DE20112293U1 - Nachpolierkissen - Google Patents
NachpolierkissenInfo
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Classifications
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-
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Treatment Of Semiconductor (AREA)
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
Eisenführ, Speiser & Partner
Bremen,
Unser Zeichen:
24. Juli 2001
H 3446 MAN/bes
Anmelder/Inhaber: HOLBROS LTD.,
Amtsaktenzeichen: Neuanmeldung
Amtsaktenzeichen: Neuanmeldung
| ·»· ■· · · · · | Hamburg |
| • · · · · eremen· · · | Patentanwalt |
| European Patent Attorney | |
| European Patent Attorneys | Dipl.-Phys. Frank Meier |
| Dipl.-Ing. Günther Eisenführ | |
| Dipl.-Ing. Dieter K. Speiser | Rechtsanwalt |
| Dr.-Ing. Werner W. Rabus | Rainer Böhm |
| Dipl.-Ing. Jürgen Brügge | |
| Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt | München |
| Dipl.-Ing. Klaus G. Göken | Patentanwälte |
| Jochen Ehlers | European Patent Attorneys |
| Dipl.-Ing. Mark Andres | Dipl.-Phys. Heinz Nöth |
| Dipl.-Chem. Dr. Uwe Stilkenböhmer | Dipl.-Wirt.-Ing, Rainer Fritsche |
| Dipl.-Ing. Stephan Keck | Lbm.-Chem. Gabriele Leißler-Gerst |
| Dipl.-Ing. Johannes M. B. Wasiljeff | Dipl.-Ing. Olaf Ungerer |
| Patentanwalt | Patentanwalt |
| Dr.-Ing. Stefan Sasse | Dipl.-Chem. Dr. Peter Schuler |
| Rechtsanwälte | Berlin |
| Ulrich H.Sander | Patentanwälte |
| Christian Spintig | European Patent Attorneys |
| Sabine Richter | Dipl.-Ing. Henning Christiansen |
| Dipl.-Ing, Joachim von Oppen | |
| Martinistrasse 24 | Dipl.-Ing. Jutta Kaden |
| D -28195 Bremen | Dipl.-Ing. Mathias Karlhuber |
| Tel.+49-10)421-36 35 0 | |
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| Fax +49-10)421-328 8631 (G4) | European Trademark Attorney |
| mail@eisenfuhr.com | Dipl.-Ing. Jürgen Klinghardt |
| http://www.eisenfuhr.com | |
Holbros Ltd., Morvil House, Darent Industrial Park, Erith, GB - Kent DA8 2JZ
Nachpolierkissen
Nachpolierkissen
Die vorliegende Erfindung betrifft die Struktur eines neuen Polierkissens, insbesondere zur Verwendung bei der Endbearbeitung von Farbarbeiten an Fahrzeugen. Insbesondere betrifft sie die Verwendung beim Wegpolieren von Fehlern, die auf der Lackierung eines Fahrzeuges verblieben sind, unmittelbar nachdem dieses den Sprühraum während der Herstellung verlassen hat. Dieses Verfahren ist bekannt als Nachpolieren (De-Nibbing). Wie bei vielen Produktionsprozessen erfordern die Anforderungen an eine erhöhte Produktivität dass der Nachpolierschritt in einer möglichst kurzen Zeit vorgenommen wird und mit einem minimalen Risiko einer Schadenverursachung an der Lackierung. Das Nachpolierwerkzeug wird natürlich Anwendungen jenseits der Fahrzeugherstellung haben, beispielsweise in Fahrzeugreparaturwerkstätten oder anderswo, wo es notwendig ist, eine Polierung auf einer lackierten Oberfläche zu erzeugen.
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Herkömmliche Nachpolierkissen sind Scheiben aus Polyurethanschaum, die durch Gießen hergestellt sind. Ein bekanntes Kissen, welches durch die Minnesota Manufacturing and Mining Company (3M) herstellt und im Detail in den US-Patenten 5 396 737, 5 185 964 und 5 007 128, hat einen Durchmesser von 1 5 cm und eine Dicke von 2,5 cm. Dieses spezielle 3M-Produkt wird gegossen, um Reihen aus gekrümmten, sanft gerundeten, vorstehenden Kugeln an der Arbeitsoberfläche zu erzeugen. Jede Kugel ist auf einem Knoten eines rhomboidischen Gitters zentriert, so dass jeder Vorsprung gleichmäßig von jeder benachbarten Kugel beabstandet ist. Im Betrieb ist das Nachpolierkissen an einem Drehpolierer befestigt, so dass dessen Arbeitsoberfläche sich schnell um die Achse der Scheibe dreht. Die Arbeitsoberfläche wird dann gegen die Lackoberfläche gepresst, häufig in Verbindung mit einem Poliergemisch, um Fehler wegzupolieren. Wie in den 3M-Patenten erklärt ist, ist es sehr einfach, das Kissen auf einen bestimmten Bereich des Lacks für eine zu lange Zeit aufzubringen, was zu Überhitzungen des Lacks führen kann, was zu ernsthaften Beschädigungen der Lackierung (manchmal als Aufblühen (Blooming) bezeichnet wird) und folglich großen Aufwendungen zum Reparieren des Schadens führt. Die vorliegende Erfindung versucht die Eigenschaften der vorbekannten Nachpolierkissen zu verbessern.
Die vorliegende Erfindung weist auf ein Nachpolierkissen aus einem Schaum, mit einer Arbeitsoberfläche, wobei die Oberfläche ein in ihr ausgebildetes Muster aus sich kreuzenden Aussparungen aufweist, wobei jede Aussparung Seiten aufweist, die senkrecht zu der Arbeitsoberfläche verlaufen, wo die Seiten auf die Arbeitsoberfläche treffen Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Arbeitsoberfläche nominell flach.
Vorzugsweise ist das Muster aus sich kreuzenden Ausnehmungen rechtwinklig und besonders bevorzugt quadratisch, so dass jede Aussparung sich mit jeder anderen Aussparung in einem rechten Winkel schneidet. Das Muster kann auch anders als rechtwinklig sein, aber ein rechtwinkliges Muster erzeugt die besten Eigenschaften bei der Benutzung.
Das Kissen wird hergestellt durch Ausbilden einer Scheibe mit einer etwa flachen Oberfläche, die die Arbeitsoberfläche wird. Ein aussparungsbildendes Werkzeug besteht aus einem rechtwinkligen Gitter aus parallelen, steifen Drähten, die auf einer Tragstruktur gehalten werden. Die Oberfläche des Kissens wird dann in das Gitter mit einer gewünschten Tiefe gepresst, so dass das rechtwinklige Muster aus sich kreuzenden Aussparungen gebildet wird. Die grob fertiggestellte Oberfläche wird dann sauber geschnitten, um die Arbeitsoberfläche freizulegen. Das Resultat sind Aussparungen, die Seitenwände aufweisen, die die flache Arbeitsoberfläche in rechten Winkeln treffen. Schließlich wird eine herkömmliche Verstärkungsstruktur an der Rückseite des Nachpolierkissens befestigt, welches auch Mittel zum Befestigen des Kissens an dem Polierwerkzeug bereitstellt.
Das Nachpolierwerkzeug gemäß der Erfindung ist somit mit einer flachen Arbeitsoberfläche herausgebildet, in welcher eine große Anzahl von scharfen Rändern und Ecken ausgebildet sind. Diese Ränder und Ecken kooperieren, um die Lackierung viel schneller als ein herkömmliches Werkzeug nachzupolieren (De-Nibb). Es ist somit keine Zeit vorhanden, in welcher der Lack überhitzt werden könnte, und das Verfahren des Nachpolierens kann schneller fertiggestellt werden bei geringerem Aufwand und einer höheren Zuverlässigkeit als zuvor.
Ein Nachpolierwerkzeug, welches erfindungsgemäß gestaltet ist, wird nun beispielshalber unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Arbeitsoberfläche,
Fig. 2 einen Schnitt entlang A-A,
Fig. 3 ein vergrößertes Detail C.
Fig. 2 einen Schnitt entlang A-A,
Fig. 3 ein vergrößertes Detail C.
Die Figuren zeigen ein Nachpolierkissen, welches aus einem Polyesterschaum der Spezifikation "V8 fein" herstellt ist, wie er von der Firma Wilhelm Reisgies GmbH
& Co. KG erhältlich ist. Die Spezifikation für V8 Fine ist; Dichte gemäß DIN 53420, ISO 845 = 45 kg/m3, Druckkraftbiegung DIN 53577, ISO DIS 3386 (40%) = 15 kPa, Dehnspannung bei Bruch DIN 53571, ISO 1798 = 450 kPa, Dehnung bei Bruch DIN 53571, ISO 1798 = 380%, Kompression DIN 53572, ISO 1856 = 11%. Dies ist ein nicht-abrasiver Schaum. Schäume mit Charakteristika, die dem V8 fein ähnlich sind, insbesondere Polyesterschäume sind zuvor nicht als geeignete Kandidaten zur Verwendung in Nachpolierkissen oder ähnlichen Anwendungen gesehen worden, sie sind im allgemeinen verwendet worden für verschiedene Anwendungen wie Geräuschdämmung in Fahrzeugen. Polyesterschäume dieses Typs haben nicht die hohe Elastizität und folglich schnelle Erholung von Deformationen wie konventionelle Polyurethanschäume, die in herkömmlichen Nachpolierkissen verwendet wurden. Eine hohe Elastizität und geringe Dichte sind zuvor als wünschenswerte Charakteristika angesehen worden, die es dem Kissen ermöglichen, an die lackierte Oberfläche angepasst zu sein. Polyesterschäume sind auch teurer als Polyurethane, so dass ein Durchschnittsfachmann keinen naheliegenden Grund hatte, solche Schäume zum Zwecke des Nachpolierens auszuprobieren.
Spezielle Polyurethanschäume können auch bei dieser Anwendung verwendet werden wie bspw. PPF8 aus der oben erwähnten Bezugsquelle. Dieser Schaum ist ein Polyurethanschaum, der für diese Anwendung modifiziert worden ist durch den Zusatz von Polyester- Polyoles und anderen Aditiva, um die Dichteeigenschaften und Kompressionskraftbiegung ähnlich zu erhalten wie bei dem oben erwähnten V8 fein-Schaum. Aus den zuvor erwähnten Gründen ist die Verwendung derartiger Schäume bei herkömmlichen Nachpolierkissen nicht naheliegend.
Das Nachpolierkissen in dem Beispiel ist eine Scheibe mit 16 cm Durchmesser und 3 cm Dicke. Das Kissen hat eine Arbeitsoberfläche 1, die nominal flach ist. Ein quadratisches Kreuzmuster aus Aussparungen 2 ist in der Arbeitsoberfläche 1 ausgebildet. Parallele Aussparungen sind um 1 cm voneinander getrennt, und jede Aussparung ist 0,5 cm breit und ungefähr 0,5 cm tief. Die horizontalen Aussparungen treffen in rechten Winkeln auf die vertikalen Aussparungen und es ist her-
ausgefunden worden, dass dies zu verbesserten Eigenschaften des Nachpolierkissens führt. Wichtig ist, dass die Wände 3 der Aussparungen die Arbeitsoberfläche 1 in einem rechten Winkel B (90°) treffen. Der Hauptzweck der Aussparungen besteht darin, eine Arbeitsoberfläche mit einer großen Anzahl von schneidenden Rändern zu erzeugen.
Das Kissen weist eine Verstärkungsstruktur 4 auf, die mit der Rückseite verbunden ist und ferner die Mittel zum Befestigen des Nachpolierkissens an einem Polierwerkzeug aufweisen.
Claims (9)
1. Nachpolierkissen aus einem Schaum, mit einer Arbeitsoberfläche (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche ein in ihr ausgebildetes Muster aus sich kreuzenden Aussparungen aufweist, wobei jede Aussparung Seiten aufweist, die senkrecht zu der Arbeitsoberfläche verlaufen, wo die Seiten auf die Arbeitsoberfläche treffen.
2. Nachpolierkissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsoberfläche flach ist.
3. Nachpolierkissen nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das sich kreuzende Muster aus Aussparungen rechtwinklig ist.
4. Nachpolierkissen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kreuzmuster aus Aussparungen quadratisch ist.
5. Nachpolierkissen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaum eine Dichte zwischen 40 und 50 kg/m3 aufweist.
6. Nachpolierkissen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumdichte 45 kg/m3 ist.
7. Nachpolierkissen nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kissen aus einem Schaum gebildet ist, der eine Druckkraftbiegung zwischen 10 kPa und 20 kPa aufweist.
8. Nachpolierkissen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckkraftbiegung 15 kPa ist.
9. Nachpolierkissen nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem die parallelen Aussparungen um 1 cm getrennt sind und die Aussparungen 0,5 cm breit sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE20112293U1 true DE20112293U1 (de) | 2001-09-27 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20112293U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3356084A4 (de) * | 2015-10-02 | 2020-02-12 | 3M Innovative Properties Company | Trockenwandschleifblock und verfahren zur verwendung |
-
2001
- 2001-07-25 DE DE20112293U patent/DE20112293U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3356084A4 (de) * | 2015-10-02 | 2020-02-12 | 3M Innovative Properties Company | Trockenwandschleifblock und verfahren zur verwendung |
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|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011031 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
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