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DE20107650U1 - Gleisentwässerungskasten - Google Patents

Gleisentwässerungskasten

Info

Publication number
DE20107650U1
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DE
Germany
Prior art keywords
cover
track
drainage box
box according
base body
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20107650U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschb H & R Riecken GmbH
Original Assignee
Maschb H & R Riecken GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschb H & R Riecken GmbH filed Critical Maschb H & R Riecken GmbH
Priority to DE20107650U priority Critical patent/DE20107650U1/de
Publication of DE20107650U1 publication Critical patent/DE20107650U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B21/00Track superstructure adapted for tramways in paved streets
    • E01B21/02Special supporting means; Draining of rails
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B5/00Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
    • E01B5/02Rails
    • E01B5/04Grooved rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

Gleisentwässerungskasten
Die Erfindung betrifft einen Gleisentwässerungskasten nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Gleisentwässerungskästen sind in der Regel in der7 zwischen zwei Schienen ausgebildeten sogenannten Schienenkammer in definierten Abständen im Gleisbett angeordnet und dienen der Kanalisierung und Abführung von in den Schienen gesammeltem Oberflächenwasser aus Niederschlägen oder dergleichen.
In der Praxis eingesetzte Gleisentwässerungskästen haben einen an eine Entwässerung angebundenen Grundkörper, auf den eine zu Revisions- und Reinigungszwecken lösbare obenseitige Abdeckung aufgeschraubt ist. Durch Bodenvibrationen infolge des Uberfahrens des Gleisentwässerungskastens durch Kfz- und Schwerlastverkehr lockern sich die Verschraubungen zwischen Abdeckung und Grundkörper, und die Abdeckung beginnt zu klappern.
Die Erfindung befaßt sich daher mit dem Problem, einen Gleisentwässerungskasten zu schaffen, der hinsichtlich seiner Geräuschentwicklung vorteilhaft ist.
Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Gleisentwässerungskasten mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch die unlösbare Verbindung der Abdeckung mit dem Grundkörper, insbesondere durch Verschweißen, und das Vorsehen einer mit einem Deckel verschlossenen Reinigungsöffnungbleiben die Möglichkeiten zur Reinigung und Inspektion des Gleisentwässerungskastens gewahrt, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Abdeckung losrappelt. Die Reinigungsöffnung in der Abdeckung nimmt dabei nur einen geringen Teil der gesamten Abdeckungsfläche ein und kann vorzugsweise mittig angeordnet werden, so daß sie nur sehr selten von Reifen überrollt wird.
Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus den Unteransprüchen und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung, die im folgenden beschrieben werden, es zeigen:
Fig. 1 einen zwischen zwei Schienen eingelassenen Gleisent
wässerungskasten im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand in Fig. 1 aus Rich
tung II,
Fig. 3 ein in der Abdeckung ausgebildetes Deckellager im
Schnitt als Detail aus Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht aus Richtung IV auf den Gegenstand aus
Fig. 3,
Fig. 5 eine Detailvergrößerung des Deckels aus Fig. 1 im
Schnitt,
• j-3-*
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Gegenstand aus Fig. 5 in Rich
tung Vl1
Fig. 7 eine andere Ausführungsform des Gegenstands aus Fig.
1 und
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Gegenstand aus Fig. 7 in Rich
tung VIII.
Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Gleisentwässerungskasten weist einen Grundkörper 1 auf, an den obenseitig eine Abdeckung 2 angeschweißt ist. Der Grundkörper 1 hat eine geneigte Bodenfläche, die auf ein mit dieser verbundenes Entwässerungsrohr 3 zuläuft, das an eine Entwässerung, z.B. ein Kanalsystem angebunden ist. Der Gleisentwässerungskasten befindet sich zwischen zwei Schienen 4. Sich in deren Schienenrillen 5 sammelndes Oberflächenwasser, wie Niederschläge, wird durch in die Schienenrillen 5 eingebrachte Schlitze 6 in den Gleisentwässerungskasten abgeleitet. Die Abdeckung 2 des Gleisentwässerungskastens kann ebenfalls Schlitze 7 zur Oberflächenentwässerung aufweisen.
In der Abdeckung 2 ist eine in den Figuren 3 und 4 näher dargestellte Reinigungsöffnung 8 eingebracht, die mit einem in den Figuren 5 und 6 gezeigten Deckel 9 verschließbar ist. Die Reinigungsöffnung 8 befindet sich vorzugsweise etwa mittig des Gleisentwässerungskastens und senkrecht oberhalb des Entwässerungsrohres 3, damit ein unmittelbarer Zugriff auf dieses zur Beseitigung etwaiger Verstopfungen möglich ist. Auf diese Weise kann die Reinigungsöffnung 8 so klein wie möglich gehalten werden. Eine runde Ausführung der Rei-
nigungsöffnung 8 und des Deckels 9 dienen ebenfalls diesem Zweck und vereinfachen durch die Verwendung drehsymmetrischer Teile deren Herstellung.
Um ein sicheres, klapperfreies und selbstzentrierendes Verschließen der Reinigungsöffnung 8 durch den Deckel 9 zu gewährleisten, ist es vorteilhaft, den Deckel 9 mit sich im wesentlichen konisch nach unten verjüngenden Außenflanken 10 auszubilden. Vorzugsweise ist auch die Reinigungsöffnung 8 so gestaltet, indem sie ein Deckellager 11 mit sich im wesentlichen konisch nach unten verjüngenden Innenflanken 12 hat. Damit eventuell zwischen dem Dekkel 9 und dem Deckellager 11 eindringende Feuchtigkeit in den Gleisentwässerungskasten abfließen kann, sind im Deckellager 11 an dessen Innenflanken 12 vorgesehene Einkerbungen 13 hilfreich. Eine oder mehrere im wesentlichen umlaufende Ausnehmungen 14 in den Flanken 10 des Deckels 9 verhindern ein schnelles Festrosten an dem Deckellager 11 und erleichtern - falls dies doch geschieht - das Lösen des Deckels 9. Die Oberseite des Deckels 9 kann eine in Fig. 6 dargestellte Reliefprägung 15 aufweisen, die die Haftung beim Überfahren oder Überschreiten verbessert und ein eventuelles Ab- oder Ausrutschen verhindert. Die Oberseite des Deckels 9 hat üblicherweise zwei Griffmulden 16 zum Anheben des Deckels 9 zu Revisionszwecken.
Ein weiteres Problem bei herkömmlichen Gleisentwässerungskästen ist, daß sich diese, die lediglich in die Schienenkammer zwischen den Schienen lose eingelegt wurden, mit der Zeit über Bodenbewegungen, Frost, Ausdehnung etc. hochgeschoben haben, so daß sie über die Straßenoberfläche vorstanden. Auch dieser Problematik kann der erfindungsgemäße Gleisentwässerungskasten abhelfen, indem der Grundkörper 1 mit den Schienen 4 zumindest in vertikaler Richtung im wesentlichen unverschieblich verbunden ist. Die Verbindung erfolgt über eine in Fig. 1 erkennbare Wasserfangrinne 17, die mit der Schiene
• · · I
r-5:
• ·
4 verschraubt ist. An der Wasserfangrinne 17 ist wiederum der Grundkörper 1 mit Befestigungselementen 18 festgelegt, die dazu vorgesehene Ausnehmungen 19 des Grundkörpers 1 durchgreifen. Vorzugsweise sind die Ausnehmungen 19 waagerechte Langlöcher, so daß ein Ausrichten des Gleisentwässerungskastens in horizontaler Richtung vor dem Anziehen der Befestigungselemente 18 möglich ist, jedoch ein sich Heraufschieben des Gleisentwässerungskastens im Laufe der Zeit verhindert wird, auch falls sich die Befestigungselemente 18 lösen sollten.
In den Fig. 7 und 8 ist ein weiterer Gleisentwässerungskasten in gegenüber den Figuren 1 und 2 leicht veränderter Ausführungsform dargestellt. Gleiche Bezugsziffern bezeichnen jedoch auch dort den Figuren 1 und 2 entsprechende Elemente. Diese andere Ausführungsform des Gleisentwässerungskastens hat neben veränderten Abmessungen keine Entwässerungsschlitze in der Abdeckung 2. Für verbesserte Griffigkeit ist aber die gesamte Abdeckung 2 mit eine Reliefprägung 15' versehen.
• ·
• ·

Claims (10)

1. Gleisentwässerungskasten mit einem in ein Gleisbett einzulassenden Grundkörper (1), der zumindest einseitig an eine Schiene (4) und untenseitig an eine Entwässerung angebunden ist und eine obenseitige Abdeckung (2) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) mit dem Grundkörper (1) z. B. durch Verschweißen unlösbar verbunden ist und eine mit einem Deckel (9) versehene Reinigungsöffnung (8) aufweist.
2. Gleisentwässerungskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (8) etwa senkrecht oberhalb der Anbindung des Grundkörpers (1) an die Entwässerung, vorzugsweise mittig angeordnet ist.
3. Gleisentwässerungskasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (8) und der Deckel (9) rund sind.
4. Gleisentwässerungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (9) sich im wesentlichen konisch nach unten verjüngende Außenflanken (10) aufweist.
5. Gleisentwässerungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (9) seitlich wenigstens eine zumindest im wesentlichen umlaufende Ausnehmung (14) aufweist.
6. Gleisentwässerungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reinigungsöffnung (8) ein Deckellager (11) mit sich im wesentlichen konisch nach unten verjüngenden Innenflanken (12) ausbildet.
7. Gleisentwässerungskasten nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckellager (11) Einkerbungen (13) zur Entwässerung aufweist.
8. Gleisentwässerungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) mit der Schiene (4) in vertikaler Richtung im wesentlichen unverschieblich verbunden ist.
9. Gleisentwässerungskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine mit der Schiene (4) fest verbundene Wasserfangrinne (17), an der der Grundkörper (1) befestigt ist.
10. Gleisentwässerungskasten nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundkörper (1) in seinen Seitenbereichen eine langlochförmige, im wesentlichen waagerechte Ausnehmung (19) aufweist, die ein mit der Wasserfangrinne (17) verbundenes Befestigungselement (18) mit der Wasserfangrinne (17) verbundenes Befestigungselement (18) durchgreift.
DE20107650U 2001-05-05 2001-05-05 Gleisentwässerungskasten Expired - Lifetime DE20107650U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT500820A1 (de) * 2004-09-29 2006-04-15 Voestalpine Schienen Gmbh Fahrschiene für einen schienentrog
DE102018009515A1 (de) * 2018-12-06 2020-06-10 Zürcher Holding GmbH Verfahren zum Herstellen von Entwässerungsöffnungen in Schienen mit Rillen und Schienen-Bearbeitungs-Kit

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT500820A1 (de) * 2004-09-29 2006-04-15 Voestalpine Schienen Gmbh Fahrschiene für einen schienentrog
AT500820B1 (de) * 2004-09-29 2007-04-15 Voestalpine Schienen Gmbh Fahrschiene für einen schienentrog
DE102018009515A1 (de) * 2018-12-06 2020-06-10 Zürcher Holding GmbH Verfahren zum Herstellen von Entwässerungsöffnungen in Schienen mit Rillen und Schienen-Bearbeitungs-Kit

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