DE20117529U1 - Mehrzweck-Schreibstift - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf einen Schreibstift und im besonderen auf einen Mehrzweck-Schreibstift.
Während es übliche Praxis ist, mehr als einen Stift mit sich zu führen und eine Korrekturflüssigkeit für einzelne Schreibvorgänge, wie schreiben, aufzeichnen, notieren oder Revision, dient der einzelne Stift jedoch lediglich einem einzigen Zweck. Dies gilt auch für Korrekturstifte, die mit einer Korrekturflüssigkeit nachfüllbar sind. Die herkömmlichen Stifte mit Korrekturflüssigkeit, die gegenwärtig am Markt verfügbar sind, gestatten lediglich ein Überschreiben herkömmlicher Tintenflüssigkeit und enthalten giftige Gase, die für den menschlichen Organismus schädlich sein können. Andererseits mußte der Schreiber, nachdem er die Flüssigkeit aufgetragen hat, warten, bis sie eingetrocknet ist, um den Schreibvorgang fortzusetzen, wobei die getrocknete Substanz häufig uneben ist und Schwierigkeiten macht, mit Hand darüber hinweg zu schreiben. Dementsprechend sind umweltverträgliche Korrekturflüssigkeiten mit nicht giftigen Substanzen verfügbar gemacht worden, die diesbezüglich keinen Nachteil aufweisen, wobei die giftigen Substanzen der herkömmlichen Korrekturflüssigkeiten die ursprüngliche Tinte zer-
setzen und es möglich machen, einen zweiten Schreibvorgang auszuführen unter Einsatz einer speziellen Tinte. Das bedeutet, daß die neueren Korrekturflüssigkeiten in einem besonderen Stift mitgeführt werden müssen, welcher die Korrekturflüssigkeit enthält, während getrennt davon ein Stift bereitgehalten werden muß, der die Spezialtinte enthält. Die Stifte für die unterschiedlichen Einsätze müssen vom Benutzer mitgeführt werden, was entsprechend umständlich und voluminös ist.
Zweimienenstifte, bei welchen es sich meistens um Markierstifte handelt, sind &iacgr;&ogr; marktüblich verfügbar für zwei unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten und sind für den üblichen Einsatz ungeeignet. Die Kugelschreiber mit 6 bis 12 Farben benötigen einen sehr komplizierten Mechanismus zur Steuerung, zur Ausführung und Wiedereinführung der unterschiedlichen Mienen, wobei darüber hinaus die Dicke des Obergehäuses zu einer besonders umständlichen Handhabung führt einschließlich des Bereithaltens und des mit sich Führens des voluminösen Stiftes.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Es liegt dementsprechend der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Mehrzweckschreibstift zur Verfügung zu stellen, welcher unter Behebung der aufgezeigten Nachteile verschiedene Einsatzmöglichkeiten in einem Stift vereinigt und eine einfache Handhabung gewährleistet.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angegebenen Merkmale, wobei hinsichtlich bevorzugter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schreibstiftes auf die Merkmale der Unteransprüche verwiesen wird.
Der Mehrzweckschreibstift gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen Schreibstift dar, der eine wäßrige Tinte oder eine nachfüllbare Korrekturflüssigkeit enthält einschließlich eines Körpers, welcher auf seiner Innenseite an beiden Enden mindestens drei Speicherräume besitzt für Tinten sowie die Schreib- und Korrekturelemente in gleicher Anzahl der Speicherräume jeweils entsprechend einer Speicheranordnung zur Bildung einer Betriebseinheit, die, mit Hilfe unterschiedlicher Schreibtinten und den nicht giftigen, umweltverträglichen Korrekturflüssigkeiten, die in den Speicherräumen enthalten
• ♦· ♦ ··
sind, unterschiedliche Betriebseinheiten besitzt zum Schreiben, Korrigieren und Überschreiben, so daß der Benutzer lediglich einen Stift mit sich führen muß zur Ausführung der verschiedenen Vorgänge, nämlich zur Durchführung des Schreibens, der Korrektur und des Überschreibens an den Korrekturstellen unter Einsatz der Spezialtinte.
Weitere Vorteile, Einzelheiten und erfindungswesentliche Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener bevorzugter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Mehrzweckschreibstiftes unter Bezugnahme auf die &iacgr;&ogr; beigefügten Zeichnungen. Dabei zeigen im einzelnen:
Fig. 1 eine dreidimensionale Darstellung des Schreibstiftes ohne eine Kap
pe gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des demontierten Aufbaues der ersten Aus
führungsform der Erfindung,
Fig. 3
eine Schnittdarstellung der ersten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung des demontierten Aufbaues einer zweiten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung der zweiten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung und
Fig. 6 eine Schnittdarstellung des Aufbaues einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
Entsprechend der Darstellung in den Fig. 1 bis 3 umfaßt eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Stiftaufbau mit einem Stiftkörper 1, einer Betriebseinheit 2 sowie Kappen 3 und 4 (entsprechend der Darstellung in Fig. 2).
Der Stiftkörper 1 (entsprechend der Darstellung in Fig. 2) umfaßt ein hohles Stiftrohr 11, wobei die beiden Enden 12, 13 des Stiftrohres 11 einen unterschiedlichen Innendurchmesser besitzen. Zwischen den beiden Enden 12, 13 des mit ungleichen Innendurchmessern behafteten stromlinienförmigen Stiftrohres 11 ist dieses stromlinienförmig ausgebildet zum erleichterten Tragen oder zur Aufnahme in der Tasche. Das hohle Stiftrohr 11 besitzt einen Innendurchmesser, der unterteilt ist, um die drei Speicherräume 14, 15 und 16 aufzunehmen, und unter Anpassung an die Innendurchmesser des hohlen Stiftrohres 11 ist der erste Speicherraum 14 getrennt in dem Stiftrohr 11 angebracht in der Nähe der sich verjüngenden Spitze
&iacgr;&ogr; 12, wobei sich auf der Rohrspitze 12 eine Öffnung 141 des ersten Speicherraumes 14 befindet. Der zweite und der dritte Speicherraum 15 bzw. 16 sind parallel zueinander in dem Stiftrohr 11 plaziert in der Nähe der Spitze 13 hinsichtlich des größeren Innendurchmessers unter Bildung der Öffnung 151, 161 des dritten bzw. des vierten Speicherraumes 15 bzw. 16 an der Rohrspitze 13. Darüber hinaus tragen die Spitzen der beiden Rohre 12 und 16 konkave Hälse 121 und 131 zur Aufnahme und Positionierung der Abschlußkappen 3 und 4.
Die drei zuvor erwähnten Speicherräume 14, 15 und 16 sind hinsichtlich ihrer Raumtiefe nicht länger als die Hälfte der Gesamtlänge des Stiftrohres 11 ausgebildet zur Speicherung von Tinte im gleichen Volumen oder im ungleichen Volumen mit dem Vorschlag, daß der erste Speicherraum 14 als größter Speicherraum für Schreibtinte ausgebildet ist, während der zweite und der dritte Speicherraum 15 und 16 entsprechend kleiner ausgebildet sind als jeweiliger Speicherraum für die Korrekturflüssigkeit und die Überschreibtinte, die im Normalfall weniger gebraucht werden.
Bei der Korrekturflüssigkeit, die in den zweiten Speicherraum 15 eingefüllt ist, kann es sich um eine gewöhnliche Schreibtinten-Korrekturflüssigkeit handeln. Gemäß dieser Ausführungsform wird bevorzugt eine transparente, nicht giftige und umweltverträgliche Korrekturflüssigkeit eingesetzt. Der Einsatz dieser Korrekturflüssigkeit gestattet ein unmittelbares Überschreiben nach dem Löschen herkömmlicher Tinte, ohne daß man warten muß, bis sie eingetrocknet ist, und es ergibt sich keine unebene Oberfläche oder eine giftige Substanz, die auf dem zu
schreibenden Papier verbleibt. Nur bei der Überschreibtinte handelt es sich um eine Spezialtinte.
Die vorerwähnte Betriebseinheit 2 (entsprechend der Darstellung in Fig. 2) umfaßt zwei Schreibelemente 21, 22 für das normale Schreiben und das Überschreiben nach dem Löschungsvorgang, wobei das Löschelement 23 für die normale Schreibtinte und die Speicherräume 14, 15 und 16 als drei Zellen in dem Stift 1 ausgebildet sind.
&iacgr;&ogr; Die beiden Schreibelemente 21 und 22 können mit dem gleichen Schreibelementaufbau versehen sein, wie er für eine Schreibeinheit bekannt ist. Eine solche Einheit 21 besitzt ein einzusetzendes Schreibelement 211, bei welchem es sich um einen Stahlkugelschreiber, eine Kugelschreiberspitze oder einen Stift handeln kann. Bei dieser Ausführungsform kommt eine Stahlkugelstiftspitze zum Einsatz. Ein Tintenführungskern 213 steht in Verbindung mit dem Ende des Schreibelementes 211, welches in die Speicherräume 14 und 16 eingesetzt ist, um Tinte anzusaugen für den Einsatz in dem Schreibelement 211. Eine Dichtung 212 befindet sich zwischen dem Schreibelement 211 und dem Tintenführungskern 213, um das Schreibelement 211 und den Tintenführungskern 213 dicht zu verbinden entsprechend der Dichtung der Speicherräume 14 und 16.
Das Korrekturelement 23 kann ein bekanntes Markierelement sein oder ein Korrekturschreibelement eines Markierstiftes, wobei bevorzugt das Korrekturelement 23 ein Korrektureinsatzelement 231 besitzt, dessen Ende in eine Dichtung 232 eingesetzt und hierin positioniert ist, während das andere Ende des Dichtungselementes 232 an dem Tintenführungskern 233 angeschlossen ist in Verbindung mit dem Korrekturelement 231 zur Zuführung der Korrekturtinte. Durch die direkte Anpassung der Dichtung 232 mit dem Dichtungselement 15 in dem Speicherraum kann der Tintenführungskern 233 in den zweiten Speicherraum 15 eingesetzt werden, um die Korrekturflüssigkeit anzusaugen.
Die beiden Kappen 3 und 4 sind an den beiden Rohrenden 12 und 13 an dem entsprechenden Rohr 11 ausgebildet mit hinterschnittenen Hälsen 121, 131. Wenn die beiden Kappen 3 und 4 abgenommen sind, können sie auf das jeweils andere
Ende der Kappe (entsprechende Darstellung in Fig. 3) aufgesetzt werden, so daß sie nicht verloren gehen. Die Kappe 4 kann wiederum das Schreibelement 22 und das Korrekturelement 23 abdecken (entsprechend der Fig. 1 dieser Ausführungsform) oder das Paar von Schreibelementen 21, 22 und das Korrekturelement 23 als individuelle Kappen.
Diese Ausführungsform stellt einen Stift dar mit originären Schreib-, Korrektur- und Überschreibeigenschaften (entsprechend der Darstellung in den Fig. 1 und 2). Wenn der Benutzer Fehler korrigieren will in einem Schriftstück, welches er mit dem Schreibelement (21) unter Einsatz normaler Tinte ausgeführt hat (entsprechend der Darstellung in Fig. 3), öffnet er die Kappe 4 und löscht den Fehler unter Einsatz des Korrekturelementes 231, worauf er das Schreibelement 22, auch wenn die Korrekturflüssigkeit noch nicht trocken ist, mit der Spezialtinte zum Überschreiben einsetzt.
Entsprechend der Darstellung in den Fig. 4 und 5 ist eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung vorzusehen, wobei dieser Aufbau eine Tintenpatrone umfaßt. Der Aufbau umfaßt einen Stiftkörper 1, das Betriebselement 2 und die Kappen 3 und 4.
Ebenso wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform besitzt der Stiftkörper 1 ein hohles Stiftrohr 3 mit drei Speicherräumen 14, 15 und 16, die unterteilt sind zwischen den beiden Enden 12 und 13 mit ungleichem Innendurchmesser. Die drei Tintenspeicherräume 14, 15 und 16 befinden sich in den Öffnungen 141, 151 und 161 zwischen den beiden Rohrenden 12 und 13, und die Innendurchmesser besitzen Gewindeeinheiten 142, 152 sowie 162 für den Einsatz eines Schraubelementes 2 (entsprechend der Darstellung in Fig. 4). An den beiden Enden der Rohrenden 12 und 13 befinden sich hinterschnittene Hälse 121, 131 zur Positionierung der Kappen 3 und 4.
Hinsichtlich des Aufbaues der beiden Schreibelemente 21 und 22 kann es sich neben dem Schreibelement 211 der zuvor erwähnten Ausführungsform um eine Stahlkugelstiftspitze, eine Kugelschreiberspitze oder einen Schreibstift handeln. Bei dieser Ausführungsform kommt ein Schreibstift zum Einsatz. Ein Dichtungs-
element 212, welches einem Ende der Öffnungen 141, 161 entspricht, besitzt ein Schraubelement 214 (entsprechend der Darstellung in Fig. 4) an der Außenwand, so daß das Dichtelement 212 ein frei schraubbares Element sein kann, welches in die Speicherräume 14 und 16 eingeschraubt wird. Bei dem Dichtungselement 212 ist ein Tintenführungskern 213 vorgesehen, welcher das Tintenpatronenrohr 5 über das Patronenrohr 215 an der Spitze des Dichtungselementes 212 verbindet. Zur gleichen Zeit befindet sich das Patronentintenrohr 5 in den Speicherräumen 14 und 16, wobei das Schreibelement 211 und das Dichtungselement 212 leicht entfernt werden können zum Ersatz des Tintenpatronenrohres 5.
Hinsichtlich des Aufbaues des Korrekturelementes 23 befindet sich im Gegensatz zum Löschelement 211 der zuvor beschriebenen Ausführungsform an einem Ende der entsprechenden Öffnung 151 des Dichtungselementes 232 ein Schraubelement 234 (entsprechend der Darstellung in Fig. 4) an der Außenwand, so daß das Dichtungselement 232 frei eingeschraubt werden kann in dem Speicherraum 15. In dem Dichtungselement 213 ist ein Tintenführungskern 233 vorgesehen, welcher das Patronentintenrohr 5, welches die nicht giftige umweltverträgliche transparente Korrekturflüssigkeit enthält, durch das Patronenrohr 235 an der Spitze des Dichtungselementes 232 verbindet. Zur gleichen Zeit befindet sich das Patronentintenrohr 5 dauernd in dem Speicherraum 15, wobei das Schreibelement 231 und das Dichtungselement 232 leicht entfernt werden können beim Ersatz des Patronentintenrohres 5.
Nach der Montage dieser Ausführungsform ergibt sich ein praktischer Schreibstift mit zwei Elementen an einem Ende, während sich der Tintenspeicher in dem Patronentintenrohr 5 befindet, wobei der Schraubvorgang der Dichtungselemente 212 und 232 einen leichten Ersatz der beiden Elemente 2 und des Patronentintenrohres 5 gestattet.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 6 ist der Aufbau einer dritten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen mit vier Elementen zum normalen Schreiben, Korrigieren, Überschreiben und Markieren oder Notieren. Die Betriebseinheit 2 des Stiftes kann das Schreibelement 21 oder das Korrekturelement 23 oder ein Markierelement enthalten. In gleicher Weise besitzt die Betriebseinheit 2 ein Dich-
tungselement 212, wobei ein Ende in Abhängigkeit von dem beabsichtigten Einsatz ein Schreibelement 211 oder ein Löschelement 231 enthält, während das Dichtungselement 212 direkt die Speicherräume 14,15,16 und 17 (wie dies in der ersten Ausführungsform dargestellt ist) abdichtet oder die Schraubelemente 142, 152, 162, 214, 234 in den Speicherräumen 14, 15, 16 und 17 (wie dies in der zweiten Ausführungsform gezeigt ist) für den erfolgreichen Einsatz des Patronentintenrohres 5.
Der Stiftkörper 1 umfaßt ein hohles Stiftrohr 11, dessen hohler innerer Durchmesser vier Speicherräume 14, 15, 16 und 17 aufnimmt, wobei der erste und der vierte Speicherraum 14 und 17 parallel zueinander angeordnet sind in der Nähe des Rohrendes 12, während das Rohrende 12 Öffnungen 141, 171 des ersten und des vierten Speicherraums 14 und 17 umfaßt, um (durch direktes Abdichten oder eine Gewindedichtung) die beiden Elemente 2 zu halten. Der zweite und der dritte Speicherraum 15 und 16 sind parallel zueinander plaziert in der Nähe des Rohrendes 13 des Stiftrohres 11, wobei das Rohrende 13, welches den zweiten und den dritten Speicherraum bildet, mit Öffnungen 151 und 161 versehen ist, welche (durch direkte Abdichtung oder ein Schraubelement) die beiden Elemente 2 hält. An den Enden 12 und 13 der beiden Rohre befinden sich hinterschnittene Hälse 121 sowie 131, die die Kappen 3 und 4 aufnehmen.
Zusammenfassend wird ein Mehrschreibstift zur Verfügung gestellt, speziell ein Stift mit einem Doppelkopf, welcher drei oder mehr Betriebselemente enthält zum Schreiben, zur Korrektur oder zum Markieren, wobei der Benutzer lediglich einen Stift benötigt zum Schreiben und zum Korrigieren. Der Schreibstift besitzt einen Körper, welcher drei oder mehr Tintenspeicherräume aufnimmt oder Betriebselemente für unterschiedliche Anwendungen. Jeder entsprechende Tintenspeicherraum ist abgedichtet zu einem Betriebselement hin welches zusammen mit der jeweiligen Schreibtinte oder Korrekturflüssigkeit, die in dem Tintenspeicherraum enthalten ist, ein unterschiedliches Betriebselement bildet zum Schreiben, Korrigieren oder Markieren, so daß es insgesamt für den Benutzer lediglich erforderlich ist, einen einzigen Stift mit sich zu führen, mit dem er den Schreib-, Korrektur- und Markiervorgang ausführen kann.
Es soll an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich angegeben werden, daß es sich bei der vorangehenden Beschreibung lediglich um eine solche beispielhaften Charakters handelt und daß verschiedene Abänderungen und Modifikationen möglich sind, ohne dabei den Rahmen den Erfindung zu verlassen.
Claims (12)
1. Mehrzweckschreibstift, gekennzeichnet durch:
einen Stiftkörper (1) mit einem hohlen Stiftrohr (11), welches mindestens drei Speicherräume (14, 15, 16) bildet, die jeweils eine Öffnung (141, 151, 161) aufweisen und sich zwischen den beiden Rohrenden (12, 13) befinden,
einer Mehrzahl von Betriebseinheiten (2) entsprechend der Anzahl der Tintenspeicherräume (14, 15, 16),
zwei Abschlußkappen (3, 4), entsprechend jedem Rohrende des Stiftrohres (11), wobei innerhalb der Speicherräume (14, 15, 16) jeweils eine niedrig viskose Flüssigkeit angeordnet ist, bei welcher es sich um eine Schreibtinte, eine Löschtinte sowie eine Überschreibtinte bzw. Markierflüssigkeit handelt.
einen Stiftkörper (1) mit einem hohlen Stiftrohr (11), welches mindestens drei Speicherräume (14, 15, 16) bildet, die jeweils eine Öffnung (141, 151, 161) aufweisen und sich zwischen den beiden Rohrenden (12, 13) befinden,
einer Mehrzahl von Betriebseinheiten (2) entsprechend der Anzahl der Tintenspeicherräume (14, 15, 16),
zwei Abschlußkappen (3, 4), entsprechend jedem Rohrende des Stiftrohres (11), wobei innerhalb der Speicherräume (14, 15, 16) jeweils eine niedrig viskose Flüssigkeit angeordnet ist, bei welcher es sich um eine Schreibtinte, eine Löschtinte sowie eine Überschreibtinte bzw. Markierflüssigkeit handelt.
2. Mehrzweckschreibstift gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rohrförmigen Enden (12, 13) des Stiftrohres (11) jeweils einen unterschiedlichen Durchmesser besitzen und die Enden (12, 13) jeweils einen hinterschnittenen Hals (121, 131) tragen zur Aufnahme der Endabschlußkappen (3, 4).
3. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tintenspeicherräume (14, 15, 16) jeweils nicht mehr als die Hälfte der Gesamtlänge des Stiftrohres (11) einnehmen und sich von der Mitte des Stiftrohres (11) zu den Rohrenden (12, 13) erstrecken.
4. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Tintenspeicherräume (15, 16) parallel zueinander angeordnet sind, während der dritte Tintenspeicherraum (14) zum gegenüberliegenden Rohrende (12) geführt ist.
5. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Tintenspeicherräume (14, 17; 15, 16;) parallel zueinander angeordnet und zu entsprechend gegenüberliegenden Enden (12, 13) des Stiftrohres (11) geführt sind.
6. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich in den Speicherräumen (14, 15, 16, 17) jeweils unterschiedliche Flüssigkeiten befinden, bei welchen es sich um normale Tinte, Tintenkorrekturflüssigkeit, Markierflüssigkeit in unterschiedlichen Farben und/oder Korrekturflüssigkeit für die Markierflüssigkeit handelt.
7. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Speicherraum (15, 15, 16) ein Funktionselement, nämlich ein Schreibelement (211), ein Korrekturelement (23) bzw. ein Markierelement (231) zugeordnet ist.
8. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebseinheit (2) entsprechend den Speicherräumen (14, 15, 16) Dichtungseinheiten aufweist mit einer Dichtung (212) für das Schreibelement (211), mit einer Dichtung (232) sowie einer Dichtung für das Markierelement.
9. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Schreibelement (211) um eine Stahlkugelstiftspitze, eine Kugelschreiberspitze bzw. eine Feder handelt.
10. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkappen (3, 4) jeweils eine oder mehrere Funktionseinheiten (211, 22, 23) abdecken.
11. Mehrzweckschreibstift gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils am Ende der Speicherräume (14, 15, 16) im Bereich der Öffnungen (141, 151, 161) Gewindeeinheiten (142, 152, 162) vorgesehen sind.
12. Mehrzweckschreibstift gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Tintenspeicherräume (14, 15, 16) Tintenpatronen (5) für die jeweilige Funktionsflüssigkeit vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20117529U DE20117529U1 (de) | 2001-10-26 | 2001-10-26 | Mehrzweck-Schreibstift |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE20117529U DE20117529U1 (de) | 2001-10-26 | 2001-10-26 | Mehrzweck-Schreibstift |
Publications (1)
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| DE20117529U1 true DE20117529U1 (de) | 2001-12-20 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20117529U Expired - Lifetime DE20117529U1 (de) | 2001-10-26 | 2001-10-26 | Mehrzweck-Schreibstift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20117529U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2374046B (en) * | 2001-02-09 | 2004-09-01 | Terence William Bolton | Marker pens |
-
2001
- 2001-10-26 DE DE20117529U patent/DE20117529U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2374046B (en) * | 2001-02-09 | 2004-09-01 | Terence William Bolton | Marker pens |
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| DE9317690U1 (de) | Schreibgerät |
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