DE20111283U1 - Verteilerschrank für Rohrverteiler - Google Patents
Verteilerschrank für RohrverteilerInfo
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Description
Patentanwälte Rechtsanwälte
Dr. jur. Alf-Olav Gleiss, Dipl.-Ing. PA Rainer Große, Dipl.-Ing. PA Dr. Andreas Schrell, Dipl.-Biol. PA Torsten Armin Krüger, RA Nils Heide, RA
Armin Eugen Stockinger, RA Georg Brisch, Dipl.-Ing. PA Erik Graf v. Baudissin, RA
PA: Patentanwalt European Patent Attorney European Trademark Attorney
RA: Rechtsanwalt, Attorney-at-law D-70469 STUTTGART MAYBACHSTRASSE 6A Telefon: +49(0)711 81 45 55 Telefax: +49(0)711 81 30 32 E-Mail: office@gleiss-grosse.com Homepage: www.gleiss-grosse.com
In cooperation with
Karl-Heinz Stöhr GmbH Weiherstraße 3
75203 Stein
17002t GR-BA-ne
4. Juli 2001
4. Juli 2001
Patentanwälte Rechtsanwälte
Die Erfindung betrifft einen Verteilerschrank für Rohrverteiler, insbesondere für Heizkreis- oder Wasserverteiler, mit einem an seiner Vorderseite offenen kastenförmigen Gehäuse, an dessen innerer Rückseite Befestigungselemente für wenigstens einen Rohrverteiler angeordnet sind.
Verteilerschränke der gattungsgemäßen Art sind bekannt. Diese dienen in Gebäudeinstallationen zur Verzweigung von Wasserversorgungs- oder Heizungskreisen, beispielsweise als Vorlaufverteiler oder Rücklaufsammler, beim Betrieb mehrerer Heizkreise an einer Hauptleitung. In der Regel weisen diese Rohrverteiler einen an den Hauptzu- beziehungsweise -abfluss anschließbaren Verteilerbalken auf, von dem in Längsrichtung nebeneinander liegend die einzelnen Kreise abgehen. Die Verteilerschränke sind üblicherweise in Aufputz- oder Inputzausführung ausgebildet und besitzen ein im Wesentlichen kastenförmiges Gehäuse. Dieses Gehäuse ist fest in oder an einer Wandkonstruktion befestigt. Die einzelnen Zu- beziehungsweise Ableitungen sowie die Heizkreisleitungen werden in das Gehäuse durch geeignete Durchbrüche geführt und dort mit den Verteilerbalken verbunden. Die Verteilerbalken selber sind über Befestigungselemente mit den Verteilerschränken fest verbunden, so dass diese eine definierte Position einnehmen.
17002b GR-BA-ne ·«· ···· «··· ·· ···
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Derartige Verteilerschränke sind beispielsweise aus der DE 298 05 830 Ul bekannt. Um eine Anpassung der Verteilerschränke an unterschiedliche Anschlussbedingungen zu ermöglichen, wird dort vorgeschlagen, das Gehäuse des Verteilerschrankes aus seitlich längsvariabel ausziehbaren Gehäuseelementen zu bilden .
Allgemein bekannt ist ferner, in den Verteilerschränken zusätzlich elektrische beziehungsweise elektronische Steuerelemente vorzusehen. Diese werden beispielsweise von thermostatgesteuerten Ventilen gebildet, mittels denen der Zu- beziehungsweise Abfluss zu den einzelnen Kreisen selbsttätig regelbar ist. Die Zuleitungen für diese elektronischen beziehungsweise elektrischen Steuerelemente werden ebenfalls durch geeignete Durchbrüche in den Verteilerschrank geführt. Hierbei ist nachteilig, dass die elektrischen Zuleitungen in der Regel gemeinsam mit den Wasser führenden Zuleitungen durch gemeinsame Durchbrüche geführt werden, so dass bei unsachgemäßem Gebrauch, beziehungsweise unsachgemäßer Installation ein Gefährdungspotential besteht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verteilerschrank der gattungsgemäßen Art zu schaffen, der sich durch einen einfachen und montagefreundlichen Aufbau auszeichnet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Verteilerschrank mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Dadurch, dass das Gehäuse ein eine obere Stirnseite und die Rückseite ausbildendes
Formteil umfasst, wobei in das Formteil Befestigungsbereiche für die Befestigungselemente für den wenigstens einen Rohrverteiler integriert sind, wird vorteilhaft erreicht, dass die Befestigungselemente ohne zusätzliche- externe Befestigungsmittel innerhalb der Verteilerschränke positionierbar sind. Insbesondere, wenn die Befestigungsbereiche des Formteiles eine untere Aufnahme und eine obere Aufnahme umfassen, die vorzugsweise von im Wesentlichen U-förmigen - im Querschnitt betrachtet - Abschnitten des Formteiles gebildet sind, lässt sich einerseits das Befestigungselement lagegenau in einfacher Weise positionieren. Andererseits ist der Herstellungsaufwand für das Formteil gering, da durch die Ausbildung der U-förmigen Abschnitte das gesamte Formteil vorzugsweise als Biegeteil hergestellt werden kann.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Aufnahmen horizontal zur späteren Einbaulage des Verteilerschrankes verlaufen, wobei vorzugsweise die Öffnungen der U-förmigen Abschnitte der Aufnahmen einander zugewandt sind. Hierdurch ergibt sich eine eindeutig definierte Einbaulage für die Befestigungselemente - nämlich mit ihren Enden in die U-förmigen Abschnitte eingreifend - so dass Fehlmontagen ausgeschlossen sind. Durch das Eingreifen der Befestigungselemente in die einander zugewandten U-förmigen Abschnitte ergibt sich guasi eine schienenförmige Führung für die Befestigungselemente, so dass diese in einfacher Weise horizontal innerhalb des Verteilerschrankes verschoben werden können, bis die gewünschte Einbauposition erreicht ist.
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In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die untere Aufnahme eine Arretierhilfe für die Befestigungselemente umfasst. Hierdurch wird eine selbsthemmende Positionierung der Befestigungselemente möglich, so dass auf zusätzliche Hilfsmittel zur Justierung verzichtet werden kann. Insbesondere ist bevorzugt, dass die Arretierhilfe ein elastisches verformbares Halteelement umfasst, das vorzugsweise von einer Abkantung (Umbug) des Formteiles gebildet ist. Hierdurch lässt sich die Arretierhilfe in einfacher Weise herstellen und handhaben. Durch einfaches Einstecken des Befestigungselementes in den die Arretierhilfe aufweisenden U-förmigen Abschnitt des Formteiles, wird so in einfacher Weise eine Haltekraft auf das Befestigungselement ausgelöst, so dass dieses selbsttätig in Position gehalten ist.
Ferner ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass das Befestigungselement ein die Tiefe der oberen Aufnahme überbrückendes Feststellelement umfasst, das vorzugsweise verschieblich in beziehungsweise an dem Befestigungselement gelagert ist. Hierdurch lässt sich in einfacher Weise sicherstellen, dass nach zuvor erfolgter Vorpositionierung das Befestigungselement arretiert werden kann, indem das Feststellelement in die obere Aufnahme (U-förmiger Abschnitt) eingeschoben wird und anschließend vorzugsweise mittels eines Feststellelementes arretiert wird. Hierdurch ist ein ungewolltes Herausfallen des Befestigungselementes aus den Befestigungsbereichen ausgeschlossen .
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Darüber hinaus ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass in die obere Stirnseite des Formteiles ein Elektroinstallationskanal integriert ist. Hierdurch wird erreicht, dass den gegebenenfalls vorhandenen notwendigen Zuleitungen für elektronische beziehungsweise elektrische Komponenten eine eindeutige Installationslage zuordbar ist, die von Wasser führenden Zuleitungen getrennt ist. Hierdurch wird eine Montagesicherheit erhöht. Insbesondere, wenn der Elektroinstallationskanal von einer wannenförmigen Vertiefung gebildet ist, die vorzugsweise wenigstens einen Durchbruch aufweist, lassen sich elektrische Zuleitungen definiert verlegen und gezielt zu den elektronischen beziehungsweise elektrischen Komponenten innerhalb des Verteilerschrankes führen.
Darüber hinaus ist in bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung . vorgesehen, dass das Formteil aus wenigstens zwei Teilelementen besteht, die teleskopartig zueinander verstellbar sind. Hierdurch wird vorteilhaft möglich, den Verteilerschrank an unterschiedliche notwendige Einbaubreiten anzupassen. Insbesondere kann hierdurch der Verteilerschrank an unterschiedlich ausgebildete Rohrverteiler in einfacher Weise angepasst werden. Insofern wird die Herstellung und Lagerhaltung unterschiedlicher Typen von Verteilerschränken vermieden, da nunmehr die teleskopartig verstellbaren Verteilerschränke universell einsetzbar, das heißt an unterschiedliche Verteilerbalkenlängen anpassbar, sind.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den übrigen, in den Unteransprüchen genannten Merkmalen.
Die Erfindung wird nachfolgend in einem Ausführungsbeispiel anhand der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Perspektivansicht eines Verteilerschrankes;
Figur 2 eine Schnittansicht durch ein .Formteil des Verteilerschrankes und
Figur 3 eine schematische Perspektivansicht eines mit einem Befestigungselement für Rohrverteiler bestückten Verteilerschrankes.
Figur 1 zeigt schematisch in einer Perspektivansicht in "Explosionsdarstellung" einen Verteilerschrank 10. Der Verteilerschrank 10 umfasst ein Gehäuse 12, das aus einem linken-Gehäuseteil 14 und einem rechten Gehäuseteil 16 besteht. Das Gehäuseteil 14 besitzt ein Formteil 18, das eine Rückseite 20 und eine obere Stirnseite 22 ausbildet. Das Formteil 18 ist mit einem Seitenteil 24 verbunden, das nach unten über das Formteil 18 verlängert ist und dort einen Standfuß 26 ausbildet. Das Gehäuseteil 16 ist analog dem Gehäuseteil 14 ausgebildet und umfasst ein Formteil 28, das eine Rückseite 30 und eine obere Stirnseite 32 ausbildet. Das Formteil 28 ist ebenfalls mit einem Seitenteil 34 verbunden, das einen Standfuß 36 ausbildet. Den Stirnseiten 22 beziehungsweise 32 der Formteile 18 beziehungsweise 28 sind Abdeckungen 38 zugeordnet.
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Wie anhand der schematisch angedeuteten Pfeile 40 deutlich wird, können die Gehäuseteile 14 und 16 teleskopartig ineinander geschoben werden, so dass unterschiedliche Einbaubreiten des Verteilerschrankes 10 realisierbar sind. Die unterschiedlichen Einbaubreiten dienen der Anpassung an unterschiedlich groß dimensionierte Rohrverteiler. Diese, in Figur 1 nicht dargestellten Rohrverteiler werden über ebenfalls in Figur 1 nicht dargestellte Befestigungselemente an den Rückseiten 20 beziehungsweise 30 befestigt. Das Gehäuse 12 ist zu seiner Vorderseite hin offen und durch nach erfolgtem Einbau anbringbare Türen, Klappen oder dergleichen verschließbar. Nach unten ist das Gehäuse 12 ebenfalls offen, wobei von der Unterseite die Zuführung von . beispielsweise Heizkreisvorläufen beziehungsweise Heizkreisrückläufen erfolgt. Durch ebenfalls nicht dargestellte Aussparungen in den Seitenteilen 24 und/oder 34 kann ein Anschluss der Rohrverteiler an eine Hauptzu- beziehungsweise Hauptableitung erfolgen.
Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung durch das Gehäuse 12, und zwar im Bereich zweier ineinander geschobener Formteile 18 und 28. Das Formteil 28 ist hier gestrichelt dargestellt. Nachfolgend wird bei der weiteren Erläuterung der Erfindung auf das Formteil 18 Bezug genommen, wobei für das Formteil 28 eine analoge Ausgestaltung gilt.
Der Querschnitt in Figur 2 verdeutlicht, dass es sich bei den Formteilen 18 und 28 um Biegeteile, insbesondere Blechbiegeteile, handelt, die eine bestimmte Kontur aufweisen. Diese Kontur zeichnet
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sich dadurch aus, dass in das Formteil 18 allgemein mit 42 bezeichnete Befestigungsbereiche für Befestigungselemente 44 (Figur 3) zur Befestigung der Rohrverteiler integriert sind. Die Befestigungsbereiche 42 werden von Aufnahmen 46 beziehungsweise 48 gebildet, die jeweils von im Wesentlichen U-förmig verlaufenden Abschnitten 50 beziehungsweise 52 des Formteiles 18 gebildet sind. Die Aufnahmen 46 beziehungsweise 48 verlaufen hierbei horizontal zur späteren Einbaulage des Verteilerschrankes 10, wie dies auch in Figur 1 deutlich wird. Die U-förmigen Abschnitte 50 beziehungsweise 52 besitzen Öffnungen 54 beziehungsweise 56, die einander zugewandt sind. Jeweils vom Grund der Abschnitte 50 beziehungsweise 52 betrachtet, besitzt das Formteil,18 eine Höhe h, von der die Abschnitte 50 beziehungsweise 52 Teilhöhen hi beziehungsweise h2 bilden.
Das Formteil 18 besitzt im Abschnitt 52 einen Umbug 58, der in die Öffnung 56 einkragt. Der Umbug 58 bildet ein elastisch verformbares Halteelement 60 für das Befestigungselement 44 (Figur 3) aus.
In die Stirnseite 22 des Formteiles 18 (selbstverständlich auch in die Stirnseite 32 des Formteiles 28) ist ein Elektroinstallationskanal 62 integriert, der von einer wannenförmigen Vertiefung 64 gebildet ist. Die wannenförmige Vertiefung 64 trägt gleichzeitig zur Ausbildung eines Schenkels 66 der Aufnahme 46 bei. Die wannenförmige Vertiefung 64 besitzt Durchbrüche 68 (Figur 3), die einen Zugang zu einem Innenraum 70 des Gehäuses 12 gestatten.
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Anhand der schematischen Perspektivansicht in Figur 3 soll die Komplettierung des Verteilerschrankes 10 verdeutlicht werden. Gleiche Teile wie in den vorhergehenden Figuren sind mit gleichen Bezugszeichen versehen und nicht nochmals erläutert.
Nachdem die Gehäuseteile 14 und 16 teleskopartig auf die gewünschte Breite gebracht (zusammengeschoben) wurden, erfolgt die Montage der Befestigungselemente 44. Diese werden zunächst mit einem unteren Ende 72 in die Öffnung 56 der Aufnahme 48 gesteckt. Hierbei wird das Halteelement 60 elastisch verformt, so dass eine Haltekraft auf das Befestigungselement 44 aufgebracht wird. Dieses wird somit vorpositioniert. Das Befestigungselement 44 besitzt eine Länge 1, die der Höhe h des Formteiles 18 beziehungsweise 28 reduziert um die Höhe hi der Aufnahme 4 6 entspricht. Hierdurch kann das Befestigungselement 44 bündig an die Rückseite 20 beziehungsweise 30 angeklappt werden. In dieser Position wird das Befestigungselement 44 durch das Halteelement 60 gehalten. Anschließend wird ein in das Befestigungselement 44 integriertes. Feststellelement 74 in die Aufnahme 46 (siehe Pfeil 76 in Figur 3) verlagert. Hierzu ist das Feststellelement 74 in einer entsprechenden Ausnehmung des Befestigungselementes 44 verschieblich gelagert. Nachdem das Feststellelement 74 am Grund der Aufnahme 46 anliegt, kann durch ein Arretierelement 78, beispielsweise eine Gewindeschraube oder dergleichen, das Feststellelement 74 arretiert werden. Dadurch, dass das Befestigungselement 44 nunmehr mit seinem Ende 72 in die untere Aufnahme 4 8 und mit dem Feststellelement 74 in die obere Aufnahme 46 ein-
greift, kann dieses selbsttätig nicht aus dem Gehäuse 12 herausfallen oder dergleichen. Zusätzliche Befestigungselemente zum Arretieren der Befestigungselemente 44 am Gehäuse 12 sind nicht notwendig. In der Regel sind pro Verteilerschrank 10 mehrere, beispielsweise zwei, Befestigungselemente 44 (in Figur 3 ist nur eins dargestellt) vorgesehen. Zur Einstellung eines Montageabstandes der Befestigungselemente 44 zueinander beziehungsweise zur Einstellung eines Abstandes der Befestigungselemente 44 zu den Seitenteilen 24 beziehungsweise 34 können die Befestigungselemente 44 in den Aufnahmen 46 und 48 horizontal verschoben werden.
Nach Justierung und Montage der Befestigungselemente 44 können die nicht dargestellten Rohrverteilerbalken in dem Gehäuse 12 angeordnet werden. Hierzu besitzt das Befestigungselement 44 Befestigungsbolzen 80 für die Rohrverteilerbalken. Über hier angedeutete Durchbrüche 82 in den Seitenteilen 24 beziehungsweise 34 können die Hauptzu- beziehungsweise -ableitungen zu den Rohrverteilerbalken geführt werden. Die Durchbrüche 82 können hierzu als Blind-Durchbrüche mit einer Vorstanzung vorgesehen sein, so dass tatsächlich nur die benötigten Durchbrüche 82 geöffnet werden. Die Zu- beziehungsweise Ableitungen zu den einzelnen Heizkreisen werden von unten in das Gehäuse 12 geführt und entsprechend der Verschaltung installiert. Ein Anschluss elektrischer beziehungsweise elektronischer Steuerkomponenten, zum Beispiel thermostatgesteuerte Ventile, werden über elektrische Zuleitungen von oben erschlossen. Die elektrischen Zuleitungen werden im Elektroinstallationskanal 62 verlegt und durch die
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Durchbrüche 68 in das Innere des Gehäuses 12 geführt.
Zum Schutz des Innenraumes 70 des Gehäuses 12 und des Elektroinstallationskanals 62 werden anschließend die Abdeckungen 38 aufgebracht. Diese besitzen ein Lochraster 84, so dass eine Anpassung der Montagebreite der Abdeckungen 38 an die gewünschte Montagebreite des Gehäuses 12 in einfacher Weise möglich ist. Eine Arretierung der Abdeckung 38 an das Gehäuse 12 erfolgt beispielsweise mittels hier angedeuteter Gewindeschrauben 86 oder dergleichen.
In Figur 3 wird auch deutlich, dass die Standfüße 26 beziehungsweise 36 höhenverstellbar sind. Hierzu sind in den Seitenteilen 24 beziehungsweise 34 und den Standfüßen 26 beziehungsweise 36 korrespondierende Öffnungen 88 vorgesehen, die eine unterschiedliche Höhenmontage der Standfüße 26 und 36 gestatten. Das Gehäuse 12 ist anschließend durch eine nicht dargestellte Tür, Klappe oder dergleichen verschließbar.
Claims (16)
1. Verteilerschrank für Rohrverteiler, insbesondere für Heizkreis- oder Wasserverteiler, mit einem an seiner Vorderseite offenen kastenförmigen Gehäuse, an dessen innerer Rückseite Befestigungselemente für wenigstens einen Rohrverteiler angeordnet sind, gekennzeichnet durch ein eine obere Stirnseite (22, 32) und die Rückseite (20, 30) ausbildendes Formteil (18, 28), wobei in das Formteil (18, 28) Befestigungsbereiche (42) für die Befestigungselemente (44) integriert sind.
2. Verteilerschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsbereiche (42) eine untere Aufnahme (48) und eine obere Aufnahme (46) umfassen.
3. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (46, 48) vom, im Wesentlichen U-förmigen Abschnitten (50, 52) des Formteils (18, 28) gebildet sind.
4. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmen (46, 48) horizontal zur späteren Einbaulage des Verteilerschrankes (10) verlaufen.
5. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (54, 56) der U-förmigen Abschnitte (50, 52) einander zugewandt sind.
6. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Aufnahme (48) eine Arretierhilfe für das Befestigungselement (44) umfasst.
7. Verteilerschrank nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierhilfe ein elastisch verformbares Halteelement (60) ausbildet.
8. Verteilerschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (60) von einem Umbug (58) des Formteils (18, 28) gebildet ist.
9. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (44) ein die Höhe (h1) der oberen Aufnahme (46) überbrückendes Feststellelement (74) umfasst.
10. Verteilerschrank nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststellelement (74) verschieblich in oder an dem Befestigungselement (44) gelagert ist.
11. Verteilerschrank nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Feststellelement (74) arretierbar ist.
12. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in die obere Stirnseite (22, 32) ein Elektroinstallationskanal (62) integriert ist.
13. Verteilerschrank nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroinstallationskanal (62) von einer wannenförmigen Vertiefung (64) gebildet ist.
14. Verteilerschrank nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroinstallationskanal (62) wenigstens einen Durchbruch (68) aufweist.
15. Verteilerschrank nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektroinstallationskanal (62) durch eine Abdeckung (38) abdeckbar ist.
16. Verteilerschrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12) aus wenigstens zwei Formteilen (18, 28) besteht, die teleskopartig zueinander verstellbar sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011213 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20041014 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070814 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090814 |
|
| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |