DE201078C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D41/00—Casting melt-holding vessels, e.g. ladles, tundishes, cups or the like
- B22D41/06—Equipment for tilting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
;.:;;:,J1 OiV. CKl Ulihl
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 31 c. GRUPPE
in APLERBECK i.W.
unabhängigen Gestell.
Die Erfindung betrifft eine Kippvorrichtung für Gießpfannen, mittels welcher die Pfanne
in einer einzigen Bewegung vom Pfannenwagen abgehoben und gekippt wird, so daß
das flüssige Metall mit größter Gleichmäßigkeit ausgegossen werden kann. Die Vorrichtung
besteht im wesentlichen aus zwei unabhängig von der Gießpfanne verlagerten drehbaren
Rädern oder Scheiben, zwischen welche
ίο die Gießpfanne hineingeschoben wird und
welche die Pfanne so ergreifen, daß diese bei der Drehung der Räder von dem Wagen
abgehoben und gekippt wird. Die Verbindung zwischen der Pfanne und den Rädern kann in der Weise hergestellt werden, daß
diese mit Lageraugen zur Aufnahme von am oberen Rande der Pfanne seitlich befestigten
Zapfen versehen sind, sowie mit einem sich gegen den unteren Teil der Vorderseite der
Pfanne legenden, zweckmäßigerweise als Verbindungsschiene ausgebildeten Arm. Bei der
Drehung der Räder wird dann die Pfanne mittels der an ihren oberen Seitenzapfen angreifenden
Lageraugen zunächst von dem Pfannenwagen abgehoben und dann, wenn der Arm der Räder sich gegen die Vorderseite
der Pfanne legt, gekippt. Die Anordnung wird hierbei zweckmäßig so gewählt, daß der Ausguß der Pfanne beim Kippen in
der Drehachse der beiden Scheiben liegt.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen Kippvorrichtung ist in Fig. 1 der Zeichnung in
Seitenansicht, in Fig. 2 in Vorderansicht und 35
in Fig. 3 in Oberansicht dargestellt; Fig. 4 zeigt die Vorrichtung in Kippstellung.
Die Gießpfanne α ruht mit ihren beiden Tragzapfen c auf den Lagerböcken d des
Wagens b. Am oberen Rande der Pfanne ist ein Verstärkungsring q vorgesehen, an
dem Zapfen r angebracht sind, die über den Zapfen c liegen.
Auf Pfeilern e sind in Lagern f die Achsen zweier Räder oder Scheiben g gelagert, welche
einen solchen Abstand voneinander haben, daß der Wagen b mit der Gießpfanne α zwischen
sie hineinfahren kann, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist.
An der Innenseite der Räder g sind Lageraugen k angebracht, in welche sich die oberen
Zapfen r der Gießpfanne hineinlegen können. Die beiden Räder sind durch eine Schiene n,
welche sich bei der Drehung gegen die Vorderseite der Pfanne legt, sowie durch auf der
entgegengesetzten Seite befindliche Verbindungsstangen m miteinander verbunden, so
daß sie sich stets in derselben Weise bewegen müssen. Die Drehung der Räder g
wird durch zwei auf einer Welle ο angebrachte Zahnräder^? bewirkt, die in eine von
h bis i sich erstreckende Verzahnung der Räder g eingreifen. Gegengewichte / sollen
das Kippen der Pfanne erleichtern.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:·
Der Wagen b mit der Gießpfanne α fährt von links her (Fig. 1) zwischen die beiden
Räder g hinein, welche gegenüber der in Fig. ι dargestellten Stellung etwas nach links
gedreht sind, so daß die Lageraugen k unterhalb der Zapfen r liegen und das Einfahren
des Wagens nicht hindern. Durch Anschläge wird der Wagen mit der Pfanne in der richtigen
Stellung festgehalten. Wenn dies geschehen ist, wird die Welle in Umdrehung versetzt, so daß auch die Räder g im Sinne
ίο des in Fig. ι eingezeichneten Pfeiles gedreht
werden. Hierbei greifen die Lageraugen k unter die Zapfen r der Pfanne und heben
diese von den Lagerböcken d ab. Sobald dies geschehen ist, trifft bei der weiteren
Drehung der Räder g die Schiene η gegen die Vorderseite der Pfanne, die hierdurch
mit der Kippvorrichtung fest und näher verbunden wird, so daß die Pfanne um die Drehachse der Räder g gekippt wird.
Die Lageraugen k und die Schiene η werden zweckmäßig so angeordnet, daß der Ausguß
der Pfanne beim Kippen in der Drehachse der Räder g liegt. Wenn die Pfanne
entleert ist, wird sie durch Antrieb der Welle ο in entgegengesetzter Richtung in
die Lagerböcke d des Wagens b zurückgeschwenkt.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Kippen von Gießpfannen in einem vom Gießpfannen-Beförderungsmittel
unabhängigen Gestell, gekennzeichnet durch zwei drehbare Räder oder Scheiben, zwischen welche die Gießpfanne
hineingefahren wird und welche die Pfanne so ergreifen, daß diese bei der Drehung der Räder oder Scheiben von
dem Pfannenwagen abgehoben und, ohne daß das Pfannentragmittel an der Kippbewegung
teilnimmt, gekippt wird.
2. Kippvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder
oder Scheiben (g) mit Lageraugen (k) zur Aufnahme seitlicher Zapfen fr) der Pfanne
und einer sich gegen die Vorderseite der Pfanne legenden Verbindungsschiene (n)
versehen sind.
3. Kippvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laugeraugen (k) und die sich gegen die Vorderseite der Pfanne legende Schiene (n)
so angeordnet sind, daß der Ausguß der Pfanne beim Kippen in der Drehachse der Räder liegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE201078C true DE201078C (de) |
Family
ID=463663
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT201078D Active DE201078C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE201078C (de) |
-
0
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