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DE20103304U1 - Behälter zum Fangen von aquatischen Larven und Jungfischen - Google Patents

Behälter zum Fangen von aquatischen Larven und Jungfischen

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Publication number
DE20103304U1
DE20103304U1 DE20103304U DE20103304U DE20103304U1 DE 20103304 U1 DE20103304 U1 DE 20103304U1 DE 20103304 U DE20103304 U DE 20103304U DE 20103304 U DE20103304 U DE 20103304U DE 20103304 U1 DE20103304 U1 DE 20103304U1
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DE
Germany
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container
larvae
fish
opening
catching aquatic
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Expired - Lifetime
Application number
DE20103304U
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Publication of DE20103304U1 publication Critical patent/DE20103304U1/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/003Aquaria; Terraria
    • A01K63/006Accessories for aquaria or terraria
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K69/00Stationary catching devices
    • A01K69/06Traps
    • A01K69/08Rigid traps, e.g. lobster pots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

Beschreibung
Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen
Hauptsächlich in der Meerwasseraquaristik stellt das Vermehren von Fischen und Krebsen ein Problem dar. Viele Fische geben die Eier ins frei Wasser ab. Viele Substratlaicher betreuen zwar die Eier, die frisch geschlüpften Larven werden aber Ihrem Schicksal überlassen. Ebenso verhält es sich bei vielen Garnelen, die ihre Eier am Hinterleib tragen, bis die Larven schlüpfen. Ein Problem bei Nachzuchten ist, die Larven zu fangen, um Sie in einen speziellen Aufzuchtbehälter zu überführen, in dem Sie vor den Nachstellungen anderer Aquarienbewohner und vor dem Ansaugen in Pumpen geschützt sind.
In „Frische, J., Erfolgreiche Nachzuchten im Meerwasseraquarium, bede Verlag, Ruhmannsfelden, 1999" wird vorgeschlagen, die Eier bzw. Larven über einen Ablauf abzusaugen und in einen unterhalb des Aquariums befindlichen Behälter über ein Fallrohr zu überführen. Die Larven können mittels Licht in die Nähe des Ablaufs gelockt werden. Die dabei auftretenden mechanischen Kräfte verletzen aber viele Larven. Außerdem ist dieser Vorschlag mit einem erheblichen Aufwand verbunden, da ein Ablauf nebst Fallrohr und Behälter unter dem Aquarium benötigt werden. Ein weiterer Vorschlag Larven zu fangen besteht darin, sich ebenfalls die Eigenschaft vieler Larven zunutze zu machen, vom Licht angelockt zu werden. Kurz nach dem Schlupf werden die Larven mit einer Lampe angelockt und mit einem Behälter abgeschöpft. Dieser Vorschlag ist aber mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden. Da ja die genaue Zeit des Schlüpfens nicht bekannt ist, muß Stunden bzw. Tage überprüft werden, ob Larven im Aquarium vorhanden sind.
Weiterhin sind aus der Fischereitechnik Reusen bekannt, mit denen Fische gefangen werden können. Reusen sind nahezu geschlossene Behälter, die lediglich eine sich nach innen verkleinernde Öffnung aufweisen, wobei das Gebilde, das die Öffnung bildet in die Reuse hinein ragt. Schwimmt ein Fisch durch die Öffnung in die Reuse, so kann er normalerweise durch die von innen kleinere Öffnung, nicht mehr hinaus schwimmen. Die Wände des Behälters bestehen dabei aus einem Gewebe, durch das kleine Fische ohne Probleme hindurch schwimmen können.
Der Erfindung liegt also die Aufgabe zugrunde, Behälter bzw. Vorrichtungen zu schaffen, mit denen Larven auf einfache Weise und ohne großen Zeitaufwand gefangen werden können.
Gelöst wird die Aufgabe durch einen Behälter, der in das Aquarium installiert wird, und eine sich nach innen verkleinernde Öffnung aufweist, wobei das Gebilde, das die Öffnung bildet in den Behälter ragt. Vorzugsweise ist der Behälter nach oben offen. Der obere Teil des die Öffnung bildenden Gebildes ist dabei aus einem für Licht durchlässigen Material, während vorzugsweise der Großteil des restlichen Materials des Behälters aus einem lichtundurchlässigen Material besteht. Die Öffnung ist so bemessen, daß Freßfeinde der Larven nicht in den Behälter gelangen können. Über dem Behälter wird ein Licht installiert, welches auch fest mit dem Behälter verbunden sein kann. Durch das transparente, den oberen Teils der Öffnung bildenden Gebildes kann Licht in das Aquarium dringen, wodurch Larven und Jungfische angelockt werden. Durch die sich nach innen verjüngende Öffnung können die Larven einfach in den Behälter schwimmen, aber wie bei einer Reuse nur schwer wieder aus dem Behälter schwimmen. Der Behälter kann zusätzlich mit einem für Wasser, nicht aber für
Larven oder Fische passierbarem Material oder Gebilde, vorzugsweise einem Planktongewebe ausgerüstet sein. Wird der Behälter in die Nähe eines Pumpenauslaufes installiert, so entsteht eine Strömung durch die Einlaßöffnung in den Behälter und durch das Material bzw. das Gewebe aus dem Behälter. Durch diese Strömung wird das Einschwimmen der Larven in den Behälter unterstützt, und das Ausschwimmen zusätzlich erschwert.
Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 1 dargestellt und wird im folgenden näher erleutert.
Der Behälter 1 ist mit einer Öffnung versehen, die aus einer unteren Platte 2 und einer oberen Platte 3 besteht. Die obere Platte besteht aus einem für Licht durchlässigen Material, z.B. Acrylglas. Die beiden Platten ragen schräg nach innen in den Behälter, wodurch eine sich nach innen verjüngende Öffnung entsteht. Weiterhin ist der Behälter mit Bohrungen versehen, die durch ein Planktongewebe 4 für Fischlarven verschlossen sind. Über dem Behälter ist eine Beleuchtungseinrichtung 5 angebracht, wodurch bei abgeschalteter Aquarienbeleuchtung Larven und Jungfische in den Behälter gelockt werden. Die Larven bzw. Jungfische sind in dem Behälter vor den Nachstellungen von Freßfeinden sicher und können nach einiger Zeit mit einem Behälter abgeschöpft werden und in einen Aufzuchtbehälter überführt werden. Weiterhin können die Larven auch mit dem Gesamten Behälter aus dem Aquarium herausgenommen werden.

Claims (5)

1. Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen mit einer sich nach innen verkleinernden Öffnung, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil des die Öffnung bildenden Gebildes aus einem für Licht durchlässigen Material besteht.
2. Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit einer Beleuchtungsvorrichtung versehen ist.
3. Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter nach oben offen ist.
4. Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter nach oben verschlossen ist.
5. Behälter zum fangen von aquatischen Larven und Jungfischen nach Schutzanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter mit einer oder mehreren zusätzlichen Öffnungen versehen ist, die mit einem für Wasser, nicht aber für Larven durchlässigem Material verschlossen sind, vorzugsweise einem Planktongewebe.
DE20103304U 2001-02-24 2001-02-24 Behälter zum Fangen von aquatischen Larven und Jungfischen Expired - Lifetime DE20103304U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103098766A (zh) * 2013-01-29 2013-05-15 中国水产科学研究院东海水产研究所 一种简易虾类幼体灯光诱捕装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103098766A (zh) * 2013-01-29 2013-05-15 中国水产科学研究院东海水产研究所 一种简易虾类幼体灯光诱捕装置
CN103098766B (zh) * 2013-01-29 2014-05-14 中国水产科学研究院东海水产研究所 一种简易虾类幼体灯光诱捕装置

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