DE20110447U1 - Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen - Google Patents
Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von ZufallsformenInfo
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Description
- Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen -
Die Erfindung bezieht sich auf Fliesen, 4ie die geometrische Form eines regelmäßigen Vielecks haben und mit denen eine Fläche (z.B. Boden, Wand, Decke) ohne Zwischenräume überdeckt werden kann; es handelt sich um gleichseitige Dreiecke, Quadrate und regelmäßige Sechsecke.
Fliesen herkömmlicher Produktionsart, die mit einem Muster versehen sind, unterliegen bei Musterwirkung, Produktion, Lagerung und Verlegung Nachteilen und Einschränkungen, die aus der Struktur ihrer Muster herrühren. Dies gilt einerseits für jene Fliesen, bei denen sich anspruchsvolle Gesamtmuster nur dadurch erzeugen lassen, 4ass mehrere Fliesentypen mit unterschiedlichen Fliesenmustern gleichzeitig produziert, gelagert und unter Beachtung strenger Verlegevorschriften verlegt werden. Wird andererseits nur ein Fliesentyp mit nur einem Fliesenmuster produziert, gelagert und verlegt, unterliegt das Gesamtmuster dem Nachteil der Einschränkung seiner Variabilität und auch in 4iesem Fall 4em Zwang zur Beachtung strenger Verlegevorschriften.
Auch jenes Musterkonzept, dass 4iese Beschränkungen überwindet, indem es mit einer beliebigen linearen Struktur, die den Fliesenrand jedoch an exakt definierten Übergabepunkten erreicht, eine hohe Gesamtmustervariabilität mit einem Fliesenmuster erzielen kann (Aktenzeichen-DE: 201 OO 320.1), hat den Nachteil, dass sich die genannte Gesamtmustervariabilität aus einer stets zusammenhängenden, alle gemeinsam verlegten Fliesen berührenden Struktur ergibt - es existiert bei diesem Konzept somit immer eine Gesamtstruktur bzw. -form.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Fliesentypus zu schaffen, der eine große Vielfalt unabhängiger Formen und vielfältige Verlegemöglichkeiten mit minimalen Produktions- bzw. Lagerhaltungskosten verbindet und damit die Nachteile der skizzierten herkömmlichen Fliesenmustergestaltungen überwindet
Dieses Problem wird mit dem im Schutzanspruch aufgeführten Merkmal gelöst, bei der eine Teilform mit einer anderen Teilform an einem als Übergabezone definierten Bereich der Fliesenkante zu einer isolierten Gesamtform (bzw. Zufallsform) verschmolzen wird, die von allen anderen durch das Fliesenensemble erzeugten Gesamt- bzw. Zufallsformen strukturell und optisch unabhängig ist. Die Übergabezonen sind Strecken von gleicher Länge auf den Fliesenkanten. Diese Strecken sind symmetrisch in Bezug auf die Mittelsenkrechten der Fliesenkanten.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass mit nur einem Fliesenmuster vielfältige Verlegemöglichkeiten mit geringen Produktions- und Lagerkosten verbunden werden. Die geringen Produktionskosten werden durch die nur einmal erforderliche Einrichtung der Produktionsmaschinen ermöglicht. Die Lagerhaltung kann platzsparend und organisatorisch einfach gestaltet werden, da nur ein Fliesenmuster vorrätig zu halten ist. Überdies ergeben sich neue Perspektiven bei Werbung und Marketing, da kreativ orientierte Käuferschichten durch die vielfältigen Verlegemöglichkeiten angesprochen werden können.
Das Prinzip der Übergabezonen sowie zwei Verlegebeispiele werden in den Figuren 1 bis 4 gezeigt. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 die Erzeugung von Gesamtformen (Zufallsformen) aus Teilformen bei der quadratischen Fliese;
Fig. 2 ein Verlegebeispiel für dieselbe quadratische Fliese wobei die Fliesen in verschiedenen Verlegepositionen (Drehung um 0°, 90°, 180° oder 270°) liegen;
Fig. 3 die Erzeugung von Gesamtformen (Zufallsformen) aus Teilformen bei der regelmäßig sechseckigen Fliese;
Fig. 4 ein Verlegebeispiel für dieselbe sechseckige Fliese wobei die Fliesen in verschiedenen Verlegepositionen (Drehung um 0°, 60°, 120°, 180°, 240° oder 300°) liegen.
Die Fig. 1 und die Fig. 3 (Blätter 1 bis 3) zeigen, wie sich aus den Teilformen wechselnde Gesamtformen erzeugen lassen. Die Anzahl der möglichen Gesamtformen ergibt sich dabei nach der Formel
m2-[m.(m-l)]/2
wobei
wobei
= Anzahl der möglichen Gesamtformen (Zufallsformen) m = Anzahl der Fliesenkanten
Bei einem gleichseitigen Dreieck können somit 6 Gesamtformen erzeugt werden, beim Quadrat sind es 10 Gesamtformen, und beim legelmäßigen .Sechseck beläufl; sich die Zahl der Gesamtformen auf 21.
Zudem wird diese Formenvielfalt noch durch die verschiedenen technisch möglichen Verlegepositionen (3 beim Dreieck, 4 beim Quadrat, 6 %eim Sechseck) jeder einzelnen Fliese unterstützt. Die Fig. 2 und die Fig. 4 zeigen für die quadratische und die regelmäßig sechseckige Fliese je ein Verlegebeispiel, welche Formenvielfalt und Flexibütät der Gestaltungsmöglichkeiten verdeutlichen.
Claims (1)
- Fliesen in der Gestalt von gleichseitigen Dreiecken, Quadraten und regelmäßigen Sechsecken zur Erzeugung von Zufallsformen wobei- die Fliesengestaltung durch Teilformen (1) gekennzeichnet ist, die an als symmetrisch um die Mittelsenkrechten (2) der Fliesenkanten angeordneten Strecken, den Übergabezonen (3), mit den Teilformen der benachbarten Fliesen zu Gesamtformen bzw. Zufallsformen (4) verschmolzen werden,- die Teilformen sämtlich oder wenigstens teilweise unterschiedlich sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20110447U DE20110447U1 (de) | 2001-06-23 | 2001-06-23 | Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20110447U DE20110447U1 (de) | 2001-06-23 | 2001-06-23 | Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE20110447U1 true DE20110447U1 (de) | 2001-10-31 |
Family
ID=7958476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20110447U Expired - Lifetime DE20110447U1 (de) | 2001-06-23 | 2001-06-23 | Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012220762A1 (de) | 2012-11-14 | 2014-05-15 | Thomas Kostulski | Fliesensatz |
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2001
- 2001-06-23 DE DE20110447U patent/DE20110447U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102012220762A1 (de) | 2012-11-14 | 2014-05-15 | Thomas Kostulski | Fliesensatz |
| EP2732980A1 (de) | 2012-11-14 | 2014-05-21 | Thomas Kostulski | Fliesensatz |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| R086 | Non-binding declaration of licensing interest | ||
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20011206 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040521 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070709 |
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| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090701 |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |