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DE20103070U1 - Kameraüberwachung - Google Patents

Kameraüberwachung

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Publication number
DE20103070U1
DE20103070U1 DE20103070U DE20103070U DE20103070U1 DE 20103070 U1 DE20103070 U1 DE 20103070U1 DE 20103070 U DE20103070 U DE 20103070U DE 20103070 U DE20103070 U DE 20103070U DE 20103070 U1 DE20103070 U1 DE 20103070U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
fibrous web
contamination
web
camera lens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20103070U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Paper Patent GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Voith Paper Patent GmbH filed Critical Voith Paper Patent GmbH
Priority to DE20103070U priority Critical patent/DE20103070U1/de
Publication of DE20103070U1 publication Critical patent/DE20103070U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0009Paper-making control systems

Landscapes

  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)

Description

Voith Paper Patent GmbH Akte: PC11215 DE Sankt Pöltener Strasse 43 "Bahnabrisserkennung" D-89522 Heidenheim Kameraüberwachung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Erfassung der Oberflächenstruktur einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn in einer Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung derselben mit einer Kamera.
Bisher sind keine Lösungen bekannt, die eine Erfassung der Oberflächenstruktur der Faserstoffbahn während des Normalbetriebes ermöglichen. Das größte Problem stellt dabei die Störanfälligkeit des Meßsystems insbesondere im Bereich der Pressenpartie hinsichtlich Verschmutzung und Feuchtigkeit dar.
Auf der anderen Seite bieten Kenntnisse über die Oberflächenstruktur oder gar einen Abriß der Faserstoffbahn Möglichkeiten, sehr schnell auf den Produktionsprozeß einwirken zu können, was sich positiv auf die Qualität der Faserstoffbahn sowie die Ausfallrate auswirkt.
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, die optische Erfassung der Oberflächenstruktur einer Faserstoffbahn in einer Pressenpartie möglichst betriebssicher zu gestalten.
Erfindungsgemäß würde die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Kamera einen Verschmutzungsschutz für das Kameraobjektiv besitzt, der im Normalbetrieb den Bereich zwischen Kameraobjektiv und Faserstoffbahn zumindest teilweise, vorzugsweise möglichst umfassend seitlich begrenzt ohne mit der Faserstoffbahn in Kontakt zu* kommen. Dieser Verschmutzungsschutz schirmt den gefährdeten Bereich weitestgehend ab und ermöglicht somit einen längeren Einsatz der Kamera.
Um trotz des Verschmutzungsschutzes eine ausreichende Helligkeit zu gewährleisten, ist es von Vorteil, wenn der Verschmutzungsschutz und/oder die Kamera eine
(i012510.doc) PCi12rr5.DE"/
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direkt oder indirekt auf die zu erfassende Oberfläche der Faserstoffbahn gerichtete Beleuchtungseinrichtung besitzen.
Besondere Probleme ergeben sich häufig beim Anfahren der Herstellungsmaschine, d. h. beim Einführen der Faserstoffbahn bzw. eines Streifens davon. Dies begründet sich insbesondere durch den instabilen Lauf der Faserstoffbahn sowie die erhöhte Gefahr von Bahnabrissen während der Anlaufphase. In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn der Verschmutzungsschutz eine steuerbare Abdeckung des Kameraobjektives besitzt. Diese Abdeckung schützt das Kameraobjektiv während des Einführens der Faserstoffbahn sehr zuverlässig und kann während des Normalbetriebes weggeschwenkt werden.
Vorteile ergeben sich außerdem, wenn die Kamera vorzugsweise gemeinsam mit dem Verschmutzungsschutz zumindest in Bahnlaufrichtung schwenkbar gelagert ist. In Verbindung mit der Abdeckung, aber auch für sich allein kann durch das Wegschwenken der Kamera während des Anlaufs der Herstellungsmaschine der Schutz der Kamera verbessert werden.
Um die Gefahr einer Verschmutzung des Kameraobjektives oder sogar einer Be-Schädigung entgegenzuwirken, sollte die Kamera im Normalbetrieb mit einem Winkel zwischen 0 und 45 °, vorzugsweise zwischen 10 und 30 "in Bahnlaufrichtung geneigt sein. Ein besonders sicherer Betrieb der Vorrichtung wird erreicht, wenn der Verschmutzungsschutz Druckluftdüsen zur Beseitigung von Verschmutzungen aus dem Bereich zwischen Kameraobjektiv und Faserstoffbahn aufweist.
25
Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung beim Einsatz am Beginn einer Pressenpartie einer Papiermaschine zur Entwässerung einer Faserstoffbahn 1.
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Die Faserstoffbahn 1 wird hier von einem Formersieb 11 eines vorgelagerten Formers
(1012510.doc) PC112iSQ£./ 2ß01-,Q2-09/AlvlL
zur Blattbildung abgenommen. Diese Abnahme erfolgt durch den oberen Preßfilz 12 des nachfolgenden Preßspaltes der Pressenpartie, was von einer besaugten Leitwalze 13 unterstützt wird.
Durch den von zwei Presswalzen 14 gebildeten Preßspalt wird neben der Faserstoffbahn 1 beidseitig je ein Preßfilz 12 geführt, was den Beobachtungsbereich für die Faserstoffbahn 1 stark einschränkt.
Die Oberflächenstruktur der Faserstoffbahn 1 wird hier von mehreren, quer zur Bahniaufrichtung 9 nebeneinander angeordneten Kameras 2 erfaßt. Hierfür eignen sich insbesondere digitale Hochgeschwindigkeitskameras mit einer Auflösung von mindestens 100 Pixeln/mm2. Bei einer zu erfassenden Oberfläche der Faserstoffbahn 1 von ca. 100 &khgr; 100 mm2 macht dies bei hohen Bahngeschwindigkeiten eine Aufnahmefrequenz von mehr als 300 Hz, insbesondere sogar mehr als 400 Hz erforderlieh.
Zur Auswertung ist das Kamerasystem mit einer Steuer-und Regeleinheit 15 verbunden. Bei Strukturfehlern, Schwachstellen oder sogar einem Abriss kann die Steuer- und Regeleinheit 15 entsprechend auf den Herstellungsprozess einwirken. Im Ergebnis verbessert sich die Qualität der Faserstoffbahn 1 bzw. wird der Schaden bei Bahnabrissen vermindert.
Möglich wird ein längerer Einsatz der Kamera 2 bei dieser extrem belasteten Umgebung der Pressenpartie hinsichtlich Verschmutzung und Feuchtigkeit durch den Verschmutzungsschutz 3, welche den Bereich 5 zwischen Faserstoffbahn 1 und Kameraobjektiv 4 überwiegend seitlich begrenzt. Dies erfolgt über eine konusförmige Um-V mantelung dieses Bereiches 5, wobei der Verschmutzungsschutz 3 von der Faserstoffbahn 1 beabstandet ist.
Für ausreichende Helligkeit der zu erfassenden Oberfläche 6 der Faserstoffbahn 1 sorgt eine Beleuchtungseinrichtung 7 der Kamera 2.
(101251OcIoC)
Um die Kamera 2 bzw. das Kameraobjektiv 4 beim Anfahren der Papiermaschine, das heißt beim Einführen der Faserstoffbahn 1 ausreichend zu schützen, besitzt der Verschmutzungsschutz 3 eine schwenkbare Abdeckung 8, welche beim Anfahren sowie beim Stillstand den Verschmutzungsschutz 3 verschließt.
5
Die Kamera 2 ist gemeinsam mit dem Verschmutzungsschutz 3 schwenkbar gelagert. Dies ermöglicht das Verschwenken während des Anlaufs der Papiermaschine, aber auch eine verbesserte Zugänglichkeit.
Die Verschmutzungsgefahr wird außerdem noch dadurch vermindert, daß die Kamera 2 gemeinsam mit dem Verschmutzungsschutz 3 mit einem Winkel von ca. 25 °in Bahnlaufrichtung 9 geneigt ist.
Der Verschmutzungsschutz 3 besitzt noch Druckluftdüsen 10 zu Beseitigung von Verschmutzungen aus dem Bereich 5 zwischen Kameraobjektiv 4 und Faserstoffbahn 1.
(i012510.doc) Y

Claims (6)

1. Vorrichtung zur optischen Erfassung der Oberflächenstruktur einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) in einer Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung derselben mit einer Kamera (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (2) einen Verschmutzungsschutz (3) für das Kameraobjektiv (4) besitzt, der im Normalbetrieb den Bereich (5) zwischen Kameraobjektiv (4) und Faserstoffbahn (1) zumindest teilweise, vorzugsweise möglichst umfassend seitlich begrenzt ohne mit der Faserstoffbahn (1) in Kontakt zu kommen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschmutzungsschutz (3) und/oder die Kamera (2) eine auf die zu erfassende Oberfläche (6) der Faserstoffbahn (1) gerichtete Beleuchtungseinrichtung (7) besitzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschmutzungsschutz (3) eine steuerbare Abdeckung (8) des Kameraobjektives (4) umfaßt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (2) vorzugsweise gemeinsam mit dem Verschmutzungsschutz (3) zumindest im Bahnlaufrichtung (9) schwenkbar gelagert ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (2) im Normalbetrieb mit einem Winkel zwischen 0 und 45°, vorzugsweise zwischen 10 und 30° in Bahnlaufrichtung (9) geneigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschmutzungsschutz (3) Druckluftdüsen (10) zur Beseitigung von Verschmutzungen aus dem Bereich (5) zwischen Kameraobjektiv (4) und Faserstoffbahn (1) aufweist.
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