsweise Hülse gleich ist.
In vorteilhafter Weise, nämlich mechanisch einfach und dennoch funktionell, sind die Verbindungsteile konisch ausgebildet, das heißt, der Zapfens 23 besitzt einen Außenkonus mit dem gleichen Anstellwinkel wie die mit einem Innenkonus versehene Hülse 25,
Az. K 1/01
9. November 2001
wobei ,die völlige formschlüssige Anlage dann erreicht, ist, wenn benachbarte Strukturelemente 10 zueinander bündig abschließen. In dieser Position ist eine sehr feste Verbindung von einander benachbarten und solcherart verbundenen Strukturelementen 10 sicher gestellt, da sich dem Formschluß auch ein Anteil von Kraftschluß überlagert.
Wie bereits erwähnt,- ist die Fertigung der Strukturelemente 10 mittels Spritzgießen vorgesehen. Die hierfür erforderlichen und gegebenenfalls zunächst daran verbleibenden Form- und Speisestutzen, die nach erfolgtem Spritzguß entfernt werden, sind in der vorliegenden Darstellung nicht gezeigt.
An den jeweiligen Seiten 22 jedes Strukturelements 10 schließen jeweils mittig die bereits erwähnten Stege 16 an, welche radial nach innen geführt sind. Sie sind einstückig mit dem umlaufenden Rand 12 einerseits und im Zentrum des Strukturelements 10 mit einem sternförmigen Zentralteil 26 andererseits verbunden und geben hierdurch dem Strukturelement 10 zusätzliche Steifigkeit und damit eine verbesserte Tragfähigkeit.
In dem Mittelpunkt des Zentralteils 26 ist eine konzentrische Ausnehmung 28 angeordnet, die in eine einstückig angeformte Führungshülse 30 übergeht
Um die bereits herausgestellten vorzüglichen Drainageeigenschaften des Strukturelements 10 zu unterstützen, sind im Zentralteil 26 ringsum die zentrale Ausnehmung 28 weitere Ausnehmungen 32 gleichförmig angeordnet, das heißt, jeweils zwischen den zu einem Steg 16 führenden Streifen 34 befindet sich auf einem gemeinsamen Kreis ein Durchgangsloch 32.
Diese Streifen 34 sind als schmale Flachprofile ausgebildet, und bilden gemeinsam mit den hier einstückig anschließenden Stegen 16 zumindest in diesem Abschnitt quasi ein T-Profil.
Az. K 1/01 14 9. November 2001
Im weiteren Verlauf der Stege 16 sind diese, wie im dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt, örtlich mit Stützflächen 36 versehen, welche als weitere Auflage für formangepaßte Füllelemente oder Formkörper 18 und damit ebenfalls der Erhöhung der Tragfähigkeit dienen
Die Unterteilung der Aufnahmefläche des Strukturelements 10 in gleich große Sektoren 14 bietet die Möglichkeit, darin entsprechend formangepaßte Formkörper 18, zum Beispiel aus Beton oder aus einem verschleißbeständigem Kunststoff einzusetzen, wodurch die Tragfähigkeit des derart ausgestatteten Strukturelements 10 deutlich verbessert wird.
Die konzentrische Ausnehmung 28 und die Führungshülse 30 im Zentrum des Strukturelements 10 dienen insbesondere der mechanischen Verankerung des Strukturelements 10 im darunter befindlichen Boden mittels hier nicht näher gezeigter Erdnägel.
Solche Erdnägel haben je nach Bodenbeschaffenheit eine Länge von 0,60 m bis etwa 1,50 m und sichern die Strukturelemente 10 gegen seitliches Verlagern infolge der oben angreifenden Last. Zur Verankerung werden die Erdnägel in den Boden getrieben, gegebenenfalls unter Verwendung eines wenigstens teilweise vorbereiteten Loches.
Um ein Herausgleiten des Erdnagels nach dem Versenken im Boden zu verhindern, wird am unteren Ende des jeweiligen Erdnagels dieser mittels eingebrachtem Beton gesichert, der entweder durch den Erdnagel selbst, wenn dieser als Rohr gestaltet ist, oder durch seitliches Einfüllen mittels eines separaten Speiserohres zugeführt wird. Nach dem Erstarren bildet sich um das untere Ende des Erdnagels ein ballenförmiger Körper aus Beton, in welchem der Erdnagel formschlüssig gehalten und so gegen ungewolltes Herausgleiten aus dem Boden gesichert ist.
Az. K 1/01
9. November 2001
| 10 | Strukturelement |
| 12 | Rand |
| 14 | Steg |
| 16 | Stützfläche |
| 18 | Füllelement |
| 20 | Sektor |
| 22 | Seite |
| 23 | Zapfen |
| 24 | Verbindungseinrichtung |
| 25 | Hülse |
| 26 | Zentralteil |
| 28 | zentrale Ausnehmung |
| 30 | Führungshülse |
| 32 | weitere Ausnehmung, Durchgangsloch |
| 3.4 | Streifen |
| 36 | Stützfläche |
Claims (21)
1. System zur Befestigung von Erdböden für die anschließende Nutzung als Verkehrsfläche unter Verwendung vorgefertigter Module, die in unbegrenzter Anzahl lösbar miteinander verbunden sind, indem die mit zueinander kompatiblen Verbindungseinrichtungen versehenen, Module formschlüssig aneinandergefügt sind, um eine solche Oberflächenstruktur zu bilden, die durch Fahrzeuge und/oder Personen voll belastbar ist, wobei die einander benachbarten Strukturelemente mit ihren Seiten so eng aneinander liegen, daß hierbei die an den Seiten der Module befindlichen, einander gegenüber liegenden Verbindungseinrichtungen miteinander in Eingriff gelangen und die aneinander angrenzenden Seiten der Strukturelemente sich gegenseitig stützen.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einander benachbarte und miteinander in Eingriff gebrachte Module eine einheitliche Tragfläche bilden.
3. System nach einem der vorherigen Ansprüche mit aus Modulen gefertigten Verkehrsflächen, wobei die Module auf einem beliebigen unbefestigten Erdboden aufgelegt und an die jeweilige Geomorphologie angepaßt sind und so den unbefestigten Erdboden begehbar und/oder befahrbar machen.
4. System nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels der Module gebildeten Flächen auf Böschungen, Dämme und dergleichen aufgelegt sind und so zu deren Befestigung dienen.
5. System nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder einzelne Module bedarfsweise mechanisch im Untergrund verankert sind und daß so die Lage der aus den Modulen gebildeten Fläche gesichert ist.
6. Als Modul ausgebildetes Strukturelement zur Aufnahme von verschleißfestem Füllmaterial für die Herstellung von hochbelastbaren Verkehrsflächen auf unbefestigten Erdböden mit einem einen Rahmen bildenden Rand, mit daran anschließenden radialen Stegen sowie mit einstückig am Rand jeweils seitenmittig angeformten Verbindungseinrichtungen zur formschlüssigen Verbindung mit wenigstens einem benachbart angeordneten Strukturelement dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement mit wenigstens zwei kantenlosen Verbindungseinrichtungen unterschiedlicher Form versehen ist, die zueinander kompatibel sind, und daß jedes Strukturelement eine Verankerungsvorrichtung aufweist.
7. Strukturelement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement einen als gleichmäßiges Sechseck ausgebildeten Rahmen aufweist, der von dem umlaufenden Rand gebildet ist, daß die radialen Stegen vom Rand jeweils in das Zentrum geführt und dort mit der Verankerungsvorrichtung verbunden sind und daß die jeweils zueinander parallelen Seiten eines Strukturelements einen Abstand von 350 mm bis 550 mm, vorzugsweise von 500 mm, aufweisen.
8. Strukturelement nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden unterschiedlichen Formen der Verbindungseinrichtungen als kreiszylindrische Zapfen und als hierzu kompatible Hülse ausgebildet sind, welche zur Verbindung formschlüssig ineinander greifen, und daß die Länge der Zapfen und der Hülsen der Randbreite entspricht.
9. Strukturelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen und Hülsen abwechselnd am Rand angeformt sind, so daß an jeder zweiten Seite jeweils eine Hülse beziehungsweise ein Zapfen angeordnet ist.
10. Strukturelement nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen mittels eines über die gesamte Zapfenlänge daran angeformten Haltesteges einstückig mit dem Rand verbunden sind.
11. Strukturelement nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen jeweils von einer zylindrischen Einformung im Rand gebildet sind, die sich über die gesamte Höhe des Randes erstreckt und an der Außenseite einen Durchgangsspalt für den am Zapfen angeformten Haltesteg aufweist.
12. Strukturelement nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am umlaufenden Rand sowie an den Stegen jeweils an deren dem Boden zugewandten Seite seitlich Stützflächen angeformt sind, welche einerseits zu deren Versteifung und andererseits als Auflage für in das Strukturelement eingesetzte Füllelemente dienen.
13. Strukturelement nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen dreieckförmige Verbindungslaschen sind, welche an den jeweiligen Ecken des Rahmens die jeweiligen Schenkel des hier abgewinkelten Randes miteinander verbinden.
14. Strukturelement nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen dreieckförmige Verbindungslaschen sind, welche an den jeweiligen Verbindungsstellen des Rahmens mit den Stegen die jeweiligen Schenkel des Randes und des betreffenden Steges miteinander verbinden.
15. Strukturelement nach einem der Ansprüche 7 bis, 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen von Laschen gebildet sind, welche örtlich an den Stegen auf halber Länge jeweils beidseitig angeformt sind.
16. Strukturelement nach einem der vorherigen Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement auf seiner dem Boden zugewandten Seite ein sternförmiges Zentralteil mit Radiallaschen besitzt, welche mit den radialen Stegen einstückig verbunden sind.
17. Strukturelement nach einem der vorherigen Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite eines jeden Zentralteils eine zur Mittelachse des Strukturelements konzentrische Führungshülse angeformt ist, die zur mechanischen Verankerung des Strukturelements dient.
18. Strukturelement nach einem der vorherigen Ansprüche 6 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zentralteil zusätzlich mit Stützflächen versehen ist, welche die Radiallaschen verbinden und einerseits zur Versteifung und andererseits als Auflage für in das Strukturelement eingesetzte Füllelemente dienen.
19. Strukturelement nach einem der vorherigen Ansprüche 6 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement aus einem thermoplastischen Kunststoff, vorzugsweise aus Polyvinylchlorid (PVC), gefertigt ist.
20. Strukturelement nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Strukturelement mittels Spritzguß gefertigt ist.
21. Strukturelement nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Strukturelemente Recyclingmaterial vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20118677U DE20118677U1 (de) | 2001-11-15 | 2001-11-15 | System zur Befestigung von Erdböden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20118677U DE20118677U1 (de) | 2001-11-15 | 2001-11-15 | System zur Befestigung von Erdböden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20118677U1 true DE20118677U1 (de) | 2002-05-29 |
Family
ID=7964072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20118677U Expired - Lifetime DE20118677U1 (de) | 2001-11-15 | 2001-11-15 | System zur Befestigung von Erdböden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20118677U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007063315A1 (de) * | 2007-12-28 | 2009-07-09 | Gemeinde Friolzheim, verteten durch den Bürgermeister | Wegeinfassung |
| CN115404735A (zh) * | 2022-08-18 | 2022-11-29 | 中铁第五勘察设计院集团有限公司 | 道面板、道面结构和道面结构铺装方法 |
-
2001
- 2001-11-15 DE DE20118677U patent/DE20118677U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007063315A1 (de) * | 2007-12-28 | 2009-07-09 | Gemeinde Friolzheim, verteten durch den Bürgermeister | Wegeinfassung |
| CN115404735A (zh) * | 2022-08-18 | 2022-11-29 | 中铁第五勘察设计院集团有限公司 | 道面板、道面结构和道面结构铺装方法 |
| CN115404735B (zh) * | 2022-08-18 | 2023-12-15 | 中铁第五勘察设计院集团有限公司 | 道面板、道面结构和道面结构铺装方法 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0576939B1 (de) | Aus Kunststoff bestehendes Mehrzweckbauteil | |
| DE29710241U1 (de) | Befestigung von Verkehrsflächen im Freien mit Pflastersteinen oder Platten | |
| DE102015115968A1 (de) | Elastisches wasserdurchlässiges Bodengitter | |
| WO1987002399A1 (fr) | Structure anti-bruit portant de la verdure | |
| EP1291325B1 (de) | Rinnenabschnitt zur Herstellung einer Rinne zur Aufnahme von Oberflächenwasser | |
| CH589757A5 (en) | Box retaining wall for embankment protection - has crossed beams forming flexible assembly with smooth appearance | |
| EP2292841A2 (de) | Reitboden | |
| DE3133420A1 (de) | Begrenzungselement | |
| EP0039448A2 (de) | Wand aus Betonelementen | |
| DE9316381U1 (de) | Befestigung für Wege, Plätze u.dgl. | |
| DE60111446T2 (de) | Behälteranordnung | |
| DE3534437C2 (de) | ||
| DE4221900A1 (de) | Kunststeinelement | |
| DE9421260U1 (de) | Bauelement zum Herstellen von Flächen mit sechseckigem Grundriß gleicher Seitenlänge | |
| EP0473052B1 (de) | Formstein-Element | |
| DE20118677U1 (de) | System zur Befestigung von Erdböden | |
| EP0024500B1 (de) | Beton-Bauelement | |
| EP0644302A2 (de) | Bausteinsystem | |
| DE202012101724U1 (de) | Kunststoff-Mehrzweckbauteil | |
| AT360574B (de) | Stuetz- und futtermauer | |
| EP0860550A2 (de) | Vorrichtung für die Anpflanzung von Bäumen und dergleichen | |
| DE102020120556A1 (de) | Profil und system zur randeinfassung von flächen | |
| DE29500694U1 (de) | Stützmauerstruktur aus zusammenfügbaren Ziegeln zur Böschungssicherung | |
| EP1532319B1 (de) | Dammaufbau für flüssigkeiten und schüttgut | |
| DE29515691U1 (de) | Verlegeelementeanordnung für befestigte Rasenflächen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20020704 |
|
| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20050601 |