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DE20116334U1 - Riegelwerk für Wertbehältnisse - Google Patents

Riegelwerk für Wertbehältnisse

Info

Publication number
DE20116334U1
DE20116334U1 DE20116334U DE20116334U DE20116334U1 DE 20116334 U1 DE20116334 U1 DE 20116334U1 DE 20116334 U DE20116334 U DE 20116334U DE 20116334 U DE20116334 U DE 20116334U DE 20116334 U1 DE20116334 U1 DE 20116334U1
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DE
Germany
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main slide
emergency
locking
recesses
hammer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20116334U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Wittkopp GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Wittkopp GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Wittkopp GmbH and Co KG filed Critical Carl Wittkopp GmbH and Co KG
Priority to DE20116334U priority Critical patent/DE20116334U1/de
Publication of DE20116334U1 publication Critical patent/DE20116334U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/06Coin boxes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0075Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like
    • E05B65/0082Locks or fastenings for special use for safes, strongrooms, vaults, fire-resisting cabinets or the like with additional locking responsive to attack, e.g. to heat, explosion
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/04Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
    • E05C9/045Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening with inclined surfaces, e.g. spiral or helicoidal

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Riegelwerk für Wertbehältnisse
Beschreibung Gattung
Die Neuerung betrifft ein Riegelwerk für Wertbehältnisse wie Geldausgabeautomaten, automatische Kassentresore oder dergleichen, mit einem Hauptschieber, mit wenigstens einem auf der einen Seite des Hauptschiebers angeordneten Schloß, dessen Riegel hinter einer Verriegelungsschulter des Hauptschiebers direkt oder mit einem auf seinem freien Ende angeordneten Verriegelungsklotz aus Stahl eingreift, der sich auf seiner der Verriegelungsschulter gegenüberliegenden Seite gegen einen Widerlagerklotz aus Stahl abstützt, der unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines aus Stahl bestehenden Widerlagers an der Schranktür des Wertbehältnisses, zum Beispiel einer Tresortür, abstützt und befestigt ist, wobei dem Hauptschieber mindestens eine Notverriegelung zugeordnet ist, die bei einem Einbruchsversuch die Öffnungsbewegung des Hauptschiebers sperrt bzw. sperren, wobei die Notverriegelung zum Beispiel Notverriegelungsstücke aufweist, die beim Öffnungshub des Hauptschiebers in Ausnehmungen des Hauptschiebers
eintreten und sich gegen einen Widerlagerträger gleitbeweglich abstützen, der unmittelbar oder über Stahlwiderlager mittelbar gegen die Schranktür oder Tresortür abgestützt bzw. befestigt ist, wobei die Notverriegelungsstücke durch mindestens eine Feder, zum Beispiel eine Zugfeder, gegeneinander gespannt sind und die Notverriegelungsstücke über Führungsstifte in einer aus zerbrechlichem Material bestehenden Scheibe, vornehmlich aus Glas, zu den Ausnehmungen des Hauptschiebers positioniert sind, derart, daß die Scheibe über einen Einbruchsversuch zerspringt, woraufhin die Feder das Notverriegelungsstück oder die Notverriegelungsstücke verriegelnd gegen eine Fläche des Hauptschiebers aus dem Eingriffsbereich der Ausnehmungen herausbewegt.
Das Riegelwerk kann auch mit zwei synchron aufeinander zu- oder voneinander wegbewegbaren Baskulestangen, versehen sein.
Stand der Technik
Riegelwerke der gattungsgemäß vorausgesetzten Art sind im wesentlichen durch das auf die Anmelderin zurückgehende deutsche Gebrauchsmusters 201 06 223.2 vorbekannt. Derartige Riegelwerke besitzen den Vorteil, daß die Kraft, die zum Beispiel auf den Hauptschieber wirkt, unmittelbar auf die Abstützung in die Tresortür abgeleitet wird. Auf dem Sperrschloß kann ein Stahlklotz auf den Riegel aufgeschraubt sein, über den das Riegelwerk gesperrt wird. Dahinter ist in der
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• ·
Schranktür eine Abstützung angeordnet, zum Beispiel geschweißt, auf der sich der Stahlklotz und/oder aber das Sperrschloß mit seinem Sperrriegel unmittelbar abstützt, so daß die Kräfte von dem Stahlklotz unmittelbar an die Tresortür weitergegeben werden, die ohnehin stabil genug ausgebildet ist. Dadurch braucht das Riegelwerk nicht mehr wie bisher überdimensioniert zu werden, da das Riegelwerk in erster Linie die Sperrfunktion übernehmen soll, während die beim Einbruchsversuch auftretenden Kräfte nunmehr abgeleitet werden. Auch brauchen nicht - wie üblich - an Ort und Stelle umfangreiche Schweißarbeiten zum Verstärken des Riegelwerkes durchgeführt zu werden. Dies bedeutet, daß das Riegelwerk im Herstellerwerk mit der entsprechenden Präzision angefertigt werden kann, so daß es nach seinem Einbau ohne Nacharbeiten paßt, da es sich eben nicht mehr unter dem Einfluß von Wärme bei Schweißarbeiten verziehen kann. Die Notverriegelung wird durch eine Sicherheitsplatte aus zerbrechlichem Material, bevorzugt eine Sicherheitsglasplatte, in Öffnungsstellung gehalten. Wird die Platte bei einem Einbruchsversuch zerstört, werden die Notverriegelungsstücke durch eine Feder jeweils in Sperrlage gezogen und sperren den Hauptschieber und damit auch die Baskulestangen, falls solche vorhanden sind, in Verriegelungsstellung. Die Notverriegelungsstücke stützen sich bei Belastung auf einen massiven Widerlagerträger ab, der in der Tresortür eingeschweißt ist, leiten also die dabei auftretenden Kräfte ebenfalls unmittelbar in die Tresortür ab.
Aufgabe
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Riegelwerk der gattungsgemäß vorausgesetzten Art noch einbruchsicherer zu gestalten.
Lösung
Die Aufgabe wird durch die in den Schutzansprüchen 1 oder 2 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
Einige Vorteile
Bei der Neuerung ist der aus zerbrechlichem Material, bevorzugt aus Glas, bestehenden Sicherheitsplatte mindestens ein Nothammer zugeordnet, der beim Einwirken von Kräften auf den Hauptschieber oder dessen damit verbundenem Türriegelstück in Tätigkeit gesetzt wird und die Sicherheitsglasplatte zerstört, so daß die betreffende Notverriegelung oder Notverriegelungen sofort sperrend zur Wirkung kommen. Derartige Kräfte können zum Beispiel in axialer oder annähernd axialer Richtung über das Türriegelstück auf den Hauptschieber durch Schläge übertragen werden, was zur Folge hat, daß das Türriegelstück und/oder der Hauptschieber diese Kräfte auf den betreffenden Nothammer überträgt, der dann
mit großer Kraft gegen die Sicherheitsplatte schlägt und diese augenblicklich zerstört.
Weitere erfinderische Ausführungsformen
In den Schutzansprüchen 3 bis 5 sind weitere erfinderische Ausführungsformen beschrieben.
Schutzanspruch 3 beschreibt eine bevorzugte Ausführungsform. Der Nothammer ist dabei so angeordnet, daß seine Schlagkraft bevorzugt orthogonal zur Oberfläche der Sicherheitsplatte auf diese einwirkt, so daß beim Einbruchsversuch die Sicherheitsplatte zielgerichtet und augenblicklich zerstört wird.
Schutzanspruch 4 beschreibt eine bevorzugte Ausführungsform für die Ausgestaltung des betreffenden Nothammers, während Schutzanspruch 5 eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung beschreibt. Bei dieser ist das Türriegelstück nach Deformation eines entsprechenden Oberteiles des Türriegelstückes und/oder des damit gekuppelten Hauptschiebers um ein begrenztes Hubmaß gegenüber dem Hauptriegel verschieblich angeordnet, derart, daß bei dieser Verschiebung der betreffende Nothammer betätigt wird, der dann augenblicklich für ein Zerschlagen der Sicherheitsplatte sorgt.
In der Zeichnung ist die Neuerung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen: Fig. 1 ein Riegelwerk gemäß der Neuerung im verriegelten Zustand; Fig. 2 das aus Fig. 1 ersichtliche Riegelwerk in geöffnetem Zustand;
Fig. 3 das aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche Riegelwerk in notverriegeltem Zustand nach einem Einbruchsversuch;
Fig. 4 einen Hauptschieber in der Draufsicht; Fig. 5 eine Stirnansicht zu Fig. 4;
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie Vl - Vl der Fig. 4;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des aus Fig. 4 ersichtlichen Hauptschiebers;
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII - VIII; Fig. 9 einen Nothammer in der Draufsicht;
Fig. 10 eine Stirnansicht zu Fig. 9;
Fig. 11 eine Einzelheit aus Fig. 8 in größerem Maßstab (Türriegelstück) und
Fig. 12 eine Achse für einen Nothammer.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Hauptschieber bezeichnet, der in Richtung seiner Längsachse 2 in Richtung X bzw. Y verschieblich ist. Die Längsachse 2 bildet gleichzeitig bei dem dargestellten Riegelwerk die Schloßquermittenachse, zu der symmetrisch die Teile angeordnet sind.
Unterhalb des Hauptschiebers 1 sind orthogonal zur Längsachse 2 und synchron zueinander zwei Baskulestangen 3 und 4 verschieblich angeordnet, die vorliegend im Querschnitt wie der Hauptschieber 1 rechteckförmig gestaltet sind. Die Baskulestangen 3 und 4 sind mit dem Hauptschieber 1 über Kulissenstifte 5 bzw. 6 und je einen Kulissenschlitz 7 bzw. 8 getrieblich miteinander gekuppelt, wobei die Baskulestangen 3 und 4 entweder voneinander weg- oder aufeinander zubeweglich angeordnet sind. Je nachdem in welcher Richtung - X bzw. Y - der Hauptschieber 1 durch einen nicht dargestellten Drücker oder dergleichen bewegt wird.
Bei 9 bzw. 10 sind Führungsbolzen angeordnet, die auf der Längsachse 2 liegen und die in Führungsschlitzen 11 bzw. 12 gleitbeweglich angeordnet sind und dadurch den Hauptschieber 1 zentrisch führen.
Die Baskulestangen 3 und 4 sind durch ebensolche Bolzen 13 bzw. 14 geführt, die jeweils in einen langlochartigen Schlitz 15 bzw. 16 eingreifen. Bei 17 und 18 sind weitere Bolzen vorgesehen, die ebenfalls in je ein Langloch 19 bzw. 20 angeordnet sind und dadurch die in der Regel langen Baskulestangen 3 und 4 zuverlässig orthogonal zum Hauptschieber 1 und unterhalb desselben führen.
Mit 21 ist eine Nuß bezeichnet, der ein nicht dargestellter Drücker zugeordnet sein kann.
Bei 22 und 23 besitzt der Hauptschieber 1 symmetrisch zu seiner Längsachse 2 angeordnete, in der Darstellung etwa rechteckförmige Ausnehmungen, in die jeweils ein Notverriegelungsstück 24 bzw. 25 eintaucht, wenn der Hauptschieber 1 wie in Fig. 2 dargestellt - in Offenstellung gebracht wird. Die Notverriegelungsstücke 24 und 25 sind über Führungsstifte 26 und 27 in einer Quernut 28 geführt, die ebenfalls orthogonal zur Längsachse 2 verläuft. Zwischen den Notverriegelungsstücken 24 und 25 ist eine unter Spannung stehende Zugfeder 29 angeordnet, die die Tendenz hat, die Notverriegelungsstücke 24 und 25 gegeneinander zu ziehen, also unter Zugspannung steht.
• ·
Bei 30 bzw. 31 ist je ein Schloß mit je einem Riegel 32 bzw. 33 vorgesehen. Die Schlösser sind schlüsselbetätigbar (nicht dargestellt). Auf dem aus dem Schloßkasten heraustretenden freien Ende jedes Riegels 32 bzw. 33 ist je ein aus Stahl bestehender Verriegelungsklotz 34 bzw. 35 angeschraubt, der sich hinter eine Verriegelungsschulter 36 bzw. 37 zu legen vermag, wenn die Schlösser in Verriegelungsstellung geschlossen sind (Fig. 1). Wie man erkennt, passen die Verriegelungsklötze 34 und 35 genau hinter die Schulter 36 und 37. Gegenüber der Schulter 36 bzw. dem Verriegelungsklotz 34 einerseits und der Schulter 37 und dem Verriegelungsklotz 35 andererseits ist jeweils ein Widerlagerklotz 38 bzw. 39 angeordnet. Die Widerlagerklötze 38 und 39 bestehen ebenfalls aus Stahl und stützen sich direkt auf entsprechende Widerlager, z. B. auf entsprechende auf der Tresortür oder Schranktür aufgeschweißte Stahlwiderlager ab (nicht dargestellt), so daß Kräfte von den Widerlagerklötzen 38 und 39 unmittelbar in die Tresortür oder Schranktür des Wertbehältnisses umgelenkt werden.
Den Notverriegelungsstücken 24 bzw. 25 gegenüberliegend ist ein sich mit seiner Längsachse orthogonal zur Längsachse 2 erstreckender Widerlagerträger 40 angeordnet, der ebenfalls aus Stahl besteht und sich auf einem Stahlwiderlager oder dergleichen der Tresortür oder Schranktür abstützt. Außerdem stützen sich die Notverriegelungsstücke 24 und 25 mit ihren Stirnseiten gegen diesen Widerlagerträger 40 gleitbeweglich ab.
Bei 41, 42, 43 und 44 sind Bohrungen angeordnet, mittels deren sich das Riegelwerk an der zugeordneten Schranktür oder Tresortür durch nicht dargestellte Bolzen befestigen läßt.
Die das Riegelwerk abdeckende, aus Stahl bestehende Decke ist ebenfalls nicht gezeichnet.
Mit 45 ist in Fig. 1 und 2 eine aus bruchempfindlichem Material, z. B. aus Glas, bestehende Scheibe bezeichnet, die zwischen dem Riegelwerk und der Schranktür bzw. Tresortür angeordnet ist.
Bei einem Einbruchsversuch zerspringt die aus bruchempfindlichem Material bestehende Scheibe 45. Dadurch wird die Zugfeder 29 freigegeben und zieht die Notverriegelungsstücke 24 und 25 gegeneinander, so daß die Notverriegelungsstücke 24 und 25 nicht mehr in die Ausnehmung 22 und 23 des Hauptschiebers 1 eintreten können (Fig. 2), sondern gegen die Stirnseite oder in Zwischenstellung (Fig. 3) verharren und dadurch den Schieber in Hubrichtung X sperren. Etwaige Kräfte werden von den Notverriegelungsstücken 24 und 25 unmittelbar an den Widerlagerträger weitergegeben, der die Kräfte auf die Schranktür oder Tresortür umleitet. Entsprechendes gilt auch für die Umleitung von Kräften, die von den
Verriegelungsschultern 36 und 37 auf die Verriegelungsklötze 34 und 35 und damit auf die Widerlager der Tresortür oder Schranktür umgelenkt werden.
Der Hauptschieber 1 weist symmetrisch zu seiner in Hubrichtung X bzw. Y verlaufenden Längsachse 2 jeweils eine Kupplungsaussparung 46 bzw. 47 (Fig. 4 und 7) auf, die in der aus Fig. 4 ersichtlichen Draufsicht rechteckförmig gestaltet sind, wobei die langen Rechteckseiten orthogonal zur Längsachse 2 des Hauptschiebers 1 verlaufen. Mit diesen Kupplungsaussparungen 46 und 47 ist ein kräftiges Türriegelstück 48 (Fig. 8 und 11) über geeignete Kupplungselemente mit dem Hauptschieber 1 gekuppelt. Hierzu weist das Türriegelstück 48 einen zentrischen, dem Hauptschieber 1 zugekehrten Kupplungsschlitz 49 auf, der das Türriegelstück 48 auf einem beträchtlichem Teil, vorzugsweise um etwa die Hälfte oder mehr seiner Länge L (Fig. 8) durchdringt und an beiden entgegengesetzten Stirnseiten des Türriegelstückes 48 frei ausmündet. Der Hauptschieber 1 greift gleitbeweglich mit einem Längenabschnitt in den Kupplungsschlitz 49 ein und ist über nicht dargestellte Kupplungselemente, zum Beispiel Bolzen, Abkröpfungen oder dergleichen mit dem Türriegelstück 48 einstückig verbunden, die durch koaxiale Bohrungen 77 und 78 hindurchgreifen (Fig. 11).
Wie aus Fig. 4 zu erkennen ist, sind die Kupplungsaussparungen 46 und 47 jeweils durch einen Steg 50 bzw. 51 von einer dahinter angeordneten Deformationsausnehmung 52 bzw. 53 getrennt. Die Deformationsausnehmungen 52, 53
liegen ebenfalls symmetrisch zur Längsachse 2 und sind wie die Kupplungsaussparungen 46 und 47 jeweils gleich groß ausgebildet und besitzen außerdem eine schlitzförmige Gestalt. Wie die Kupplungsaussparungen 46 und 47 durchdringen die Deformationsausnehmungen 52 und 53 den Hauptschieber 1.
Die Stege 50 und 51 dienen als Sollverformungsstellen, sind also bewußt so schmal ausgestaltet, daß bei in axialer Richtung des Hauptschiebers 1 wirkenden, vorbestimmbaren Kraftkomponenten die Stege 50 und 51 verformt werden. Dies hat zur Folge, daß dann das Türriegelstück 48 um das Maß H (Fig. 8) einen Hub in Richtung auf den Hauptschieber 1 durchführen kann und dabei die Stege 50 und 51 verformt, also die Schlitze 52, 53 ggf. zusammendrückt.
Der Hauptschieber 1 weist außerdem im Bereich zwischen den Kupplungsaussparungen 46 und 47 bzw. den Deformationsausnehmungen 52 und 53 Nothammeraussparungen 54 und 55 auf. Die Nothammeraussparungen 54 und 55 sind ebenfalls symmetrisch zur Längsachse 2 des Hauptschiebers 1 angeordnet und gleich groß gestaltet. Bei der dargestellten Ausführungsform setzen sich die Nothammeraussparungen 54 und 55 aus zwei ineinander übergehenden und in der Draufsicht rechteckförmig gestalteten Aussparungsteilen zusammen, wobei die Nothammeraussparungen 54 und 55 den Hauptschieber 1 ebenfalls durchdringen. An den einander zugekehrten Begrenzungswänden 56 und 57 besitzt jede der Nothammeraussparungen 54 und 55 einen aus der Oberfläche des
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Hauptschiebers 1 herausgekröpften und materialmäßig mit dem Hauptschieber 1 ausgebildeten Lagerbock 58 bzw. 59. Die Lagerböcke 58, 59 besitzen koaxial zueinander verlaufende Bohrungen 60 bzw. 61, durch die jeweils eine Achse 62 bzw. 63 hindurchgreift. Jede der Lagerachsen besitzt einen bolzenförmigen Teil mit einem Ringkragen, wobei in Fig. 12 nur ein Ringkragen 64 mit einem Bezugszeichen versehen worden ist. Außerdem besitzt jede Achse eine Nut 65, in der ein geeignetes Sicherungselement, zum Beispiel ein Sicherungsring oder dergleichen, lösbar eingreift, um den auf den bolzenförmigen Längenabschnitt der Achse 62 bzw. 63 befindlichen Nothammer 66 bzw. 67 zu arretieren. Die Nothämmer 66 und 67 sind gleich groß und gleich formmäßig gestaltet; ihre Gestalt ergibt sich aus den Fig. 9 und 10. Hieraus ist zu erkennen, daß die Nothämmer 66 und 67 eine blechförmige, flache Gestalt aufweisen, also auf diametral gegenüberliegenden Seiten durch parallel zueinander verlaufende Wände 68 und 69 begrenzt sind, wobei jeder der Hämmer eine Bohrung aufweist, und lediglich eine der Bohrungen mit dem Bezugszeichen 70 bezeichnet ist. Die Bohrung 70 des jeweils anderen Nothammers 66, 67 ist ebenso ausgebildet. Die Bohrungen 70 der verschiedenen Nothämmer 66, 67 verlaufen koaxial zueinander wie auch die Achsen 62 und 63, die durch diese Bohrungen 70 hindurchgreifen und mit den Bohrungen 60 und 61 der Lagerböcke 68 und 69 ebenfalls koaxial angeordnet sind. Die Nothämmer 66, 67 können wie der Hauptschieber aus ausgestanzten Blechteilen bestehen.
In der Seitenansicht weist jeder Nothammer 66 und 67 ein etwa trapezförmiges Teil 71 auf, an den sich oberhalb der Bohrung 70 (in Fig. 9 gesehen) ein einstückig in das trapezförmige Teil 71 übergehendes Widerlagerteil 72 anschließt, während unterhalb einer durch den Mittelpunkt der Bohrung 70 und parallel zur Unterkante 73 verlaufenden Mittellinie 74, und zwar an dem der Bohrung 70 abgekehrten Endabschnitt des jeweiligen Nothammers 66 und 67 ein materialmäßig mit dem trapezförmigen Teil 71 ausgebildetes Hammerteil 75 angeordnet ist. Beide Nothämmer 66 und 67 besitzen diese Teile, die jeweils gleich groß und gleich geformt sind. Die Hammerteile 75 können mit ihrer nach unten von der Unterkante 73 weggerichteten Hammerfläche 76 gegen die aus zerbrechlichem Material, vornehmlich Glas, bestehende Scheibe 45 hämmernd einwirken, wenn nach Verformung der Stege 50 und 51 durch Einwirkung auf das Türriegelstück 48 sich dieses um das Maß H oder kleiner in Richtung auf den Hauptschieber 1 verschiebt, wodurch der jeweilige Nothammer 66 und 67 um seine Achse 62 bzw. 63 geschwenkt wird, was ein Anschlagen der Hammerfläche 76 gegen die Oberfläche der zerbrechlichen Scheibe 45 zur Folge hat, die dann zerbricht, woraufhin die Notverriegelungen in der beschriebenen Art und Weise in Tätigkeit treten und den Hauptschieber 1 gegen eine Hubbewegung blockieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß zum Beispiel bei schlagartigen Beanspruchungen auf das Türriegelstück 48 die Stege 50 und 51 verformt werden, so daß eine Hubbewegung des Türriegelstückes 48 erfolgen kann, bis dieses die Nothämmer 66 und 67 um ihre Achsen 62 und 63 verschwenkt und dadurch die Scheibe 45 zerbricht.
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Die in den Schutzansprüchen und in der Beschreibung beschriebenen sowie aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Neuerung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1 Hauptschieber
2 Längsachse
3 Baskulestangen 4
5 Kulissenstifte
7 Kulissenschlitz
9 Führungsbolzen
11 Führungsschlitz Bolzen • Φ &phgr;
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12 IJ JI
13 Schlitz
14 »I
15 Bolzen
16
17
18
19 Langloch Nuß
20 IJ Ausnehmungen
21 ..
22 Notverriegelungsstück
23 Jl
24 Führungsstift
25
26 Quernut
27 Zugfeder, Feder, Federelement
28 Schloß
29 IJ
30 Riegel
31 ..
32 Verriegelungsklotz
33 Jl
34 Verriegelungsschulter
35 Jl
36 Widerlagerklotz
37
38
39
40 Widerlagerträger
41 Bohrung
42
43 (j
44 ti
45 Scheibe aus bruchempfindlichem Material, Glasscheibe
46 Kupplungsaussparung
47 I)
48 Türriegelstück
49 Kupplungsschlitz
50 Steg
51
52 Deformationsausnehmung
53
54 Nothammeraussparung
55 JI
56 Begrenzungswand
57 »
58 Lagerbock
59
60 Bohrung
61
62 Achse 63
64 Ringkragen
65 Nut
66 Nothammer 67
68 Wand 69
70 Bohrung
71 Teil, trapezförmiges
72 Widerlagerteil
73 Unterkante
74 Mittellinie
75 Hammerteil
76 Hammerfläche
77 Bohrung
78 Bohrung
X Hubrichtung des Hauptschiebers
L Länge des Türriegelstückes
H Hub des Türriegelstückes 48, Maß
7083/27 Ca. 04. Oktober 2001
Carl Wittkopp GmbH & Co. KG
Sternbergstraße 5
D-42551 Velbert
Schutzansprüche
1. Riegelwerk für Wertbehältnisse, wie Geldausgabeautomaten, automatische Kassentresore oder dergleichen, mit einem Hauptschieber (1), mit wenigstens einem auf der einen Seite des Hauptschiebers (1) angeordnetem Schloß (30), dessen Riegel (32, 33) hinter einer Verriegelungsschulter (36, 37) des Hauptschiebers (1) zum Beispiel mit einem auf seinem freien Ende angeordneten Verriegelungsklotz (34, 35) aus Stahl oder unmittelbar eingreift, der sich auf seiner der Verriegelungsschulter (36, 37) gegenüberliegenden Seite gegen einen Widerlagerklotz (38, 39) aus Stahl abstützt, der unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines aus Stahl bestehenden Widerlagers an der Schranktür des Wertbehältnisses, z. B. einer Tresortür, abgestützt und befestigt ist, wobei dem Hauptschieber (1)

Claims (5)

1. Riegelwerk für Wertbehältnisse, wie Geldausgabeautomaten, automatische Kassentresore oder dergleichen, mit einem Hauptschieber (1), mit wenigstens einem auf der einen Seite des Hauptschiebers (1) angeordnetem Schloß (30), dessen Riegel (32, 33) hinter einer Verriegelungsschulter (36, 37) des Hauptschiebers (1) zum Beispiel mit einem auf seinem freien Ende angeordneten Verriegelungsklotz (34, 35) aus Stahl oder unmittelbar eingreift, der sich auf seiner der Verriegelungsschulter (36, 37) gegenüberliegenden Seite gegen einen Widerlagerklotz (38, 39) aus Stahl abstützt, der unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines aus Stahl bestehenden Widerlagers an der Schranktür des Wertbehältnisses, z. B. einer Tresortür, abgestützt und befestigt ist, wobei dem Hauptschieber (1) mindestens eine Notverriegelung (24, 25, 40) zugeordnet ist, die bei einem Einbruchsversuch die Öffnungsbewegungen (X) des Hauptschiebers (1) sperrt bzw. sperren, wobei die Notverriegelung (24, 25, 40) zum Beispiel Notverriegelungsstücke (24, 25) aufweist, die beim Öffnungshub (X) des Hauptschiebers (1) in Ausnehmungen (22, 23) des Hauptschiebers (1) eintreten und sich gegen einen Widerlagerträger (40) gleitbeweglich abstützen, der unmittelbar oder über Stahlwiderlager mittelbar gegen die Schranktür oder Tresortür abstützt bzw. befestigt ist, wobei die Notverriegelungsstücke (24, 25) durch mindestens eine Feder, zum Beispiel eine Zugfeder (29) gegeneinander gespannt sind, und die Notverriegelungsstücke (24, 25) über Führungsstifte (26, 27) in einer aus zerbrechlichem Material bestehenden Scheibe (45), vornehmlich aus Glas, zu den Ausnehmungen des Hauptschiebers (1) positioniert sind, derart, daß die Scheibe (45) bei einem Einbruchsversuch zerspringt, woraufhin die Feder (29) das betreffende Notverriegelungsstück (24) oder die Notverriegelungsstücke (24, 25) verriegelnd gegen eine Fläche des Hauptschiebers (1) aus dem Eingriffsbereich der Ausnehmungen (22, 23) herausbewegt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptschieber (1) mindestens ein Nothammer (66, 67) zugeordnet ist, der bei ganz oder teilweise in Hubrichtung des Hauptschiebers (1) gerichteter Aufbruchsbeanspruchung auf die zerbrechliche Scheibe (45) zerstörend aufschlägt.
2. Riegelwerk für Wertbehältnisse, wie Geldausgabeautomaten, automatische Kassentresore oder dergleichen, mit einem Hauptschieber (1), mit wenigstens einem auf der einen Seite des Hauptschiebers (1) angeordnetem Schloß (30), dessen Riegel (32, 33) hinter einer Verriegelungsschulter (36, 37) des Hauptschiebers (1) zum Beispiel mit einem auf seinem freien Ende angeordneten Verriegelungsklotz (34, 35) aus Stahl oder unmittelbar eingreift, der sich auf seiner der Verriegelungsschulter (36, 37) gegenüberliegenden Seite gegen einen Widerlagerklotz (38, 39) aus Stahl abstützt, der unmittelbar oder unter Zwischenschaltung eines aus Stahl bestehenden Widerlagers an der Schranktür des Wertbehältnisses, z. B. einer Tresortür, abgestützt und befestigt ist, wobei dem Hauptschieber (1) mindestens eine Notverriegelung (24, 25, 40) zugeordnet ist, die bei einem Einbruchsversuch die Öffnungsbewegungen (X) des Hauptschiebers (1) sperrt bzw. sperren, wobei die Notverriegelung (24, 25, 40) zum Beispiel Notverriegelungsstücke (24, 25) aufweist, die beim Öffnungshub (X) des Hauptschiebers (1) in Ausnehmungen (22, 23) des Hauptschiebers (1) eintreten und sich gegen einen Widerlagerträger (40) gleitbeweglich abstützen, der unmittelbar oder über Stahlwiderlager mittelbar gegen die Schranktür oder Tresortür abstützt bzw. befestigt ist, wobei die Notverriegelungsstücke (24, 25) durch mindestens eine Feder, zum Beispiel eine Zugfeder (29) gegeneinander gespannt sind, und die Notverriegelungsstücke (24, 25) über Führungsstifte (26, 27) in einer aus zerbrechlichem Material bestehenden Scheibe (45), vornehmlich aus Glas, zu den Ausnehmungen des Hauptschiebers (1) positioniert sind, derart, daß die Scheibe (45) bei einem Einbruchsversuch zerspringt, woraufhin die Feder (29) das betreffende Notverriegelungsstück (24) oder die Notverriegelungsstücke (24, 25) verriegelnd gegen eine Fläche des Hauptschiebers (1) aus dem Eingriffsbereich der Ausnehmungen (22, 23) herausbewegt, mit zum Beispiel zwei synchron aufeinander zu- und voneinander wegbewegbaren Baskulestangen (3, 4), zu denen der Hauptschieber (1) orthogonal hubbeweglich angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Hauptschieber (1) mindestens ein Nothammer (66, 67) zugeordnet ist, der bei ganz oder teilweise in Hubrichtung des Hauptschiebers (1) gerichteter Aufbruchsbeanspruchung auf die zerbrechliche Scheibe (45) zerstörend aufschlägt.
3. Riegelwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der betreffende Nothammer (z. B. 66) um eine mit ihrer Längsachse parallel zur Oberfläche des Hauptschiebers (1) verlaufenden Achse schwenkbeweglich angeordnet ist.
4. Riegelwerk nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Längsachse (2) des Hauptschiebers (1), vorzugsweise symmetrisch zu dieser, je ein Nothammer (66 bzw. 67) angeordnet ist, wobei die jeweilige Achse für den betreffenden Nothammer (66, 67) in je einem Lagerbock (58, 59) drehbar angeordnet ist, der durch Herauskröpfen eines Blechabschnittes des Hauptschiebers (1) gebildet ist, die nach oben über die Oberfläche des Hauptschiebers (1) hervorragen und daß auf dieser Seite die Nothämmer (66, 67) angeordnet sind.
5. Riegelwerk nach Anspruch 1 oder einem der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (1) mehrere, vorzugsweise symmetrisch zu seiner Längsachse (2) angeordnete Kupplungsaussparungen (46, 47) aufweist, über die ein auf das freie Verriegelungsende des Hauptschiebers (1) angeordnetes Türriegelstück (48) angeordnet ist, das mit einem Schlitz (49) den Hauptschieber (1) umgreift und an seinem dem Hauptschieber (1) zugekehrten Endabschnitt Bohrungen aufweist, durch die Kupplungsmittel hindurchgreifen, mit denen das Türriegelstück (48) mit dem Hauptschieber (1) einstückig verbunden ist, wobei die Kupplungsaussparung (46, 47) durch je einen Steg (50, 51) von einer dahinter angeordneten, vorzugsweise schlitzförmigen Deformationsaussparung getrennt sind und daß das Tiefste des Kupplungsschlitzes (49) im Abstand (X) in Kupplungsstellung von der diesen zugekehrten Stirnseite des Hauptschiebers (1) getrennt ist, derart, daß beim Einbruchsversuch durch Deformation der Stege (50, 51) das Türriegelstück (48) einen Hub (H) in Richtung auf den Schieber (1) ausführend, die Nothämmer (66 bzw. 67), um deren Achsen (62, 63) verschwenkt, derart, daß ein mit dem Nothammer (66 bzw. 67) jeweils einstückig verbundenes Hammerteil (75) mit seiner Hammerfläche (76) zerstörend gegen die zerbrechliche Scheibe (45) einwirkt.
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