DE20106414U1 - Wechselgeldtaschenrechner - Google Patents
WechselgeldtaschenrechnerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wechselgeldtaschenrechner, der mit Eingabeelementen zur Eingabe der Ziffern O bis 9, einem Trennzeichen wie Punkt oder Komma, einem Display zur digitalen Darstellung von Zahlenwerten, einer Einschalt-ZLöschtaste und einem Rechenwerk zur Durchfuhrung von Rechenoperationen Bestandteile aufweist, wie sie aueh auf herkömmlichen Taschenrechnern vertreten sind.
Es ist bekannt, dass die Anzeigedisplays und Kassenbons zahlreicher im Handel verwendeter Kassen über den dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrag informieren.
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Es ist weiterhin bekannt, dass auch mit herkömmlichen Taschenrechnern der Käufer den ihm zustehenden Wechselgeldbetrag errechnen kann, mittels der Subtraktion des Preises von dem von ihm zur Bezahlung ausgehändigten Betrag.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass die über den dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrag informierenden Kassen häufig so angeordnet sind, dass sie vom Verbraucher nicht oder nur schlecht einzusehen sind, dass die ausgedruckten Kassenbons häufig von schlechter Druckqualität sind und infolgedessen schwer lesbar bis unlesbar sind, und dass es zahlreiche Kaufsituationen gibt, in denen keine Kassen eingesetzt werden, bzw. in denen keine Kassen eingesetzt werden, die mit einem Display ausgestattet sind, das über den dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrag informiert und deren Kassenbons ebenfalls nicht über den dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrag informieren.
Der Erfindung liegt weiter das Problem zugrunde, dass die Errechnung des dem Verbraucher zustehenden Wechselgelbetrages unter Verwendung eines herkömmlichen Taschenrechners die mathematische Kenntnis seitens des Verbrauchers voraussetzt, dass er den Betrag des von ihm zu zahlenden Betrages von dem von ihm zur Bezahlung
ausgehändigten Betrag substahieren muss, dass die Reihenfolge der einzugebenden Beträge festgelegt ist (Zuerst muss der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag eingegeben werden um davon den Betrag des Preises zu subtrahieren. Dies ist eine Reihenfolge, die in der Regel nicht der Reihenfolge entspricht in der sich in einer Kaufsituation die Beträge ergeben, da der Verbraucher normalerweise zunächst den zu zahlenden Preis in Erfahrung bringt und erst davon ausgehend den Betrag wählt, den er zur Bezahlung überreicht. Gibt der Verbraucher zuerst den Preis ein und subtabiert davon den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag, ein Vorgehen, das nicht der Realität entspricht, so muss er darüberhinaus in Kauf nehmen, dass nach Aktivierung der Istgleichtaste vor dem Wechselgeldbetrag ein Minuszeichen erscheint. Ein Minuszeichen, das nur dann nicht vor dem Wechselgeldbetrag erscheint, wenn der Verbraucher von der noch umständlicheren Möglichkeit Kenntnis hat, zwischen der Eingabe des Preises und der Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages zweimal aufeinanderfolgend die Minustaste zu aktivieren.), dass die Rechenoperation mit einem herkömmlichen Taschenrechner immer mindestes vier Eingabeschritte umfasst mit der Aktivierung von zwei unterschiedlichen Funktionstasten - Minustaste und Istgleichtaste -, was auch eine recht hohe Fehleranfälligkeit durch Vertippen bedingt.
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde einen Wechselgeldtaschenrechner zu benutzen, den der Verbraucher jederzeit bei sich tragen kann, und mittels dessen er sich in jeder Kaufsituation über das ihm zustehende Wechselgeld auf einfache Weise und übersichtlich informieren kann, wobei er selbst entscheiden kann welchen Betrag er zuerst eingibt, und wozu er er auf keinerlei mathematische Kenntnisse angewiesen ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass der Wechselgeldtaschenrechner ein dreiteiliges Display, Eingabeelemente zur Eingabe von Geldbeträgen, die den Geldwerten von jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen, bzw. deren Addition, entsprechen, und eine Funktionstaste umfasst, die die Beendigung der Eingabe eines Geldbetrages markiert. Der erfindungsgemäße Wechselgeldtaschenrechner funktioniert derart, dass zunächst der Betrag des Preises und der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag eingegeben werden. Der Betrag des Preises ist über die Eingabeelemente zur Eingabe der Ziffern 0 bis 9, ggf. unter Benutzung des Trennzeichens für Nachkommastellen (Punkt- oder Kommataste), einzugeben. Der
Betrag des Preises erscheint bei der Eingabe immer im mittleren Teil des dreiteiligen Displays. Der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag ist über die Eingabeelemente einzugeben, die den Geldwerten von jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen entsprechen, wobei bei aufeinanderfolgender Aktivierung mehrerer Geldmünzen bzw. Geldscheinen entsprechender Eingabeelemente sich die jeweiligen Beträge summieren. (Im Geltungsbereich des Euro kann ein Betrag von 70 Euro also etwa durch die Aktivierung des 50 Euro und des 20 Euro entsprechenden Eingabeelementes eingegeben werden.) Der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag erscheint bei der Eingabe immer im oberen Teil des dreiteiligen Displays. Die Reihenfolge der Beträge ist nicht festgelegt und kann somit vom Verbraucher frei gewählt werden, da der über die Geldmünzen und Geldscheinen entsprechenden Eingabeelemente eingegebene Betrag immer als der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag gewertet wird, von dem der andere Betrag, als Preis gewertet, zur Erlangung des dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrages subtrahiert wird. Die Beendigung der Eingabe des ersten Betrages muss vor Eingabe des zweiten Betrages nicht explizit angezeigt werden, da beide Beträge, Preis und zur Bezahlung ausgehändigter Betrag, über verschiedene Eingabeelemente eingegeben werden und der Wechsel der Eingabeelemente die eingegebenen Beträge voneinander trennt. Die Beendigung der Eingabe des zweiten Betrages wird durch die Aktivierung der Funktionstaste markiert, die die Beendigung der Eingabe eines Betrages markiert. Der dem Verbraucher zustehende Wechselgeldbetrag erscheint daraufhin immer automatisch im unteren Teil des dreiteiligen Displays. Im oberen Teil und im mittleren Teil des dreiteiligen Displays werden weiterhin der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag bzw. der Preis anzgezeigt, so dass der Verbraucher alle drei Beträge übersichtlich vor sich sieht.
Für den Verbraucher kann es in vielen Situationen vorteilhaft sein, einen erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechner zu besitzen, den er mit sich fuhren und in beliebigen Kaufsituationen einsetzen kann. Ein derartiger Wechselgeldtaschenrechner kann die Größe eines herkömmlichen Taschenrechners haben, worauf das Rechenwerk, das dreiteilige Display, eine Solarzelle (Als Energiequelle ist auch eine Kombination von Solarzelle und Batterien bzw. nur Batterien möglich), die Eingabeelemente zur Eingabe von Geldbeträgen, die jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen, bzw. deren Addition, entsprechen, die Funktionstaste, die die Beendigung
der Eingabe eines Betrages anzeigt, die Eingabeelemente zur Eingabe der Ziffern O bis 9, die Punkt- oder Kommataste und die Einschalt- /Löschtaste angeordnet sind.
Der erfindungsgemäße Wechselgeldtaschenrechner ist im Zusammenhang jeder beliebigen Währung einsetzbar. Besondere Vorteile bietet er aber im Geltungsbereich des Euro, wo die jeweilige Landeswährung durch den Euro ersetzt wird. Hier sieht sich der Verbraucher der Herausforderung gegenüber, mit einer neuen Währung, dem Euro, zurecht kommen zu müssen, deren Einheitswert häufig deutlich vom Einheitswert seiner ihm vertrauten Landeswährung abweicht. Die im Geltungsbereich des Euro vor Einführung des Euro geltenden Landeswährungen werden im Folgenden als "Voreurowährung" bezeichnet.
Die Merkmale weiterer Anwendungsmöglichkeiten und alternativer Ausfiihrungsformen des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners ergeben sich aus den anhand der Zeichnungen beschriebenen Anwendungsmöglichkeiten und aus den Schutzansprüchen.
Die Zeichnungen zeigen in:
Figur 1
zeigt eine Ausfuhrungsform eines erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners, der ähnlich einem Taschenrechner aufgebaut ist, und dessen Abmessungen auch in etwa denen eines Taschenrechners entsprechen. Diese Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners umfasst:
- Ein dreiteiliges Display 1, 2, 3 zur getrennten Anzeige von zur Bezahlung ausgehändigtem Betrag 1, vom Betrag des Preises 2 und vom dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrag 3.
- Eine Solarzelle 4 als Energiequelle.
- Eingabeelemente 5 zur Eingabe von Geldbeträgen, die den Geldwerten von jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen, bzw. deren Addition, entsprechen. Die gewählten Zahlenwerte mögen den Geldwerten von 2, 5, 10, 20, 50, 100, 200 und 500 Euromünzen bzw. Euroscheinen entsprechen.
- Eine Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung einer Betragseingabe..
- Eingabeelemente 7 zur Eingabe der Ziffern O bis 9.
- Eine Kommataste 8 zur Trennung der Nachkommastellen von den vorangehenden Dezimalstellen eines Betrages.
- Eine Einschalt-ZLöschtaste 9 zur Einschaltung des Wechselgeldtaschenrechners bzw. zur Löschung der im Display angezeigten Zahlenwerte.
- Ein Rechenwerk zur Durchführung von Rechenoperationen.
Figur 2
zeigt eine Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners ohne Eingabeelemente 5.
Figur 3
zeigt eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners, in die Währungsauswahlelemente 10, 11 zur Umrechnung von Euro in Voreurowährung 10 bzw. von Voreurowährung in Euro 11 integriert sind, wobei deutsche Mark DM als Voreurowährung gewählt wurden.
Figur 4
zeigt eine Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners in die Funktionstasten 12-20 zur Ausführung mathematischer Operationen integriert sind, wie sich sich auch auf herkömmlichen Taschen- oder Tischrechnern befinden.
Anwendungsmöglichkeit der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners:
Zunächst gibt der Verbraucher den Betrag des Preises und den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag ein. Den Preis gibt er über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, ein. Der Betrag des Preises erscheint im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays. Den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag gibt er über die Eingabeelemente 5 ein. Der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag erscheint im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays. Die Reihenfolge der Eingabe der Beträge ist dem Verbraucher freigestellt. Ist die Eingabe des zweiten Betrages abgeschlossen, markiert der Verbraucher dies durch die Aktivierung der Funktionstaste 6. Im unteren Teil des
dreiteiligen Displays erscheint daraufhin der dem Verbraucher zustehende Wechselgeldbetrag.
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Erster Schritt: Eingabe des Betrages des Preises über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, oder Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 5.
Zweiter Schritt: Eingabe des Betrages, der im ersten Schritt nicht eingegeben wurde.
Dritter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Dritter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Alternative Anwendungsmöglichkeit der in Figur 1 gezeigten Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners:
Die nachfolgend beschriebene alternative Nutzung des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners berücksichtigt folgenden Sachverhalt: Der Verbraucher händigt zur Bezahlung einen Geldbetrag aus , zu dessen Eingabe es ihm umständlich erscheint die Eingabeelemente 5 zu benutzen, weil er etwa für die Eingabe umständlich viele Eingabeelemente aktivieren müsste (Beispiel: Um den Betrag 185 Euro einzugeben, müsste er die Eingabeelemente aktivieren, die den Beträgen von 100, 50, 20, 10 und 5 Euro entsprechen.), bzw. er händigt zur Bezahlung einen Betrag mit Nachkommastellen aus, dessen Eingabe nicht über die Eingabeelemente 5 erfolgen kann. In diesen Fällen werden beide Beträge, Preis und zur Bezahlung ausgehändigter Betrag über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, eingegeben. Auch bei dieser Benutzung kann der Verbraucher selbst eintscheiden, welchen Betrag er zuerst eingeben will, da der größere der beiden Beträge vom Rechenwerk immer als der Betrag gewertet wird, der vom Verbraucher zur Bezahlung ausgehändigt wurde, von dem der andere Betrag, als Preis gewertet, zur Errechnung des dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrages subtrahiert wird. Zunächst wird entweder der Betrag des Preises oder der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag eingegeben. Die Beendigung der Eingabe des ersten Betrages wird durch die Aktivierung der Funktionstaste 6 angezeigt. Jetzt wird der Betrag eingegeben, der zunächst nicht eingegeben wurde, und die Beendigung der Eingabe dieses Betrages wird wiederum durch die Aktivierung der Funktionstaste 6 angezeigt. Der erste eingegebene Betrag erscheint zunächst im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays, und der zweite eingegebene Betrag erscheint zunächst im oberen
Teil 1 des dreiteiligen Displays. Der erste eingegebene Betrag wechselt in den oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays und der zweite eingegebene Betrag wechselt in den mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays, wenn das Rechenwerk nach der Aktivierung der Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung der Eingabe des zweiten Betrages feststellt, dass der erste eingegebene Betrag der höhere, der zur Bezahlung ausgehändigte, Betrag war. Nach der Aktivierung der Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung der Eingabe des zweiten Betrages erscheint der Wechselgeldbetrag im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays.
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Erster Schritt: Eingabe des Betrages des Preises oder Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 1, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Erster Schritt: Eingabe des Betrages des Preises oder Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 1, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Zweiter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Dritter Schritt: Eingabe des im ersten Schritt nicht eingegebenen Betrages über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Vierter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Anwendungsmöglichkeit der in Figur 2 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners ohne Eingabeelemente 5:
Die erfindungsgemäße Ausführungsform des Wechselgeldtaschenrechners ohne Eingabeelemente 5, hat den Vorteil, dass sie aufgrund des geringeren Umfangs an Eingabeelementen dem Verbraucher in einem noch handlicheren Format zur Verfügung gestellt werden kann. Allerdings ist diese Ausführungsform auf die anhand von Figur 1 oben beschriebene alternative Anwendungsmöglichkeit beschränkt, da aufgrund der nicht vorhandenen Eingabeelemente 5 zwangsläufig sowohl der Preis als auch der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, eingegeben werden müssen.
Anwendungsmöglichkeiten der in Figur 3 gezeigten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners mit integrierten
Währungsauswahlelementen 10, 11:
Für den Geltungsbereich des Euro ist interessant, dass in die erfindungsgemäßen Ausfuhrungsformen des Wechselgeldtaschenrechners mit und ohne Eingabeelementen 5 Währungsauswahlelemente 10, 11 integriert werden können, die Euro in Voreurowährung 10 bzw. Voreurowährung in Euro 11 umrechnen, wie sie etwa im Gebrauchsmuster DE 29700214 Ul beschrieben werden. Abgesehen davon, dass die Anwendungsmöglichkeiten der Währungsauswahlelemente 10, 11 und die Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners unabhängig voneinander genutzt werden können (Bei ausschließlicher Nutzung der Anwendungsmöglichkeiten der Währungsauswahlelemente 10, 11 erscheint ein eingegebener Zahlenwert im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays und der durch die Aktivierung des Währungsauswahlelements 10 oder 11 entsprechende umgerechnete Zahlenwert erscheint im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays.), können die jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten auch miteinander verbunden werden:
Will sich der Verbraucher zunächst eine Vorstellung vom Betrag des Preises in seiner ihm vertrauten Voreurowährung machen, gibt er den Preis über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, ein und aktiviert anschließend das Währungsauswahlelement 10, dessen Aktivierung Euro in Voreurowährung umrechnet.
Der Preis erscheint im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays und der dem Preis in Voreurowährung entsprechende Betrag erscheint im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays. Entscheidet sich der Verbraucher nun zum Kauf, gibt er den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag über die Eingabeelemente 5 oder über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, ein. Auch wenn der Verbraucher den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, eingibt, kann er dies direkt und ohne Zwischenschritt nach der Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 tun, da die Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 hier auch die Beendigung der Eingabe des Preises markiert. Der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag erscheint im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays. Die Beendigung der Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages wird durch die Aktivierung der Funktionstaste 6 markiert. Im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays verschwindet nach der Aktivierung der Funktionstaste 6 automatisch der dem Preis entsprechende Betrag in Voreurowährung und an seine Stelle
tritt der dem Verbraucher zustehende Wechselgeldbetrag. Die Verbindung der Anwendungsmöglichkeiten des Währungsauswahlelementes 10 und des Wechselgeldtaschenrechners besteht hier also darin, dass der Preis für die Umrechnung in Voreurowährung und für den Vorgang zur Errechnung des Wechselgeldbetrages nur einmal eingegeben werden muss.
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Erster Schritt: Eingabe des Betrages des Preises über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Zweiter Schritt: Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10.
Dritter Schritt: Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 5 oder über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Vierter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Vierter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Bei der Erläuterung der zweiten Verbindungsmöglichkeit der Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 ist daran zu erinnern, dass in der Übergangszeit vom 01. 01. 2002 bis zum 28. 02. 2002 parallel die jeweilige Voreurowährung und der Euro im Bargeldumlauf sein werden, so dass sich durchaus Situationen ergeben können, in denen der Verbraucher in seiner Voreurowährung bezahlt, ihm das Wechselgeld aber in Euro ausgehändigt wird. (Auch der umgekehrte Fall - Bezahlung in Euro, Wechselgeld in Voreurowährung - ist wohl nicht ganz auszuschließen.) Wird der Wechselgeldbetrag dem Verbraucher nicht in der Währung ausgezahlt, in der er Preis und zur Bezahlung ausgehändigten Betrag in den Wechselgeldtaschenrechner eingegeben hat und in der folglich zunächst auch der Wechselgeldbetrag angezeigt wird, kann er je nachdem das Währungsauswahlelement 10 oder das Währungsauswahlelement 11 benutzen, um den im unteren Teil des dreiteiligen Displays angezeigten Wechselgeldbetrag in die Währung umzurechnen, in der ihm das Wechselgeld ausgezahlt worden ist. Die Aktivierung eines Währungsauswahlelementes 10 oder 11 nach Abschluss der Eingabeschritte zur Ermittlung des Wechselgeldes bewirkt, dass nur der im unteren Teil des Displays angezeigte Betrag durch den mittels der Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 oder 11 umgerechneten Betrag ersetzt wird. Die Verbindung der Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 besteht hier auch
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darin, dass der umzurechnende Wechselgeldbetrag für die Umrechnung nicht gesondert eingegeben werden muss, sondern der Betrag aus dem "Wechselgelderrechnungsvorgang" übernommen wird.
Anwendungsmöglichkeiten der in Figur 4 gezeigten Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechners mit integrierten Funktionstasten 12-20 zur Ausführung mathematischer Operationen:
In die erfindungsgemäßen Ausführungsformen des Wechselgeldtaschenrechners mit und ohne Eingabeelemente 5, mit und ohne Währungsauswahlelemente 10, 11, können Funktionstasten wie z.B. eine Summentaste 12, eine Minustaste 13, eine Multiplikationstaste 14, eine Divisionstaste 15, eine Prozenttaste 16, eine Vorzeichentaste 17, eine Speichertaste 18, eine Speicherabruftaste 19 und eine Istgleichtaste 20 integriert werden, wie sie auch auf herkömmlichen Taschen- und Tischrechnern vertreten sind. Abgesehen davon, dass die Anwendungsmöglichkeiten der Funktionstasten 12-20 und des Wechelgeldtaschenrechners auch unabhängig voneinander genutzt werden können (Wird der erfindungsgemäße Wechselgeldtaschenrechner unter Benutzung der Funktionstasten 12-20 ausschließlich zur Durchführung einer mathematischen Operation, wie z. B. Addition, Multiplikation, Division oder Potenzierung, und nicht zur Errechnung eines Wechselgeldbetrages benutzt, dann erscheint das Ergebnis der mathematischen Operation im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays), können die jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten auch miteinander verbunden werden: Aktiviert der Verbraucher nach Durchführung einer mathematischen Operation mittels der Funktionstasten 12 -19, zur Abfrage des Ergebnisses der mathematischen Operation statt der Istgleichtaste 20 die Funktionstaste 6, dann wird das Ergebnis der mathematischen Operation als Preis gewertet und erscheint im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays. Anschließend gibt der Verbraucher den von ihm zur Bezahlung ausgehändigten Betrag über die Eingabeelemente 5 oder über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, ein, der im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheint. Die Beendigung der Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages wird wiederum mittels der Aktivierung der Funktionstaste 6 markiert. Der Wechselgeldbetrag erscheint daraufhin im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays. Diese Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen
Wechselgeldtaschenrechners kann beispielsweise vorteilhaft sein, wenn der Verbraucher eine bestimmte Anzahl von Produkten zu einem bestimmten Preis erwirbt. Die entsprechende Multiplikationsaufgabe informiert ihn über den Preis, d.h. er hat neben der "Wechselgeldkontrollmöglichkeit" auch eine "Preiskontrollmöglichkeit" und er muss den Betrag des Preises zur Errechnug des ihm zustehenden Wechselgeldbetrages nicht noch einmal gesondert eingeben.
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Zusammenfassung der Eingabeschritte:
Erster Schritt: Ausfuhrung der mathematischen Operation mittels der Funktionstasten 12 -19.
Zweiter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6 anstelle der Istgleichtaste 20.
Dritter Schritt: Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 5 oder über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8.
Vierter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Vierter Schritt: Aktivierung der Funktionstaste 6.
Zusammenfassung der mit dem erfindungsgemäßen Wechselgeldtaschenrechner verbundenen Vorteile:
1. Der Wechselgeldtaschenrechner im handlichen Format etwa eines herkömmlichen Taschenrechners ist vom Verbraucher in jeder Kaufsituation einsetzbar und macht ihn unabhängig vom Vorhandensein von Registrierkassen mit Wechselgeldanzeige.
2. Der Wechselgeldtaschenrechner informiert den Verbraucher über den ihm zustehenden Wechselgeldbetrag, ohne dass er über Kenntnisse darüber verfugen muss, wie sich dieser Betrag mathematisch errechnet. Er muss lediglich den Preis über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, eingeben und den zur Bezahlung ausgehändigten Betrag über die Eingabeelemente 5 eingeben und danach die Funktionstaste 6 aktivieren, bzw. muss er beide Beträge über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, eingeben, dabei nach Eingabe des ersten Betrages die Funktionstaste 6 aktivieren und nach Eingabe des zweiten Betrages wiederum die Funktionstaste 6 aktivieren.
3. Der Verbraucher hat die freie Wahl, welchen Betrag, Preis oder zur Bezahlung ausgehändigten Betrag, er zuerst eingibt.
4. Benutzt der Verbraucher das Eingabeelemente 5 zur Eingabe des von ihm zur Bezahlung ausgehändigten Betrages, dann informiert der Wechselgeldtaschenrechner schon nach drei Eingabeschritten über den Wechselgeldbetrag - Eingabe des Preises über die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8, Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages über die Eingabeelemente 5, Aktivierung der Funktionstaste 6 -. Bei Benutzung der Eingabeelemente 5 zur Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages sind für die Betragseingabe selbst häufig weniger Tastenaktivierungen nötig, als wenn der gleiche Betrag über die Eingabeelemente 7, wie sie etwa auch auf herkömmlichen Taschen- oder Tischrechnern zur Verfügung stehen, eingegeben wird (Beispiel im Geltungsbereich des Euro: Zur Bezahlung ausgehändigter Betrag: 100 Euro; entspricht einer Tastenaktivierung der Eingabeelemente 5, die "100 Eurotaste"; entspricht andererseits drei
Tastenaktivierungen der Eingabeelemente 7, einmal die Zifferntaste 1 und zweimal die Zifferntaste O).
5. Bezüglich der Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages hat der Verbraucher die freie Wahl, welche Eingabeelemente er benutzen will, also entweder
die Eingabeelemente 5 oder die Eingabeelemente 7, ggf. unter Benutzung der Kommataste 8. Das bedeutet auch, dass der Verbraucher in keinem Fall genötigt ist mehr Tasten zu aktivieren, als es etwa bei der Benutzung eines herkömmlichen Taschenrechners der Fall wäre.
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6. Der Verbraucher hat im dreiteiligen Display 1, 2, 3 die Möglichkeit sich anschaulich aufgelistet über alle drei Beträge - zur Bezahlung ausgehändigter Betrag, Preis, Wechselgeld - zu informieren. Diese Anschaulichkeit kann auch in einer evtl. "Konfliktsituation", wenn etwa der Betrag des erhaltenen Wechselgeldes vom Betrag des dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldes, wie es im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays angezeigt ist, abweicht, zur "Klärung" der Situation zwischen Verbraucher und Verkäufer beitragen.
7. Im Geltungsbereich des Euro können die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 unabhängig voneinander benutzt werden, bzw. können die jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten miteinander verbunden werden, insofern als dass der Verbraucher sich zunächst über den entsprechenden Betrag des Preises in seiner ihm vertrauten Voreurowährung informieren kann und diesen Preis dann nicht noch einmal eingeben muss, wenn er sich zum Kauf entschließt und den Wechselgeldtaschenrechner benutzt, um den Betrag des ihm zustehenden Wechselgeldes in Erfahrung zu bringen.
8. Weiterhin können sich die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 insofern ergänzen, dass auch der im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays erscheinende Wechselgeldbetrag nicht noch einmal eingegeben werden muss, wenn er mittels des Währungsauswahlelementes 10 oder 11 in Voreurowährung oder in Euro umgerechnet werden soll.
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9. Die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der einem herkömmlichen Taschen- oder Tischrechner entsprechenden Funktionstasten 12-20 können unabhängig voneinander benutzt werden, bzw. können die jeweiligen Anwendungsmöglichkeiten miteinander verbunden werden, indem nach Abschluss einer mathematischen Operation unter Benutzung der Funktionstasten 12-19 nicht die Istgleichtaste 20 sondern die Funktionstaste 6 zur Abfrage der Ergebnisses aktiviert wird, und somit das Ergebnis der mathematischen Operation im Kontext des Wechselgeldtaschenrechners als Preis interpretiert wird und dieser Preis zur Errechnung des dem Verbraucher zustehenden Wechselgeldbetrages nicht noch einmal eingegeben werden muss.
10. Sind in den Wechselgeldtaschenrechner sowohl die Eingabeelemente 5 als auch die Währungsauswahlelemente 10, 11 und die Funktionstasten 12-20 integriet, dann stehen alle beschriebenen Vorteile dem Verbraucher in einer Ausfiihrungsform in handlichem Format zur Verfugung.
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Bezugszeichenliste:
1 Teil 1 des dreiteiligen Displays
2 Teil 2 des dreiteiligen Displays 3 Teil 3 des dreiteiligen Displays
4 Solarzelle
5 Eingabeelemente zur Eingabe von Geldbeträgen, die den Geldwerten von jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen, bzw. deren Addition, entsprechen. Die zur Veranschaulichung gewählten konkreten Zahlenwerte entsprechen Euromünzen bzw. Euroscheinen.
6 Funktionstaste zur Anzeige der Beendigung einer Betragseingabe
7 Eingabeelemente für die Ziffern 0 -9
8 Trennzeichen Kommataste
9 Einschalt-Löschtaste
10 Währungsauswahlelement zur Umrechnung von Euro in die Voreurowährung deutsche Mark DM
11 Währungsauswahlelement zur Umrechnung der Voreurowährung deutsche Mark DM in Euro
12 Summentaste 13 Minustaste
14 Multiplikationstaste
15 Divisionstaste
16 Prozenttaste
17 Vorzeichentaste 18 Speichertaste
19 Speicherabruftaste
20 Istgleichtast
Claims (15)
1. Wechselgeldtaschenrechner mit einem dreiteiligem Display 1, 2, 3 zur digitalen Darstellung von Zahlenwerten, mit Eingabeelementen 7 zur Eingabe der Ziffern 0-9, mit einem Trennzeichen wie Punkt- oder Kommataste 8 zur Anzeige der Nachkommastellen, mit einer Einschalt-/Löschtaste 9 und mit einem Rechenwerk zur Durchführung von Rechenoperationen, dadurch gekennzeichnet, dass er über Eingabeelemente 5 zur Eingabe von Beträgen, die den Geldwerten von jeweils im Geldumlauf befindlichen Geldmünzen und Geldscheinen, bzw. deren Addition, entsprechen verfügt, und dass er über eine Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung einer Betragseingabe verfügt, und dass der Betrag des Preises über die Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegeben wird und im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint, dass der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag über die Eingabeelemente 5 eingegeben wird und im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheint, dass, nachdem beide Beträge, Betrag des Preises und zur Bezahlung ausgehändigter Betrag, eingegeben sind, die Funktionstaste 6 aktiviert wird, und dass daraufhin im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays der Wechselgeldbetrag erscheint, und dass der Betrag des Preises weiterhin in Teil 2 und der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag weiterhin Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheinen, so dass alle drei Beträge gleichzeitig im Display angezeigt werden.
2. Wechselgeldtaschenrechner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der über die Eingabeelemente 5 eingegebene Betrag immer als der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag gewertet wird, von dem der über die Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegebene Betrag, als Preis gewertet, subtrahiert wird, und dass deshalb die Reihenfolge der Eingabe der Beträge, Betrag des Preises und zur Bezahlung ausgehändigter Betrag, frei wählbar ist.
3. Wechselgeldtaschenrechner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass bei Benutzung der Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, zur Eingabe des Preises und bei Benutzung der Eingabeelemente 5 zur Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages die Beendigung der Eingabe des zuerst eingegebenen Betrages nicht explizit angezeigt werden muss, da der Wechsel der Eingabeelemente zur Eingabe des jeweiligen Betrages die eingegebenen Beträge voneinander trennt.
4. Wechselgeldtaschenrechner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass bei aufeinanderfolgender Aktivierung von Tasten der Eingabeelemente 5 die den Tasten entsprechenden Geldwerte sich summieren.
5. Wechselgeldtaschenrechner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Betrag des Preises auch der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag über die Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegeben werden kann, wobei zunächst entweder der Betrag des Preises oder der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag eingegeben wird, wobei danach die Funktionstaste 6 aktiviert wird, wobei dann der Betrag eingegeben wird, der zunächst nicht eingegeben wurde, wobei dann wiederum die Funktionstaste 6 aktiviert wird, wobei der erste eingegebene Betrag zunächst im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint, wobei der zweite eingegebene Betrag zunächst im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheint, wobei der erste eingegebene Betrag in den oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays und der zweite eingegebene Betrag in den mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays wechselt, wenn das Rechenwerk nach der Aktivierung der Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung der Eingabe des zweiten Betrages feststellt, dass der erste eingegebene Betrag der höhere Betrag, also der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag, war, wobei nach der Aktivierung der Funktionstaste 6 zur Anzeige der Beendigung der Eingabe des zweiten Betrages der Wechselgeldbetrag im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays erscheint.
6. Wechselgeldtaschenrechner nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in einer alternativen Ausführungsform die Eingabeelemente 5 fehlen, und dass die Anwendungsmöglichtkeit dieser Ausführungsform dem im Schutzanspruch 5 Beschriebenen entspricht.
7. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1 und 6 dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenfolge der Eingabe der Beträge - Betrag des Preises und zur Bezahlung ausgehändigter Betrag - frei wählbar ist, auch wenn beide Beträge über die Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegeben werden, da der größere der eingegebenen Beträge immer als zur Bezahlung ausgehändigter Betrag gewertet wird, von dem der andere Betrag, als Preis gewertet, subtrahiert wird.
8. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1 und 6 dadurch gekenzeichnet, dass er zusätzliche Währungsauswahlelemente 10, 11 umfasst, deren Aktivierung Euro in Voreurowährung 10 bzw. Voreurowährung in Euro 11 umrechnet.
9. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, und 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 unabhängig voneinander benutzt werden können, wobei bei ausschließlicher Nutzung der Anwendungsmöglichkeiten der Währungsauswahlelemente 10, 11 ein eingegebener Zahlenwert im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint und der durch die Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 oder 11 entsprechende umgerechnete Zahlenwert im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays erscheint, und dass die Anwendungsmöglichkeiten der Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 miteinander verbunden werden können, insofern als nach Eingabe des Betrages des Preises in Euro über die Eingabeelemente 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, der im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint, die Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 bewirkt, dass der dem Preis in Voreurowährung entsprechende Betrag im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays erscheint, dass die Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 hier auch die Funktion übernimmt, den Betrag des Preises vom zur Bezahlung ausgehändigten Betrag zu trennen, und dass nach der Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag über die Eingabeelemente 5 oder 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegeben wird, der im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheint, und dass die Beendigung der Eingabe des zur Bezahlung ausgehändigten Betrages durch die Aktivierung der Funktionstaste 6 angezeigt wird, und dass nach dieser Aktivierung der Funktionstaste 6 der dem Preis in Voreurowährung entsprechende Betrag aus dem unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays verschwindet und stattdessen dort der Wechselgeldbetrag erscheint.
10. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, und 8 dadurch gekennzeichnet, dass die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der Währungsauswahlelemente 10, 11 miteinander verbunden werden können, insofern als dass der im unteren Teil 3 der dreiteiligen Displays erscheinende Wechselgeldbetrag mittels der Aktivierung des Währungsauswahlelementes 10 in Voreurowährung, bzw. mittels der Aktivierung des Währungsauswahlelementes 11 in Euro umgerechnet wird, und der umgerechnete Betrag dann in unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays anstelle des zunächst angezeigten Betrages erscheint, ohne dass für diesen Umrechnungsvorgang der Wechselgeldbetrag gesondert eingegeben werden müsste.
11. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, und 8 dadurch gekennzeichnet, dass er zusätzliche als Funktionstasten (12-20) ausgebildete Eingabeelemente umfasst, welche die Durchführung mathematischer Operationen mit den eingegebenen Werten, z. B. Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Potenzierung, durch das Rechenwerk ermöglichen.
12. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, 8 und 11 dadurch gekennzeichnet, dass die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der zusätzlich integrierten Funktionstasten 12-20, getrennt voneinander benutzt werden können, wobei bei ausschließlicher Benutzung des Wechselgeldtaschenrechners zur Ausführung einer mathematischen Operation mittels der Funktionstasten 12-20 das Ergebnis der mathematischen Operation im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint, und dass die Anwendungsmöglichkeiten des Wechselgeldtaschenrechners und der zusätzlich integrierten Funktionstasten 12-19 miteinander verbunden werden können, insofern als dass wenn bei Beendigung einer mathematischen Operation statt der Istgleichtaste 20 die Funktionstaste 6 aktiviert wird, das Ergebnis der mathematischen Operation im mittleren Teil 2 des dreiteiligen Displays erscheint und als Betrag des Preises gewertet wird, und dass anschließend der zur Bezahlung ausgehändigte Betrag über die Eingabeelemente 5 oder 7, ggf unter Benutzung des Trennzeichens 8, eingegeben wird, der im oberen Teil 1 des dreiteiligen Displays erscheint, und dass anschließend wiederum die Funktionstaste 6 aktiviert wird, und dass daraufhin im unteren Teil 3 des dreiteiligen Displays der Wechselgeldbetrag erscheint.
13. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, 8 und 11 dadurch gekennzeichnet, dass er als Energiequelle eine Solarzelle 4 aufweist.
14. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, 8 und 11 dadurch gekennzeichnet, dass er als Energiequelle eine Kombination von Solarzelle 4 und Batterien aufweist.
15. Wechselgeldtaschenrechner nach den Ansprüchen 1, 6, 8 und 11 dadurch gekennzeichnet, dass er als Energiequelle Batterien aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106414U DE20106414U1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Wechselgeldtaschenrechner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20106414U DE20106414U1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Wechselgeldtaschenrechner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20106414U1 true DE20106414U1 (de) | 2001-07-19 |
Family
ID=7955671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20106414U Expired - Lifetime DE20106414U1 (de) | 2001-04-12 | 2001-04-12 | Wechselgeldtaschenrechner |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103440715A (zh) * | 2013-08-22 | 2013-12-11 | 何金缦 | 一种收银机及其使用方法 |
-
2001
- 2001-04-12 DE DE20106414U patent/DE20106414U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103440715A (zh) * | 2013-08-22 | 2013-12-11 | 何金缦 | 一种收银机及其使用方法 |
| CN103440715B (zh) * | 2013-08-22 | 2016-03-23 | 何金缦 | 一种收银机及其使用方法 |
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