DE20102445U1 - Markise mit ausfahrbarem Volant - Google Patents
Markise mit ausfahrbarem VolantInfo
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- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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Description
Anwaltssozietät GbR
Postfach 860624
81633 München
81633 München
Heim Haus & Holding GmbH 13. Februar 2001
Hochstrasse 7-9 R/HHH-046-DE/G
47169 Duisburg RU/KM/rk/ob/sb
Markise mit ausfahrbarem Volant Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Markise, mit einem auf- und abrollbaren Tuch, welches an dessen freiem Ende in einer Fallstange aufgenommen ist, und mit mindestens einem an der Fallstange angebrachten Volant, sowie einem in die Fallstange integrierten Motor, welcher dazu dient, den Volant aus der Fallstange aus- und einzurollen.
Markisen der in Rede stehenden Art sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden in verschiedensten Varianten üblicherweise zur Beschattung von im angrenzenden Außenbereich von Gebäuden liegenden Aufenthaltsorten wie zum Beispiel Sitzgruppen und/oder zur Abdunkelung der Räumlichkeiten an oder im Bereich von nach außen zeigenden Fenstern und Türen eingesetzt. Der grundsätzliche Aufbau herkömmlicher Markisen umfaßt üblicherweise ein aus dem Grundkörper der Markise mit Hilfe eines Knickgelenks, Hebels oder Teleskopmechanismus1 ein- und ausfahrbares Tuch als Beschattungselement (Leinen, Kunststoff, Korb oder ähnliches). Ein derartiges Tuch wird im ausgefahrenen Zustand der Markise zwischen einer am freien Ende der Markise angebrachten Fallstange und dem Grundkörper, in dem sich auch üblicherweise der Wickelmechanismus befindet, aufgespannt. Aus dem Stand der Technik sind weiterhin aus der Fallstange senkrecht herablassbare Tücher - im folgenden Volants genannt - bekannt, welche insbesondere bei tiefstehender Sonne eine Beschattung ermöglichen, die allein mit dem im wesentlichen waa-
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gerecht verlaufenden Teil der Markise nicht möglich wäre. Gleichzeitig wird die tagsüber aufgewärmte Luft durch Ausfahren des Volants auch bei abendlich sinkenden Temperaturen im Bereich unterhalb der ausgefahrenen Markise gehalten, wodurch auch nach Sonnenuntergang ein angenehmer Aufenthalt in diesem Bereich möglich ist. Markisen der in Rede stehenden Art werden sowohl mit einem Handkurbelantrieb wie auch mit einem elektrischen Antrieb hergestellt. Die Betätigung des Volants erfolgt jedoch regelmäßig mittels Handkurbel, da die Stromversorgung zu einem 230 Volt-Antrieb der Fallstange problematisch ist. Eine entsprechende Verkabelung müßte in den Knickgelenk-, Hebeloder Teleskopmechanismus zum Ausfahren und Aufspannen des Tuches integriert werden. Da auch dabei die Leitung zwangsläufig auf- und abgerollt werden müßte bzw. an einer bestimmten Stelle einer öfteren Knick- und Streckbelastung unterworfen wäre, ist eine solche Integration der Stromzuführung in den Bereich der Fallstange aufwendig und sicherheitstechnisch bedenklich. In eingeschränktem Maße gilt dies auch für Niedervoltmotoren mit einer Stromzuführung, deren Kabel entlang der Ausfahrmechanik der Markise angebracht werden muß. Auf der anderen Seite wird durch die Kurbelbewegung zum Ausfahren des Volants aus der Fallstange am freien Ende der Markise aufgrund der Hebelwirkung zum Grundkörper die Ausfahrmechanik so belastet, daß sich auf die Dauer ein Gelenkspiel einstellen kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine von der Hausstromversorgung unabhängige, einfach aufgebaute und komfortabel bedienbare automatische Betätigung des Volants einer Markise bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Markise der vorstehend beschriebenen Art dadurch gelöst, daß der integrierte Motor aus mindestens einer an oder im Bereich der Fallstange angebrachten Solarzelle mit elektrischer Energie versorgt wird.
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Ein wesentlicher Punkt der vorliegenden Erfindung besteht darin, ausgehend vom Stand der Technik keinen üblichen 230 Volt-Antrieb, sondern einen in die Fallstange integrierten Niedervolt-Motor zu verwenden. Dadurch werden Handkurbelbewegungen zur Betätigung des Volants vermieden, welche die Gesamtkonstruktion der Markise auf Dauer schädigen können. Die Integration eines Niedervolt-Motors in die Fallstange einer Markise läßt weiterhin auch die einfache Unterbringung eines entsprechenden Akkumulators an dieser Stelle zu, welcher aus einer oder mehreren im Bereich der Fallstange angebrachten Solarzellen gespeist wird. Die dadurch erzielte Nähe zwischen der Energieerzeugung (Solarzelle) und der Energiespeicherung (Akkumulator) macht in der Folge eine entsprechende Verkabelung zur Stromversorgung des integrierten Motors aus der Hausstromversorgung und damit entlang der Ausfahrmechanik der Markise überflüssig. Der Entfall der bislang aufwendigen Verkabelung vom Hausstromnetz abhängiger Antriebe macht die konstruktive Anbringung der Einzelkomponenten zur Betätigung des Volants an der erfindungsgemäßen Markise besonders einfach.
Um ein gleichmäßiges Ein- und Ausrollen des Volants aus der Fallstange der Markise heraus zu gewährleisten, wird der Volant in bevorzugter Weise über ein im Bereich seines freien Endes angebrachtes Gewicht im ganz oder teilweise ausgerollten Zustand in einer im wesentlichen senkrechten Position gehalten. Dies hat zudem den Vorteil, daß bei längeren Volants eine stabile Lage selbst unter Windeinwirkung erzielt wird. Ein unerwünschtes Flattern oder Schlagen des Volants im Wind wird dadurch vermieden.
Eine besonders komfortable Bedienung des Volants einer Markise wird dadurch erreicht, daß der integrierte Motor mittels eines Senders und eines Empfängers, welche drahtlos in Verbindung treten können, betätigbar ist. Dadurch entfällt auch die üblicherweise notwendige Verkabelung zum Ein- und Ausschalten des
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Motors. Die Anbringung des Senders kann dadurch ohne aufwendige Verlegung von Kabeln an der Stelle erfolgen, die zur Betätigung des Volants am ehesten geeignet ist. Denkbar ist, mit Hilfe des gleichen Senders auch das Ein- und Ausfahren des Tuches der Markise zu steuern.
Wird der Sender als komfortabler Handsender ausgeführt, kann sich der Nutzer bei Betätigung des Volants in einem beliebigen Gebäudeteil aufhalten. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn bei erkennbaren Witterungsumschwüngen (Windböen, Regen, Schnee usw.) eine rasche Betätigung des Volants gewünscht wird.
Eine besonders einfache Betätigung des Volants einer Markise lässt sich dadurch erzielen, daß der integrierte Motor mittels eines Schalters, welcher drahtgebunden mit dem integrierten Motor in Verbindung steht, betätigbar ist. Dadurch wird eine besonders kostengünstige Variante zur Betätigung des Volants erzielt. Mit Hilfe des gleichen Schalters könnte auch das Ein- und Ausfahren des Tuches der Markise gesteuert werden.
In bevorzugter Weise wird der Schalter am oder im Bereich der Fallstange angebracht. Dies könnte zum Beispiel am seitlichen Ende der Fallstange der Markise sein, wodurch die ansonsten notwendigen Verkabelungen entfallen. Es ist jedoch auch denkbar, den Schalter am Ende eines längeren freien Kabels, welches an der Fallstange befestigt ist und mit dem integrier-ten Motor in Verbindung steht, anzubringen. Damit wäre eine Betätigung des Volants über den an dem freien Ende des Kabels angebrachten Schalter zum Beispiel aus einer sitzenden Position unterhalb der Markise möglich.
Der Schalter kann auch an oder im Bereich einer Montagewand der Markise angebracht werden. Dies könnte zum Beispiel bei Mar-kisen vorteilhaft sein, die im Balkonbereich von Hochhäusern oder Terrassen mit steil abfallenden Böschungen oder Mauern ange-
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bracht sind. Wird der Schalter an der Hauswand angebracht, kann die nunmehr flexible Verkabelung dorthin in oder an der Ausfahrmechanik
der Markise angebracht werden. Auch hier ist denkbar, den Schalter am Ende eines längeren freien Kabels anzuordnen, welches an der Hauswand befestigt ist, und von dort
der Markise angebracht werden. Auch hier ist denkbar, den Schalter am Ende eines längeren freien Kabels anzuordnen, welches an der Hauswand befestigt ist, und von dort
schließlich über die Ausfahrmechanik der Markise bis zum integrierten
Motor des Volants geführt wird.
Motor des Volants geführt wird.
Im folgenden wird die vorliegende Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles
näher erläutert. Es zeigen:
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Markise mit einem Volant gemäß der vor-liegenden Erfindung in einer Ansicht von schräg unten; und
15
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Fig. 2 die Markise aus Fig. 1 in einer Ansicht von
schräg vorne.
schräg vorne.
Fig. 1 zeigt eine Markise mit einem Volant 30 gemäß der vorlie-0 genden Erfindung in einer Ansicht von schräg unten, bei der das zwischen Fallstange 20 und dem Grundkörper der Markise (nicht
dargestellt) mit Hilfe einer Knickhebemechanik aufge-spannte
Tuch 10 sichtbar ist. An dem senkrecht aus der Fall-stange 20
ausgerollten Volant 30 ist ein Gewicht 32 in Form einer waagerecht
verlaufenden Stange zu erkennen. Der Volant 30 kann mittels
eines in die Fallstange 20 integrierten elek-trischen
Niedervolt-Motores 40 ein- und ausgerollt werden.
dargestellt) mit Hilfe einer Knickhebemechanik aufge-spannte
Tuch 10 sichtbar ist. An dem senkrecht aus der Fall-stange 20
ausgerollten Volant 30 ist ein Gewicht 32 in Form einer waagerecht
verlaufenden Stange zu erkennen. Der Volant 30 kann mittels
eines in die Fallstange 20 integrierten elek-trischen
Niedervolt-Motores 40 ein- und ausgerollt werden.
Fig. 2 zeigt die Markise aus Fig. 1 in einer Ansicht von schräg vorne, bei der der in die Fallstange 20 integrierte elektrische Niedervolt-Motor 40 in halb ausgebautem Zustand zu sehen ist.
Die elektrische Energieversorgung für den integrierten Motor 40 wird von einer an der Fallstange 20 angeordneten Solarzelle 42
sichergestellt. Der Volant 30 ist mittels eines Senders 44,
über welchen der integrierte Motor 40 betätigt werden kann, aus
Die elektrische Energieversorgung für den integrierten Motor 40 wird von einer an der Fallstange 20 angeordneten Solarzelle 42
sichergestellt. Der Volant 30 ist mittels eines Senders 44,
über welchen der integrierte Motor 40 betätigt werden kann, aus
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der Fallstange 20 aus- und in diese wieder einrollbar. Dabei kann auch jede Zwischenposition zwischen voll eingerollt und voll ausgerollt eingestellt werden. Das Gewicht 32, in dieser Ausführungsform eine waagerecht am Volant 30 verlaufende ES Stange, gewährleistet das einwandfreie, das heißt ohne Faltenbildung verlaufende, Ein- und Ausrollen des Volants 30. Im Hintergrund ist der mit der Montagewand zu verbindende Grund-körper 22 der Markise zu erkennen.
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß alle oben beschriebenen Teile für sich alleine gesehen und in jeder Kombination, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellten Details, als erfindungswesentlich beansprucht werden. Abänderungen hiervon sind dem Fachmann geläufig.
Claims (7)
1. Markise, mit einem auf- und abrollbaren Tuch (10), welches an dessen freiem Ende in einer Fallstange (20) aufgenommen ist, und mit mindestens einem an der Fallstange (20) angebrachten Volant (30), sowie mit einem in die Fallstange (20) integrierten Motor (40), welcher dazu dient, den Volant (30) aus der Fallstange (20) aus- und einzurollen, dadurch gekennzeichnet, dass der integrierte Motor (40) aus mindestens einer an oder im Bereich der Fallstange (20) angebrachten Solarzelle (42) mit elektrischer Energie versorgt wird.
2. Markise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Volant (30) über ein im Bereich seines freien Endes angebrachtes Gewicht (32) im ganz oder teilweise ausgerollten Zustand in einer im wesentlichen senkrechten Position gehalten wird.
3. Markise nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der integrierte Motor (40) mittels eines Senders und eines Empfängers, welche drahtlos in Verbindung treten können, betätigbar ist.
4. Markise nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sender als portabler Handsender (44) ausgeführt ist.
5. Markise nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der integrierte Motor (40) mittels eines Schalters, welcher drahtgebunden mit dem integrierten Motor (40) in Verbindung steht, betätigbar ist.
6. Markise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter am oder im Bereich der Fallstange (20) angebracht ist.
7. Markise nach einem Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter an oder im Bereich einer Montagewand der Markise angebracht ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE20102445U DE20102445U1 (de) | 2001-02-13 | 2001-02-13 | Markise mit ausfahrbarem Volant |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE20102445U DE20102445U1 (de) | 2001-02-13 | 2001-02-13 | Markise mit ausfahrbarem Volant |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20102445U1 true DE20102445U1 (de) | 2001-05-17 |
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ID=7952872
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE20102445U Expired - Lifetime DE20102445U1 (de) | 2001-02-13 | 2001-02-13 | Markise mit ausfahrbarem Volant |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20102445U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20208615U1 (de) | 2002-06-04 | 2002-08-14 | WEINOR Dieter Weiermann GmbH & Co., 50829 Köln | Ausfahrbarer Sonnenschutz |
| EP1452662A1 (de) * | 2003-02-20 | 2004-09-01 | WEINOR Dieter Weiermann GmbH & Co. | Ausfahrbarer Sonnenschutz |
| WO2006024105A1 (en) * | 2004-09-03 | 2006-03-09 | Gale Pacific Limited | A retractable awning |
| ITMI20101713A1 (it) * | 2010-09-21 | 2012-03-22 | Frigerio Tende Da Sole S R L | Struttura di tenda da sole autoalimentata. |
-
2001
- 2001-02-13 DE DE20102445U patent/DE20102445U1/de not_active Expired - Lifetime
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20208615U1 (de) | 2002-06-04 | 2002-08-14 | WEINOR Dieter Weiermann GmbH & Co., 50829 Köln | Ausfahrbarer Sonnenschutz |
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| ITMI20101713A1 (it) * | 2010-09-21 | 2012-03-22 | Frigerio Tende Da Sole S R L | Struttura di tenda da sole autoalimentata. |
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Owner name: HEIM & HAUS HOLDING GMBH, DE Free format text: FORMER OWNER: H. H. HEIM UND HAUS HOLDING GMBH, 47169 DUISBURG, DE Effective date: 20070920 |
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Effective date: 20090514 |
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