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DE20105322U1 - Badewasser-Umwälzsystem und -pumpe - Google Patents

Badewasser-Umwälzsystem und -pumpe

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DE20105322U1
DE20105322U1 DE20105322U DE20105322U DE20105322U1 DE 20105322 U1 DE20105322 U1 DE 20105322U1 DE 20105322 U DE20105322 U DE 20105322U DE 20105322 U DE20105322 U DE 20105322U DE 20105322 U1 DE20105322 U1 DE 20105322U1
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Herborner Pumpenfabrik J Hoffmann & Co GmbH
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Herborner Pumpenfabrik J Hoffmann & Co GmbH
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

S~
Am Weinberg 15 D-350% Wcimar-Nicdenveimar Telefon: 06421 78627 Telefax: 06421 7153
26.03.2001 G 1027 - Ot/kt
Herbomer Pumpenfabrik J. H. Hoffmann GmbH & Co., 35745 Herborn
Badewasser-Umwälzsystem und -pumpe
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Badewasser-Umwälzsystem gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 und eine Umwälzpumpe gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 5.
Insbesondere öffentliche Frei- und Hallenbäder müssen in Bezug auf Hygiene und Sicherheit so ausgelegt und betreibbar sein, daß die Benutzer keine gesundheitlichen Schäden erleiden können, sondern Wohlbefinden verspüren. Für den Betrieb sieht die Norm DIN 19643 deshalb Festlegungen und Kontrollen einer Vielzahl von Parametern vor, wobei ein Kreislauf: Becken - Wasseraufbereitung - Desinfektion - Becken aufrechterhalten werden muß.
Zur Einhaltung gegebener Nennbelastungen hat je nach Beckengröße und Wassertemperatur vor allem der Volumenstrom Bedeutung, der als diejenige Wassermenge genormt ist, mit der ein Becken pro Stunde kontinuierlich durchströmt wird. Von einer rundum angeordneten Überlaufrinne fließt das abgebadete Wasser durch wenigstens eine Ablaufleitung zu einem Wasserspeicher, der das von den Badenden verdrängte und durch Wellen ausgetragene Volumen aufnimmt. Aus dem Schwallwasserbehälter saugen Umwälzpumpen das Wasser an, um es zur Aufbereitungsanlage zu fördern, wo eine Filterung und Desinfektion mit anschließender pH-Wert-Kontrolle stattfindet. Pro Besucher sind täglich mindesten 30 I Beckenwasser durch Füllwasser zu ersetzen, dem Zusatzstoffe beigegeben werden können.
Mit Betriebszeiten bis zu 8.300 h pro Jahr laufen im Hallenbad die Umwälzpumpen, die herkömmlich von lüftergekühlten Elektromotoren mit Leistungen bis zu 50 kW angetrieben werden. Trotz des keineswegs idealen Wärmeübergangs am verrippten Motorgehäuse wird durch den erzeugten Luftstrom eine beachtliche Wärmemenge abgeführt. Nachteilig ist jedoch, daß allgemein keine Nutzung dieser Abwärme erfolgt und
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daß der Lüfter-Geräuschpegel durch Körperschall-Übertragung namentlich in Spaßbädern stört, wo die Benutzer unter Wasser gern Musik oder andere Tondarbietungen hören wollen.
Es ist ein wichtiges Ziel der Erfindung, ein verbessertes Badewasser-Umwälzsystem mit einem neuartigen Pumpenaggregat zu schaffen, das energetisch und ökologisch erheblich günstiger ist als die bisherigen Systeme. Mit einfachen Mitteln soll die Wirtschaftlichkeit des Betriebes langfristig stark gesteigert und zugleich erhöhte Betriebszuverlässigkeit erzielt werden. Außerdem wird angestrebt, den betriebsbedingten Schallpegel im Becken weitestgehend zu reduzieren.
Hauptmerkmale der Erfindung sind im kennzeichnenden Teil der Ansprüche 1 und 5 angegeben. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Ansprüche 2 bis 4 und 6 bis 8.
Bei einem Badewasser-Umwälzsystem für Frei- und Hallenbäder, deren Becken eine rundum angeordnete Überlaufrinne aufweisen, von der abgebadetes Wasser durch wenigstens eine Ablaufleitung zu einem Wasserspeicher fließt, welcher das Beckenaustrags-Volumen aufnimmt und welchem Umwälzpumpen zugeordnet sind, die das Wasser ansaugen und es zu einer Aufbereitungsanlage mit Filterung und Desinfektion fördern, sieht die Erfindung gemäß Anspruch 1 vor, daß jede Umwälzpumpe mit einem Vorfilter versehen ist und als Antrieb einen Elektromotor mit Kühlwasserkanälen aufweist, die mit dem Pumpenkreislauf strömungsverbunden sind. Das den Motor durchfließende Kühlwasser erwärmt sich dabei, und es wird ständig auf ebenso einfache wie zweckmäßige Weise zur Beheizung des in ein und demselben Aggregat zugleich grob vorgefilterten Badewassers genutzt. Man erzielt so beachtliche Einsparungen.
Zwar sind wassergekühlte Elektromotore an sich bekannt. Beispielsweise beschreibt DE 82 04 396 U1 einen derartigen Antrieb für Arbeitsmaschinen, bei dem zwischen einem Gehäuse und der Oberfläche des Ständer-Blechpakets ein Wärmetauscher in Form eines Kanalsystems eingearbeitet ist, z.B. eine Rohrschlange. Fortschrittliche Motorkonstruktionen sind handelsüblich, bislang aber in vielen Bereichen als zu teuer kaum verwendet. Wegen vermeintlicher Unwirtschaftlichkeit hat man sie insbesondere für den Antrieb von Badewasser-Umwälzpumpen herkömmlich nicht benutzt.
Entgegen dieser Praxis sieht die Erfindung den Einsatz wassergekühlter Elektroantriebe vor, was außer beträchtlicher Energieeinsparung auch noch überraschende
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betriebliche Vorteile hat. Dabei wird die vom Kühlwasser aufgenommene Motorabwärme an das Badewasser unter Ausnutzung des Effekts übertragen, daß der Wärmeübergangskoeffizient an wasserbeströmten Flächen denjenigen an luftbeströmten Flächen um rund zwei Größenordnungen überschreitet. Praktisch bedeutet dies, daß das Kühlmittel Wasser dem Kühlmittel Luft um einen Faktor von mehr als 103 überlegen ist, denn für die Abfuhr von 1 kW Verlustleistung ist generell ein Luftstrom von etwa 40 l/s notwendig, während z.B. ein Wasserstrom von 1 l/s genügen kann, um 60 kW Abwärme abzuführen. Trotz eines deutlich höheren Anschaffungspreises amortisiert sich der wassergekühlte Motor daher in relativ kurzer Zeit. Außerdem ist im Betrieb der Schallpegel gegenüber luftgekühlten Motoren stark verringert, so daß auch über die Rohrleitungen und Armaturen nur minimale Geräusch-Übertragung stattfindet. Der leise Pumpenlauf trägt erheblich zum Wohlbefinden der Badenden bei.
Die Kühlwasserkanäle sind in an sich bekannter Weise laut Anspruch 2 als Rohrschlange bzw. -wendel ausgebildet, so daß sie zwischen dem Gehäuse des Motors und seinem Statorblock oder in dessen Außenumfang auf kleinstem Raum untergebracht sind. Dadurch ergibt sich zugleich optimale Nutzung der Wärmeübertragungskoeffizienten, was auch ökologisch bedeutsam ist.
Gemäß Anspruch 3 ist ein Kühlwasser-Zufuhranschluß von der Pumpenrückwand mit dem unteren Ende der Kühlwendel verbunden, von deren oberem Ende eine Verbindungsleitung zur Pumpen-Saugseite führt. Daher durchfließt das Wasser die Kühlwendel des Motors aufgrund des Druckunterschieds zwischen Druck- und Saugseite der Pumpe. Bei einem Durchsatz von bis zu 15 l/min kann die Temperaturdifferenz zwischen Ein- und Austritt bis zu 2 K betragen.
Ist im Einklang mit Anspruch 4 eine bifilare Wendelung der Kühlwasserkanäle vorgesehen, deren Ein- und Austritts-Anschlüsse dicht beieinander liegen. Infolgedessen ist die Anordnung der Anschlüsse unproblematisch, und die Verbindungsleitungen zum Anfang und Ende der Kanäle sind entsprechend kurz.
Eine insbesondere in dem vorbeschriebenen System einsetzbare Umwälzpumpe für die Badewasser-Aufbereitung, mit einem angeflanschten Vorfilter für einen Filterkreislauf, mit einem angebauten Antriebs-Elektromotor sowie mit einer dem Motor und der Pumpe gemeinsamen Welle, weist nach der Erfindung gemäß Anspruch 5 am Elektromotor innerhalb des Motorgehäuses umfangsnah angeordnete Kühlwasserkanäle auf,
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die mit dem Filterkreislauf strömungsverbunden sind. Diese Konstruktion ist überaus wirtschaftlich im Betrieb, so daß der Einsatz nicht nur in öffentlichen Bädern, sondern auch in kleineren Badeanlagen beachtliche Vorteile bringt. Namentlich wenn gemäß Anspruch 6 ein von der Pumpenrückwand kommender Kühlwasser-Zufuhranschluß mit dem unteren Ende der Kühlwendel verbunden ist, von deren oberem Ende eine Verbindungsleitung zur Pumpen-Saugseite führt, hat man einen thermodynamisch günstigen, außerordentlich kompakten Aufbau mit entsprechend geringem Platzbedarf.
Geeignet sind vor allem Kreiselpumpen mit geschlossenem oder offenem Laufrad. Die Elektroantriebe sind bevorzugt Drehstrom-Kurzschlußläufer-Motore. Die gemeinsame Welle von Pumpe und Motor läuft in Wälzlagern mit Nachschmiereinrichtung, vorzugsweise in doppelreihigen Schrägkugellagern auf der Abtriebsseite des Motors.
Anspruch 7 sieht vor, daß die Umwälzpumpe eine die gemeinsame Welle umschließende Gleitringdichtung mit Trockenlaufschutz aufweist, speziell mit elektrischer bzw. elektronischer Niveau-Überwachung einer parallelen Wassersäule in einem Schaltrohr, z.B. mittels kapazitiver Sensoren, worin eine vom Bade-Medium unabhängige Füllstandsmessung erfolgt. Daher funktioniert der Trockenlaufschutz für beliebige Medien, mithin auch bei Bädern mit chlor- oder solehaltigem Badewasser. Die wartungsfreie Gleitringdichtung, die bevorzugt einen verschleißfesten Faltenbalg und Gleitflächen aus Siliziumkarbid hat, bewirkt zum Pumpengehäuse samt Laufrad hin eine sichere Langzeit-Abdichtung.
An der Rückwand mit der dort eingebauten Gleitringdichtung wird bei Inbetriebnahme der Pumpe, d.h. beim Luftansaugen, eine automatische Entlüftung laut Anspruch 8 dadurch gewährleistet, daß oberhalb der Gleitringdichtung eine Entlüftungseinrichtung vorhanden ist, die ein Magnetventil mit einer Trennmembran aufweist. Dadurch ist ohne saugseitigen Zulauf kein Einschalten und kein Betrieb der Pumpe möglich. Die Entlüftungs-Intervalle lassen sich willkürlich oder regelmäßig überwachen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Wortlaut der Ansprüche sowie aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen. Darin zeigen:
Fig. 1 ein Schema eines erfindungsgemäßen Umwälzsystems,
Fig. 2 eine schematisierte Schnittansicht einer Umwälzpumpe,
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Fig. 3 eine Schrägansicht einer Umwälzpumpe mit angeschlossener Kühlwendel in einem angedeuteten Elektroantrieb,
Fig. 4a +
Fig. 4b je eine Vorder- bzw. Seitenansicht einer Trockenlaufschutz-Einrichtung,
Fig. 4c eine schematisierte Seitenansicht eines Schaltrohres und Fig. 4d ein Schaltschema zu der Einrichtung von Fig. 4a bis 4c.
Ein Beispiel eines Badewasser-Umwälzsystems ist in Fig. 1 allgemein veranschaulicht. Es hat wenigstens ein Becken 10, das rundum mit einer Überlaufrinne 12 versehen ist. Von ihr führen Rinnenleitungen 14 zu einem Schwallwasserbehälter 20, der eine Nachspeisung 22 haben kann und eine Saugleitung 24 zu einer Umwälzpumpe 30 hin aufweist. Vom Boden des Beckens 10 geht wenigstens eine Absaugleitung 16 zu einer zweiten Umwälzpumpe 30'. Saugseitig hat jede Pumpe 30, 30' ein Vorfilter 32 bzw. 32'.
Druckseitig münden die beiden Pumpenausgänge in einer Druckleitung 34, die zu einer Einspeisung 36 im Oberteil einer Filteranordnung 38 führt, in deren Unterteil ein umschaltbares Filterkreuz 40 vorhanden ist. Zu diesem geht eine Rückspülleitung 28, die von einer im Wasserspeicher 20 befindlichen Tauchpumpe 26 kommt. An der Unterseite des Filterbehälters 38 ist ferner eine Entwässerungspumpe 42 mit einer Abflußleitung 44 angeschlossen.
Gefiltertes Wasser wird durch eine Speiseleitung 41 einer Heizung 46 zugeführt, die als Heizregister ausgebildet sind kann, bevorzugt aber einen von einer Heizungspumpe 48 beschickten Wärmetauscher aufweist. Das erwärmte Wasser wird in einer Desinfektionseinrichtung 50 nachbehandelt, wozu ein Abzweig 51 mit Rückschlagventil 52 zu einer Drucksteigerungspumpe 54 führt. Dam schließt ein Chlorgas-Injektor 56 an, von dem eine Ausgangsleitung 58 zur Hauptzirkulation zurückführt. Es folgt eine Pn-Wert-Kontrolle 60 zur Einstellung optimaler Wasserbeschaffenheit. Von dort führt eine Beckenzulaufleitung 62 zu Bodenzuläufen 18, die das aufbereitete Wasser in das Becken 10 einströmen lassen. Bedarfsweise kann über eine Saugleitung 64 durch eine sog. Attraktionspumpe Wasser aus dem Becken 10 abgezogen werden, das an geeigneter Stelle über einen Attraktionszulauf 68 beispielsweise in Form von Sprudeln, Druckstrahlen, Wirbeldüsen usw. wieder zuströmt.
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Die Umwälzpumpen 30, 30' sind mit Elektroantrieben in Form von Motoren 70, 70' ausgerüstet, wie aus Fig. 2 und Fig. 3 deutlicher hervorgeht. Jeder Motor 70, 70' hat ein Motorgehäuse 72, in dem sich umfangsnahe eine Kühlwendel 110 befindet. Der Motor 70 (bzw. 70') sitzt mit einem Flansch 74 auf oder an einem Pumpengehäuse 76, dessen Pumpenrückwand 78 mit einem Druckstutzen 80 schraubverbunden ist. Motor 70 und Pumpe 30 haben eine gemeinsame Welle 75, die am unteren Ende ein Pumpen-Laufrad 100 trägt.
Darunter befindet sich ein Saugstutzen-Anschluß 82, der mit einem Filtergehäuse 84 verschraubt ist und in eine Saugkammer 102 übergeht, die an den Außenraum eines Filterkorbs 88 anschließt. Zu diesem und in ihn hinein führt ein Vorfilter-Anschluß 86. Diesem gegenüber schließt ein Deckel 90 das Filtergehäuse 84 ab, das einen Manometer-Anschluß 94 sowie einen Ablaß-Anschluß 96 nahe dem nach unten gewölbten Filtergehäuse-Boden 98 aufweist. Schraub-Sterngriffe 92 ermöglichen das Abnehmen des Deckels 90 zum Öffnen, namentlich wenn ein Filterkorb 88 zur Reinigung entnommen oder ausgetauscht werden soll, und die dichte Deckel-Befestigung zum Verschließen des Filtergehäuses 84.
Die Kühlwendel 110 ist von einem oberen Druckauslaß 104 des Pumpengehäuses 76 aus über eine Zulaufleitung 106 mit einem unteren Kühlwendel-Anschluß 108 verbunden. Am oberen Ende der Kühlwendel 110 befindet sich ein Rücklauf-Anschluß 112, der mit einer Entlüftung 118 versehen ist (Fig. 3) und von dem eine Rücklaufleitung 114 über einen Einspeise-Anschluß 116 zum Saugstutzen 82 zurückführt.
Die Wasserkühlung des Motors 70 erfolgt - verglichen mit der herkömmlichen Lüfterkühlung - angenehm leise. Sie ist außerdem sehr effektiv und bewirkt unmittelbar eine zusätzliche Erwärmung des Pumpen- bzw. Filterkreislaufs. Druckseitig aus dem Pumpengehäuse 76 abgehendes Wasser wird von der Motorwärme aufgeheizt, wobei zwischen dem Kühlwendel-Einlaß 108 und dem Auslaß 112 bei einem Durchsatz von z.B. 25 l/min eine Temperatur-Differenz von 2 K und mehr auftreten kann. Dies trägt im Betrieb wesentlich zu Energie-Einsparungen bei.
Die Welle 75 ist von einer Gleitringdichtung 120 umschlossen (Fig. 2), die durch einen Trockenlaufschutz 122 gegen thermische Beschädigung geschützt ist. Eine Einheit zum rückseitigen Anbau an die Pumpe 30 ist aus Fig. 4a und 4b ersichtlich. Man
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erkennt, daß die kastenförmige Trockenlauf-Anbaueinheit 122 im oberen Bereich einen Stromversorgungs-Anschluß 123 z.B. für einen 3poligen Stecker hat.
Elektrische Leitungen führen einerseits zu einer elektronischen Niveau-Überwachungs-Einrichtung einer parallelen Wassersäule in einem Schaltrohr 124, an dem kapazitive Sensoren 126 höhenversetzt angebracht sind (Fig. 4c), und andererseits zu einem Magnetventil 130, in dem sich eine (nicht gezeichnete) Trennmembran mit oben anschließender Entlüftungs-Einrichtung 128 befindet. Sowohl bei Inbetriebnahme als auch während des Betriebes ist die Gleitringdichtung 120 dadurch gegen Trockenlauf gesichert. Die Entlüftung erfolgt durch das Magnetventil 130.
Bei Wassermangel wird die Pumpe 30 bzw. ihr Antrieb 70 automatisch abgeschaltet, wie aus der Schaltung von Fig. 4d ohne weiteres hervorgeht. An deren Anschlüsse 1, 2 kann eine Steuerspannung von z.B. 24 V= abgenommen werden. Die Motor-Leitung liegt an den Anschlüssen 3, 4. Die Umwälzpumpe 30 bzw. ihr Antrieb 70 wird über die Anschlüsse 5, 6 (A1, A2) und 7 entweder mit Spannung versorgt oder abgeschaltet, je nach dem von den Sensoren 125, 126 in Form von Meßwerten X1, x2 erfaßten Pegelstand im Schaltrohr 124. Die elektronische Separation gewährleistet potentialfreien Ausgang für die Überwachung und mithin elektrische Sicherheit.
Die Erfindung ist nicht auf eine der vorbeschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielfältiger Weise abwandelbar. Beispielsweise kann an wenigstens einem Becken 10 über eine Saugleitung 64 eine Attraktionspumpe 66 angeschlossen sein, die an gewünschter Stelle einen Zulauf 68 zum Becken speist, der mit Sprudeln, Verwirbelungen, Wasserstrahlen usw. Spaßeffekte für die Badenden bringt. Wichtig ist, daß das Motor-Kühlwasser zur Beheizung des Badewassers genutzt wird, indem aus dem Pumpenkreislauf eine Zirkulationsleitung 106 abgezweigt wird, deren Rücklauf 114 erwärmtes Wasser in den Filterkreislauf zurückführt. Kurze Wege sind dabei bevorzugt. Alternativ kann man wenigstens einen Wärmetauscher z.B. im Oberteil des Wasserspeichers 20 oder der Filteranordnung 38 vorsehen, um die vom Kühlwasser aufgenommene Motorabwärme an das Badewasser zu übertragen.
Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile, einschließlich konstruktiver Einzelheiten und räumlicher Anordnungen, können sowohl für sich als auch in den verschiedensten Kombinationen erfindungswesentlich sein.
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Bezugszeichenliste
10 Becken 72 Motorgehäuse
12 Überlaufrinne 74 Flansch
14 Rinnenleitung(en) 75 Welle
16 Bodenabsaugleitung 76 Pumpengehäuse
18 Bodenzulaufleitung 78 Pumpenrückwand
20 Schwallwasserbehälter 80 Druckstutzen
22 Nachspeiseleitung 82 Saugstutzen-Anschluß
24 Saugleitung 84 Filtergehäuse
26 Rückspül-Tauchpumpe 86 Vorfilter-Anschluß
28 Rückspülleitung 88 Filterkorb
30, 30' Filterpumpen 90 Deckel
32, 32' Vorfilter 92 Sterngriffe
34 Druckleitung 94 Manometer-Anschluß
36 Einspeisung 96 Ablaß-Anschluß
38 Filter-Anordnung 98 Filtergehäuse-Boden
40 Filterkreuz 100 Laufrad
41 Speiseleitung 102 Saugkammer
42 Entwässerungspumpe 104 Druckauslaß
44 Abflußleitung 106 Zulaufleitung
46 Heizung (Heizregister) 108 Kühlwendel-Anschluß
48 Heizungspumpe 110 Kühlwendel
50 Desinfektionseinrichtung 112 Rücklauf-Anschluß
51 Abzweigleitung 114 Rücklaufleitung
52 Rückschlagventil 116 Einspeise-Anschluß
54 Drucksteigerungspumpe 118 Entlüftung
56 Chlorgas-Injektor 120 Gleitringdichtung
58 Ausgangsleitung 122 Trockenlaufschutz
60 PH-Wert-Kontrolle 123 elektrischer Anschluß
62 Becken-Zulauf leitung 124 Schaltrohr
64 Saugleitung 125 oberer Sensor
66 Attraktionspumpe 126 unterer Sensor
68 Attraktionszulauf 128 Entlüftungseinrichtung
70, 70' Elektromotor
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130
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Magnetventil
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Claims (8)

1. Badewasser-Umwälzsystem für Frei- und Hallenbäder, deren Becken (10) eine rundum angeordnete Überlaufrinne (12) aufweisen, von der abgebadetes Wasser durch wenigstens eine Ablaufleitung (14) zu einem Wasserspeicher (20) fließt, welcher das Beckenaustrags-Volumen aufnimmt und welchem Umwälzpumpen (30, 30') zugeordnet sind, die das Wasser ansaugen und es zu einer Aufbereitungsanlage mit Filtern (38) und Desinfektionseinrichtungen (50) fördern, dadurch gekennzeichnet, daß jede Umwälzpumpe (30, 30') mit einem Vorfilter (32, 32') versehen ist und als Antrieb einen Elektromotor (70, 70') mit Kühlwasserkanälen (110) aufweist, die mit dem Pumpenkreislauf strömungsverbunden sind.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlwasserkanäle in Form einer Rohrschlange oder -wendel (110) ausgebildet sind.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Pumpen-Druckseite (104) kommender Kühlwasser-Zufuhranschluß (108) mit dem unteren Ende der Kühlwasserkanäle (110) verbunden ist, von deren oberem Ende eine Verbindungsleitung zur Pumpen-Saugseite (82) führt.
4. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine bifilare Wendelung der Kühlwasserkanäle (110) vorgesehen ist, deren Ein- und Austritts- Anschlüsse (108, 112) dicht beeinander liegen.
5. Umwälzpumpe (30) für die Badewasser-Aufbereitung, mit einem angeflanschten Vorfilter (32) für einen Filterkreislauf, mit einem angebauten Antriebs-Elektromotor (70) und mit einer für Motor und Pumpe gemeinsamen Welle (75), insbesondere zur Verwendung in einem System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (70) innerhalb des Motorgehäuses (72) umfangsnah angeordnete Kühlwasserkanäle (110) aufweist, die mit dem Filterkreislauf strömungsverbunden sind.
6. Umwälzpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Pumpenrückwand (78) kommender Kühlwasser-Zufuhranschluß (108) mit dem unteren Ende der Kühlwendel (110) verbunden ist, von deren oberem Ende eine Verbindungsleitung (114) zur Pumpen-Saugseite (82) führt.
7. Umwälzpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (75) von einer Gleitringdichtung (120) umschlossen ist, die einen Trockenlaufschutz (122) aufweist, speziell mit elektronischer Pegel-Überwachung einer parallelen Wassersäule in einem Schaltrohr (124), z. B. mittels kapazitiver Sensoren (125, 126).
8. Umwälzpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Gleitringdichtung (120) eine Entlüftungseinrichtung (128) vorhanden ist, die ein Magnetventil (130) mit einer Trennmembran aufweist.
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