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DE20102586U1 - Schneckenfalle - Google Patents

Schneckenfalle

Info

Publication number
DE20102586U1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
opening
front wall
snail
tubular extension
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20102586U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RIFFART KLAUS H
SCHOEBITZ EBERHARD
Original Assignee
RIFFART KLAUS H
SCHOEBITZ EBERHARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RIFFART KLAUS H, SCHOEBITZ EBERHARD filed Critical RIFFART KLAUS H
Priority to DE20102586U priority Critical patent/DE20102586U1/de
Publication of DE20102586U1 publication Critical patent/DE20102586U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M25/00Devices for dispensing poison for animals
    • A01M25/008Devices specially adapted for snails, e.g. bait stations therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Riffart, Klaus H. 14. Februar 2001 Schöbitz, Eberhard DEGD-74734.2 Schneckenfalle
Die Erfindung betrifft eine Schneckenfalle, mit der Schnecken, insbesondere Nacktschnecken, ohne Fluchtmöglichkeit gefangen und anschließend auf einfache Weise entsorgt werden können.
Zum Fangen von Schnecken sind mit Bier gefüllte Schalen bekannt. Die Schnecken werden durch den Geruch des Bieres angelockt und klettern über den Rand der Schale in deren mit Bier gefüllten Innenraum, in dem sie teilweise verenden. Einem erheblichen Anteil der Schnecken gelingt es jedoch, die Schale ohne Beeinträchtigung ihrer Gesundheit zu verlassen. Die Wirksamkeit der bekannten Schneckenfalle ist daher gering. Darüber hinaus ist der Anblick, der in der Schale verendeten Schnecken ekelerregend, so daß zur Entsorgung der verendeten Schnecken eine psychologische Hemmschwelle zu überschreiten ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit konstruktiv einfachen Mitteln eine zuverlässig wirkende Schneckenfalle zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Schneckenfalle mit den Merkmalen des Schutzanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Schneckenfalle sind Gegenstand der Schutzansprüche 2 bis 6.
Bei der erfindungsgemäßen Schneckenfalle werden die Schnecken durch den im Innenraum des Beutels vorgesehenen Schneckenlockstoff angelockt, dessen Geruch durch die Duftlöcher nach außen tritt. Die Schnecken treten durch die Durchgangsöffnungen in
den Innenraum des Beutels ein und ein Verlassen des Innenraums des Beutels wird durch eine Wiederaustrittssperre verhindert.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird die Wiederaustrittssperre von einer oberhalb der Durchgangsöffnung auf der Rückseite der Stirnwand angelenkten Klappe gebildet, die bei im wesentlichen vertikaler Anordnung der Stirnwand unter Schwerkraft an der Rückseite so anliegt, daß die Durchgangs-Öffnung abgedeckt wird. Bei dieser Konstruktion wird sichergestellt, daß die Durchgangsöffnung nach dem Eintritt einer Schnecke in den Innenraum des Beutels wieder durch die Klappe verschlossen wird.
Die Duftlöcher werden vorzugsweise in der Klappe vorgesehen, um die Schnecken in Richtung der Klappe anzulocken.
Der Beutel kann mit dem Rand seiner Eintrittsöffnung an einem rohrförmigen Ansatz befestigt sein, der von der Rückseite der Stirnwand vorsteht und die ganze Öffnung umgibt.
Wenn eine ausreichende Anzahl von Schnecken gefangen worden ist, kann die Schneckenfalle im ganzen als geschlossenenes System entsorgt werden. Wenn die Stirnwand und der Beutel undurchsichtig sind, bleibt dem Benutzer der Anblick auf die Schnecken erspart, so daß es zu keinem Ekelerregen kommt.
Wenn der Beutel durch eine den rohrförmigen Ansatz umgebende elastische Einrichtung am rohrförmigen Ansatz befestigt ist, ist es nur erforderlich, den Beutel auszutauschen.
Zur einfachen Verankerung der Stirnwand im Boden können vom unteren Rand der Stirnwand Verankerungsankereinrichtungen vorstehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Schneckenfalle; Fig. 2 eine Vorderansicht der Schneckenfalle von Fig. 1; Fig. 3 eine Rückansicht der Schneckenfalle von Fig. 1.
Die Schneckenfalle 10 weist eine im wesentlichen ebene Stirnwand 12 auf, deren oberer Rand 11 im oberen Bereich halbkreisförmig ist. Im unteren Bereich weist die Stirnwand 12 zwei schräg nach außen verlaufende gerade Seitenränder 13, 15 auf, die im wesentlichen tangential zu dem Rand 11 im oberen Bereich verlaufen. Der untere Rand 14 der Stirnwand 12 verläuft horizontal. In Verlängerung der Seitenränder 13, 15 erstrecken sich Verankerungsfortsätze 16, 18 über den unteren Rand 14 hinaus nach unten.
Auf der Rückseite der Stirnwand 12 ist ein rohrförmiger Ansatz 20 koaxial zu dem halbkreisförmigen oberen Rand 11 vorgesehen. Der Außenradius des rohrförmigen Ansatzes 2 0 ist etwas geringer als der Radius des halbkreisförmigen Randes 11. Der untere Rand 14 der Stirnwand 12 befindet sich etwas unterhalb des Außenumfangs des rohrförmigen Ansatzes 20. An seinem freien Ende weist der rohrförmige Ansatz 20 einen sich nach außen erstreckenden Umfangsflansch 22 mit geringer Höhe auf.
Im oberen Bereich der Stirnwand 12 ist unterhalb des Innenumfangs des rohrförmigen Ansatzes 20 eine Durchgangsöffnung mittig vorgesehen. Auf der Rückseite der Stirnwand 12 ist eine Klappe 26 angeordnet, die oberhalb der Durchgangsöffnung 24 um eine horizontale Achse verschwenkbar angelenkt ist und in ihrer Ruhestellung auf der Rückseite der Stirnwand 12 anliegt und dabei die Durchgangsöffnung 24 abdeckt. In der Klappe 26 sind mehrere (neun) Duftlöcher 2 8 vorgesehen, die durch die
Klappe 26 hindurchgehen.
Knapp unterhalb der Klappe 2 6 erstreckt sich eine Brüstung 30 senkrecht zur Rückseite der Stirnwand 12. Die Brüstung 30 weist an ihrem freien Ende einen sich vertikal nach oben erstreckenden Schenkel 32 auf, dessen Rand so angeordnet ist, daß die Klappe 26 über den Schenkel 32 hinaus verschwenkt werden kann.
An dem rohrförmigen Ansatz 22 ist ein trichterförmiger Beutel 34 angeordnet, der vorzugsweise aus undurchsichtigem Polyethylen besteht. Der Beutel 34 ist an seinem von der Stirnwand 12 abgewandten Ende geschlossen. An seinem der Stirnwand 12 zugewandten Ende weist er eine Eintrittsöffnung 3 6 auf, deren Rand 38 den rohrförmigen Ansatz 20 umgibt. Der Durchmesser der Eintrittsöffnung 36 ist etwas größer, als der Außenumfang des rohrförmigen Ansatzes 20. Der Beutel 34 ist so auf den rohrförmigen Ansatz 2 0 aufgeschoben, daß der Rand 38 der Eintrittsöffnung 3 6 an die Rückseite der Stirnwand 12 angrenzt. Der Beutel 34 ist durch ein elastisches Band 40 an dem rohrförmigen Ansatz 20 befestigt, das den Beutel 34 im Bereich des rohrförmigen Ansatzes 20 außen umgibt und den Beutel 34 auf den Außenumfang des rohrförmigen Ansatzes 2 0 aufdrückt. Durch den Umfangsflansch 22 wird ein Abrutschen des Beutels verhindert. Der Beutel 34 ist in seinem unteren Bereich mit einem Schneckenlockstoff 42 gefüllt.
Zur Installation der Schneckenfalle 10 wird die Stirnwand 12 im wesentlichen vertikal mit den Verankerungsfortsätzen 16, in den Boden gesteckt. Durch die Schwerkraft liegt die Klappe 26 an der Rückseite der Stirnwand 12 an. Der Beutel 34 liegt auf dem Boden auf.
Durch den Schneckenlockstoff 42 angelockt kann eine Schnecke
•&Pgr;.
an der Vorderseite der Stirnwand 12 entlang nach oben zur Durchgangsöffnung 24 klettern und durch die Durchgangsöffnung 24 in den Innenraum 44 des Beutels 34 eintreten, wobei die Klappe 2 6 verschwenkt wird. Nach dem Eintritt der Schnecke in den Innenraum 44 legt sich Klappe 2 6 wieder an der Rückseite der Stirnwand 12 an, wodurch verhindert wird, daß die Schnecke wieder aus dem Innenraum 44 austreten kann.
Zum Entsorgen des Inhalts des Beutels 34 kann das elastische Band 40 gelöst und der Beutel 34 vorne an dem rohrförmigen Ansatz 20 abgezogen werden. Anschließend kann ein neuer Beutel 34 aufgeschoben werden. Die Schneckenfalle kann natürlich auch insgesamt als geschlossenes System entsorgt werden.
• ·
• ·

Claims (6)

1. Schneckenfalle mit
- einer Stirnwand (12), in der eine Durchgangsöffnung (24) vorgesehen ist,
- einem Beutel (34), der an seinem einen Ende verschlossen ist und an seinem anderen Ende eine Eintrittsöffnung (36) aufweist, wobei der Beutel (34) so mit seinem anderen Ende an der Stirnwand (12) angebracht ist, dass die Durchgangsöffnung (24) in den Innenraum (44) des Beutels (34) mündet,
- einer an der Durchgangsöffnung (24) vorgesehenen Wiederaustrittssperre (26), die einen Durchgang einer Schnecke durch die Durchgangsöffnung (24) in den Innenraum des Beutels (34) ermöglicht und einen Wiederaustritt verhindert,
- wenigstens einem in der Stirnwand (12) und/oder der Wiederaustrittssperre (26) vorgesehenen, durchgehenden Duftloch (28), das in den Innenraum (44) des Beutels (34) mündet, und
- einem im Innenraum des Beutels (34) vorgesehenen Schneckenlockstoff (42).
2. Schneckenfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiederaustrittssperre von einer oberhalb der Durchgangsöffnung (24) auf der Rückseite der Stirnwand (12) angelenkten Klappe (26) gebildet wird, die bei im wesentlichen vertikaler Anordnung der Stirnwand (12) durch Schwerkraft an der Rückseite so anliegt, dass die Durchgangsöffnung (24) abgedeckt wird.
3. Schneckenfalle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Duftlöcher (28) in der Klappe (26) vorgesehen sind.
4. Schneckenfalle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Rückseite der Stirnwand (12) ein rohrförmiger Ansatz (20) vorsteht, der die Durchgangsöffnung (24) umgibt, und der Beutel (34) mit dem Rand (38) der Eintrittsöffnung (36) an dem rohrförmigen Ansatz (20) befestigt ist.
5. Schneckenfalle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Beutel (34) durch eine den rohrförmigen Ansatz (20) umgebende elastischen Einrichtung (40) an dem rohrförmigen Ansatz (20) befestigbar ist.
6. Schneckenfalle nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von dem unteren Rand (14) der Stirnwand (12) Verankerungseinrichtungen (16, 18) zur Verankerung der Stirnwand (12) in einem Boden nach unten vorstehen.
DE20102586U 2001-02-14 2001-02-14 Schneckenfalle Expired - Lifetime DE20102586U1 (de)

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DE (1) DE20102586U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202012105061U1 (de) 2012-12-26 2013-04-05 Sören Flint Schneckenfalle
WO2025247612A1 (de) 2024-05-31 2025-12-04 Famig Innovation Gmbh Wiederverwendbare vorrichtung zum fangen von schnecken

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DE202012105061U1 (de) 2012-12-26 2013-04-05 Sören Flint Schneckenfalle
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