DE20115426U1 - Bausatz für eine Tür sowie Tür - Google Patents
Bausatz für eine Tür sowie TürInfo
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Description
I
Bausatz für eine Tür sowie Tür
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bausatz für eine Tür sowie eine Tür.
Bausätze für Türen werden insbesondere über Bau- und/oder Heimwerkermärkte vertrieben. Bekanntermaßen bestehen derartige Türen aus einem in der Regel aus zwei Längs- und zwei Querfriesen gebildeten Rahmenprofil mit wenigstens einer Öffnung. Die Öffnung wird von einer Nutwange umlaufen, in welcher ein Füllelement, beispielsweise eine Glasscheibe, gehaltert ist. Die Nutwange weist zumeist eine erste, am Rahmenprofil ausgebildete Überschlagsseite auf. Eine zweite, zwecks Austauschbarkeit beschädigter Füllelemente vorzugsweise lösbare Überschlagsseite, wird z.B. aus überfalzten Vierteilleisten gebildet. Diese weisen, insb. wenn sie einstückig oder zu einem Rahmen vormontiert sind, neben den Nachteil schlechter, kaum beschädigungsfreier Transportierbarkeit auch den Nachteil auf, eine Fläche aufzutragen, die den optischen bzw. ästhetischen Eindruck solcher Türen im Vergleich zu massiv gefertigten Türen gleicher Serie mitunter nachhaltig stört. Zudem sind aus Viertelleisten gebildete Überschlagsseiten nicht immer beschädigungsfrei demontierbar, wenn ein Füllelement, z.B. eine gesprungene Glasscheibe, einmal auszutauschen ist. Zwar sind auch bündig mit dem Fries abschließende Leisten bekannt. Diese zeichnen sich dann aber stets durch eine Fuge zum Fries hin ab.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die vorstehend genannten Nachteile durch die Bereitstellung eines verbesserten Bausatzes für eine Tür zu vermeiden. Insbesondere soll eine verbesserte Befestigungs- und Austauschmöglichkeit für Verglasungen oder Füllungen für Türen angegeben werden. Schließlieh soll eine, wenigstens ein Füllelement aufweisende Tür bereitgestellt werden,
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Türelemente Borne GmbH B80341GBM HL
Türelemente Borne GmbH B80341GBM HL
welche sich mit ihrem Design in eine Serie gleichgestalteter Massivtüren harmonischer einpasst oder eine Fuge zum Fries hin vermeidet.
Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz für eine Tür mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 sowie durch eine Tür mit den Merkmalen gemäß Anspruch 15 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen, die einzeln oder in Kombination miteinander eingesetzt werden können, sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.
Der erfindungsgemäße Bausatz für eine Tür besteht aus einem Rahmenprofil mit wenigstens einer Öffnung und wenigstens einem die Öffnung verschließbaren Füllelement, welches in einer die Öffnung umlaufenden Nutwange gehaltert ist. Die Nutwange weist eine erste, beispielsweise einstückig oder zumindest vormontierbare, am Rahmenprofil ausgebildet Überschlagsseite, und eine zweite Überschlagsseite auf. Zumindest die zweite Überschlagsseite ist aus lösbaren Federn gebildet, welche mit einer im Rahmenprofil ausgebildeten, die Öffnung umlaufenden Nut korrespondieren.
Wenn auch die erste Überschlagsseite aus lösbaren Federn gebildet ist, sind diese bevorzugt jedoch zumindest vormontiert.
Vorzugsweise bilden wenigstens vier lösbare Federn die zweite Überschlagsseite, insbesondere je ein gleiches Paar horizontal montierbarer und vertikal montierbarer lösbarer Federn. Dies erlaubt in vorteilhafter Weise die preiswerte Massenher-Stellung von Federn als Grund- und Austauschteil.
Erfindungsgemäß bevorzugt ist das jeweilige Außenmaß der lösbaren Federn und das Innenmaß der die Öffnung umlaufenden Nut zueinander als Presssitz ausge-
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Türelemente Borne GmbH
bildet, so dass eine etwaig einmal notwendige Demontage der Federn leicht durchführbar ist.
Zur Vereinfachung der Montage der Federn wird vorgeschlagen, dass diese wenigstens an ihren Längsseiten eine Fase aufweisen, was das Einfuhren der Federn in den jeweils korrespondierenden Nutabschnitt insbesondere dem Heimwerker erleichtert.
Die jeweiligen Enden der lösbaren Federn sind bevorzugt im wesentlichen rechtwinklig ausgebildet. Denkbar wären auch beispielsweise auf 45°-Gehrung gefertigte Endungen, jedoch sind diese nur bei einer geschickten Montage beschädigungsfrei montierbar, was nicht jedem Heimwerker gelingen mag.
Um insbesondere ein selbständiges Lösen der oberen, horizontal verlaufenden Feder durch Einwirkung von Schwerkraft oder Erschütterungen zu verhindern wird vorgeschlagen, dass zumindest die obere, horizontal verlaufende Feder eine Länge dergestalt aufweist, dass diese jeweils endseitig auf den links- und rechtsseitig vertikal verlaufenden Federn aufliegt. Fertigt man auch die untere, horizontal verlaufende Feder in einer solchen Länge, vermeidet man einen mitunter unharmonischen Eindruck der Tür.
Alternativ oder kumulativ zum Presssitz wird vorgeschlagen, die lösbaren Federn in der die Öffnung umlaufenden Nut miteinander fügetechnisch zu verbinden, insbesondere wenigstens punktuell zu verleimen. Dies erlaubt in vorteilhafter Weise den Einsatz sich über die ganze Vertikallänge erstreckender Federn, was zwar auch schon bei einer Ausgestaltung von Nut und Federn als Presssitz nicht ausgeschlossen ist, ein etwaiges Herausfallen insb. der horizontal verlaufenden oberen Feder jedoch definitiv ausschließt.
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Das Füllelement kann beispielsweise eine lackierte oder furnierte Holzplatte sein oder auch aus Glas bestehen. Beliebige andersartige Füllelemente, insb. Designerwerke, sind denkbar.
Insbesondere beim Einsatz von Glaselementen wird zur Vermeidung von Störgeräuschen vorgeschlagen, die am Füllelement anliegenden Innenflächen der Überschlagsseiten wenigstens abschnittsweise mit einem Polstermaterial auszustatten. Vorzugsweise sind diese mit einem handelsüblichen Vorlegeband beklebt.
Weist das Polstermaterial an der aus lösbaren Federn ausgebildeten Überschlagsseite eine geringere Dicke auf als das Polstermaterial an der am Rahmenprofil ausgebildeten Überschlagsseite oder umgekehrt, lassen sich in vorteilhafter Weise auch im Wesentlichen einseitig strukturierte Glaselemente geräuscharm haltern, wenn die strukturierte Seite auf dem dickeren Polstermaterial aufliegt.
Störgeräusche wie Klappern oder Scheppern beim Bewegen der Tür in ihren Aufhängungen bzw. Chargieren lassen sich zudem dadurch minimieren, wenn die Fuge zwischen Füllelement und der ersten Überschlagsseite wenigstens abschnittsweise mit einer elastischen Masse, vorzugsweise mit Silikon, ausgespritzt
Die erfindungsgemäße Tür zeichnet sich dadurch aus, das sie aus einem wie zuvor beschriebenen Bausatz zusammengebaut ist. Eine solche Tür trägt in vorteilhafter Weise keine zusätzliche Fläche auf. Sie passt sich mit ihrem Design deshalb harmonisch in die Serie gleichgestalteter Massivtüren ein und erlaubt darüber hinaus eine einfache Befestigung und Austauschmöglichkeit von Verglasungen oder Füllungen.
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Türeleinente Bome GmbH
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Derartige Türen eignen sich gleichermaßen neben gefalzten bzw. überfalzten Türen insbesondere auch für stumpfe Türblätter, für zweiflüglige Tür-Elemente oder für in oder vor einer Wand laufende Schiebetüren.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung werden nun anhand eines Ausfuhrungsbeispiels für eine Zimmertür und unter Bezugnahme auf die Zeichnungen detailliert erläutert. Dabei ist die Erfindung nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern soll auch die fachmännischen Abwandlungen und nach dem Stand der Technik äquivalente Ausführungsformen betreffen.
Es zeigen schematisch:
Fig. 1 ein Rahmenprofil des erfindungsgemäßen Bausatzes für eine Tür in der Vorderansicht;
Fig. 2 einen Satz lösbarer Federn vor deren Montage in einem Rahmenprofil nach Fig. 1 in der Vorderansicht;
Fig. 3 einen Abschnitt des Rahmenprofils nach Fig. 1 im Querschnitt vor Montage der lösbaren Federn;
Fig. 4 den Abschnitt gemäß Fig. 3 nach Montage der Federn;
Fig. 5 einen Ausschnitt A aus Fig. 4 in einer vergrößerten Darstellung und mit einem gehaltertem Füllelement;
Fig. 6 den Ausschnitt wie in Fig. 5, wobei das Füllelement auf einem Polstermaterial aufliegt; und
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Türelemente Bome GmbH B80341GBM HL
Türelemente Bome GmbH B80341GBM HL
Fig. 7 zeigt eine fertig montierte Tür im Höhenschnitt durch das Rahmenprofil nach Fig. 1.
Fig. 1 zeigt ein Rahmenprofil 2 gemäß dem erfindungsgemäßen Bausatz für eine Tür 1 in der Vorderansicht. Am Rahmenprofil 2 ist beispielsweise einstückig oder zumindest vormontierbar eine Überschlagsseite 5 ausgebildet, welche eine Öffnung 13 umläuft. Die Überschlagsseite 5 ist Teil einer Nutwange 4, in welcher ein (in Fig. 1 nicht dargestelltes) die Öffnung 13 verschließendes Füllelement 3, beispielsweise eine lackierte oder furnierte Holzplatte oder ein Glaselement, gehaltert ist. Nach der Erfindung wird eine zweite (in Fig. 1 nicht ersichtliche) Überschlagsseite 6 aus vorzugsweise wenigstens vier lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) gebildet.
Fig. 2 zeigt einen Satz lösbarer Federn (6a, 6b; 6c, 6d) vor deren Montage in einem Rahmenprofil 2 nach Fig. 1 in der Vorderansicht. Jene Federn (6a, 6b; 6c, 6d) sind bevorzugt jeweils paarweise identisch und bilden, nach ihrer Montage im Rahmenprofil 2, die zweite Überschlagsseite 6 aus. Dabei weist ein Paar (6a, 6b) geeignete Abmessungen für eine horizontale Montage und das andere Paar (6c, 6d) für eine vertikale Montage aus. Vorzugsweise hat wenigstens die obere, horizontal verlaufende Feder 6a eine Länge dergestalt, dass diese 6a jeweils endseitig 9 auf den links- bzw. rechtsseitig vertikal verlaufenden Federn 6c und 6d aufliegt, wobei letztere 6c, 6d nicht zwingend einstückig ausgebildet sein müssen sondern je nach Zweckmäßigkeit auch unterteilt sein können - beispielsweise in zwei Hälften 6d und 6d' (in der Rechten Hälfte von Fig. 2 schematisch dargestellt).
Fig. 3 zeigt einen Abschnitt des Rahmenprofils 2 nach Fig. 1 im Querschnitt vor Montage der lösbaren Federn 6. Mittels eines Pfeils P ist in Fig. 3 die bevorzugte
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Montagerichtung der Feder 6 gekennzeichnet. Die Montage wir in vorteilhafter Weise erleichtert, wenn wenigstens die Längsseiten der Federn 6 eine Fase 8 aufweisen.
Fig. 4 zeigt den Abschnitt gemäß Fig. 3 nach Montage der Federn 6. Gut erkennbar ist, wie die am Rahmenprofil 2 angeordnete erste Überschlagsseite 5 und die aus den lösbaren Federn 6 gebildete zweite Überschlagsseite 6 eine Nutwange 4 ausbilden, welche das Füllelement 3 (nicht dargestellt) jeweils auf Höhe der Innenflächen 10 der Überschlagsseiten 5, 6 haltert. Das jeweilige Außenmaß der lösbaren Federn 6 und das Innenmaß der die Öffnung 13 umlaufenden Nut 7 sind zueinander beispielsweise als Presssitz ausgebildet. Alternativ oder kumulativ hierzu sind die Federn 6 mit der Nut 7 fugetechnisch verbunden, insbesondere wenigstens punktuell miteinander verleimt.
Fig. 5 zeigt einen Ausschnitt A aus Fig. 4 in einer vergrößerten Darstellung und mit einem gehaltertem Füllelement 3, beispielsweise aus furniertem Holz. Eine zwischen Füllelement 3 und der ersten Überschlagsseite 5 bestehende Fuge 12 ist vorzugsweise wenigstens abschnittsweise mit einer (nicht dargestellten) elastischen Masse, beispielsweise mit Silikon, ausgespritzt, um Störgeräusche wie Klappern oder Scheppern beim Bewegen der Tür 1 in ihren Angeln zu unterdrücken.
Fig. 6 zeigt den Ausschnitt wie in Fig. 5 mit einem Füllelement 3 beispielsweise aus Glas, welches auf einem Polstermaterial 11 aufliegt, das bevorzugt zusätzlich zu der in die Fuge 12 einzubringenden elastischen Masse beidseitig an den Innenflächen 10 der Überschlagsseiten 5 und 6 wenigstens abschnittsweise angeordnet ist. Das Polstermaterial 11 kann an der aus lösbaren Federn 6 ausgebildeten Überschlagsseite 6 eine geringere Dicke aufweisen als das Polstermaterial 11 an der am Rahmenprofil 2 ausgebildeten Überschlagsseite 5 oder umgekehrt. Auch im
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Wesentlichen einseitig strukturierte Glaselemente 3 lassen sich so in vorteilhafter Weise geräuscharm haltern, wenn die strukturierte Seite des Glaselements 3 auf dem dickeren Polstermaterial 11 aufliegt.
Fig. 7 schließlich zeigt die fertig montierte Tür 1 im Höhenschnitt durch das Rahmenprofil 2 nach Fig. 1.
Die Montage einer solchen Tür 1 bereitet in der Praxis, insbesondere für Heimwerker, keine Schwierigkeiten wie nachstehendes Montagebeispiel eines Füllelements 3 aus einseitig strukturiertem Glas zeigt: Zuerst ist die am Rahmenprofil 2 ausgebildete Überschlagsseite 5 mit einem, beispielsweise weißem und 3 mm breiten, handelsüblichen und dem Bausatz beigefügtem Vorlegeband 11 zu bekleben. Anschließend wird das Glaselement 3 verklotzt und die Fuge 12 zwischen Glas 3 und Fries 5 beispielsweise mit Silikon ausgespritzt. Danach werden die losen Federn 2a, 2b, 2c, 2d mit einem beispielsweise 2 mm starkem Vorlegeband 11 beklebt und paarweise, also erst die für eine horizontale Montage vorgesehenen Federn 2a und 2b und anschließend die für eine vertikale Montage vorgesehenen Federn 2c und 2d oder umgekehrt -je nachdem welches Federpaar das andere Paar nach Montage überlappt, in die korrespondierende Nut 7 eingebracht bzw. ggf. wenigstens punktweise eingeleimt.
Im Beschädigungsfall eines Füllelements 3, z.B. bei Glasbruchs, schließlich sind die Federn 6 mit einfachem mechanischen Werkzeug wie beispielsweise einer Zange aus dem Rahmenprofil 2 so demontierbar, dass das Rahmenprofil 2 nicht beschädigt wird. Als Verbrauchsmaterial ausgelegt lassen sie sich gleichermaßen umweltgerecht entsorgen und - im Gegensatz zu dem Viertelleistensystem im Stand der Technik - schnell und einfach im jeweiligen Fachmarkt preiswert neu beschaffen.
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Der erfindungsgemäße Bausatz eignet sich in vorteilhafter Weise gleichermaßen neben gefalzten bzw. überfalzten Türen insbesondere auch für stumpfe Türblätter, für zweiflüglige Tür-Elemente oder für in oder vor einer Wand laufende Schiebetüren.
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| (D | Tür |
| (2) | Rahmenprofil |
| (3) | Füllelement |
| (4) | Nutwange |
| (5) | erste Überschlagsseite bzw. Fries |
| (6) | zweite, aus lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) gebildete Über |
| schlagsseite | |
| (6a, 6b) | lösbare Federn, vorgesehen für eine horizontale Montage |
| (6c, 6d, 6d') | lösbare Federn, vorgesehen für eine vertikale Montage |
| (7) | Nut |
| (8) | Fase |
| (9) | Enden der lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) |
| (10) | Innenflächen der Überschlagsseiten 5 bzw. 6 |
| (&Pgr;) | Polstermaterial bzw. Vorlegeband |
| (12) | Fuge |
| (13) | Öffnung |
| A | Ausschnitt |
| P | Pfeil, kennzeichnend die Montaeerichtune der Federn 6 |
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Claims (15)
1. Bausatz für eine Tür (1), bestehend aus einem Rahmenprofil (2) mit wenigstens einer Öffnung (13) und wenigstens einem die Öffnung (13) verschließbaren Füllelement (3), welches in einer die Öffnung (13) umlaufenden Nutwange (4) gehaltert ist, wobei die Nutwange (4) aufweist:
- eine erste, beispielsweise einstückig oder zumindest vormontierbare, am Rahmenprofil (2) ausgebildet Überschlagsseite (5), und
- eine zweite Überschlagsseite (6), welche aus lösbaren Federn (6) gebildet ist, die mit einer im Rahmenprofil (2) ausgebildeten, die Öffnung (13) umlaufenden Nut (7) korrespondieren.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens vier lösbare Federn (6a, 6b; 6c, 6d) die zweite Überschlagsseite (6) bilden.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Paar horizontal montierbarer (6a, 6b) und vertikal montierbarer (6c, 6d) lösbarer Federn die zweite Überschlagsseite (6) bilden.
4. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Außenmaß der lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) und das Innenmaß der die Öffnung (13) umlaufenden Nut (7) zueinander als Presssitz ausgebildet sind.
5. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die Längsseiten der Federn (6a, 6b; 6c, 6d) eine Fase (8) aufweisen.
6. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweiligen Enden (9) der lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) im wesentlichen rechtwinklig ausgebildet sind.
7. Bausatz nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die obere, horizontal verlaufende Feder (6a) eine Länge dergestalt aufweist, dass diese (6a) jeweils endseitig (9) auf den links- und rechtsseitig vertikal verlaufenden Federn (6c, 6d) aufliegt.
8. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) und die umlaufende Nut (7) miteinander fügetechnisch verbunden, insbesondere wenigstens punktuell verleimt, sind.
9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllelement (3) eine lackierte oder furnierte Holzplatte ist.
10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllelement (3) aus Glas ist.
11. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an den am Füllelement (3) anliegenden Innenflächen (10) der Überschlagsseiten (5; 6) wenigstens abschnittsweise ein Polstermaterial (11) angeordnet ist.
12. Bausatz nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die am Füllelement (3) anliegenden Innenflächen (10) der Überschlagsseiten (5; 6) mit einem Vorlegeband (11) beklebt sind.
13. Bausatz nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Polstermaterial (11) an der aus lösbaren Federn (6a, 6b; 6c, 6d) ausgebildeten zweiten Überschlagsseite (6) eine geringere Dicke aufweist als das Polstermaterial an der am Rahmenprofil (2) ausgebildeten ersten Überschlagsseite (5) oder umgekehrt.
14. Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fuge (12) zwischen Füllelement (3) und der ersten Überschlagsseite (5) wenigstens abschnittsweise mit einer elastischen Masse, vorzugsweise mit Silikon, ausgespritzt ist.
15. Tür (1), zusammengebaut aus einem Bausatz nach einem der vorherigen Ansprüche.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20115426U DE20115426U1 (de) | 2001-09-18 | 2001-09-18 | Bausatz für eine Tür sowie Tür |
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| DE20115426U DE20115426U1 (de) | 2001-09-18 | 2001-09-18 | Bausatz für eine Tür sowie Tür |
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| DE20115426U1 true DE20115426U1 (de) | 2001-11-15 |
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| DE20115426U Expired - Lifetime DE20115426U1 (de) | 2001-09-18 | 2001-09-18 | Bausatz für eine Tür sowie Tür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20115426U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1233135A1 (de) * | 2001-01-30 | 2002-08-21 | An der Heiden, Dominik | Verfahren zur Herstellung eines Formteils mit Rahmen |
| WO2004097229A1 (de) * | 2003-04-29 | 2004-11-11 | Daimlerchrysler Ag | Geklebte und/oder geschweisste nut-federverbindung zwischen plattenförmigen bauelementen |
| EP1510645A3 (de) * | 2003-08-26 | 2006-03-22 | PROMAT GmbH | Rahmen für Wandelemente, Fenster, Türen oder dergleichen |
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2001
- 2001-09-18 DE DE20115426U patent/DE20115426U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1233135A1 (de) * | 2001-01-30 | 2002-08-21 | An der Heiden, Dominik | Verfahren zur Herstellung eines Formteils mit Rahmen |
| WO2004097229A1 (de) * | 2003-04-29 | 2004-11-11 | Daimlerchrysler Ag | Geklebte und/oder geschweisste nut-federverbindung zwischen plattenförmigen bauelementen |
| EP1510645A3 (de) * | 2003-08-26 | 2006-03-22 | PROMAT GmbH | Rahmen für Wandelemente, Fenster, Türen oder dergleichen |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011220 |
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| R156 | Lapse of ip right after 3 years |
Effective date: 20050401 |