DE20102157U1 - Schnürschuh mit Schnellschnürung - Google Patents
Schnürschuh mit SchnellschnürungInfo
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Description
SCHNÜRSCHUH MIT SCHNELLSCHNÜRUNG
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schnürschuh mit Schnellschnürung.
Bei Schnürschuhen kommt es oft vor, daß der Benutzer die Stärke der Schnürung nach einer gewissen Zeit des Tragens des Schnürschuhs verändern, insbesondere straffen, möchte. Das hierfür erforderliche Lösen des Schnürbandes und das anschließende Lockern oder Straffen sowie das erneute Binden einer Schleife im Schnürband wird von vielen Benutzern einerseits als lästig empfunden. Außerdem sind zum Schnüren immer beide Hände erforderlich. Andererseits ist ein Schnürschuh hinsichtlich des Designs als klassisch anzusehen und damit sehr beliebt und gewährleistet in der Regel sowohl eine gute Anpaßbarkeit an unterschiedliche Fußformen als auch das Erzielen einer großen Einstiegsöffnung.
Die Druckschrift DE 94 19 152 U1 offenbart einen Halbschuh mit Schnürung, bei dem an den unteren Enden der zwei Schnürränder jeweils zwei Schnürösen vorgesehen sind, die sich paarweise gegenüberliegen. An einem der Schnürränder sind oberhalb der zwei Schnürösen zwei weitere, obere Schnürösen vorgesehen, während am anderen Schnürrand keine Schnürösen vorhanden sind, sondern ein bis fast zur Sohle reichendes erstes Teil einer Klettverschlußanordnung befestigt ist. Die aus diesen oberen Schnürösen herausragenden Enden des Schnürbands sind zusammengeknotet und bilden eine Schlaufe, an der ein dem ersten Teil zugeordnetes zweites Teil der Klettverschlußanordnung angreift. Dieses zweite Klettverschlußteil kann an dem ersten Klettverschlußteil in unterschiedlichen Abständen von den beiden oberen Schnürösen festgelegt werden und ermöglicht somit eine gewisse Anpassung des Schuhs an die Größe und Form des Fußes von dessen Benutzer. Diese Anpassung ist jedoch sehr begrenzt und ermöglicht es insbesondere nicht, die Einstiegsöffnung groß zu machen.
Die Druckschrift DE 40 36 527 A1 offenbart einen Schnürschuh, bei dem sich an einem ersten Schaftteil ein erster Schnürrand und an einem zweiten Schaftteil ein dem ersten Schnürrand gegenüberliegender zweiter Schnürrand befinden. An den beiden Schnürrändern sind Schnürösen paarweise vorgesehen, in die das Schnürband an den oberen Schnürösen beginnend nach unten hin eingezogen ist, wobei dessen Enden im Bereich der unteren Schnürösen festgelegt sind. Bei dieser Art der Schnürung ragt das Schnürband aus den oberen Schnürösen als geschlossene Schlaufe hervor. Oberhalb der obersten Schnürösen ist an jedem Schaftteil eine erstes Teil einer Klettverschlußanordnung befestigt, das sich jeweils in Richtung zur Sohle hin erstreckt. Jedem dieser ersten Klettverschlußteile ist ein zweites Klettverschlußteil zugeordnet, an dessen einem Ende ein Haken befestigt ist. Dieser Haken kann jeweils in die geschlossene Schlaufe des Schnürbands eingehängt werden. Durch Variieren der Position, an der das zweite Klettverschlußteil am ersten Klettverschlußteil festgelegt wird, kann somit die Schnürung gestrafft oder
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gelockert werden. Die Handhabung dieses Schnürschuhs ist sehr umständlich, und die Spannung im Schnürband, die maximal erzielt werden kann, ist nicht ausreichend.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach zu handhabenden und 5 optisch ansprechenden Schnürschuh zu schaffen, der einerseits an unterschiedliche Fußformen anpaßbar und dessen Einstiegsöffnung für den Einstieg weit offenbar ist, der jedoch andererseits zur Erzielung eines guten Halts des Fußes im Schuh variabel und straff verschließbar ist, wobei die Schnürung im gesamten Schnürbereich gut und möglichst gleichmäßig wirksam sein soll.
&iacgr;&ogr; Diese Aufgabe wird mit einem Schnürschuh gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden is Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung in Verbindung mit den nicht maßstabsgerechten Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung eine erste Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung eine dritte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 in perspektivischer Darstellung eine dritte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4 in perspektivischer Darstellung eine vierte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 in perspektivischer Darstellung eine in einer Nut gleitend verschiebliche Doppelschnüröse gemäß der Erfindung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf die in Fig. 5 dargestellte Nut sowie eine Exzenterscheibe zum Klemmen der Doppelschnüröse in der Nut,
Fig. 7 in perspektivischer Darstellung eine Doppelschnüröse und ein Fixierteil zum Fixieren der Doppelschnüröse,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das in Fig. 7 gezeigte Beispiel der Doppelschnüröse,
Fig. 9 die in das Fixierteil von Fig. 7 eingesetzte Doppelschnüröse im Querschnitt,
Fig. 10 eine Draufsicht auf das in Fig. 4 dargestellte Fixierteil sowie eine doppelseitig abge-
flachte Scheibe zum Fixieren der Doppelschnüröse, und
Fig. 11 die in das Fixierteil von Fig. 10 eingesetzte Doppelschnüröse.
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Anhand von Fig. 1 wird zunächst eine erste Ausführungsform der Erfindung am Beispiel eines knöchelhohen Halbschuhs bzw. Sportschuhs beschrieben. Im folgenden beziehen sich Angaben wie "links", "rechts", "oben" und "unten" auf die jeweilige Darstellung in der Zeichnung.
Am Schaft 10 des Schuhs befindet sich an einem dem Betrachter zugewandten ersten Schaftteil 11 ein erster Schnürrand 16, und an einem vom Betrachter abgewandten zweiten Schaftteil 12 befindet sich ein zweiter Schnürrand 17, der dem ersten Schnürrand 16 gegenüberliegt. Zwischen den zwei Schnürrändern ist die Zunge 13 dargestellt, die von den Schnürrändern überlappt wird. An den Schnürrändern sind Schnürösen 22 bis 28 vorgesehen, die einen Schnürbereich definieren, dessen unteres Ende der Sohle zugewandt ist und dessen oberes Ende von der Sohle abgewandt ist. Oberhalb der obersten, herkömmlichen Schnüröse 23 am ersten (rechten) Schnürrand 16 ist ein Fixierteil 36 fest mit dem ersten Schaftteil 11 verbunden. Das Fixierteil 36 ist bei dieser Ausführungsform aus eine Platte 37 gebildet, die drei schlüssellochförmige Löcher 38 aufweist, die sich zum ersten Schnürrand 16 hin verjüngen. Eine Doppelschnüröse 30 kann, wie später unter Bezug auf die Fig. 7 bis 9 genauer beschrieben wird, wahlweise in eines der drei Löcher 38 eingesetzt und dort verriegelt werden.
Wie aus der Darstellung ersichtlich, ist ein Schnürband 14 in herkömmlicher Weise durch die Schnürösen 23 bis 26 gefädelt. Der oben aus der Schnüröse 23 austretende Abschnitt des Schürbands ist durch die Schnüröse 22 links oben am zweiten Schnürrand 17 gefädelt und verläuft dann zurück zum ersten Schnürrand 16 zur Doppelschnüröse 30 hin. Der Abschnitt des Schnürbands, der aus der am zweiten Schnürrand 17 befindlichen Schnüröse 24 oben austritt, ist ebenfalls zurück zur Doppelschnüröse 30 am ersten Schaftteil 11 geführt. Der Verlauf der zwei Abschnitte des Schnürbands in der Doppelschnüröse 30 sowie die Ausgestaltung und Anordnung des Fixierteils 36 und der Doppelschnüröse 30 sind in den Fig. 7 bis 9 in größerem Maßstab dargestellt.
Gemäß Fig. 8 verläuft der von der Schnüröse 24 kommende, untere Schnürbandabschnitt durch eine erste, unten dargestellte Schnüröse 31 und wird in dieser Schnüröse zurück in Richtung zum zweiten Schaftteil 12 hin umgelenkt. Der von der Schnüröse 22 am zweiten Schaftteil kommende Schnürbandabschnitt verläuft durch eine oben dargestellte zweite Schnüröse 32 und wird ebenfalls zurück in Richtung zum zweiten Schaftteil 12 hin umgelenkt. Die Doppelschnüröse 30 weist an ihrer Rückseite einen nur gestrichelt dargestellten sogenannten Verschlußpilz 35 auf, der aus einem Bolzen 33 besteht, dessen eines Ende an der Doppelschnüröse befestigt ist und dessen anderes Ende einen Kopf 34 mit größerem Durchmesser als der Bolzen trägt. Dieser Verschlußpilz 35 kann in eines der in Fig. 7 dargestellten schlüssellochförmigen Löcher 38 des Fixierteils 36 an deren Abschnitt großer lichter Weite eingesetzt werden. Wie gezeigt, ist die Platte 37 so befestigt, daß der Kopf 34 des Verschlußpilzes durch den Teil großer lichter Weite eines Lochs 38 hindurchgeführt werden kann und die Doppelschnüröse 30 zusammen mit dem Verschlußpilz 35 dann in Richtung zum ersten Schaftteil 11 hin, also in Richtung zum Teil geringer lichter Weite des Loches bewegt werden kann. Im Teil geringer lichter Weite des Lochs hintergreift der Kopf 34 das Loch 38, in das er eingesetzt ist, und verhindert somit, daß die Doppelschnüröse 30 aus diesem Loch herausgezogen wird. Fig. 9 zeigt im Querschnitt die in das das mittlere der Löcher 38 eingesetze Doppelschnüröse 30.
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Aus der Doppelschnüröse 30 herauskommend verlaufen die zwei Abschnitte des Schnürbands zu einer Öse 58 hin in etwa parallel zueinander. Die Öse 58 ist an einem Spannteil in Form eines ersten Teils 55 einer Klettverschlußanordnung befestigt und greift in die Schlaufe ein, die von den beiden Abschnitten des Schnürbands gebildet wird. Dieser erste Klettverschlußteil 55 ist an einem Halteteil in Form eines ihm zugeordneten zweiten Teils 50 der Klettverschlußanordnung festlegbar, der am zweiten Schaftteil 12 so befestigt ist, daß er sich vom Bereich des zweiten Schnürrands 1 7 aus in Richtung zur Sohle hin erstreckt.
Unterhalb der beiden unteren Schnürösen 27 und 28 sind die beiden Abschnitte des Schnürbands 14 - hier die beiden Enden des Schnürbands - in einem Schnürbandaufnahmeabschnitt 82 einer zusätzlichen Schnürbandspanneinrichtung 80 aufgenommen. Das Schnürband kann jedoch auch so gefädelt werden, daß sich die beiden Enden im Bereich der Öse 58 befinden und dort miteinander verbunden sind. Diese zusätzliche Spanneinrichtung ist hier als Keil 84 dargestellt und kann auf gleiche Weise, wie es oben bei der Befestigung der Doppelschnüröse 30 am Fixierteil 36 beschrieben wurde, an einem der beiden Löcher 83 eines am Schaft angebrachten Sockelteils 81 befestigt werden. Dadurch kann das Schnürband wahlweise mehr oder weniger gespannt werden. Der Keil 84 ist in zwei horizontal übereinanderliegende Teile unterteilt, die mittels Schrauben aneinander befestigt sind, was hier jedoch der Einfachheit halber nicht so gezeichnet ist. Mit dieser Anordnung kann das Schnürband gewünschtenfalls nicht nur aufgenommen, sondern auch geklemmt werden, wenn die Aufnahmeöffnungen im Schnürbandaufnahmeabschnitt 82 entsprechend klein bemessen sind oder die Schrauben direkt am Schnürband angreifen.
Wenn der Benutzer in den Schuh einsteigen will, lockert er das Schnürband in ausreichendem Maß, d.h., er zieht beispielsweise im Bereich der Schnürösen 22 und 24 am Schnürband, so daß das vom zweiten Klettverschlußteil 50 gelöste erste Klettverschlußteil 55 in Richtung zur Doppelschnüröse 30 hin gezogen wird. Nach dem Einsteigen in den Schuh braucht der Benutzer nur die Doppelschnüröse 30 in eines der Löcher 38 einzusetzen - falls er das nicht ohnehin schon früher getan hat -, das erste Klettverschlußteil 55 nach links zu ziehen und es nach Erreichen der gewünschten Schnürspannung an dem zweiten Klettverschlußteil 50 festzulegen. Sollte er das Klettverschlußteil 55 zu weit nach links ziehen müssen oder es nicht weit genug nach links ziehen können, als daß es optimal auf dem zweiten Klettverschlußteil 50 zu liegen käme, kann er eine optimale Festlegung des Klettbands durch Einsetzen der Doppelschnüröse 30 in ein anderes der Löcher 38 am Fixierteil 36 und/oder durch Verstellen der zusätzlichen Spanneinrichtung 80 erreichen. Der Benutzer kann durch Lockerstellen der Doppelschnüröse 30 und/oder der zusätzlichen Spanneinrichtung 80 oder sogar durch Herausnehmen der Doppelschnüröse aus dem Loch 38 des Fixierteils 36 einerseits eine sehr große Einstiegsöffnung schaffen, jedoch andererseits den Schuh rasch, sicher, sowie beliebig variabel straff wieder verschließen. Der erfindungsge-
w mäße Schnürschuh mit dieser Schnellschnürung ist daher sehr einfach mit einer Hand zu handhaben und ist optisch sehr ansprechend, weil er dem Design eines herkömmlichen Schnürschuhs sehr nahe kommt. Das Schnürband sowie die Schnürösen sind so gefertigt, daß nur geringe Reibungskräfte zu überwinden sind, wenn sich das Schnürband in den Schnürösen bewegt, d.h., wenn es angezogen oder gelockert wird. Hierfür ist ein Material wie beispielsweise Nylon
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gleichermaßen für Schnürband und Schnürösen sehr gut geeignet. Daher wirkt die Schnürung gleichmäßig im gesamten Schnürbereich, d.h. nicht nur im Bereich der obersten Schnürösen, an denen angezogen wird, sondern auch im Bereich aller übrigen Schnürösen, sehr gut.
Die in Fig. 2 gezeigte zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten nur durch den Aufbau des mit der Bezugszahl 40 bezeichneten Fixierteils am ersten Schaftteil 11 und der zugehörigen Doppelschnüröse 48. Die Gestaltung dieses Fixierteils 40 und der Doppelschnüröse 48 ist in den Fig. 5 und 6 in vergrößertem Maßstab dargestellt.
&iacgr;&ogr; Gemäß Fig. 5 ist eine Platte 41 mittels eines Annährands 46 am ersten Schaftteil 11 des Schuhs befestigt. Eine Rastnut 42 ist in derjenigen Seite der Platte 41 vorgesehen, die vom Schuh abgewandt ist. Die Platte 41 und die Rastnut 42 sind so ausgerichtet, daß ihr jeweiliges linkes Ende in der Nähe des ersten Schnürrands 16 liegt, während ihr jeweiliges rechtes Ende von diesem ersten Schnürrand weiter entfernt liegt. In anderen Worten liegt die Nut in etwa parallel zur Sohlenebene. Die Platte 41 mit der Rastnut 42 kann jedoch auch unter einem Winkel bezüglich dieser Ebene angebracht sein. Die Rastnut 42 wird von einem Schlitz 44 durchsetzt. Auf der dem Schuh zugewandten Seite der Platte ist auf der Rückseite der Rastnut 42 eine hier nicht gezeigte weitere Nut vorgesehen. Eine Doppelschnüröse 48 weist, ähnlich wie die Doppelschnüröse 30 gemäß Fig. 8, zwei gesonderte Schnürösen für die zwei Abschnitte des Schnür-
20 bands 14 auf.
An der in Fig. 5 nicht gezeigten Rückseite der Doppelschnüröse 48 ist unten (Fig. 5) eine in Fig. 6 gezeigte Exzenterscheibe 45 befestigt. Der Durchmesser dieser somit über einen Hebel an der Doppelschnüröse 48 angebrachten Exzenterscheibe 45 ist abschnittsweise größer und abschnittsweise kleiner als die Breite der Rastnut 42. Die Exzenterscheibe 45 ist in die Rastnut 42 eingesetzt. Sie ist über einen Stift 47 durch den Schlitz 44 hindurch mit einer Scheibe 49 verbunden, die in der auf der Rückseite der Platte 41 gebildeten, der Rastnut 42 gegenüberliegenden Nut geführt ist. In der in Fig. 6 gezeigten Stellung ist die Exzenterscheibe 45 in der Rastnut 42 geklemmt, da sie oben und unten an den Rändern der Rastnut 42 anliegt. Durch ein Drehmoment im Gegenuhrzeigersinn wird diese Klemmung noch verstärkt, während die Klemmung durch ein Drehmoment im Uhrzeigersinn und die daraus resultierende Drehung im Uhrzeigersinn aufgehoben werden kann. Im letztgenannten Fall ist die Exzenterscheibe mit der an ihr befestigten Doppelschnüröse 48 in der Nut verschiebbar. Für den Gebrauch des Schuhs bedeutet dies, daß die Position der Doppelschnüröse 48 auf ähnliche Weise wie bei der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform, jedoch stufenlos in verschiedenen Abständen zum ersten Schnürrand 16 hin veränderbar ist.
Alternativ zur obigen Beschreibung kann das obige Fixierteil 40 auch unter Bildung lediglich einer Nut mit einem entsprechenden, die Platte durchsetzenden Schlitz 44 realisiert werden. Diese Nut ist in der Rückseite der Platte 41 vorgesehen und führt die Exzenterscheibe 45. Diese Exzenterscheibe 45 ist dabei über einen Bolzen durch den Schlitz 44 mit der Doppelschnüröse 48 verbunden.
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Die Handhabung bei dieser Ausführungsform ist sehr einfach: Bei locker gelassenem Klettverschlußteil 55 und ganz zum ersten Schnürrand 16 hin bewegter Doppelschnüröse 48 bietet sich dem Benutzer eine sehr große Einstiegsöffnung, was insbesondere bei hohen Schuhen wie Stiefeln wichtig ist. Nach dem Einsteigen kann er die Doppelschnüröse 48 manuell in eine gewünschte Position in der Rastnut 42 bringen und das Klettverschlußteil 55 anziehen oder aber nur das Klettverschlußteil anziehen. Durch diesen Zug wird über das Schnürband 14 ein Drehmoment auf die Doppelschnüröse 48 mit der Exzenterscheibe 45 ausgeübt, diese zwei Teile drehen sich um die Achse des Stifts 47 und werden an dieser Position arretiert. Durch weiteres Ziehen am Klettverschlußteil 55 werden die beiden Schnürbandabschnitte durch die jeweiligen Schnürösen der Doppelschnüröse 48 gezogen, wodurch das Schnürband in der gewünschten Weise gestrafft wird. Danach kann das Klettverschlußteil 55 am Klettverschlußteil 50 am zweiten Schaftteil 12 festgelegt werden. Durch die stufenlose Verstellbarkeit der Doppelschnüröse 48 in der Rastnut 42 ist es somit möglich, das Klettverschlußteil 55 immer genau in optimaler Position auf dem Klettverschlußteil 50 anzubringen.
Fig. 3 unterscheidet sich von den vorhergehenden Ausführungsformen hinsichtlich des Aufbaus des Spannteils, des Halteteils und der zusätzlichen Schnürbandspanneinrichtung. Das Spannteil umfaßt ein Band 65, das an seinem rechten Endabschnitt 67 mit dem hier als Öse 58 bzw. Schnalle ausgebildeten Angreifteil verbunden ist. Der linke Endabschnitt 66 des Bands ist durch eine Spannöse 68 gefädelt. Die Spannöse 68 kann in einen Haken 60 eingehängt werden, der am zweiten Schaftteil 12 oberhalb der obersten linken Schnüröse 22 fest angebracht ist. Nach Einhängen der Spannöse 68 in den Haken 60 kann am freien Endabschnitt 66 des Bands 65 gezogen werden und dieser Abschnitt 66 am nicht durchgefädelten Teil des Bands 65 festgelegt werden. Falls das Band 65 eine einteilige Klettverschlußanordnung ist, geschieht das Festlegen durch einfaches Andrücken. Es können jedoch am Band 65 auch Druckknöpfe vorgesehen sein, um den freien Endabschnitt 66 am nicht durchgefädelten Teil des Bands 65 zu befestigen.
Als Alternative zu der in den Fig. 1 und 2 gezeigten zusätzlichen Veränderung der Spannung des Schnürbands unterhalb der untersten Schnürösen 27 und 28 ist eine als Schwenkhebel 91 ausgebildete zusätzliche Spanneinrichtung 90 vorgesehen. Der Schwenkhebel 91 weist ebenso wie der Spannkeil von Fig. 1 und 2 einen Schnürbandaufnahmeabschnitt 92 auf, in dem das Schnürband 14 aufgenommen ist bzw. in dem dessen beide Enden eingeklemmt sind. Der Schwenkhebel ist mittels eines Bügels 93 an einem am Schaft 10 befestigten Sockel 94 angelenkt. Der Schwenkhebel 91 kann in eine erste Position gebracht werden, die nahe bei den unteren Schnürösen 27 und 28 liegt. Der Schwenkhebel 91 kann des weiteren in eine zweite Position verschwenkt werden, die weiter von den unteren Schnürösen 27 und 28 entfernt ist als die erste Position. Der Schwenkvorgang von der ersten in die zweite Position erfolgt über Totpunkt. Wenn sich der Schwenkhebel in der zweiten Position befindet, führt daher eine durch Zug am Schnürband 14 auf den Schwenkhebel ausgeübte Kraft nicht dazu, daß dieser in die erste Position verschwenkt wird, sondern er bleibt in der zweiten Position. Der Schwenkvorgang kann jedoch zur Veränderung der Schnürbandspannng auf einfache Weise manuell ausgeführt werden. Alternativ zu dieser Ausgestaltung ist es auch möglich, den Schwenkhebel mittels einer Rastnase oder ähnlichem in der zweiten Stellung zu fixieren.
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Die in Fig. 4 gezeigte vierte Ausführungsform unterscheidet sich von den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen nur durch den Aufbau des mit der Bezugszahl 70 bezeichneten Fixierteils am ersten Schaftteil 11 und der zugehörigen Doppelschnüröse 78. Die Gestaltung dieses Fixierteils 70 und der Doppelschnüröse 78 ist in den Fig. 10 und 11 in vergrößertem Maßstab dargestellt.
Die in Fig. 10 gezeigte Platte 73 ist wie die Platte 41 der zweiten Ausführungsform mittels eines nicht dargestellten Annährands am ersten Schaftteil 11 des Schuhs befestigt. Die Rastnut 42 der ersten Ausführungsform ist hier als Lochreihe 72 an derjenigen Seite der Platte 73, die vom
&iacgr;&ogr; Schuh abgewandt ist, ausgebildet. Die Lochreihe 72 setzt sich aus mehreren auf einer Linie einander überlappend angeordneten Sacklöchern 72a mit kreisförmigem Querschnitt zusammen. Auf der dem Schuh zugewandten Seite der Platte ist auf der Rückseite der Lochreihe 72 eine hier nicht gezeigte Nut vorgesehen. Ein sich längs der Lochreihe 72 erstreckender, die Löcher 72a durchsetzender Schlitz 71 verbindet die Lochreihe mit der Nut an der Rückseite. Die Platte 73 ist
is so ausgerichtet, daß das linke Ende der Lochreihe 72 in der Nähe des ersten Schnürrands 16 liegt, während ihr rechtes Ende von diesem ersten Schnürrand weiter entfernt liegt. In anderen Worten liegt die Lochreihe 72 in etwa parallel zur Sohlenebene. Sie kann jedoch auch einen Winkel mit dieser Ebene bilden.
Die in Fig. 11 gezeigte Doppelschnüröse 78 weist, ähnlich wie die Doppelschnüröse 30 gemäß Fig. 8, zwei gesonderte Schnürösen für die zwei Abschnitte des Schnürbands 14 auf. An der nicht gezeigten Rückseite der Doppelschnüröse 78 ist vorzugsweise mittig eine rechts in Fig. 10 gezeigte abgeflachte Scheibe 75 befestigt. Ihr Durchmesser ist etwas kleiner als der Durchmesser der Löcher 72a, aber größer als die lichte Weite des Verbindungsabschnitts zwischen benachbarten der einander überlappenden Löcher 72a, d.h. größer als die lichte Weite der Lochreihe 72. Zwei einander bezüglich des Mittelpunkts der Scheibe gegenüberliegende Segmente der Scheibe sind zur Bildung eines abgeflachten Scheibenabschnitts entfernt. Die hier dargestellte Scheibe ist also von zwei bezüglich des Mittelpunkts der Scheibe symmetrischen Kreisbogenabschnitten und den beiden zueinander im wesentlichen parallelen Verbindungslinien zwischen den Kreisbogenabschnitten begrenzt. Diese Verbindungslinien können, müssen jedoch nicht unbedingt geradlinig sein. Der Abstand zwischen diesen beiden Verbindungslinien, d.i. die Weite des abgeflachten Scheibenabschnitts, ist etwas kleiner als die lichte Weite der Lochreihe 72.
Die abgeflachte Scheibe 75 ist über einen Stift 77 durch den Schlitz 71 hindurch mit einer Scheibe 79 verbunden, die in der auf der Rückseite der Platte 73 gebildeten Nut geführt ist. Die Scheibe 79 dient dazu, die Doppelschnüröse 78 an dem Fixierteil 70 zu verankern, d.h. ein Abziehen oder Abfallen der Doppelschnüröse 78 von dem Fixierteil zu verhindern; zugleich muß sie natürlich eine Verstellung der Doppelschnüröse 78 längs der Lochreihe 72 erlauben. Die auf der Rückseite der Platte 73 gebildete Nut, die diese Scheibe 79 aufnimmt, schafft den für die Bewegung der Scheibe 79 erforderlichen Raum zwischen dem Schaftmaterial und der Platte 73. Die Scheibe 79 ist links in Fig. 10 - bei entfernter Doppelschnüröse 78 und entfernter Scheibe 75 - beispielhaft als kreisrunde Scheibe angedeutet. Solange die angestrebte Verankerung der Doppelschnüröse 78 an dem Fixierteil bei gleichzeitiger Verstellbarkeit der Doppelschnüröse 78 längs der Lochreihe mit den Löchern 72a erreicht wird, sind im Rahmen der vorliegenden
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Erfindung zahlreiche Alternativen zur beschriebenen Konstruktion mit (nicht dargestellter) Nut und darin geführter Scheibe 79 möglich.
In der in Fig. 10 rechts gezeigten Stellung ist die Scheibe 75 aus dem Loch 72a, in dem sie sich gerade befindet, in jedes der beiden Nachbarlöcher bewegbar. Nach einer Drehung aus der gezeigten Stellung kommen die Kreisbogenabschnitte der Scheibe 75 in den Bereich der Kreisbogenabschnitte des Lochs 72a, in dem sie sich gerade befindet. In einer solchen, gegenüber der in Fig. 10 rechts gezeigten Stellung verdrehten Stellung kann die Scheibe 75 nicht mehr in eines der Nachbarlöcher verschoben werden.
Die Fig. 11 zeigt einen bezüglich der Fig. 10 um 90° gedrehten Zustand der Scheibe 75, in dem sie unverschiebbar in dem zweiten Loch von rechts gehalten wird. Für den Gebrauch des Schuhs bedeutet dies, daß die Position der Doppelschnüröse 78 auf ähnliche Weise wie bei der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform in verschiedenen Rastpositionen und damit verschiedenen Abständen zum ersten Schnürrand 16 festlegbar ist. Dabei braucht die Doppelschnüröse bei dieser Ausführungsform, anders als bei der ersten Ausführungsform, zur Verstellung nicht vom Fixierteil gelöst und wieder neu eingesetzt zu werden. Es ist lediglich erforderlich, die Doppelschnüröse so zu drehen, daß sie längs der Lochreihe verschoben werden kann, sie dann in die gewünschte Position zu verschieben und sie schließlich wieder in eine Raststellung zu verdrehen. Im Vergleich zur ersten Ausführungsform ist die Handhabung einfacher, ein Verlieren der Doppelschnüröse ist verhindert, und es sind mehr Rastpositionen bei gleichem Gesamtverschiebeweg realisierbar. Im Vergleich zur zweiten Ausführungsform ergibt sich der Vorteil einer im wesentlichen symmetrischen bzw. mittigen Anordnung der Doppelschnüröse auf dem Fixierteil, da, anders als bei der zweiten Ausführungsform, ein Hebel zur Arretierung der Doppelschüröse am Fixierteil durch den Schnürbandzug hier entfallen kann.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. So können beispielsweise statt Schnürösen auch Schnürhaken oder ähnliches vorgesehen sein, für die der oben durchgehend benutzte Ausdruck "Schnürösen" als Sammelbegriff steht.
Bei der vierten Ausführungsform ist die Rastnut als symmetrische Lochreihe 72 ausgebildet. Eine ganz ähnliche Wirkung läßt sich mit einer Alternative erzielen, bei der bei einem der beiden Längsränder der Rastnut (Lochreihe 72) die Folge von Kreisbogenabschnitten durch einen im wesentlichen geradlinigen Rand ersetzt wird, der der gemeinsamen Tangente an die Kreisbogenabschnitte in Fig. 10 entspricht, und bei der die Scheibe 75 nur mit einer statt zwei einander gegenüberliegender Abflachungen versehen ist.
Es ist außerdem festzuhalten, daß unter Bezug auf einzelne Ausführungsformen beschriebene Merkmale der Erfindung, wie beispielsweise die Ausgestaltung des Spannteils, der Doppelschnür- 4a öse und des Fixierteils sowie die zusätzliche Spanneinrichtung, als Alternative bei jeweils anderen Ausführungsformen vorhanden sein können, außer wenn es anders angegeben ist oder sich aus technischen Gründen von selbst verbietet.
Claims (11)
1. Schnürschuh mit
einem Schaft (10), bei dem sich an einem ersten Schaftteil (11) ein erster Schnürrand (16) und an einem zweiten Schaftteil (12) ein dem ersten Schnürrand gegenüberliegender zweiter Schnürrand (17) befinden, an denen Schnürösen (22-28) vorgesehen sind, die einen Schnürbereich mit einem der Sohle zugewandten unteren Ende und einem von der Sohle abgewandten oberen Ende definieren,
wobei eine erste, dem oberen Ende des Schnürbereichs nächstgelegene Schnüröse am ersten Schnürrand (16) als Doppelschnüröse (30; 48; 78) ausgebildet ist, die in verschiedenen Abständen zu diesem ersten Schnürrand (16) an einem fest mit dem ersten Schaftteil (11) verbundenen Fixierteil (36; 40; 70) arretierbar ist,
einem Halteteil (50; 60), das oberhalb einer zweiten, dem oberen Ende des Schnürbereichs nächstgelegenen Schnüröse (22) am zweiten Schnürrand (17) fest mit dem zweiten Schaftteil (12) verbunden ist, und
einem Spannteil (55; 65), das ein zum Angreifen an einem Schnürband (14) ausgebildetes Angreifteil (58) aufweist, das lösbar an dem Halteteil (50; 60) befestigbar ist,
wobei das Halteteil (50; 60) und das Spannteil so (55; 65) ausgebildet sind, daß der Abstand des Angreifteils (58) von der arretierten Doppelschnüröse (30; 48; 78) veränderbar ist.
einem Schaft (10), bei dem sich an einem ersten Schaftteil (11) ein erster Schnürrand (16) und an einem zweiten Schaftteil (12) ein dem ersten Schnürrand gegenüberliegender zweiter Schnürrand (17) befinden, an denen Schnürösen (22-28) vorgesehen sind, die einen Schnürbereich mit einem der Sohle zugewandten unteren Ende und einem von der Sohle abgewandten oberen Ende definieren,
wobei eine erste, dem oberen Ende des Schnürbereichs nächstgelegene Schnüröse am ersten Schnürrand (16) als Doppelschnüröse (30; 48; 78) ausgebildet ist, die in verschiedenen Abständen zu diesem ersten Schnürrand (16) an einem fest mit dem ersten Schaftteil (11) verbundenen Fixierteil (36; 40; 70) arretierbar ist,
einem Halteteil (50; 60), das oberhalb einer zweiten, dem oberen Ende des Schnürbereichs nächstgelegenen Schnüröse (22) am zweiten Schnürrand (17) fest mit dem zweiten Schaftteil (12) verbunden ist, und
einem Spannteil (55; 65), das ein zum Angreifen an einem Schnürband (14) ausgebildetes Angreifteil (58) aufweist, das lösbar an dem Halteteil (50; 60) befestigbar ist,
wobei das Halteteil (50; 60) und das Spannteil so (55; 65) ausgebildet sind, daß der Abstand des Angreifteils (58) von der arretierten Doppelschnüröse (30; 48; 78) veränderbar ist.
2. Schuh nach Anspruch 1, bei dem
das Fixierteil (40; 70) eine Platte (41) umfaßt, in der eine Rastnut (42; 72) mit einem Schlitz (44; 71) vorgesehen ist, der die Platte durchsetzt,
die Doppelschnüröse (21; 78) an einer Rastscheibe (45; 75) angreift, die in der Rastnut (42; 72) geführt und gehalten ist und deren Durchmesser abschnittsweise kleiner und abschnittsweise größer als die lichte Weite der Nut bemessen ist,
wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Rastscheibe (45; 75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie in der Rastnut (42; 72) gleitend verschieblich ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie unverschiebbar in der Rastnut (42; 72) gehalten wird.
das Fixierteil (40; 70) eine Platte (41) umfaßt, in der eine Rastnut (42; 72) mit einem Schlitz (44; 71) vorgesehen ist, der die Platte durchsetzt,
die Doppelschnüröse (21; 78) an einer Rastscheibe (45; 75) angreift, die in der Rastnut (42; 72) geführt und gehalten ist und deren Durchmesser abschnittsweise kleiner und abschnittsweise größer als die lichte Weite der Nut bemessen ist,
wobei die Anordnung so getroffen ist, daß die Rastscheibe (45; 75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie in der Rastnut (42; 72) gleitend verschieblich ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie unverschiebbar in der Rastnut (42; 72) gehalten wird.
3. Schuh nach Anspruch 2, bei dem
die Rastscheibe eine Exzenterscheibe (45) ist und die Doppelschnüröse (21) über einen Hebel an der Exzenterscheibe (45) angreift,
wobei die Exzenterscheibe (45) aus der ersten Winkelstellung durch eine auf die Doppelschnüröse (21) in Richtung zum Halteteil (50; 60) hin ausgeübte Kraft in die zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie durch Klemmung in der Rastnut (42) ortsfest gehalten wird.
die Rastscheibe eine Exzenterscheibe (45) ist und die Doppelschnüröse (21) über einen Hebel an der Exzenterscheibe (45) angreift,
wobei die Exzenterscheibe (45) aus der ersten Winkelstellung durch eine auf die Doppelschnüröse (21) in Richtung zum Halteteil (50; 60) hin ausgeübte Kraft in die zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie durch Klemmung in der Rastnut (42) ortsfest gehalten wird.
4. Schuh nach Anspruch 2, bei dem
wenigstens einer der beiden Längsränder der Rastnut (72) aus eine Folge von Kreisbogenabschnitten gebildet ist, und
der Umfangsrand der Rastscheibe (75) wenigstens einen kreisbogenförmigen Abschnitt und wenigstens eine Abflachung aufweist, wobei der Durchmesser der Rastscheibe (75) im Bereich des kreisbogenförmigen Abschnitts größer ist und ihre Weite im Bereich der Abflachung kleiner ist als die lichte Weite der Rastnut (72) derart,
daß die Rastscheibe (75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie von einem Kreisbogenabschnitt der Rastnut (72) zu einem benachbarten verschiebbar ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie in dem ersten Kreisbogenabschnitt (72a) unverschiebbar gehalten wird.
wenigstens einer der beiden Längsränder der Rastnut (72) aus eine Folge von Kreisbogenabschnitten gebildet ist, und
der Umfangsrand der Rastscheibe (75) wenigstens einen kreisbogenförmigen Abschnitt und wenigstens eine Abflachung aufweist, wobei der Durchmesser der Rastscheibe (75) im Bereich des kreisbogenförmigen Abschnitts größer ist und ihre Weite im Bereich der Abflachung kleiner ist als die lichte Weite der Rastnut (72) derart,
daß die Rastscheibe (75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie von einem Kreisbogenabschnitt der Rastnut (72) zu einem benachbarten verschiebbar ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie in dem ersten Kreisbogenabschnitt (72a) unverschiebbar gehalten wird.
5. Schuh nach Anspruch 4, bei dem
die Rastnut (72) als eine Lochreihe aus mehreren Löchern (72a) kreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist, die einander überlappend und gleichmäßig beabstandet nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind, und
die Rastscheibe (75) zwei einander diametral gegenüberliegende kreisbogenförmige Randabschnitte und, zwischen diesen, zwei einander diametral gegenüberliegende abgeflachte Randabschnitte aufweist, wobei der Durchmesser im Bereich der kreisbogenförmigen Randabschnitte kleiner als der Durchmesser der Löcher (72a) ist und die Weite im Bereich der abgeflachten Randabschnitte kleiner als die lichte Weite der Verbindungsabschnitte zwischen benachbarten Löchern (72a) der Lochreihe ist, derart,
daß die Scheibe (75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie von einem ersten Loch (72a) in ein benachbartes zweites Loch verschiebbar ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie in dem ersten Loch (72a) unverschiebbar gehalten wird.
die Rastnut (72) als eine Lochreihe aus mehreren Löchern (72a) kreisförmigen Querschnitt ausgebildet ist, die einander überlappend und gleichmäßig beabstandet nebeneinander in einer Reihe angeordnet sind, und
die Rastscheibe (75) zwei einander diametral gegenüberliegende kreisbogenförmige Randabschnitte und, zwischen diesen, zwei einander diametral gegenüberliegende abgeflachte Randabschnitte aufweist, wobei der Durchmesser im Bereich der kreisbogenförmigen Randabschnitte kleiner als der Durchmesser der Löcher (72a) ist und die Weite im Bereich der abgeflachten Randabschnitte kleiner als die lichte Weite der Verbindungsabschnitte zwischen benachbarten Löchern (72a) der Lochreihe ist, derart,
daß die Scheibe (75) aus einer ersten Winkelstellung, in der sie von einem ersten Loch (72a) in ein benachbartes zweites Loch verschiebbar ist, in eine zweite Winkelstellung verdrehbar ist, in der sie in dem ersten Loch (72a) unverschiebbar gehalten wird.
6. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Halteteil als erstes Teil (50) einer Klettverschlußanordnung ausgebildet ist und das Spannteil als zugehöriges zweites Teil (55) der Klettverschlußanordnung ausgebildet ist.
7. Schuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das Spannteil ein Band (65) umfaßt, das an seinem ersten Endabschnitt (67) mit dem Angreifteil (58) verbunden ist und dessen zweiter Endabschnitt (66) durch eine Spannöse (68) gefädelt und an dem nicht-durchgefädelten Abschnitt des Bands (65) festlegbar ist, wobei die Spannöse (68) an dem Halteteil (60) befestigt oder befestigbar ist.
8. Schuh nach Anspruch 7, bei dem das Halteteil als Haken (60) ausgebildet und die Spannöse (68) in den Haken einhängbar ist.
9. Schuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem an den beiden Schnürrändern unterhalb von dritten Schnürösen (27, 28), die dem unteren Ende des Schnürbereichs am nächsten gelegen sind, eine zusätzliche Spanneinrichtung (80; 90) vorgesehen ist, die einen zum Angreifen an einem Schnürband (14) ausgebildeten Schnürbandaufnahmeabschnitt (82; 92) aufweist und in verschiedenen Abständen von diesen dritten Schnürösen (27, 28) am Schaft (10) festlegbar ist.
10. Schuh nach Anspruch 9, bei dem die zusätzliche Spanneinrichtung (90) als Schwenkhebel (91) ausgebildet ist, der mittels eines Bügels (93) so an einem am Schaft (10) befestigen Sockel (94) angelenkt ist, daß er von einer ersten Position, die von den dritten Schnürösen (27, 28) einen ersten Abstand aufweist, über Totpunkt in eine zweite Position verschwenkbar ist, die von den dritten Schnürösen einen zweiten Abstand aufweist, der größer als der erste Abstand ist.
11. Schuh nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem die Doppelschnüröse zwei gesonderte Schnürösen (31, 32) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20102157U DE20102157U1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Schnürschuh mit Schnellschnürung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20102157U DE20102157U1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Schnürschuh mit Schnellschnürung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20102157U1 true DE20102157U1 (de) | 2001-06-13 |
Family
ID=7952669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE20102157U Expired - Lifetime DE20102157U1 (de) | 2001-02-08 | 2001-02-08 | Schnürschuh mit Schnellschnürung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20102157U1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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