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DE20103545U1 - Steigbügelriemen - Google Patents

Steigbügelriemen

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Publication number
DE20103545U1
DE20103545U1 DE20103545U DE20103545U DE20103545U1 DE 20103545 U1 DE20103545 U1 DE 20103545U1 DE 20103545 U DE20103545 U DE 20103545U DE 20103545 U DE20103545 U DE 20103545U DE 20103545 U1 DE20103545 U1 DE 20103545U1
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DE
Germany
Prior art keywords
intermediate piece
stirrup
strap
stirrup leather
elastic
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE20103545U
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE20103545U priority Critical patent/DE20103545U1/de
Publication of DE20103545U1 publication Critical patent/DE20103545U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/16Fastening stirrups to saddles; Stirrup-leathers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

Patentanwalt
REINER PRiETSCH
Schäufeleinsir. 7
D-80687 München
Peter Nawroth
01.03.2001
37.249-rp/he
Steigbügelriemen
Die Erfindung betrifft einen Steigbügelriemen mit einer Riemenschnalle an seinem ersten Ende und Lochungen an seinem zweiten Ende.
Solche Steigbügelriemen, nachfolgend kurz Bügelriemen, bestehen gewöhnlich aus Leder und führen von dem Bügelriemenschloß am Sattel durch eine Öse des Steigbügels zurück zu dem Bügelriemenschloß, in dessen Höhe sich auch die Riemenschnalle zur Längenverstellung des Bügelriemens befindet. Nimmt der Reiter den leichten Sitz oder den Springsitz ein, 0 so wird nahezu das gesamte Reitergewicht von den Steigbügeln über die Bügelriemen auf den Sattel und von diesem auf den Pferderücken und weiter auf den Bewegungsapparat des Pferdes übertragen. Insbesondere beim Auffußen des Pferdes nach dem Überwinden eines Hindernisses wirken auf Pferd und Reiter Verzögerungskräfte, die beachtlich groß sein können. Auf die Steigbügel wirkt deshalb in dieser Phase eine dynamische Kraft, die erheblich größer als die dem Gewicht des Reiters entsprechende, statische Kraft ist. Weil die Bügelriemen nur •eine ganz geringe Längselastizität haben, wird diese dynamische Kraftspitze nahezu in voller Höhe über den Sattel auf den Pferderücken übertragen und beansprucht auch die in diesem Moment ohnehin hochbelasteten Vordergliedmaßen des Pferdes zusätzlich. Der erhöhte Druck auf dem Rücken ist für das Pferd unangenehm und die zusätzliche Belastung der Vordergliedmaßen kann die Brauchbarkeitsdauer des Pferdes verkürzen.
Der Erf indung.. liegt..die Aufgabe- -zugrunde,- ,eine. Bügel riemen zu schaffen, der die zusätzliche Belastung des Pferdes durch auf den Reiter einwirkende, dynamische Kräfte mindert.
Bei einem Bügelriemen mit einer Riemenschnalle an seinem ersten Ende und Lochungen an seinem zweiten Ende ist diese Aufgabe erfindungsgemäß durch ein elastisch dehnbares Zwischenstück gelöst.
Dieses elastische Zwischenstück führt dazu, daß auf die Steigbügel wirkenden, kurzzeitigen, hohe Kraftspitzen durch reversible Längung des Bügelriemens zeitlich gedehnt und dadurch sowie zusätzlich durch die entstehende Reibung der aufeinandergleitenden Materialien auch der Höhe nach vermindert auf das Pferd übertragen werden.
Prinzipiell könnte das elastische Zwischenstück an einer beliebigen Stelle im Verlauf des Bügelriemens angeordnet sein. Bevorzugt befindet sich das elastische Zwischenstück 0 jedoch zwischen der Riemenschnalle und dem ersten Ende des Bügelriemens (Anspruch 2) , weil dann lediglich ein Vernähen des ersten Bügelriemenendes mit dem Zwischenstück statt mit der Riemenschnalle erforderlich ist.
Ein Vernähen des elastischen Zwischenstücks mit der Riemenschnalle erübrigt sich, wenn das elastische Zwischenstück von dem ersten Ende des Bügelriemens über einen Quersteg der Riemenschnalle und zurück zu dem ersten Ende des Riemens geführt ist (Anspruch 3) . Das elastische Zwischenstück 0 bildet dann eine Schlaufe um den Quersteg der Riemenschnalle herum und ist doppellagig.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform sind die beiden Lagen des elastischen Zwischenstücks unterhalb des 5 Quersteges der Riemenschnalle miteinander verbunden (Anspruch 4), z.B. durch eine Quernaht, um die Riemenschnalle
■ ■-■ am Ende, des Bügeilr.iemens eindeutig:, festzulegen-..:--·.·-= --·■:-.■-.
Die Festigkeit des elastischen Zwischenstücks sollte etwa derjenigen des Bügelriemenleders (oder eines anderen Materials) entsprechen. Das elastische Zwischenstück sollte daher eine Höchstzugkraft von mindestens 2 00 0 N und vorzugsweise von mehr als 3 000 N haben (Anspruch 5).
Die Elastizität des Zwischenstücks muß so gewählt werden, daß einerseits die gewünschte, stoßdämpfende Wirkung bei hoher Zugbeanspruchung auftritt, andererseits bei normaler Belastung bzw. Zugbeanspruchung der Reiter nicht das Gefühl eines federelastischen Bügelriemens hat. Bewährt hat sich eine elastisches Zwischenstück, das eine elastische Dehnung von mindestens etwa 30 % und vorzugsweise etwa 4 0 %, jeweils bei ca. 2 00 N und eine Höchst Zugkraftdehnung von mindestens etwa 60%, vorzugsweise von mindestens etwa 100 % hat (Anspruch 6) .
0 Die Länge des elastischen Zwischenstücks hängt naturgemäß von seinem Dehnungsverhalten ab. Eine zu geringe wirksame Länge zwischen den Verbindungsstellen, in der Regel den Nähten, ergibt besi gegebenem Dehnung sverha It en eine unzureichende absolute Dehnung, eine zu große wirksame Länge be-5 wirkt das Gegenteil und führt außerdem dazu, daß die Verbindung bzw. die Nähte zwischen dem Zwischenstück und dem ersten Ende des Bügelriemens vom Reiter im Bereich seines Oberschenkels als störend empfunden werden. Zweckmäßig ist eine wirksame Länge zwischen ca. 5 cm und ca. 10 cm (An-0 spruch 7). Bevorzugt besteht das elastische Zwischenstück aus einem text i !ähnlichen, unver rottbar en Gurtband (Anspruch 8) .
Dieses Gurtband kann seinerseits aus einem textlien Gemisch aus Polyamid, Elastodien (Rohgummi) und Polyester bestehen (Anspruch 9).
• · It · · ·
Als zusätzliche Sicherheit kann· vorgesehen""seiny daß-parallel zu dem elastischen Zwischenstück ein bruchsicheres Verbindungsstück verläuft, das erst bei einem Bruch des elastischen Verbindungsstücks wirksam wird (Anspruch 10).
Dieses Verbindungsstück kann z.B. zwischen den zwei Lagen des elastischen Zwischenstücks angeordnet und muß so lang bemessen sein, daß es frühestens bei Erreichung der Grenze der elastischen Dehnung des elastischen Zwischenstücks wirksam wird.
10
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Bügelriemens nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 einen Sattel mit Steigbügel und Bügelriemen nach der Erfindung
Fig. 2 das mit der Riemenschnalle versehene Ende des Bügelriemens
0 Fig. 3 eine schematische Seitenansicht zu Fig. 2 und
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer Weiterbildung mit zusätzlichem, bruchsicheren Verbindungsstück.
25
Der Bügelriemen in Fig. 1 beginnt an einer Riemenschnalle 1, an die sich ein elastisches Zwischenstück 2 anschließt, das in einen Lederriemen 3 übergeht, der durch eine Öse in einem Steigbügel 4 geführt ist und auf dem Sattelblatt aufliegend 0 zurück nach oben um ein Bügelriemenschloß 5 herum durch die Reimenschnalle 1 zu dem gelochten, zweiten Ende 6 geführt ist.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, besteht das elastische Zwi-5 chenstück 2 aus einem textilähnlichem Gurtband, das die gleiche Breite wie der Lederriemen 3 hat und von dessen
ersten Ende 3a über den Quersteg la der Riemenschnalle 1 zurück zu dem ersten Ende 3a des Lederriemens 3 geführt ist. Das Gurtband 2 ist also zweilagig. Die beiden Lagen sind knapp unterhalb des Quersteges la der Riemenschnalle 1 durch eine Quernaht 2a verbunden. Die beiden gegeneinander versetzten Enden des Gurtbandes sind mit dem Ende 3a des Lederriemens in der sattlerüblichen Weise durch die angedeuteten Nähte 3b verbunden.
Die Aus führungs form nach Fig. 4 unterscheidet sich von derjenigen nach den Fig. 2 und 3 lediglich durch ein zwischen den zwei Lagen des Zwischenstücks 2 angeordnetes, bruchsicheres Verbindungsband 7 zwischen dem Quersteg la der Riemenschnalle 1 und dem Ende 3a des Lederriemens 3. Wie angedeutet, liegt das bruchsichere Verbindungsband 7 normalerweise schlaff zwischen den zwei Lagen des Gurtbandes 2 und strafft sich erst, wenn das Gurtband 2 sich über seine Elastizitätsgrenze hinaus reckt oder im ungünstigsten Fall reißt.

Claims (10)

1. Steigbügelriemen mit einer Riemenschnalle (1) an seinem ersten Ende (3a) und Lochungen an seinem zweiten Ende (6), gekennzeichnet durch ein elastisch dehnbares Zwischenstück (2).
2. Steigbügelriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das elastische Zwischenstück (2) zwischen der Riemenschnalle (1) und dem ersten Ende (3a) des Bügelriemens (3) befindet.
3. Steigbügelriemen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (2) von dem ersten Ende (3a) des Bügelriemens (3) über einen Quersteg (1a) der Riemenschnalle (1) und zurück zu dem ersten Ende (3a) des Bügelriemens (3) geführt ist.
4. Steigbügelriemen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagen des elastischen Zwischenstücks (2) unterhalb des Quersteges (1a) der Riemenschnalle (1) miteinander verbunden sind.
5. Bügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (2) eine Höchstzuggkraft von mindestens 2000 N und vorzugsweise mehr als 3000 N hat.
6. Steigbügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (2) eine elastische Dehnung von mindestens etwa 30% und vorzugsweise etwa 40% sowie eine Höchstzugkraftdehnung von mindestens etwa 60%, vorzugsweise etwa 100%, hat.
7. Steigbügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (2) eine wirksame Länge zwischen etwa 5 cm und etwa 10 cm hat.
8. Steigbügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Zwischenstück (2) aus einem textilähnlichen, unverrottbarem Gurtband besteht.
9. Steigbügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gurtband (2) aus einem textilen Gemisch aus Polyamid, Elastodien (Rohgummi) und Polyester besteht.
10. Steigbügelriemen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem elastischen Zwischenstück (2) ein bruchsicheres Verbindungsstück (7) verläuft, das frühestens bei Erreichung der Grenze der elastischen Dehnung des elastischen Verbindungsstücks (2) wirksam wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB2400533A (en) * 2003-04-16 2004-10-20 Monica S Saddlery Ltd Equestrian stirrups
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DE102023212802A1 (de) * 2023-12-15 2025-06-18 Carsten Engelke Reitsattel mit gefederter Steigbügelhalterung

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