DE20106544U1 - Hygiene-Tampon - Google Patents
Hygiene-TamponInfo
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- A61F13/20—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
- A61F13/2051—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the material or the structure of the inner absorbing core
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Description
31628 LANDESBERGEN FAX : 05027/ 902
05.04.01
Erfindung : Hygiene - Tampon
Beschreibung :
Die Erfindung betrifft Hygienetampons für Frauen, an denen Änderungen vorgenommen werden können.
Tampons , als Hygieneartikel für Frauen sind meist aus saugfähigem Fasermaterial hergestellt, das zusätzlich durch Form - oder Pressvorgänge seine Endform erhält. Vorteilhafterweise haben sie eine gerundete Spitze, und für die einfache Benutzung einen Rückholfaden, oder ein Rückholband. Die Tampons sind überwiegend durch eine umschliessende Schutzhülle einzeln verpackt, oder eingepackt. Mehrere solcher Tampons werden zu einer zusätzlich umschliessenden Handelsverpackung angeboten. Diese äusseren Verpackungen tragen oft Werbetexte, Bildinformationen, oder Bedienungshinweise.
Tampons werden in unterschiedlichen Längen und Dicken hergestellt und angeboten. Die Nutzerin kann den Tampon nach dem Bedarf auswählen, wie z.Bsp. einen dünnen oder dickeren Tampon.
Der erfinderischen Lösung liegt die Aufgabe zugrunde einen Tampon herzustellen, der variable Nutzungseigenschaften aufweist. Die Bedarfsanpassung des Tampons soll verbessert werden. Weiterhin liegt die Aufgabe zugrunde, die Nutzerin besser in den Produktprozess selbst mit einzubinden, um bessere Benutzerresonanz psychologisch herzustellen. Dadurch entstehen weitere Vorteile an diesem psychologisch sensitiven technisches Produkt. Die Lösung der Aufgabe soll es möglich machen , einen Tampon für unterschiedliche Ansprüche, bzw. Belastungsfälle gut nutzen zu können.
Erfindungsgemäss wurde die Aufgabe dadurch gelöst, die Benutzerin in das Produkt selbst mit einzubeziehen.und erhöhte Benutzungsresonanz dadurch zu erreichen, dass selbstverändernde Prozesse ausgeführt werden können. Die Aufgabe wurde gelöst, wie in den Schutzansprüchen und in den Zeichnungen beschrieben.Am Tampon können Veränderungsprozesse durch die Nutzerin durchgeführt werden. Der Tampon ist so ausgebildet, dass Formänderungen durch Wegnahme von Tamponteilen möglich sind. So können gleichzeitig unterschiedliche Tampongrössen oder Dicken
-2-
vorliegen, wie z.Bsp. in Fig. 1 bis Fig. 5. Der Tampon kann z.Bsp. aus einer dickeren Tamponumhüllung 1 herausgenommen werden, wie in Fig.1, Fig. 2, Fig.4 und Fig.5 dargestellt. Es liegt also gleichzeitig ein dickerer Tampon 1, 7,8, vor, der in einen dünneren bzw. kleineren Tampon 2,5, 6,9, verwandelt werden kann. Dies kann durch herausziehen oder herausdrehen geschehen, wie in Fig. 1, Fig. 4 und Fig. 5 möglich. Die äusseren Teilbereiche 4 können aber auch abgewickelt werden, wie in Fig. 3 dargestellt. Nach dem Abwickeln hat die Nutzerin einen dünneren Tampon 5 zur Wahlanwendung. Der mögliche Abwickelvorgang kann auch nur in Teilbereichen ausgeführt werden, wie z.Bsp.nur im oberen Tamponbereich 11, wie in Fig. 5 dargestellt.Das Tamponteil 11 kann auch abgezogen oder abgedreht werden. Im dargestellten Fall hat der Tampon dadurch eine andere veränderbare Spitzenform. Die unterschiedlichen Tamponteile 10,11 können an den Verbindungsfugen 12 durch leichte Haftverbindungen gesichert sein, die sich z.Bsp. beim Abziehen, oder Abwickeln lösen. Diese leichten Haftverbindungen sind ebenfalls bei den anderen aufgezeigten Ausführungsvarianten möglich, wie z.Bsp. in Fig. 1 oder Fig.4. Neben der Tampongrösse lassen sich auch die Tampon - Grundform ändern, wie 8 und 9 , in Fig.4, wo ein zylinderförmiger Tampon 8 in eine konische Form 9 verändert werden kann, oder auch in Fig.5 . Die Nutzerin erhält eine Wahlmöglichkeit. Der Tampon kann einen oder mehrere Zug - oder Fangfäden 3 haben. An den Tamponteilen 1 und 2, oder 6 und können eigene Zugfäden sein. Die Tamponmaterialien und Herstellungsweisen können wie üblich gewohnt zur Anwendung gekommen sein.Vorteilhaft sind die Tampons wie üblich verpackt ,oder durch eine Schutzumhüllung umschlossen. Die Tamponteile können farbig ausgebildet sein. Es können auch unterschiedliche Farben vorliegen, wie z.Bsp. in der erfinderischen Ausführungsvariante in der die übereinandergelagerten Tamponteile verschiedene Farben haben, so z.Bsp. in Fig. 1 und Fig.5 können die äusseren Tamponoberflächen 1 und 7 farbig sein, und die inneren Tampon - Oberflächen 2 und 6 weiss sein, oder auch in einer anderen Farbgebung behandelt worden sein. Es entsteht mit dem erfinderischen Umhüllungsprinzip dadurch auch eine Farbwahlmöglichkeit. Die Farbstoffe können auf den Oberflächen aufgetragen worden sein. Es können aber auch bereits die Tampon -Grundmaterialien eingefärbt worden sein.
Die äusseren Tamponteile, wie z.Bsp. 1, 7, 8, können in einer erfinderischen Ausführungsvariante auch einzeln ohne innerem Tampon 2,6,9, vorliegen. Sie können als Ergänzungsteile zusätzlich für Tampons 2,6,9 zur Anwendung gelangen. Dazu werden die einzelnen Teile, wie z.Bsp. 1 und ineinandergeschoben bzw. gepresst. Die Liefer- oder Verpackungseinheit kann auch getrennt erfolgen. Dabei können zu herkömmlich gewohnten handelsüblichen Tampons 2,6, Tampon - hüllenteile 1,7 zur Anwendung kommen. Das erfinderische Veränderungsprinzip wird in diesen Fällen durch hinzufügen von Tamponteilen erreicht, anstelle von hinwegnehmen von Tamponteilen, wie vor beschrieben.
Claims (18)
1. Tampon, als Hygieneartikel für Frauen, wie herkömmlich gewohnt aus saugfähigem Material, wie Fasermaterial, hergestellt, dadurch gekennzeichnet, dass der Tampon durch die Nutzerin verändert werden kann und eine andere Form oder Dicke annehmen kann.
2. Tampon, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tampon mehrteilig ausgeführt ist, und ein Tampon 2, 6 oder 9 aus einem Tampon 1, 7, 8, auf Wunsch herausgenommen werden kann. Dadurch ergibt sich die mögliche Wahl eines dickeren oder dünneren Tampons.
3. Tampon, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tampon - Grundform des eingeschobenen Tampons 2 annähernd die selbe ist, wie die äussere Tampon - Hauptgrundform 1, wie als Bsp. in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt.
4. Tampon, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tampon- Grundform des eingeschobenen Tampons 6, 9 eine andere ist, wie die äussere Tampon-Hauptgrundform 7, 8, wie als Bsp. in Fig. 4 und in Fig. 5 dargestellt.
5. Tampon, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Tampon 5, dadurch freigelegt werden kann, dass die äussere Tamponteile 4 abgewickelt werden können, wie als Bsp. in Fig. 3 dargestellt.
6. Tampon, nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mehr wie eine abnehmbare äussere Tampon - Schale vorhanden ist, die lagenweise entfernt werden kann. Dadurch ergeben sich z. Bsp. unterschiedlich wählbare Tampondicken.
7. Tampon, nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die abnehmbaren Tamponteile, z. Bsp. 11 in Fig. 5, sich nur in Teilbereichen oder Teilzonen des Tampons befinden. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 5, an dem ein abnehmbares Spitzenteil 11 vom Haupttamponkörper 10, z. Bsp. durch Abdrehen, entfernt werden kann. In der Verbindungsfuge 12 können z. Bsp. leichte abscherbare Haftverbindungen vorliegen.
8. Tampon, nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich in den Fugen der Tamponteile neben Press- oder Steckverbindungen auch leichte Haftverbindungen befinden, die sich beim herausnehmen, oder herausdrehen der Teile ablösen.
9. Tampon, nach Anspruch 1 bis 8, jedoch dadurch gekennzeichnet, dass die Tamponteile 1 und 2, 6 und 7, oder 8 und 9, einzeln sind, und durch die Nutzerin erst zusammengesetzt werden können, wie z. Bsp. durch zusammenstecken oder zusammenschieben. Die einzelnen Teile können auch einzeln verpackt oder geliefert werden.
10. Tampon, nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Tampon nur um den Tampon 2, 5, 6, 9, 10, handelt, der für eine dazu passende Einhüllung oder Überhülle, z. Bsp. 1, vorgesehen und vorbereitet ist. Dabei kann ein Tampon, z. Bsp. 2 oder 6, auch mehrere wählbare unterschiedliche Überhüllen, z. Bsp. 7 oder 8, haben.
11. Tampon, nach Anspruch 1 bis 10, jedoch dadurch gekennzeichnet, dass es sich nur um die Überhüllen 1, 7, 8, 11, handelt, die dafür vorbereitet sind, dass ein anderer Tamponkörper 2, 6, 9, 10, in die Umhüllung eingeführt werden kann, um beide Tamponteile gemeinsam zusammengesetzt zur Anwendung kommen zu lassen. Die Tampon - Hüllen können aber auch einzeln als Tampon eingesetzt werden. Dazu befinden sich vorteilhafterweise Tamponzugfäden 3 auch an den Hüllteilen und an den einsetzbaren Tamponteilen, wie z. Bsp. in Fig. 1 oder Fig. 5 dargestellt.
12. Tampon, nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Teile des Tampons nicht nur weiss, oder schwarz, sondern auch farbig sein können. Die Tamponteile können auch unterschiedliche Farbgebung haben.
13. Tampon, nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Tamponhüllenteile, z. Bsp. 1 oder 7 farbig sind, und als Farbüberhüllen für Tampons 2, 6 oder 9 eingesetzt werden können. Die Nutzerin erhält zusätzlich Farbwahlmöglichkeit des Tampons. Es sind ebenfalls auch dünne Überhüllteile 1 ausführbar.
14. Tampon, nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass bereits zusammengesetze Tampons nur eine dünne Farbhülle 1 haben, die leicht abgenommen werden kann.
15. Tampon, nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sich in den äusseren Tamponteilen Öffnungen oder Perforationslöcher befinden.
16. Tampon, nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren 2 und äusseren 1 Tamponteile auch aus unterschiedlichem Material oder mit unterschiedlichen Eigenschaften hergestellt sein können. So z. Bsp. kann in Fig. 1 der innere Tampon 2 aus Fasermaterial hergestellt sein, und der äussere z. Bsp. aus offenzelligen Kunststoffschäumen hergestellt sein.
17. Tampon, nach Anspruch 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das äussere oder innere Tamponteil mit besonderen Stoffen behandelt worden ist, wie z. Bsp. mit medizinisch wirksamen Lösungen oder Stoffen. So können z. Bsp. mit Pulverstoffen durchsetzte Tamponhüllenteile 1, über herkömmliche Tamponteile 2 aufgebracht werden. Die Nutzerin erhält dadurch eine Wahlmöglichkeit mit besonderen Eigenschaften im Wirkverhalten.
18. Tampon, nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Mischungen aus den Ansprüchen 1 bis 17 zur Anwendung gekommen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106544U DE20106544U1 (de) | 2001-04-14 | 2001-04-14 | Hygiene-Tampon |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106544U DE20106544U1 (de) | 2001-04-14 | 2001-04-14 | Hygiene-Tampon |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20106544U1 true DE20106544U1 (de) | 2002-01-17 |
Family
ID=7955770
Family Applications (1)
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| DE20106544U Expired - Lifetime DE20106544U1 (de) | 2001-04-14 | 2001-04-14 | Hygiene-Tampon |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20106544U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008034730A1 (de) * | 2008-07-25 | 2010-02-04 | Martin Hibbing | Perfekt |
-
2001
- 2001-04-14 DE DE20106544U patent/DE20106544U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102008034730A1 (de) * | 2008-07-25 | 2010-02-04 | Martin Hibbing | Perfekt |
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Effective date: 20041103 |