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DE20114718U1 - Dachziegel, insbesondere großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches - Google Patents

Dachziegel, insbesondere großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches

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DE20114718U1
DE20114718U1 DE20114718U DE20114718U DE20114718U1 DE 20114718 U1 DE20114718 U1 DE 20114718U1 DE 20114718 U DE20114718 U DE 20114718U DE 20114718 U DE20114718 U DE 20114718U DE 20114718 U1 DE20114718 U1 DE 20114718U1
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DE
Germany
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roof tile
roof
longitudinal
bead
tile
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DE20114718U
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Original Assignee
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Publication date
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/04Grooved or vaulted roofing elements of ceramics, glass or concrete, with or without reinforcement
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
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    • E04D1/29Means for connecting or fastening adjacent roofing elements
    • E04D1/2907Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections
    • E04D1/2914Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements
    • E04D1/2916Means for connecting or fastening adjacent roofing elements by interfitted sections having fastening means or anchors at juncture of adjacent roofing elements the fastening means taking hold directly on adjacent elements of the same row

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

G 2001-1
Dipl.-Ing. Manfred Bracht
Korffstraße 9
D-32312 Lübbecke
Dachziegel, insbesondere großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches
Beschreibung
Die Neuerung betrifft einen Dachziegel gemäß Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
Ein derartiger großflächiger
Doppelwulst-Schiebe(dach)ziegel ist durch DE 299 17 643 Ul bekannt.
Dies DE-Gebrauchsmuster geht von einem Stand der Technik gemäß DE-Gebrauchsmuster 298 20 467 aus, worin ein großflächiger Schiebeziegel mit Kopf- und Seitenverfalzung und einem Größenkennwert von < 10 Z/m2 D (d.h weniger als 10 Ziegel pro Quadratmeter Dachfläche) bei einem Gewicht von < 3,5 kg offenbart wird.
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2 G 2001-1
Der DE 299 17 643 Ul liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders großflächigen und relativ leichtgewichtigen Dachziegel zu schaffen, der auch in geschobener Betriebsstellung eingedeckt werden kann und sowohl in geschobener Betriebsstellung als auch in normaler Betriebsstellung eine gute Abdichtung der Eindeckung gewährleistet. Dementsprechend werden am Schiebeziegel Verbesserungen im Bereich der Verfalzungen vorgenommen und dabei derselbe derart ausgeführt, daß
- einerseits in der -normalen Eindecklage der den inneren Kopffalz übergreifende Fußrand mit seiner Endkante dichtend auf der Oberfläche des Unterziegels aufliegt und der innere Fußfalz bis in den Bodenbereich der Kopfrinne des Unterziegels eingreift und
- andererseits in der geschobenen Eindecklage der Oberziegel mit seinem Fußfalz über den inneren Kopffalz des Unterziegels hinweggehoben ist und der mit seiner Endkante durchgehend dichtend auf der Oberfläche des Unterziegels aufliegende Fußrand zusammen mit dem inneren Fußfalz eine "Spalt-Kavernen-Dichtung" bildet (siehe hierzu Anspruch 1).
Bei diesem Schiebe(dach)ziegel gemäß DE 299 17 643 Ul ist es besonders nachteilig, daß die Verschiebemöglichkeit bei (zur) Dacheindeckung eingeschränkt ist, weil sich ein sogenannter "Totpunkt" (oder eine "Deadline") der Eindeckung ergibt. ,
Die im DE 299 17 643 Ul eingangs erwähnte Bezeichnung "großflächigen Schiebeziegel" und die Aussage auf Seite im 4. Absatz
"Der erfindungsgemäße Schiebeziegel zeichnet sich neben einem besonders günstigen Größenkennwert von < 8 Z/mz D
&bull; · 4
3 G 2001-1
durch eine besondere Ausgestaltung der Kopf-
und Seitenverfalzung aus."
vermögen einen "Denkanstoß" (jedoch nicht mehr)
hinsichtlich Reduzierung der.Dachziegel-Anzahl pro
Quadratmeter Dachfläche zu geben, zeigen jedoch keinen Weg auf, wie das letzlich zu realisieren ist - man könnte
dies so werten, daß es an der Lehre zum technischen
Handeln fehlt·
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten Großflächen-Dachziegels in sogenannter
"Schiebeziegel-Ausführung" , der
a) wesentlich größer ist als bisher in der Praxis
realisierte und/oder in der Literatur/Patentliteratur auf rein theoretischer Basis, d.h. ohne
"Lösungsansätze", geforderte Dachziegel (d.h.
"Dachpfannen" aus keramischen Material), und bei
Dachlatten-Reduzierung für die Dachflächen-Eindeckung weniger Dachziegel pro Dachflächen-Quadratmeter
benötigt, .
b) bei verhältnismäßig leichtgewichtiger Ausführung eine große Stabilität und Trittfestigkeit aufweist, so daß eine minimierte Unterstützung erforderlich
ist, und ■■'■.'"
cJ eine verbesserte Dachziegel-Verschiebung ohne
"Totpunkt der Eindeckung" zuläßt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Dachziegel mit der Merkmalskombination gemäß Anspruch 1 und/oder 2
gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Eine besonders vorteilhafte und bevorzugte
&bull; · ■
&bull; ·
&bull; ·
4 G 2001-1
Dachziegel-Ausführung ergibt sich durch die Merkmale des Anspruchs 4 - wobei aufgrund der "Rückbeziehung" auch die Merkmale eines der Ansprüche 1 bis 3 hinzuzufügen/mitzulesen sind.
Besonders vorteilhafte und letztendlich in der Praxis auch bevorzugte Merkmalskombinationen sind den Ansprüchen 5, und/oder 7 zu entnehmen.
Ein erfindungsgemäßer Dachziegel ist aufgrund seines geringen Materialbedarfs wirtschaftlich herstellbar, erfordert weniger Dachlattung, senkt die Eindeckungskosten und zeichnet sich durch großen volkswirtschaftlichen Nutzen aus.
5 G 2001-1
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 eine Draufsicht eines in Form eines
Zweimulden-Schiebeziegels ausgebildeten erfindungsgemäßen Dachziegels,
Fig. 2 eine Unteransicht desselben Dachziegels,
Fig. 3a bis 3d jeweils einen Querschnitt desselben
Dachziegels entlang der Schnittlinie A, B, C oder D in Fig. 1,
Fig. 3e eine den Dachziegel-Querschnitt am Fußende
darstellende Ansicht gemäß Pfeil Y in Fig. 1,
Fig. 4 eine die Dachziegel-Längsseite darstellende Ansicht gemäß Pfeil X in Fig. 1 sowie
Fig. 5a bis 5g jeweils einen Dachziegel-Längsschnitt
entlang der Schnittlinie F, G, H, J, K, L oder
H in Fig. 1.
Ein erfindungsgemäßer Dachziegel ist als großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches ausgebildet und als Ganzes mit 1 beziffert. Im eingedeckten Zustand sind sowohl zwei beabstandet parallel verlaufende Längsmulden 2,3 als auch zwei im Querschnitt annähernd halbzylindrische Längswulste 4, 5 sichtbar.
In an sich bekannter Weise ist der erfindungsgemäße Dachziegel 1 vorzugsweise mit folgendem versehen : a) einer mehrrippigen Kopfverfalzung 6 und in deren
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Bereich an der Unterseite angeordneten Aufhängenasen 7,
b) einer mehrrippigen Fußverfalzung 9, deren Randrippe als
ein zur Dachziegel-Unterseite hin abgebogener Fußrand ausgebildet ist,
c) zwei mehrrippigen Seitenverfalzungen 10, 11, wovon die eine (nämlich die mit 11 bezifferte) an der Unterseite des als Deckwulst wirkenden Längswulstes 5 und die andere (nämlich die mit 10 bezifferte) an der Oberseite eines mit Abstand oberhalb der Dachziegel-Nullinie verlaufenden wasserrinnentragenden Randstreifens angeordnet ist,
d) einem zentralen Längswulst 4 und zwei diesen seitlich begrenzenden Längsmulden 2, 3, wobei die muldenbildenden Wandungsbereiche mit ihrer Unterseite mit Abstand zur Dachziegel-Nullinie 0 verlaufen,
e) gegebenenfalls jeweils 2-stufiger Kopf-Deckfalz-Ecke 12 und dieser diagonal gegenüberliegender Fuß-Seitenfalz-Ecke 13.
Ein derartiger Dachziegel 1 wird erfindungsgemäß weitergebildet und weist zusätzlich folgende Merkmale auf :
f) der Dachziegel 1 wird bei einem Gewicht von < 7 kg (weniger als 7 kg) und mit einem Größenkennwert von < 6 , 5 DZ/m2 (weniger als 6,5 Dachziegel prom2 Dachfläche) sowie mit einer
Scherbenwandstärke/Materialdicke von 7-9 mm ausgeführt,
g) die Wulste, nämlich Längswulst 4 des Mittelfeldes und seitlicher Längswulst (Deckwulst) 5, weisen im Dachziegel-Querschnitt eine Oberflächen-Peripherie auf, die bis auf die Übergänge zu den Längsmulden 2, 3 eine
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konkave Gestalt hat und im wesentlichen entweder als ein Halbkreisbogen gestaltet (siehe Zeichnung) oder als ein von einem Haikreisbogen überspanntes Polygon (nicht dargestellt) ausgebildet ist, wobei die Längswulst-Höhe, d.h. der Höhenabstand zwischen der Dachziegel-Nullinie 0 und dem Wulstscheitel > 40 mm (mehr als 40 mm) beträgt, . h) die Aufhängenasen 7, 8 sind am äußeren Rand angebracht.
Ein Dachziegel 1 mit den als bekannt bezeichneten Merkmalen a) bis e), die auch bei der Formulierung des Oberbegriffs in den Ansprüchen 1 und 2 berücksichtigt werden, wird gemäß einem alternativen Erfindungsgedanken durch folgende Merkmale weitergebildet :
f) der Dachziegel 1 wird bei einem Gewicht von etwa 6,0-6,5 kg und einem Größenkennwert von < 6 DZ/m2 D (weniger als 6 Dachziegel pro Quadratmeter Dachfläche) mit einer Scherbenwandstärke/Materialdicke von etwa 8 mm ausgeführt,
g) die Wulste, nämlich Längswulst 4 des Mittelfeldes und seitlicher Längswulst (Deckwulst) 5, weisen im Dachziegel-Querschnitt eine Oberflächen-Peripherie auf, die bis auf die Übergänge zu den Längsmulden 2, 3 eine konkave Gestalt hat und im wesentlichen als ein Halbkreisbogen (siehe Zeichnung) oder als ein von einem solchen überspanntes Polygon (nicht dargestellt) ausgebildet ist, wobei die Längswulst-Höhe, d.h. der Höhenabstand zwischen der Dachziegel-Nullinie 0 und dem Wulstscheitel > 40 mm (größer als 40 mm) beträgt,
h) die Aufhängenasen 7, 8 sind am äußeren Rand
angebracht'und
i) in einem querverlaufenden Kopffalz-Kanal 6a ist mindestens ein Nagelloch 14 oder eine entsprechende
&bull; ·
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Materialabschwächung zur Bildung eines Nagelloches vorgesehen.
Diese beiden erfindungsgemäßen Dachziegel-Varianten zeichnen sich bei bisher nicht bekanntem großen Dachziegel-Format durch ein geringes Gewicht, leichte Handhabung und große Stabilität (insbesondere hohe Biegebruch-Festigkeit des gebrannten Scherbens) sowie große Trittsicherheit aus. Besonders vorteilhaft ist, daß ein solcher- Schiebe(dach)ziegel- totpunktfrei (d.h. ohne Deadline und "Überheben") in allen erforderlichen Lagen (Verschiebungen) eindeckbar ist - bei der Dacheindeckung wird aufgrund des großflächigen Formats und der Beibehaltung nur einer Dachlatte pro horizontaler Dachziegel-Reihe eine Dachlatten-Reduzierung und somit weitere Kosteneinsparung realisiert. ·
Eine vorteilhafte Dachziegel-Weiterbildung sieht vor, daß der Dachziegel 1 bei einem Gewicht von nur etwa 6,0-6,5 kg und einem Größenkennwert von < 6 DZ/m2 D (kleiner 6 Dachziegel pro m2 Dachfläche) mit einer Scherbenwandstärke (Materialdicke) von etwa 8 mm ausgeführt ist - besonders bevorzugt und vorteilhaft ist eine Dachziegel-Ausbildung mit einem Größenkennwert von annähernd 5,6 DZ/m2 D (5,6 Dachziegel pro m2 Dachfläche).
Ein solcher Dachziegel 1 hat dabei eine maximale Decklänge von mehr als 50 cm. Vorzugsweise beträgt, die Ziegellänge etwa 55-65 cm und die Ziegelbreite etwa 35-40 cm.
Der erfindungsgemäße Dachziegel 1 hat eine verhältnismäßig schmale Kopfverfalzung . Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform - mit einem Größenkennwert von etwa
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5,6 DZ/m2 D und einer Ziegellänge von etwa 60 cm - kann eine Decklänge von etwa 54 cm erzielt werden.
Generell kann gesagt werden, daß ein Dachziegel 1 trotz des großen Ziegelformats (mit einem Größenkennwert von < 6 DZ/m2 D, vorzugsweise etwa 5,4-5,6 DZ/m2 D) mit einer längenmäßigen Überlappung von nur etwa 1/10 seiner Ziegellänge ausgeführt wird - Ziegellänge minus etwa 10 % ergibt die vorteilhaft große maximale Decklänge.
Der die Längswulst-Oberflächenperipherie bestimmende Radius beträgt vorzugsweise -annähernd 50 mm. Dabei kann das Außenradius-Maß etwa das 6-fache der Scherbenstärke betragen. Diese Längswulst-Gestaltung mit großem Bogen-Querschnitt bei kleiner Scherben(wand)stärke verleiht dem großformatigen und trotzdem relativ leichten Dachziegel 1 eine hohe Biegebruch-Festigkeit.
In bevorzugter Weise liegt der Kreisbogen-Mittelpunkt der Längswulst-Peripherie unterhalb der Dachziegel-Nullinie 0. Dieses Maß kann 1-6 mm betragen. Vorzugsweise liegt bei einem Radius von etwa 48 mm dieser Kreisbogen-Mittelpunkt annähernd 3 mm unter der Dachziegel-Nullinie 0.
Jede Längsmulde 2, 3 des Dachziegel-Mittelfeldes wird in ihrem Querschnitt in besonders bevozugter und vorteilhafter Weise von drei längsverlaufenden Rippen 15, 16, 17, oder 18, 19, 20 abgestützt. Die der Mittelfeld-Abstützung dienenden Rippen 15-20 bilden mit ihrer freien Rippenkante (d.h. mit ihrem Querschnittsende) die Dachziegel-Nullinie (Dachziegel-Auflageebene) 0. Die Rippenhöhe ist vorzugsweise halb so groß (hoch) wie das Maß "Scherbenstärke" und beträgt annähernd 4 mm.
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Die Seitenverfalzungen 10, 11 sind derart ausgeführt, daß auch eine Querverschiebung im geringen Maße, vorzugsweise bis max. 12 mm, möglich ist und trotzdem die erforderliche Dichtigkeit der Eindeckung gewährleistet wird.
Wie aus den Zeichnungen zu ersehen ist, weist die obenseitig offene Seitenverfalzung (das sogen. Wasserfalzteil) 10 im Dachziegel-Querschnitt eine 2-stufige Ausbildung auf. Dabei ist die im Dachziegel-Querschnitt höher gelegene Stufe mit zwei eine Wasserrinne seitlich begrenzenden parallelen Wasserfalz-Längsrippen 21, 22 versehen. Die tiefer -gelegene Stufe-wirkt im eingedeckten Betriebszustand mit einer Deckfalz-Randrippe 23 eines benachbarten Dachziegels 1 zusammen und ist zur seitlich benachbarten Längsmulde 2 seitwärts Wasser abführend offen ausgebildet, d.h. sie ist im Dachziegel-Querschnitt ohne seitliche Begrenzungsrippe ausgeführt.
Am fußseitigen Dachziegel-Ende ist der den Wasserfalz bildenden Seitenverfalzung 10 eine schräg abfallend verlaufende Wasserweichenrippe 24 zugeordnet, welcher in der im eingedeckten Betriebszustand von einer Deckfalz-Randrippe 23 überfaßten niedrigen Stufe der Seitenverfalzung eine Auslaufrinne 25 nachgeschaltet ist, die in die Längsmulde 2 mündet.
Dem zentralen Längswulst 4 ist obenendig, d.h. im Bereich der Kopfverfalzung 6, eine als Dicht- und/oder Windverwirbelungsrippe wirkende Querrippe 26 vorgelagert, deren Querschnittsrand im Dachziegel-Querschnitt die selbe Außenkontur hat wie der zentrale Längswulst 4 und eine totpunktfreie Relativverschiebung zwischen zwei einander überlappenden Dachziegeln 1 ermöglicht.
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Bezugszeichenliste
0 Dachziegel-Nullinie (Dachziegel-Auflageebene)
1 Dachziegel
2 Längsmulde
3 Längsmulde
4 Längswulst (zentraler Langswulst/Mittelwulst)
5 Längswulst (seitlicher Längswulst/Deckwulst)
6 Kopfverfalzung 6a Kopffalz-Kanal
7 Aufhängenase
8 Aufhängenase .■■-.·■
9 Fußverfalzung
10 Seitenverfalzung (Wasserfalz)
11 Seitenverfalzung (Deckfalz)
12 Kopf-Deckfalz-Ecke
13 Fuß-Seitenfalz-Ecke
14 Nagelloch
15 Rippe
16 Rippe
17 Rippe
18 Rippe
19 . Rippe
20 Rippe
21 Wasserfalz-Längsrippe
22 Wasserfalz-Längsrippe
23 Deckfalz-Randrippe
24 Wasserweichenrippe
25 Auslaufrinne
26 Querrippe
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Claims (16)

1. Dachziegel, insbesondere großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches, der im eingedeckten Zustand sowohl zwei beabstandet parallel verlaufende Längsmulden als auch zwei annähernd halbzylindrische Längswulste zeigt, mit
a) einer mehrrippigen Kopfverfalzung und in deren Bereich an der Dachziegel-Unterseite angeordneten Aufhängenasen,
b) einer mehrrippigen Fußverfalzung, deren Randrippe als ein zur Dachziegel-Unterseite hin abgebogener Fußrand ausgebildet ist,
c) zwei mehrrippigen Seitenverfalzungen, wovon die eine an der Unterseite eines Deckwulstes und die andere an der Oberseite eines mit Abstand oberhalb der Dachziegel-Nullinie verlaufenden, wasserrinnentragenden Randstreifens angeordnet ist,
d) einem zentralen Längswulst und zwei diesen seitlich begrenzenden Längsmulden, wobei die muldenbildenden Wandungsbereiche mit ihrer Unterseite mit Abstand zur Dachziegel-Nullinie verlaufen, und
e) jeweils 2-stufiger Kopf-Deckfalz-Ecke und - dieser diagonal gegenüberliegender - Fuß-Seitenfalz-Ecke,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) derselbe bei einem Gewicht von < 7 kg (weniger als 7 kg) einen Größenkennwert von < 6,5 DZ/m2 D (weniger als 6,5 Dachziegel pro m2 Dachfläche) hat und mit einer Scherbenwandstärke/Materialdicke von 7 bis 9 mm ausgeführt ist,
b) die Wulste, nämlich Mittelfeld-Längswulst (4) und seitlicher längsverlaufender Deckwulst (5), im Dachziegel-Querschnitt eine Oberflächen-Peripherie aufweisen, die bis auf die Übergänge zu den Längsmulden (4, 5) eine konkave Gestalt hat und im wesentlichen als ein Halbkreisbogenoderals- ein Avon einem solchen überspanntes Polygon gestaltet ist, wobei die Längswulst-Höhe, d. h. der Höhenabstand zwischen der Dachziegel-Nullinie (0) und dem Wulstscheitel, > 40 mm (mehr als 40 mm) beträgt, und
c) die Aufhängenasen (7, 8) am äußeren Rand angebracht sind.
2. Dachziegel, insbesondere großflächiger Zweimulden-Schiebeziegel für die Flächeneindeckung eines Daches, der im eingedeckten Zustand sowohl zwei beabstandet parallel verlasufende Längsmulden als auch zwei annähernd halbzylindrische Längswulste zeigt, mit
a) einer mehrrippigen Kopfverfalzung und in deren Bereich an der Dachziegel-Unterseite angeordneten Aufhängenasen,
b) einer mehrrippigen Fußverfalzung, deren Randrippe als ein zur Dachziegel-Untertseite hin abgebogener Fußrand ausgebildet ist,
c) zwei mehrrippigen Seitenverfalzungen, wovon die eine an der Unterseite eines Deckwulstes und die andere an der Oberseite eines mit Abstand oberhalb der Dachziegel-Nullinie verlaufenden, wasserrinnentragenden Randstreifens angeordnet ist,
d) einem zentralen Längswulst und zwei diesen seitlich begrenzenden Längsmulden, wobei die muldenbildenden Wandungsbereiche mit ihrer Unterseite mit Abstand zur Dachziegel-Nullinie verlaufen, und.
e) jeweils 2-stufiger Kopf-Deckfalz-Ecke und - dieser diagonal gegenüberliegender - Fuß-Seitenfalz-Ecke,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) derselbe bei einem Gewicht von < 7 kg (weniger als 7 kg) einen Größenkennwert von < 6 /m2 D - (weniger als 6 Dachziegel pro m2 Dachfläche) hat und mit einer Scherbenwandstärke/Materialdicke von 7 bis 9 mm ausgeführt ist,
b) die Wulste, nämlich Mittelfeld-Längswulst (4) und seitlicher längsverlaufender Deckwulst (5), im Dachziegel-Querschnitt eine Oberflächen-Peripherie aufweisen, die bis auf die Übergänge zu den Längsmulden (2, 3) eine konkave Gestalt hat und im wesentlichen als ein Halbkreisbogen oder als ein von einem solchen überspanntes Polygon gestaltet ist,
c) die Aufhängenasen (7, 8) am Rand angebracht sind und
d) in einem querverlaufenden Kopffalz-Kanal (60) mindestens ein Nagelloch (14) oder eine entsprechende Materialabschwächung zur Bildung eines Nagelloches vorgesehen ist.
3. Dachziegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe bei einem Gewicht von etwa 6,0-6,5 kg und einem Größenkennwert von < 6 DZ/m2 D (kleiner 6 Dachziegel pro m2 Dachfläche) mit einer Scherbenwandstärke/Materialdicke von etwa 8 mm ausgeführt ist.
4. Dachziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe mit einem Größenkennwert von annähernd 5,4-5,6 DZ/m2 D (5,4-5,6 Dachziegel pro m2 Dachfläche) ausgeführt ist.
5. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Decklänge > 50 cm (über 50 cm) beträgt.
6. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe eine Ziegellänge von etwa 55-65 cm und eine Ziegelbreite von etwa 35-40 cm aufweist.
7. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe bei einer Ziegellänge von etwa 60 cm eine Decklänge von etwa 54 cm zuläßt.
8. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der die Längswulst-Oberflächenperipherie bestimmende Radius annähernd 42-60 mm beträgt.
9. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisbogen-Mittelpunkt der Wulst-Peripherie unterhalb der Dachziegel-Nullinie (0) liegt.
10. Dachziegel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kreisbogen-Mittelpunkt 1-6 mm, vorzugsweise annähernd 3 mm, unterhalb der Dachziegel-Nullinie (C) liegt.
11. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Mittelfeld-Längsmulde (2, 3) von mindestens drei längsverlaufenden Rippen (15-18 oder 19-20) abgestützt wird.
12. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die der Mittelfeld-Abstützung dienenden Rippen (15-20) mit ihrem Querschnittsende die Dachziegel-Nullinie (0) bilden und etwa halb so hoch sind wie das Maß "Scherbenstärke".
13. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenverfalzungen (10, 11) auch eine Querverschiebung im geringen Maße, nämlich bis max. 12 mm, zulassend ausgebildet ist.
14. Dachziegel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die obenseitig offene Seitenverfalzung (10) im Dächziegel-Querschnitt 2-stufig ausgebildet ist, wobei die im Dachziegel-Querschnitt höher gelegene Stufe zwei eine Wasserrinne seitlich begrenzende parallele Wasserfalz-Längsrippen (21, 22) aufnimmt und die tiefer gelegene Stufe im eingedeckten Zustand mit einer Deckfalz-Randrippe (23) eines benachbarten Dachziegels (1) zusammenwirkt und zur benachbarten Längsmulde (2) seitwärts Wasser abführend offen, d. h. im Dachziegel-Querschnitt begrenzungsrippenfrei, ausgebildet ist.
15. Dachziegel nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wasserfalz bildende Seitenverfalzung (10) am fußseitigen Dachziegel-Ende eine schräg abfallende Wasserweichenrippe (24) aufweist, welcher in der im eingedeckten Zustand von einer Deckfalz-Randrippe (23) überfaßten niedrigen Stufe eine Auslaufrinne (25) nachgeschaltet ist, die in die Längsmulde (2) mündet.
16. Dachziegel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß dem zentralen Längswulst (2) obenendig; d. h. im Bereich der Kopfverfalzung (6), eine als Dicht- und/oder Windverwirbelungsrippe wirkende Querrippe (26) vorgelagert ist, deren Querschnittsrand im Dachziegel-Querschnitt die selbe Außenkontur hat wie der zentrale Längswulst (4) und eine totpunktfreie Relativverschiebung zwischen zwei einander überlappenden Dachziegeln (1) ermöglicht.
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DE102008039715A1 (de) * 2008-08-26 2010-03-04 Nibra-Dachkeramik Gmbh & Co Kg Dachstein, insbesondere Dachziegel

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