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DE20110447U1 - Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen - Google Patents

Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen

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Publication number
DE20110447U1
DE20110447U1 DE20110447U DE20110447U DE20110447U1 DE 20110447 U1 DE20110447 U1 DE 20110447U1 DE 20110447 U DE20110447 U DE 20110447U DE 20110447 U DE20110447 U DE 20110447U DE 20110447 U1 DE20110447 U1 DE 20110447U1
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DE20110447U
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EHLERS KAY E
Original Assignee
EHLERS KAY E
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Publication date
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Publication of DE20110447U1 publication Critical patent/DE20110447U1/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F11/00Designs imitating artistic work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/28Uniting ornamental elements on a support, e.g. mosaics
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F3/00Designs characterised by outlines
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0871Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements having an ornamental or specially shaped visible surface

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Description

BESCHREIBUNG
- Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen -
Die Erfindung bezieht sich auf Fliesen, 4ie die geometrische Form eines regelmäßigen Vielecks haben und mit denen eine Fläche (z.B. Boden, Wand, Decke) ohne Zwischenräume überdeckt werden kann; es handelt sich um gleichseitige Dreiecke, Quadrate und regelmäßige Sechsecke.
Fliesen herkömmlicher Produktionsart, die mit einem Muster versehen sind, unterliegen bei Musterwirkung, Produktion, Lagerung und Verlegung Nachteilen und Einschränkungen, die aus der Struktur ihrer Muster herrühren. Dies gilt einerseits für jene Fliesen, bei denen sich anspruchsvolle Gesamtmuster nur dadurch erzeugen lassen, 4ass mehrere Fliesentypen mit unterschiedlichen Fliesenmustern gleichzeitig produziert, gelagert und unter Beachtung strenger Verlegevorschriften verlegt werden. Wird andererseits nur ein Fliesentyp mit nur einem Fliesenmuster produziert, gelagert und verlegt, unterliegt das Gesamtmuster dem Nachteil der Einschränkung seiner Variabilität und auch in 4iesem Fall 4em Zwang zur Beachtung strenger Verlegevorschriften.
Auch jenes Musterkonzept, dass 4iese Beschränkungen überwindet, indem es mit einer beliebigen linearen Struktur, die den Fliesenrand jedoch an exakt definierten Übergabepunkten erreicht, eine hohe Gesamtmustervariabilität mit einem Fliesenmuster erzielen kann (Aktenzeichen-DE: 201 OO 320.1), hat den Nachteil, dass sich die genannte Gesamtmustervariabilität aus einer stets zusammenhängenden, alle gemeinsam verlegten Fliesen berührenden Struktur ergibt - es existiert bei diesem Konzept somit immer eine Gesamtstruktur bzw. -form.
Der im Schutzanspruch angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Fliesentypus zu schaffen, der eine große Vielfalt unabhängiger Formen und vielfältige Verlegemöglichkeiten mit minimalen Produktions- bzw. Lagerhaltungskosten verbindet und damit die Nachteile der skizzierten herkömmlichen Fliesenmustergestaltungen überwindet
Dieses Problem wird mit dem im Schutzanspruch aufgeführten Merkmal gelöst, bei der eine Teilform mit einer anderen Teilform an einem als Übergabezone definierten Bereich der Fliesenkante zu einer isolierten Gesamtform (bzw. Zufallsform) verschmolzen wird, die von allen anderen durch das Fliesenensemble erzeugten Gesamt- bzw. Zufallsformen strukturell und optisch unabhängig ist. Die Übergabezonen sind Strecken von gleicher Länge auf den Fliesenkanten. Diese Strecken sind symmetrisch in Bezug auf die Mittelsenkrechten der Fliesenkanten.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass mit nur einem Fliesenmuster vielfältige Verlegemöglichkeiten mit geringen Produktions- und Lagerkosten verbunden werden. Die geringen Produktionskosten werden durch die nur einmal erforderliche Einrichtung der Produktionsmaschinen ermöglicht. Die Lagerhaltung kann platzsparend und organisatorisch einfach gestaltet werden, da nur ein Fliesenmuster vorrätig zu halten ist. Überdies ergeben sich neue Perspektiven bei Werbung und Marketing, da kreativ orientierte Käuferschichten durch die vielfältigen Verlegemöglichkeiten angesprochen werden können.
Das Prinzip der Übergabezonen sowie zwei Verlegebeispiele werden in den Figuren 1 bis 4 gezeigt. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 die Erzeugung von Gesamtformen (Zufallsformen) aus Teilformen bei der quadratischen Fliese;
Fig. 2 ein Verlegebeispiel für dieselbe quadratische Fliese wobei die Fliesen in verschiedenen Verlegepositionen (Drehung um 0°, 90°, 180° oder 270°) liegen;
Fig. 3 die Erzeugung von Gesamtformen (Zufallsformen) aus Teilformen bei der regelmäßig sechseckigen Fliese;
Fig. 4 ein Verlegebeispiel für dieselbe sechseckige Fliese wobei die Fliesen in verschiedenen Verlegepositionen (Drehung um 0°, 60°, 120°, 180°, 240° oder 300°) liegen.
Die Fig. 1 und die Fig. 3 (Blätter 1 bis 3) zeigen, wie sich aus den Teilformen wechselnde Gesamtformen erzeugen lassen. Die Anzahl der möglichen Gesamtformen ergibt sich dabei nach der Formel
m2-[m.(m-l)]/2
wobei
= Anzahl der möglichen Gesamtformen (Zufallsformen) m = Anzahl der Fliesenkanten
Bei einem gleichseitigen Dreieck können somit 6 Gesamtformen erzeugt werden, beim Quadrat sind es 10 Gesamtformen, und beim legelmäßigen .Sechseck beläufl; sich die Zahl der Gesamtformen auf 21.
Zudem wird diese Formenvielfalt noch durch die verschiedenen technisch möglichen Verlegepositionen (3 beim Dreieck, 4 beim Quadrat, 6 %eim Sechseck) jeder einzelnen Fliese unterstützt. Die Fig. 2 und die Fig. 4 zeigen für die quadratische und die regelmäßig sechseckige Fliese je ein Verlegebeispiel, welche Formenvielfalt und Flexibütät der Gestaltungsmöglichkeiten verdeutlichen.

Claims (1)

  1. Fliesen in der Gestalt von gleichseitigen Dreiecken, Quadraten und regelmäßigen Sechsecken zur Erzeugung von Zufallsformen wobei
    - die Fliesengestaltung durch Teilformen (1) gekennzeichnet ist, die an als symmetrisch um die Mittelsenkrechten (2) der Fliesenkanten angeordneten Strecken, den Übergabezonen (3), mit den Teilformen der benachbarten Fliesen zu Gesamtformen bzw. Zufallsformen (4) verschmolzen werden,
    - die Teilformen sämtlich oder wenigstens teilweise unterschiedlich sind.
DE20110447U 2001-06-23 2001-06-23 Fliesen für die kombinatorische Erzeugung von Zufallsformen Expired - Lifetime DE20110447U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012220762A1 (de) 2012-11-14 2014-05-15 Thomas Kostulski Fliesensatz

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012220762A1 (de) 2012-11-14 2014-05-15 Thomas Kostulski Fliesensatz
EP2732980A1 (de) 2012-11-14 2014-05-21 Thomas Kostulski Fliesensatz
DE102012220762A9 (de) 2012-11-14 2014-07-10 Thomas Kostulski Fliesensatz

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