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DE20117646U1 - Paneel mit schallverbessernder Schicht - Google Patents

Paneel mit schallverbessernder Schicht

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DE20117646U1
DE20117646U1 DE20117646U DE20117646U DE20117646U1 DE 20117646 U1 DE20117646 U1 DE 20117646U1 DE 20117646 U DE20117646 U DE 20117646U DE 20117646 U DE20117646 U DE 20117646U DE 20117646 U1 DE20117646 U1 DE 20117646U1
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M Kaindl OG
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Description

Paneel mit schallverbessernder Schicht
Die Erfindung betrifft ein Paneel mit einer Schicht, die der Verminderung von Schall bei Betreten eines Fußbodens dient,
Paneele im Fußbodenbereich sind als Laminatfußboden oder Parkett bekannt. Ein Laminatfußboden besteht aus einer sogenannten Trägerplatte, die im allgemeinen aus HDF, MDF oder Spanmaterial gefertigt ist. Oberhalb der Trägerplatte befindet sich ein sogenanntes Dekorpapier sowie regelmäßig eine weitere Schicht, die für eine hinreichende Abriebfestigkeit auf der Oberfläche sorgt. Das Dekorpapier kann jedoch auch bereits abriebfest beschaffen sein. Unterhalb der Trägerplatte befindet sich ein sogenanntes Gegenzugpapier.
insbesondere die Papiere sind mit Aminoplasten getränkt und zwar insbesondere mit Harnstoffharzen und/oder Melaminharzen. Werden die Papiere mit der Trägerplatte in einer Presse unter Zuführung von Temperatur und Druck verpreßt, so erweichen sich die Harze und härten aus.
Das Dekorpapier sorgt für den gewünschten optischen Eindruck des aus den Paneelen gebildeten Fußbodens. Durch das Gegenzugpapier soll sichergestellt werden, dass sich beim Verpressen der Schichten bzw, Papiere die Trägerplatte bzw. das Paneel nicht verzieht.
Parkettpaneele unterscheiden sich von einem Laminat insbesondere durch die Oberfläche. Die gewünschte Optik wird durch Holz und damit nicht durch bedrucktes Papier bewirkt. Ein Parkettfußboden besteht aus Vollholz, kann aber auch eine Trägerplatte aus HDF, MDF oder Spanmaterial aufweisen. An der Oberseite ist dann jedoch eine Holzfurnierschicht oder Papier aufgebracht.
Rückseitig ist in diesem Fall ein spezieller Holzteil oder Papier als Gegenzug
aufgebracht.
Werden die Paneele auf einem Fußbodenuntergrund verlegt, so tritt beim Betreten des Fußbodens eine verhältnismäßig starke Geräuschentwicklung auf.
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Zur Vermeidung einer solchen Geräuschentwicklung ist beim Stand der Technik bereits vorgesehen, einen sogenannten Trittschallschallschutz vorzusehen, Es handett sich dabei um eine unterhalb eines Paneels angebrachten Schicht mit schalldämmenden und/oder schallabsorbierenden Eigenschaften. Ergänzend ■5 oder alternativ kann die Schicht eine Verschiebung der Frequenzen und der
Lautheit des erzeugten Schalls bewirken, die dann so sind, dass diese subjektiv als weniger störend empfunden werden,
Die den Trittschallschulz bewirkende Schicht wird hier allgemein als „schallverbessernde Schicht" bezeichnet,
Schallverbessernde Schichten sind insbesondere wie folgt beschaffen:
Die schallverbessernde Schicht ist regelmäßig elastisch verformbar im Vergleich zum oben definierten Paneel. Eine solche Schicht besteht beispielsweise aus Polyurethan-Recyclingmaterial, Gummi, Kork, Schaumstoffe, thermoplastische Materialien, Fasermatten oder LDF (low density material), Die Dichte liegt in der Regel bei 200 bis 1000 kg/m3.
Alternativ wird als schallverbessernde Schicht eine sogenannte Schwerfolie eingesetzt. Diese zeichnet sich durch ein Gewicht von 1000 bis 5000 g/m2 aus,
Eine Schwerfolie - am Laminat verklebt - sorgt für einen guten Kontakt zum Fußbodenuntergrund, wodurch das Aufliegen auf der darunterliegenden Ebene verbessert und so das Schallempfinden bei Betreten des Fußbodens verbessert wird. Eine Schwerfolie besteht typischerweise aus Polyäthylen mit Füllstoffen,
Nachteilhaft wird beim Stand der Technik die schallverbessernde Schicht nachträglich auf das Laminatpaneel aufgeklebt. Das Paneel wird also zunächst durch Verpressen und ein hiermit einhergehendes Verkleben von Schichten bzw. Papieren hergestellt, In einem nächsten Arbeitsschritt wird die schallverbessernde Schicht aufgeklebt. Als Kleber zur Anbringung der schallverbessernde Schicht werden zum Beispiel PVAC-Kleber, Thermoplaste oder Holzleime vorgesehen.
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M. Kaindl
Das , nachträgliche Aufkleben und der damit einhergehende weitere Arbeitsschritt verteuert nicht nur den Herstellungsprozess, sondern der Randabschluss ist auch vergleichsweise schlecht. Wird eine schallverbessernde Schicht nachträglich aufgeklebt, so gelingt kaum ein bündiger Randabschluß. Im allgemeinen verbleibt also z.B. ein Bereich unterhalb des Paneels, der frei von einer schallverbessernden Schicht ist, weil ein bündiger Abschluss in der Praxis kaum und nur schlecht erreicht wird, Entsprechend verschlechtert sich die gewünschte Wirkung der schallverbessernden Schicht. Da dieser Bereich in der Regel an die Nuten und Federn eines Paneels angrenzt, ist die mechanische Belastung dieser Verriegelungselemente beim Begehen des Fußbodens groß.
Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass sich die schallverbessernde Schicht wieder von einem Paneel bei nachfolgenden Verarbeitungsschritten oder während des Verlegens ablöst.
Ein thermoplastischer Kleber hat darüber hinaus den Nachteil, nicht besonders fest eine schallverbessernde Schicht mit dem Paneel zu verbinden. Auch aus diesem Grunde kann eine schallverbessernde Schicht sich verhältnismäßig leicht wieder vom Paneel lösen. Hieraus ergeben sich Handhabungsnachteile sowie Nachteile bei der Produktion, so z.B, beim Schneiden der Verbindungselemente.
Lösen sich schallverbessernde Schichten leicht vom Paneel, so ist es kaum möglich, Paneele während des Verlegens zu verschieben, da sich hierdurch die schalldämmende Schicht vom Paneel lösen könnte. Es ist also eine Zielsetzung, ein Verfahren sowie ein dazugehöriges Paneel bereitzustellen, bei dem die schallverbessernde Schicht besser mit dem Paneel verbunden ist, bei dem die Randabschlüsse verbessert sind und bei der die Produktion kostengünstiger ist.
Die verwendeten Klebematerialien können Umweltprobleme mit sich bringen. Z.B. können sich Lösungsmittel im Kleber befinden, die die Umwelt belasten.
Hieraus ergeben sich Entsorgungsprobleme des Klebers. Außerdem muss für den Produktionsprozeß noch eine zusätzliche Komponente, nämlich der Kleber, bereitgestellt werden. Es ist daher wünschenswert, die Verwendung zusätzlicher
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Kleber zur Befestigung einer schallverbessernden Schicht auf ein Paneel zu vermeiden.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines kostengünstigen Paneels, das in Bezug auf die trittschall- und raumhallverbessernde Schicht bessere Eigenschaften im Vergleich zum Stand der Technik aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Paneel mit den Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen,
Bei der Herstellung eines erfindungsgemäßen Paneels wird zusätzlich zu der Trägerplatte, zum Dekorpapier und zum Gegenzugpapier bzw, zum Holzfurnier eine Schicht vorgesehen, die als Blattware, bevorzugt als Rollware vorliegt, Das Material der Roll- oder Blattware ist so beschaffen, dass es über die oben genannten gewünschten schallverbessernden Eigenschaften verfügt bzw. diese beim Begehen eines Paneels bewirkt. Die Rollware oder Blattware wird gemeinsam mit den übrigen Bestandteilen in einer Presse verpresst, und zwar bei Temperaturen von wenigstens 1000C. Vorzugsweise werden höhere Temperaturen beim Verpressen vorgesehen, und zwar insbesondere oberhalb von 1200C. Typischerweise liegen die Temperaturen oberhalb von 2000C. Sie betragen vorzugsweise 230°C bis 2500C, um zu kurzen Presszeiten zu gelangen.
Kurze Presszeiten ermöglichen ein schnelles Herstellen von Paneelen, so dass das Verfahren kostengünstig ist.
Die eingesetzte Blatt- oder Rollware muss entsprechend temperaturbeständig sein. Wird also bei 2000C verpreßt, so muss das eingesetzte Material, aus dem die schallverbessernde Schicht besteht, die gewählte Temperatur überstehen können,
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Es- kann dem Fachmann überlassen bleiben, geeignete Materialien in Abhängigkeit von einer geeigneten Presstemperatur auszuwählen, um so zu einem kostengünstigen Herstellungsverfahren zu gelangen.
Das Gegenzug papier ist bei der Herstellung eines Laminatpaneels mit Aminoplast getränkt. Während des Verpressens bewirkt das eingesetzte Aminoplastmaterial eine Befestigung der schallverbessernden Schicht am Paneel.
Die so hergestellte Verbindung zwischen der schallverbesserhden Schicht und dem Paneel ist wesentlich stabiler im Vergleich zum Stand der Technik.
Das Herstellungsverfahren ist wesentlich kostengünstiger, da ein Arbeitsschritt eingespart wird. Auch kann auf das Vorsehen zusätzlicher Kleber verzichtet werden. Hieraus ergeben sich Kostenvorteile. Ferner ist das Verfahren umweltfreundlich, da keine Kleber eingesetzt werden müssen, die zusätzlich zu entsorgen sind. Lösungsmittel, die eventuell in Klebern vorhanden sind, werden vermieden.
Verfahrensgemäß werden nach Herstellung einer großflächigen Platte hieraus Paneele mit den Maßen von zum Beispiel 1,40 m &khgr; 0,20 m herausgesägt und die Verriegelungselemente wie Nuten und Federn hineingefräst, Die Folge ist ein bündiger Randabschluss zwischen Paneel und der schallverbessernden Schicht. Hieraus werden die in diesem Zusammenhang oben genannten Nachteile vermieden.
Da die Befestigung zwischen schallverbessernder Schicht und dem Paneel sehr fest ist, kann problemlos gefräst werden. Dies war beim Stand der Technik nicht- oder zumindest kaum möglich, da die Verbindung zwischen einem Paneel und der trittschallverbessernden Schicht relativ instabil war.
Soll die schallverbessernde Schicht mit einem Parkettpaneel verbunden werden, so geschieht dies in einer Kurztaktpresse. Für die Bereitstellung von Aminoplast kann ein Papier zwischen der untersten Schicht, die zum Paneel gehört, und der
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schallverbessernden Schicht gelegt werden, Das Papier ist dann etwa mit Aminoplast getränkt oder damit versehen.
In einer Ausführungsform der Erfindung wird Polyurethan-Recyclingmaterial eingesetzt und hieraus die schallverbessernde Schicht gebildet. Das Material ist kostengünstig. Es verfügt über sehr gute schallverbessernde Eigenschaften. Es wird aus der Recyclingbranche zurückgewonnen, so dass es umweltverträglich ist.
Die schallverbessernde Schicht sollte dann wenigstens 0,5 mm dick sein, um zu guten schallverbessernden Eigenschaften zu gelangen, die akzeptabel für den Verbraucher sind. Die Schicht aus Polyurethan-Recyclingmaterial kann in der Praxis bis zu 5 mm dick sein. Ist die schallverbessernde Schicht sehr dick, so ergeben sich merkliche Nachteile in Bezug auf Wärmeleitfähigkeit. Eine gute Wärmeleitfähigkeit ist bei der Verlegung oder Verwendung einer Fußbodenheizung von Interesse. Auch ist ein zu dicker Laminatfußboden unerwünscht, da anschließend nach dem Verlegen eine hohe Bauhöhe erreicht wird. Dies hat Nachteile für den Verbraucher, da er anschließend beispielsweise Türen entsprechend anpassen muß, was insbesondere im Renovierungsbereich üblich ist.
Als Aminoplast wird vorzugsweise Melaminharz und/oder Harnstoffharz und/oder Gemische aus diesen eingesetzt. Dies sind die Harze, die typischerweise beim Dekorpapier und beim Gegenzugpapier eingesetet werden. Werden diese Harze verwendet, so muss keine zusätzliche Material-Komponente bereitgestellt werden, um das Produkt herzustellen.
Der Preßdruck liegt typischerweise zwischen 5 und 70 kPa. Durch das Verfahren wird die schallverbessernde Schicht also im allgemeinen komprimiert. Im Endprodukt bleibt die Komprimierung wenigstens teilweise erhatten. Bei Verwendung von Polyurethan (PUR) verdichtet sich die Schicht typischerweise von z.B. 1,2 mm auf 0,5 mm. Aufgrund der Erhaltung der Masse verändern sich die schallverbessernden Eigenschaften allenfalls unwesentlich.
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Als Ausgangsmaterial kann beispielsweise Polyurethan/Recyclingmaterial miteiner Dichte eingesetzt werden, die zwischen 110 kg pro Kubikmeter und 750 kg pro Kubikmeter liegt.
Vom Stand der Technik unterscheidet sich das erfindungsgemäß hergestellte Produkt insbesondere dadurch, dass die Verbindung zwischen einem Paneel und der schallverbessernden Schicht durch ein Aminoplast bewirkt wird. Insbesondere wird die Verbindung aufgrund von Aminoplasten bewirkt, die auch zur Herstellung eines Paneels eingesetzt werden. Dies ist von Vorteil, um nicht zusätzliche Materialien einsetzen zu müssen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird alternativ zu Polyurethan/Recyclingmaterial ein Material eingesetzt, aus dem eine Schwertolie hergestellt wird, Vorzugsweise wird Polyäthylen mit Füllstoffen vorgesehen.
Versuche haben ergeben, dass die genannten Materialien Polyurethan/Recyciingmaterial sowie Polyäthylen mit Füllstoffen besonders gut sind, um zu schallverbessernden Eigenschaften zu gelangen. Darüber hinaus ließen sich diese Materialien problemlos verarbeiten und an einem Laminatfußboden oder Parkettfußbodenpaneel befestigen.
Rollware wird bei der Herstellung bevorzugt eingesetzt, um so in einer Doppelbandpresse kontinuierlich verpressen zu können. Andernfalls müsste eine Kurztaktpresse eingesetzt werden, was die Herstellung deutlich verteuern würde, da keine kurzen Presszeiten realisiert werden können.
Durch das Verfahren wird ein Paneel hergestellt, bei dem eine Schicht unterhalb des Paneels mit einem Aminoplast verbunden ist, Dd nachträglich gesägt und gefräst wird, zeichnet sich das Produkt darüber hinaus grundsätzlich durch einen sehr guten Randabschluß aus, Es verbleibt also keine Lücke zwischen Paneelunterseite und der schallverbessernden Schicht, Daher ist der bündige Randabschluss grundsätzlich ein weiteres Merkmal des verfahrensgemäß hergestellten Produkts.
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Die schallverbessernde Schicht schließt also bündig mit dem Paneel ab, und " zwar dort, wo gesägt oder gefräst wurde. So kann der bündige Abschluß etwa auch bei einer Nut vorliegen, die in die Unterseite des Paneels hineingefräst worden ist, um auch auf diese Weise etwa leimlose Verbindungen zwischen Paneelen zu ermöglichen.
Ein sichtbarer Versatz zwischen schallverbessernder Schicht und Fußbodenpaneel tritt also nicht auf, es sei denn, dieser wäre nachträglich in einem weiteren Arbeitsschritt geschaffen worden.
Die gewählten Materialien Polyurethan/Recyclingmaterial sowie Polyäthylen mit Füllstoffen sind wärmebeständig, um unter Zufuhr von Temperatur verpresst werden zu können. Auch aus diesem Grunde sind diese besonders gut geeignet.
Die Dicke eines Paneels beträgt bei Laminat typischerweise 5 bis 14 mm, Bei Parkett liegt die Dicke typischerweise bei 10 bis 20 mm, Hinzukommt die schallverbessernde Schicht an der Unterseite, die jedoch sehr dünn sein kann.
Die schallverbessernde Schicht ist vorzugsweise dünner als das Paneel, und zwar insbesondere dünner als die Trägerplatte.
Die Erfindung wird anhand eines in der Figur gezeigten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
·
Die Figur zeigt ein Laminatpaneel im Schnitt, welches aus einer Trägerplatte 1, einem Dekorpapier 2, einem Gegenzugpapier 3 und einer abriebfesten Schicht 4 gefertigt worden ist. Die Trägerplatte 1 besteht aus MDF/HDF (aber auch andere Materialien sind möglich). Bei diesem Material handelt es sich um Holzfasern, die zunächst etwa mit Leim versehen und anschließend in einer Presse zu einer Platte verpresst wurden. Auf der Trägerplatte 1 ist zunächst das Dekorpapier 2 und darüber die abriebfeste Schicht 4 aufgebracht. Unterhalb der Trägerplatte 1 befindet sich das Gegenzugpapier 3. Die Papierschichten sowie die abriebfeste Schicht sind zunächst mit einer Mischung aus einem
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Melaminharz und/oder Harnstoff harz versehen worden. Unter Zufuhr von Wärme und Druck wurden die Harze erweicht. Durch anschließendes Aushärten ist eine feste Verbindung zwischen den verschiedenen Schichten geschaffen worden.
Erfindungsgemäß wurde während der Herstellung im Unterschied zum Stand der Technik zusätzlich eine schallverbessernde Schicht 5 zusammen mit den übrigen vorgenannten Schichten verpresst. Die schallverbessernde Schicht besteht in diesem Fall aus Polyurethan (PUR). Die Schichtdicke betrug zunächst 1,2 mm. Durch das Verpressen der verschiedenen Schichten hat sich die Dicke auf 0,5 mm reduziert, Die schallverbessernde Schicht 5 ist mit dem Gegenzugpapier 3 aufgrund der eingesetzten Harze verbunden.
Nach Herstellung des Schichtverbundes wurde eine Nut 6, eine Feder 7 seitlich in das Paneel sowie (nach Bedarf) eine Nut 8 an der Unterseite des Paneels hineingefräst.
Das Herstellungsverfahren hat zur Folge, dass der Übergang von der schallverbessernden Schicht 5 zum Paneel bündig ist. Dies gilt sowohl an den seitlichen Begrenzungen des Paneels als auch bei den Übergängen, die innerhalb der Nut 8 auftreten.
In die Nut 8 eines Paneels und in die hierzu korrespondierende Nut 8 eines weiteren Paneels können beim Verlegen Metallklammern eingelegt werden, die zwei Paneele 1 miteinander in horizontaler Richtung verriegeln. Jeder Nut und jeder Feder ist also eine Nut 8 an der Unterseite zugeordnet. In der Figur wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit lediglich eine Nut 8 eingezeichnet. Wäre das Paneel vollständig gezeichnet worden, so wäre eine weitere Nut 8 spiegelverkehrt zu sehen, die der Feder 7 zugeordnet ist,
J^ &90&. Bejchreijungjdoc, J6.1O.2OO1 Q/Q

Claims (14)

1. Paneel, dadurch gekennzeichnet, dass eine schallverbessernden Schicht an der Unterseite des Paneels mittels eines Aminoplasis befestigt ist.
2. Paneel nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die schallverbessernde Schicht aus elastisch verformbarem Material besteht.
3. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schallverbessernde Schicht aus Polyurethan-Recyclingmaterial, Gummi, Kork, Schaumstoffe, thermoplastische Materialien, Fasermatten, LDF oder Polyäthylen besteht.
4. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schallverbessernde Schicht eine Dichte von 20 bis 2500 kg/m3 aufweist.
5. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel eine Trägerplatte umfasst, die bevorzugt aus Holz oder einem Holzwerkstoff besteht, und die schallverbessernde Schicht dünner als die Trägerplatte ist.
6. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel eine Trägerplatte umfasst, die aus HDF, MDF, Spanmaterial oder Holz besteht, und oberhalb der Trägerplatte ein Dekorpapier oder ein Holzfurnier angebracht ist.
7. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche" dadurch gekennzeichnet, dass ein mit Aminoplast versehenes Papier an die schallverbessernde Schicht angrenzt.
8. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Melaminharz und/ oder ein Harnstoffharz als Aminoplast eingesetzt ist.
9. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine aus Holz bestehende Schicht vorgesehen ist, die vorzugsweise eine obere Lage in dem Schichtsystem bildet, welches das Paneel bildet.
10. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schallverbessernde Schicht aus einem Material besteht, welches oberhalb von 100°C, vorzugsweise oberhalb von 200°C temperaturbeständig ist.
11. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel Verriegelungselemente und zwar insbesondere seitlich Nuten sowie Federn umfasst.
12. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die schallverbessernde Schicht seitlich bündig mit dem Paneel abschließt.
13. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Paneel 5 bis 20 mm und die schallverbessernde Schicht bis zu 5 mm dick ist.
14. Paneel nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Nut von unten in das Paneel eingefräst ist und die schallverbessernde Schicht von beiden Seiten bündig an die Nut angrenzt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006084513A1 (de) * 2005-02-11 2006-08-17 Kaindl Flooring Gmbh Paneel mit dekorativer schicht
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