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DE20108816U1 - Kran - Google Patents

Kran

Info

Publication number
DE20108816U1
DE20108816U1 DE20108816U DE20108816U DE20108816U1 DE 20108816 U1 DE20108816 U1 DE 20108816U1 DE 20108816 U DE20108816 U DE 20108816U DE 20108816 U DE20108816 U DE 20108816U DE 20108816 U1 DE20108816 U1 DE 20108816U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crane
boom
auxiliary
luffing
tip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20108816U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tadano Demag GmbH
Original Assignee
Demag Mobile Cranes GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag Mobile Cranes GmbH filed Critical Demag Mobile Cranes GmbH
Priority to DE20108816U priority Critical patent/DE20108816U1/de
Publication of DE20108816U1 publication Critical patent/DE20108816U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/62Constructional features or details
    • B66C23/82Luffing gear

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

73 723
Kran
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Kran mit einer Unterkonstruktion und einer darauf drehbar angeordneten Oberkonstruktion gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Zur Erhöhung der Hubhöhe und des Überdeckungsbereiches werden Krane mit einem wippbaren Hilfsausieger und mindestens einer Wippstütze ausgerüstet (siehe Auszug Firmenprospekt Mannesmann Demag Fördertechnik, Demag AC 1600, Seite 23,27). Üblicherweise ist das Fußstück des Hilfsausiegers und der Wippstütze am Kopfbereich des Hauptauslegers angeordnet. Beispielsweise kann dies das Kopfstück des innersten Schusses eines Teleskopauslegers sein. Damit der Hilfsausieger bei anhängender Last nicht unzulässigerweise durchbiegt, wird er abgespannt. Dazu ist einerseits die Spitze der Wippstütze über eine feste Abspannung mit der Spitze des Hilfsausiegers und andererseits die Spitze der Wippstütze über eine längenveränderbare Abspannung mit dem Oberwagen oder mit dem Oberwagengegegewicht verbunden. Soll der Winkel zwischen Hauptausleger und Hilfsausieger geändert werden, dann kann durch Veränderung der längenveränderbaren Abspannung der Hilfsausieger zusammen mit der Wippstütze unterschiedlich geneigt werden. Nachteilig bei dieser bekannten Konstruktion ist, dass bei sehr langen Hilfsauslegem die elastische Nachgiebigkeit im Hilfsausieger zu groß wird.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Kran der gattungsmäßigen Art anzugeben, an den auch lange wippbare Hilfsausieger ohne Einbuße im Hinblick auf Steifigkeit anbringbar sind.
Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind jeweils Gegenstand von Unteransprüchen.
Nach der Lehre der Erfindung ist zwischen mindestens einer Wippstütze und dem Hilfsausieger mindestens eine weitere feste Abspannung vorgesehen. Dies hat den Vorteil, dass mit sehr einfachen Mitteln die Steifigkeit des Hilfsausiegers erhöht wird und somit größere Traglasten gehoben werden können.
Vorzugsweise erfolgt die Anbindung der weiteren festen Abspannung im Bereich der Hälfte des Abstandes zwischen Spitze und Fußstück des Hilfsausiegers.
Das vorgeschlagene Prinzip der einfachen Versteifung des wippbaren Hilfsausiegers ist anwendbar für alle Krantypen wie Gittermastkrane, Teleskopkrane und Ringliftkrane.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Teleskopkranes
Figur 2 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Gittermastkranes
In Figur 1 ist in einer Seitenansicht ein erfindungsgemäß ausgebildeter Teleskopkran dargestellt. Die Hauptbestandteile dieses Teleskopkranes sind ein neunachsiger Unterwagen 1, auf dem drehbar ein Oberwagen 2 mit einem Oberwagengegengewicht 3 angeordnet sind. Am Oberwagen 2 angelenkt ist ein teleskopierbarer Hauptausleger 4, der im hier dargestellten Ausführungsbeispiel einen Grundkasten 5 und drei darin teleskopierbare Schüsse 6-8 aufweist. Am Kopf 9 des innersten Schusses 8 sind ein aus mehreren Gittermastteilen bestehender Hilfsausieger 10 und eine Wippstütze 11 angeordnet. In bekannter Weise ist der Hilfsausieger 10 über eine feste Abspannung 12 gesichert, die sich von der Spitze 13 des Hilfsausiegers 10 bis zur Spitze 14 der Wippstütze 11 erstreckt. Die Wippstütze 11 ist andererseits über eine längenveränderbare Abspannung 15 mit dem Oberwagengegengewicht 3 verbunden. Das Hubseil 16 läuft von einer hier nicht erkennbar auf dem Oberwagen 2
angeordneten Winde über eine in der Wippstütze 11 angeordneten Führungsrolle (hier nicht erkennbar) bis zum an der Spitze 13 des Hilfsausiegers 10 angeordneten Kopfrollensatz 17. Üblicherweise ist am Anfang des Hubseiles 16 eine Unterflasche 18 mit einem Haken 19 angeordnet. Erfindungsgemäß ist zur Versteifung des Hilfsausiegers 10 zusätzlich eine weitere feste Abspannung 20 vorgesehen. Diese erstreckt sich von der Spitze 14 der Wippstütze 11 bis in den mittleren Bereich des Hilfsausiegers 10. Vorzugsweise erfolgt die Anbindung der festen Abspannung 20 im Hilfsausieger 10 an einem Knotenpunkt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gittermastteilen.
Figur 2 zeigt ebenfalls in einer Seitenansicht einen erfindungsgemäß ausgebildeten Gittermastkran. Die Unterkonstruktion ist hier als Raupenfahrwerk 21 ausgebildet. Darauf ist drehbar eine Oberkonstruktion 22 mit einem angehängten Gegengewicht 23 angeordnet. Angelenkt am vorderen Teil der Oberkonstruktion 22 ist ein aus Gittermastteilen gebildeter Hauptausleger 24. Am Kopfstück 25 des Hauptauslegers ist ein aus mehreren Gittermastteilen bestehender Hilfsausieger 26 und eine untere Wippstütze 27 angeordnet. In bekannter Weise ist der Hilfsanieger 26 über eine feste Abspannung 28 gesichert, die sich von der Spitze 29 des Hilfsausiegers 26 bis zur Spitze 30 einer oberen Wippstütze 31 erstreckt. Die obere Wippstütze 31 ist an einem Fußstück 32 des Hilfsausiegers 26 angelenkt und die Spitze 30 nach unten hin über eine längenveränderbare Abspannung 32 mit der unteren Wippstütze 27 verbunden. Die untere Wippstütze 27 ist wiederum nach unten hin mit einer festen Abspannung 33 mit dem Fußstück 34 des Hauptauslegers 24 verbunden. Das Hubseil 35 läuft von einer hier nicht erkennbaren auf der Oberkonstruktion 21 angeordneten Winde über in der unteren und der oberen Wippstütze 27, 31 angeordnete Führungsrollen (hier nicht erkennbar) bis zum an der Spitze 29 des Hilfsausiegers 26 angeordneten Kopfrollensatz 36. Üblicherweise ist am Anfang des Hubseiles 35 eine Unterflasche 37 mit einem Haken 38 angeordnet. Erfindungsgemäß sind zur Versteifung des Hilfsausiegers 26 zusätzlich zwei weitere feste Abspannungen 39, 40 vorgesehen. Die weiter oben liegende erste zusätzliche feste Abspannung 39 erstreckt sich von der Spitze 30 der oberen Wippstütze 31 bis in das obere Drittel des Hilfsausiegers 26. Die zweite zusätzliche feste Abspannung 40 ist nach oben hin mit dem unteren Drittel des Hilfsausiegers 26 und einem mittleren Bereich der oberen Wippstütze 31 verbunden. Vorzugsweise erfolgt die jeweilige Anbindung am Hilfsausieger 26 bzw. an der oberen
Wippstütze 31 an einem Knotenpunkt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gittermastteilen.
Bezugszeichenliste Unterwagen
1 Oberwagen
2 Oberwagengegengewicht
3 Hauptausleger
4 Grundkasten
5 Teleskopschuss
6-8 Kopf des innersten Schusses
g Hilfsausieger
10 Wippstütze
11 feste Abspannung
12 Spitze des Hilfsausiegers
13 Spitze der Wippstütze
14 längenveränderbare Abspannung
15 Hubseil
16 Kopfrollensatz >
17 Unterflasche
18 Haken
19 feste Abspannung
20 Raupenfahrwerk
21 Oberkonstruktion
22 Gegengewicht
23 Hauptausleger
24 Kopfstück
25 Hilfsausieger
26 untere Wippstütze
27 feste Abspannung
28 Spitze des Hilfsausiegers
29 Spitze der oberen Wippstütze
30 obere Wippstütze
31 längenveränderbare Abspannung
32 feste Abspannung
33 Fußstück
34
§· ·# &phgr; · &phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr; &phgr;
35 Hubseil
36 Kopfrollensatz
37 Unterflasche
38 Haken
39,40 feste Abspannungen

Claims (8)

1. Kran mit einer Unterkonstruktion und einer darauf drehbar angeordneten Oberkonstruktion, an der ein mindestens aus einem Hauptausleger bestehender Ausleger angelenkt ist und der Kopfbereich des Hauptauslegers mit einem wippbaren Hilfsausleger und mindestens einer Wippstütze verbunden ist, wobei die Spitze der Wippstütze über eine feste Abspannung mit der Spitze des Hilfsauslegers einerseits und über eine längenveränderbare Abspannung direkt oder indirekt mit dem Oberwagen, mit dem Fußbereich des Hauptauslegers oder mit dem Gegengewicht andererseits verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen mindestens einer Wippstütze (11, 31) und dem Hilfsausleger (10, 26) mindestens noch eine weitere feste Abspannung (20, 39, 40) vorgesehen ist.
2. Kran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindung der weiteren festen Abspannung (20) nach oben hin im Bereich der Hälfte des Abstandes zwischen Spitze (13) und Fußstück des Hilfsauslegers (10) erfolgt.
3. Kran nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Anbindung der weiteren festen Abspannung (20) nach unten hin im Kopfbereich der Wippstütze (11) erfolgt.
4. Kran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere feste Abspannung (20, 39) nach unten hin mit der Spitze (14) der Wippstütze verbunden ist.
5. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kran ein Gittermastkran ist mit einem Raupenfahrwerk (21) als Unterkonstruktion.
6. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kran ein Teleskopkran ist mit einem mehrachsigen Unterwagen (1) als Unterkonstruktion.
7. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kran ein Ringliftkran ist mit einem Raupenfahrwerk als Unterkonstruktion und zwei an der Oberkonstruktion angeordneten Adaptern, die sich auf einer Ringbahn abrollend abstützen.
8. Kran nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Kopfbereich des Hauptauslegers (24) eine untere und eine obere Wippstütze (27, 31) angeordnet sind und die obere Wippstütze (31) durch mindestens zwei zusätzlich angeordnete feste Abspannungen (39, 40) mit dem Hilfsausleger (26) verbunden ist.
DE20108816U 2000-05-17 2001-05-17 Kran Expired - Lifetime DE20108816U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2866326A1 (fr) * 2004-02-17 2005-08-19 Liebherr Werk Ehingen Grue derrick
DE202004013077U1 (de) * 2004-08-20 2006-03-02 Liebherr-Werk Ehingen Gmbh Fahrzeugkran

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Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

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R081 Change of applicant/patentee

Owner name: TEREX DEMAG GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: DEMAG MOBILE CRANES GMBH, 66482 ZWEIBRUECKEN, DE

Effective date: 20030915

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Effective date: 20040528

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20070608

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: TEREX DEMAG GMBH, DE

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Effective date: 20091201

R082 Change of representative