DE20105444U1 - Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern - Google Patents
Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder BretternInfo
- Publication number
- DE20105444U1 DE20105444U1 DE20105444U DE20105444U DE20105444U1 DE 20105444 U1 DE20105444 U1 DE 20105444U1 DE 20105444 U DE20105444 U DE 20105444U DE 20105444 U DE20105444 U DE 20105444U DE 20105444 U1 DE20105444 U1 DE 20105444U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stack
- lifting
- plank
- separated
- lifting element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 8
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 5
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 3
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 3
- 238000005265 energy consumption Methods 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/24—Separating articles from piles by pushers engaging the edges of the articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G59/00—De-stacking of articles
- B65G59/02—De-stacking from the top of the stack
- B65G59/023—De-stacking from the top of the stack by means insertable between the stacked articles or layers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H3/00—Separating articles from piles
- B65H3/32—Separating articles from piles by elements, e.g. fingers, plates, rollers, inserted or traversed between articles to be separated and remainder of the pile
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Konventionelle Vorrichtungen zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Dielen oder Brettern zum Zweck der individuellen Weiterverarbeitung oder des individuellen Weitertransports sind für eine Längsentstapelung konzipiert. Dabei befindet sich der Stapel auf einem Auflagetisch, beispielsweise einer Hebebühne und wird zunächst auf Entstapelniveau angehoben. Ein Abschieber, der sich im Bereich einer Stirnseite des Stapels befindet, schiebt die oberste Lage des Stapels in Längsrichtung der Dielen beispielsweise auf einen Längsförderer. Es ist offensichtlich, dass sich beim Einsatz dieser Vorrichtung der Längsförderer vor bzw. hinter dem Stapel in Längsrichtung zu den Dielen befinden muss. Der Platzbedarf der Entstapelungsvomchtung und des Längsförderers entspricht in der Länge in
Forstenrieder Allee 59 Massenbergstr. 19-21 Max-Beckmann-Str.23 &agr; Paseo Explanada De Espana No.l,4-Izda
D-81476 München D-44787 Boc!ju,iji D-04109 Lfjpzig ES - 03,002. Aliqpnte
Tel.+49 089-745541-0 Tel.+49 0234 *91J2fO · ·· Jel.i*19 03*11 ^2J ^818 J. ;. ; .Te!.+*? 0$9-<7«J5S41-0
Fax +49 089 - 7593869 Fax +49 0234 j 64f6£00 . · j f&agr;&khgr; ·$49 0341 j 2113g 18 · ·; · · ·; · · ·; fax +f? Of9 - £593869
' Deutsche Bank, Bochum (6LZ 430 700 24) Kontonummer: &oacgr; 145 510
t t
Summe mindestens zweimal der Länge der zu bearbeitenden bzw. weiterzubefördernden Dielen.
Ein Anschlag liegt auf der Seite des Längsförderers unter der obersten Lage am Stapel an.
Er verhindert, dass eine andere als die oberste Diele durch die Reibungskraft, die auf sie durch die oberste Diele ausgeübt wird, während diese vom Stapel weggeschoben wird, in Richtung des Längsförderers mitbewegt wird.
Eine weitere Möglichkeit zur Vereinzelung von Dielen besteht im Einsatz einer Anlage zur Vakuumentstapelung. Diese Vorrichtung besitzt Ansaugelemente, welche sich von oben dem Stapel nähern, bis die Ansaugelemente mit der obersten Diele in Kontakt kommen. Dann wird die oberste Diele angesaugt und kann auf diese Weise vereinzelt vom Stapel abtransportiert werden. Ein Nachteil derartiger Anlagen liegt in ihrem teuren Unterhalt und hohen Warrungsaufwand. So kann es etwa schon bei der Verschmutzung einzelner Saugelemente zum Ausfall oder uneffektiven Betrieb der Anlage kommen. Ein weiterer Nachteil besteht im hohen Energieverbrauch der vergleichsweise stark auszulegenden Saugmotoren.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfach aufgebaute Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, wie zum Beispiel Dielen, Brettern, oder ähnlichem bereitzustellen, die wenig Platzaufwand erfordert und günstig im Wartungsaufwand ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung gemäß Hauptanspruch 1, wobei die Unteranspriiche spezielle Ausfuhrungsformen der Vorrichtung wiedergeben.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung dient zur Vereinzelung oder zur Entstapelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern, aber auch von Lamellen, Vollholzplatten, gelatteten und ungelatteten Paketen, usw. Die Vorrichtung weist auf: ein Versetzelement zum Versetzen eines zu vereinzelnden Gegenstands gegenüber dem Stapel in einer Hauptrichtung des Stapels in Richtung auf ein Anhebeelement, welches den versetzten Abschnitt angreift und diesen vom Stapel unter Ausbildung eines Zwischenraums zwischen dem zu vereinzelnden Gegenstand und dem Stapel anhebt; und
mindestens ein in den Zwischenraum verfahrbares Abziehelement zum Abziehen der zu vereinzelnden Diele vom Stapel.
Das Versetzelement versetzt oder verschiebt den zu vereinzelnden - das ist in der Regel der oberste - Gegenstand, z. B. eine Diele, in einer Hauptrichtung, insbesondere in Längsrichtung relativ zum Stapel in Richtung auf das Anhebeelement. Diese ist beispielsweise im Bereich einer Stirnseite des Stapels angeordnet. Das Anhebeelement greift den versetzten Abschnitt der zu vereinzelnden Diele an und hebt ihn (relativ zum Stapel) an. Dies kann entweder durch Absenken des Stapels oder durch Anheben des Anhebeelements gegenüber dem Stapel erfolgen. Dadurch wird ein Zwischenraum zwischen dem zu vereinzelnden Gegenstand und dem Stapel ausgebildet. Das mindestens eine, vorzugsweise mehrere Abziehelemente stehen zur Verfügung. Sie sind verfahrbar und können in den/die vom Anhebeelement gebildeten Zwischenraum/Zwischenräume eingefahren werden. Sie bewerkstelligen dann das Abziehen der zu vereinzelnden Diele vom Stapel.
Das Anhebeelement kann auch einen Auflagebalken umfassen, der wie das Anhebeelement als Auflage für den versetzten Abschnitt der Diele dienen kann.
Die Richtung, in die die Diele abgezogen wird und auch der Ort, zu dem sie gebracht werden kann, ist durch den Standort und den Einbau der Vorrichtung nicht vorgegeben. Jeder Ort, der von dem Abziehelement bzw. den Abziehelementen erreicht werden kann, ist als Ziel denkbar. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Abschiebeentstapelung benötigt die Vorrichtung also weniger Einbauraum und ermöglicht außerdem einen räumlich flexibleren Einbau. Eine Weiterverarbeitungs-, Einzelverarbeitungs- oder Beförderungsanlage muss nicht mehr, wie bei der herkömmlichen Abschiebeentstapelung, in Längsrichtung vor oder hinter dem Stapel angeordnet werden, da die Abziehelemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung die vereinzelten Gegenstände insbesondere auch in Querrichtung zum Stapel von diesem abziehen können. Die Platzersparnis kann dadurch enorm sein. Gegenüber Vorrichtungen zur Vakuumentstapelung fallen bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung geringere Unterhaltskosten an. Dies liegt zum einen daran, dass eine derartige Vorrichtung störungsunanfälliger als eine Vakuumentstapelungsanlage ist, geringere Wartungskosten verursacht und einen geringeren Energieverbrauch, etwa 2 kW statt 5 kW, als eine Vakuumentstapelungsanlage besitzt.
Vorzugsweise weist die Vorrichtung einen Hubtisch auf. Der Stapel ist für die Hubbewegung, d.h. die Bewegung, in der Regel vertikal, relativ zum Anhebe- und/oder auch Versetzelement, auf dem Hubtisch angeordnet. Durch Anheben oder Absenken des Hubtisches kann der Stapel bei Beginn der Entstapelung auf das Entstapelniveau gebracht werden. Die Ausbildung eines Zwischenraums zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Stapel kann beispielsweise durch Absenken des Stapels bewerkstelligt werden, sobald der versetzte Abschnitt der zu vereinzelnden Diele auf dem Anhebeelement oder einem Auflagebalken aufliegt.
Insbesondere kann der Hubtisch ein Scherentisch sein. Dieser besitzt im wesentlichen eine Hubfläche oder Auflagefläche und eine Grundfläche, die über scherenartig angeordnete Verbindungselemente miteinander verbunden sind. Der Stapel kann aber beispielsweise auch auf einem anderes gearteten in der Höhe verfahrbaren Tisch, einer verfahrbaren Auflagefläche, einer Hebebühne o.a., die Teil der Vorrichtung sein können, liegen.
Insbesondere kann das Anhebeelement zum Anheben der Diele vom Stapel in Längsrichtung des Stapels verschiebbar sein. Es wird in der Regel horizontal zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Stapel bewegt. Durch die Bewegung zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Stapel in Längsrichtung kann das Anhebeelement, zumindest lokal, einen Zwischenraum ausbilden. In diesen Zwischenraum kann das mindestens eine Abziehelement in vorzugsweise horizontaler Richtung quer zum Stapel eingefahren und die vereinzelte Diele dann abtransportiert werden.
In einer speziellen Ausfuhrungsform der vorliegenden Erfindung umfasst das Anhebeelement eine Walze oder Rolle.
Insbesondere kann das Anhebeelement oder ein Teil des Anhebeelements, beispielsweise die vorher erwähnte Walze oder Rolle, an einem in Längsrichtung des Stapels verfahrbaren Galgen oder ähnlichem angebracht sein. Der Galgen wiederum kann mit einem Schlitten verbunden sein, der in einer Führung verfahrbar ist. In der vorliegenen Erfindung ist es insbesondere vorteilhaft, wenn das Anhebeelement horizontal in Längsrichtung der Dielen bewegt werden kann. Auf diese Weise wird, zumindest lokal, ein Zwischenraum zwischen
26 &Oacgr;--
Stapel und der zu vereinzelnden Diele ausgebildet, in den die Abziehelemente, sei es nacheinander oder auch zugleich, einfahren können. Mit der vorliegenden Erfindung ist es insbesondere möglich, auch verklebte Einzelteile zu entstapeln, da diese durch das Abhebelement vor dem Abtransport vom Stapel getrennt werden.
Das Abziehelement ist bevorzugterweise durch mindestens ein quer zur Hauptrichtung in den Zwischenraum zwischen angehobener Diele und Stapel einfahrbares Schwert gebildet. Das bzw. die Abziehelemente können jedoch auch jede andere Form besitzen, mit der das Einfahren in den Zwischenraum und der Abziehen der vereinzelten Diele vorteilhaft durchgeführt werden kann. Vorzugsweise können die Abziehelemente die zu vereinzelnde Diele zum Abtransportieren vom Stapel im wesentlichen in horizontaler Richtung quer zum Stapel bewegen. Die Abziehelemente oder Schwerter können beispielsweisedie Diele zunächst auch vom Stapel anheben und dann in horizontaler Richtung quer zum Stapel von diesem abziehen.
Die Vorrichtung kann insbesondere derart steuerbar sein, dass das Anhebeelement in Längsrichtung zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Stapel entlangfährt und das Abziehelement bzw. die Abziehelemente in den vom Anhebeelement während des Entlangfahrens gebildeten Zwischenraum einfährt bzw. einfahren. Das bzw. die Abziehelemente sind bewegbar so angeordnet, dass sie im wesentlichen horizontal quer zum Stapel in den vom Anhebeelement gebildeten Zwischenraum gefahren werden können. Das Einfahren der Abziehelemente findet insbesondere in der Nähe des Abziehlements statt, da dieses unter Umständen nur lokal, d. h. in seiner Umgebung einen ausreichend großen Zwischenraum zwischen dem zu vereinzelnden Gegenstand und dem Stapel erzeugt. Je mehr sich das Material des Gegenstands, z. B. der Diele unter seinem Eigengewicht biegen kann, desto ausgeprägter ist dieser Effekt. Es liegt nahe, dass die Abziehelemente oder Schwerter einzeln in gewissen zeitlichen Abständen entlang des Weges des Anhebeelements in den Zwischenraum eingefahren werden.
Die Abziehelemente ziehen die vereinzelten Dielen vorzugsweise auf einen neben dem Stapel angeordneten Förderer für den Abtransport der vereinzelten Diele ab. Die Dielen, Bretter, Pakete usw. werden deshalb vereinzelt, da sie entweder einzeln weiterbefördert werden
I «
sollen, &zgr;. B. auf einem Förderband, oder da sie in der Folge einzeln verarbeitet oder weiterverarbeitet werden sollen, z. B. an einer Hobelmaschine. Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es nun möglich, dass sich Bearbeitungs- oder Beförderungseinrichtungen direkt neben dem Stapel befinden können. Die Vorrichtung kann einzelne Dielen zu diesen Einrichtungen direkt bewegen. Es ist nicht nötig, beispielsweise den Weg über einen Längsförderer zu gehen, der vor oder hinter der Vorrichtung angeordnet ist. Die Platzeinsparung kann somit den Ausmaßen des Längsförderers entsprechen.
Insbesondere kann das Versetzelement an einem Ende des Stapels und das Anhebeelement am gegenüberliegenden Ende des Stapels angeordnet sein, und das Anhebeelement durch mindestens eine Walze oder Rolle gebildet werden, welche neben einem Auflagebalken angeordnet und nach Absenken des Stapels durch den Hubtisch in Stapellängsrichtung bis auf das Versetzelement verfahrbar ist. Der Auflagebalken dient dazu, den versetzten Abschnitt der Diele relativ zum Stapel anzuheben, während der Hubtisch und damit die andere Seite der Diele abgesenkt wird, wodurch ein im wesentlichen keilförmiger Zwischenraum zwischen Diele und Stapel ausgebildet wird. In diesen Zwischenraum kann die Walze hineingefahren werden. Sie bewegt sich dann in Stapellängsrichtung bis zum Versetzelement, wobei sie lokal einen Zwischenraum ausbildet, der ausreichend groß ist, um die Schwerter, in der Regel nacheinander, zwischen Diele und Stapel zu fahren.
Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Skizze eines speziellen Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Figur 1 zeigt die wesentlichen Merkmale der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie die einzelnen Schritte bei der Vereinzelung einer in einem Stapel vorliegenden Diele mit Hilfe der Vorrichtung.
Ein Stapel von etwa 6 m langen und ca. 24 cm breiten Dielen befindet sich auf einer Hubtisch 1. Dieser ist in der gezeigten Ausführungsform als Scherentisch ausgebildet und besitzt im wesentlichen eine Grundfläche Ib und eine Auflagefläche la, deren Abstand voneinander über ein Scherengelenk verstellt werden kann.
Zunächst wird der Stapel durch Heben oder Senken des Hubtisches auf Entstapelniveau gebracht, d. h. in eine Höhe, in der die oberste Diele vom Versetzelement 2 erfasst werden kann. Das Versetzelement 2 ist an einer der schmaleren Stirnseiten des Stapels, angeordnet. Dieses Versetzelement 2 erfasst nun, wie in Bild 1 gezeigt, die oberste Diele und versetzt diese, wie in Bild 2 gezeigt, gegenüber dem Stapel geringfügig im Vergleich zur Länge der Diele (etwa um 400 mm) in Längsrichtung. Im Bereich der anderen Stirnseite des Stapels sind der Auflagebalken 3 und das Anhebeelement 4 angeordnet, über die der versetzte Abschnitt der Diele geschoben wird.
Auf der Seite des Längsförderers kann (in den Fig. Nicht gezeigt) unter der obersten Lage am Stapel ein Anschlag anliegen. Er verhindert, dass eine andere als die oberste Diele durch die Reibungskraft, die auf sie durch die oberste Diele ausgeübt wird, während diese vom Stapel weggeschoben wird, in Richtung des Auflagebalkens 3 bzw. des Anhebeelements 4 mitbewegt wird.
Durch Senken der Auflagefläche des Hubtisches 1 wird der Stapel nach unten bewegt, während das eine Ende der obersten Diele auf dem Auflageblock 3 aufliegt. Die andere Seite der obersten Diele wird mit dem Stapel abgesenkt. Die Diele befindet sich damit nicht mehr in horizontaler Position, sondern steht vielmehr schräg gegenüber den übrigen Dielen des Stapels. Es entsteht ein Zwischenraum zwischen der obersten Diele und dem Stapel (siehe Bild 3), der im wesentlichen keilförmig ausgebildet ist. In den Zwischenraum wird die Walze 4 hineingefahren.
Bild 4 zeigt die Walze 4, die nun über die Länge der obersten Diele zwischen Stapel und oberster Diele entlanggefahren wird. Dadurch wird ein Zwischenraum zwischen oberster Diele und Stapel gebildet, der lokal, d. h. in der Nachbarschaft der Walze 4, groß genug ist, dass die Schwerter 5 quer zur Längsachse der Dielen in den Zwischenraum gefahren werden können. Die Walze 4 durchläuft eine Strecke im wesentlichen in horizontaler Richtung bis zum Erreichen des Versetzelements 2.
Die Vorrichtung ist derart steuerbar, dass die Walze 4 in Längsrichtung zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Reststapel entlangfährt und die Schwerter in den von der Walze 4 während des Entlangfahrens gebildeten Zwischenraum einfahren. Wie aus Bild 5 er-
sichtlich wird, werden die einzelnen Schwerter 5a-c (in Bild 6 auch 5d) sukzessive an den Stellen eingefahren, die von der Walze 4 durchfahren worden sind, also jeweils hinter der Walze 4. Die Schwerter 5 werden horizontal, in den Bildern senkrecht zur Blattebene, in den von der Walze 4 ausgebildeten Zwischenraum geschoben.
Während des Durchlaufens sind in diesem Beispiel sukzessive vier Schwerter 5a-d zwischen Stapel und zu vereinzelnende Diele eingefahren worden (Bild 6). Bild 6 zeigt den Zustand nach dem Einbringen aller vier Schwerter. Die Walze 4 wird nun oder nach einem beliebigen der nächsten Schritte wieder in ihre Ausgangslage in der Nähe der Auflage 3 zurückgeführt. Die zu vereinzelnde Diele liegt jetzt auf den Schwertern im wesentlichen horizontal auf.
Nun wird das Versetzelement 2 von der vereinzelten Diele entfernt, und die oberste Diele von den Schwertern 5 vom Stapel abgezogen. Neben dem Stapel, d. h. quer zum Stapel kann sich eine Beförderungs- oder Bearbeitungseinrichtung, z. B. ein Längsförderer oder eine Hobelmaschine, befinden, zu der die vereinzelte Diele abgezogen werden kann.
Anschließend wird die Ausgangsstellung für die Vereinzelung der nächsten Lage eingenommen: der auf dem Hubtisch 1 angeordnete Stapel wird auf das nächste Entstapelniveau hochgefahren und der Vorgang zur Vereinzelung der nunmehr ganz oben liegenden Diele wird wiederholt.
Claims (10)
1. Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern, die aufweist:
ein Versetzelement (2) zum Versetzen eines zu vereinzelnden Gegenstands in einer Hauptrichtung des Stapels in Richtung auf ein Anhebeelement (4), welches am versetzten Abschnitt angreift und diesen vom Stapel unter Ausbildung eines Zwischenraums zwischen dem zu vereinzelnden Gegenstand und dem Stapel anhebt; und mindestens ein in den Zwischenraum verfahrbares Abziehelement (5) zum Abziehen des zu vereinzelnden Gegenstands vom Stapel.
ein Versetzelement (2) zum Versetzen eines zu vereinzelnden Gegenstands in einer Hauptrichtung des Stapels in Richtung auf ein Anhebeelement (4), welches am versetzten Abschnitt angreift und diesen vom Stapel unter Ausbildung eines Zwischenraums zwischen dem zu vereinzelnden Gegenstand und dem Stapel anhebt; und mindestens ein in den Zwischenraum verfahrbares Abziehelement (5) zum Abziehen des zu vereinzelnden Gegenstands vom Stapel.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Stapel für die Hubbewegung (relative Bewegung zum Anhebeelement (4)) auf einem Hubtisch (1) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Hubtisch (1) ein Scherentisch ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Anhebeelement (4) zum Anheben der Diele vom Stapel in Längsrichtung des Stapels verschiebbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Anhebeelement (4) eine Walze oder Rolle umfasst.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Anhebeelement (4) oder ein Teil des Anhebeelements (4) an einem in Längsrichtung des Stapels verfahrbaren Galgen angebracht ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Abziehelement (5) durch mindestens ein quer zur Hauptrichtung in den Zwischenraum zwischen angehobener Diele und Stapel einfahrbares Schwert gebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung derart steuerbar ist, dass das Anhebeelement (4) in Längsrichtung zwischen der zu vereinzelnden Diele und dem Stapel entlangfährt und das Abziehelement (5) bzw. die Abziehelemente (5) in den vom Anhebeelement (4) während des Entlangfahrens gebildeten Zwischenraum einfährt bzw. einfahren.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Abziehelemente (5) die vereinzelten Dielen auf einen neben dem Stapel angeordneten Förderer für den Abtransport der vereinzelten Diele abziehen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Versetzelement (2) an einem Ende des Stapels und das Anhebeelement (4) am gegenüberliegenden Ende des Stapels angeordnet ist, dass das Anhebeelement (4) durch mindestens eine Walze oder Rolle gebildet ist, welche neben einem Auflagebalken (3) angeordnet und nach Absenken des Stapels durch den Hubtisch (1) in Stapellängsrichtung bis auf das Versetzelement (2) verfahrbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20105444U DE20105444U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10104578 | 2001-02-01 | ||
| DE20105444U DE20105444U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20105444U1 true DE20105444U1 (de) | 2001-08-23 |
Family
ID=26008390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20105444U Expired - Lifetime DE20105444U1 (de) | 2001-02-01 | 2001-02-01 | Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20105444U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1258440A1 (de) * | 2001-05-18 | 2002-11-20 | Ligmatech Automationssysteme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten und Separieren von einem Werkstückstapel bereitgestellter plattenförmiger Werkstücke |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2549234A1 (de) | 1975-07-21 | 1977-02-03 | Albret Soc Nouv D | Schiebevorrichtung zum beschicken einer ueberfurniermaschine |
| DE3015648C2 (de) | 1980-04-21 | 1982-06-16 | Heinz Schiepe Großhandel und Generalvertretung für Holzbearbeitungsmaschinen, 1000 Berlin | Vorrichtung zum lagenweisen Entstapeln aus langgestreckten Profilhölzern geschichteter Stapel |
-
2001
- 2001-02-01 DE DE20105444U patent/DE20105444U1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2549234A1 (de) | 1975-07-21 | 1977-02-03 | Albret Soc Nouv D | Schiebevorrichtung zum beschicken einer ueberfurniermaschine |
| DE3015648C2 (de) | 1980-04-21 | 1982-06-16 | Heinz Schiepe Großhandel und Generalvertretung für Holzbearbeitungsmaschinen, 1000 Berlin | Vorrichtung zum lagenweisen Entstapeln aus langgestreckten Profilhölzern geschichteter Stapel |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1258440A1 (de) * | 2001-05-18 | 2002-11-20 | Ligmatech Automationssysteme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten und Separieren von einem Werkstückstapel bereitgestellter plattenförmiger Werkstücke |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1908711B1 (de) | Vorrichtung zum Anheben einer Lage, bestehend aus einer Vielzahl an Behältern oder dergleichen | |
| EP0377398B1 (de) | Palettierroboter | |
| EP0077508B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von palettierten Gutstapeln | |
| DE60306646T2 (de) | Anbringen von ladeleisten | |
| EP2103556A1 (de) | Palettiervorrichtung | |
| EP0200120B1 (de) | Platteneinschiebevorrichtung zum Einschieben von auf einem Hubtisch abgelegten plattenförmigen Werkstücken in Plattenaufteilanlagen | |
| EP4375221A1 (de) | Maschine zum stapeln und entstapeln von paletten | |
| DE19602297A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln von gedruckten Schaltungs-Platinen aus einem Stapel | |
| EP0132635B1 (de) | Verladeeinrichtung für längliche Gegenstände | |
| DE102009040792A1 (de) | Palettenentstapler | |
| DE4008592A1 (de) | Vorrichtung zum automatischen Zu- und Abführen von Platten aus Karton, Wellpappe und dergl., zu einer Stanz- und/oder Druckmaschine | |
| EP0436506A1 (de) | Vorrichtung zum Richten von Stapeln | |
| EP3241791B1 (de) | Verfahren zur herstellung von stapeln aus bögen | |
| EP0283042B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Palettieren von einzelnen Palettenlagen | |
| DE1506406A1 (de) | Vorrichtung zum Transport von Scheiben,insbesondere Glasscheiben | |
| DE102006030152A1 (de) | Vorrichtung zum Separieren, insbesondere Abfördern eines Teilstapels mit mindestens einer großformatigen Platte von einem Reststapel mit einer Mehrzahl großformatiger Platten | |
| DE20105444U1 (de) | Vorrichtung zur Vereinzelung von in einem Stapel vorliegenden Gegenständen, insbesondere von Dielen oder Brettern | |
| DE102009021801A1 (de) | Stapelvorrichtung zum Stapeln von Werkstücken aus Holz, Kunststoff oder dergleichen sowie Verfahren hierfür | |
| DE2630094C2 (de) | Verfahren zur Trennung und Stapelung von gestanzten Bögen | |
| DE3633602C1 (en) | Pick up device for thin, flexible strips | |
| DE3820236A1 (de) | Aufgabevorrichtung von aus plattenstapel gebildeten paketen und verfahren zum bereitstellen der pakete auf der aufgabevorrichtung | |
| DE10302953B4 (de) | Abladeanordnung und Verfahren zum sortierten Abladen von in Format und/oder Aufdruck unterschiedlicher Lagen aus blattförmigen Materialien | |
| DE10236775A1 (de) | Einrichtung zum Absenken von Glasplatten auf Stapelgestelle | |
| DE29502103U1 (de) | Vorrichtung zur Einzelentnahme von Blechen o.dgl. von einem Stapel | |
| DE2431015A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines stapels von gegenstaenden sowie vorrichtung zur ausfuehrung dieses verfahrens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010927 |
|
| R163 | Identified publications notified |
Effective date: 20010828 |
|
| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040506 |
|
| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070313 |
|
| R158 | Lapse of ip right after 8 years |
Effective date: 20090901 |