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DE20113927U1 - Bohr-/Fräseinheit an der Drehmaschine - Google Patents

Bohr-/Fräseinheit an der Drehmaschine

Info

Publication number
DE20113927U1
DE20113927U1 DE20113927U DE20113927U DE20113927U1 DE 20113927 U1 DE20113927 U1 DE 20113927U1 DE 20113927 U DE20113927 U DE 20113927U DE 20113927 U DE20113927 U DE 20113927U DE 20113927 U1 DE20113927 U1 DE 20113927U1
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DE
Germany
Prior art keywords
drilling
milling
milling unit
tool holder
carried out
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20113927U
Other languages
English (en)
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Schmahl Lothar De
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE20113927U1 publication Critical patent/DE20113927U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C7/00Milling devices able to be attached to a machine tool, whether or not replacing an operative portion of the machine tool
    • B23C7/02Milling devices able to be attached to a machine tool, whether or not replacing an operative portion of the machine tool to lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Fräsfix
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs I.
Bei der Herstellung von Werkstücken auf der Drehmaschine (ohne C-Achse) sind vor der Fertigstellung meistens noch weitere Arbeitsschritte wie Zentrieren, Bohren oder Fräsen nötig. Das Bauteil muss in eine andere Maschine eingespannt und neu ausgerichtet werden, und dann nachgearbeitet bzw. fertiggearbeitet werden.
Es gibt zwar spezielle Maschinen für die Durchführung der Komplettbearbeitung (Drehmaschinen mit angetriebenen Werkzeugen, die sog. C-Achse), jedoch ist deren Anschaffung kostspielig und die Programmierung äußerst aufwendig. Außerdem wird der Arbeitsraum einer Maschine erheblich eingeschränkt und birg somit die Gefahr von Kollisionen.
Aufgabe der Erfindung ist es, größtmöglichste vollständige Fertigung von Bauteilen an einer Drehmaschine durchführen zu können. Das ist möglich durch ein relativ einfaches Zusatzgerät, eine Bohr- und Fräseinheit, kurz „Fräsfix" genannt.
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruch I gelöst.
Der größte Vorteil dieser Bohr- und Fräseinheit besteht darin, dass sie jederzeit von Hand nach-, auf- und abgerüstet werden kann. Die Gefahr von Kollisionen sinkt erheblich.
Der Fräsfix, kann sowohl bei konventionellen und zyklengesteuerten als auch bei CNC-Drehmaschinen Anwendung finden.
Durch den Fräsfix können Anschaffungs- und Arbeitskosten in Betrieben drastisch gesenkt werden, da Rüst- und Programmieraufwand gering und unkompliziert sind.
Außerdem ist der Platzbedarfeines Fräsfix gering, und er ist mit seinen Einsatzmöglichkeiten sehr flexibel.
Beschreibung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.
Figur 1: Stahlplatte und Adapter
Figur 2: perspektivische Ansicht der im Werkzeughalter eingespannten Bohr-/Fräseinheit Figur 3: perspektivische Ansicht der Drehmaschine mit Bohr-/Fräseinheit und dem
herkömmlichen Werkzeughalter
Figur 4: Drehmaschine mit beiden Werkzeughaltern
Figur 5: am Gehäuse der Drehmaschine angebrachter Frequenzumformer Figur 6: perspektivische Ansicht mit dem Fräsfix im Werkzeughalter l(zur stirnseitigen Bearbeitung)
Bei einer Drehmaschine wird auf dem Planschlitten (7) ein zweiter Werkzeughalter (4) hinter der Drehmitte zusätzlich angebracht. Dieser !.Werkzeughalter kann auch als ganz normaler Werkzeughalter Benutzt werden. (z.B. Werkzeug im Halter Nr. 1(6) zum Konturdrehen, oder Werkzeug im Halter Nr.2(4) zum Konturabstechen)
Es wurde dk Software-Option „Lochkreiszyklus" angeschafft und installiert.
Bei einer Drehmaschine wird statt einem normalen Drehwerkzeug (6) eine Bohr-/Fräseinheit (BFE) in die Werkzeugaufhahme (4) eingespannt. Die BFE wird auf einen Adapter (2u.3) mit Halterung am Schlitten festmontiert.
Ein speziell hergestellter Adapter (3) verbindet die BFE (1) mit dem Werkzeughalter (4).
Die BFE (1) kann wie ein normales Drehwerkzeug (6) eingespannt werden, führt jedoch zusätzliche Werkstückbearbeitungen durch.
Diese günstige Konzeption ermöglicht, dass die BFE (1) manuell kurzfristig auf- und abgerüstet werden kann.
Ein programmierbarer Frequenzumformer (5) ermöglicht eine Schnittgeschwindigkeitsanpassung mit Hilfe eines verstellbaren Poddys von 0 - 240 % der normalerweise konstanten Drehzahl.
In unserem Beispiel handelt es sich um eine zyklengesteuerte Drehmaschine.
Der zweite Werkzeugträger), und die damit verbundene Möglichkeit ältere Drehmaschinen nachzurösten, kann auch an konventionellen Drehmaschinen durchgeführt werden.
Bei der Montage der BFE (1) auf den ersten Werkzeughalter (6) kann der Fräser mit Hilfe der X-Achse (Planschlitten 7) verfahren werden.
Wird an der Justierschraube (8) der Fräser (1) über die Mittelachse gestellt, kann eine Fläche angefräst werden.
Wird zu dieser Arbeit an einer gesteuerter Maschine ein vorhandener „Lochkreiszykluss" dazugeschaltet, kann jede Schlüsselfläche oder jedes Polygon stirnseitig hergestellt werden.
Gleichermaßen können an der Stirnseite verschiedene Lochkreise gebohrt oder ähnlich bearbeitet werden.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum weiteren Bearbeiten eines Drehteils in einer Drehmaschine, dadurch gekennzeichnet dass eine handelsübliche Bohr-/Fräseinheit (1) auf einen zusätzlichen Werkzeughalter (4) hinter der Drehmitte angebracht wird, und zusätzlich auf dem üblich Werkzeughalter (6) befestigt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass mit dieser Bohr-Fräs- Einheit (1) an der Mantelfläche Zentrierungen und Bohrungen angebracht werden können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohr- /Fräseinheit (1) ohne Software - Unterstützung (Lochkreiszyklen), auf Spitzenhöhe eingestellt, Fräsarbeiten aller Art wie zentrieren, bohren und Nutfräsen durchführen kann.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe des Lochkreiszyklusses an der Mantelfläche verschiedene Fräs- und Bohrarbeitsgänge durchgeführt werden können.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mit oder ohne Nachrüstung eines 2. Werkzeughalters, die Bohr-/Fräseinheit (1) auch an konventionellen und alten Drehmaschinen angebracht werden kann.
6. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass mit der Bohr-/Fräseinheit (1), angebracht auch an alten Drehmaschinen gemäß Anspruch 5., alle Arbeitsvorgänge wie zentrieren, bohren und Nutfräsen gemäß Anspruch 3., durchgeführt werden können.
7. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Bohr-/Fräseinheit (1) in der Höhe mit der Justierschraube (8) verstell- und justierbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass durch Verstellung der Spitzenhöhe in Verbindung mit Lochkreiszyklen, Schlüsselflächen, Polygone, Nuten und andere Fräsfiguren innerhalb und ausserhalb der Mittelachse an Mantel-, Stirn-, und Kegelflächen durchgeführt werden können.
9. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass ohne Programmierkenntnisse alle Arbeitsvorgänge gemäß Anspruch 3., durchgeführt werden können.
DE20113927U 2001-02-08 2001-08-23 Bohr-/Fräseinheit an der Drehmaschine Expired - Lifetime DE20113927U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102179559A (zh) * 2011-03-28 2011-09-14 南京信息职业技术学院 一种用于车床的螺旋铣孔装置及其方法
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CN103990844A (zh) * 2014-05-13 2014-08-20 繁昌县金科机电科技有限公司 车床用作铣床的铣削方法

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