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DE20110149U1 - Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen - Google Patents

Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen

Info

Publication number
DE20110149U1
DE20110149U1 DE20110149U DE20110149U DE20110149U1 DE 20110149 U1 DE20110149 U1 DE 20110149U1 DE 20110149 U DE20110149 U DE 20110149U DE 20110149 U DE20110149 U DE 20110149U DE 20110149 U1 DE20110149 U1 DE 20110149U1
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DE
Germany
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screw
nut
spring plate
tongues
component
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Expired - Lifetime
Application number
DE20110149U
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Individual
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Publication date
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Publication of DE20110149U1 publication Critical patent/DE20110149U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/10Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like
    • F16B12/12Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics
    • F16B12/14Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws
    • F16B12/16Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior using pegs, bolts, tenons, clamps, clips, or the like for non-metal furniture parts, e.g. made of wood, of plastics using threaded bolts or screws using self-tapping screws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Mannheim, 21.06.2001 GM 2433.anm Il/Poi
Vertreter: Patentanwalt Dipl.-Ing. W.-D. Fischer Sophienstraße D-68165 Mannheim
Anmelder: Gross, Steffen Alte Kirchstraße 67374 Hanhofen
Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen im Möbelbau oder allgemeinen Maschinenbau, wobei an dem einen Teil eine Art Mutter angeordnet ist und das andere Teil mittels einer Schraube damit verbindbar ist.
Im allgemeinen Maschinenbau werden Bauteile mit Hilfe von zum Beispiel Verschraubungen miteinander verbunden. Solche Schraubverbindungen ergeben sich beispielsweise im Möbelbau, wo vielfach die einzelnen Bauteile eines Möbelsystems im nicht montierten Zustand ausgeliefert werden und die einzelnen Teile dann zu dem Möbel bzw. der betreffenden Möbelkombination vom Kunden zusammengebaut wird. Denkbar sind derartige Verbindungen auch im Automobil- und Flugzeugbau, zum Beispiel im Bereich des Armaturenbrettes, von Türverkleidungen und dergleichen. Auch als Baubeschlag für leichte Aufhängungen bzw. Verstellmöglichkeiten im Decken- und Wandbereich, zum Beispiel für abgehängte Decken etc., verwendbar.
Nachteilig ist es insbesondere, dass zum Verbinden der Bauteile Werkzeuge gebraucht werden oder aber bei Steckverbindungen besondere Bearbeitungen der Bauteile erforderlich sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung vorzuschlagen, die eine Schnellmontage der Bauteile ermöglicht, wobei die Teile auch wieder einfach zu lösen sein müssen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass die Art von Mutter ein Federblech aufweist, in das Zungen eingestanzt oder
eingefräst sind, die einen Gewindegang bilden und bei eingesetzter Schraube entgegen der Zugrichtung der Schraube nach außen gespreizt sind und dass an der Rückseite des Federblechs ein Anschlagblech mit einer Durchtrittsbohrung für die Schraube vorgesehen ist.
Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass das Federblech und das Anschlagblech zu einem Bauteil miteinander verbunden sind.
Weiter ist es vorteilhaft, dass an das Gewindeteil der Schraube ein Führungsstift anschließt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass die Mutter bzw. das Federblech unmittelbar in das Blech eines Bauteiles, zum Beispiel bei Fahrzeugen oder im Flugzeugbau, eingestanzt ist.
Die Erfindung bringt den wesentlichen Vorteil, dass die Verbindung der Bauteile durch einfaches Eindrücken einer Schraube erfolgt, wobei die Verbindung im Bedarfsfall einfach durch Herausdrehen der Schraube gelöst werden kann. Vorteilhaft ist der Einsatz dieser Verbindungsmöglichkeit im Möbelbau vorzusehen, wobei eine ausreichende Stabilität und Sicherung der Schraube bei Zugbeanspruchungen gegeben ist. Aber auch in anderen Bereichen des allgemeinen Maschinenbaus lässt sich diese Verbindungsart anwenden, so z.B. beim Anbringen von Verkleidungen und dergleichen.
Bei Verbindungen, die nicht besonders beansprucht werden, können die Teile auch aus Kunststoff gefertigt werden.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen,
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtung,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Einzelheit A in Fig. 1,
Fig. 3 das Anschlagblech in Auf- und Grundriss,
Fig. 4 das Federblech in Auf- und Grundriss und
Fig. 5 die Ausbildung der aus Anschlagblech und Feder
blech bestehenden Mutter in Auf- und Grundriss.
Zum Verbinden einer Platte 3 mit einem Bauteil 4 dient eine Schraube 5, die mit einem Gewindeteil 6 versehen ist.
Hierbei wird die Schraube 5 mit ihrem Gewindeteil an einer Mutter 11 (Fig. 5) formschlüssig befestigt.
Diese Mutter 11 besteht insbesondere aus einem Federblech 1. in das Zungen 8 eingestanzt sind, wobei zu beiden Seiten der Zungen entsprechende Schlitze 10 vorhanden sind. Zwischen diesen beiden Zungen befindet sich eine Ausstanzung 9, die dem Gewindeteil 6 der Schraube 5 angepasst ist, in dem die Zungen 8 mit der Ausstanzung 9 einen Gewindegang bilden. Hierbei sind die Zungen in Einschraubrich-
tung (Pfeilrichtung 15) gespreizt (Fig. 2), wobei die Kanten 16 der Zungen 8 in das Gewinde der Schraube eingreifen.
An der Rückseite 14 des Federblechs 1 befindet sich ein Anschlagblech 2, das insbesondere verhindert, dass bei Zugbeanspruchung der Schraube 5 die Zungen sich in die entgegengesetzte Richtung verbiegen. Das Anschlagblech 2 ist im Bereich der Ausstanzung 9 mit einer Durchtrittsbohrung 13 versehen, die gegenüber dem Durchmesser des Gewindeteils 6 etwas vergrößert ist.
Wie in Fig. 5 dargestellt, können die beiden Teile 1, 2 zu einem Bauteil verbunden sein. Die Mutter 11 bzw. das Blech 1 kann an dem Bauteil 2 aufgeschraubt, aufgenietet, aufgeschweißt, aufgeklebt oder eingeschraubt sein. Die Schnellmontage kann durch einfaches Eindrücken der Schraube 5 mit dem Gewindeteil 6 in die Mutter 11 erfolgen, wobei die federnden Zungen entsprechend nachgeben. In Pfeilrichtung 17 lässt sich die Schraube 5 durch Herausdrehen lösen.
Gegebenenfalls kann die Schraube 5 anschließend an das Gewindeteil 6 mit einem Führungsstift 7 versehen sein, der in einem Sackloch 12 des Bauteils 4 geführt ist. Damit lässt sich ein achsgenaues Einsetzen der Schraube bewerkstelligen.
Die Mutter mit den federnden Zungen kann auch an einer Gewindemuffe ausgebildet werden, die dann mit Ihrem Außengewinde in ein Bauteil eingeschraubt wird.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen im Möbelbau oder allgemeinen Maschinenbau, wobei an dem einen Teil eine Art Mutter angeordnet ist und das andere Teil mittels einer Schraube damit verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Art von Mutter (11) ein Federblech (1) aufweist, in das Zungen (8) eingestanzt oder eingefräst sind, die einen Gewindegang (9) bilden und bei eingesetzter Schraube (5) entgegen der Zugrichtung der Schraube (5) nach außen gespreizt sind und dass an der Rückseite (14) des Federblechs (1) ein Anschlagblech (2) mit einer Durchtrittsbohrung (13) für die Schraube (5) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federblech (1) und das Anschlagblech (2) zu einem Bauteil miteinander verbunden sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an das Gewindeteil (6) der Schraube (5) ein Führungsstift (7) anschließt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (11) bzw. das Federblech (1) unmittelbar in das Blech eines Bauteiles, zum Beispiel bei Fahrzeugen oder im Flugzeugbau, eingestanzt ist.
DE20110149U 2001-06-21 2001-06-21 Vorrichtung zum lösbaren Befestigen und/oder Verbinden von Bauteilen Expired - Lifetime DE20110149U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101354056B (zh) * 2008-07-02 2010-06-02 李浩典 塑料件上的螺钉沉孔结构

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FR997249A (fr) 1945-06-25 1952-01-03 Brunet Soc Nouv Ets Dispositif formant écrou et frein pour noyau fileté de self-induction
DE3137734A1 (de) 1980-10-17 1982-05-27 Illinois Tool Works Inc., 60631 Chicago, Ill. Metallblechklammermutter fuer kunststoffpaneele
DD233616A1 (de) 1985-01-03 1986-03-05 Metallverarbeitung Gruenes Her Eckverbinder fuer die moebelmontage
DE3511991C2 (de) 1984-07-04 1991-06-13 Metallwerk Frese Gmbh, 5653 Leichlingen, De
DE4016050C2 (de) 1990-05-18 1994-01-13 Maechtle Woehler Margot Rohrschelle

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