DE20102347U1 - Schuh - Google Patents
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Classifications
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-
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Description
A 55 902 c Anmelderin:
c-250 Ricosta Schuhfabriken GmbH
9. Februar 2001 Dürrheimer Straße 43
78166 Donaueschingen
Schuh
Die Erfindung betrifft einen Schuh mit einem Schaft, der ein Obermaterial sowie ein das Obermaterial auskleidendes, wasserdichtes und wasserdampfdurchlässiges Futter aufweist, und mit einer an die unteren Endbereiche des Obermaterials und des Futters angespritzten und diese Endbereiche einbettenden Laufsohle aus Kunststoff, wobei zumindest im Bereich der Schuhlängsseiten das Futter im unteren Randbereich mittels eines Klebestreifens mit dem Obermaterial verklebt ist.
Ein derartiger Schuh ist aus der EP 0 679 347 Bl bekannt. Darin wird ein Schuh mit einem ein Obermaterial umfassenden Schaft beschrieben, wobei das Obermaterial mit einem Futter ausgekleidet ist, welches eine wasserdichte und wasserdampfdurchlässige Funktionsschicht umfaßt. Zur leichteren Handhabung bei der Herstellung des Schuhs wird das Futter auf seiner Außenseite mit der Innenseite des Obermaterials verklebt. Der Klebestreifen kann hierbei zusätzlich zu seiner Funktion, Futter und Obermaterial zueinander fixieren, auch eine Abdichtfunktion übernehmen. Hierzu wird in der genannten Druckschrift vorgeschlagen, den Klebestreifen aus dem gleichen Material wie die Laufsohle herzustellen.
Es hat sich gezeigt, daß insbesondere bei Schuhen mit weicher, gut abrollbarer Laufsohle, vor allem bei Kinderschuhen, zum Beispiel Winterstiefeln für Kinder, die Abdichtfunktion des Klebestreifens nicht in allen Fällen gewährleistet ist.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Schuh der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß er gut abrollbar ist und eine hohe Wasserdichtigkeit aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einem Schuh der gattungsgemäßen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Klebestreifen als am Obermaterial festgelegter und mit dem Obermaterial und dem Futter verschmolzener Thermokleberstreifen ausgebildet ist.
Als Thermokieberstreifen wird ein bei Zimmertemperatur selbständig handhabbarer Streifen aus einem Thermo- oder Schmelzkleber verstanden. Dieser kann bei der Herstellung des Schuhs zunächst am Obermaterial festgelegt und anschließend zusammen mit dem Futter über einen Leisten gezogen und durch Erwärmen mit dem Obermaterial und dem Futter verschmolzen werden. Der geschmolzene Thermokleberstreifen zeichnet sich zum einen durch eine hohe Klebekraft und Flexibilität aus und kann sich deshalb beim Abrollen des Schuhs an die Form des unteren Randbereichs des Schaftes und der Laufsohle optimal anpassen, ohne daß es zu einem Materialbruch oder zu einer Ablösung kommt. Zum anderen bewirkt der verschmolzene Thermokleberstreifen eine optimale Abdichtung, so daß zwischen Obermaterial und Futter von außen eingedrungenes Wasser nicht im unteren Randbereich des Schaftes in das Schuhinnere eindringen kann. Da ergänzend vorgesehen ist, daß die unteren Endbereiche von Futter und Obermaterial in die Laufsohle eingebettet
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sind, zeichnet sich der erfindungsgemäße Schuh durch eine sehr hohe Wasserdichtigkeit aus.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn der Thermokleberstreifen mit dem Obermaterial vernäht und mit dem Obermaterial und dem Futter verschmolzen ist. Das Vernähen ermöglicht eine besonders kostengünstige Herstellung des Schuhs, wobei eine zuverlässige Fixierung des Thermokleberstreifens vor dessen Verschmelzen sichergestellt ist.
Der Thermokleberstreifen kann beispielsweise aus einem Schmelzklebematerial gebildet sein, das bei Erwärmung auf über etwa 80° C, vorzugsweise auf etwa 100° C bis cirka 150° C, schmilzt. Das Erwärmen und Verschmelzen kann in einer Pressvorrichtung erfolgen, in der der Thermokleberstreifen mit dem Obermaterial und dem Futter verpresst und verschmolzen wird.
Insbesondere bei Kinderschuhen ist es zur Erzielung eines hohen Tragekomforts wünschenswert, wenn die Laufsohle möglichst weich und gut abrollbar ist. Dies führt allerdings insbesondere im Bereich des Fußballens, der sogenannten "Gehfalte", zu starken Biegebelastungen. Um den Schuh insbesondere in diesem Bereich wasserdicht auszugestalten, erstreckt sich der Thermokleberstreifen bei einer bevorzugten Ausführungsform insbesondere in Höhe des Fußballens. Gerade in diesem hochbelasteten Bereich des Schuhs kann durch den Thermokleberstreifen eine zuverlässige Abdichtung erzielt werden.
-A-
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Es kann vorgesehen sein, daß der Schuh eine formstabilisierende Fersenkappe und eine formstabilisierende Vorderkappe umfaßt. Hierbei ist es von Vorteil, wenn sich der Thermokieberstreifen in Schuhlängsrichtung von der Fersen- bis zur Vorderkappe erstreckt.
Zur Erzielung einer besonders hohen Wasserdichtigkeit ist es günstig, wenn der Thermokieberstreifen mit der Fersen- und/oder Vorderkappe überlappt. So kann beispielsweise vorgesehen sein, daß der Thermokieberstreifen über eine Länge von mindestens 5 mm überlappt. Im Bereich der Vorder- und der Fersenkappe unterliegt der Schuh in der Regel nur einer geringen Biegebelastung, während im Bereich zwischen der Vorder- und der Fersenkappe hohe Biegebelastungen auftreten können. In diesem Bereich wird durch den Thermokieberstreifen eine zuverlässige Abdichtung erzielt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Schuh einen einzigen Thermokleberstreifen umfaßt, der sich ausgehend von einem ersten seitlichen Randbereich der Vorderkappe über eine erste Schuhlängsseite, die Fersenkappe und die zweite Schuhlängsseite bis zu einem zweiten seitlichen Randbereich der Fersenkappe erstreckt. Der Schuh zeichnet sich folglich durch einen mit Ausnahme der Vorderkappe geschlossenen Abdichtring im Bodenbereich aus, wobei zu dessen Herstellung nur ein einziger Thermokieberstreifen zum Einsatz kommt, so daß die Herstellungskosten gering gehalten werden.
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Um eine zuverlässige Fixierung und Abdichtung zwischen Futter und Obermaterial sicherzustellen, ist es günstig, wenn der Thermokieberstreifen eine Breite von mindestens 10 mm, vorzugsweise etwa 12 mm, aufweist.
Die Wasserdichtigkeit des Schuhs kann dadurch verbessert werden, daß der Schuh eine Einlegesohle umfaßt, die ohne Zwischenschaltung einer Brandsohle auf der Laufsohle aufliegt. Bei dieser Ausführungsform des Schuhs kann eine Brandsohle vollständig entfallen, so daß Wasserbrücken, die sich vom unteren Endbereich des Schafts über die Brandsohle in das Schuhinnere erstrekken, zuverlässig vermieden werden.
Vorzugsweise ist die Einlegesohle waschbar ausgestaltet.
Wie bereits erläutert, sind beim erfindungsgemäßen Schuh die unteren Endbereiche von Futter und Obermaterial in die Laufsohle eingebettet. Letztere ist an die genannten Endbereiche angespritzt und aus Kunststoff hergestellt. Hierbei wird der Begriff "Kunststoff" als Kurzbegriff verwendet, der auch spritzfähigen Naturoder Kunstkautschuk und insbesondere Polyurethan und Polyvenylchlorid umfassen soll.
Das Futter ist vorzugsweise durch ein Laminat gebildet mit einer wasserdichten, wasserdampfdurchlässigen Funktionsschicht, einer die Funktionsschicht auf der dem Obermaterial zugewandten Außenseite schützenden Schutz-
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schicht und einer dem Schuhinneren zugewandten Futterschicht. Die Schutzschicht kann hierbei in Form einer die Funktionsschicht mechanisch schützenden Textilschicht ausgestaltet sein, während die Funktionsschicht vorzugsweise aus einer Membran aus gerecktem Polytetrafluorethylen, Polyester oder aus einer mikroporösen Polyurethanbeschicht besteht. Mittels einer derartigen Membran läßt sich das Futter kostengünstig wasserdicht und gleichzeitig wasserdampfdurchlässig ausgestalten.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn der untere Endbereich des Futters über den unteren Endbereich des Obermaterials übersteht, wobei der Überstand bevorzugt mindestens etwa 4 mm, insbesondere ca. 5 mm, beträgt. Ein derartiger Überstand vermeidet eine Nässeübertragung vom unteren Endbereich des Obermaterials auf das Futter, so daß die Wasserdichtigkeit des Schuhs verbessert wird.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Figur 1: Eine schematische Schnittansicht eines Schuhs in Querrichtung; und
Figur 2: eine schematische Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Figur 1.
In der Zeichnung ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegter wasserdichter Kinderschuh dargestellt
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mit einem Schaft 12 und einer Laufsohle 14. Der Schaft 12 weist ein Obermaterial 16 auf, beispielsweise aus Leder, einem Textilmaterial oder aus Kunststoff, sowie ein das Obermaterial 16 innenseitig auskleidendes, wasserdichtes und wasserdampfdurchlässiges Futter 18.
Das Futter ist in an sich bekannter und deshalb in der Zeichnung nur grob schematisch dargestellter Weise durch ein Laminat gebildet, das eine mikroporöse Membran 20 umfaßt, die die Wasserdichtigkeit und Wasserdampfdurchlässigkeit des Futters 18 bewirkt. Auf der dem Schuhinneren zugewandten Innenseite der Membran 20 ist eine plüschartige Futterschicht 22 angeordnet, die ein angenehmes Tragegefühl vermittelt. Das Futter 18 weist außerdem auf der dem Obermaterial 16 zugewandten Außenseite der Membran 20 eine in der Zeichnung nicht dargestellte Schutzschicht aus einem Textilmaterial auf.
Die Laufsohle 14 schließt sich an die unteren Endbereiche 24 bzw. 26 des Futters 18 und des Obermaterials 16 an, so daß die unteren Endbereiche 24, 26 in die Laufsohle 14 eingebettet sind. Die Laufsohle 14 besteht aus einem Kunststoff, beispielsweise aus Polyurethan. Sie erstreckt sich über die gesamte Unterseite des Schuhs 10 und überdeckt außenseitig die unteren Randbereiche 28 bzw. 30 des Futters 18 und des Obermaterials 16.
An den unteren Endbereich 26 des Obermaterials 16 ist eine Spannschnur (Stringlastingschnur) 32 angenäht, mit deren Hilfe der Schaft 12 bei der Herstellung des
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Schuhs 10 über einen Leisten gezogen werden kann. Die Spannschnur 32 ist ebenfalls in die Laufsohle 14 eingebettet .
Unmittelbar auf der Laufsohle 14 liegt im Innern des Schuhs eine waschbare Einlegesohle 34 auf. Eine Brandsohle weist der Schuh 10 nicht auf.
Zur Stabilisierung der Form des Schuhs 10 kommen eine Fersenkappe 36 sowie eine Vorderkappe 38 zum Einsatz, die zwischen dem Obermaterial 16 und dem Futter 18 im Bereich der Ferse und der Schuhspitze angeordnet sind. Sie sind in üblicher Weise mit dem Futter 18 verklebt.
Die unteren Randbereiche 28, 30 des Futters 18 und des Obermaterials 16 sind mittels eines Thermokleberstreifens 40 miteinander verklebt. Der Thermokleberstreifen ist aus einem Thermo- oder Schmelzklebermaterial gefertigt, das bei Zimmertemperatur selbständig handhabbar und durch Erhitzen auf etwa 100° C bis ungefähr 150° C mit dem Futter 18 und dem Obermaterial 16 verschmelzbar und vorzugsweise auch verpressbar ist. Der Thermokleberstrei fen 40 verläuft ausgehend von einem ersten seitlichen Randbereich der Vorderkappe 38 über eine erste Längsseite des Schuhs 16, über die gesamte Fersenkappe 36 und über die zweite Längsseite des Schuhs 10 bis zu einem zweiten seitlichen Randbereich der Vorderkappe 38 und bildet somit mit Ausnahme des Bereichs der Vorderkappe 38 einen in sich geschlossenen Ring im Bodenbereich des Schuhs 10.
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Der Thermokieberstreifen 40 wird bei der Herstellung
zunächst mittels einer Naht 42 mit dem unteren Randbereich
30 des Obermaterials 16 vernäht. Anschließend
werden Obermaterial 16 und Futter 18 gemeinsam über einen Leisten gezogen, und durch Erwärmung wird der Thermokleberstreifen 40 verschmolzen, so daß er im unteren
Randbereich 28, 30 des Futters 18 und des Obermaterials 16 einen umlaufenden Abdichtstreifen bildet. In einem
weiteren Herstellungsschritt wird dann die Laufsohle 16 angespritzt. Letztere zeichnet sich durch eine besonders
gute Abrollbarkeit aus, so daß es insbesondere im
Bereich zwischen der Vorderkappe 38 und der Fersenkappe 36 zu einer starken Biegebelastung des Schuhs 10 kommen kann, wodurch sich die Laufsohle 14 stark verbiegt. Der verschmolzene Thermokieberstreifen 40 bildet hierbei
eine zuverlässige Abdichtung, die sich an die Form der
Laufsohle 14 optimal anpaßt. Dies ermöglicht es, insbesondere Kinderschuhe in zuverlässiger Weise wasserdicht auszugestalten.
zunächst mittels einer Naht 42 mit dem unteren Randbereich
30 des Obermaterials 16 vernäht. Anschließend
werden Obermaterial 16 und Futter 18 gemeinsam über einen Leisten gezogen, und durch Erwärmung wird der Thermokleberstreifen 40 verschmolzen, so daß er im unteren
Randbereich 28, 30 des Futters 18 und des Obermaterials 16 einen umlaufenden Abdichtstreifen bildet. In einem
weiteren Herstellungsschritt wird dann die Laufsohle 16 angespritzt. Letztere zeichnet sich durch eine besonders
gute Abrollbarkeit aus, so daß es insbesondere im
Bereich zwischen der Vorderkappe 38 und der Fersenkappe 36 zu einer starken Biegebelastung des Schuhs 10 kommen kann, wodurch sich die Laufsohle 14 stark verbiegt. Der verschmolzene Thermokieberstreifen 40 bildet hierbei
eine zuverlässige Abdichtung, die sich an die Form der
Laufsohle 14 optimal anpaßt. Dies ermöglicht es, insbesondere Kinderschuhe in zuverlässiger Weise wasserdicht auszugestalten.
Claims (12)
1. Schuh mit einem Schaft, der ein Obermaterial sowie ein das Obermaterial auskleidendendes, wasserdichtes und wasserdampfdurchlässiges Futter aufweist, und mit einer an die unteren Endbereiche des Obermaterials und des Futters angespritzten und diese Endbereiche einbettenden Laufsohle aus Kunststoff, wobei zumindest im Bereich der Schuhlängsseiten das Futter im unteren Randbereich mittels eines Klebestreifens mit dem Obermaterial verklebt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebestreifen als am Obermaterial (16) festgelegter und anschließend mit dem Obermaterial (16) und dem Futter (18) verschmolzener Thermokleberstreifen (40) ausgebildet ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermokleberstreifen (40) mit dem Obermaterial (16) vernäht und dann mit dem Obermaterial (16) und dem Futter (18) verschmolzen ist.
3. Schuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Thermokleberstreifen (40) in Höhe des Fußballens erstreckt.
4. Schuh nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (10) formstabilisierende Fersen- und Vorderkappen (36, 38) umfaßt und sich der Thermokleberstreifen (40) von der Fersenkappe (36) bis zur Vorderkappe (38) erstreckt.
5. Schuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermokleberstreifen (40) mit der Fersenkappe (36) und/oder der Vorderkappe (38) überlappt.
6. Schuh nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermokleberstreifen (40) mit der Fersenkappe (36) und/oder der Vorderkappe (38) über eine Länge von mindestens 5 mm überlappt.
7. Schuh nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (10) einen einzigen Thermokleberstreifen (40) umfaßt, der sich ausgehend von einem ersten seitlichen Randbereich der Vorderkappe (38) über eine erste Schuhlängsseite, die Fersenkappe (36) und die zweite Schuhlängsseite bis zu einem zweiten seitlichen Randbereich der Vorderkappe (38) erstreckt.
8. Schuh nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermokleberstreifen (40) eine Breite von mindestens etwa 10 mm aufweist.
9. Schuh nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuh (10) eine Einlegesohle (34) umfaßt, die ohne Zwischenschaltung einer Brandsohle auf der Laufsohle (14) aufliegt.
10. Schuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegesohle (34) waschbar ist.
11. Schuh nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Randbereich (24) des Futters (18) über den unteren Randbereich (26) des Obermaterials (16) übersteht.
12. Schuh nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Endbereich (14) des Futters (18) mindestens etwa 4 mm über den unteren Endbereich (36) des Obermaterials (16) übersteht.
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| DE20102347U DE20102347U1 (de) | 2001-02-10 | 2001-02-10 | Schuh |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20102347U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10361338A1 (de) * | 2003-12-18 | 2005-08-04 | Ricosta Schuhfabriken Gmbh | Schuh |
| US20220378153A1 (en) * | 2020-02-19 | 2022-12-01 | Ecco Sko As | Waterproof and breathable footwear comprising a toe cap and a heel cap |
| US12167773B2 (en) | 2020-02-19 | 2024-12-17 | Ecco Sko A/S | Breathable and waterproof footwear |
-
2001
- 2001-02-10 DE DE20102347U patent/DE20102347U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10361338A1 (de) * | 2003-12-18 | 2005-08-04 | Ricosta Schuhfabriken Gmbh | Schuh |
| DE10361338B4 (de) * | 2003-12-18 | 2008-03-20 | Ricosta Schuhfabriken Gmbh | Schuh |
| US20220378153A1 (en) * | 2020-02-19 | 2022-12-01 | Ecco Sko As | Waterproof and breathable footwear comprising a toe cap and a heel cap |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| R207 | Utility model specification |
Effective date: 20010531 |
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| R150 | Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years |
Effective date: 20040504 |
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| R151 | Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years |
Effective date: 20070418 |
|
| R152 | Utility model maintained after payment of third maintenance fee after eight years |
Effective date: 20090420 |
|
| R071 | Expiry of right |