[go: up one dir, main page]

DE20102308U1 - Vorrichtung zur Probenentnahme - Google Patents

Vorrichtung zur Probenentnahme

Info

Publication number
DE20102308U1
DE20102308U1 DE20102308U DE20102308U DE20102308U1 DE 20102308 U1 DE20102308 U1 DE 20102308U1 DE 20102308 U DE20102308 U DE 20102308U DE 20102308 U DE20102308 U DE 20102308U DE 20102308 U1 DE20102308 U1 DE 20102308U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
product
chamber
sample
housing
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20102308U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rhe Haendel Engineering & GmbH
Rhe Haendel Engineering GmbH and Co KG
Original Assignee
Rhe Haendel Engineering & GmbH
Rhe Haendel Engineering GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rhe Haendel Engineering & GmbH, Rhe Haendel Engineering GmbH and Co KG filed Critical Rhe Haendel Engineering & GmbH
Priority to DE20102308U priority Critical patent/DE20102308U1/de
Priority to US10/061,905 priority patent/US6886420B2/en
Publication of DE20102308U1 publication Critical patent/DE20102308U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/20Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials
    • G01N1/2035Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials by deviating part of a fluid stream, e.g. by drawing-off or tapping
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/02Devices for withdrawing samples
    • G01N1/10Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state
    • G01N1/20Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials
    • G01N1/2035Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials by deviating part of a fluid stream, e.g. by drawing-off or tapping
    • G01N2001/205Devices for withdrawing samples in the liquid or fluent state for flowing or falling materials by deviating part of a fluid stream, e.g. by drawing-off or tapping using a valve
    • G01N2001/2057Sample chamber in a valve/piston

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

Vorrichtung zur Probenentnahme
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme einer Probe, beispielsweise einer Flüssigkeit oder eines Gases aus einem Produktraum, mit einem Probenraum, der in einem Gehäuse zwischen einer in den Produktraum eingeschobenen und einer aus dem Produktraum herausgezogenen Stellung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Gehäuse an einer Wandung des Produktraumes eine Öffnung dichtend umgebend angeschlossen ist, einen Produktaustritt und einen KoI-ben aufweist, der den Probenraum aufweist und in dem als Zylinder ausgebildeten Gehäuse axial verschiebbar gelagert ist.
Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, dass bei technischen Verfahrensabläufen zu Kontrollzwecken Proben aus Produkträumen entnommen werden müssen, um den Verfahrensablauf, insbesondere das Produkt des Verfahrens von Zeit zu Zeit zu prüfen.
So offenbart beispielsweise die DE 43 16 734 A1 eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Entnahme einer Probe, die einen Probenraum aufweist, der in einem Gehäuse zwischen einer in den Produktraum eingeschobenen und einer aus dem Produktraum herausgezogenen Stellung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Gehäuse an einer Wandung des Produktraumes eine Öffnung dichtend umgebend angeschlossen ist, und mit einem Produktaustritt im Gehäuse. Es handelt sich hierbei um ein Probenahmeventil zur Entnahme flüssiger oder fließfähiger Stoffe aus Behältern oder Rohrleitungen. Dieses vorbekannte Probenahmeventil besteht aus einem Ventilkörper mit einer Eintragsöffnung und einer Austragsöffnung, die durch eine Kolbenanordnung voneinander getrennt sind, wobei durch das Ausfahren eines Kolbens der Medieneintrag erfolgt, währenddessen dieser den anderen Kolben in eine die Austragsöffnung abschließende Stellung mitbewegt. Demzufolge weist dieses vorbekannte Probenahmeventil einen axial verschieblichen Verdrängerkolben auf, der sich von der Eintragsöffnung bis zur Austragsöffnung erstreckt. Diesem Verdrängerkolben folgt ein Absperrkolben, wobei
zwischen den beiden Kolben durch Relativbewegung ein Aufnahmeraum bildbar und dabei durch eine Mitnehmereinrichtung des Verdrängerkolbens der Absperrkolben in eine die Austragsöffnung abschließende Stellung bringbar ist. Von Bedeutung ist somit die Relativbewegung zwischen den beiden vorgesehenen KoI-ben. Diese Vorgehensweise ist bei diversen Proben nicht erwünscht. Darüber hinaus ist zu erkennen, dass die Funktionsfähigkeit dieses vorbekannten Probenahmeventils von seiner Einbaulage abhängig ist, da die zu entnehmende Probe selbstätig in den zwischen dem Verdrängerkolben und dem Absperrkolben gebildeten Aufnahmeraum einströmen muß. Insbesondere bei zähfließenden Medien &iacgr;&ogr; kann es hierbei dazu kommen, dass nicht genau definierte Volumina entnommen werden, die für eine Probenbestimmung notwendig sind.
Aus der WO 84/04591 ist ebenfalls eine Vorrichtung zur Entnahme einer Probe aus einem Produktraum bekannt. Bei dieser vorbekannten Vorrichtung ist allerdings als Probenraum eine durchgehende Bohrung vorgesehen, die sich nicht für die Entnahme sämtlicher Proben eignet. Darüber hinaus ist auch bei dieser Vorrichtung erforderlich, dass eine bestimmte Einbaulage des Probenraumes besteht, um eine volumenmäßig bestimmte Probe zu entnehmen. Diese Vorrichtung dient daher zur Permeabilitätsmessung.
Weiterhin ist aus der EP 0 724 145 A2 ein Verfahren oder eine Vorrichtung zur Filtratmessung bekannt. Hierzu weist diese Vorrichtung zwei Kolben auf einer Kolbenstange auf, wobei die beiden Kolben relativ zueinander bewegbar sind. Der zwischen den beiden Kolben angeordnete und veränderbare Raum wird in ein Rohr eingeschoben, in welchem eine zu messende Substanz strömt. Durch Zurückziehen der beiden Kolben aus dem Rohr wird die Probe entnommen, wobei die Kolben relativ zueinander bewegt werden, so dass ein Filtrat einem Filtratsammeltank zugeführt wird, in dem die erforderlichen Messungen ausgeführt werden. Anschließend wird das Filtrat in die Rohrleitung zurückgeführt. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch aus der EP 0 754 941 A1 bekannt.
Ein weiteres Probeentnahmeventil ist in der US 5 585 576 beschrieben. Bei diesem Probeentnahmeventil ist der Probenraum zwischen einer Dichtung und einer Schneideinrichtung angeordnet. Die Dichtung und die Schneideinrichtung sind im Abstand zueinander auf einer verschiebbaren Achse vorgesehen.
Schließlich offenbart die DE 297 23 631 111 eine weitere bewährte Vorrichtung zur Entnahme einer Probe aus einem Produktraum, wobei die Probe mittels eines Probenraumes entnommen wird, der in einem Gehäuse zwischen einer in den Produktraum eingeschobenen und einer aus dem Produktraum herausgezogenen
&iacgr;&ogr; Stellung verschiebbar angeordnet ist. Das Gehäuse liegt bei dieser Vorrichtung eine Öffnung dichtend umgebend an einer Wandung des Produktraumes an. Ferner weist das Gehäuse einen Produktaustritt auf. Der Probenraum ist in einem Kolben angeordnet, der in dem als Zylinder ausgebildeten Gehäuse axial verschiebbar gelagert ist. Schließlich ist vorgesehen, dass der Probenraum als Durchmesserverringerung des Kolbens ausgebildet ist.
Ausgehend von dem voranstehend dargestellten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Vorrichtung zur Entnahme einer Probe dahingehend weiterzubilden, dass in einfacher und kostengünstiger Weise repräsentative Proben aus einem Produktraum entnommen werden können, wobei eine ausreichende Abdichtung zwischen dem Produktauslass und dem Produktraum vorgesehen ist und eine Gefahr der Verschmutzung des Probenraumes möglichst gering ist.
Die L ö s u &eegr; g dieser Aufgabenstellung sieht vor, dass sich der Probenraum während des üblichen Betriebs in einer in den Produktraum eingeschobenen Stellung befindet und lediglich zur Entnahme der Probe in den Bereich des Produktaustritts bewegbar ist und dass der Kolben gegenüber dem Gehäuse zwischen dem Produktaustritt und dem in den Produktraum hereinragenden Ende des Gehäuses durch einen, vorzgusweise als O-Ring ausgebildeten Dichtring abgedichtet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Entnahme einer Probe ist somit dahingehend gegenüber dem Stand der Technik weiterentwickelt, dass der Probenraum während des üblichen Betriebs im Produktraum konstant von dem zu entnehmenden Produkt, insbesondere einer Flüssigkeit durchströmt wird. Hierdurch ist gewährleistet, dass zu jeder Zeit der Probenentnahme einer repräsentative Probe entnommen wird. Es wird verhindert, dass beispielsweise eine solche Probe entnommen wird, die aufgrund zeitlicher Faktoren bereits Änderungen erfahren hat, da sie über längere Zeit im Probenraum gespeichert wurde. Durch die ständige Durchströmung des Probenraums mit dem zu entnehmenden Produkt wird femer
&iacgr;&ogr; gewährleistet, dass Anhaftungen im Probenraum vermieden werden. Auch kann ein im Probenraum nach der Entnahme verbleibendes Medium nicht in der Zeit ankleben, anbacken und/oder anhaften, in der der Probenraum nicht in den Produktraum eingefahren ist, da diese Zeitspanne dadurch sehr kurz bemessen ist, dass der Probenraum ausschließlich zur Entnahme der Probe aus dem Produktraum herausgezogen wird und nach Entnahme der Probe wieder in den Produktraum zurückgefahren wird. Zu diesem Zweck ist auch der Dichtring von Bedeutung, da hierdurch eine Abdichtung des Produktraums gegenüber dem Produktaustritt erzielt wird, so dass weder das Produkt über den Produktaustritt entweichen kann, noch über den Produktaustritt gasförmige oder flüssige Umgebungsmedien in den Produktraum gelangen können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass der Dichtring in eine Ausnehmung in der Innenwandung des Gehäuses eingesetzt ist. Diese Ausgestaltung stellt sicher, dass der Dichtring grundsätzlich an der erforderlichen Stelle vorhanden ist und eine ausreichende Dichtfunktion zwischen dem Kolben und dem Gehäuse erfüllt.
Es ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass das Gehäuse in dem Bereich des Probenraums in eingeschobener Stellung eine Ausnehmung aufweist. Diese Ausnehmung dient der Aufnahme des Produktes während der Probenentnahme. Hierbei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Ausnehmung als Bohrung auszubilden, deren Durchmesser gerinfügig kleiner als die
Länge des Probenraumes ist, so dass über die Ausnehmung eine schnelle und vollständige Füllung des Probenraumes möglich ist.
Insbesondere ist die Bohrung als durchgehende Bohrung ausgebildet, so dass sie beidseitig des Probenraums eine Zugangsöffnung aufweist und gegebenenfalls das Durchströmen des Probenraums mit dem Produkt ermöglicht.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung sieht vor, dass der Kolben an seinem freien Ende im Bereich des Probenraumes eine vorzugsweise als O-Ring ausgebildeten Dichtring aufweist. Derart ausgestaltet ist die Vorrichtung auch für sehr dünnflüssige Medien, wie beispielsweise Lösemittel einsetzbar, wenn diese unter hohem Druck stehen. Der zusätzliche Dichtring dichtet den Produktaustritt ergänzend gegenüber dem Produktraum ab, so dass auch während der Probenentnahme, bei der der Probenraum im Bereich des Produktaustrittes angeordnet ist, weder zusätzliches Produkt austreten, noch Fremdbestandteile in den Produktraum eintreten können. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn mit jeder Probenentnahme eine fest definierte Probenmenge entnommen werden soll.
Vorzugsweise ist der Dichtring in eine Ausnehmung im Kolben eingesetzt, so dass er in jeder Stellung des Kolbens gleichmäßig gegenüber dem Gehäuse abdichtet.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, dass an dem Produktaustritt ein Becherhalter zur Aufnahme von Einwegbechem lösbar befestigt ist. Durch die Einwegbecher besteht die Möglichkeit einer schnellen und unkomplizierten Probenentnahme, wobei für jede Probenentnahme ein neuer Einwegbecher Verwendung findet, um Beeinträchtigungen, insbesondere Verschmutzungen der entnommenen Probe zu vermeiden.
Schließlich ist nach einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen, dass Produktaustritt und Becherhalter über einen Bayonettverschluß miteinander verbindbar sind, um die notwendigen Arbeitsschritte bei der Proben-
entnahme und der anschließenden Vorbereitung der Vorrichtung für eine erneute Probenentnahme zu vereinfachen und zu verkürzen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Entnahme einer Probe dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Vorrichtung zur Entnahme einer Probe aus einem Produktraum
&iacgr;&ogr; in geschnitten dargestellter Seitenansicht in einer Ausgangsstellung
und
Figur 2 die Vorrichtung gemäß Figur 1 in einer Entnahmestellung.
Eine in den Figuren 1 und 2 dargestellte Vorrichtung 1 zur Entnahme einer Probe aus einem Produktraum 2, beispielsweise einer Flüssigkeit oder eines Gases, besteht aus einem Kolben 3, der axial verschieblich in einem hohlzylindrischen Gehäuse 4 angeordnet ist. Das Gehäuse 4 weist eine Flanschplatte 5 auf, die ringkreisförmig ausgebildet ist und mehrere in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordnete und über die Ringfläche verteilt vorgesehene Bohrungen 6 zur Aufnahme von nicht näher dargestellten Schrauben hat.
Das Gehäuse 4 ist dichtend in eine Bohrung einer Wandung 7 des Produktraumes eingesetzt. Im Bereich dieser Bohrung ist eine Flanschplatte 8 auf die Wandung 7 aufgeschweißt, wobei die Flanschplatte 8 kreisringförmig ausgebildet ist, so dass eine in der Flahschplatte 8 angeordnete Bohrung koaxial zur Bohrung in der Wandung 7 verläuft. Diese Bohrung in der Flanschplatte 8 wird von dem Gehäuse 4 durchdrungen. In diesem Zustand liegt die Flanschplatte 5 an der Flanschplatte 8 an, wobei die Bohrungen 6 der Flanschplatte 5 zur Deckung mit Bohrungen 9 in der Flanschplatte 8 gebracht sind.
•&igr;» ·« ·» t» 9*
• · J.· »&agr; t r »
Zwischen der Flanschplatte 5 und der Flanschplatte 8 ist eine Dichtung 13 angeordnet.
Die Bohrungen 9 weisen Innengewinde 10 auf, in welche Maschinenschrauben einschraubbar sind, die die Bohrungen 6 der Flanschplatte 5 durchgreifen, so dass die Flanschplatte 5 mit der Flanschplatte 8 fest verschraubbar ist.
Der Kolben weist in seinem vorderen Bereich eine Durchmesserverringerung 11 auf, wobei der Kolben 3 im wesentlichen mit seiner Außenmantelfläche dichtend &iacgr;&ogr; an der Innenmantelfläche des Gehäuses 4 anliegt. Im Bereich der Durchmesserverringerung 11 ist somit ein Probenraum 12 ausgebildet, der im Querschnitt kreisringförmig ausgebildet ist.
Das Gehäuse 4 weist ferner an seinem innerhalb des Produktraumes 2 angeordneten Ende eine Bohrung 13 auf, deren Durchmesser im wesentlichen mit der Länge des Probenraumes 12 übereinstimmt. In der in Figur 1 dargestellten Ausgangsstellung ist der Kolben 3 möglichst weit in das Gehäuse 4 eingeschoben, wobei der Probenraum 12 im Bereich der Bohrung 14 angeordnet ist.
Es ist zu erkennen, dass der Kolben 3 in seinem Mittelbereich eine Durchmesservergrößerung 15 aufweist, die mit einer entsprechenden Kante innerhalb des Gehäuses 4 als metallische Dichtkante ausgebildet ist und in der Ausgangsstellung gemäß Figur 1 abdichtet.
An der Innenmantelfläche des Gehäuses 4 ist eine umlaufende, im Querschnitt quadratische Ausnehmung angeordnet, in die ein Dichtring 16 in Form eines O-Rings eingesetzt ist. Dieser Dichtring 16 liegt zwischen einem Produktaustritt 29, der sich als Flansch rechtwinklig an das Gehäuse 4 anschließt und dem in dem Produktraum 2 eingreifenden Endes des Gehäuses 4. Der Dichtring 16 dient der zusätzlichen Abdichtung des Kolbens 3 gegenüber dem Gehäuse 4.
Weiterhin weist der Kolben 3 an seinem freien Ende eine umlaufende und im Querschnitt quadratische Nut 17 auf, in die ein weiterer Dichtring 18 eingesetzt ist, der den Kolben 3 gegenüber dem Gehäuse 4 abdichtet.
Die Dichtringe 16 und 18 sorgen dafür, dass der Produktraum 2 in jeder Stellung des Kolbens 3 gegenüber dem Produktaustritt 29 abgedichtet ist, so dass in keiner Stellung des Kolbens 3 eine Verbindung zwischen dem Produktraum 2 und dem Produktaustritt 29 besteht. Der Kolben 3 wird mittels eines üblichen Druckluftzylindersystems 19 angetrieben. Dieses Druckluftzylindersystem 19, welches &iacgr;&ogr; an sich hinsichtlich seiner Konstruktion hinlänglich bekannt ist, besteht aus einem Druckluftzylinder 20, der über einen Druckluftanschluß 21 mit Druckluft versorgt ist und eine über die Druckluft einschiebbare und ausschiebbare Kolbenstange 22 verfügt. Die Steuerung des Druckluftzylinders 20 erfolgt über ein 5-2-Wegeventil 23, welches über einen Handgriff 24 betätigbar ist.
Figur 1 zeigt die Ausgangsstellung der Vorrichtung 1, bei der der Probenraum 12 im Bereich der Bohrung 14 angeordnet ist. In dieser Stellung wird der Probenraum 12 konstant von dem im Produktraum 2 enthaltenen Mediums durchströmt. In dieser Stellung ist der Druckluftzylinder 20 kolbenseitig mit Druckluft beaufschlagt.
Soll nun eine Probe aus dem Produktraum 2 entnommen werden, so wird der Ringraum des Druckluftzylinders 20 mitDruckluft beaufschlagt, wodurch die Kolbenstange 22 in den Druckluftzylinder 20 gemäß Figur 2 einfährt. Hierdurch wird der Kolben 3 derart in dem Gehäuse 4 verschoben, dass der Probenraum 12 in den Bereich des Produktaustritts 29 gelangt. Für die Probenentnahme ist an den Produktaustritt 29 ein Becherhalter 25 über einen nicht näher dargestellten Bayonettverschluß befestigt. Der Becherhalter besteht aus zwei im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Halterungen, die an ihren aufeinanderzu ausgerichteten Schenkeln schwenkbeweglich miteinander verbunden sind. In dem Becherhalter 25 ist für die Probenentnahme eine Einwegbecher 26 eingestellt.
Nach vorbestimmter Zeit, in der die entnommene Probe aus dem Probenraum 12 in den Einwegbecher 26 geflossen ist, wird der Kolben 3 in die Ausgangsstellung
gemäß Figur 1 zurückgeschoben, in der der Probenraum 12 wiederum im Produktraum 2 angeordnet ist.
Die voranstehend beschriebene Vorrichtung 1 enthält somit als Kernstück einen pneumatisch bewegten Kolben 3 mit einem Probenraum 12, der beispielsweise ein Volumen von 12 ml aufweist.
In der in Figur 1 dargestellten Ausgangsstellung befindet sich der Probenraum im Produktraum 2 und somit im Produkt, so dass er ständig durchströmt wird und &iacgr;&ogr; eine Entnahme einer repräsentativen Probe gewährleistet ist. Durch axiale Verschiebung des Kolbens 3 mittels des Pneumatikzylinders 20 gelangt der Probenraum 12 über den Produktaustritt 29, wo das Produkt gravimetrisch in den Einwegbecher 26 ausläuft.
Die Abdichtung des Kolbens 3 gegenüber dem Gehäuse 4 erfolgt im geschlossenen Zustand, d.h. bei in den Produktraum 2 eingefahrenem Kolben, zum einen durch den metallisch dichtenden Ringspalt zwischen Kolben 3 und Gehäuse 4, zum anderen durch einen Ventilsitz und letztlich durch einen Dichtring 16. Im geöffenten Zustand, d.h. in der in Figur 2 dargestellten Stellung des Kolbens 3 erfolgt die Abdichtung über den Dichtring 16.
Da zu keinem Zeitpunkt eine Verbindung zwischen dem Produktraum 2 und dem Produktaustritt 29 besteht, ist die erfindungsgemäße Vorrichtung bis 10 bar absolut druck- und vakuumfest. Während des Verfahrvorganges erfolgt die Abdichtung über den metallisch abdichtenden Rinspalt zwischen Kolben 3 und Gehäuse 4. Bei dünnflüssigen Medien, wie beispielsweise Lösemitteln oder dergleichen, die unter hohem Druck stehen, erfolgt die Abdichtung darüber hinaus über den Dichtring 18 am freien Ende des Kolbens 3.
Der Druckluftzylinder 20 wird in üblicher Weise über ein 5-2-Wegeventil und den Handgriff 24 gesteuert. Alternativ kann aber auch eine elektromagnetische Steuerung in vorgegebenen Zeitintervallen vorgesehen sein. Des weiteren kann dieser
10 ·· ·
Druckluftzylinder 20 mit einer Endlagenüberwachung ausgestattet sein, so dass der genaue Zeitpunkt der Probenentnahme, z!B. über ein Prozeßleitsystem festgehalten werden kann.
Ergänzend kann ein Druckluftspeicher vorgesehen werden, so dass im Falle eines Druckluftausfalles der Kolben 3 in der in Figur 1 dargestellten Ausgangsstellung gehalten werden kann. Ist ein solcher Druckluftspeicher nicht vorhanden, so verfährt der Kolben 3 bei Druckluftausfall in die in Figur 2 dargestellte Stellung. Durch die vorgesehenen Dichtringe 16 und 18 kann aber auch in diesem Falle eine Verbindung zwischen Produktaustritt 29 und Produktraum 2 nicht hergestellt werden. Hierdurch entweicht bei einem Druckluftausfall nur einmalig eine Menge Produkt, die maximal dem Inhalt des Probenraumes 12 entspricht.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere für alle Niedrig- bis Mittelviskoseprodukte geeignet, die gravimetrisch am Produktaustritt 29 auslaufen. Ferner ist die Vorrichtung 1 für Temperaturen bis 3000C und einem Druck von vakuum bis 10 bar geeignet. Als Werkstoff für die Dichtringe 16 und 18 hat sich insbesondere Chemraz oder optional Kalrez als vorteilhaft erwiesen, da diese Werkstoffe fast gegen alle Produkte chemisch beständig sind.

Claims (8)

1. Vorrichtung zur Entnahme einer Probe, beispielsweise einer Flüssigkeit oder eines Gases aus einem Produktraum, mit einem Probenraum, der in einem Gehäuse zwischen einer in den Produktraum eingeschobenen und einer aus dem Produktraum herausgezogenen Stellung verschiebbar angeordnet ist, wobei das Gehäuse an einer Wandung des Produktraumes eine Öffnung dichtend umgebend angeschlossen ist, eine Produktaustritt und einen Kolben aufweist, der den Probenraum aufweist und in dem als Zylinder ausgebildetem Gehäuse axial verschiebbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Probenraum (12) während des üblichen Betriebs in einer in den Produktraum (2) eingeschobenen Stellung befindet und lediglich zur Entnahme der Probe in dem Bereich des Produktaustritts (29) bewegbar ist und dass der Kolben (3) gegenüber dem Gehäuse (4) zwischen dem Produktaustritt (29) und dem in den Produktraum (2) hereinragenden Ende des Gehäuses (4) durch einen, vorzugsweise als O-Ring ausgebildeten Dichtring (16) abgedichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (16) in einer Ausnehmung in der Innenwandung des Gehäuses (4) eingesetzt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) im Bereich des Probenraums (12) in eingeschobener Stellung eine Ausnehmung aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung als Bohrung (14) ausgebildet ist, deren Durchmesser geringfügig kleiner als die Länge des Probenraums (12) ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (3) an seinem freien Ende im Bereich des Probenraums (12) einen vorzugsweise als O-Ring ausgebildeten Dichtring (18) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (18) in einer Ausnehmung (17) im Koben (3) eingesetzt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Produktaustritt (29) ein Becherhalter (25) zur Aufnahme von Einwegbechern (26) lösbar befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Produktaustritt (29) und Becherhalter (25) über einen Bayonettverschluß miteinander verbindbar sind.
DE20102308U 2001-02-01 2001-02-08 Vorrichtung zur Probenentnahme Expired - Lifetime DE20102308U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20102308U DE20102308U1 (de) 2001-02-01 2001-02-08 Vorrichtung zur Probenentnahme
US10/061,905 US6886420B2 (en) 2001-02-01 2002-02-01 Sampling apparatus

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE20101741 2001-02-01
DE20102308U DE20102308U1 (de) 2001-02-01 2001-02-08 Vorrichtung zur Probenentnahme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE20102308U1 true DE20102308U1 (de) 2002-06-13

Family

ID=7952380

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE20102308U Expired - Lifetime DE20102308U1 (de) 2001-02-01 2001-02-08 Vorrichtung zur Probenentnahme

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE20102308U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006058286A1 (de) * 2006-12-08 2008-06-12 Technische Universität München Gasentnahmeventil und dessen Anordnung in einem Reaktionsraum, insbesondere in einer Brennkammer einer Verbrennungskraftmaschine, sowie Verfahren zum Betrieb eines derartigen Gasentnahmeventils
ITBO20100306A1 (it) * 2010-05-14 2011-11-15 Fabio Moioli Dispositivo di prelievo campioni di materiale sfuso
DE102015122251B3 (de) * 2015-07-06 2016-05-12 Enotec Gmbh, Prozess- Und Umweltmesstechnik Flüssigkeitsgekühlte Gasentnahmesonde
CN108827711A (zh) * 2018-07-22 2018-11-16 江苏万兴石油装备有限公司 一种耐高压耐腐蚀取样器

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4147062A (en) * 1978-03-02 1979-04-03 Jaeger Ben E Liquid sampler
US4262533A (en) * 1979-05-03 1981-04-21 Jaeger Ben E Heated liquid sampler
US4433587A (en) * 1983-01-17 1984-02-28 Gustafson, Inc. Sampler for flowing pressurized dry material
US4744255A (en) * 1987-03-23 1988-05-17 Jaeger Ben E Sampler and metering pump
GB2205551A (en) * 1987-06-10 1988-12-14 Roy Jenkins An automatic sampler for flowing liquid
DE29723361U1 (de) * 1997-05-28 1998-12-03 RHE-Händel Engineering GmbH, 53757 Sankt Augustin Vorrichtung zur Probenentnahme
US6055870A (en) * 1999-06-22 2000-05-02 Jaeger; Ben E. Sampler for fluidized product
US6164145A (en) * 1998-12-23 2000-12-26 Jaeger; Ben E. Liquid sample and method

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4147062A (en) * 1978-03-02 1979-04-03 Jaeger Ben E Liquid sampler
US4262533A (en) * 1979-05-03 1981-04-21 Jaeger Ben E Heated liquid sampler
US4433587A (en) * 1983-01-17 1984-02-28 Gustafson, Inc. Sampler for flowing pressurized dry material
US4744255A (en) * 1987-03-23 1988-05-17 Jaeger Ben E Sampler and metering pump
GB2205551A (en) * 1987-06-10 1988-12-14 Roy Jenkins An automatic sampler for flowing liquid
DE29723361U1 (de) * 1997-05-28 1998-12-03 RHE-Händel Engineering GmbH, 53757 Sankt Augustin Vorrichtung zur Probenentnahme
US6164145A (en) * 1998-12-23 2000-12-26 Jaeger; Ben E. Liquid sample and method
US6055870A (en) * 1999-06-22 2000-05-02 Jaeger; Ben E. Sampler for fluidized product

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006058286A1 (de) * 2006-12-08 2008-06-12 Technische Universität München Gasentnahmeventil und dessen Anordnung in einem Reaktionsraum, insbesondere in einer Brennkammer einer Verbrennungskraftmaschine, sowie Verfahren zum Betrieb eines derartigen Gasentnahmeventils
DE102006058286B4 (de) * 2006-12-08 2009-05-14 Technische Universität München Gasentnahmeventil und dessen Anordnung in einer Brennkammer einer Verbrennungskraftmaschine sowie Verfahren zum Betrieb eines derartigen Gasentnahmeventils
ITBO20100306A1 (it) * 2010-05-14 2011-11-15 Fabio Moioli Dispositivo di prelievo campioni di materiale sfuso
DE102015122251B3 (de) * 2015-07-06 2016-05-12 Enotec Gmbh, Prozess- Und Umweltmesstechnik Flüssigkeitsgekühlte Gasentnahmesonde
CN108827711A (zh) * 2018-07-22 2018-11-16 江苏万兴石油装备有限公司 一种耐高压耐腐蚀取样器

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2807291C2 (de) Vorrichtung zum Einführen einer Flüssigkeitsprobe in einen Strom einer Trägerflüssigkeit
EP2665994B1 (de) Vorrichtung zum einführen eines gegenstands in eine rohrleitung
DE69124556T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Einführung mindestens eines Flüssigkeitsvolumens in eine Röhre, insbesondere für kapillare Elektrophoresesysteme und Verfahren und Vorrichtung zur Trennung und/oder Analyse eines fluiden Materials
EP1540322A1 (de) Wechselarmatur mit einem sensor
DE102011017535A1 (de) Sondeneinrichtung zum Messen einer Messgröße eines in einem Prozessbehälter enthaltenen Prozessmediums
EP3688459B1 (de) Vorrichtung zur erfassung der qualität einer flüssigkeit in einem versorgungsrohr
EP2194369B1 (de) Probenahme-Einrichtung
DE3109616C2 (de) Stechkanülenanordnung insbesondere für einen nach der Dampfraummethode arbeitenden Probengeber in der Gaschromatographie
US6886420B2 (en) Sampling apparatus
DE2447508C3 (de) Vorrichtung zur Injizierung einer Probe in den kontinuierlichen Lösungsmittelstrom bei einem Flüssigchromatographiesystem
DE20102308U1 (de) Vorrichtung zur Probenentnahme
DE19906409B4 (de) Dosiervorrichtung sowie Verfahren zum Betreiben einer Dosiervorrichtung
DE69011129T2 (de) Probenehmer zum erhalten von proben von in einem schacht vorhandenen flüssigkeiten.
DE102006022981B4 (de) Sondeneinrichtung zur Messung von Prozessgrößen
DE3146928A1 (de) "geraet zur probeentnahme einer durch ein rohr fliessenden suspension, insbesondere einer fasersuspension"
DE202007017297U1 (de) Wechselarmatur
DE102004006316A1 (de) Einrichtung zur Messung der Aggregation und/oder der Koagulation und/oder der Viskosität des Blutes
DE2100089C3 (de) Gaschromatographische Injektionsvorrichtung
DE3504130A1 (de) Vorrichtung zum einbringen einer fluessigkeitsprobe in eine gaschromatographen-saeule
DE4127087A1 (de) Messvorrichtung an einem gefaess fuer ein fluid an einer fluidleitung oder dergleichen
CH673157A5 (en) Sampling valve for fluid pipeline - has external operating lever moved against return bias to open sampling valve
DE2605783A1 (de) Verfahren zum einfuehren eines elementes in den druckbereich eines druckdichten behaeltnisses und absperrorgan
DE2954665C2 (de)
DE3244759A1 (de) Vorrichtung zur dichten verbindung eines hohlkoerpers mit einer gasquelle, einem kompressor, einer vakuumpumpe und/oder dergleichen
DE102007036612A1 (de) Einspritzport für Analysengeräte, Anordnung zur Betätigung eines Einspritzports sowie Analysengerät mit einem Einspritzport

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R079 Amendment of ipc main class

Free format text: PREVIOUS MAIN CLASS: G01N0001020000

Ipc: G01N0001200000

R207 Utility model specification

Effective date: 20020718

R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years

Effective date: 20040528

R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years

Effective date: 20070112

R158 Lapse of ip right after 8 years

Effective date: 20090901