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DE2011450B2 - Photographische kamera mit blitzlichteinrichtung - Google Patents

Photographische kamera mit blitzlichteinrichtung

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DE2011450B2
DE2011450B2 DE19702011450 DE2011450A DE2011450B2 DE 2011450 B2 DE2011450 B2 DE 2011450B2 DE 19702011450 DE19702011450 DE 19702011450 DE 2011450 A DE2011450 A DE 2011450A DE 2011450 B2 DE2011450 B2 DE 2011450B2
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DE
Germany
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light
circuit
switch
lamp
time
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DE19702011450
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English (en)
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DE2011450A1 (de
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Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio filed Critical Kabushiki Kaisha Koparu, Tokio
Publication of DE2011450A1 publication Critical patent/DE2011450A1/de
Publication of DE2011450B2 publication Critical patent/DE2011450B2/de
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Publication of DE2011450C3 publication Critical patent/DE2011450C3/de
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
    • GPHYSICS
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    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
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    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/04Combinations of cameras with non-electronic flash apparatus; Non-electronic flash units
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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    • H05B41/14Circuit arrangements
    • H05B41/30Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp
    • H05B41/32Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation
    • H05B41/325Circuit arrangements in which the lamp is fed by pulses, e.g. flash lamp for single flash operation by measuring the incident light
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B2215/05Combinations of cameras with electronic flash units

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Description

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Stand immer in einem polarisierten und dem Be-Iriebszustand angepaßten Zustand gehalten werden lann und daß die sehwache Akkomodationsfähigkeil des Photowiderstandes nicht in Erscheinung tritt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine vereinfachte Anordnung für ein·.' phoiographische Kamera mit Blitzliclueinrichtunu zu schaffen, durch welche gewährleistet ist. daß auch bei Verwendung eines Photowiderstandes in der elektronischen Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung eine einwandfreie Belichtungseinstellung für Blitzlichtaufnahmen erzielt wird.
Die erfindungsgemäße Lösung der Aufgabe besteht darin, daß als lichtempfindliches Bauteil ein Photowiderstand verwendet wird, der von einer !Lichtquelle vorbelichtet wird, und daß ein Schalter-Clement vorgesehen ist. das beim Öffnen des Verschlusses eine Unterbrechung des Lampenstromkreises bewirkt oder einleitet und gleichzeitig den BlHzstromkreis schließt, wobei die AL-Jingzeit der Beleuchtung durch die Lichtquelle so bemessen ist, daß sie bis in den Beginn der Leuchtzeit der Blitzlampe andauert.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist die Aufrechterhaltung der Abklingzeit der Belichtung durch eine als Lichtquelle verwendbare und nach Unterbrechung des Lampenstromkreises durch Abschaltung mittels des Schaltelements allmählich verlöschende und dann die Strahlung einstellende Glühlampe erreichbar.
In einer weiteren Ausgestaltung ist die Aufrechterhaltung der Abklingzeit der Belichtung durch einen Verzögerungsstromkreis, bestehend aus einem Kondensator und einem Widerstand, erzielbar, wobei Kondensator und Widerstand derart angeordnet sind, daß nach Unterbrechung des Lampenstromkreises durcn das Schaltelement ein weiterer, die Lichtquelle umfassender Lampenstromkreis gebildet wird. Ferner ist die Aufrechterhaltung der Abklingzeit der Belichtung durch einen Verzögerungsstromkreis, bestehend aus je einem mit der Lichtquelle parallel verbundenen Kondensator und Widerstand, erreichbar, wobei nach Unterbrechung des Lampenstrcmkreises durch das Schaltelement ein Entladestrom durch die Lichtquelle fließt.
Andere Weiterbildungen der Erfindung bestehen darin, daß der Lampenstromkreis durch einen mit die.)Cm verbundenen und durch das Schaltelement betäligbarcn Transistor unterbrechbar ist. Durch Ausbildung des Schaltelementes als Umschalter ist der Lampcnstromkrels bei Ausbildung der Kamera geschlossen, während bei geöffnetem Verschluß der Lampenstromkreis unterbrochen und der Blitzlicht-Stromkreis geschlossen ist. In dem Lampenstromkreis kann ein entweder durch das Einsetzen der Blitzlampe oder durch ein mit dem Kameragehäuse verbundenes Blitzlichtkabcl schließbarer Schalter angeordnet sein.
Die vorgenannten Merkmale und die Einzelheiten der erfindungsgemäßen Einrichtung werden im nachstehenden an Hand der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Pig. I ist ein schematischer Schaltplan einer ersten Ausführuugnform der erfindungsgemüßcn Einrichtung;
F i g. 2 ist eine schematisierte Darstellung der Schaltglicder für die in den Zeichnungen dargestellten Schalter, sowie eines Teils der diesen Gliedern zugeordneten Verschlußvorrichtung·.
Fig. 3a bis 3e sind schematische Kurvendarstellungen, welche die Veränderungen der Faktoren in den verschiedenen Abschnitten der erfindungsgemäßen Einrichtung zeigen.
F i g. 4. 5. 6 und 7 sind Ausschnitte aus Schaltplänen von weiteren Ausführungsformen der Erfindung. In F i g. I ist die Art der Verbindung einer elektronischen Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung 1 bekannter Ausführung, welche zur Steuerung des elektronischen Verschlusses dient, mit einer Steuerschaltung 2 der photographischen Blit/-lichleinrichtung dargestellt. Die Belichtungs-Steuerschaltung 1 weist ein Steuergerät 4 mit einem Schalter 3 sowie einen Elektromagneten 5 und einen Pholowiderstund 6 auf. wobei die beiden letztgenannten mit dem Steuergerät 4 vnrbunden sind. Eine Spannungsquelle 7 ist über ein?!! Schalter 8 mit dem Steuergerät 4 verbunden. Die Steuerschaltung 2 weist eine Glühlampe 9 auf, die in einer solchen Lage gegenüber dem Photowiderstand 6 angeoidnet ist. «.laß die Lampe 9 das Auffallen des von der zu photographierenden Szene reflektierten Lichts auf den Photowiderstand 6 nicht behindert. Außerdem enthält die Steuerschaltung 2 einen Transistor 10 zur Steuerung des Ein- und Ausschalten der Glühlampe 9, eine Blitzlampe 11, einen Blitzkondensator 12. die Widerstände 13 und 14, einen Schalter 15 und einen Schaltcr 16. Der normalerweise geöffnete Schalter 15 ist der Synchronisationsschalter, der mit der Öffnungsbewegung der nicht dargestellten Verschlußglieder gekoppelt ist und durch diese geschlossen wird. Der Schalter 16 ist dagegen normalerweise geöffnet und wird nur bei Verwendung der B'itzlichteinrichtung geschlossen. Wenn die Blilzlichtcinrichtung in die Kamera eingebaut ist, erfolgt das Schließen des Schalters 16 durch Einsetzen einer Blitzlampe 11 in die Einrichtung, und wenn die Blitzlichteinrichtung nicht in die Kamera eingebaul ist, wird der Schalter 16 vermittels einer in der Einrichtung vorgesehenen Umschaltvorrichtung geschlossen, die entweder von Hand betätigt wird oder durch das Anschließen eines Anschlußkabels der Blitzlichteinrichtung zwischen Kamera und Einrichtung betätigt werden kann.
In F i g. 2 ist ein Teil der Verschlußvorrichtung in gespannter Stellung dargestellt und zeigt die Zuordnung zwischen diesem Teil und den ',n den F i g. 1 und 4 bis 7 dargestellten und diesem Teil zugeordneten Schaltern. Ein Antriebsglied 24 für ein oder mehrere Vcrschlußglieder (Versclilußlamellen oder Vorhänge) wird durch eine Feder 25 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Ein Stift 24 o, der von r'.em einen Arm des Antriebsglieds 24 nach oben vorsteht, greift in einen Schlitz der Vcrschlußgliedcr eines aus zwei Teilen bestehenden und in der Zeichnung nicht dargestellten Verschlusses ein. Der Stift 24« kann die Verschlußgliedcr öffnen, wenn das Antricbsglied 24 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Ein Sperrglied 26 weis' zwei Arme auf, von denen der eine mit einem abgewinkelten Abschnitt 26 α versehen ist. Das Sperrglied 26 wird durch eine Feder 27 gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drehung des Antriebsgliedes kommt zum Stillstand, wenn der abgewinkelte Abschnitt 26 α in einen Eingriff mit dem anderen Arm 24 b des Antriebsgliedes 24 gelangt. Ein Anschlag 28 begrenzt die gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Drc-
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hung des Sperrglicdes 26. Ein Entriegelungsglied 29 des 6, der sich zu Beginn des Aufleuchtens der Blitzwird vermittels einer Feder 30 gegen den Uhrzeiger- lampe 11 durch das reflektierte Licht ergibt. F i g. 3 b sinn gedreht. Ein Stift 29« steht von dem Entriege- zeigt die Änderung der Leitfähigkeit des Photowiderlungsglied 29 senkrecht nach oben vor. Das Entriege- Standes 6, welche durch die Änderung der Beleuchlungsglied 29 weist ebenfalls einen in einem Stück 5 tungsstärke des Photowiderslandes 6 bedingt sind, mit dem Glied ausgebildeten Hakenabschnitt 29 b Der Abschnitt C und der Abschnitt D der ausgezogeauf. Der Stift 29 α drückt auf den anderen Arm 26 b nen Kurve zeigen die Änderungen der Leitfähigkeit des Sperrgliedes 26, wenn das Entriegelungsglied 29 des Photowiderstandes 6, welche den Änderungen gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird. Dadurch wird der Beleuchtungsstärke in dem Abschnitt A bzw. wiederum das Sperrglied 26 durch die Feder 27 im io dem Abschnitt B der F i g. 3 a entsprechen. Die Än-Uhrzeigersinn gedreht. Durch die im Uhrzeigersinn derungcn der Leitfähigkeit sind jedoch zeitlich vererfolgende Drehung des Sperrgliedes 26 gelangt der setzt gegenüber den Veränderungen in der Beleuchabgewinkelte Abschnitt 26 a des Sperrgliedes 26 tungsstärke. Der Abschnitt C" der gestrichelten außer Eingriff mit dem anderen Arm 24 6 des An- Kurve stellt den Abklingzeitabschnitt des Phototriebsgliedes 24. Ein Auslöseglied 31 wird durch eine 15 Widerstandes 6 dar und zeigt die Verzögerung für die Feder 32 für eine gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Änderung der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 6, Drehung beaufschlagt und weist zwei Arme auf, von wenn dieser nur der Bestrahlung durch das Vorbereidcnen der eine einen in einem Stück mit diesem aus- tungslicht ausgesetzt ist. Dieser Abschnitt der Abgebildeten abgewinkelten Abschnitt 31« aufweist. klingkurve entspricht dem Abschnitt A' in Fig. 3a. Dieser abgewinkelte Abschnitt 31 α steht in einem ao Die aus abwechselnd zwei Punkten und einer Linie Eingriff mit dem Hakenabschnitt 29 b des Entriege- bestehende Kurve E stellt die Änderung der Leitfälungsgliedes 29 und verhindert eine im Uhrzeigersinn higkcit des Photowiderstandes 6 dar, die sich aus gcrfchtetc Drehung des letztgenannten Gliedes 29. dem Aufleuchten der Blitzlampe 11 ergeben, wenn Ein Anschlag 33 grenzt die gegen den Uhrzeigersinn der Fotowiderstand 6 keiner vorbereitenden Begcrichtete Drehung des Auslösegliedes 31 ab. Die 25 strahlung durch das von der Lichtquelle abgegebene Schalter 3,8 und 15 entsprechen den in dem Schalt- Licht ausgesetzt ist. Es läßt sich ohne weiteres erseplan der Fig. 1 mit den gleichen Bezugszeichen be- hen, daß die Kurve £ im Vergleich zur Kurve D eine zeichneten Schaltern. Diese Gruppe von Schaltern ausgeprägte Verzögerung im Anstieg ihrer Kennlinie wird entsprechend der Bewegung des Entriegelungs- aufweist und der von der Kurve E erreichte Spitzenglicdcs 29 betätigt. Wenn das Entriegelungsglied 29 30 wert wesentlich niedriger ist als der von der Kurve D. gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, verändert sich Außerdem besteht ein erheblicher Zeitunterschied entsprechend auch die Lage des Stiftes 29 a in bezug zwischen dem Scheitelwert der Kurve B1, welche den auf die Schaltcrgruppc. In Verbindung mit den auf- Verlauf der Leitfähigkeit eines Photowiderstandes cinandcrfolgenden Veränderungen in der Lage des mit einer idealen Ansprechkennlinie darstellt, bei der Stiftes 29o\vird durch die Spannung der Feder 34 35 für einen nur dem Licht der Blitzlampe ausgesetzten zunächst der Schalter 8 für die Spannungsquelle ge- Photowiderstand 6 keine Verzögerung gegenüber den schlossen und dann der Schalter 3 zur Inbetrieb- an der Lichteintrittsfläche des Photowiderstandes 6 nähme der Steuerschaltung 1 geöffnet. Gleichzeitig aufiretenden Beleuchtungsstärkeschwankungen aufdamit wird der Schalter 15 für das Einschalten der tritt, und der Kurve E, welche den Verlauf der Leit-Blitzlampe geschlossen. In der Praxis ist jedoch in 40 fähigkeit des Photowiderstandes 6 zeigt, wenn diesel Reihe mit dem Schalters für die Spannungsquelle keiner vorbereitenden Bestrahlung durch die Lichtein zusätzlicher Schalter vorgesehen. Dieser nicht quelle ausgesetzt ist. Wenn daher eine Kamera verdargcstclltc zusätzliche Schalter ist einem ebenfalls wendet wird, bei welcher nur die elektronische Steunicht dargestellten Schließglied der Verschlußvor- crschaltung 1 für die selbsttätige Belichtungseinstelrichtung zugeordnet. Dieser zusätzliche Schalter 45 lung zur Belichtungssteuerung bei einer BliHichtaufwird durch Spannen des Verschlusses geschlos- nähme verwendet wird, wird aus den dargelegter sen und nach der auf die öffnung des Verschlus- Gründen eine überbelichte'e Photographie erhalten ses durch Auslösen der Verschlußvorrichtung der oder es kann sogar der Fall auftreten, daß die Ver Kamera erfolgende Schließbewegung desselben ge- Schlußglieder für eine längere Zeit in der Öffnungs öffnet. 50 stellung gehalten werden. Fig.3c zeigt den Strom In den Fig. 3a bis 3e ist der zeitliche Verlauf für welcher in den zur Steuerung der Verzögerungszei verschiedene Teile der Steuerschaltung 1 und der dienenden Kondensator fließt, um die Belichtungs Verschlußvorrichtune darcestellt. Fig. 3 a zeigt den zeit zu steuern. Der Anstieg des Kurvenvcrlaufs F is Verlauf des auf den Photowiderstand 6 auffaltenden abhängig von dem Verlauf der Kurve D der F i g. 3 b Lichtstroms in Abhängigkeit von der Zeit. Der Ab- 55 welche den Leitfähigkeitsverlauf zeigt. In F i g. 3 d is schnitt A der ausgezogenen Kurve stellt den Verlauf die Betätigungsweise des mit den Ausgangsklemmei der Beleuchtungsstärke dar, die sich aus der vorbe- der elektronischen Steuerschaltung 1 verbundene! reitenden Bestrahlung mit dem Licht der Glüh- Elektromagneten 5 dargestellt. Der Kurvenverlauf C lampe 9 ergibt. Der Abschnitt B der ausgezogenen zeigt den an die Erregungsspule des Elektronu^ne Kurve zeigt den Verlauf der Beleuchtungsstärke, die 60 ten 5 angelegten Strom. Der mit H bezeichnete Kur sich nach dem Aufleuchten der Blitzlampe 11 durch venverlauf stellt die durch die elektromotorische Ge das von der Szene reflektierte Licht ergibt. Der in ge- genkraft in der Spule des Elektromagneten 5 hervoi strichelten Linien dargestellte Abschnitt /!'stellt den gerufene Stromänderung dar, wenn der Strom abge durch die Abklingzeit des Photowiderstandes 6 be- schaltet worden ist. Der Elektromagnet 5 bewirkt da dingten Kurvenabschnitt dar, der sich durch das 65 Schließen der Verschlußglieder. Der Kurvenvei Nachleuchten der Glühlampe 9 ergibt. Der in gestri- lauf G zeigt das Verhältnis einer Reihe von aufesnar chelten Linien dargestellte Abschnitt B' zeigt den derfolgenden Vorgängen, indem durch das Schließe Anstiegsabschnitt der Kurve des Photowiderstan- des Schalters 8 für die Spannungsquelle in der Stei
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aufgeladene Kondensator 12 nunmehr durch die Blitzlampe .1.1 entladen, wodurch die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten kommt.
Durch das Öffnen des Schalters 3 wird andererseits 5 die Steuerschaltung 1 in den zweiten Betriebszustand gebracht, in welchem die Schaltung 1 die Beleuchtung in der zu photographierenden Szene mißt. Zu diesem Zeitpunkt ist der Photowiderstand 6 der Schaltung 1 durch die vorbereitende Bestrahlung mit
erschaltung 1 dem Elektromagneten 5 ein Strom zugeführt wird und anschließend entsprechend der
Kurve F in Fig. 3c der zur Steuerung der Verzögerunp^ieit dienende Kondensator durch einen Strom
aufgeladen wird und schließlich die Stromzufuhr zu
dem Elektromagneten 5 durch das Steuergerät 4 unterbrochen wird, wenn die durch diese Stromzufuhr
erreichte Spannung einen vorbestimmten Wert erreicht hat. F i g. 3 e zeigt die Art und Weise, in welcher die nicht dargestellten Verschlußglieder geöffnet io dem von der Glühlampe 9 abgegebenen Licht in der und wieder geschlossen werden, wobei das Öffnen bereits beschriebenen Weise aktiviert, so daß der derselben mechanisch ausgelöst und das Schließen Photowiderstand 6 nahezu verzögerungsfrei auf das durch den Elektromagneten 5 gesteuert wird. Die von der durch das Licht der Blitzlampe 11 beleuch-Öffnungs- und Schließkurve/ der Belichtungsöffnung tete Szene reflektierte Licht ansprechen kann. Sobald des Verschlusses zeigt die Zeitdifferenz T zwischen 15 das von dem Photowiderstand 6 aufgefangene Licht dem Zeitpunkt, an welchem die Betätigung des Elek- den vorbestimmten Wert erreicht, wird die Anzietromagneten beendet ist, und dem Zeitpunkt, an wel- hungskraft des Elektromagneten 5 unterbrochen, \vochem sich die Belichtungsöffnung zu schließen be- durch das bereits erwähnte Glied, welches zur Arreginnt. tierur.g der Schließbewegung der Verschlußglicder
Die Arbeitsweise der einzelnen Teile der Einrich- 20 dient, freigegeben wird, und somit die Verschlußglictung ist wie folgt: Durch Schließen des Schalters 16 der geschlossen werden.
wird die Spannungsquelle 7 mit dem Kondensator 12 Wie aus den F i g. 3 d und 3e ersichtlich, besteht
verbunden und lädt diesen auf. Wenn eine photogra- jedoch andererseits eine Zeitdifferenz T zwischen phisch". Aufnahme durch Drücken des Kameraauslö- dem Zeitpunkt, an dem die Stromzufuhr zur Erresers erfolgt, wird das Auslöseglicd 31 (F i g. 2) gegen as gungsspule des Elektromagneten 5 unterbrochen die Spannung der Feder 32 im Uhrzeigersinn ge- wird, und dem Zeitpunkt, an welchem die Verdreht, wodurch der abgewinkelte Abschnitt 31« des Schlußglieder mit ihrer Schließbewegung beginnen. Auslösegliedes 31 außer hingritf mit dem Hakenab- welche durch das vorgenannte Glied erfolgt, das schnitt 29 b des Entriegelungsgliedes 29 kommt und dazu dient, die Schließbewegung der Glieder zu verletzleres durch die Feder 30 gegen den Uhrzeigersinn 30 hindern, bis diese durch den Elektromagneten 5 ausgedreht wird. Dabei verändert der Stift 29« des Ent- gelöst wird. Diese Zeitdifferenz wird einerseits durch riegclungsglicdes 29 seine Lage, wodurch zunächst die Auswirkung der in dem Elektromagneten 5 erals erster Schritt in einer Reihe aufeinanderfolgender 7.cugten gcgcnclcktromotorischen Kraft und andcrer-Vorgängc der Schalter 8 für die Spannungsquellc ge- scits durch die bei dci mechanischen Bewegung des schlossen und dadurch die elektronische Steuerschal- 35 Teils der Versenkvorrichtung auftretenden v^erlutung 1 für die selbsttätige Bclichtungseinstellung in ste hervorgerufen, die zwischen dem Zeitpunkt der ihren ersten Betriebszustand gebracht wird. Dadurch Freigabe des Arretierungsgliedes und dem Zeitpunkt wird wiederum der Erregungsspule des Elektroma- auftreten, an dem die von den Vcrsclilußgliedern gneten 5 ein Strom zugeführt, und das zur Sperrung freigegebene Öffnung die gleiche Größe wie die Beder Schließbewegung der nicht dargestellten Vcr- 40 lichtungsöffnung hat. Aus diesen Gründen wird der schlußglicder dienende und ebenfalls nicht darge- Zeitpunkt, an welchem die Stromzufuhr zur Errestellte Glied wird von dem Elektromagneten 5 ange- gungsspule des Elektromagneten 5 unterbrochen zogen und an diesem gehalten. Gleichzeitig wird der wird, unter Berücksichtigung dieser Zeitdifferenz so Transistor 10 leitend und bringt die Glühlampe 9 festgelegt, daß die erforderlichen Belichtungszeiten zum Aufleuchten. Dadurch ist der Photowiderstand6 45 erhalten werden (Fig. 3b). Der in der Zeichnung der vorbereitenden Bestrahlung durch die von der durch die schräg nach links unten verlaufende Glühlampe 9 abgegebenen Lichtstrahlen ausgesetzt. Schraffierung angezeigte Bereich X stellt die Integra-Wenn dann der Stift 29« seine Lage wiederum ver- tion des Leitfähigkeitswertes für den Photowiderändert, wird der Schalter 3 geöffnet und gleichzeitig stand 6 dar. Dieser integrierte Betrag entspricht der der Schalter 15 geschlossen. Dabei drückt der Stift 50 Zeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt, an welchem 29 α gegen den Arm 26 ft des Sperrgliedes 26, wo ein Schließsignal an den Verschluß erfolgt, und dem
Zeitpunkt, an welchem das Schließen der Belichtungsöffnung durch die Verschlußglicder gerade beginnt. Der in der Zeichnung dargestellte Bereich Y,
Infolgedessen kommt der abgewinkelte Abschnitt 55 welcher aus den durch die schräg nach links unten 26 α des Sperrgliedes 26 außer Eingriff mit dem Arm bzw. nach rechts unten verlaufenden Schraffierungen
angedeuteten Gebieten Y1 und Y1 besteht, stellt den Integrationsbetrag für die Abschnitie dar, in denen ein Unterschied zwischen dem Verlauf des Leitfähii»- Antricbsgliedes 24 die nicht dargestellten Verschluß- 60 kcitswertes eines nur dem von der Blitzlampe abseglieder in die Öffnungsstellung. Durch das Schließen gebenen Blitzlichts ausgesetzten Photowiderstandes des Schalters 15 wird andererseits die Basis des mit einer idealen Ansprechkennlinie ode.- ohne- die Transistors 10 auf das gleiche Potential wie sein geringste Verzögerung, und den Änderungen im VerEmitter gebracht, wodurch der Transistor 10 gesperrt lauf eines Leitfähigkeit;;werts des gleichen Photo- und die Glühlampe 9 abgeschaltet wird und zum Er- 65 Widerstandes besteht, der sicn dann ergibt, wenn die löschen kommt, jetzt bildet jedoch der Kondensator Ansprechgeschwir.digkcit des Pho'owiderstandes6 12 einen geschlossenen Stromkreis mit der Blitz- verzögert ist, weil dieser b~. -its vorher einer Bestrahlampe 11. Daher wird der bis zu diesem Zeitpunkt lung durch das voii der Glühlampe 9 kommer.de
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durch das Sperrglied 26 im Uhrzeigersinn gedreht wird, da die Feder 30 so ausgelegt ist, daß sie eine größere Spannung als die Feder 27 ausüben kann.
24 b des Antriebsgliedes 24. so daß das Antriebsglied 24 durch die Feder 25 gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden kann. Dadurch drückt der Stift 24 a des
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Licht und dann erst dem Licht der Blitzlampe 11 ausgesct/t war. Wenn also bei der Blitzlichtphotographie einwandfreie Belichtungen erhalten werden sollen, müssen die BCrCiClIeA' und Y gleich groß sein. Diese Feststellung bezieht sich auf einen Fall, bei welchem der Zeitpunkt, für den eine einwandfreie Belichtung von Blitzlichtaufnahmen erhalten wird, auf dem Abklingzeit-Kurvenabschnitt der Licht-Zeit-Kurve für die Blitzlampe 11 liegt. Aber auch
rend der Kondensator 12 entladen wird, leuchtet die Blitzlampe 11 auf. In diesem Teil des Vorgangs wird die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Schalter 15 geschlossen wird, und dem Zeitpunkt, an dem der Gleichrichter 35 leitend gemacht wird, durch die Zeilkonstantc bestimmt, welche wiederum durch die entsprechenden Widerstandswerte der Glühlampe 9 und des Regelwiderstandcs 37 und durch den Kapazitätswert des Kondensators 36 gege-
Beispicl genannten Kriterien gewählt wird. Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wird der Zeitpunkt, an dem die elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungscinstcllung 1 cin-
wenn der Zeitpunkt für die richtige Belichtung auf io ben ist. Diese Zeitkonstante läßt sich auf einfache dem Anstiegsabschnitt der Licht-Zcit-Kurvc der Weise zur Abstimmung der Beträge X und Y der La-Blitzlampe liegt, wie in den F i g. 3 d und 3e in gc- dungsintegration des Leitfähigkeitswertes des vorgestricheltcn Linien angedeutet ist, wird eine korrekte nannten Photowidei Standes 6 durch Regeln des Einstellung gewährleistet, wenn der vorgenannte Widerstandswertes des Regelwidcrstande^ 37 verän-Zcitpunkt entsprechend den in dem vorstehenden 15 dcrn.
In F i g. 5 ist die Steuerschaltung entsprechend einer weiteren Ausführungsform der photographischen Blilzlichtcinrichtung dargestellt, in welcher die vorgenannte Zeitspanne auf mechanische Weise be-
gcschaltet wird, genau mit dem Zeitpunkt zusam- 20 stimmt und eingestellt werden kann. Bei dieser Ausmengelcgt. an dem die Blitzlampe 11 aufleuchtet. Im führung kann der Schalter 15 durch wahlweise UmGegensatz dazu ist in F i g. 4 nur ein weiteres Aus- schaltung entweder den Stromkreis für die Glühführungsbeispiel des in der photographischen Blitz- lampe 9 oder den Stromkreis für die Blitzlampe 11 Halleinrichtung enthaltenen Stcuerschaltungsab- schließen. Dabei entspricht die Zeitspanne, während schnittes dargestellt, bei welchem der Einstellzeit- 25 welcher der Schalter 15 von der Anschlußklemme c. punkt des Steuerschaltungsabschnittes in bezug auf die in F i g. 2 in gestrichelten Linien dargestellt ist,
zur Anschlußklemme d der F i g. 5 umgeschaltet wird, der in Verbindung mit der vorstehend beschriebenen Ausführungsform angegebenen Zeitspanne.
Ausführungsbe'^pie! dargestellten Steuerschaltung a° Die Wirkungsweise dieses Schalters 15 soll nachstebcsteht darin, daß in der letzteren Schaltung ein hend in Verbindung mit der Verschlußvorrichtung an Halbleitergleichrichter 35 zwischen dem Anschluß- Hand der Fig. 2 betrachtet werden. Wenn der Stift punkt α zwischen dem Schalter 15 und dem Wider- 29« auf Grund einer gegen den Uhrzeigersinn gestand 13 der F i ß. 1 und einem Anschlußpunkt b der richteten Drehung des Entriegelungsgliedcs 29 seine Blitzlampe 11 derart geschaltet ist. daß die Kathode 35 Lage ändert, wird dadurch zunächst der Schalter 3 des Gleichrichters 35 mit dem Anschlußpunkt«, und geöffnet, welcher zur Inbetriebnahme der Stcuerdie Anode desselben mit dem Anschlußpunkt b vcr- schaltung dient. Gleichzeitig wird der Kontakt zwibunden ist. Die Steuerelektrode des Gleichrichters ist sehen dem feststehenden Kontaktstreifen, der durch mit der nccativcn Klemme des Akkumulators7 über die gestrichelten Linien angedeutet ist und mFig.2 einen Kondensator 36, und außerdem über einen Re- 40 durch den Anschluß c dargestellt wird, und dem bcaelwiderstand 37 mit dem Kollektor des Transistors weglichen Kontaktstreifen des Schalters 15 unterbro-
dcn der Blitzlichteinrichtung später gelegt ist.
Der Unterschied zwischen der in Fig. 1 dargestellten Steuerschaltung 2 und der in diesem weiteren
10 verbunden. Der Anschlußpunkt« ist durch einen Widerstand 38 mit der positiven Klemme des Akkumulators 7 verbunden. Wenn mit dieser Ausführungsform eine Blitzlichtaufnahme gemacht werden solK wird wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel zunächst der Schalter 16 geschlossen. Bei der Aufnähme selbst wird der Auslöser der Kamera gedrückt, wodurch der Schalter 8 für die Spannungsll hl i h
chcn. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne gelangt der bewegliche Kontaktstreifen in Kontakt mit einem weiteren, feststehenden Kontaktstreifen, der in ausgezogenen Linien dargestellt ist und der Klemme rf in Fig. 2 entspricht. Die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem der Kontakt zwischen dem beweglichen Kontaktstreifen und dem einen feststehenden Kontaktstreifen unterbrochen wird, bis
ch der Schalter 8 für die Spannungs
quelle geschlossen wird. Dadurch leuchtet die Glüh- 5< > zu dem Zeitpunkt, an welchem der bewegliche Konlampe 9 auf. Sobald der zur Inbetriebnahme der taktstreifen in einen Kontakt mit dem anderen fest-Steuerschaltungl dienende Schalters geöffnet wird. stehenden Kontakt gelangt, kann einstellbar gemachi wird gleichzeitig der Schalter 15 geschlossen, wo- werden, vorausgesetzt, daß beispielsweise die Lage durcirdie Glühlampe 9 erlischt. Während die Glüh- des letztgenannten feststehenden Kontaktstreifen; lampe 9 angeschaltet ist und leuchtet, befindet sich 55 einstellbar ist.
der Gleichrichter 35 in seinem Sperrzustand, in wel- In F i g. 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dar
ehern sein Kathodenpotential höher ist als das an sei- gestellt, bei welchem der Zeitpunkt, an welchem dl· ner Steuerelektrode anliegende Potential. Auch wenn Glühlampe 9 abgeschaltet wird, mit einer bestimmte! der Schalter 15 geschlossen wird, während sich der Verzögerung gewählt ist, so daß nicht nur der Zeil Trans;stor 10 im Sperrzustand befindet, w'rd das Po- 6o punkt, an welchem die elektronische Steucrschaltun tential der Steuerelektrode in der unmittelbar dauiuf- für die selbsttätige Belichtungseinstellung 1 eingc folgenden Zeitspanne nicht sehr stark angehoben, so schaltet wird, sondern auch der Zeitpunkt, an we' daß der Gleichrichter 35 weiterhin im Sperrzustand ehern die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracl verbleibt. Wenn anschließend der Kondensator 36 wird, eine bestimmte, einstellbare Verzögerung au über die Glühlampe 9 und den Regehviderstand 37 65 weist. Hierzu sind zusätzlich zu den bereits beschrii aufgeladen wird und das Potential des Kondensators benen Schaltungselementen ein Transistor 39, ei einen vorbestimmten Wert erreicht, wird der Gleich- Kondensator 40 und ein R^gelwiderstand 41 vorg< richter 35 in den leitenden Zustand gebracht. Wäh- sehen.
2 Oil 450
Fu'- cine Blitzlichtaufnahme mittels einer Kamera mit einer derartigen Blitzlichteinrichtung wird zunächst der Schalter 16 und dann bei der Aufnahme selbst der Schalters für die Spannungsquclle geschlossen, wodurch die Glühlampe 9 zum Aufleuchten gebracht wird. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne wird der zur Inbetriebnahme der Steuerschaltung 1 dienende Schalter 3 geöffnet, wobei gleichzeitig die Verbindung des Schalters 15 mit der Klemme c auf der Seite der Glühlampe 9 unterbrochen und dieser in einen Koniakt mit der Klemme d auf der Seite der Blitzlampe 11 gebracht wird. Infolge der dadurch bedingten Entladung des Kondensators 12 wird die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracht. Die Glühlampe 9 bleibt jedoch hierbei weiter angeschaltet, auch wenn ihr Anschluß über den Schalter 15 unterbrochen ist, weil sich der Transistor 39 in Jcr auf das Öffnen des Schalters 15 anschließenden Zeitspanne im leitenden Zustand befindet. Wenn dann der Kondensator 40 über die Glühlampe 9 und einen Regelwiderstand 41 aufgeladen wird, wird das Basispotential des Transistors 39 auf einen unterhalb des Betriebspotentials für den Transistor liegenden Wert gesenkt. Dadurch wird der Transistor 39 gesperrt, und die Glühlampe 9 wird zum ersten Mal ausge. ehaltet. Bei diesem Vorgang kann die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem die Verbindung des Schalters 15 mit der Glühlampe 9 unterbrochen wird, und dem Zeitpunkt, an welchem der Transistor 39 in den Sperrzustand gebracht wird, durch Veränderung des Widerstandswertes des Regelwiderstandes 41 verändert werden. Der auf die beschriebene Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem ein Signal an den Elektromagneten 5 abgegeben wird, und dem Zeitpunkt, an welchem die Schließbewegung der Belichtungsöff- :,ung tatsächlich beginnt, zurückzuführende Belichtungsunterschied läßt sich vermittels der vorstehend erläuterten Anordnung auf einfache Weise ausgleichen. Wenn der Photowiderstand 6 einer sehr hohen Beleuchtungsstärke oder einer länger anhaltenden Bestrahlung ausgesetzt ist, während die Beleuchtunasstärke in der Szene gemessen wird, können diejenfgen Lichtstrahlen, die für die Beleuchtung der Szene selbst nicht ausschlaggebend sind, einen sehr erheblichen schädlichen Einfluß auf die Faktoren ausüben, welche die Belichtungseinstellung beeinflussen. Die für eine derartige Photographic erforderliche vorbereitende Lichtbestrahlung muß deshalb in angemessener Weise erfolgen.
In F i g. 7 ist schli ßlich noch ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, bei welchem an Stelle der Glühlampe eine Leuchtdiode verwendet wird. Bei diesem Beispiel sind in der vorstehend beschriebenen Steuerschaltung zusätzlich eine Leuchtdiode 42, ein Kondensator 43, ein Regelwiderstand 44 und ein Widerstand 45 geschaltet.
Als Leuchtdiode 42 wird eine GaP-Lcuchtdiode verwendet, die Licht der Wellen'änge von 5800 A abgibt, das innerhalb des sichtbaren Spektralbereiches liegt.
Zur Ausführung einer Blitzlichtaufnahnr erfolgt eine Reihe von Vorgängen, die denen entsprechen, die in Verbindung mit der in F i g. 6 dargestellten
ίο Ausführungsform beschrieben worden sind. Der Schalter 15 ist mit der Leuchtdiode 42 verbunden, so daß die Umschaltung des Schalters 15 zur Blitzlampe 11 erfolgt, wenn die Leuchtdiode 42 angeschaltet ist. Durch das Umschalten wird die Blitzlampe 11 zum Aufleuchten gebracht. Dabei ist jedoch zu bemerken, daß die Leuchtdiode 42 auch nach Unterbrechung der Verbindung des Schalters 15 mit der Leuchtdiode 42 noch weiterhin Licht abnehmender Helligkeit abgibt, und zwar innerhalb einer durch die Zeitkonstante bestimmten Zeitspanne, welche wiederum durch die Werte des Kondensators 43 und des Regelwiderstandes 44 festgelegt ist. Diese Leuchtdauer, d. h. die Stärke der Helligkeitsvcrringerung der Leuchtdiode 42 läßt sich durch Regelung des Regel-Widerstandes 44 verändern. Auch bei einer abgeänderten Ausführungsform, in welcher die Leuchtdiode 42 als Lichtquelle verwendet und die aus Kondensator 43 und Regelwiderstand 44 bestehende Zeitkonstantenschaltung nicht mit der Lichtauellc verbunden ist, erfolgt die Betätigung der Einrichtung in der Weise, daß die Leuchtdiode 42 nach dem Öffnen des Schalters 15 augenblicklich und ohne jedes »Nachleuchten« wie bei Verwendung einer Glühlampe 9 zu leuchten aufhört.
Wenn in einer der vorstehend beschriebenen Ausführungsformeii der Freigabeschutzschalter 16 weggelassen und in diesem Teil der Schaltung eine unmittclbareVerbindung mit einem Untcrbrecherschalter hergestellt wird, wird der Photowiderstand 6 auch bei normalen photographischen /· · fnahmen stets der vorbereitenden Lichtbestrahlung ausgesetzt. Daher ersetzt diese Anordnung das vorstehend beschriebene Verfahren, durch welches der Zeitpunkt eingestellt werden soll, an dem der zum Einschalten der Steuerschaltung dienende Schalter in bekannter Weise geöffnet wird, und ermöglicht einen einfacu a Ausgleich für die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt, an welchem ein Signal an den Elektromagneten 5 abgegeben wird, bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Schließen der Belichtungsöffnung des Verschlusses tatsächlich beginnt. Für die hier beschriebene Lichtquelle kann im Prinzip jede Lichtquelle verwendei werden, die im eingeschalteten Zustand der Photowiderstand in der beschriebenen Weist aktiviert.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Photographische Kamera mit Blitzlichteinrichtung und elektronisch gesteuertem Verschluß, einem lichtempfindlichen Bauteil und einer Belichtungssteuerschaltung. dadurch gekennzeichnet, daß als lichtempfindliches Bauteil ein Photowiderstand (6) verwendet wird, der von einer Lichtquelle (9, 42) vorbelichtet wird, und daß ein Schalte, -"ment (15) vorgesehen ist, das beim Öffnen des Verschlusses eine Unterbrechung des Lampenstromkreises bewirkt oder einleitet und gleichzeitig den Blitzstromkreis schließt, wobei die Abklingzeit der Beleuchtung durch die Lichtquelle (9, 42) so bemessen ist, daß sie bis in den Beginn der Leuchtzeit der Blitzlampe (11) andauert.
2. Photogjaphische Kamera nach Anspruch1., dadurch gekennzeichnet, daß die Aufrechterhaltung der Abklingzeit der Belichtung durch eine als Lichtquelle verwendete und nach Unterbrechung des Lampenstromkreises durch Abschaltung mittels des Schaltelements (15) allmählich verlöschende und dann die Strahlung einstellende Glühlampe (9) erreichbar ist (F i g. 1).
3. Photographische Kamera nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechtcrhaltung der Abkl^gzeit der Belichtung ein Verzögerungsstromkreis, bestehend aus einem Kondensator (36, 40) und einem Widerstand (37, 41), vorgesehen ist, wobei Kondensator (36, 40) und Widerstand (37. 41) derart angeordnet sind, daß nach Unterbrechung des Lampenstromkreises durch das Schaltelement (15) ein weiterer, die Lichtquelle (9) umfassender Lampenstrcmkreis gebildet wird (F i g. 4 und 6).
4. Photographische Kamera nach Anspruch L dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung der Abklingzeit ein Verzögerungsstromkreis, bestehend aus einem mit der Lichtquelle (42) parallel verbundenen Kondensator (43) und einem Widerstand (44), vorgesehen ist, wobei nach Unterbrechung dt.; Lampenstromkreises durch das Schaltelement (15) ein Entladestrom durch die Lichtquelle (42) fließt (F i g. 7).
5. Photographische Kamera nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß im Lampenstromkreis ein durch das Schaltelement (15) steuerbarer Transistor (10) angeordnet ist (Fig. 1).
6. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltelement (15) als Umschalter ausgebildet ist, so daß der Lampenstromkreis bei Auslösung der Kamera zuerst geschlossen wird, während bei geöffnetem Verschluß der Lampenstromkreis unterbrochen und der Blitzltchtstromkreis geschlossen wird (F i g. 6).
7. Photographische Kamera nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lampcnstromkrcis ein durch das Einsetzen der Blitzlampe (11) schließbarer Schalter (16) angeordnet ist (F ig. 1,4, 5, 6 und 7).
8. Photographische Kamera nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lampenstromkreis ein Schalter (16) angeordnet ist, der durch ein mit dem Kameragehäuse verbundenes Blitzlichtkabel schließbar ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine photographisch'.; Kamera mit Blitzlichteinrichtung und elektronisch gesteuertem Verschluß, einem lichtempfindlichen Bauteil und einer Belichtungseinrichtung.
Wenn zur Anfertigung von Blitzlichtaufnalimen eine Kamera mit einem herkömmlichen elektronischen Verschluß verwendet wird, ist die elektronische Steuerschaltung für die selbsttätige Belichtungseinstellung nicht ohne weiteres in der Lage, die rich- tige Steuerung des elektronischen Verschlusses auszuführen. Das ist darauf zurückzuführen, daß der bei derartigen Steuerschaltungen im allgemeinen verwenc*-;te Photowiderstand, wie z. B. ein CdS-Element, den Nachteil hat, daß sein·" Ansprechgeschwindigkeit sehr gering ist, im Gegensatz zu seinen übrigen hervorragenden Eigenschaften, wie seinem verhältnismäßig großen Empfindlichkeitsbereich, seiner Zuverlässigkeit über längere Zeiträume hinweg und seiner absoluten Empfindlichkeit für das auf ihn auftreffende Licht. Dabei ist außerdem zu beachten, daß eine Blitzlichtaufnahme in den meisten Fällen bei niedrigen Beleuchtungsstärken erfolgt, wodurch sich der Nachteil ergibt, daß der Photowiderstand praktisch nicht in der Luge ist, mit der ei forderlichen Geschwindigkeit auf den Lichtblitz anzusprechen und daher die Verschlußglicder in der geöffneten Stellung gehalten werden.
Zur Beseitigung der vorgenannten Schwierigkeiten ist bereits folgende Maßnahme bekannt:
Es wird entweder zusammen mit einem Photowiderstand oder in wahlweise austauschbarer Verbindung mit einem Photowiderstand ein Element wie z. B. eine Siliziumzelle oder auch eine Selen-Photozelle (im nachfolgenden einfach als PhC. jzelle bezeichnet) verwendet, die eine kürzere Ansprechzeit als der vorgenannte Photowidei stand aufweist. Die Kurve der spektralen Empfindlichkeit der Siliziumzelle hat jedoch ein Maximum für Licht einer längeren Wellenlänge als die des Maximums der spektralen Empfindlichkeitskurve des menschlichen Auges. Wenn daher eine Siliziumzelle zur Messung der Leuchtdichte einer zu photographierenden Szene verwendet wird, wird das Licht in der für photographische Zwecke nicht geeignete Weise gemessen. Die Selen-Photozelle dagegen hat keine ausreichend lange Lebensdauer. Beiden Photozcllcn ist gemeinsam, daß sie kostspielig sind, ein geringes Ansprechvermögen bei niedrigen Beleuchtungsstärken aufweisen und ihre Ansprechempfindlichkeit bei niedrigen Belcuchtungsstärken im Vergleich zu ihrer Ansprechempfindlichkeit bei hohen Beleuchtungsstärken ganz erheblich abfällt. Auch bei Vergleich eines Photowiderslandes mit einer Photozelle ergibt sich ein grundlegender Unterschied in dem Verhalten der beiden, indem der Photowiderstand in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke seinen Widerstandswert ändert, während bei der Photozelle eine Veränderung der elektromotorischen Kraft auftritt. Daher müssen diese Elemente in unterschiedlicher Weise mit der elektronischen Steuerschaltung verbunden werden. Es ist ferner bekannt, bei Belichtungsmessern für Reproduziergeräte für die Einstellung der für eine einwandfreie Aufnahme benötigten Beleuchtungsstärke die höhere Lichtempfindlichkeit eines Photowider-Standes dadurch auszunutzen, daß eine für die Dauer einer Messung abschaltbare Strahlungsquelle zur Bestrahlung des Photowiderstandes vorgesehen ist. Hierdurch so!! erreicht werden, daß der Photowider-
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