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DE20114200U1 - Meßvorrichtung zur Fahrdrahtstärkemessung - Google Patents

Meßvorrichtung zur Fahrdrahtstärkemessung

Info

Publication number
DE20114200U1
DE20114200U1 DE20114200U DE20114200U DE20114200U1 DE 20114200 U1 DE20114200 U1 DE 20114200U1 DE 20114200 U DE20114200 U DE 20114200U DE 20114200 U DE20114200 U DE 20114200U DE 20114200 U1 DE20114200 U1 DE 20114200U1
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DE
Germany
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measuring
contact wire
thickness
measuring device
overhead line
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20114200U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DB Netz AG
Original Assignee
DB Netz AG
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Publication date
Application filed by DB Netz AG filed Critical DB Netz AG
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Publication of DE20114200U1 publication Critical patent/DE20114200U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/28Manufacturing or repairing trolley lines
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/02Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring length, width or thickness

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Oberleitung.
Über Gleisanlagen von Eisenbahnen mit elektrischer Zugförderung befindet sich zum Zwecke der Stromversorgung eine Oberleitungsanlage. Die elektrisch betriebenen Triebfahrzeuge greifen dort über den Kontakt zwischen Stromabnehmer und Oberleitungsfahrdraht die von ihnen benötigte Energie ab. Der durch den mechanischen Kontakt und den Stromdurchfluß entstehende Verschleiß führt zu eine Minderung des Querschnittes des Fahrdrahtes und damit zu einer abnehmenden Zugfestigkeit des Fahrdrahtes. Bei Erreichen eines unteren Verschleißgrenzmaßes ist der alte Fahrdraht deshalb gegen einen neuen Fahrdraht auszutauschen bzw. müssen einzelne Fehlerstellen ausgebessert werden.
Für die Überprüfung der Fahrdrahtdicke gab es in der Vergangenheit viele unterschiedliche Ansätze. Im einfachsten Fall wurden die Fahrdrähte mit handelsüblichen Mikrometer-Schrauben, wie sie als Meßzeug im Maschinenbau allgemein üblich sind, überprüft. Als nachteilig hat sich hierbei jedoch der relativ hohe Zeitaufwand für das manuelle Einstellen der Mikrometer-Schrauben auf die Fahrdrahtdicke sowie für das Ablesen der Meßergebnisse an den sehr kleinen Anzeigeskalen. Da die Monteure aus Gründen des Arbeitsschutzes üblicherweise recht grobe Arbeitshandschuhe tragen müssen, gestaltet sich der Umgang mit den Meßgeräten umständlich und langwierig. Als besonders negativ erweist sich, dass insbesondere bei nächtlichen Arbeitseinsätzen die Meßergebnisse nur unter Zuhilfenahme starker externer Lichtquellen ablesbar sind. Zusätzlich erweist sich die Belastbarkeit der Feinmechanik für den rauhen Baustelleneinsatz als nur sehr eingeschränkt tauglich.
Ein ebenfalls sehr einfaches Messmittel stellen Lehren dar, die mit einer einseitig angebrachten, sich keilförmig verjüngenden Kerbe auf den Fahrdraht aufgeschoben bzw. aufgesteckt werden können. An der oberen Schneide dieser Kerbe ist mittels einer eingravierten oder aufgedruckten Meßskala die Stärke des Fahrdrahtes am Messpunkt ablesbar. Trozt ihrer mechanischen Robustheit haben sich diese Lehren nicht bewährt, da sie in Kombination mit der typischen Geometrie eines Oberleitungs-Fahrdrahtes zum Klemmen neigen.
Es sind ebenso Vorrichtungen bekannt, die auf dem Prinzip der magnetischen Schichtdickenmessung basieren. Hierfür ist jedoch eine Energieversorgung der Meßgeräte notwendig.
Der gravierendste Nachteil aller dieser Messvorrichtungen ist in der Notwendigkeit eines spannungslosen Zustandes der Fahrleitung begründet, da der die Messung durch-
führende Bediener in unmittelbarer Nähe des Fahrdrahtes tätig sein muß. Ebenso ist aus demselben Grund für die Messarbeiten der Einsatz geeigneter Hub- bzw. Steigvorrichtungen erforderlich.
Zur Vermeidung dieser Nachteile wurden optische bzw. laserbasierte Verfahren entwiekelt, die ein kontinuierliches Messen auch bei eingeschalteter Oberleitungsanlage ermöglichen. Allerdings liefern diese Messgeräte nach wie vor systembedingte Fehlmessungen insbesondere im Bereich von Abspannungen, Streckentrennern, Klemmen und Fahrweg-Kreuzungen, die punktuelle Nachmessungen erforderlich machen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Oberleitung zu entwickeln, die in erster Linie einen Einsatz auch im spannungsführenden Zustand einer Oberleitungsanlage ermöglicht. Gleichzeitig soll sie eine einfache Bedienung auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen bzw. schlechten Sichtbedingungen ermöglichen und einen geringen logistischen Aufwand für ihren Einsatz erforderen. So muss die Vorrichtung unabhängig von einer externen Energieversorgung funktionieren, in der Bedienung keine Spezialkenntnisse erfordern und kein begleitender Einsatz von Hub- oder Steigvorrichtungen erforderlich sein. Niedrige Anschaffungs- und Herstellkosten sollen dafür sorgen, dass die Vorrichtung im Werkzeug-Bestand eines jeden Prüf- bzw. Instandhaltungstrupps vorhanden sein und eine aufwändige zentrale Disposition mit den dadurch bedingten Vorbestellungs- und Anlieferungsproblematiken unterbleiben kann.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass eine an sich bekannte Isolierstange bzw. Erdungsstange eine mechanisch wirkende und von einer im Gleisbereich stehenden Person betätigbare Meßvorrichtung aufweist. Dies stellt eine neue Qualität dar, da es nun möglich ist, die Fahrdrahtstärke mittels einer konstruktiv einfach ausgeführten Vorrichtung auch bei eingeschalteter Speisespannung zu messen.
Der Erfindungsgedanke wird wirksam unterstützt, wenn die Meßvorrichtung aus zwei zangenähnlich gelenkig miteinander verbundenen Tast-Messern besteht, wobei eines der beiden Messer eine formschlüssige Fixierung des Fahrdrahtes gewährleistet und eines der beiden Messer die für den Meßvorgang relevante tastende Anstellbewegung an den zu messenden Fahrdraht ausführt. Dies erlaubt über eine entsprechende mechanische Bedienkulisse die fernbedienbarkeit durch einen sich im Gleisbereich befindlichen Mitarbeiter ohne Einsatz von Hilfsenergien.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgedankens sieht vor, dass die Anzeige ebenfalls über eine mechanische Kulisse auf einer für den Bediener leicht erkennbaren Skala zur Ansicht gebracht wird. Durch Einsatz entsprechend gekröpfter Elemente ist es zusätzlich möglich, den Anzeige-Massstab in der Umgebung des zu überprüfenden Grenzwertes überproportional groß zu wählen. Dies ermöglicht ein direktes Ablesen durch die Bedienperson auch bei ungünstigen Sichtbedingungen, wie sie z.B. bei Arbeiten im Bereich einer Kurvenüberhöhung oder bei dämmrigen Lichtverhältnissen auftreten können.
Schließlich ist es für den Erfindungsgegenstand von besonderem Vorteil, wenn ein zum Lösen der in Messstellung befindlichen Messvorrichtung dienender Seilzug innerhalb der hohl ausgeführten Erdungsstange verläuft. Durch die Vermeidung eines lose bzw. schlaff im Außenbereich hängenden Bauteils wird die Handhabung der Vorrichtung verbessert.
Der Erfindungsgedanke wird anhand eines in Figur 1 schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Die Vorrichtung besteht aus einer 2-teiligen, höhenverstellbaren und innen hohl ausgeführten Isolierstange (1). Als Werkstoff kommt beispielsweise glasfaserverstärktes Polyester in Betracht, das die hohe Potentialdifferenz zwischen Fahrdraht und Erdboden ohne Spanriungsüberschlag beherrscht. An deren Spitze ist eine Messvorrichtung angebracht, die aus einer feststehenden unteren Schneide (2) und einer hierzu über einen Anlenkpunkt beweglichen oberen Schneide (3) besteht. Diese obere Schneide ist über eine Umlenkgestänge (6) wiederum mit einem Zeiger (7) verbunden, dessen Anlenkung so ausgelegt ist, dass im Bereich des zu überprüfenden Grenzwertes auch kleine Durchmesser-Änderungen einen grossen Anzeige-Ausschlag (8) ergeben.
Ein Öffnen der beiden Schneiden (z.B. zum Ein- oder Ausführen des Fahrdrahtes (10) in die Mess-Auskerbung (9)) ist über das Ziehen des Löse-Seilzuges (4) möglich, wobei die Rückholfeder (5) gleichzeitig eine Dehnung erfährt.
Diese Rückholfeder (5) sorgt mittels des Umlenkgestänges (6) dafür, dass sich das obere Messer in seiner Grundstellung stets in einer Schiiessbewegung dem unteren feststehenden Messer nähert.
In der Zeichnung nicht ausgeführt ist die Möglichkeit, den Löse-Seilzug (4) mittels Umlenkrollen im Bereich unterhalb der Mess-Vorrichtung in das Innere der hohlen Isolierstange einzuführen und dort bis zum Bediener zu führen.
Bezugszeichenliste:
1 Isolierstange, höhenverstellbar
2 unteres Tast-Messer der Messvorrichtung (starr)
3 oberes Tast-Messer der Messvorrichtung (beweglich)
4 Löse-Seilzug
5 Feder
6 Umlenkgestänge
7 Messzeiger
8 Anzeige
9 Mess-Auskerbung
10 Fahrdraht (Querschnitt) 15

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Oberleitung dadurch gekennzeichnet, dass eine an sich bekannte Isolierstange bzw. Erdungsstange eine mechanisch wirkende und von einer im Gleisbereich stehenden Person betätigbare Meßvorrichtung aufweist.
2. Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Oberleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Meßvorrichtung aus zwei zangenähnlich gelenkig miteinander verbundenen Tast-Messern aufgebaut ist, wobei eines der beiden Messer den Fahrdraht formschlüssig fixiert und das zweite der beiden Messer eine für den Meßvorgang relevante tastende Anstellbewegung an den zu messenden Fahrdraht ausführt.
3. Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Olberleitung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen über Umlenkstangen mit dem Messer, das die für den Meßvorgang relevante Anstellbewegung ausführt, verbundenen Meßzeiger zur Anzeige der ermittelten Fahrdrahtstärke auf einer durch den Bediener ablesbaren Skala aufweist.
4. Vorrichtung zum Messen der Stärke des Fahrdrahtes einer Oberleitung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein zum Lösen der in Messstellung befindlichen Meßvorrichtung dienender Seilzug innerhalb der hohl ausgeführten Erdungsstange angeordnet ist.
DE20114200U 2001-08-31 2001-08-31 Meßvorrichtung zur Fahrdrahtstärkemessung Expired - Lifetime DE20114200U1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102062580B (zh) * 2009-11-13 2012-10-24 中铁二十一局集团电务电化工程有限公司 电气化铁道接触网拉出值测量工具
WO2014187658A1 (de) 2013-05-22 2014-11-27 Db Netz Ag Verfahren zur optischen fahrdrahtstärkenmessung einer oberleitung des schienenverkehrs
FR3033883A1 (fr) * 2015-03-20 2016-09-23 4Nrj Dispositif de mesure d'une epaisseur d'un fil de contact d'une catenaire s'etendant au-dessus d'une voie ferree, destine a etre porte par une perche
CN114777624A (zh) * 2022-06-20 2022-07-22 山东鄄城致远科教仪器有限公司 一种建筑施工用角度勘测装置

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