DE20106004U1 - Kerzenhalter zum Aufsetzen auf eine Unterlage - Google Patents
Kerzenhalter zum Aufsetzen auf eine UnterlageInfo
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Description
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'' Die Erfindung' betrifft einen Kerzenhalter zum Aufsetzen auf eine Unterlage wie Backwerk nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Kerzenhalter zur Aufnahme und zum Aufsetzen von Kerzen auf eine Unterlage, beispielsweise auf Backwerk, kommen bei vielen festlichen Gelegenheiten zur Anwendung. Ein typischer Verwendungszweck ist die Anbringung einer mit dem Lebensalter verbundenen Anzahl von Kerzen auf einer Geburtstagstorte.
Typische Probleme ergeben sich meist durch die mit steigendem Alter eines Jubilars oder einer Jubilarin zu plazierenden Zahl von Kerzen, die in der meist nur wenig stabilen Masse des Backwerks auf kleinem Raum zu verankern sind, und durch das Anzünden und Abbrennen der Kerzen. Neben den Schwierigkeiten der Handhabung verursachen dabei die durch den Kerzenabbrand entstandenen Verunreinigungen durch Russ und Wachs zumindest ästhetische Einschränkungen. Das möglichst schnelle und einfache Entzünden einer grösseren Zahl von Kerzen stellt eine weitere Schwierigkeit dar.
Aus der US-Patentschrift 3,819,455 ist ein haubenförmiger Kuchenschutz bekannt, der gleichzeitig auch zur Aufnahme von Kerzen eingerichtet ist. Die Befestigung und Halterung erfolgt hierbei ohne direkten Kontakt zum Kuchen. durch das Überstülpen des Kuchenschutzes, in dem die Kerzen in fixen und in ihrer Positionierung unveränderlichen Halterungen ruhen.
Die Schrift US 4,721,455 beschreibt eine auf bzw. in einen Kuchen steckbare Konstruktion, die um ein zylindrisches Zentrum herum Halterungen für Kerzen aufweist.
Aus den Patenten US-D 285,159, US 4,938,688 und 4,884,966 sind schützende Plastik-Kuchenabdeckungen bekannt, die über eine Zahl von Löchern verfügen, in die Kerzen gesteckt werden können. In einer Ausführungsform erlaubt es eine spezielle Anordnung der Löcher, figürliche Zahlensymbole aus Kerzen zu stecken.
Das Patent US-D 298,859 beschreibt einen schildförmigen Kuchenaufsatz, der in einen Kuchen gesteckt werden kann und auf seiner Oberseite Aufnahmen für einige wenige Kerzen besitzt.
Keine dieser Schriften zeigt jedoch eine Möglichkeit zur schnellen und einfachen Entzündung von Kerzen, insbesondere deren grösserer Zahl, wie sie vor allem bei Geburtstagen, FirmenJubiläen und anderen Feierlichkeiten verwendet werden.
In allen Fällen müssen die Kerzen einzeln entzündet werden, was sich als besonders nachteilig herausstellt, da neben dem erhöhten Handhabungsaufwand eine ungleichmässiger Abbrand der Kerzen entsteht, der ästhetisch wenig vorteilhaft ist und im ungünstigsten Fall dazu führen kann, dass die als erste entzündeten Kerzen bereits verlöschen, bevor die letzte Kerze brennt. Dabei sind insbesondere Kerzengrösse und Kerzenzahl aufgrund des beschränkten Platzangebotes auf Backwerk negativ miteinander korreliert, so dass bei grossen Kerzenzahlen mit individuell geringer Brenndauer der Kerzen zu rechnen ist und die beschriebene Problematik verstärkt auftreten kann.
Die Patentschrift US 6,186,776 Bl beschreibt ein Kerzen-Entzündungssystem zur schnellen Entzündung von mehreren Ker-
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zen. Dabei werden die Kerzen über eine abbrandfähige Verbindung von Kerze zu Kerze mittels Leitfeuer angezündet. Diese Lösung besitzt den Nachteil, dass spezielle Kerzen oder Kerzenaufsätze verwendet werden müssen und der Entzündungsprozess eine grössere Menge von Abbrandsubstanzen freisetzen dürfte, die wiederum den Kuchen oder die Umgebungsluft verunreinigen können. Aufgrund der mit der Handhabung vieler Zündleitungen verbundenen Anforderungen wird deren Verwendung für eine grössere Zahl von Kerzen kompliziert und störanfällig.
Aus der Patentschrift US 5,439,376 ist ein spezieller Typ von Kerze bekannt, der über eine mit dem Docht verbundene Anzündschnur verfügt und ebenfalls mittels Leitfeuer angezündet wird. Neben den bereits für die vorangehende Lösung beschriebenen und hier ebenfalls zutreffenden Nachteilen tritt zusätzlich die Schwierigkeit einer korrekten Übertragung der Zündflamme von der Leitung auf den Docht der Kerze auf.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kerzenhalterung, insbesondere für eine grössere Anzahl von Kerzen, bereitzustellen, die schnell und einfach die Entzündung aller Kerzen ermöglicht, ohne spezielle Anzündleitungen verwenden zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte und alternative Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Vorrichtung ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
Beim Erfindungsgegenstand werden die Kerzen in Halterungen aufgenommen, die so gegeneinander bewegt werden können, dass in einer ersten Position ein einfaches und schnelles Entzünden der Kerzen möglich wird und die dadurch bestimmt wird,
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dass sich Dochte der Kerzen in Entflammabstand zueinander befinden. Aufgrund der geometrischen Gegebenheiten wird es zumeist nicht möglich sein, eine Position aller Dochte zu finden, in der das Entzünden einer einzigen Kerze zu einer Übertragung der Flamme auf alle restlichen Kerzen führt.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht in einem Zusammenführen der Kerzenhalterungen und damit der Dochte in mehreren Reihen von Kerzen, so dass die anzuzündenden Kerzen auf die jeweils in den Reihen an vorderster Position befindlichen Kerzen reduziert werden. Dabei wird der Kerzenhalter vorzugsweise so gehalten, dass sich die Kerzen einer Reihe senkrecht übereinander befinden und durch das Entzünden des Dochtes der untersten Kerze eine Übertragung auf die darüber liegenden Kerzen durch das „Aufwärtsbrennen" der Flamme möglich wird.
Wird der Abstand der Reihen voneinander so gewählt, dass der Entflammabstand sicher überschritten wird, kann erreicht werden, dass nur der beabsichtigte Teil der Kerzen zeitnah gezündet und ein unkontrollierter Abbrand vermieden wird. Damit kann den besonderen Risikoaspekten von speziellen Personengruppen, wie z.B. Kindern, Rechnung getragen werden.
Nach dem Entzünden aller Kerzen wird deren Abstand durch eine Bewegung der Kerzenhalterungen vergrössert, bis nach dem Erreichen bzw. Einnehmen einer zweiten Position, die beispielsweise dekorativen Erfordernissen folgen kann, ein Aufsetzen des Halters auf eine Unterlage möglich wird.
Die einzelnen Kerzenhalterungen können dabei vorteilhaft auf Trägerelementen angebracht werden, die gegenüber weiteren vorhandenen Trägerelementen verschoben, gedreht, geklappt oder auf andere Weise bewegt werden können. Die für das Auf-
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setzen des Kerzenhalters ausgelegte zweite Position kann dabei eine Form besitzen, die in erster Linie dekorativen Gesichtspunkten folgt, aber auch den mechanischen Erfordernissen der Bewegung Rechnung tragen muss. Als geeignete Formen stellen sich insbesondere Ring, Stern, Fächer, Schirm, Gitter oder Spirale dar. Eine Bewegung der Bestandteile, wie z.B. der Trägerelemente, aus der ersten in die zweite Position und umgekehrt kann über allgemein bekannte mechanische Verbindungen, wie z.B. Gelenke, Biege- oder Schiebeverbindungen, bewirkt werden.
Die Bewegung kann sowohl in einer Ebene erfolgen, als auch Veränderungen in weiteren Dimensionen beinhalten, z.B. ein Zusammenklappen mehrerer armartig ausgelegter Trägerelemente auf ein gemeinsames Zentrum hin. Die damit eingenommene erste Position kann beispielsweise die Form einer Kugelkalotte oder einer Pyramide besitzen, in deren Zentrum bzw. an deren Spitze alle Dochte oder zumindest ein grösserer Anteil der Dochte in Entflammabstand zueinander gebracht sind. Nach dem Entzünden können die Trägerelemente wieder in ihre Lage zurückbewegt werden. Dabei ist auch eine Anordnung der Kerzenhalterungen bzw. Trägerelemente in verschiedenen Ebenen oder Winkeln möglich, so können beispielsweise deren terassen- oder stufenförmige Anordnung zu einem besonders vorteilhaften Eindruck des Kerzenhalters beitragen.
Eine Herstellung mehrerer Bestandteile des Kerzenhalters einschliesslich der Kerzen aus einem einzigen, gemeinsamen Material erlaubt eine integrierte, einfache und kostengünstige Herstellung, z.B. von Einweg-Kerzenhalterungen für Ereignisse, die singulären Charakter besitzen, wie z.B. eine goldene Hochzeit oder ein achtzigster Geburtstag.
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Der erfindungsgemässe Kerzenhalter wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen rein beispielhaft näher beschrieben. Im einzelnen zeigen
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Fig. la eine Gesamtdarstellung der beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemässen Kerzenhalters in Draufsicht;
Fig. Ib die Ansicht eines Trägerelementes mit brennenden Kerzen;
Fig. 2a die beispielhafte Ausführung eines erfindungsgemässen Kerzenhalters in der zweiten Position in Draufsieht;
Fig. 2b -den gleichen Kerzenhalter in der ersten Position in Draufsicht;
Fig. 3 eine schematische Darstellung der Entzündung von Kerzen für eine beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemässen Kerzenhalters;
Fig. 4 eine figürliche Darstellung der Entzündung von Kerzen für eine beispielhaften Ausführung eines erfin-
dungsgemässen Kerzenhalters;
Fig. 5 die Veränderung des Kerzenhalters von der ersten in
die zweite Position;
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Fig. 6a eine radförmige Ausführungsform eines erfindungsgemässen Kerzenhalters in der ersten Position in Draufsicht;
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Fig. 6b den gleichen Kerzenhalter in der zweiten Position in Draufsicht;
Fig. 7 eine figürliche Darstellung der Entzündung von Kerzen für den gleichen Kerzenhalter;
Fig. 8 eine zweite herzförmige Ausführungsform eines erfindungsgemässen Kerzenhalters in der zweiten Position in Draufsicht und
Fig. 9 ein zu diesem Kerzenhalter gehörendes, armartiges Bauteil aus gegeneinander verschiebbaren Kerzenhalterungen.
In Fig. la wird eine Gesamtdarstellung der beispielhaften Ausführung eines erfindungsgemässen Kerzenhalters in Draufsicht gezeigt, der aus mehreren Trägerelementen 2 besteht, die miteinander über Drehgelenke scherenartig in einem Gitter verbunden sind. An den Kreuzungspunkten der Trägerelemente 2 sind Kerzen 4 angebracht. Die beispielhaft dargestellte Ausführung besitzt in der zweiten Position, die zum Aufsetzen auf eine Unterlage geeignet ist, gleiche Abstände zwischen den Kerzen 4, was jedoch nur eine von mehreren möglichen Ausgestaltungsmöglichkeiten darstellt. Das Aufsetzen auf die Unterlage und die dortige Fixierung kann z.B. durch dorn- oder nagelartige Fortsätze auf der den Kerzen 4 entgegengesetzten Seite des Kerzenhalters erleichtert werden.
Fig. Ib zeigt eines der Trägerelemente 2 einzeln und vergrössert. Auf dem Trägerelement 2 sind Kerzenhalterungen 3 in linearer Anordnung befestigt, die ihrerseits Kerzen 4 aufnehmen. Da die Kerzen 4 vorzugsweise mittels der Kerzenhalterun-
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gen 3 auf den Trägerelementen 2 befestigt sind, werden in den folgenden Abbildungen die Kerzenhalterungen 3 nicht mehr dargestellt, obwohl diese als geeignetes Befestigungsmittel stets zu berücksichtigen sind, ohne hiermit eine Ausschliesslichkeit dieser Vorrichtung der Kerzenbefestigung begründen zu wollen.
Die zweite Position dieses Kerzenhalters wird in Fig. 2a gezeigt, in der sich die auf den Trägerelementen 2 befestigten Kerzen 4 im Gebrauchsabstand A befinden.
Wie in Fig. 2b gezeigt, wird durch ein Zusammenschieben des Kerzenhalters der Abstand zwischen den Kerzen 4 in einer Richtung auf den Entflammabstand B reduziert, in ■ der dazu senkrechten Richtung vergrössert.
In Fig. 3 sind die nun in mehreren Reihen im Entflammabstand positionierten Kerzen 4 auf den Trägerelementen 2 erkennbar. Zum Entzünden wird der Kerzenhalter 1 so gedreht, dass sich die in einer Reihe befindlichen Kerzen 4 übereinander befinden. Eine an den untersten Kerzen der Reihe entlang geführte, brennende Kerze entzündet diese unterste Kerze, von der aus sich dann die Flamme auf die anderen Kerzen der Reihe überträgt .
Fig. 4 zeigt diese Vorgehensweise in figürlicher Darstellung. Die Kerze 4 wird vom rechts nach links bewegt, so dass.diese Flamme die Dochte 5 der untersten Kerzen einer Reihe berührt. Die ersten drei Reihen wurden bereits in ihrem unteren Bereich entzündet, wobei sich die Entzündung nach oben auf die weiteren Kerzen der Reihe ausbreiten kann. Nachdem alle Reihen an ihrer untersten Kerze passiert wurden, entzünden sich
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alle restlichen Kerzen eigenständig durch die sukzessive Übertragung der Flammen von unten nach oben.
Schliesslich kann nach der Entzündung aller Kerzen der Kerzenhalter 1 wieder wie in Fig. 5 gezeigt in die zweite Position bewegt werden.
Eine alternative rad- oder sternförmige Ausführungsform des erfindungsgemässen Kerzenhalters 1 wird in Fig. 6a in der ersten Position schematisch dargestellt. Die Kerzen 4 sind nun auf den Trägerel,ementen befestigt, die ihrerseits Halterungsarme 6 bilden oder mit den separaten Halterungsarmen 6 beweglich verbunden sind und die sternförmig an einem gemeinsamen Fixpunkt C befestigt sind. Durch eine Rotation des senkrecht zu einer separaten Kerze 4 gestellten Kerzenhalters 1 werden die im Entflammabstand befindlichen äussersten Kerzen 4 einer Reihe entzündet und die Übertragung der Entzündung erfolgt nach oben in Richtung auf den gemeinsamen Fixpunkt C.
Nach vollständiger Entzündung aller Kerzen 4 kann der Kerzenhalter 1 durch Strecken der Halterungsarme 6 in die zweite Position gebracht werden, wie in Fig. 6b gezeigt.
Der Entzündungsvorgang wird in Fig. 7 figürlich dargestellt. Es ist hierbei zu beachten, dass nach dem Entzünden der jeweils untersten Kerze 4 abgewartet werden muss, bis alle Kerzen einer Reihe entflammt sind, da ein Weiterdrehen des Kerzenhalters die senkrechte Positionierung der Kerzen 4 übereinander für die jeweilige Reihe wieder aufhebt.
Eine weitere herz- oder fächerförmige Ausführungsform des erfindungsgemässen Kerzenhalters 1 wird in Fig. 8 dargestellt.
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Die Halterungsarme 6 des Kerzenhalters sind in einem gemeinsamen Fixpunkt C miteinander befestigt. Die einzelnen Halterungsarme 6 besitzen unterschiedliche Längen, deren Abstimmung aufeinander in der zweiten Position den gewünschten Gesamteindruck einer herz- oder fächerförmigen Gesamtfigur D bewirken. Die erste Position kann durch ein Zusammenklappen der Halterungsarme 6 in Richtung auf eine Mittellinie E der Gesamtfigur D mit gleichzeitigem Zusammenschieben der Halterungsarme 6 erfolgen.
Ein für diese Ausfiihrungsform verwendbarer Halterungsarm 6 wird in Fig. 9 dargestellt. Jeweils eine Kerze 4 befindet sich auf einem Trägerelement 2, das mit anderen gleichartigen Trägerelementen 2 über jeweils ein Zwischenteil 7 auf beiden Seiten verbunden ist. Lediglich die Trägerelemente 2 am Ende des Halterungsarms 6 verfügen über eine nur einseitige Befestigung an einem Zwischenteil 7. Diese Zwischenteile 7 können vorzugsweise so ausgebildet sein, dass sie in die Trägerelemente 2 eingeschoben werden können, so dass der gesamte HaI-terungsarm 6 teleskopartig verkürzt werden kann.
Es versteht sich, dass die dargestellten Figuren eine von vielen Ausführungsformen darstellen und der Fachmann alternative Realisierungsformen, z.B. unter Verwendung anderer Materialien, Kerzenformen oder Geometrien, ableiten kann.
Claims (7)
1. Kerzenhalter (1) zum Aufsetzen auf eine Unterlage wie Backwerk mit mindestens zwei Trägerelementen (2), auf denen jeweils mindestens eine Kerzenhalterung (3) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerelemente (2) miteinander beweglich verbunden sind, wobei
- in einer ersten Position der Trägerelemente Dochte (5) von mindestens zwei jeweils in die Kerzenhalterungen einbringbaren bzw. eingebrachten Kerzen (4) in einen Entflammabstand (B) zueinander gebracht werden können und
- die Trägerelemente danach in eine zweite Position mit grösserem Abstand (A) der Dochte (5) voneinander bewegt, insbesondere verschoben, gedreht oder geklappt, werden können.
2. Kerzenhalter (1) nach Anspruch 1 mit wenigstens 3 Kerzenhalterungen zur Aufnahme von wenigstens 3 Kerzen, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der ersten Position Dochte (5) von mindestens drei jeweils in die Kerzenhalterungen einbringbaren bzw. eingebrachten Kerzen (4) auf einer geraden Verbindungslinie in Entflammabstand (B) befinden.
3. Kerzenhalter (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand von Dochten (5) der Kerzen (4) auf der geraden Verbindungslinie zu Dochten (5) von Kerzen (4), die nicht auf dieser Verbindungslinie liegen, grösser als der Entflammabstand ist.
4. Kerzenhalter (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Trägerelemente (2) so miteinander verbunden sind, dass sie in der zweiten Position mindestens eine der folgenden Formen bilden
- Ring
- Stern
- Fächer
- Gitter.
5. Kerzenhalter (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Trägerelemente (2) scherenartig, vorzugsweise in einer Gitteranordnung, gegeneinander beweglich sind.
6. Kerzenhalter (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei der Bestandteile integriert sind, vorzugsweise durch Herstellung aus einem Material.
- Kerzen (4)
- Kerzenhalterungen (3) und
- Trägerelemente (2)
7. Kerzenhalter nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen (7) zwischen den Trägerelementen (2) ausgeführt sind.
- biegeelastisch,
- als Scharnier,
- als Gelenk oder
- als Schiebeverbindung
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