[go: up one dir, main page]

DE20103474U1 - Baueinheit - Google Patents

Baueinheit

Info

Publication number
DE20103474U1
DE20103474U1 DE20103474U DE20103474U DE20103474U1 DE 20103474 U1 DE20103474 U1 DE 20103474U1 DE 20103474 U DE20103474 U DE 20103474U DE 20103474 U DE20103474 U DE 20103474U DE 20103474 U1 DE20103474 U1 DE 20103474U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
securing
cover element
recess
support
assembly according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20103474U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BETONWERK und EISENGIESEREI BE
Original Assignee
BETONWERK und EISENGIESEREI BE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BETONWERK und EISENGIESEREI BE filed Critical BETONWERK und EISENGIESEREI BE
Priority to DE20103474U priority Critical patent/DE20103474U1/de
Publication of DE20103474U1 publication Critical patent/DE20103474U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/10Installations of electric cables or lines in or on the ground or water in cable chambers, e.g. in manhole or in handhole
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D29/00Independent underground or underwater structures; Retaining walls
    • E02D29/12Manhole shafts; Other inspection or access chambers; Accessories therefor
    • E02D29/14Covers for manholes or the like; Frames for covers
    • E02D29/1427Locking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Baueinheit
Die Erfindung betrifft eine Baueinheit, welche aus einem Tragelement und einem darin eingelegten Abdeckelement besteht. Das Abdeckelement der in Rede stehenden Baueinheit kann ein Schachtdeckel, ein Rost oder dergleichen sein. Derartige Abdeckelemente werden in ortsfest verlegte Rahmen- oder Rinnenelemente eingelegt. Sie dienen nicht nur zur Abdeckung eines aufrechten Schachtes, der zu einem unterirdisch verlegten Kanal führt, sondern auch beispielsweise für Entwässerungsrinnen. Das Abdeckelement kann aus dem gleichen Material hergestellt werden, beispielsweise aus Guß, oder es ist auch üblich, einen Verbund aus Beton- und Eisenguß zu wählen. Bei letzterem wird eine innerhalb eines Außenkranzes liegende Schale mit Beton ausgegossen. Sofern die Baueinheit für Abwasserkanalnetze verwendet wird, ist dieser in bestimmten Abständen mit aufrechten Schächten versehen, damit in einfacher Weise der Abwasserkanal gewartet oder kontrolliert werden kann. Das obere, offene Ende des aufrechten Schachtes muß durch die Schachtabdeckung verkehrssicher gesichert sein. Damit die Schachtabdeckung durch unbefugte nicht entfernt wird, ist diese so ausgelegt, dass normalerweise entweder mehrere Personen zum Anheben notwendig sind, oder dass das Anheben mit einem He-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 2
bezeug erfolgt. Deshalb sind Fahrzeuge für die Wartung eines Abwasserkanals bereits mit einem Hebezeug ausgestattet.
Obwohl die'Sicherheit gegen unbefugtes Entfernen der Schachtabdeckung recht groß ist, kann man jedoch nicht ausschließen, dass es trotzdem gelingt sie zu entfernen. Dadurch könnte es beispielsweise zu schweren Unfällen kommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Baueinheit, die aus einem Tragelement und einem darin eingelegten Abdeckelement besteht in konstruktiv einfacher Weise so zu gestalten, dass das unberechtigte Abnehemen des Abdeckelementes vom ortsfesten Tragelement zur Erhöhung der Sicherheit zumindest erschwert wird, nach Möglichkeit jedoch verhindert wird. Die gestellte Aufgabe wird gelöst, indem das Abdeckelement durch wenigstens ein Sicherungselement form- und/oder kraftschlüssig jedoch lösbar mit dem Tragelement verbunden ist.
Durch die form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Abdeckelement und dem Tragelement wird die benötigte Kraft zum Anheben der Schachtabdeckung noch zusätzlich erhöht. Da das Sicherungselement bzw. die Sicherungselemente unsichtbar sind, ist das unberechtigte Anheben der Schachtabdeckung selbst dann noch nicht möglich, wenn sich eine ausreichende Anzahl von Personen zusammenfinden würde, da die gemeinsam aufgebrachte Kraft dann noch nicht ausreichen würde. Besonders vorteilhaft ist die kraft- und/oder formschlüssige Verbindung, da zum berechtigten Anheben und auch zum Absetzen des Abdeckelementes einfache Werkzeuge erforderlich sind. Das Abdeckelement sollte jedoch so gestaltet sein, dass berechtigte Personen erkennen, wo sie zum Anheben ein Werkzeug ansetzen können, beispielsweise eine Brechstange. Die Gestaltung der Sicherungselemente kann vielfältig sein. So ist beispielsweise in einer ersten Ausführungsform vorgesehen, dass jedes Sicherungselement aus einer vorstehenden Sicherungsnase besteht, die in eine ensprechend gestaltete Nutartige Ausnehmung des Tragelementes eingreift. Eine solche Ausführung kann als formschlüssig angesehen werden, wobei zum Anheben des Abdeckelementes dieses dann an einer Seite zunächst an-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 3
gehoben werden muß, so dass eine geringfügige seitliche Verschiebung möglich ist. Diese Sicherungsnase kann auch segmentförmig sein. Außerdem könnten mehrere Sicherungsnasen an dem Abdeckelement angesetzt sein. In besonders vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass die Nut in einem elastisch verformbaren Einsatz vorgesehen ist, der in das Tragelement eingesetzt ist. Bezogen auf einen Vertikalschnitt, könnte dieser Einsatz u-förmig gestaltet sein. Es ist jedoch auch möglich, dass der Einsatz vorzugsweise formstabil ist und mit einem oder mehreren Federelementen ausgestattet ist, die auf die Sicherungsnase drücken. Dabei könnte das Sicherungselement auch mit zwei Federelementen ausgestattet sein, die von oben und von unten her auf die Sicherungsnase drücken. Diese Sicherungsnase und die nutartige Ausnehmung könnte in einem Bereich angeordnet werden, der im unmittelbaren Bereich des Angriffspunktes eines Werkzeuges, beispielsweise einer Brechstange liegt. Es könnten auch in diesem Bereich mehrere Sicherungsnasen und entsprechende Einsätze angeordnet werden. Die Sicherungsnase bzw. die Sicherungsnasen könnten in der Ebene des Abdeckelementes liegen. Je nach Ausführung des Abdekkelementes könnten sie jedoch auch der äußere freie Schenkel eines Winkelsteges sein, der einstückig mit dem Abdeckelement verbunden ist und nach unten ragt. Es ist auch möglich, dass wenigstens eine nutartige Ausnehmung an der oberen, der begeh- und befahrbaren Fläche des Abdeckelementes zugewandten Seite eine Schrägfläche aufweist. Eines der Sicherungselemente müßte dann jedoch mit einem Federelement ausgestattet sein. Dadurch wird es möglich, dass in einer Schräglage des Abdeckelementes die Sicherungsnase in die nutartige Ausnehmung gleitet. Die Verriegelung kann auch im Bereich der Auflage zwischen dem Abdeckelement und dem Tragelement erfolgen. Dieses Sicherungselement besteht dann zweckmäßigerweise aus einem Verriegelungsbolzen und einer damit form- und/oder kraftschlüssig in Eingriff stehenden Verriegelungshülse. Der Verriegelungsbolzen ist in vorteilhafter Weise in den Auflagebereich des Abdeckelementes angeordnet, da dies in einfacher Weise möglich ist, da im Normalfall zumindest der Bereich der Auflagefläche des Abdeckelementes aus Metall besteht, so dass darin eine Gewindebohrung eingebracht werden kann. Der Sicherungsbolzen würde dann einen Gewindeansatz aufweisen, der dem gegenüber der Auflagefläche vorstehenden Teil im Durchmes-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DAKTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001
ser kleiner gehalten ist. Der in die Verriegelungshülse eingreifende Bereich des Sicherungsbolzens ist zweckmäßigerweise profiliert. Die Profilierungen könnten Rillen und Stege sein, wobei dass dem Gewindeansatz gegenüberliegende freie Ende des Sicherurig'sbolzens sogar verdickt sein könnte. Die Verriegelungsbuchse könnte beispielsweise auch aus einem elastisch verformbaren Material, wie z.B. Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff oder aus einer Gummi- Metallkombination bestehen. Unabhängig von der Gestaltung ist es jedoch zweckmäßig, wenn der in die Verriegelungsbuchse eingesteckte profilierte Teil des Sicherungsbolzens die angrenzenden Teile der Verriegelungsbuchse so verformt, dass Rückstellkräfte aufgebaut werden. Das Freie, dem Gewindeansatz gegenüberliegende Ende des Sicherungsbolzens könnte mit einem Schlitz oder einem außen- oder innen- Sechskant versehen sein, damit mittels eines Schraubendrehers bzw. eines Schlüssels der Sicherungsbolzen eingedreht werden kann.
In bevorzugter Ausführungsform ist das Abdeckelement durch drei Sicherungselemente mit dem Tragelement verbunden, wobei der Winkelabstand von zwei Sicherungselementen kleiner ist als der Winkelabstand jedes dieser beiden Sicherungselemente zu dem dritten Sicherungselement. Das Werkzeug zum Ansetzen an das Abdeckelement sollte dann im Bereich des dritten Sicherungselementes liegen.
Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Abdeckelement der erfindungsgemäßen Baueinheit in Form eines Deckels,
Figur 2 das in das Tragelement eingelegte Abdeckelement in einem Vertikalschnitt,
Figur 3 eine erste Möglichkeit des Sicherungselementes in einem Teilschnitt,
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 5
Figur 4 eine gegenüber der Figur 3 geänderte Ausführung, jedoch als Einzelheit, Figur 5 eine weitere Möglichkeit der Sicherung
Figur 6 eine weitere Möglichkeit der Sicherung unter Verwendung von zwei Federelementen entsprechend der Figur 3
Figur 7 das Sicherungselement in einer weiteren Ausführung und
Figur 8 ein Einzelteil des Sicherungselementes für die Ausführung nach der Figur 7 in einer geänderten Ausführung.
Die in der Figur 1 dargestellte Baueinheit 10 besteht aus einem kreisrunden Abdekkelement 11 in Form einer Schachtabdeckung und einem Tragrahmen 12. Zur Verkehrssicheren Festlegung des Abdeckelementes 11 wird dieses durch drei Sicherungselemente 24 mit dem Tragrahmen 12 verbunden. Die Sicherungselemente 24 werden in den nachfolgenden Figuren noch näher beschrieben. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sicherungselemente 24 nicht in gleichen Winkelabständen zueinander angeordnet. Die beiden Sicherungselemente 24 der rechten Seite stehen jedoch in einem gleichen Winkelabstand zu dem dritten Sicherungselement 24 der linken Seite. Eine derartige Anordnung hat den Vorteil, dass das Auflegen des Abdeckelementes 11 und das Abnehmen günstiger wird. Während die beiden ersten Sicherungselemente der rechten Seite Baugleich sein können, unterscheidet sich das dritte Sicherungselement 24 der linken Seite von den beiden anderen.
Die in der Figur 2 dargestellte Baueinheit 10 besteht aus einem Abdeckelement 11 das einen Außenkranz 16d aus Metall aufweist, der in ein Tragelement 12 eines nicht dargestellten Schachtes eingelegt ist. Im mittleren Bereich ist die Baueinheit 10 mit einer Schale 13 ausgestattet, die in nicht dargestellter Weise vorzugsweise mit Beton ausgegossen ist. Das Abdeckelement 10 stützt sich im mittleren Bereich noch an einem Widerlager 14 ab. In nicht näher dargestellter Weise ist das Abdek-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 6
kelement 11 mit Öffnungen zur Luftzirkulation versehen. Zur Entfernung des Abdeckelementes 11 ist diese in einem bestimmten Bereich so gestaltet, daß dieser mittels eines in strichpunktierten Linien dargestellten Hebels 15 angehoben werden kann. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Abdeckelement 11 mit drei noch erläuterten Sicherungselementen versehen, die nur ein Anheben möglich machen, wenn die aufgebrachte Hubkraft größer ist als durch das Eigengewicht sich ergebende Kraft. In der dem Hebel 15 gegenüber liegenden Bereich ist der Außenkranz der Schachtabdeckung mit einer Sicherungsnase 17 ausgestattet, die in eine Nut 18 eingreift. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Nut bzw. die Ausnehmung 18 in einem im Vertikal schnitt U-förmigrn Einsatz 19 angeordnet. Dieser Einsatz 19 kann aus einem elastisch verformbaren Material, beispielsweise aus Gummi oder einem gummiähnlichen Kunststoff bestehen. Diese Verbindung ist in den Figuren 2 und 3 noch näher dargestellt.
Im gegenüberliegenden, dem Hebel 15 zugeordneten Bereich ist ein weiteres Sicherungselement angeordnet welches im wesentlichen aus einem in den Außenkranz 16 des Abdeckelementes 11 eingedrehten Sicherungsbolzen 20 und einer Verriegelungshülse 21 gebildet ist. Diese Ausführung ist in den Figuren 4 und 5 genauer dargestellt.
Bei der Ausführung nach der Figur 3 sind an dem Einsatz 19 zwei beidseitig der Sicherungsnase 17 liegende Federelemente 22, 23 angeformt, die aus einem geeigneten Material, beispielsweise aus Stahl, aus Kohlefasern und dgl. gefertigt sein können. Außerdem können sie mit einer Oberflächenbeschichtung ausgestattet sein. Die Figur 3 zeigt eine Variante, bei der einer der beiden parallelen Schenkel des Einsatzes 19 gegenüber dem anderen Schenkel verlängert ist, so daß die Sicherungsnase 17 entsprechen weit übergreift. Dem kürzeren Schenkel ist wiederum ein Federelement 22 zugeordnet, so daß diese die Sicherungsnase 17 gegen den längeren Schenkel drückt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der obere Schenkel des Einsatzes 19 mit dem Federelement 22 ausgestattet. Auch die Umkehrung ist möglich. Die Ausführung nach der Figur 7 zeigt, dass der Sicherungsbolzen 20 einen Gewindean-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 7
satz 20a und einen Profilansatz 20b aufweist, so daß der Gewindeansatz 20a in den Außenkranz 16 eingedreht werden kann. Der Profilansatz 20b greift in eine Verriegelungshülse 21 ein, die auf einem elastisch verformbaren Material und ein profiliertes Sacklböh-21a aufweist, in welches der Profilansatz 20b eingreift. Auch die Wandungen des Sackloches 21a sind profiliert. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Profilansatz 20b des Sicherungsbolzens 20 wellenförmig gestaltet. Die zugehörigen Flächen des Sackloches 21a sind entsprechend gestaltet, wobei sich noch mehrere Radialschlitze anschließen. Das dem Gewindeansatz 20a gegenüberliegende Ende des Sicherungsbolzens 20b liegt in einer Vergrößerung des Sackloches 21a. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das freie Ende des Profilansatzes 20 b mit einem Schlitz versehen, um den Sicherungsbolzen 20a in die Gewindebohrung des Außenkranzes 16 einzudrehen. Die Verriegelungshülse 21 ist ebenfalls in ein Sachloch des Tragrahmens 12 eingesetzt. Das dem Gewindeansatz 20a abgewandt liegende Ende der Verriegelungshülse 21 steht nach außen vor und greift in eine entsprechende Ausnehmung ein. Dadurch wird verhindert, daß beim Anheben des Abdeckelementes 11 die Verriegelungshülse aus dem Sackloch herausgezogen wird. Die Sicherung könnte auch in anderer Weise, beispielsweise durch Klebung erfolgen. Die dargestellte Ausführung bietet den Vorteil, daß sie im Bedarfsfalle in einfachster Weise herausgezogen werden kann. Die Figur 8 zeigt eine Variante der Verriegelungsbuchse 21. Das Sackloch 21a ist mit einer geänderten Profilierung versehen. Die Profilierung besteht aus Zähnen und dazwischen liegenden Zahnlükken, die scharfkantiger ist als die Profilierung gemäß der Darstellung nach der Figur 4. Es ist möglich, dass die Sicherungselemente nach den Figuren 3 und 4 sowie die Sicherungselemente nach den Figuren 7 und 8 auch einzeln eingesetzt werden können.
Die Figur 5 zeigt eine Ausführung, bei der mindestens ein Sicherungselement mit einem Federelement ausgestattet ist. ohne Verwendung von Federelementen. Die an dem Abdeckelement angeformte Sicherungsnase 17 greift wiederum in eine Nut 18 des Tragelementes 18 ein. Die Nut 18 ist jedoch im Querschnitt nicht mehr rechtekkig, und hat im dargestellten Ausführungsbeispiel an der der begehbaren oder be-
LOESENBECK · STRACKE · SPECHT · DANTZ - PATENTANWÄLTE - EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEYS
Anmeldetext vom 23.02.2001 Seite 8
fahrbaren Fläche des Abdeckelementes 11 zugewandten Seite eine Schrägfläche 18a, die sich im dargestellten Ausführungsbeispiel über die halbe Höhe der Nut 18 erstreckt und gegenüber der vertikalen um einen Winkel von 45° geneigt ist. Dadurch wird das Ablegen des Abdeckelementes 11 sowie das Anheben begünstigt. Die Figur 6 zeigt eine Ausführung mit zwei Federelementen 22, 23 die an dem Einsatz 19 angesetzt sind. Die Sicherungsnase 17 ist jedoch der freie Schenkel eines Winkelsteges 25, der an dem Abdeckelement 11 angesetzt ist. Die Sicherungsnase 17 steht im Abstand zur unteren Fläche des Abdeckelementes 11. Die jeweilige konkrete Ausführung richtet sich nach den Anforderungen und nach der Bauform des Abdeckelementes und des Tragelementes 16.
Die Gestaltung der Sicherungselemente kann von den dargestellten Ausführungen abweichen. Wesentlich ist, daß die zum Anheben das Abdeckelement 11 notwendige Kraft größer ist als die sich durch das Eigengewicht ergebende Kraft. Ferner ist die form- und/oder kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Tragrahmen des Schachtes und das Abdeckelement 11 wesentlich, da zum Anheben des Abdeckelementes 11 abgesehen von dem Hebel 15 oder einem sonstigen Werkzeug keine Werkzeuge zum Lösen der Verbindungen notwendig sind.

Claims (14)

1. Baueinheit, welche aus einem Tragelement und einem darin eingelegten Abdeckelement besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (11) durch wenigstens ein Sicherungselement (24) form- und/oder kraftschlüssig, jedoch lösbar mit dem Tragelement (12) verbunden ist.
2. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement aus einer vorstehenden Sicherungsnase (17) besteht, die in eine nutartige Ausnehmung (18) des Tragelementes (12) oder in das Abdeckelement eingreift.
3. Baueinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsnase (17) segmentartig gestaltet ist.
4. Baueinheit nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nutartige Ausnehmung (18) in einem elastisch verformbaren Einsatz (19) vorgesehen ist, der in den Tragrahmen (12) fest eingesetzt ist.
5. Baueinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Vertikalschnitt gesehen, der Einsatz (19) U-förmig gestaltet ist.
6. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der nutartigen Ausnehmung (18) wenigstens ein am Einsatz (19) oder am Tragrahmen (12) festgesetztes Federelement zugeordnet ist, das jedoch vorzugsweise zwei beitseitig der Sicherungsnase (17) angeordnete Federelemente (22, 23) an dem Einsatz 19 oder am Tragrahmen 12 angesetzt sind.
7. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsnase (17) der freie Schenkel eines Winkelsteges (25) ist, und dass die Sicherungsnase (17) vorzugsweise im Abstand zur Unterseite des Abdeckelementes (11) steht.
8. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine nutartige Ausnehmung (18) an der oberen, der begeh- und befahrbaren Fläche des Abdeckelementes (11) zugewandten Seite eine Schrägfläche (18a) aufweist, die sich vorzugsweise über die halbe Höhe der nutartigen Ausnehmung (18) erstreckt und vorzugsweise gegenüber der Vertikalen um einen Winkel von 45° geneigt ist.
9. Baueinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement aus einem Sicherungsbolzen (20) und einer damit form- und/oder kraftschlüssig in eingriff stehenden Verriegelungshülse (21) besteht.
10. Baueinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbolzen (20) in die Auflagefläche des Abdeckelementes (11) eingesetzt ist, und daß die Verriegelungshülse (21) im Tragelement (12) angeordnet ist.
11. Baueinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsbolzen (20) aus einem Gewindeansatz (20) und einem in ein Sackloch (21) der Verriegelungeshülse (21) eingreifenden Profilansatz (20b) besteht, und daß das Sackloch (21a) der Verriegelungshülse (21) profiliert ist.
12. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungshülse (21) form- und/oder kraftschlüssig in eine sacklochartige Ausnehmung des Tragrahmens (12) eingesetzt ist, und das sie aus einem elastisch verformbaren Material besteht.
13. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachachtabdeckung (11) durch mindestens zwei Sicherungselemente mit dem Tragrahmen (12) form- und oder kraftschlüssig verbunden ist, und daß die Sicherungselemente unterschiedlich gestaltet sind.
14. Baueinheit nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (11) durch drei Sicherungselemente (24) mit dem Tragelement (12) verbunden ist, und dass der Winkelabstand von zwei Sicherungselementen (24) geringer ist, als der Winkelabstand dieser beiden Sicherungselemente (24) zum dritten Sicherungselement (24).
DE20103474U 2001-02-28 2001-02-28 Baueinheit Expired - Lifetime DE20103474U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20103474U DE20103474U1 (de) 2001-02-28 2001-02-28 Baueinheit

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20103474U DE20103474U1 (de) 2001-02-28 2001-02-28 Baueinheit

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20103474U1 true DE20103474U1 (de) 2001-05-10

Family

ID=7953615

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20103474U Expired - Lifetime DE20103474U1 (de) 2001-02-28 2001-02-28 Baueinheit

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20103474U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011073548A1 (fr) * 2009-12-17 2011-06-23 Norinco Dispositif de voirie a cadre et au moins un element de recouvrement a deplacement limite dans ce cadre

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011073548A1 (fr) * 2009-12-17 2011-06-23 Norinco Dispositif de voirie a cadre et au moins un element de recouvrement a deplacement limite dans ce cadre
FR2954368A1 (fr) * 2009-12-17 2011-06-24 Norinco Dispositif de voirie a cadre et au moins un element de recouvrement a deplacement limite dans ce cadre

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0317919B1 (de) Verriegelungsvorrichtung für Abdeckungen von Schächten und andern Bodenöffnungen
EP3136525B1 (de) Kabelkanal und verfahren zur herstellung eines begehbaren kabelkanaldeckels
DE2053443B2 (de) Bauwerk
EP3623537A2 (de) Höhenverstellbare entwässerungsrinne
CH621593A5 (en) Drainage channel
DE9211253U1 (de) Ablaufrinne für Flüssigkeiten, insbesondere für Wasser zum Einbau in Bodenflächen von Gebäuden, insbesondere in Parkhäusern
DE19511788C5 (de) Lösbare Verriegelungsvorrichtung für einen befahrbaren Rost einer Entwässerungsrinne
WO2021105104A1 (de) Rinnensystem, deckeleinheit und sicherungselement
EP3535824B1 (de) Sammelschienenhalter und eine entsprechende anordnung
EP1597441B1 (de) Entw sserungsvorrichtung
DE3121249C2 (de) Verankerung für Steigeisen in Teilen aus Beton o.dgl.
EP4339395A1 (de) Terrassenaufbau mit sichtprofilen
DE20103474U1 (de) Baueinheit
EP0778378B1 (de) Vorrichtung zur Sicherung von Dachdurchbrüchen und Verfahren zur Herstellung der Sicherungsvorrichtung
AT524849B1 (de) Montagesystem für Geländer und Absturzsicherungen
WO2003040496A1 (de) Befestigungseinrichtung für die befestigung von gitterartigen zaunfeldern an einem zaunpfosten
EP3336297A1 (de) Basisprofil zur aussteifung eines aluminium-kunststoff-verbundblendrahmens und zur verbindung mit einer statikkonsole eines rollladenkastens
DE29803656U1 (de) Tür- oder Fensterbeschlag
DE20001719U1 (de) Schachtabdeckung
EP4020730B1 (de) Schacht mit einer bodenplatte und bodenplatte für einen kunststoffschacht
EP3715530B1 (de) Abdeckung für eine bodenöffnung im bereich eines bordsteins
DE20205401U1 (de) Fugenblech
EP3227495B1 (de) Fahrbahnübergang mit fingerplatten
EP2789755B1 (de) Rostsicherung für Entwässerungsrinnen
AT404049B (de) Auftrittsziegel

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification

Effective date: 20010613

R156 Lapse of ip right after 3 years

Effective date: 20040901