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DE20105702U1 - Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen - Google Patents

Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen

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DE20105702U1
DE20105702U1 DE20105702U DE20105702U DE20105702U1 DE 20105702 U1 DE20105702 U1 DE 20105702U1 DE 20105702 U DE20105702 U DE 20105702U DE 20105702 U DE20105702 U DE 20105702U DE 20105702 U1 DE20105702 U1 DE 20105702U1
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DE
Germany
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rod
console device
corner area
cantilever
plate
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DE20105702U
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English (en)
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Wilhelm Layher Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Wilhelm Layher Vermoegensverwaltungs GmbH
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Publication of DE20105702U1 publication Critical patent/DE20105702U1/de
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)

Description

Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen
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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen und eine Konsoleinrichtung als solche.
Bei Gerüsten kommt es häufig vor, dass die Gerüstbelagfläche vergrößert werden muss beziehungsweise der Abstand der Gerüsttragstruktur zur einzurüstenden Fassade, der aufgrund der Geometrie des einzurüstenden Gegenstands und der Geometrie der Tragstruktur des Gerüstsystems gegeben ist, durch Einsatz von Konsoleinrichtungen mit anschließend darauf zu lagernden Gerüstbelägen verkürzt werden muss.
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STAND DER TECHNIK
Es sind Konsoleinrichtungen der Anmelderin bekannt, die fest an dem Traggerüst beziehungsweise an dem Vertikalstiel des Traggerüsts angeschlossen werden. Diese sind einfach zu montieren beziehungsweise zu demontieren und weisen eine hohe Tragfähigkeit auf·
Der Inneneckbereich eines einzurüstenden Baukörpers ist insbesondere dann problematisch wenn zwei Gerüstanordnungen mit Konsoleinrichtungen aufeinander stossen. Eine Lösung zur Einrüstung dieses Eckbereichs ist in der EP 1 070 807 Al offenbart. Dort werden zwei Konsoleinrichtungen an den Eckstiel im rechten Winkel angeschlossen, wobei eine Konsole als an sich bekannte Standkonsole mit Rohrkupplungsanschluss ausgebildet ist und die andere Konsole als Schwenkkonsole ausgebildet ist.
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DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
Der vorliegenden Erfindung liegt ausgehend von dem genannten Stand der Technik das technische Problem beziehungsweise die Aufgabe zugrunde, eine Lösung für einen Eckbereich einer Gerüstanordnung anzugeben, die eine einfache Montage beziehungsweise Demontage gewährleistet, eine hohe Tragfähigkeit besitzt und darüber hinaus eine stufenlose Höhenverstellung in einfacher Art und Weise ermöglicht.
Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe beziehungsweise das technische Problem zugrunde, eine Konsoleinrichtung anzugeben, die einfach hergestellt werden kann, in einfacher Art und Weise montiert beziehungsweise demontiert werden kann, hohe Traglasten gewährleistet und in Verbindung mit einer weiteren Konsoleinrichtung stufenlos höhenverstellbar ist.
Der erfindungsgemäße Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen ist durch die Kombination der Merkmale des unabhängigen Anspruchs 1 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Der erfindungsgemäße Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen ist durch die Kombination folgender beider an einem einzigen Vertikalstiel/Eckstiel einer Gerüstanordnung angeschlossenen Konsoleinrichtungen: - einer ersten an sich bekannten Konsoleinrichtung mit einem Kragstab, einem Vertikalstab und einem Diagonalstab, wobei die Stäbe eine dreieckförmige Struktur bilden, im oberen Bereich des Vertikalstabs eine Rohrkupplung zum Anschluss an den Vertikalstiel vorhanden ist und sich der Diagonalstab mit seinem unteren Ende an den Vertikalstiel abstützt und
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- einer im Wesentlichen rechtwinklig zu ersten Konsoleinrichtung angeordneten zweiten Konsoleinrichtung mit einem Kragstab, einem Vertikalstab und/oder einem Diagonalstab, wobei die Stäbe eine dreieckförmige Struktur bilden, sich der Diagonalstab mit einem unteren Ende an dem Vertikalstiel abstützt und im oberen Bereich des Vertikalstabs und am Ende des Kragstabs eine Anschlusseinheit vorhanden ist zum Anschluss der zweiten Konsoleinrichtung an die Rohrkupplung der ersten Konsoleinrichtung, derart, dass sich bei angeschlossenen Konsoleinrichtungen die Kragstäbe höhenmäßig auf demselben Niveau befinden.
Somit wird ein Eckbereich geschaffen, bei dem sich beide Konsoleinrichtungen auf gleichem Niveau befinden und in einfacher Art und Weise eine Platte eingehängt werden kann. Der Anschluss erfolgt an einem einzigen Stiel, das Stellen eines zweiten Stiels ist nicht erforderlich. Die zweite Konsoleinrichtung kann bei bereits montiertem durchgehenden Eckstiel oder nachträglich problemlos montiert werden.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Konsoleinrichtungen ist problemlos eine stufenlose Höhenverstellung im Eckbereich möglich. Dadurch, dass die zweite Konsoleinrichtung lediglich an der Rohrkupplung der ersten Konsoleinrichtung eingehängt ist, kann der gesamte Eckbereich durch teilweises Lösen der Rohrkupplung der ersten Konsoleinrichtung entlang des Eckstiels höhenmäßig stufenlos verschoben werden. Mit dieser Konstruktion ist somit eine stufenlose Höhenverstellung möglich, so dass die Konsollage für den arbeitenden Handwerker in optimaler Höhe verfahren werden kann, was besonders zum Beispiel bei Verklinkarbeiten vorteilhaft ist.
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Die erste Konsoleinrichtung stellt eine Serienkonsole dar, die wirtschaftlich hergestellt und einfach montiert werden kann. Die zweite Konsoleinrichtung weist die Anschlusseinheit auf und kann problemlos an der ersten Konsoleinrichtung beziehungsweise am Eckstiel montiert beziehungsweise demontiert werden und zwar durch einfaches Einhängen beziehungsweise Aushängen der Anschlusseinheit in/aus den/dem Bereich zwischen Eckstiel und erster Konsoleinrichtung oberhalb der Rohrkupplung.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Anschlusseinheit als Hakeneinheit ausgebildet ist, die die Rohrkupplung der ersten Konsoleinrichtung übergreift. Das Hakenelement weist bevorzugt hierbei eine L-förmige Außenkontur mit einem nach unten weisenden Endschenkel auf.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass in die, insbesondere als nach oben offene U-Profile ausgebildete, Kragstäbe der Konsoleinrichtungen eine begehbare, gegen Abheben gesicherte Platte eingehängt ist.
Um hohe Traglasten gewährleisten zu können zeichnet sich eine vorteilhafte Ausgestaltung dadurch aus, dass die Platte unterseitig zumindest einen Versteifungsträger aufweist, wobei der Versteifungsträger bevorzugt an den beiden freien auskragenden Plattenrändern an der Platte unterseitig angeordnet ist.
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Hinsichtlich einer wirtschaftlichen Herstellung und der Gewährleistung hoher Traglasten ist es besonders vorteilhaft, die Anschlusseinheit an den Kragstab beziehungsweise den Vertikalstab der zweiten Konsoleinrichtung anzuschweißen.
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Eine besonders bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Eckbereichs die eine hohe Begehsicherheit gleichzeitig eine einfache Montage beziehungsweise Demontage gewährleistet zeichnet sich dadurch aus, dass die Platte an den beiden Einhängerändern eine/einen nach unten weisende/n Umkantung oder Schenkel aufweist, an die/den Einhängekrallen angeschlossen sind, und an die ümkantung/den Schenkel eine Abhebe- und Kippsicherungseinheit angeschlossen ist, die bei eingehängter Platte den Kragstab untergreift.
Eine konstruktiv besonders einfache und damit wirtschaftliche herstellbare Ausführungsvariante ist dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebe- und Kippsicherungseinheit als nach außen weisende/r parallel zur Plattenfläche angeordnete/r Umkantung/Schenkel ausgebildet ist.
Eine erfindungsgemäße Konsoleinrichtung ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs 10 gegeben. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der von Anspruch 10 abhängigen Ansprüche.
Erfindungsgemäße Konsoleinrichtungen für den Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Vertikalstiel/Eckstiel ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch einen Kragstab, einen Vertikalstab und einen Diagonalstab, wobei die Stäbe eine dreieckförmige Struktur bilden, sich der Diagonalstab mit einem unteren Ende an dem Vertikalstiel abstützt, im oberen Bereich des Vertikalstabs und/oder am Ende des Kragstabs eine Anschlusseinheit vorhanden ist zum Anschluss der Konsoleinrichtung an die Rohrkupplung einer ersten Konsoleinrichtung, die als bekannte Serienkonsole ausgebildet ist, wobei die Anschlusseinheit so ausgebildet ist, dass sich die Kragstäbe der Konsoleinrichtungen höhenmäßig auf demselben Niveau befinden.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung zeichnet sich dadurch aus, dass die Anschlusseinheit als Hakeneinheit ausgebildet ist, die die Rohrkupplung der ersten Konsoleinrichtung übergreift, wobei das Hakenelement bevorzugt eine L-förmige Kontur mit einem nach unten weisenden Innenschenkel aufweist. Das Hakenelement kann als Stahl oder Aluminium bestehen und einen schmalen Rechteckquerschnitt besitzen.
Eine erfindungsgemäße Platte für den Eckbereich einer Gerüstanordnung der oben beschriebenen Art mit einer/einem an beiden Einhängerändern der Platte vorhandenen, nach unten weisenden Umkantung/Schenkel, an der/dem Einhängekrallen zum Einhängen in die Konsoleinrichtungen befestigt sind, ist dadurch gekennzeichnet, dass an die Umkantung/den Schenkel eine Abhebe- und Kippsicherungseinheit angeschlossen ist, die bei eingehängter Platte den Kragstab einer der Konsoleinrichtungen untergreift. Bevorzugt ist die Abhebe- und Kippsicherungseinheit als nach außen weisende/r parallel zur Plattenfläche angeordnete/r Umkantung/Schenkel ausgebildet.
Weitere Aus führungs formen und Vorteile der Erfindung ergeben sich durch die in den Ansprüchen ferner aufgeführten Merkmale sowie durch die nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele. Die Merkmale der Ansprüche können in beliebiger Weise miteinander kombiniert werden, insoweit sie sich nicht offensichtlich gegenseitig ausschließen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG 30
Die Erfindung sowie vorteilhafte Aus führungs formen und Weiterbildungen derselben werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Beispiele näher beschrieben und erläutert. Die der Beschreibung und der Zeichnung zu entneh-35
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menden Merkmale können einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination erfindungsgemäß angewandt werden. Es zeigen:
Fig. 1 schematische Draufsicht auf den Inneneckbereich eines eingerüsteten Baukörpers mit Gerüsten und mit Konsölflächen,
Fig. 2 schematische Perspektivdarstellung einer im Eckbereich einhängbaren Platte,
Fig. 3 schematische Draufsicht auf den Anschluss einer
ersten Konsoleinrichtung und einer zweiten Konsoleinrichtung im Inneneckbereich eines Gerüsts, 15
Fig. 4 schematische Seitenansicht der zweiten Konsoleinrichtung gemäß der Anschlusssituation in Fig. 3,
Fig. 5 schematische Perspektivdarstellung des Eckbereichs gemäß der grundsätzlichen Darstellung in Fig. 3, jedoch mit längeren Konsoleinrichtungen und abgehobener Platte und
Fig. 6 schematischer Schnitt durch den in den Kragstab der Konsoleinrichtung eingehängten Randbereich der Platte gemäß Fig. 2.
WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Draufsicht die Anschlusssituation im Eckbereich E eines Baukörpers 66, beispielsweise eines Tanks. Es stossen zwei Gerüstanordnungen G je senkrecht aufeinander. Zum Baukörper 66 hin auskragend sind jeweils an den Gerüstanordnungen G auskragend Konsolbereiche K vorhanden.
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Im Eckbereich E stossen am gemeinsamen Eckstiel 60 zwei Konsoleinrichtungen 10, 44 senkrecht aufeinander. Der Einsatz von zwei gleichen Serienkonsoleinrichtungen ist nicht möglich, da nicht genügend Platz für den Anschluss von zwei Serienkonsolen zur Verfügung steht, da die Serienkonsole an einer vorgegebenen Position eine Rohrkupplung zum Anschluss an den Eckstiel aufweist und in diesem belegten Anschlussbereich eine zweite Konsole nicht angeschlossen werden kann.
Gemäß Fig. 3 ist im Eckbereich E an den Eckstiel 60 zunächst eine an sich bekannte Konsoleinrichtung 44.1 als Serienbauteil angeschlossen. Die erste Konsoleinrichtung 44.1 besitzt einen oberseitig angeordneten, in Form eines nach oben offenen U-Profils ausgebildenen Kragstab 52, einen Vertikalstab 54 und einen Diagonalstab 56. Die Stäbe bilden zusammen insgesamt ein dreieckförmiges Tragelement. Knapp unterhalb des Kragstabs 52 ist an den Vertikalstab 54 eine Rohrkupplung 42 angeschweißt, die als Rohrhalbkupplung ausgebildet ist. Mittels dieses Anschlusses wird die bei Belastung infolge der Kragwirkung auftretende Zugkraft an den Eckstiel 60 abgegeben. Der Diagonalstab 56 stützt sich in seinem unteren Endbereich auf Druck gegen den Eckstiel ab.
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Rechtwinklig zu der ersten Konsoleinrichtung 44.1 ist in Fig. 3 eine zweite Konsoleinrichtung 10.1 vorhanden, die ebenfalls oberseitig einen als nach oben offenes U-Profil ausgebildenden Kragstab 20 aufweist und einen Diagonalstab 24 und einen Vertikalstab 22 besitzt. Prinzipiell gleicht der Aufbau dem der ersten Konsoleinrichtung 44.1.
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Im Anschlussbereich des Kragstabs 20 beziehungsweise im oberen Bereich des Vertikalstabs 22 ist eine Anschlusseinheit 18 angeschweißt, die als Hakenelement ausgebildet ist. Die Ausbildung der Anschlusseinheit 18 ist in Fig. 4 näher dargestellt. Die Anschlusseinheit 18 ist als L-förmiges Hakenelement ausgebildet, mit einem nach unten weisenden Innenschenkel. Die Anschlusseinheit 18 ist als schmaler Rechteckquerschnitt dabei so ausgebildet, dass sie zwischen dem Vertikalstab 54, der ersten Konsoleinrichtung 44.1 und dem Eckstiel 60 hindurchgeführt wird und die Rohrkupplung 42 der ersten Konsoleinrichtung 44.1 übergreift. Dadurch ist es möglich, die bei Belastung der ersten Konsoleinrichtung 10.1 auftretende Zugkraft über die Anschlusseinheit 18 auf die Rohrkupplung 42 zu übertragen und an den Vertikalstiel 60 weiterzuleiten.
Der Diagonalstab 24 stützt sich an seinem unteren Ende über einen U-förmigen Auslagerschuh 70 an dem Eckstiel 60 ab. Durch eine Ausnehmung 36 des Auflagerschuhs 70 kann durch Eindrehen einer Schraube eine Arretierung beziehungsweise Fixierung erreicht werden.
Die Belagfläche im Eckkonsolbereich E wird durch die in Fig. 2 in einer schematischen Perspektive dargestellten Platte 58 ermöglicht. Hierbei handelt es sich um eine quadratische Platte, die eine Seitenlänge aufweist, die geringfügig kleiner ist als die Länge der Kragstäbe 20, 52, und die auf den Konsoleinrichtungen 44.1 beziehungsweise 10.1 zugewandten Seitenränder entsprechende Einhängekrallen 13 zum Einhängen in die Kragstäbe 20 beziehungsweise 52 aufweist. Gleichzeitig ist an diesen Seitenrändern eine Umkantung 68 der Platte 58 nach unten vorhanden. Die Platte 58 weist in dem in Fig. 5 rechten Einhängerand etwa in ihrem mittleren Bereich eine Abhebe- und Kippsicherungseinheit 30
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auf, die als nach außen weisende, parallel zur Plattenfläche verlaufende Umkantung an den unteren Rand der Umkantung 68 angeformt ist. In Fig. 6 ist in einem Schnitt schematisch der eingehängte Seitenrand mit Abhebe- und Kippsicherungseinheit 30 dargestellt. Zum Einhängen der Platte 58 wird diese ca. in einem Winkel von 45° zum Kragstab 20 angesetzt. Nachdem die Einhängekrallen 13 in das Innere des U-profilförmigen Kragstabs 20 eingreifen, wird die Platte 58 in ihre horizontalen Endposition geschwenkt, wobei in diesem Zustand die Abhebe- und Kippsicherungseinheit 30 den Kragstab 20 untergreift.
Die Abhebe- und Kippsicherungseinheit 30 kann auch nur in dem in Fig. 2 linken Einhängerand der Platte 58 vorhanden sein.
Die Platte 58 kann beispielsweise aus Riffelblech bestehen. Unterseitig ist an die Platte 58 eine von dem Eckstiel 60 diagonal verlaufende bis zum freien auskragenden Eckbereich der Platte 58 reichender Versteifungsträger 62 angeschweißt. Alternativ kann ein weiterer Versteifungsträger 62.1 jeweils im freien Randbereich der Platte 58 angeschweißt sein.
Bei den in den Fig. 3 und 4 dargestellten Konsoleinrichtungen 10.1, 44.1 ist die Länge des Kragstabs 20 beziehungsweise 52 so gewählt, dass ein Belagelement 12 über Einhängekrallen 13 eingehängt werden kann. Im vorderen freien Eckbereich des Kragstabs 20 beziehungsweise 52 ist eine nach oben weisende Anschlusseinheit 28 vorhanden, die im Ausführungsbeispiel als Zapfen ausgebildet ist, an den weitere Gerüstelemente angeschlossen werden können.
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Der in Fig. 5 in einer Detailperspektive dargestellte Eckbereich zeigt eine erste Konsoleinrichtung 44.2 und eine zweite Konsoleinrichtung 10.2, die rechtwinklig zueinander an den Eckstiel 60 angeschlossen sind, wobei sich diese Konsoleinrichtungen 44.2, 10.2 von den Konsoleinrichtungen 44.1, 10.1 lediglich dadurch unterscheiden, dass der Kragstab 52 beziehungsweise 20 eine so große Länge besitzt, dass zwei Gerüstbeläge 12 eingehängt werden. Ansonsten ist der prinzipielle Aufbau gleich. Gleiche Bauteile tragen dasselbe Bezugszeichen und werden nicht nochmals erläutert. Weiterhin ist in Fig. 5 die Platte 58 in ausgehängtem Zustand dargestellt.
Durch teilweises Lösen der Rohrkupplung 42 ist der gesamte Eckbereich mit den beiden Konsoleinrichtungen 10.1, 10.2; 44.1, 44.2 mit der Platte 58 stufenlos höhenverstellbar.
Beide Konsoleinrichtungen 10.1, 10.2; 44.1, 44.2 befinden sich in angeschlossenem Zustand an dem einzigen Eckstiel 60 automatisch auf demselben Höhenniveau H. Die zweite Konsoleinrichtungen 10., 10.2 kann problemlos nachträglich montiert werden.

Claims (15)

1. Eckbereich (E) einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen gekennzeichnet durch
- die Kombination folgender beider an einem einzigen Vertikalstiel/Eckstiel (60) angeschlossenen Konsoleinrichtungen:
- einer ersten an sich bekannten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2) mit einem Kragstab (52), einem Vertikalstab (54) und einem Diagonalstab (56), wobei die Stäbe (52, 54, 56) eine dreieckförmige Struktur bilden, im oberen Bereich des Vertikalstabs (54) eine Rohrkupplung (42) zum Anschluss an den Vertikalstiel (60) vorhanden ist und sich der Diagonalstab (56) mit seinem unteren Ende an den Vertikalstiel (60) abstützt und
- einer im Wesentlichen rechtwinklig zu ersten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2) angeordneten zweiten Konsoleinrichtung (10.1, 10.2) mit einem Kragstab (20), einem Vertikalstab (22) und einem Diagonalstab (24), wobei die Stäbe (22, 24, 26) eine dreieckförmige Struktur bilden, sich der Diagonalstab (24) mit einem unteren Ende an dem Vertikalstiel (60) abstützt und im oberen Bereich des Vertikalstabes (22) und/oder am Ende des Kragstabs (20) eine Anschlusseinheit (18) vorhanden ist zum Anschluss der zweiten Konsoleinrichtung (10.1, 10.2) an die Rohrkupplung (42) der ersten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2), derart, dass sich bei angeschlossenen Konsoleinrichtungen (44.1, 44.2; 10.1, 10.2) die Kragstäbe (52; 20) höhenmäßig auf demselben Niveau (N) befinden.
2. Eckbereich nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Anschlusseinheit (18) als Hakeneinheit ausgebildet ist, die die Rohrkupplung (42) der ersten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2) übergreift.
3. Eckbereich nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass
- das Hakenelement eine L-förmige Umfangskontur mit einem nach unten weisenden Endschenkel aufweist.
4. Eckbereich nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- in die, insbesondere als nach oben offene U-Profile ausgebildete, Kragstäbe (52, 20) der Konsoleinrichtungen (10.1, 10.2; 44.1, 44.2) eine begehbare, gegen Kippen und Abheben gesicherte Platte (58) eingehängt ist.
5. Eckbereich nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Platte (58) unterseitig zumindest einen Versteifungsträger (62, 62.1) aufweist.
6. Eckbereich nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass
- jeweils ein Versteifungsträger (62.1) an den beiden auskragenden freien Plattenrändern der Platte (58) vorhanden ist.
7. Eckbereich nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Anschlusseinheit (18)/Hakeneinheit an den Kragstab (20) oder den Vertikalstab (22) der zweiten Konsoleinrichtung (10.1, 10.2) angeschweißt ist.
8. Eckbereich nach eine oder mehreren der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Platte (58) an den beiden Einhängerändern eine/einen nach unten weisende/n Umkantung (18) oder Schenkel aufweist, an die/den Einhängekrallen (13) angeschlossen sind, und an die Umkantung (18)/den Schenkel eine Abhebe- und Kippsicherungseinheit (30) angeschlossen ist, die bei eingehängter Platte (58) den Kragstab (52 oder 20) untergreift.
9. Eckbereich nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Abhebe- und Kippsicherungseinheit (30) als nach außen weisende/r parallel zur Plattenfläche angeordnete/r Umkantung/Schenkel ausgebildet ist.
10. Konsoleinrichtung (10.1, 10.2) für den Eckbereich (E) einer Gerüstanordnung mit einem Vertikalstiel/Eckstiel (60), gekennzeichnet durch
- einen Kragstab (20), einen Vertikalstab (22) und einen Diagonalstab (24), wobei die Stäbe (22, 24, 26) eine dreieckförmige Struktur bilden, sich der Diagonalstab (24) mit einem unteren Ende an dem Vertikalstiel (60) abstützt, im oberen Bereich des Vertikalstabes (22) und/oder am Ende des Kragstabes (20) eine Anschlusseinheit (18) vorhanden ist zum Anschluss der Konsoleinrichtung (10.1, 10.2) an die Rohrkupplung (42) einer ersten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2), die als bekannte Serienkonsole ausgebildet ist, wobei die Anschlusseinheit (18) so ausgebildet ist, dass sich die Kragstäbe (20) der Konsoleinrichtungen (10.1, 10.2; 44.1, 44.2) höhenmäßig auf demselben Niveau (N) befinden.
11. Konsoleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Anschlusseinheit (18) als Hakeneinheit ausgebildet ist, die die Rohrkupplung (42) der ersten Konsoleinrichtung (44.1, 44.2) übergreift.
12. Konsoleinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass
- das Hakenelement eine L-förmige Kontur mit einem nach unten weisenden Endschenkel aufweist.
13. Konsoleinrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Anschlusseinheit/die Hakeneinheit als Stahl- oder Aluminiumblech ausgebildet ist.
14. Platte (58) für den Eckbereich einer Gerüstanordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 mit einer/einem an beiden Einhängerändern vorhanden, nach unten weisenden Umkantung (68)/Schenkel, an der/dem Einhängekrallen (13) zum Einhängen in die Konsoleinrichtungen (10.1, 10.2; 44.1, 44.2) befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass
- an die Umkantung (18)/den Schenkel eine Abhebe- und Kippsicherungseinheit (30) angeschlossen ist, die bei eingehängter Platte (58) den Kragstab (52 oder 20) untergreift.
15. Platte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Abhebe- und Kippsicherungseinheit (30) als nach außen weisende/r parallel zur Plattefläche angeordnete/r Umkantung/Schenkel ausgebildet ist.
DE20105702U 2001-03-30 2001-03-30 Eckbereich einer Gerüstanordnung mit Konsoleinrichtungen Expired - Lifetime DE20105702U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1584772A3 (de) * 2004-04-07 2007-09-12 Austin Reynolds Site Safety Limited Stützkonstruktion

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1584772A3 (de) * 2004-04-07 2007-09-12 Austin Reynolds Site Safety Limited Stützkonstruktion

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