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DE20104387U1 - Kläranlagenautomatisierungssystem - Google Patents

Kläranlagenautomatisierungssystem

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DE20104387U1
DE20104387U1 DE20104387U DE20104387U DE20104387U1 DE 20104387 U1 DE20104387 U1 DE 20104387U1 DE 20104387 U DE20104387 U DE 20104387U DE 20104387 U DE20104387 U DE 20104387U DE 20104387 U1 DE20104387 U1 DE 20104387U1
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DE
Germany
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control system
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treatment plant
sewage treatment
plant according
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DE20104387U
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Siemens Corp
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Siemens AG
Siemens Corp
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/05Programmable logic controllers, e.g. simulating logic interconnections of signals according to ladder diagrams or function charts
    • G05B19/058Safety, monitoring
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B2219/00Program-control systems
    • G05B2219/10Plc systems
    • G05B2219/14Plc safety
    • G05B2219/14124Redundant network, client server nodes
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
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    • G05B2219/20Pc systems
    • G05B2219/25Pc structure of the system
    • G05B2219/25232DCS, distributed control system, decentralised control unit

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  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Testing And Monitoring For Control Systems (AREA)

Description

200101493
Beschreibung
Kläranlagenautomatisierungssystem
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kläranlage mit einer
Vielzahl Belebungsbecken, denen jeweils Zu-, Ablaufvorrichtungen
ud.dgl. zugeordnet sind, und einer Steueranlage, mittels der die Belebungsbecken, deren Zu-, Ablaufvorrichtungen ud.dgl. steuerbar sind, und die in einer Feldebene Motorschutz-
und Steuergeräte, in einer Automatisierungs- und Füh rungsebene über- und unterlagerte speicherprogrammierbare
Steuerungen und in einer Leitebene Leitrechner aufweist.
Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Kläranlage derart weiterzubilden, daß ihre Bedienbarkeit vereinfacht ist
und daß der Aufwand für Wartung und Pflege der Kläranlage erheblich reduziert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
der Feldebene zugeordneten Motorschutz- und Steuergeräte als diagnosefähige dezentrale Peripherie ausgebildet sind und daß die speicherprogrammierbaren Steuerungen der Automatisierungs-
und Führungsebene über redundante Server an die Leit-5 ebene angeschlossen sind.
Sofern in der Leitebene und in der Automatisierungs- und Füh rungsebene ein standardisiertes Prozeßleitsystem, vorzugswei se ein PCS7-Leitsystem, installiert ist, ergibt sich eine si chere und klare Automatisierung sämtlicher mit dem Betrieb
der Kläranlage einhergehender Prozesse. Die Automatisierungs und Führungsebene ist erfindungsgemäß derart gestaltet, daß
ein sicherer Betrieb der Kläranlage auch ohne Bediener gewährleistet
ist. Des weiteren hat der Bediener die Möglich-
5 keit, mit den in der Kläranlage ablaufenden Prozessen zu kom munizieren. Eine hohe Modularität und Skalierbarkeit hat zur Folge, daß die Steueranlage der erfindungsgemäßen Kläranlage
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optimal an die jeweiligen Prozesse angepaßt werden kann. Mit der wie vorstehend geschildert ausgestalteten Steueranlage läßt sich die Anzahl der erforderlichen Schnittstellen reduzieren, wobei darüber hinaus eine vollständige Durchdringung der in der Kläranlage ablaufenden Prozesse möglich ist.
Wenn in der Steueranlage die der Automatisierungs- und Führungsebene zugeordneten über- und unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS als SIMATIC S7400-Steuereinheiten ausgebildet sind, wird eine Objektorientierung im Sinne der Prozeßleittechnik mit Uhrzeitsynchronisation, eine Auswertung der diagnosefähigen Peripherie und durchgängig grafische Projektierung ermöglicht, wobei mittels der redundanten Server eine sichere Prozeßankopplung gewährleistet ist.
Sofern in der Leitebene als Operatorstationen Client-PC vorgesehen sind, mittels denen jeweils auf mehrere der die Leitebene und die Automatisierungs- und Führungsebene verbindenden Server gleichzeitig zugegriffen werden kann, ist mit einem möglichst geringen Aufwand eine Überwachung und Betriebsführung der autark arbeitenden Automatisierungssysteme möglich.
Wenn die Steueranlage für das gesamte Engineering des Prozeßleitsystems in der Automatisierungs- und Führungs- und in der Leitebene ein Engineeringsystem mit einer Datenbank auf der Grundlage einer objektorientierten Bausteinbibliothek aufweist, ist eine grafische Projektierung ohne Programmier-0 kenntnisse möglich.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kläranlage ist bei deren Steueranlage ein Anlagenbus zwischen den diagnosefähigen dezentralen Peripheriegeräten der 5 Feldebene und den speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS der Automatisierungs- und Führungsebene als Fast Ethernetverbindung ausgebildet, wobei zweckmäßigerweise ein Terminalbus
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zwischen den die Leitebene mit der Automatisierungs- und Führungsebene verbindenden Servern und den Client-PC der Leitebene ebenfalls als Fast Ethernetverbindung ausgebildet ist; hierdurch ergeben sich höchstmögliche Übertragungsraten und damit schnelle Übertragungs- und Reaktionszeiten auch bei einem etwaigen Ausbau der Steueranlage bzw. der Kläranlage.
Eine wie vorstehend beschrieben auf der Grundlage eines PCS7-Leitsystems ausgestaltete Steueranlage hat zur Folge, daß Betriebs- und Änderungskosten im Vergleich zu herkömmlichen Visualisierungssystemen um bis zu 10 % gesenkt werden können.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Kläranlage ist es möglich, ohne Verringerung der Anlagensicherheit die Anzahl der redundanten Server zwischen der Automatisierungs- und Führungsebene und der Leitebene auf zwei redundante Serverpaare zu reduzieren. Jedes redundante Serverpaar ist vorzugsweise an einer separaten Schaltstelle bzw. in einem separaten Schalthaus der Kläranlage angeordnet.
Jede Schaltstelle bzw. jedes Schalthaus der Kläranlage ist mit speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS und Client-PC ausgerüstet.
5 Zweckmäßigerweise ist der Anschluß der speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS, der redundanten Serverpaare und der Client-PC an den beiden mit jeweils einem redundanten Serverpaar ausgerüsteten Schaltstellen bzw. Schalthäusern mittels elektrischer und optischer Switchmodule realisiert.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kläranlage sind die Client-PC und die speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS der Schaltstellen bzw. Schalthäuser ohne redundantes Serverpaar mittels Lichtwellenleiter-Leitungen angeschlossen, die sternförmig zu den Schaltstellen bzw. Schalthäusern mit redundantem Serverpaar geführt und dort auf die Switchmodule aufgeschaltet sind.
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Diese Lichtwellenleiter-Leitungen zwischen den Schaltstellen bzw. Schalthäusern ohne redundantem Serverpaar und den Schaltstellen bzw. Schalthäusern mit redundantem Serverpaar sind zweckmäßigerweise als Adern in einer Hauptleitung durchgeführt. Entsprechend entfällt die Notwendigkeit, für die Verbindung zwischen den Schalthäusern zusätzliche Lichtwellenleiter-Kabel zu verlegen.
Wie vorstehend beschrieben, werden somit zwei autarke PCS7-Systeme realisiert.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Kläranlage sind bei deren Steueranlage an den Schaltstellen bzw. Schalthäusern Switchmodule installiert, an die als mobi-Ie Bedienstationen ausgebildete Operatorstationen anschließbar sind. Hierdurch kann die Anzahl der Operatorstationen bzw. der Client-PC auf zwei reduziert werden, die im Normalbetrieb in denjenigen Schalthäusern bzw. an denjenigen Schaltstellen installiert sind, die mit den redundanten Serverpaaren ausgerüstet sind.
Wenn bei der Steueranlage der erfindungsgemäßen Kläranlage in einer Zentralstelle eine weitere Engineeringstation installiert ist, ist es möglich, je redundantem Serverpaar eine Engineeringstation zur Verfügung zu stellen.
Durch die vorgenommene Reduzierung der als mobile Bedienstationen ausgebildeten Operatorstationen bzw. Client-PC werden die Bedienmöglichkeiten der Steueranlage nicht eingeschränkt; 0 vielmehr wird der notwendige Querverkehr auf dem Anlagenbus reduziert, wodurch eine Schonung der Ressourcen des Bussystems eintritt, die für den weiteren Ausbau der Steueranlage genutzt werden kann. Falls im Zuge einer Ausweitung der Kläranlage weitere auf der Basis des PCS7-Prozeßleitsystems ar-5 beitende Server erforderlich werden, sind die mobilen Bedienstationen auch an solche Server anschließbar.
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Um die Durchgängigkeit der Steueranlage der erfindungsgemäßen Kläranlage zu erhöhen ist es vorteilhaft, wenn anstelle von unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen der Automatisierungs- und Führungsebene kommunikationsfähige dezentrale Motorschutz- und Steuergeräte vorgesehen sind, die vorteilhaft als SIMOCODE-DP-Geräte ausgebildet sein können. Diese kommunikationsfähigen dezentralen Motorschutz- und Steuergeräte können von dem auf der Automatisierungs- und Führungsebene sowie der Leitebene installierten Prozeßleitsystem überwacht und ausgewertet werden.
Zweckmäßigerweise lassen sich die kommunikationsfähigen dezentralen Motorschutz- und Steuergeräte mittels eines PROFIBUS-DP an die Automatisierungs- und Führungsebene der Steueranlage anschließen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer Ausfuhrungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in deren einziger Figur eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kläranlage mit ihrer Steueranlage prinzipiell dargestellt ist.
Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kläranlage 1 hat eine Vielzahl von Einheiten 2, 3, 4, in denen jeweils ein oder mehrere Belebungsbecken zusammengefaßt sind, wobei zu jeder Einheit 2, 3, 4 Zu-, Ablaufvorrichtungen ud.dgl. gehören, die jeweils dem oder den Belebungsbecken der Einheiten 2, 3, 4 zugeordnet sind. Da die Ausgestaltung der einzelnen Einheiten, von denen in der einzigen Figur die Einheiten 2, 3,4 lediglich beispielhaft dargestellt sind, wobei auch eine größere Anzahl von Einheiten zu der Kläranlage 1 gehören kann, für die vorliegende Erfindung von vergleichsweise unwesentlicher Bedeutung ist, sind die einzelnen Belebungsbecken, Zu-, AblaufVorrichtungen ud.dgl. der jeweiligen Einheiten 2, 3, 4 in der Figur nicht im einzelnen dargestellt.
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Eine Steueranlage 5, mittels der die unterschiedlichen Einheiten 2, 3, 4 der Kläranlage 1 gesteuert werden sollen, gliedert sich in eine Feldebene 6, eine Automatisierungs- und Führungsebene 7 und eine Leitebene 8.
Die Feldebene 6 der Steueranlage 5 ist unmittelbar den Einheiten 2, 3, 4 der Kläranlage 1 zugewandt; zu ihr gehören als diagnosefähige dezentrale Peripheriegeräte Motorschutz- und Steuergeräte 9, 10, 11, die jeweils den Einheiten 2, 3, 4 der Kläranlage 1 zugeordnet sind.
Die Motorschutz- und Steuergeräte 9, 10, 11 sind über einen Anlagenbus 12 mit unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14 der Automatisierungs- und Führungsebene verbunden, die ihrerseits über einen Terminalbus 15 mit überlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS 16 der Automatisierungs- und Führungsebene 7 und ggf. an redundante Server 17, die das Bindeglied zwischen der Automatisierungsund Führungsebene 7 und der Leitebene 8 bilden, angeschlossen.
Zur Leitebene 8 gehören Client-PC 18, die die Operatorstellen der Steueranlage 5 bilden.
Als Prozeßleitsystem in der Leitebene 8 und in der Automatisierungs- und Führungsebene 7 der Steueranlage 5 ist ein PCS7-Leitsystem vorgesehen. Entsprechend sind die der Automatisierungs- und Führungsebene 7 zugeordneten über- und unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS 16, 13, 14 als SIMATIC S7400-Steuereinheiten ausgebildet.
An jeder durch einen Client-PC 18 gebildeten Operatorstation bzw. -stelle kann auf mehrere der redundanten Server 17 gleichzeitig zugegriffen werden.
Die Steueranlage 5 hat für das gesamte Engineering des Prozeßleitsystems in der Automatisierungs- und Führungsebene 7
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und in der Leitebene 8 eine Engineeringstation mit einer Datenbank auf der Grundlage einer objektorientierten Bausteinbibliothek.
Sowohl der Anlagenbus 12 zwischen den diagnosefähigen dezentralen Peripheriegeräten 9, 10, 11 der Feldebene 6 und den speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS 13, 14, 16 der Automatisierungs- und Führungsebene 7 als auch der Terminalbus 15 zwischen der Leitebene 8 und der Automatisierungs- und Führungsebene 7, an den auch die redundanten Server 17 angeschlossen sind, können als Fast Ethernetverbindungen ausgebildet sein.
Es ist möglich, die Anzahl der redundanten Server 17, mittels denen die speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14, 16 der Automatisierungs- und Führungsebene 7 an die Client-PC 18 der Leitebene 8 angeschlossen sind, auf zwei redundante Serverpaare zu reduzieren.
0 Diese zwei redundanten Serverpaare können in zwei von mehreren in der Kläranlage 1 vorgesehenen Schalthäusern aufgestellt werden. In den weiteren Schalthäusern der Kläranlage 1 sind keine redundanten Server 17 mehr vorgesehen.
5 In den Schalthäusern, in denen keine redundanten Server 17 vorgesehen sind, sind jeweils Automatisierungsstationen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14, 16 und Client-PC 18 angeordnet.
In den beiden Schalthäusern, in denen jeweils ein redundantes Serverpaar 17 vorgesehen ist, erfolgt der Anschluß der Server 17, der speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14, 16 sowie der Client-PC 18 über elektrische und optische Switchmodule.
5 Die Verbindung zu den Client-PC 18 und den speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14, 16 der Schalthäuser ohne Server 17 wird mit Lichtwellenleiter (LWL)-Leitungen realisiert, die
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sternförmig zu den mit Server 17 versehenen Schalthäusern geführt und dort auf die Switchmodule aufgeschaltet sind. Die
Lichtwellenleiter (LWL)-Leitungen werden als Adern in der jeweiligen Hauptleitung geführt.
5
Durch die vorstehend geschilderte Ausgestaltung sind in der
Steueranlage 5 zwei autarke PCS7-Systeme realisiert.
Für die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Schalthäusern werden keine zusätzlichen LWL-Kabel verlegt, vielmehr
werden freie Adern in den vorhandenen Kabeln genutzt.
Es ist möglich, für die Steueranlage 5 lediglich zwei als mobile Bedienstationen ausgebildete Client-PC 18 vorzusehen,
die im Normalbetrieb in denjenigen Schalthäusern installiert sind, in denen die redundanten Serverpaare 17 vorgesehen
sind. Im Bedarfsfall können die als mobile Bedienstationen
ausgebildeten Client-PC 18 in den anderen Schalthäusern an
dort installierten Switchmodulen angeschlossen werden.
In einer Zentrale der Steueranlage 5 kann eine weitere Engineeringstation installiert sein,- so kann bei der vorstehend
geschilderten Steueranlage 5, bei der lediglich zwei redundante
Serverpaare vorgesehen sind, je redundantem Serverpaar 5 17 ein Engineeringstationsplatz verfügbar sein.
Bei der vorstehend geschilderten Steueranlage 5 vorgenommene Reduzierung auf zwei redundante Serverpaare 17 reduziert den notwendigen Querverkehr auf dem Bussystem zwischen den
Client-PC 18 und den jeweiligen Servern 17, wodurch die entsprechenden Ressourcen des Bussystems für einen weiteren Ausbau der Steueranlage 5 geschont werden. Die als mobile Bedienstationen
ausgebildeten Client-PC 18 sind auch an u.U.
zukünftig installierten weiteren Servern 17 anschließbar aus-5 gebildet.
Bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Steueranlage 5 können als unterlagerte speicherprogrammierbare Steue-
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rungen 13, 14 kommunikationsfähige, diagnosefähige dezentrale Motorschutz- und Steuergeräte 9, 10, 11 vorgesehen sein, die die ansonsten von den unterlagerten speicherprogranimierbaren Steuerungen 13, 14 übernommenen Steuerungsaufgaben ausführen können. Bei diesen kommunikations- und diagnosefähigen dezentralen Motorschutz- und Steuergeräten 9, 10, 11 kann es sich um Steuerungsgeräte des Typs SIMOCODE-DP handeln. Hierdurch wird eine lokale Bedienung ermöglicht.
Die analogen Ein- und Ausgänge der von den vorstehend geschilderten Motorschutz- und Steuergeräten 9, 10, 11 gesteuerten Antriebe werden über die dezentrale Peripherie angeschlossen. Hierdurch ergibt sich eine erhöhte Durchgängigkeit. Die vorstehend geschilderten, die dezentrale Peripherie bildenden Motorschutz- und Steuergeräte 9, 10, 11 können vom Prozeßleitsystem der Automatisierungs- und Führungsebene 7 und der Leitebene 8 überwacht und ausgewertet werden.
Zur Erhöhung der Sicherheit der Steuer- 5 und damit der Klär-0 anlage 1 kann die Anzahl der Automatisierungssysteme in den
jeweiligen Schalthäusern auf drei reduziert werden. Hierbei sind den jeweils drei Steuerungen jeweils drei Belebungsbecken zugeordnet, wobei weitere Steuerungen zur Aufnahme von Zulauf-, Ablaufsteuerungen ud.dgl. dienen. 25
Diese Funktion kann den entsprechenden Linien zugeordnet werden, so daß die Steuerung des Zulaufs für das erste Belebungsbecken im entsprechenden Automatisierungssystem enthalten ist. Einzelne Fehler führen dann lediglich zum Ausfall 0 einer Linie.
Als dezentrale Klemmen kommen Baugruppen der Serie SIMATIC S7-ET200S zum Einsatz, so daß eine durchgängige Projektierung innerhalb des PCS7-Systems möglich ist. 35
Als Anlagenbus 12 zur Verbindung der kommunikations- und diagnosefähigen Motorschutz- und Steuergeräte 9, 10, 11 mit den
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speicherprogrammierbaren Steuerungen 13, 14, 16 der Automatisierungs- und Führungsebene 7 kann beispielsweise ein PROFIBUS-DP zum Einsatz kommen.

Claims (19)

1. Kläranlage mit einer Vielzahl Belebungsbecken, denen jeweils Zu-, Ablaufvorrichtungen ud. dgl. zugeordnet sind, und einer Steueranlage (5), mittels der die Belebungsbecken, deren Zu-, Ablaufvorrichtungen ud. dgl. steuerbar sind und die in einer Feldebene (6) Motorschutz- und Steuergeräte (9, 10, 11), in einer Automatisierungs- und Führungsebene (7) über- und unterlagerte speicherprogrammierbare Steuerungen SPS (13, 14, 16) und in einer Leitebene (8) Leichtrechner aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die der Feldebene (6) zugeordneten Motorschutz- und Steuergeräte (9, 10, 11) als diagnosefähige dezentrale Peripheriegeräte (9, 10, 11) ausgebildet sind, und daß die speicherprogrammierbaren Steuerungen (13, 14, 16) der Automatisierungs- und Führungsebene (7) über redundante Server (17) an die Leitebene (8) angeschlossen sind.
2. Kläranlage nach Anspruch 1, bei deren Steueranlage (5) in der Leitebene (8) und in der Automatisierungs- und Führungsebene (7) ein standardisiertes Prozeßleitsystem vorgesehen ist.
3. Kläranlage nach Anspruch 2, bei deren Steueranlage (5) das standardisierte Prozeßleitsystem als PCS7-Leitsystem ausgebildet ist.
4. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei deren Steueranlage (5) die der Automatisierungs- und Führungsebene (7) zugeordneten über- und unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS (13, 14, 16) als SIMATIC S7400- Steuereinheiten ausgebildet sind.
5. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei deren Steueranlage (5) in der Leitebene (8) als Operatorstationen Client-PC (18) vorgesehen sind, wobei mittels jedes Client-PC (18) auf mehrere der die Leitebene (8) und die Automatisierungs- und Führungsebene (7) verbindenden Server (17) gleichzeitig zugreifbar ist.
6. Kläranlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, bei deren Steueranlage (5) für das gesamte Engineering des Prozeßleitsystems in der Automatisierungs- und Führungs- (7) und in der Leitebene (8) ein Engineeringsystem mit einer Datenbank auf der Grundlage einer objektorientierten Bausteinbibliothek vorgesehen ist.
7. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei deren Steueranlage (5) ein Anlagenbus (12) zwischen den diagnosefähigen dezentralen Peripheriegeräten (9, 10,11) der Feldebene (6) und den speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS (13, 14, 16) der Automatisierungs- und Führungsebene (7) als Fast Ethernetverbindung ausgebildet ist.
8. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei deren Steueranlage (5) ein Terminalbus (15) zwischen den die Leitebene (8) mit der Automatisierungs- und Führungsebene (7) verbindenden Servern (17) und den Client-PC (18) der Leitebene (8) als Fast Ethernetverbindung ausgebildet ist.
9. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei deren Steueranlage (5) die Anzahl der redundanten Server (17) zwischen der Automatisierungs- und Führungsebene (7) und der Leitebene (8) auf zwei redundante Serverpaare reduziert ist.
10. Kläranlage nach Anspruch 9, bei deren Steueranlage (5) jedes redundante Serverpaar an einer separaten Schaltstelle bzw. an einem separaten Schalthaus angeordnet ist.
11. Kläranlage nach Anspruch 9 oder 10, bei deren Steueranlage (5) an allen Schaltstellen bzw. Schalthäusern speicherprogrammierbare Steuerungen SPS (13, 14, 16) und Client-PC (18) vorgesehen sind.
12. Kläranlage nach einem der Ansprüche 9 bis 11, bei deren Steueranlage (5) der Anschluß der speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS (13, 14, 16) der redundanten Serverpaare und der Client-PC (18) an den beiden mit jeweils einem redundanten Serverpaar ausgerüsteten Schaltstellen bzw. Schalthäusern mittels elektrischer und optischer Switchmodule realisiert ist.
13. Kläranlage nach Anspruch 12, bei deren Steueranlage (5) die Client-PC (18) und die speicherprogrammierbaren Steuerungen SPS (13, 14, 16) der Schaltstellen bzw. Schalthäuser ohne redundantes Serverpaar mittels Lichtwellenleiter-Leitungen angeschlossen sind, die sternförmig zu den Schaltstellen bzw. Schalthäusern mit redundantem Serverpaar geführt und dort auf die Switchmodule aufgeschaltet sind.
14. Kläranlage nach Anspruch 13, bei deren Steueranlage (5) die Lichtwellenleiter-Leitungen zwischen den Schaltstellen bzw. Schalthäusern ohne redundantem Serverpaar und den Schaltstellen bzw. Schalthäusern mit redundantem Serverpaar als Adern in einer Hauptleitung durchgeführt sind.
15. Kläranlage nach einem der Ansprüche 9 bis 14, bei deren Steueranlage (5) an den Schaltstellen bzw. Schalthäusern Switchmodule installiert sind, an die als mobile Bedienstationen ausgebildete Operatorstationen anschließbar sind.
16. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei deren Steueranlage (5) in einer Zentralstelle eine weitere Engineeringstation installiert ist.
17. Kläranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, bei deren Steueranlage (5) anstelle von unterlagerten speicherprogrammierbaren Steuerungen (13, 14) der Automatisierungs- und Führungsebene (7) kommunikationsfähige dezentrale Motorschutz- und Steuergeräte (9, 10, 11) vorgesehen sind.
18. Kläranlage nach Anspruch 17, bei deren Steueranlage (5) die kommunikationsfähigen dezentralen Motorschutz- und Steuergeräte (9, 10, 11) als SIMOCODE-DP-Geräte ausgebildet sind.
19. Kläranlage nach Anspruch 17 oder 18, bei deren Steueranlage (5) die kommunikationsfähigen dezentralen Motorschutz- und Steuergeräte (9, 10, 11) mittels eines PROFIBUS-DP an die Automatisierungs- und Führungsebene (7) angeschlossen sind.
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